Schweiz
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ARCHIV - ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM  MONTAG, 3. DEZEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Flugzeug der Schweizer Fluggesellschaft Swiss startet auf einer Startpiste des Flughafens Zuerich Kloten, aufgenommen am 11. November 2002, Schweiz.
(KEYSTONE/Martin Ruetschi) : FILM]

Der Flugverkehr ist global für fünf Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. In der Schweiz sind es satte 18 Prozent. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Warum das Nein zur CO2-Flugticketabgabe ein fataler Fehler ist

Der Nationalrat hat’s versemmelt. Im Rahmen der Totalrevision des CO2-Gesetzes hat er die CO2-Abgabe auf Flugtickets bachab geschickt. 



Wer 9000 Kilometer mit dem Flugzeug zurücklegt, stösst ungefähr 1,8 Tonnen CO2 aus. 9000 Kilometer – so viel fliegen Herr und Frau Schweizer im Durchschnitt pro Jahr. Tendenz steigend. Der Flughafen Zürich vermeldet jeden Sommer neue Rekordzahlen. Leidtragende ist die Umwelt: Der Flugverkehr ist global für fünf Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. In der Schweiz sind es satte 18 Prozent. Und dennoch: Klimapolitik ist im Bereich der Luftfahrt praktisch inexistent.

Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber traurige Wahrheit: Der Luftverkehr wird im Pariser Klimaabkommen nicht mit einer einzigen Silbe erwähnt. 

Und auch die Schweiz tut sich schwer damit. CO2-Emissionen von Industrie, Strassenverkehr und Haushalten liegen hierzulande im Fokus. Die Luftfahrt bleibt weiterhin unangetastet. Und so auch die damit verbundenen massiven Negativfolgen für die Umwelt. 

Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber traurige Wahrheit: Der Luftverkehr wird im Pariser Klimaabkommen nicht mit einer einzigen Silbe erwähnt.

Das Parlament hätte die Chance gehabt, das zu ändern. Hätte. Im Rahmen der Totalrevision des CO2-Gesetzes diskutierte der Nationalrat auch über eine Flugticketabgabe. Der Vorschlag einer Minderheit forderte, dass zukünftig zwischen 12 und 50 Franken CO2-Kompensation pro Flugticket vom Passagier bezahlt werden – abhängig von der Passagieranzahl und Flugdistanz. Der Bund hätte damit Einnahmen in der Höhe von 1,7 Milliarden Franken generieren und in den Klimaschutz investieren können.

Doch der Antrag scheiterte, der Artikel wurde gestrichen. 93 von 189 anwesenden Nationalräten stimmten dagegen. 8 enthielten sich, 11 waren erst gar nicht anwesend. Ein unverständlicher, ja fataler Entscheid.

Fröhliches Unterbieten

Die Schweiz muss ihren CO2-Ausstoss bis 2030 auf 26.9 Millionen Tonnen senken. Von der CO2-Reduktion beim Flugverkehr, der fast einen Fünftel der Emissionen ausmacht, wird aber weiterhin die Finger gelassen. Während Heizöl und Benzin munter mit Lenkungsabgaben pro Liter berappt werden, bleibt Mineralöl auf internationalen Flügen weiterhin steuerfrei. Nicht einmal eine Mehrwertsteuer muss auf die Flugtickets entrichtet werden. 

Fluggesellschaften können sich weiterhin fröhlich in den Ticketpreisen unterbieten, während unsereins für läppische 50 Franken nach London und zurück fliegen kann. Und das alles auf dem Buckel des Klimas.

Die Zeit läuft uns davon. Begründungen wie «Flugticketabgaben führen zu Marktverzerrungen und sorgen dafür, dass auf Flughäfen im Ausland ausgewichen wird» oder «Wir wollen keine Insellösung für die Schweiz» sind Augenwischerei. Österreich, Italien, Frankreich, Griechenland, und in dieser Liste sind noch längst nicht alle Länder aufgezählt, haben alle eine CO2-Flugticketabgabe. Die Schweiz wäre also nicht alleine.

Wir fliegen weiter – solange wir es uns leisten können. Eine Senkung der CO2-Emissionen in der Luftfahrt funktioniert einzig und allein über das Portemonnaie.

Und auch das Argument, dass bereits jetzt CO2-Kompensation für Flugtickets bezahlt werden könne, zieht nicht. Niemand bezahlt die freiwillige CO2-Kompensation. Gemäss der Sendung «10vor10» kompensieren die Schweizer genau ein Prozent ihrer CO2- Emissionen, die sie durch das Fliegen verursachen.

Wir fliegen weiter – solange wir es uns leisten können. Eine Senkung der CO2-Emissionen in der Luftfahrt funktioniert einzig und allein über das Portemonnaie. Dann nämlich, wenn man sich zweimal überlegen muss, ob man es sich tatsächlich leisten kann und will, kurz übers Wochenende nach London zu fliegen.

Die Auswirkungen des CO2-Ausstosses

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • whoozl 12.12.2018 17:34
    Highlight Highlight Ich möchte gerne den "Tour des Cèdres" kommentieren, wenn's recht ist.
    Dieses Bauwerk vereint gleich mehrere Superlative in sich: es soll das erste seiner Art in der Schweiz sein, das höchste Gebäude der Romandie und das Projekt verwies jenes von Mario Botta gar auf Platz 2!
    Schon Ende 2016/Anfang 2017 soll Baubeginn sein und man darf gespannt sein auf das Ergebnis!
    Der vertikale Hain aus Zedern, Eichen und Ahörnern absorbiert Feinstaub und CO2 und exspiriert frische Waldluft.
    Derart Superlatives ist freilich exklusiv - als Zweitwohnung für Vermögende (aka leerstehendes Spekulationsobjekt).
  • Mansour 11.12.2018 22:14
    Highlight Highlight Viel sinnvoller wäre eine Steuer auf Tierprodukte. Diese sind nämlich für über 50% der Treibhausgase verantwortlich.
    Der gesamte Verkehr, inklusive alte Schiffe, Flugzeuge und Schiffe machen nicht mal 15% aus. Aber niemand will sich in seine Essgewohnheiten reinreden lassen.

    http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf
    • chorax 12.12.2018 08:27
      Highlight Highlight Für die Treibhausgase ist der Mensch zu 100 % verantwortlich. Also muss man den Menschen abschaffen, nicht wahr?
  • Supermonkey 11.12.2018 19:54
    Highlight Highlight Krass... Gemäss CO2-Rechner kompensiere ich die 1,8 Tonnen wenn ich 1 Jahr lang komplett auf Fleisch verzichte 😮
  • murrayB 11.12.2018 19:01
    Highlight Highlight Ich möchte für 50.- nach London fliegen ohne zusätzliche Gebühren - derjenige der ein schlechtes Gewissen dafür hat, soll doch die CO2-Kompensation bezahlen...

