Schweiz
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The climate activists play with an inflatable world globe under the rain, during their ?Rise up for Change? week of action in front of the Swiss parliament building, the ??Bundeshaus??, where the Swiss parliament currently holds his fall meeting, Tuesday, September 22, 2020 in Bern, Switzerland. The Swiss climate movement announced various actions of non-violent civil disobedience during the week. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Es wäre an der Zeit, den Planeten wieder in den Fokus der Diskussion zu rücken – nicht, wie und ob man darüber diskutieren soll. Bild: keystone

Kommentar

Diskutiert endlich über den Inhalt und nicht die Form des Klimaprotests!

Anstatt über die Folgen des Klimawandels zu sprechen, streitet sich die Öffentlichkeit lieber über die Form von Protesten und darüber, wer mit wem sprechen darf. Erneut schaffen wir es nicht, eine relevante Diskussion zielbringend zu führen.



In der Nacht auf Montag nahm die Bewegung «#RiseUpForChance» nicht nur den Bundesplatz ein, sondern auch die nationale Berichterstattung. Nach langer Durststrecke schaffte es die Klimabewegung zurück auf die Titelseiten.

Man kann von der unbewilligten Besetzung des Bundesplatzes halten, was man will. Man kann die Aktion als radikal und schädlich abtun. Oder aber den zivilen Ungehorsam als nötig empfinden.

Eines aber haben sowohl die Klimabewegung selbst, als auch die Politik, als auch die Medien in dieser Woche kaum geschafft: Über das eigentliche Problem zu sprechen.

Wann wurden in den letzten vier Tagen über die konkreten Folgen des Klimawandels berichtet? Wann wurden die 17 Massnahmen erwähnt, die die Klimabewegung fordert? Wann wurde über deren politische Umsetzbarkeit ernsthaft diskutiert?

Stattdessen dominieren dünnhäutige Politiker, wütende Marktfahrer oder prügelnde Polizisten die Debatte. Und auf Twitter streitet man darüber, wer mit wem in der SRF-Arena überhaupt diskutieren soll und darf.

Es erinnert an die Rassismus-Debatte im Rahmen der «Black Lives Matter»-Bewegung: Erneut schaffen wir es nicht, eine gesellschaftlich relevante Diskussion vernünftig zu führen.

Das Hauptanliegen geht in diesem Tohuwabohu komplett unter. Es ist Zeit, dass endlich nicht über die Form, sondern den Inhalt diskutiert wird.

Darüber, dass Ende dieses Jahrhunderts 60 bis 80 Prozent der Schweizer Gletscherflächen verschwunden sein werden. Dass 700 Millionen Menschen durch den steigenden Meeresspiegel in ihrer Lebensgrundlage bedroht sind. Dass 16 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. Und dass uns ein ungebremster Klimawandel und die damit verbundenen Schäden bis 2050 geschätzt 8000 Milliarden Franken kosten werden.

Exakt da liegt das Problem. Und nicht bei der Form, wie man darauf aufmerksam machen soll.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 25.09.2020 13:39
    Highlight Highlight "Diskutiert endlich über den Inhalt und nicht die Form des Klimaprotests!"

    Was war das denn das ganze letzte Jahr?
    War das keine Diskussion?
  • Moglyy 25.09.2020 10:52
    Highlight Highlight Das CO2 Gesetzt ist ja im Parlament und wird sicher angenommen. Es geschieht etwas, richtig demokratisch.

    Ist natürlich medial nicht so gut ausschlachtbar wie eine Demo oder Hippie-hobby-camper auf dem Bundesplatz.
  • freeLCT 25.09.2020 09:12
    Highlight Highlight Freitag, Zahltag und ein selbstkritischer Artikel von watson.
    Viel besser kann man eigentlich gar nicht in‘s Wochenende starten.