    Aber weshalb macht das fast niemand? Alles Heuchler, die das jetzt gewollt hätten...
  • Cybot 11.12.2018 17:41
    Highlight Highlight Ein Wirtschaftssystem, wie wir es aktuell haben, kann nicht nachhaltig sein. Es muss wachsen, damit es nicht in sich zusammenfällt. Der Konsum ist also der Puls im System. Je mehr Menschen auf dem Planeten leben, desto besser. Jedoch nicht für den Planeten und somit die Menschheit als Ganzes. Wenn wir endlich anfangen das Problem radikal (= an der Wurzel) anzugehen, dann kommen wir vieleicht vorwärts. Andernfalls bleiben uns Mittelfristig nur Verbote übrig. Verzicht werden wir in der Masse nicht hinbekommen, sodass es einen Einfluss hätte. Den heutigen Komfort geben wir nicht einfach so her.
  • Coffey 11.12.2018 15:39
    Highlight Highlight Hat was. Wobei man nicht der Illusion verfallen darf, dass eine solche Abgabe auch nur im Entferntesten den CO2 Ausstoss verringern würde.
  • Watcher 11.12.2018 15:19
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man auch weniger Beiträge über die "schönsten" Feriendestinationen - welche nur mit dem Flugzeug erreicht werden können - publizieren.
    • chorax 11.12.2018 16:13
      Highlight Highlight Man kann jeden Ort der Welt zu Fuss oder mit dem Schiff erreichen.
    • olllli 12.12.2018 12:55
      Highlight Highlight Geanu mit dem Schiff! Aber die Schiffrei ist die grösste CO2 Produzent der Welt!!!!
      Containerschiffe, Öltanker, Frachter, Kreuzfahrtschiffe laufen mit billigstem, schwerem Dieselöl; dem giftigsten Treibstoff, der überhaupt erhältlich ist. Allein die fünfzehn grössten Schiffe der Welt stossen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos, errechnete der Naturschutzbund Deutschland in einer Studie. Die Weltflotte von rund 90'000 Schiffen verbrennt etwa 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr und pustet 20 Millionen Tonnen Schwefeloxid in die Luft.
    • Patrick Toggweiler 12.12.2018 13:30
      Highlight Highlight @olllli: Die Aussage ist falsch. Die Schiffahrt macht 3% des CO2-Ausstosses aus. Auch die Aussage zu den Schadstoffen ist nicht korrekt. Unsere Kollegen von der Zeit haben dazu einen Faktencheck geliefert: https://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtschiffe-co2-ausstoss-dreck
    Weitere Antworten anzeigen
  • anonymer analphabet 11.12.2018 14:13
    Highlight Highlight Technologisch wäre es seit langem möglich umweltverträglichere Flugzeuge und allgemein Fahrzeuge zu bauen. Nur wird das nicht oder viel zu wenig gemacht und den Politikern ist es zu anstrengend sich gegen die Wirtschaft mit ihren Lobbyisten durchzusetzen. Die Steuern erhöhen ist dagegen viel weniger anstrengend und verlangt auch keine Innovationskraft. Wenn es bezahlbare Alternativen gibt wären sehr viele Leute bereit auf die umweltverträglichere Variante umzusteigen.
    • murrayB 11.12.2018 19:05
      Highlight Highlight Bitte mit Fakten unterlegen - Die Airlines hätten ein grosses Interesse daran, Sprit zu sparen = weniger Kosten...

      Daher achten die Flugzeug- und Triebwerkshersteller extrem auf den Spritverbrauch...
    • Supermonkey 11.12.2018 20:00
      Highlight Highlight Sehen Sie sich die neusten Flugzeugtypen an, zb Boeing 787, 737max, 777x oder Airbus A220 oder 350. Was ist da nicht Innovationskraft? Hocheffiziente Triebwerke und ultraleichte Baumaterialien. Ausserdem ist die Schweiz ein Pionierland mit alternativen Antrieben in der Luftfahrt.
    • 7immi 11.12.2018 22:49
      Highlight Highlight @phipsli
      bei flugzeugen ist es ein spagat zwischen sicherheit und ökologie (eigentlich ökonomie, da lärmabgaben und spritkosten einschenken). man tut das mögliche und man sieht heute das resultat. die cseries zeigen was möglich ist oder auch der dreamliner oder der a350. dort ging man an die grenzen des möglichen. es ist also nicht ganz so einfach wie man hier einen kommentar verfassen kann.
  • Darkside 11.12.2018 13:44
    Highlight Highlight Wieso denken alle dass mit ein paar dutzend Franken Zuschlag in der CH irgendetwas am Weltklima geändert werden könne? Die Leute haben es zudem satt ständig mit neuen Gebühren und Abgaben abgezockt zu werden. Dieser Entscheid wird am Weltklima rein gar nichts ändern. Wir können wieder darüber reden, wenn die grossen Problemstaaten sich auch mal bewegen. Vorher ist es reine Augenwischerei auf dem Buckel der nicht so Vermögenden.
    • Lami23 11.12.2018 18:55
      Highlight Highlight Tja und so denken alle und darum wird sich nichts ändern. Ist auch einfacher, immer auf die anderen zu zeigen und sich selber in die Opferrolle zu manövrieren.
    • dontknow 11.12.2018 23:43
      Highlight Highlight Von Lamis Standpunkt noch abgesehen besagt das im Artikel erwähnte Klimaabkommen übrigens, dass auch die Schweiz zu viel CO2 ausstösst wenn wir die Erwärmung des Klimas auf 1.5 Grad beschränken wollen. Du kannst also wieder mit dem Finger auf andere zeigen Darkside, sobald wir unsere Hausaufgaben erledigt haben (wofür diese Lenkungsabgabe ein erster wichtiger (symbolischer) Schritt gewesen wäre).
  • udolakis 11.12.2018 13:43
    Highlight Highlight Würde man die Billigfliegere einschränken, oder gar verbieten, wäre dies ein Schtitt in die richtige Richtung.
    Früher war Fliegen ein Privileg.
    Und heute ist fliegen billiger als eine Zugfahrt !
    Das ist doch nicht mehr normal.
    • chorax 11.12.2018 16:17
      Highlight Highlight Früher waren lange Haare Privileg, ein eigenes Zimmer, eine warme Mahlzeit, Schuhe, nicht Leibeigener zu sein, lesen zu lernen, oder ein Radio, ein Fernseher, ein Telefon, ...
      Worauf verzichtest Du eigentlich, von dem was einst ein Privileg war?
  • Gustav.s 11.12.2018 13:41
    Highlight Highlight Jaja 50 Fr nach London und zurück oder wie kürzlich hier zu lesen für 2 Fr nach Mallorca.
    In Wirklichkeit gibt es sowas nur für Leute die einfach so weg können. Wir normalen Zahlen da wesentlich mehr.
    Deshalb denk ich auch 50 sfr mehr haltet niemand vom fliegen ab. Ob sowas kommt oder nicht ist eher egal.
    Macht besser mal was gegen die komischen fFugumwege. Wollte z.b billig in Business nach Brasilien. Über Frankfurt, Zürich, Brasilien ca. 1800. Steig ich in Zürich ein so geht's nur über Frankfurt. Direkt von ZRH oder FRA zahlt man mindestens 3500. So blöd.
  • Luecu71 11.12.2018 12:58
    Highlight Highlight Falls euch diese Watson-Kommentare auch so viel Mut machen wie mir, dann schaut euch mal die Meinung der grossen Masse in dieser Kommentarspalte an...:-(

    https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Benzin-soll-hoechstens-8-Rappen-teurer-werden-14964066
    • Snowy 11.12.2018 18:59
      Highlight Highlight Guet Nacht am Sächsi.
  • Alex Danuser 11.12.2018 12:52
    Highlight Highlight ich würde es nicht "versemmelt" nennen, eher filz oder klientelpolitik...jedenfall ist so etwas absehbar, solange parteifinanzierung nicht offengelegt, lobbying nicht eingeschränkt und allgemein transparenter gearbeitet wird in der schweizer politik.
  • Snowy 11.12.2018 12:25
    Highlight Highlight "Wir fliegen weiter – solange wir es uns leisten können. Eine Senkung der CO2-Emissionen in der Luftfahrt funktioniert einzig und allein über das Portemonnaie."

    Gilt für alle anderen Naturschutz/Nachhaltigkeitsvorhaben.
    Die paar wenigen, die sich wirklich (!) intrinsisch motiviert mässigen machen keine 2% der Bevölkerung aus.

    Hört niemand gerne, ist aber so.
    • DieFeuerlilie 11.12.2018 15:34
      Highlight Highlight Einverstanden. :)

      Aber.. hättest du statt “intrinsisch“ nicht einfach “von sich aus, freiwillig“ schreiben können?
      Damit auch Nicht-Psychologen dich auf Anhieb verstehen?

      Fremdwörter sind doch nur dann sinnvoll, wenn es kein entsprechendes, passendes Wort auf Deutsch gibt. :)
    • Snowy 11.12.2018 18:56
      Highlight Highlight "Von sich aus" ist nicht vollkommen kongruent mit "intrinsisch".

      ;-)

      Bin kein Psychologe. Wär aber gerne einer.
      Wenn ich nochmals 20 wäre würde ich entweder Psycho, Sport oder Medizin (siehe Emma..!) studieren.
    • DieFeuerlilie 12.12.2018 16:35
      Highlight Highlight Ja, tatsächlich nicht “vollkommen kongruent“.