    Danke Frau Obrist!
  • Nik G. 25.09.2020 08:31
    Highlight Highlight AMEN!!!!! Die Jugendlichen werden einfach überall als Sünder dargestellt. Gegen das Gesetz. Über die Forderungen wird kein Wort verloren. Es geht um ein sehr sehr ernstes Problem! Seit vielen Jahren warnen Wissenschaftler. Aber egal lassen wir die Ölloby während der Session in das Bundeshaus.
  • meOne 25.09.2020 08:31
    Highlight Highlight Da sollten sie sich als Journalistin als erstes an die eigene Nase fassen. Es sind ja nicht die Leser welche die Themen bestimmen und wenn wir uns z.B. mal die Berichterstattung bei Watson ansehen war es ja offensichtlich wichtiger sich über Glarner und die SVP aufzuregen. Ähnlich beim Thema US-Wahlkampf. Wo sind denn die Beiträge zum grossen Wandel welche die Demokraten anstreben? Auch da wird doch genau wie vor 4 Jahren vor allem über Trump abgelästert und im Forum geht's dann offenbar bloss noch darum sich beim Bashen gegenseitig zu übertrump(f)en und gegenseitig Herzchen zu verteilen.
  • Dr no 25.09.2020 08:18
    Highlight Highlight Liebe Frau Obrist. Ihr seid doch an der Quelle. Ihr Medien habt ne ungeheure Macht, indem ihr entscheidet was einen Artikel wert ist und was nicht.
    Dann geht doch mit gutem Beispiel voran und bringt das in euren Artikeln. Wieviele Artikel habt ihr gebracht, die sich nur um Räumung - Nichträumung drehten ?
  • kwehr 25.09.2020 08:04
    Highlight Highlight Ja genau das ist das Problem!
    Im Grunde wollen alle das es so bleibt wie es ist! Nur leider interesiert es die Natur, den Naturgesetzmässigkeiten etc. eine Scheissdreck was die Menschen denken oder sich wünschen. Da vorallem die Politiker, Wirtschaftsleute und die "Besitzenden" (dabei besitzen die Menschen rein garnichts auf dieser Erde!) absolut garnichts ändern wollen, geschieht NICHTS! Es wird sich genau so verhalten wie ein Kaninchen auch erstarrt vor dem Wolf.
    Daher liebt der Mensch seine Nebenkriegsschauplätze, denn dann muss er sich nicht mit seiner eigenen Unfänglichkeit beschäfftigen.
  • Zeit_Genosse 25.09.2020 06:41
    Highlight Highlight Während man draussen demonstrierte wurde der grösst mögliche politische Kompromis auf demokratischem Weg mit dem CO2-Gesetz auf den Weg gebracht. Dagegen kann man wiederum politisch vorgehen. Soviel zum Inhalt der passierte. Auch watson hat sich mehr um den Lärm gekümmert, da täte Selbstkritik besser, als allgemeine Feststellungen. Die Ressource wäre für Inhaltliches besser investiert gewesen. Warum darf sich ein Medium wie watson für ein dringliches Anliegen um unsere Lebensgrundlage nicht stärker positionieren? Warum versteckt man sich hinter journalistischen Grundsätzen mit Distanz?
  • Schneider Alex 25.09.2020 05:36
    Highlight Highlight Was kommt als nächstes? Vielleicht wird ein grosses Auto angezündet? Ist das dann auch noch Wurst?
  • Popo Catepetl 24.09.2020 23:00
    Highlight Highlight Danke!
  • Bivio 24.09.2020 22:48
    Highlight Highlight Ich gebe Helene Obrist Recht. Jedoch sind ja oft die Klima-Aktivisten, welche mit ihren Aktionen dafür sorgen, dass nicht über das eigentliche Thema diskutiert wird. Dazu kommt, dass für viele in der Szene es nur eine Wahrheit gibt und diese wie ein religiöses Dogma ausgelegt wird. Es gibt nur Schwarz und Weiss und nichts dazwischen. Wer etwas anderes sagt ist böse und muss bestraft werden. Wer es etwas genauer möchte, kann geren das Buch von Clemens Traub lesen oder sich informieren.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 24.09.2020 22:48
    Highlight Highlight Ja Frau Obrist machen sie den Anfang. Zum Beispiel könnten sie es unterlassen von prügelnden Polizisten zu schreiben von denen es exakt 0 bei dieser Demo gab.
    Wenn sie das schaffen , dann kann sicher eine Diskussion ums Klima entstehen.
  • Baguette 24.09.2020 22:23
    Highlight Highlight Guter und berechtigter Artikel. Jetzt bin ich gespannt auf den Nächsten zu diesem Thema, sicher einer sich der sich voll auf Inhalte konzentriert und damit aufzeigt, wie es sein sollte.
  • Töfflifahrer 24.09.2020 22:20
    Highlight Highlight Gute Forderung aber beginnt erst mal bei den Medien und euch selbst. Head-Lines die sich nur darum drehen wann wird geräumt, wie gewaltsam wird das enden, Berichte darüber, dass Demo- und Besetzungserfahrene dabei sind und wissen wie man eine Räumung erschwert, Mutmassungen wann geräumt wird etc. Das Problem, die Klimaveränderung, wird dabei nicht mal Ansatzweise behandelt.
    Wenn die Medien dann über das Thema berichten, können wir die bürgerlichen Blockieren, Gewinner und Verdiener im Parlament angehen.
  • Stefan Sowieso 24.09.2020 22:14
    Highlight Highlight Wir sollten aufhören daraus einen Krieg zu machen. Krieg ist per Definition von Clausewitz nichts anderes als die Forführung der Politik mit andern Mitteln. Der Zweck des Krieges muss aber der Sieg sein. Sprich das Überleben des Menschen. Da artikuliert sich von Clausewitz aber klar, dass der zwingende Frieden der Schluss daraus sein muss. Also der gewinbringende Kompromis für alle. Aber im Moment ist Köpfe einschlagen, auf beiden Seiten, angesagt. Make fürschi, Time is running.
  • El Vals del Obrero 24.09.2020 22:00
    Highlight Highlight Die "Klimajugend" hat wohl eben diese Problematik auch erkannt:

    Bei "Es findet irgendwo versteckt auf dem Land ein Klimacamp statt" oder "Diskussion einiger Wissenschaftler" gibt es halt keine Liveticker auf fast allen Newsportalen.

    Von dem her stimmt die Aussage von Von Graffenried "Die wollten die Räumung" eigentlich auch.
  • Locutus70 24.09.2020 21:13
    Highlight Highlight Warum reisen die nicht in die USA oder China um dort zu demonstrieren? Oder nach Kanada oder Norwegen, die CO2 mittels Erdöl, Schieferöl oder Erdgas sogar exportieren?
    Es gibt in der Schweiz ganz sicher noch Potential zur Verbesserung (hauptsächlich beim Thema Verkehr) und der Anteil erneuerbare Energie ist zwar im europäischen Vergleich hoch, kann aber auch noch zu legen aber wir dürfen nicht nur die kleinen Räder drehen, sondern müssen die großen Räder versuchen zu drehen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.09.2020 21:08
    Highlight Highlight @Mutzli: Weil ich unter dem anderen Artikel nicht mehr antworten kann, weil die Kommentarsektion schon geschlossen ist, tue ich das hier.

    Es ist keine Unterscheidung. Die Klimaerwärmung ist ein Symptom - das Fieber der Erde. Fieber ist auch keine Ursache. Bei 42°C stirbt man u.U. an Überhitzung.
    So sind die Übersäuerung der Böden und der Meere auch Symptome. Die Ursache dafür sind Aktivitäten des Menschen, daher ist er die Ursache. Er ist verantwortlich für die Zerstörung der Böden, Gewässer und die Luftverschmutzung. Der Klimawandel ist nur ein Symptom, aber Fieber sollte man ernst nehmen.
  • larryfisher 24.09.2020 21:02
    Highlight Highlight Netto 0 Emissionen sind schön und gut doch sobald man auf etwas verzichten soll heult man Laut auf. Diese Demo war (ist) das beste Beispiel dafür das kein Mensch wirklich selbstlos ist. Wenigstens in dieser Zeit hätte man die Demo unterlassen können.
  • Dragonlord 24.09.2020 20:54
    Highlight Highlight Hätten wir ein fähiges Parlament, das zusammen eine Lösung finden will, müssten wir diese Diskussion so nicht führen und würden Artikel über verabschiedete Massnahmen lesen.
    Stattdessen lese und höre ich Respektlosigkeiten, Hetze und Leugnungen.
    Das hat unsere schöne Schweiz nicht verdient!
    Die Natur schert sich einen Dreck um links oder rechts. Es ist jetzt an der Zeit, etwas zu ändern. Der Bundesplatz ist wieder frei, also los, an die Arbeit!
    • Dragonlord 25.09.2020 11:18
      Highlight Highlight @155West
      Da magst Du auch Recht haben, wenn Du unser modernes Zeitalter in Relation zum Alter der Erde stellst.
      Wir leben nun aber im Hier und Jetzt. Das ist kein esoterisches Geschwafel. Die Lebensgrundlage besteht nun mal aus Wasser, Sauerstoff und Licht. Ohne diese Zutaten aus der Natur gäbe es uns nicht. Das ist keine Esoterik, sondern Fakt.
      Unsere Spezies können wir nur dadurch retten, indem wir die Erde nicht zerstören. Wir haben noch keine zweite Erde gefunden. Die Kolonialisierung vom Mond oder Mars ist noch in weiter Ferne und fraglich, ob dies überhaupt möglich sein wird.
  • Snowfall 24.09.2020 20:42
    Highlight Highlight Also, man sollte einfach endlich mal handeln. Nicht protestieren.
  • Sprachrohr 24.09.2020 20:08
    Highlight Highlight Der Artikel hat wirklich gut begonnen. Aber das Ende gibt leider wieder nicht das wirklich Entscheidende wieder:

    (Fast) Alle kennen den Ernst der Lage, weshalb wir nicht mehr über Gletscherschmelze und andere Folgen diskutieren müssen.

    Diskutieren müssen wir primär über die konkreten Massnahmen, um diese Folgen doch noch abzuschwächen.

    Fast alle sind für Klimaschutz, aber sobald konkrete Massnahmen diskutiert werden, will sich niemand mehr so recht engagieren.

    Klimaschutz gibts halt nicht gratis. Aber die Folgen unseres Nichtstuns wird uns noch viel teurer zu stehen kommen!
    • Do not lie to mE 25.09.2020 09:41
      Highlight Highlight US Gletscher-Nationalpark entfernte 2019 stillschweigend die Schilder "Verschwunden bis 2020". Weiter Secnarios die nicht eingetretten sind finden Sie auf https://extinctionclock.org
      Play Icon
    • Sprachrohr 25.09.2020 09:53
      Highlight Highlight @do not lie

      Du machst jetzt trotz und gerade zu meinem Kommentar denselben Fehler wie die Artikelschreiberin, das allzu offensichtliche (menschengemachter Klimawandel) breittreten und doch nicht über konkretes Handeln sprechen.

      Allerdings hast du bez. den USA vielleicht recht, da fehlt es teilweise noch am Problembewusstsein.
  • PeteZahad 24.09.2020 19:43
    Highlight Highlight Dann müsste man halt auch an einer Arena mit unliebsamen Gegnern teilnehmen und über deren Äusserungen stehen um den Inhalt des eigenen Anliegens zu den Zuschauern zu transportieren welche nicht über Twitter und Co. erreichbar sind.
    • bbelser 24.09.2020 22:14
      Highlight Highlight Aber nicht mit einem Köppel, der sich mit seinen bisherigen Äusserungen zum Thema Klimakrise restlos selbst disqualifiziert hat.
      Und zum xten Mal: es ist nicht das "eigene Anliegen" irgendeiner Interessengruppe, das wir hier verhandeln, sondern unser aller Zukunft.
      Da brauchts doch keine braven goodwill-Aktionen und Werbemassnahmen von Kindern und Jungen, um die Erwachsenen ins Boot zu holen. Die Erwachsenen müssten schon längst in diesem Boot aus eigener Überzeugung am Rudern sein.
  • chr_bopp 24.09.2020 19:39
    Highlight Highlight Darüber müssten wir eben nicht diskutieren, da müsste man handeln.
    • meOne 25.09.2020 09:05
      Highlight Highlight Nein, wenn sich die eine Seite auf den Standpunkt stellt, dass Andersdenkende sowieso keine Ahnung haben und man gar nicht erst diskutieren muss dann wird's in einer Demokratie schwierig Mehrheiten für irgendwelche Massnahmen zu beschaffen. Das ist doch genau das Problem mit dem Umweltschutz, der Zuwanderung, der Zusammenarbeit mit der EU usw. Es mangelt an Respekt vor dem Andersdenkenden der dann irgendwann nicht mehr zuhören und sich in Dauerschleife belehren/beleidigen lassen möchte. Sie müssen schon auch zuhören können.
  • swisskiss 24.09.2020 19:34
    Highlight Highlight Eine relevante Diskussion anstossen zu wollen, bedingt eine adäquate Form die eigenen Forderungen vorzubringen. Eine illegale Aktion zurchzuziehen um dann zu kritisieren, dass Form statt Inhalt zu Diskussionen Anlass gibt, ist absurd!

    Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, wenn sich die Intressenverteter der Wirtschaft weigern, Themen zu behandeln, die in letzter Konsequenz Geld kosten. Da nützen auch solche Aktionen nichts, sondern erzeugen eine negative Aussenwirkung,die gesamte grüne Bewegung wird diskreditiert und führt dazu, dass weniger grüne Politiker gewählt werden. Und DAS ist relevant!
  • MaximaPoena 24.09.2020 19:32
    Highlight Highlight Helen Obrist propagiert den Dialog. Sehr gut. Nur leider sind Aktionen wie die Besetzung des Bundesplatzes das genaue Gegenteil davon.
  • Willy.Hufschmid 24.09.2020 19:28
    Highlight Highlight Man könnte darüber diskutieren wie die Welt denn noch zu retten ist.
    Wir sind ja immer noch am Zweifeln ob es denn überhaupt notwendig ist, irgendwelche Massnahem zu ergreifen.
    Weltraum Forschung und militärische Aufrüstung sind immer noch wichtiger als das Klima und unsere Erde am Leben zu erhalten.
    • Yupidu 24.09.2020 19:59
      Highlight Highlight Logisch ist Weltraumforschung top prioritär. Wo sollen wir hin, wenn wir die blaue Planete für die Menschheit definitiv zerstört haben? "Ironie off"
  • Bruno Wüthrich 24.09.2020 19:22
    Highlight Highlight Jetzt hat halt für die Moment das Wie mehr beschäftigt als das Was oder Warum. Was solls?

    Die Debatte kommt schon wieder in Gang. Ganz sicher, Frau Obrist.

    Jetzt haben sich halt vorerst mal eine Gruppe von "Bürgern" empört. Und dann gab es diejenigen, die sich über die Empörten empörten. Das wird sich legen. Das Klima und dessen Erwärmung rennen uns nicht weg. Im Gegenteil. Es ruft. Und es ist dringend. Aber nicht wegen der paar Tage.
  • deepsprings 24.09.2020 19:10
    Highlight Highlight Diskutieren ist eigentlich immer gut. Nur zum Diskutieren gehört auch, realistische Lösungswege und Argumente bereit zu haben, die sich mit unserer Demokratie vereinbaren lassen.
    Irgendwie ist es befremdend, wenn in Bern 2 unbewilligte Demonstrationen stattfinden, die einte lässt man gewähren, bei der anderen fährt man mit Wasserwerfern und Gummischrot vor. Der Inhalt der demo sollte da kein Kriterium sein.
  • stevemosi 24.09.2020 19:07
    Highlight Highlight Diskutiert endlich über den Inhalt und nicht der Form der Coronaproteste
    • bbelser 24.09.2020 22:19
      Highlight Highlight Welchen Inhalt denn?
      Pseudoskeptische Unwissenschaftlichkeit?
      Esoterische Schwurbelphilosophie?
      Tatsachenleugnung?
  • Troxi 24.09.2020 19:04
    Highlight Highlight Ich wage mal einen Schuss ins Blaue. Wäre dieser Aufruf tief in der Journalistischen Arbeit verankert. Diese Demo hätte es so nicht gegeben. Der 17 Massnahmen Katalog gibt es meines Wissens schon länger als Corona. Wurden diese mit Experten oder direktbetroffenen aus Sozialem, Wirtschaft oder Umwelt diskutiert? Ich habe jedenfalls nichts gesehen! Wir diskutieren immernoch OB es den Wandel gibt und OB er von Menschen verursacht ist, obwohl wir schon lange über das WIE diskutieren könnten und da sind die Medien nicht Unschuldig daran. Empörung generiert halt Klicks und Quoten...
  • Thomas G. 24.09.2020 18:56
    Highlight Highlight Ok sprechen wir über Inhalt. Wieso gelten die Öko Regeln für die Klimajünger nicht die sie allen anderen auferlegen wollen?
    • yzwikk 24.09.2020 20:54
      Highlight Highlight Von welchen "Öko Regeln" sprichst du?
    • Emma Jones 25.09.2020 00:05
      Highlight Highlight Weil es darum geht etwas im Grossen zu verändern. Wenn wir uns damit aufhalten, ob jetzt irgendein Klimaktivist eine Einwegmaske getragen oder ein Nutella-Brot gegessen hat, kommen wir auf jeden Fall nicht weiter.
    • meOne 25.09.2020 11:20
      Highlight Highlight @Emma Jones
      Thomas G. meint vermutlich eher deren Ausrüstung welche beinahe zu 100% aus Kunststoffen besteht (Polyester-Zelte, Polyamid-Rucksäcke, PET-Flaschen, diverse Plastik-Planen). Es sind Oel-Produkte und zugleich direkte Ursache für Micro-Plastik im Meer. Und dann sind da noch die Smartphones und Laptops welche nicht unbedingt dafür bekannt sind CO2-neutral oder z.B. fair produziert zu sein. Und wie steht's mit dem Internet und den Telefonnetzen ? Bloss weil man nicht wie beim Auto einen Auspuff hat und die Abgase direkt sieht sind das nicht automatisch emissionsfreie Technologien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Itallion 24.09.2020 18:50
    Highlight Highlight Zielbringend ist auch, eine Bewiiligung für solche Demos usw, einzuholen....und nicht nach dem Motto interessiert uns nicht....
  • Bocklabel 24.09.2020 18:48
    Highlight Highlight Was fehlt ist wirklich einmal eine wissenschaftliche Debatte von Befürwortern und Gegnern zum Thema Klima. Es gibt etliche Wissenschaftler die durchaus nicht die gleiche Meinung wie die "Klimajugend" haben. Darunter Nobelpreisträger. Nicht wer am lautesten schreit oder am höchsten hüpft, hat recht.
    Gewisse Fakten werden gezielt einfach unter den Tisch gekehrt. Es stellt sich unweigerlich die Frage, wie "wissenschaftlich" die Klimaaktivisten wirklich sind!
  • Lupo Lupus 24.09.2020 18:44
    Highlight Highlight Tja, über Inhalte kann man lange diskutieren, dabei gehen aber ein paar Dinge unter. Vorschläge müssen mehrheitsfähig sein, sind sie es nicht, dann werden sie auch nicht angenommen. Die Massnahmen müssen umsetzbar sein, wir können gerne eine Null-Emission im Strassenverkehr verlangen, wie bitte kommen die Leute zur Arbeit, wo kommt der Strom für die E-Autos her und wie soll der Strom transportiert werden, die Netze sind gar nicht dafür ausgelegt. Auch wenn die CH das umsetzten könnte, es fehlt der Rest der Welt, die Pole schmelzen also weiter, nur wir sind dann Bankrott und wirtschaftlich tot.
    • AndOne 24.09.2020 22:24
      Highlight Highlight Oder die Forderung wir brauchen mehr Elektro Autos, gleichzeitig wollen die Grünen aber die AKW's abschalten. Dann macht man den Vorschlag im Jura Windkraftwerke zu bauen, dies wird abgelehnt wegen Natur- und Landschaftsschutz.🤦‍♂️
    • bbelser 24.09.2020 22:28
      Highlight Highlight Und das bedeutet, dass wir dann einen als falsch erkannten Weg auf Teufel komm raus weitergehen müssen? Einfach, weil wir es zwar schon wüssten, die anderen aber so blöd sind?