      Aber.. kommt in etwa so nah wie eine Tangente.

      Und damit meine ich kein Tier.. ;)
  • recto 11.12.2018 12:22
    Highlight Highlight Man reibt sich wirklich die Augen. Schlussendlich müssen wir uns aber alle selber an der Nase nehmen und hoffen, dass die gesellschaftliche Akzeptanz von «Ich-fliege-mal-schnell-fürs-Wochenende-wohin» weiter abnehmen wird (#flightshame). Wir sollen weiter reisen können, aber bedachter und vor allem mit mehr Kostenwahrheit ...
    • chorax 11.12.2018 14:19
      Highlight Highlight Mit mehr Kostenwahrheit würde bedeuten, dass ein SBB-Billett locker das Doppelte kosten würde.
      War das Dein Plan?
  • Prinz Eisenherz 11.12.2018 12:20
    Highlight Highlight Eine lustige Diskussion ist das hier. Tatsache ist: seit tausenden von Jahren haben Menschen Angst vor der Zukunft.
    Meist vor Dingen, über die wir heute lachen. Das war und ist immer so. Trotzdem steigt und steigt die Lebenserwartung. Versucht doch einfach das Leben zu geniessen.
    • Dominik Treier 11.12.2018 12:55
      Highlight Highlight Jaja geniesst das Leben bis ihr euch selbst vernichtet habt... Wenn nur der Zaun um den Kopf hoch und das Brett davor dick genug sind, dann überlebt man auch die hausgemachte Apokalypse, weil die eigene Welt ja nur bis dort reicht...
  • Snowy 11.12.2018 12:16
    Highlight Highlight Es gibt nichts klimaschädigenderes als ein Weekendkurzttrip für 19.90 nach Barcelona.

    Neu hätte dieser Trip noch immer bloss lächerliche 25.- gekostet (5.- Co2 Aufschlag/Ticket).

    Das war aber den meisten Politikern rechts der Mitte eine zu hohe/falsche Gebühr.
    Es gilt nun bei den nächsten Wahlen die Konsequenzen zu ziehen.

    --> Grünliberale und FDP/CVPler wählen, welche sich klar für Umweltschutz/Nachhaltigkeit aussprechen.
  • Gugguseli1963 11.12.2018 12:10
    Highlight Highlight CO2 ist kein schädliches Gas, das CO2 ist ein Politikum damit die Grünen und die Sozis nicht in der Versenkung verschwinden. Die CO2 Abgabe ist nur eine Abzocke für die Linken damit sie es an ihre Abhängigen verteilen können.
    • Dominik Treier 11.12.2018 13:01
      Highlight Highlight Ich werde gar nicht damit beginnen zu erleutern wie erwiesen falsch, ideologisch und idiotisch deine Aussage ist lieber Gugguseli... Nur so viel... Nein CO2 ist kein Gift, aber das ist Wasser auch nicht und trotzdem stirbst du an einem Hirnödem wenn du auf die hirnverbrannte Idee kommst 8 Liter davon am Tag zu trinken, weil es vielleicht, obwohl es deinem engstirnigen Weltbild entgangen sein mag, Mechanissmen in unserer komplexen Welt gibt, die sich nicht mit Stammtischgewetter erklären lassen...
    • Äähm 11.12.2018 13:13
      Highlight Highlight Ach du scheisse 😂
      Das kann man ja unmöglich wirklich so glauben?! Bildungsverweigerung? Beratungsresistent?
      Umweltschutz sollte nichts mit politisch links oder rechts zu tun haben. Es handelt sich nicht um irgendeinen Hokuspokus sondern um wissenschaftliche Studien, die man einfach nicht verleugnen kann.
    • ingmarbergman 11.12.2018 13:21
      Highlight Highlight In der Schule einen Fensterplatz gehabt in Physik?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flint 11.12.2018 11:51
    Highlight Highlight Ich teile die Bedenken bezüglich Marktverzerrung wenn in der Luftfahrt einseitig irgendwo die Preise künstlich angehoben werden. Allerdings hätte man recht schmerzfrei die Airlines und Reisebüros etc. verpflichten können auf den CO2 ausstoss aufmerksam zu machen und eine direkte Option zur freiwilligen Kompensation anzubieten. Quasi per Häkli während der Buchung die Kompensation an oder abwählen.
    • EvilBetty 11.12.2018 12:08
      Highlight Highlight Was ist mit der Marktverzerrung wenn Preise künstlich tiefer gehalten werden? Kerosinsteuer?
    • Leachim 11.12.2018 12:58
      Highlight Highlight Wäre die Schweiz das einzige Land mit einer solchen Abgabe, könnte man von einer Marktverzerrung sprechen. Da unterdessen jedoch mehrere (auch grössere) europäische Länder diese Abgabe eingeführt haben, ist dies nicht stichhaltig - der Entscheid der Schweiz mutlos!
    • Dominik Treier 11.12.2018 13:05
      Highlight Highlight Welche Marktverzerrung!? Wenn alle Verbrenner von fossilen Brennstoffen genügend bezahlen müssten um die Schäden, die der Klimawandel auf der ganzen Welt erwiesenermassen auslösst, dann müsste der Liter Benzin 5.- CHF kosten und ein Flug mindestens das Doppelte von heute... Das heute ist Wettbewerbsverzerrung, da wird nämlich kräftig Gewinn gemacht auf Kosten der Allgemeinheit und künftiger Generationen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Fluri 11.12.2018 11:35
    Highlight Highlight Bald sind Wahlen
  • Jasmin Nyff 11.12.2018 11:34
    Highlight Highlight eine Frechheit die Autofahrer Eigenheim Besitzer werden gerupft und die Fliegerei wieder mal nicht.
    Also hört endlich mit dem Gejammer auf von wegen CO2
  • Kaffo 11.12.2018 11:31
    Highlight Highlight Klar ist die Schweiz eine Insel. Wenn man jeder Fluggeselschaft europaweit eine fette CO2 Steuer aufbrummt weicht keiner mehr auf einen Flughafen ins Ausland aus. Also eine Sache für die UNO.
  • word up 11.12.2018 11:27
    Highlight Highlight das ist einfach nur zum fremdschämen!

    🤦‍♂️😠
  • olivier vincent 11.12.2018 11:27
    Highlight Highlight Liebes Watson

    Haben Sie Zugriff auf die Liste der Parlamentarier die abwesend waren?
    Dies würde mich für die nächsten Wahlen sehr interessieren..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Safster 11.12.2018 11:24
    Highlight Highlight Dann diskutiere doch mal Watson-intern, ob es sich lohnt, völlig sinnfreie pseudo-unterschwellig-kritisierende Artikel zu Malle-Flügen für EUR 1.99 zu publizieren und zu finanzieren.
  • Leelouis de Sebat 11.12.2018 11:09
    Highlight Highlight Der Entscheid ist richtig. Alles, was das gebracht hätte (und genau dies sieht man im angrenzenden Ausland): Wirkung gleich null, bloss die Staatskasse wird gefüllt. So lange diese Abgaben an das Ticket und nicht an den Spritpreis gekoppelt sind, scherren sich die Airlines einen Deut darum. Dort sind aber internationale Verträge betroffen: es braucht nun mal eine globale Lösung für eine Industrie, die prinzipbedingt nur global sein kann. Alles andere ist Pflästerlipolitik, Wählerfang und Augenwischerei.
  • fidget 11.12.2018 11:03
    Highlight Highlight Der Betrag von 12.- bis 50.- pro Flugticket ist nicht all zu hoch und vertretbar. Wer deswegen auf ausländische Flughäfen ausweicht kann schlicht nicht rechnen. Da kommt jeder Hin- und Rückweg zu alternativen Airports teurer. Ausserdem sollte jedem klar sein, dass ein Flug nach London für unter 50.- fernab von jeglicher Realität sein muss. Es ist einfach kein Menschenrecht billig zu fliegen. Wer es sich nicht leisten kann, der sollte einmal weniger fliegen und sparen. Zu Beginn der Fliegerei konnte sich das auch kaum jemand leisten.
  • aligator2 11.12.2018 10:49
    Highlight Highlight Der Flughafen Zürich machte 2017 über eine Milliarde Umsatz (zum Vergleich: Stadt St. Gallen hat ein Jahresbudget von rund 600 Mio). Die Gewinnmarge liegt bei rund 25%. Hauptbeteiligt ist der Kanton sowie die Stadt Zürich.

    Kein Wunder wollen die Politiker so ein wichtiges Zugpferd der Jahresbudgets nicht in die Schranken weisen. Sonst müssten sie ja eine Alternative finden.
  • who? 11.12.2018 10:49
    Highlight Highlight wir können nicht verzichten. wir wollen wochenend trips machen, aber der nachtzug ist uns zu teuer. wir wollen sushi essen, aber msc können wir uns nicht leisten. wir wollen bei jedem trend mitmachen und nehmen kredite auf. aber nur, für egoistische gründe.. jeder ist sich selbst am nächsten. so zeigen wir lieber mit dem finger auf die anderen: die wohlhabenden zeigen auf die working poors, sie seien schuld weil sie nicht bio einkaufen. die working poors zeigen auf die bourgoisie, ihre jets und yachten und sportautos zerstören die umwelt. dabei kann jeder einzelne was bewirken. und zwar jetzt.
  • Jimmy :D 11.12.2018 10:39
    Highlight Highlight Alle motzen der Zug ist viel teuerer als das Flugzeug zB nach Deutschland, dass hätte man ändern können. Damit hätte sich noch mancher überlegt ob er nun mit dem Zug oder mit dem Flugzeug nach München oder sonst wohin fliegen will, schade...
  • Alle haben bessere Namen als ich. 11.12.2018 10:38
    Highlight Highlight 1. "Die Schweiz ist eh zu klein um was zu ändern." Warum sind die, die das sagen, die, die auch dagegen sind das die Schweiz europäisch und international mitbestimmen kann? Diagnose: Schizophrenie

    2. "Der Flugverkehr ist der falsche Ort um anzusetzen." Nein, jeder Ort ist der Richtige um anzusetzen. Aber ja auch andere Orte müssen neu reglementiert werden. Diagnose: Logikschwäche

    3. "Die Co2 Abgabe kommt eh nicht dem Klimaschutz zugute." Und deshalb besser gar keine zahlen. In eurem Portemonnaie bringts ja sicher mehr. Diagnose: Grössenwahn
  • dorfne 11.12.2018 10:35
    Highlight Highlight Seit dem Bericht des "Club of Rome" von 1970 sagen Alle, es sei fünf vor zwölf. Seit fast 50 Jahren ist es also fünf vor zwölf, und nichts was weh tun könnte ist passiert. Jetzt glauben viele, es dürfe sicher noch weitere 50 Jahre fünf vor zwölf sein. Und überhaupt: sind Hitzesommer, Orkane und Überschwemmungen nicht in erster Linie einfach nur Wetter?
    • loquito 11.12.2018 10:47
      Highlight Highlight Häh???? ECHT? Ohne globales FCKW Verbot hättest du heute keine Ozonschicht mehr... Dann wäre schon 5NACH...
    • Gender Bender 11.12.2018 10:59
      Highlight Highlight @mogad: Zur letzten Frage: Nein. Zum Rest: Der Bericht kam 1972. Sie haben Mühe mit der geologischen Zeitachse. Es ist übrigens bereits zu spät und das bedeutet nicht dass die Welt untergeht, es wird einfach nur unangenehm. Der Mensch hat einen, je nach Sicht, engen Toleranzbereich gegenüber der Temperatur und der Menge an verfügbarem Wasser. Wenn man an diesen beiden Stellgrössen ein wenig schraubt wirds ungemütlich. Und wir schrauben tüchtig und wir schrauben weiter bis zum durchdrehen. Lassen sie sich mal von einem Klimatologen beraten und schauen sie denen bei der Arbeit über die Schulter.
    • Triple A 12.12.2018 11:04
      Highlight Highlight Wenn ich die Klima-Ziele anschaue, hast du wohl insofern recht, als es nicht immer 5 vor 12 sein kann. Die Ziele wollen ja den Temperaturanstieg nicht rückgängig machen, sondern begrenzen. in diesem Sinn ist es also bereits 5 nach 12. Stellt sich noch die Frage bis wieviel nach 12 wir Menschen überleben.
  • Bert der Geologe 11.12.2018 10:33
    Highlight Highlight Eine Illusion ist es, zu meinen, wegen 50 Fränkli würde weniger geflogen. Aber es gibt Geld in eine Kasse. Ich nehme an, dieses Geld würde für Folgeschäden der Klimaveränderung verwendet (?) Also immerhin, aber auch nur Symptombekämpfung.
    • Ralphinho 11.12.2018 16:05
      Highlight Highlight Natürlich würde dadurch weniger geflogen. Zwar nicht vom Businessreisenden, für dessen 5000.- CHF teures Ticket das wirklich keinen Unterscheid macht. Aber für den preisbewussten Privatreisenden, der sich überlegt, nach Berlin den Bus (50.- CHF, 10 Stunden Fahrt) oder das Flugzeug zu nehmen (100.- CHF, 2 Stunden Flug), dürfte eine solche Erhöhung durchaus einen Unterschied machen.
    • Bert der Geologe 11.12.2018 18:04
      Highlight Highlight @Ralphino: Man kann auch Aepfel mit Bananen vergleichen. Wer bequem in zwei Stunden nach Berlin gelangen kann, der nimmt sicher nicht den mühsamen Bus, nur um 50 CHF (soviel wären es sowieso nicht, und essen muss man ja auch noch zwischendurch) zu sparen. Das ist doch Schaumschlägerei.
    • Judihui 12.12.2018 14:46
      Highlight Highlight Mit dem Bus nach Berlin zu fahren verursacht mehr CO2 als es der Flieger tun würde - eine A320 verbrennt ca 2.3 Liter Kerosin pro Passagier auf 100 Kilometer, wobei der Flieger viel direkter unterwegs ist als der Bus... Auch die Fliegerei muss nachhaltig werden und kurzfristig könnte das mit Biotreibstoffen (Algen) bewerkstelligt werden, aber leider fehlen die Investitionen und dabei könnte eine Abgabe sehr wohl helfen...
  • Triple A 11.12.2018 10:32
    Highlight Highlight Freiwillige ist besser als das aufgezwungen! ABER: Freiwillig - ich meine einfach aus Einsicht, ohne finanzielle Anreize - tut nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, das was unserer Umwelt nicht schadet. Bleiben 2 Möglichkeiten. Finanziell wirksame Lenkungsabgaben oder Verbote. Jetzt hat man es verpasst zu lenken, also wird man warten bis es schlimmer und schlimmer wird, bis man gewisse Verhaltensweisen verbieten MUSS! Gar nicht gut!
  • dr.gore 11.12.2018 10:29
    Highlight Highlight Klimaschutz, wie er im Moment betrieben wird, ist schlicht ein Witz! Man sollte Anreize schaffen und nicht Bestrafen mit Steuern etc. Ich denke die Leute währen offener für den Klimaschutz wenn nicht gesagt wird:" Das ist böse was du machst!!! Hier friss Steuern!!" Sondern eher:" Schau, wenn 1 Jahr nicht fliegst, musst du keine Verkehrssteuern Zahlen" oder so...
  • Kay Hug (1) 11.12.2018 10:24
    Highlight Highlight Mir fällt immer mehr auf wie sich die Schweiz nicht wirklich für die Reduktion der Emissionen auf gesetzlicher Basis interessiert. Gerade erst letzthin der Artikel darüber, dass die Schweiz die Emissionen über die sinkenen Emissionen im Ausland kompensieren will.