      Vorschläge müssen nicht mehrheitsfähig sein, sondern dazu führen, einmal beschlossene Abkommen auch durchzusetzen und einzuhalten (Paris).
    • Lupo Lupus 25.09.2020 12:08
      Highlight Highlight Nate Smith / Erstmal müssen etliche Milliarden in die Stromnetze und Umspannwerke schweizweit investiert werden, um für Erzeuger und Bezüger die Kapazitäten zu schaffen. Wer bezahlt und wie lange dauert es? Bevor Du auch nur einen Franken mit neuer Wertschöpfung verdienen kannst, muss erst mal über Jahrzehnte kräftig investieren und dazu noch die technischen Voraussetzungen schaffen.
      In der Theorie ist immer alles so einfach, aber eine Gesellschaft und Wirtschaft umbauen dauert und kostet enorm. Tun nur wir das, sind wir nicht konkurrenzfähig und die Wirtschaft leidet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheKen 24.09.2020 18:38
    Highlight Highlight So schlecht machen wir es jetzt auch nicht hier in der Schweiz. Wenn man nur nach Westen zu den Franzosen hinüber schaut, mit der Anzahl an AKWs, welche die Franzosen betreiben, würde ich mir mehr Sorgen machen als ob unserem CO2 Ausstoss.
    • Brave 24.09.2020 23:39
      Highlight Highlight Wenn ich darüber nachdenke: Wieviel Schaden hat die Atomkraft verursacht und wieviel das CO2? Wo muss ich mir mehr Sorgen machen? Ich denke, dass CO2 mehr Menschenleben gekostet hat. NB: Der gesamte Abfall an hochradioaktivem Abfall aus unseren 5 Atomkraftwerken hat in einem Raum so gross wie die SBB-Bahnhofhalle von Zürich Platz. Und wie viel Energie konnten wir durch die AKW CO2-frei gewinnen? Das Speicherkraftwerk im Glarnerland kann Energie speichern, die durch einen CH-AKW in 3 Tagen produziert wird.
  • reactor 24.09.2020 18:28
    Highlight Highlight Im übrigen, ohne diese Form des Protests gäbe es jetzt keine Diskussion. Also können wir die bürgerlich steilvorlage nutzen und uns moralsauer empören, wieder Netflix zuwenden, oder ne inhaltlicje Diskussion führen.
  • Aussenminister 24.09.2020 18:27
    Highlight Highlight Auf die Kommentarspalte ist bei diesen Artikeln immer Verlass!
  • banda69 24.09.2020 18:24
    Highlight Highlight Von Thema und Verantwortung abweichen. Das ist die rechte Strategie von der umweltfeindlichen SVP und Konsorten.
  • Dr. Unwichtig 24.09.2020 18:24
    Highlight Highlight Nun, ja - solange der Zweck die Mittel nicht heiligt, wird immer über die Mittel diskutiert werden, wenn diese geltendes Recht brechen...
  • Donald 24.09.2020 18:18
    Highlight Highlight Die Proteste haben klar gegen die geltenden Regeln verstossen, dies wurde jedoch von der Stadtregierung tolleriert.
    Klar, darf und muss sogar darüber gesprochen werden, ob dies akzepiert werden soll oder diese Regeln nicht mehr zeitgemäss sind.
    Es gibt zum Glück in der Schweiz genügend Möglichkeiten sich innerhalb der Regeln über seine Anliegen zu äussern.
    Man könnte sogar ins Fernsehen gehen und seine Standpunkte, die ja so klar und eindeutig sein sollen, der breiten Öffentlichkeit vortragen. Aber diese Chance will man offensichtlich aus Angst vor anders gesinnten nicht nutzen. Köppel freuts.
    • reactor 24.09.2020 18:39
      Highlight Highlight Soso, dann lesen wir den nächsten Artikel über verherende Brände in Kalifornien, die Eisschmelze an den Polen und dann?
    • Firefly 24.09.2020 19:02
      Highlight Highlight Was mich wirklich befremded ist, dass bei zivilem Ungehorsam von Seiten der Klimaaktivisten die Öffentlichkeit nun so ein Trara macht, bei den täglichen, massiven und schädlichen Regelverletzungen der Konzerne bei ihrem Raubbau oder bei den Politikern und Reichen bei der Geldwäsche jedoch stillschweigen.
    • Donald 24.09.2020 21:20
      Highlight Highlight @Firefly
      Wer macht ein Trara? Meines Erachtens nur die Medien und ein paar Politiker.
      Wenn du hier auf irgendwas hinweisen willst, würde ich dir empfehlen etwas präziser zu sein. Mit so allgemeinem Bashing können die wenigsten etwas anfangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brave 24.09.2020 18:07
    Highlight Highlight Vorschlag: Der Stromverbrauch wird steigen (E-Mobilität). Wind und Solar flattern, das Problem kann unmöglich mit Speichern gelöst werden. Heute schon erzielt Überschussstrom einen Negativpreis, was zeigt, dass der Strom zum falschen Zeitpunkt produziert wird. Wir benötigen deshalb CO2 freien Strom, dauernd. Lösungsvorschlag: Emissionshandel weltweit und Bau von CO2 armen Atomkraftwerken. Die Entwicklung neuer Reaktoren reduziert das Risiko. Japan baut weiter voll auf Atom, auch andere Länder. Ersatz unserer AKW würde CO2 Ausstoss erhöhen.
  • c_meier 24.09.2020 18:03
    Highlight Highlight gutes Statement, aber die Klimastreikenden sind nicht ganz unschuldig daran