    Worauf ich hinaus will, trügt der Schein oder ist die Schweiz wirklich etwas passiv?
  • Nausicaä 11.12.2018 10:21
    Highlight Highlight Und wie wäre es mit einem Flug-Kilometer-Kontingent für jeden Bürger? Jede/ Jeder darf nur so und so viele km pro Jahr fliegen...Für Geschäftsreisen ebenso. Dann müsste man sich halt einschränken und weniger reisen. Bei Geschäftsreisen ebenso und halt wo es geht auf Videokonferenzen zurückgreifen (und ich denke das geht oft). Ach ich weiss schon, dass kommt niemals durch und man wird hundert Gründe finden wieso es nicht aufgeht.
    Auf dass uns also allen in den nächsten Sommern der Hintern wegbrutzelt und wir eventuell auch bald alle mit Smogmasken rumlaufen! ;) (Eigentlich ja nicht lustig...)
    • Nausicaä 11.12.2018 10:41
      Highlight Highlight Meine Idee kommt daher: Ich habe in meinem Bekanntenkreis sowohl Leute mit normalem Verdient als auch einige sehr Vermögende. Was sich klar abzeichnet. Die Vermögenden reisen unheimlich viel. Ich meine dies nicht wertend, es ist einfach eine Tatsache. Sie können es sich locker leisten, also tun sie es. Deswegen halte ich es nicht für zielführend, nur bei den Preisen anzusetzen.
    • dorfne 11.12.2018 10:56
      Highlight Highlight Es wird einfach nicht ohne Verbote und Verzicht gehen. Jeder hat eine Ausrede parat fürs Autofahren, Fliegen usw.. Verbote werden aber nicht durchsetzbar sein. Also wird auch weiterhin ein bisschen Ablasshandel betrieben. Es ist jetzt schon klar, dass kein Land die Pariser Klimaziele erreichen wird. Wir sind Alle in zuviele mächtige Widersprüche verwickelt. Nur ein wirtschaftlicher Zusammenbruch wird den Konsumrausch stoppen. Alle EU- Länder sind total überschuldet. Die Staatsbankrotte werden wahrsch. schneller sein als der Klimabankrott.
    • Raphael Conca 11.12.2018 11:16
      Highlight Highlight Gute Alternativen fehlen heute, respektive wurden abgebaut.
      Ich würde gerne auf Schlafwagen setzen und die Ferien am nahegelegenen Hauptbahnhof starten enden. Langsamer Reisen und 2 Tage Hotel im Zug verbringen anstatt am Zielort. Dies gilt auch für Autoverladung. Auch hier wurde alles abgebaut.
      Da dürfen die Reisekosten auch etwas höher sein als bei einem Flug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 11.12.2018 10:08
    Highlight Highlight Ach tut nicht so heuchlerisch...
    Und am Weekend wieder mit easyjet nach Barcelona? Wien? Amsterdam? Berlin?
    • chorax 11.12.2018 14:35
      Highlight Highlight Was nützt mir das billige Ticket, wenn ich mir den Aufenthalt dort nicht leisten kann?
  • Rolfgt 11.12.2018 10:07
    Highlight Highlight Dann kotzen Sie doch!
    • dorfne 11.12.2018 14:46
      Highlight Highlight Die Klimapolitik des Bundes ist wirklich unverdaulich. Mich drückt darob nicht nur der Magen, auch das Herz tut weh.
  • Matterhorn 11.12.2018 10:04
    Highlight Highlight Berücksichtigt das (Parteien) bei den nächsten Wahlen! So könnt ihr auch etwas dazu beitragen...
  • Lara Kleiner 11.12.2018 10:02
    Highlight Highlight Bin froh hat unser Parlament richtig entschieden, eine dumme Insellösung bei der Herr und Frau Schweizer mehr zahlen müssen für ihre Flüge, aber der Rest der Welt nicht, bringt überhaupt nichts! Werde nach dieser Entscheidung definitv weiter für die FDP stimmen und nicht für verräterische Grüne/Linke.
  • Papa la Papp 11.12.2018 10:02
    Highlight Highlight Interessant: nicht einmal Pflästerlipolitik findet im CH Parlament eine
    Mehrheit. Eigeninteressen, Lobismus und katastrophalem - Höseler - Wirtschafts“denken“ sei Dank.
    Einfach nur:
    a r m s e e l i g
  • SparkintheDark 11.12.2018 10:00
    Highlight Highlight Die Flugticketabgabe ist der falsche weg. Co2 soll in einer Vollkostenrechnung besteuert werden, denn dem Klima ist es wurscht ob das CO2 aus dem Flugi kommt oder aus einem Moor langsam abdampft. Also: Besteuert Flugbenzin. Alles andere ist ÖKO-Zwingli

    • chorax 11.12.2018 14:36
      Highlight Highlight Und Moore werden auch besteuert?
  • Der Tom 11.12.2018 09:53
    Highlight Highlight Die SVP argumentiert mit der Bedeutungslosigkeit der Schweiz. Die Schweiz ist zu klein und somit völlig bedeutungslos. So bedeutungslos, dass es nicht mal eine Signalwirkung hätte. Die SVP hat unser Land wohl aufgegeben.
    • dorfne 11.12.2018 10:58
      Highlight Highlight Dafür darf die kleine, bedeutungslose Schweiz ein schlechtes Beispiel für die andern Staaten abgeben.
    • super_silv 11.12.2018 13:05
      Highlight Highlight Das ist die dümmste ausreden aller Zeiten. Ich kann das nicht mehr hören. Wenn die Schweiz, eines der reichsten Länder der Welt es sich nicht leisten kann wer dann?? Und genau das denken sich dann die kleinen Länder. Und jeder bekommt irgendwie eine Ausrede hin warum er nicht schuld ist. Aber Veränderungen beginnen im kleinen!

      Übrigens dönt für mich das etwa so wie wenn ein Bürger sagt er könne an einer Abstimmung eh nichts machen, aber da widerspricht ihm dann die Svp wohl..