    Je mehr Illegales, desto weniger wird über den Inhalt gesprochen sondern wer wie handelt oder handeln sollte...

    aber klar, nach Kampagne der Klimastreikenden wird es weiterhin Aktionen mit Polizei usw geben
    • TJ Müller 24.09.2020 19:02
      Highlight Highlight Ware ohne diese Aktion denn überhaupt wieder die Klimadiskussion in Fahrt gekommen? Seit März war es verdammt ruhig, einmal weil ebenfall die Klimajugend mit ein paar Nasen vor der Berner Expo von der Polizei weggewiesen wurden. Ohne Druck von der Strasse wird das sonst echt nix. 50 Jahre hatte man Zeit und nun wundert man sich?
  • 7immi 24.09.2020 18:00
    Highlight Highlight Vielleicht hätten sich ja auch die Organisatoren mehr betreffend Inhalt überlegen sollen, anstatt sich auf die Form zu konzentrieren. Anstatt Ungehorsam wäre vielleicht eine normale, legale Kundgebung / Ausstellung / Forum sinnvoll gewesen. Mit Ungehorsam - also der Missachtung des Rechtsstaats und politischen Systems - dessen Unterstützung zu erwarten ist sehr naiv. Hoffentlich hat die Bewegung etwas gelernt...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 24.09.2020 20:05
      Highlight Highlight Eben. Inhalt wäre wichtig. Dazu müsste allerdings eine wissenschaftliche Redaktion her, die die Zusammenhänge aufarbeitet und factcheckt - eigentlich eine wichtige Aufgabe: Wie kriege ich hochkomplexe Inhalte so erklärt, dass sie auch ausserhalb des Fachbereichs verstanden werden? Stattdessen Berufsnarzissten rechter- und linkerseits und mediale Beackerung der Empörung. So wird das nix - breitgetretener Quark macht dick, nicht stark und langweilig isses auch noch (im Ernst - erwartet jemand von Glarner was anderes?).
  • Snowy 24.09.2020 17:59
    Highlight Highlight 100% ihrer Meinung Frau Obrist.

    Ich muss Sie allerdings daran erinnern, dass es Ihre Kollegen waren, welche vor zwei Tagen einen Liveticker "Poliziegrenadiere bringen sich in Stellung" und zu Bestzeiten sämtliche Headlines auf der Titelseite mit der Besetzung des Bundesplatzes gefüllt hatten.