  • sottosopra 11.12.2018 09:44
    Highlight Highlight Ich frage mich (und werfe diese Frage gerne in die Runde), was den Reiz ausmacht für ein Wochenende nach London, Amsterdam, Berlin, Warschau oder Barcelona zu fliegen. Alternativen an Städten gäbe es in der Nähe (5-7 Stunden Zugfahrt) zu genüge.
    • chorax 11.12.2018 14:38
      Highlight Highlight In fünf Stunden komme ich mit dem Zug und dem Postauto gerade mal bis in's Wallis.
    • dorfne 11.12.2018 14:51
      Highlight Highlight Völlig richtig. Sind jene, die 3 Mal im Jahr fast gratis andere Kontinente anfliegen etwa glücklicher als jene, die mit dem Fernbus nach Spanien oder Italien fahren? Der Car/Fernbus ist übrigens von allen Verkehrsmitteln das ökologischte, ökologischer noch als die Bahn.
  • Schne 11.12.2018 09:40
    Highlight Highlight Warum man immer wieder hofft mit Steuererhöhungen in einem von Rechts dominierten Parlament Mehrheiten zu finden ist mir schon klar. Da haben sich die Umweltparteien die Methode der Problembewirtschaftung von der SVP abgekupfert. Warum nicht mit einer zwingenden CO2-Kompensation auf Flugreisen eine liberale Lösung vorschlagen statt so eine Steuer? So hätte man die fehlenden Stimmen bei der FDP eventuell noch geholt.
    • Schne 11.12.2018 12:05
      Highlight Highlight Sorry, ich war zu wenig klar. Die CO2-Kompensation hätte wohl eher eine Mehrheit gefunden, wenn die 1.7 Mia nicht an den Bund gingen (Steuer), sondern direkt an Unterhemen, welche das CO2 kompensieren. Das wäre der liberale Weg, den eine vernünftige FDP nicht hätte ablehnen können. Keine neuen Steuern, kein Aufblähen der Verwaltung, ganz einfach eine direkte Art der Internalisierung der externen Effekte des Flugreisens. Das wäre eine echte, sinvolle und liberale Massnahme ganz ohne neue Steuer.
  • WID 11.12.2018 09:37
    Highlight Highlight Absolut verständlich, es geht ja um das Maximieren von kurzfristigen Gewinnen auf Kosten von künftigen Generationen. Das ist das Programm der brügerlichen Mehrheit im Parlament. Wer was anderes will, muss anders wählen.
  • Imnon 11.12.2018 09:36
    Highlight Highlight Das find ich schon seit Jahrzehnten zum Kotzen.
  • p4trick 11.12.2018 09:31
    Highlight Highlight Aber aber in anderen Artikel wird der Flughafen Zürich verteidigt wie wichtig er doch ist für unsere Wirtschaft. Da werden Millionen von Passagieren durch Zürich gekarrt die nie einen Fuss auf Schweizer Boden setzen nur um weiterzufliegen. Swiss ist dadurch endlich rentabel aber was europaweit nur durch dieses durch Zürich schleusen an Mehr CO2 verbraten wird ist nicht auszudenken.
    Mit den CO2 Abgaben wäre das für die Swiss evtl. gar nicht mehr rentabel und Flughafen Zürich würde Passagiere verlieren. Aber was solls, Flughafen Zürich ist halt wichtig für die Wirtschaft....
  • MeineMeinung 11.12.2018 09:31
    Highlight Highlight Sehr Treffend formuliert! Bringts genau auf den Punkt. Es nervt mich von Tag zu Tag mehr, wie unsere Parlamentarier Tagein Tagaus nur Pflästerchenpolitik betreiben, anstatt die Probleme an der Wurzel zu packen! Und das nicht nur beim Umweltschutz.
  • Joe924 11.12.2018 09:30
    Highlight Highlight Die Politik zaudert leider genau gleich wie die breite Masse unserer Gesellschaft. Umweltschutz? Meinetwegen, aber es darf mir keinen Nachteil bringen oder mehr Kosten. Super Rezept für ein Umwelt Disaster.
    Es braucht wohl erst eine grössere Umweltkatastrophe bevor es die breite Masse begreift dass wir so nicht weitermachen können.
    • WID 11.12.2018 09:42
      Highlight Highlight @Joe924: nützt nix, Tschernobyl ist vergessen, Fukushima ist aus den Medien verschunden obwohl die Probleme andauern.
    • Raphael Conca 11.12.2018 10:59
      Highlight Highlight Ich denke, die große Mehrheit wird längerfristig profitieren. Grund ist, dass erneuerbare Energiequellen meisten sehr nah beim Mitbürger installiert werden können. Autarke Lösung sind heute technisch kein Problem. Somit wird der Geld Fluss einfach umgeleitet. Weg von Verbrauchsgüter - wie zum Beispiel für fossile Energieträger.
      Ein Einfamilienhaus für 4 Personen kann mit einer Investition von ca. 50´000 Fr zu ca. 80% autark werden. Solarzellen, Stromspeicher, Solarkollektoren und Wärmetauscher. Die Investitionen hält technisch mindestens 30 Jahre - mindestens! Es gibt KMU mit Lösungen. Oder?
    • Joe924 11.12.2018 11:25
      Highlight Highlight Absolut, aber damit alleine ist es nicht getan. Gerade fürs fliegen gibt es aktuell keine umweltschonende Alternative, ausser Verzicht.
      Aktuell leben wir alle über unseren Verhältnissen, auch Nicht-Flieger und Mit-dem-Velo-in-die-Ferien-Fahrer leben meist über ihren Klima-Verhältnissen. Wenn aber das Bewusstsein erstmal da ist, man merkt immer wieder auch bei kleinen Sachen, "muss ich das jetzt wirklich" haben oder "kann man das nicht nachhaltiger gestalten?".
      Diese Denkweise muss sich meiner Meinung nach weltweit etablieren, sonst {Enter doomsday scenario here}
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  • i schwörs 11.12.2018 09:28
    Highlight Highlight Diese Abgabenpolitik ist zum Kotzen. 1. Unsozial 2. Nicht effektiv. Wo sind denn bitte die Investitionen, welche die bisherigen CO2 Abgaben ermöglichen sollten? Das Verständnis für diese Abgaben wäre grösser, wenn man klar Rechenschaft über deren Verwendung ablegen würde. Zb KfZ Steuer: CO2 Schleudern bezahlen mehr, wohin geht diese Mehreinnahme? In Massnahmen, die den CO2 Ausstoss reduzieren? Nein, diese gehen einfach in den Strassenbau und -unterhalt. Das ist Bschiss, meine Damen und Herren Politiker. Es ginge auch ohne Abgaben: Vorschriften an die Hersteller von CO2 produzierenden Geräten.
  • Gubbe 11.12.2018 09:28
    Highlight Highlight Nö, der NR hat richtig endschieden. Durch die CO2-Mehrzahlung wird das CO2 nicht weniger. Auch durch ständiges gegen Flüge schreiben nicht. Auch kann man durch CO2 Kompensationszahlungen ans Ausland den Ausstoss nicht minimieren. Ob ein Flug nun CHF 50 mehr kostet, wird niemanden abhalten, zu fliegen. Es ist der Flugmotor, der neu erfunden werden muss. Der Turbinenantrieb ist in die Jahre gekommen. Übrigens verbraucht ein Fluggast nach Lufthansa 4 Liter Kerosin für 100 Km Flug. Weniger als ein Auto.
    • Ralphinho 11.12.2018 14:33
      Highlight Highlight Gegen effizientere Motoren hat sicher niemand etwas einzuwenden. Bis es so weit ist, könnten wir uns aber schon mit anderen Möglichkeiten auseinandersetzen. Und selbstverständlich hält ein Aufpreis von CHF 50 den einen oder anderen von einem Flug ab. Man denke nur an all die jungen Leute, die teilweise schon fast einen Wettbewerb daraus machen, möglichst günstig an möglichst viele Orte zu fliegen.
  • andrew1 11.12.2018 09:18
    Highlight Highlight Schon schlimm wenn steuern, krankenkassenprämie, benzin und flüge nicht immer teurer werden.
    • kyuss 11.12.2018 10:07
      Highlight Highlight Wen kümmert schon die Welt, Hauptsache andrew1 hat Spass.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 11.12.2018 10:10
      Highlight Highlight Flüge werden immer teurer?! Realitätsverweigerung?
      Und ja, auch Benzin ist viel zu günstig.
    • Kay Hug (1) 11.12.2018 10:27
      Highlight Highlight Genau das ist das Problem. Wir wollen alle heulen das wir die Umwelt schützen sollen aber wollen bloss nichts dafür machen, geschweige den mehr zahlen. Gott behüte.

      Wenn wir alle so denken, können wir, unsere Kinder und unsere Kindeskinder schön zugucken wie wir zu Grunde gehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mäf 11.12.2018 09:07
    Highlight Highlight Das wäre wichtig gewesen, auch für andere Reisemöglichkeiten wie den Nachtzug usw. Ich verstehe nicht, warum die Fliegerei so heilig ist... Warum kommt eine CO2 Abgabe auf Flugtickets nicht durch? Sind es persönliche Interesse der Nationalräte? Oder die Angst am Pfeiler der Globalisierung zu rütten? Oder was denn? Helft mir das zu kapieren!
    • DerBörner 11.12.2018 10:14
      Highlight Highlight Die Antwort dazu ist nich all zu schwierig. Eine Steuer auf etwas zu erheben wo sehr einfache umstiegsmöglichkeiten bestehen führt nicht zum Ziel. Die Leute würden stattdessen eifach ins Auslang gehen und von dort weg fliegen.

      Wenn wir der Umwelt wirklich dienen wollen dann sollten wir das Zugsangebot ausbauen und diejenigen bestrafen welche täglich alleine mit dem Auto pendlen!
    • Raphael Conca 11.12.2018 11:02
      Highlight Highlight Ich schon. Es geht um Investoren, die in ein boomenden, politisch geschützten Markt investiert haben. Die wollen erst das Geld zurück!
    • dorfne 11.12.2018 11:05
      Highlight Highlight Die SVP glaubt eben nicht an den Klimawandel. Für sie ist das eine Erfindung von links-grün. Ein Mittel zur Überwindung des Kapitalismus. Lieber spielt die SVP mit Hilfe der FDP den Klima-Winkelried als dass sie konstruktiv mit den Andern zusammenarbeiten mag.
  • Bits_and_More 11.12.2018 09:02
    Highlight Highlight Selbst als liberal denkender Mensch teile ich die Bedenken bezüglich Schweiz als Insel / Ausweichen auf ausländische Flughäfen nicht.
    Die Mehrkosten wären minim und passen in die meisten Budgets rein. Und wenn es nicht reinpassen soll, ist es so oder so besser, mal zu Hause zu bleiben. Wenn es hier wirklich um das Budget der weniger verdienenden Menschen gehen würde, müsste die Abgabe auf "tägliche Benzin und Öl" geringer sein und diejenige fürs Fliegen höher.

    Schade hat es hier die Schweiz verpasst, sinnvolle Massnahmen zu ergreifen, ich hoffe, das wird langfristig korrigiert werden.
  • Mutbürgerin 11.12.2018 09:01
    Highlight Highlight Um mit einer Lenkungsabgabe eine Wirkung zu erzielen, müsste man die Ticketpreise mindestens verdreifachen. Wegen 50 CHF mehr, fliege ich trotzdem. Es gibt zum Flugzeug keine Alternative. Wenn die Bevölkerungsanzahl steigt, nimmt auch der Verkehr auf allen Verkehrsmitteln zu. Die eingenommenen Milliarden würden bei irgendwelchen NGO's oder im Staatsapparat versickern. Das einzig sinnvolle ist, dass man diejenigen, die CO2 erzeugen mit Gesetzen zu Grenzwerten zwingt und nicht die Konsumenten bestraft. Die Oberschicht kratzt wenig, ob sie in ihre >200 PS Maschinen etwas teureres Benzin schütten.
    • Safster 11.12.2018 10:52
      Highlight Highlight Der Verkehr hat aber auch pro Kopf zugenommen. Die Milliarden können sehr gut eingesetzt werden, das zeigen die Projekte von bspw. myclimate, die hohen Standards genügen. Eine pauschale Behauptung dagegen findet wenig Rückhalt. Zudem ist eine höhere Lenkungsabgabe politisch nicht durchsetzbar. Diese hier wäre mit geringen Mehrheitsveränderungen mehrheitsfähig. Zudem, wie zwingt man eine Fluggesellschaft zur Einhaltung von Grenzwerten? Und wie hoch setzt man die an? Behält man ein Flugzeug ansonsten am Boden? Dieser Lösungsvorschlag ist völlig unrealistisch.
    • dorfne 11.12.2018 11:30
      Highlight Highlight Das Bevölkerungswachstum als Klimagefahr: gestern schrieb Einer in meiner Tageszeitung, Europa sterbe aus. 1,6 Kinder pro Frau seien zu wenig. In Afrika sind es 4,6 Kinder pro Frau. Viele von denen kommen irgendwann nach Europa. Das führt dazu, dass die Geburtenzahlen in Europa wachsen, weil immer mehr aus der ganzen Welt eingewanderte Frauen 1,6 Kinder gebären. 1,6% von 1000 sind 16 und 1,6% von 2000 sind 32. So öfnet sich die demografische Schere immer weiter. Übrigens steigt die Lebenserwartung kaum noch, trotz gegenteiliger Fake-News im Interesse der Versicherungen.
    • schrat 11.12.2018 11:53
      Highlight Highlight es gibt wahrscheinlich mehr (geleaste) Autos mit einem hohen Verbrauch als Menschen die sie zur Oberschicht zählen. Wenn sie eine wirkliche Reduktion der Emissionen wollen wird das alle Treffen.
  • chorax 11.12.2018 09:00
    Highlight Highlight CO2-Abgaben haben keinen Einfluss auf das Klima.
    Also ist es ganz Wurscht, dass keine neue CO2-Abgabe erhoben wird.
    • i schwörs 11.12.2018 09:52
      Highlight Highlight Und warum haben die Abgaben keinen Einfluss? Weil niemand Rechenschaft darüber ablegen muss, ob die eingenommenen CO2-Abgaben auch wirklich in CO2 reduzierende Massnahmen eingesetzt werden. Da ist das Problem, nicht bei der Abgabe selber.
    • chorax 11.12.2018 14:17
      Highlight Highlight Die CO2-Steuer hat wie alle Steuern auf keinen Einfluss auf den Konsum von Lebensnotwendigem.
      Trotz CO2-Steuer werden Wohnungen geheizt, Autos zur Arbeit gefahren und Fabriken betrieben werden. Ganz einfach, weil es anders kein Auskommen gibt.
      Der Industrie ist die CO2-Steuer eh komplett egal, weil sie diese auf ihre Kunden abwälzen kann. Im Endeffekt werden Herr und Frau Schweizer dort sparen, wo sie sparen können und das ist nicht beim Heizöl und beim Benzin, sondern bei Restaurants, Inlandtourismus (weil viel teurer als das Ausland), Kleidern, Nahrung, Gebäudesanierungen, Gesundheit, etc.
  • Frauen Unihockey WM 7.-15.12.2019 Neuenburg 11.12.2018 08:56
    Highlight Highlight Irgendwie schon recht. Irgendwie aber auch super, das Signal der bürgerlichen, dass der Staat die Welt nicht retten wird bzw. die Verantwortung an uns selber zurückgibt.
    Die Lösung muss von innen kommen. Die Gesellschaft selber muss sich ändern.
    • Hollda von Quorn 11.12.2018 10:01
      Highlight Highlight Wenn Politiker überhaupt keine Verantwortung übernehmen sollen, braucht es sie auch gar nicht mehr. Meines Erachtens ist es doch gerade die Aufgabe eines Politikers, mit bestem Wissen und Gewissen, hinzustehen und diejenigen Dinge zu vertreten, die für den Wähler/Bürger das Beste sind.
    • Safster 11.12.2018 10:54
      Highlight Highlight Zu wenig Zeit.
    • dorfne 11.12.2018 11:32
      Highlight Highlight Und wann bitte schön wird sich die Gesellschaft ändern? Wie lange darf es Ihrer Meinung nach noch 5 vor 12 sein?
  • Bynaus 11.12.2018 08:56
    Highlight Highlight Genau das was ich schon seit Jahren sage: Klimaschutz funktioniert nur über das Portmonnaie. Eine Abgabe von 100 Fr pro Tonne CO2 (wie sie die Schweiz schon kennt, einfach nicht auf Brennstoffen) würde diesen Flug auf New York zwar um 180 Fr verteuern. Die Hälfte der Abgabe käme aber wieder zurück (die andere Hälfte wird in Sanierungen etc investiert). Bei 5 t CO2/Person und Jahr wären das immerhin ca. 20 Fr, die wir pro Monat (via Krankenkasse) zurück bekämen. Geld, das die nicht nach New York reisende Person zusätzlich im Portmonnaie hätte.
    • i schwörs 11.12.2018 09:54
      Highlight Highlight "Geld, das die nicht nach New York reisende Person zusätzlich im Portemonnaie hätte" -- schön, und wie verwendet die Person dann dieses zusätzliche Geld? Für einen billigen Städteflug nach London?
    • Bynaus 11.12.2018 12:04
      Highlight Highlight Auch der Flug nach London wäre bei einer umfassenden Abgabe natürlich teurer. Der Punkt ist, man kann den Leuten nicht verbieten, zu fliegen. Aber man kann über das Preissignal Anreize setzen bzw. Fehlanreize korrigieren.
  • Konkey Dong 11.12.2018 08:56
    Highlight Highlight Das würde eh nicht wirklich etwas bringen. Wer in den Urlaub geht und das Flugzeug nimmt, wird es trotzdem nehmen ob jetzt ein Ticket 20.- mehr kostet oder nicht ist meist Wurst. Und wer geschäftlich unterwegs ist, der bezahlt den Flug sowieso nicht selbst also juckt es diese Person ebenfalls nicht.
    Und zu glauben, dass das Geld in den Umweltschutz fliest, den beneide ich um seine Naivität. Das Geld wird in der Verwaltung verschwinden.
    Traurig aber Wahr. Nun lasset die Däumchen nach unten regnen.
    • Ralphinho 11.12.2018 14:08
      Highlight Highlight Ein Herz ist von mir. War aber ein Versehen. Der Kommentar ist nämlich auf so vielen Ebenen absurd. Erstens entspricht eine Erhöhung des Preises um 20.- CHF bei gewissen Billigflügen einer Preisverdoppelung und hat selbstverständlich einen Einfluss auf die Nachfrage. Und im Übrigen geht es ja eben um eine Kompensation, d.h. wenn man schon fliegt kann man das woanders gutmachen. Man kann es sogar als Lenkungsabgabe an die Bevölkerung zurückerstatten. Das lässt sich gesetzlich verankern, überprüfen und notfalls gerichtlich durchsetzen.
    • Latryx 11.12.2018 21:12
      Highlight Highlight Ich bin geschäftlich sehr viel mit dem Flugzeug unterwegs, und da ich selbständig bin juckt es mich sehr wohl. Zudem arbeite ich für die Grosskonsumgesellschaft Schweiz, die sich allerlei Luxusgüter sehr viel kosten lässt. Manchmal muss ich sogar in meinem V8 (oooooh jaaa!) aus Serbien in die Schweiz fahren (ganz alleine, ohne Fahrgemeinschaft), um eines der Konsumgüter zum richtigen Termin abzugeben. Eines ist für mich klar: Verzicht fällt vielen Schweizern sehr schwer. Weniger von allem!
  • Resche G 11.12.2018 08:55
    Highlight Highlight "Möglichst viel Klimaschutz für einen Schweizer Franken" Dieses FTP Moto beim Klimaschutz kotzt mich an...