    Vielleicht solltet ihr mal wieder Kaffeetrinken und/oder Pingpong Spielen. Homeoffice tut euch glaubs nicht so gut.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:53
    Highlight Highlight Abschliessend lässt sich folgendes Sagen.
    Bis 2030 ist natürlich hoffnungslos verfrüht.
    Einige der Vorschläge könnte ich mir je nach ausgestaltung gut vorstellen, einige sehe ich als Redundant, bei anderen bin ich dagegen, aber das ist doch eine nette Grundlage.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:50
    Highlight Highlight "Reduktionsziele im Finanzsektor"
    Kommt auf die Ausgelastung drauf an.
    "Ablösung des BIP durch den SDI"
    Die Ablösung des einen Werkzeugs durch ein anderes macht keinen Sinn.
    Es gibt verschieden Scores und man muss sie korrekt anwenden.
    Beispiel: Staatliche Verschuldung anhand des BIPs macht Sinn, weil dies ist die Ressource, aus welcher die Schulden bezahlt werden müssen.
    Ist das BIP der Messwert für alles nein, aber auch in der Medizin misst man nicht nur den Blutdruck, auch wenn der selber schon sehr nice ist.
    Solche Scores sind Werkzeuge und als solche muss man sie verstehen und Einsetzten.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:47
    Highlight Highlight Landwirtschaft
    Ich unterstütze de facto fast alles, was Herrn Ritter und der Bauernlobby gegen den Strich geht.
    Forderungen sind insofern natürlich wieder kritisch, als das sie die Landwirtschaft und Nahrungsmittel nicht als Teil eines globalisierten und kapitalisierten Prozesses versteht, sondern rein regional denkt. #Nahrungsmittelautarkie
    "Subventionsstopp für fossile Energien"
    Subventionsstopp klingt generl gut.
    • Skip Bo 25.09.2020 07:35
      Highlight Highlight Womit begründet sich deine Fundamentalablehnung?
      Weil du dich damit sehr gut auskennst, oder weil du dich damit überhaupt nicht auskennst?

      Die Forderung von Direktzahlungen, anstatt Preise aufgrund der Herstellungskosten, stammt ursprünglich nicht aus der Landwirtschaft. Aber leider hat man sich darauf eingelassen und ist gefangen. Ohne DZ überleben nicht mal Grosse.

      Bin Landwirt und mittlerweile froh, dass mein Sohn den Betrieb nicht weiterführt. Ihm bleibt der permanente Rechtfertigungsdruck erspart.

      Bin gespannt, wie sich die Schweiz in 30 Jahren ernährt.
  • Quo Vadis 24.09.2020 17:43
    Highlight Highlight Man stelle sich vor der Protest wäre angekündigt und legal gewesen... dann hätte die Rechte nicht mal was meckern können.
  • Miikee 24.09.2020 17:41
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 18:09
      Highlight Highlight Das ist ja richtig geiles Template, habe gar nicht gewusst, das das existiert, danke dafür.
    • c_meier 24.09.2020 18:11
      Highlight Highlight haha bisher kenne ich nur die ersten drei Bilder als Memes, dass das noch weitergehen kann wusste ich nicht
    • MeierB 25.09.2020 08:07
      Highlight Highlight Wir würden besser die ganzen Mittel und Energie in den Umweltschutz investieren. Klimaschutz ist nicht Umweltschutz. Korrekterweise müsste der Klimaschutz ja auch Wetterschutz heissen. Denn das Klima ist der Durchschnitt des Wetters der letzten 30 Jahre.
  • René Obi (1) 24.09.2020 17:41
    Highlight Highlight Naja, es waren vor allem die Hässlichen von Rechts, die geschickt die Diskussion auf die Form gelenkt haben.
    • CapD17 24.09.2020 18:19
      Highlight Highlight Quatsch. Es sind die Klimastreikenden, die durch ihr illegales Handeln und dem bewussten provozieren einer polizeilichen Räumung die Diskussion auf die Form und eben nicht auf den Inhalt gelenkt haben. Jemand der sich nicht aktiv informiert, weiss jetzt immer noch nichts über ihre Forderungen. Und wenn sie die Chance haben, ihre Anliegen in der Arena kundzutun, machen sie das auch nicht, weil dort jemand sein könnte, der nicht gleicher Meinung ist. Diese antidemokratische Arroganz regt mich schon wieder so auf, dass ich mich noch mehr auf die Form konzentriere und mir der Inhalt egal wird.
    • aglio e olio 24.09.2020 18:30
      Highlight Highlight Und die Blitze gibts von denen die jetzt merken, dass sie an der Nase herumgeführt werden aber es weiterhin irgendwie ausblenden können. Ist ja irgendwie auch eine beachtliche Leistung. 😁
    • MaximaPoena 24.09.2020 19:35
      Highlight Highlight Vielleicht. Oder es waren die Zyniker von Links, welche Adoleszente für ihre kollektivistischen Ziele einspannen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:41
    Highlight Highlight "Öffentliches Amt für Grüne Arbeit"
    Der Arbeitsmarkt wandelt sich auch heute schon konstant und es hat sehr gut ohne geklappt.
    "Ausbildungsprogramm für Planer*innen von erneuerbare Energien" und "Aus- und Weiterbildung für Fachleute der Gebäudetechnik"
    Verstehe halt nicht, inwiefern sich der staat da jetzt weitegehnder einbringen soll, als ers halt auch zB bei der Informatik macht (Studienplätze etc).
    "Arbeitszeitverkürzung"
    Arbeit ist kein Kuchen, den man beliebig verteilen kann.
    Wir haben schon einen massiven Mangel an Arbeitskräften. (Und es soll jetzt bitte niemand Bulshit-Jobs schreiben)
    • Prolonomics 24.09.2020 19:43
      Highlight Highlight Es gibt auch nie genug Arbeit und damit Arbeitskräfte, wenn Geld das Ziel ist. Geld ist nämlich nichts anderes als das verallgemeinerte Mass der Arbeit. Das könnte man eigentlich schon seit mehr als 200 Jahren wissen.
  • Mr. Mathias 24.09.2020 17:40
    Highlight Highlight Umverteilung und Klimakatastrophe sind zwei Dinge, die sich diametral entgegen stehen. Wenn es zu mehr Umverteilung kommt und die globale Mittelschicht wächst, steigt automatisch der Konsum. Und genau dieser Konsum ist für den Verbrauch von Ressourcen und den CO2-Ausstoss verantwortlich. Leider habe ich noch keine Lösung gesehen, wie beide Dinge - soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit - vereinbar wären.
    • Liselote Meier 24.09.2020 19:22
      Highlight Highlight Im Kapitalismus ist dies nicht lösbar.