    Die Menge C02 welche man reduzieren will ist ja vorgegeben. Also bedeutet das nichts anderes als "Die Vorgabe möglichst billig/einfach erreichen" Dies ist nichts anderes als Einkauftourismus auf höchster Stufe... Oder noch schlimmer... Verweigerung überhaupt etwas zu machen.
  • Muselbert Qrate 11.12.2018 08:51
    Highlight Highlight In Frankreich sehen wird gerade was passiert, wenn die Schmerzgrenze linker Abgaben überborden. Irgendwann hat man dann dem Bürger soviel Geld von seinem Verdienst abgeluchst, dass dieser sein Leben nicht mehr finanzieren kann..

    Und wenn UNO-Pakte dann hier! Was nützt es wenn ein paar Schweizer CO2 Abgaben auf Flüge zahlen müssen und hunderttausende Amerikaner fliegen täglich von NYC nach LA zur Arbeit für 99.- USD..

    Über den Wettbewerbs-Nachteil der für Swiss entstehen würde haben wir noch einmal angefangen zu reden. Die Abgaben müssten wohl auch Transit-Passagiere von Swiss zahlen...?!
    • ciaociao 11.12.2018 09:42
      Highlight Highlight jemand muss es vormachen. immer auf die anderen zeigen und sagen „aber der da macht es auch“ rechtfertigt es noch lange nicht.
    • Quacksalber 11.12.2018 09:43
      Highlight Highlight In der Schweiz hanndelt es sich umeine Lenkungsabgabe die zum grossen Teil an die Bevölkerung zurückgegeben wird.
    • El Vals del Obrero 11.12.2018 13:24
      Highlight Highlight Schlechtes Beispiel, weil in Frankreich unter anderem *für* Kerosinsteuern protestiert wird:

      https://www.stern.de/politik/ausland/frankreich--das-sind-die-forderungen-der-gelbwesten-8479118.html (Letzter Punkt auf der Liste)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dogbone 11.12.2018 08:47
    Highlight Highlight Gibt es neben der fadenscheinigen „Insellösung“ auch noch andere Gründe, warum Damen und Herren dagegen gestimmt haben? Ich kann da ja nur wild herumspekulieren...

    Es wird Zeit, sich eine Datenbank anzulegen und die Daten aus den Abstimmungsstatistiken auf der admin Webseite abzugreifen. Nur so kann man sich tatsächlich ein Bild machen, wie man jeweils bei den Wahlen abstimmen sollte.
    • Ralphinho 11.12.2018 14:03
      Highlight Highlight Der Zugriff auf die Abstimmungen ist mittlerweile sehr einfach: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/abstimmungen/wer-hat-wie-abgestimmt-im-nationalrat
      In diesem Fall ist es halt einfach etwas kompliziert, weil man die einzelnen Resultate bei der Detailberatung und die Schlussabstimmung betrachten muss. Zunächst eine knappe Mehrheit von FDP und SVP die Vorlage stark abgeschwächt, am Ende wurde sie von der SVP und den links-grünen Parteien abgelehnt. Wäre schön, wenn Watson da etwas Transparenz herstellen könnte.
  • ciaociao 11.12.2018 08:42
    Highlight Highlight ich krieg den koller...
  • Energize 11.12.2018 08:39
    Highlight Highlight Ich kann dem Kommentar nur zustimmen.
    Für die nächsten Wahlen sind die Grünliberalen ganz hoch im Kurs bei mir. Die FDP machen vieles richtig, aber umwelttechnisch befinden sie sich im Mittelalter - das Weltbild der FDP hat ausgedient.
    • i schwörs 11.12.2018 09:58
      Highlight Highlight D.Wright: wohl zu viel Bean geschaut : wenn der Mensch der "grösste CO2 Verbraucher" sein sollte, dann sollte im Gegenteil jedes Neugeborene mit 60'000 CHF belohnt werden, schliesslich "verbraucht" es ja dann CO2 statt zu produzieren....
    • SparkintheDark 11.12.2018 10:28
      Highlight Highlight Hab drei Kinder und Fliege oft. Bin aber für eine generelle, globale CO2 Abgabe. Würde auch 20K bezahlen pro Jahr für die Flüge, wenn wir mit dem Geld intelligentes machen würden.
    • Cosmopolitikus 11.12.2018 17:57
      Highlight Highlight Leider hat die FDP diesen Zug verpasst, aber sowas von...
  • Raphael Conca 11.12.2018 08:37
    Highlight Highlight Eine alte Reisevariante muss her! Schlafzug/Hotelzug. Europaweit.
    • chorax 11.12.2018 09:01
      Highlight Highlight Der waschechte Umweltschützer verschwendet gar keine Energie und bleibt daheim.
    • Pachyderm 11.12.2018 09:33
      Highlight Highlight D. Wright: Genau deswegen müssen Flüge verteuert werden. Es kann nicht sein, dass die massiv umweltschädlichere Alternative künstlich verbilligt wird (keine Steuern auf Treibstoffe, keine Mehrwertsteuer).

      Wenn sich Flug und Zug in ähnlichen Preisregionen befinden würden einige vielleicht eher überlegen womit sie verreisen (und merken dass der Zug komfortabler und bei einigen Europadestinationen sogar schneller ist).
    • Heimwerkerkönig 11.12.2018 09:42
      Highlight Highlight D. Wright, nein, das Fliegen ist viel zu billig geworden. Es stimmt doch was nicht, wenn man für 20 Euros nach Mallorca fliegen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 11.12.2018 08:35
    Highlight Highlight Danke für den Kommentar! Mir scheint die Mehrheit so zu denken, nur nicht unser Parlament.

    Aber der Umweltschutz beginnt nicht nur Portemonnaie, es braucht mehr Zivilcourage und die fehlt noch etwas.

    • Posersalami 11.12.2018 08:58
      Highlight Highlight Nicht ihre Filterblase mit der Realität verwechseln! Der Schweizer schert sich einen Dreck ums Klima. Wäre das anders würden wir weniger Fliegen, viel weniger Fleisch essen, keine Ölheizungen mehr einbauen lassen und vor allem sehr viel weniger und mit leichteren und sparsameren Autos fahren. Für alles (ausser Langstreckenflüge) gibts schon längst Alternativen.
    • WID 11.12.2018 09:38
      Highlight Highlight @plaga versus: Das Pralament wurde von dieser Merheheit gewählt.
    • Froggr 11.12.2018 09:57
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf, dass die Mehrheit so denkt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gümpeli 11.12.2018 08:32
    Highlight Highlight Bravo, auf den Punkt gebracht!

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