      Das ist nur lösbar wenn Primär Konsumgüter nach ökologischen Grundsätzen produziert werden, geschlossene Kreiseläufe, möglichst geringer Verschleiss, weg von Patentrecht, andere Preisbildung usw.

      Dazu viel mehr Bildung, das sich die Menschen ihren Handlungen auch bewusst sind.

      Ansätze gibt es schon, nur keine welche mit dem Kapitalismus kompatibel wären. That‘s the Problem.

      Die Frage ist wie kann man die ökonomie gestallten um allermans Bedürfnisse am besten zu stillen, aber nicht jedermans Gier, so ökologisch wie möglich.




    • Grohenloh 24.09.2020 22:28
      Highlight Highlight Weg mit dem Patentrecht?
      Super Idee! Wird sicher niemand mehr Mittel in Innovation stecken.

      DAS kommt dem Klima zugute.

      Ich glaube, sie haben ‚den Kapitalismus‘ nicht wirklich kapiert (übrigens haben wir eine soziale Marktwirtschaft, der Kapitalismus ist längst überholt).
    • Mr. Mathias 24.09.2020 22:43
      Highlight Highlight Bildung, die vor allem für Entwicklungs- und Schwellenländer entscheidend ist, hat einen grossen Haken: Mehr Bildung sorgt für mehr Wirtschaftswachstum und Einkommen, und mehr Einkommen für mehr Konsum. Viele meinen ja, mit mehr Bildung und Aufklärung lasse sich ein anderes Konsumverhalten herbeiführen. Falsch. Durch mehr Bildung steigt nur das Einkommen und somit der Konsum. Die Länder mit der höchsten Bildung, die wissen, wie schädlich der Konsum für die Umwelt ist, konsumieren doch am meisten, haben den grössten ökologischen Fussabdruck.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JaneSodaBorderless 24.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, Frau Obrist - sie sprechen mir aus der Seele!
  • Faceoff 24.09.2020 17:37
    Highlight Highlight Die Diskussion um die Form des Protests hat auch bei Watson die Debatte dominiert, man nutzen die Suchfunktion mit dem Stichwort "Klima". Glashaus und so.

    Meine persönliche Meinung: Wenn jemand eine solche extreme Form wählt, setzt er sich dieser Diskussion auch ein Stück weit aus und stellt sie den Inhalten voran.

    Unser System bietet zahlreiche legale Möglichkeiten, auf Probleme aufmerksam zu machen. Vielleicht wäre es ratsam, sich denen mal zu bedienen.
    • reactor 24.09.2020 18:33
      Highlight Highlight Ich bin seit jahrzehnten, auch öjologisch politisch engagiert. Es tut sich kaum was.... Im übrigen schon gecheckt, es brennt an allen Ecken und Enden!
    • Faceoff 24.09.2020 22:57
      Highlight Highlight Eben. Und wenn es brennt, sollte man nicht noch leichtsinnige, illegale Aktionen starten, die vom Thema ablenken.
    • reactor 24.09.2020 23:08
      Highlight Highlight Ohne solche Aktionen schlafen doch alle weiter. Ihr nehmt das doch als Vorwand, dass ihr euch nicht verhalten müsst
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:37
    Highlight Highlight "Solarpflicht"
    Kommt de facto einer Enteignung der Wohneigentümer gleich, sprich nein. Bauordnung gehört überarbeitet und die Einsprachemöglichkeiten bei Solarpänel, Windräder, Wasserkraftwerke etc sind zu reduzieren.
    "Grüne Finanzierungsoptionen"
    Der 10. Vorschlag was man mit den Geldern der SNB machen könnte, ideologisches und genertves Nein meinerseits.
    • Rabbi Jussuf 24.09.2020 18:48
      Highlight Highlight Nate
      Genau darum braucht es nicht noch mehr Vorschriften. Es sind jetzt schon so viele, dass Bauen extrem teuer kommt und das heisst auch, dass immer mehr Ressourcen benötigt werden. Wie zum Beispiel bei überdimensionierter Isolation.
    • Brave 24.09.2020 20:47
      Highlight Highlight Sie bringen nur Verbote und neue Gesetze. Das ist mir zu eng und interventionistisch. Mir schweben einfache Marktmechanismen über einen CO2 Preis vor, z.B. Emissionshandel. Wenn CO2 teuer wird, wird es abgelöst durch welche Technik auch immer - da soll der Wettbewerb der besten Ideen spielen. Diese Ideen werden sich durchsetzen, schaffen Arbeitsplätze und werden von der Bevölkerung eher akzeptiert als eine Bevormundungspolitik.
    • Anti-Bot 24.09.2020 22:43
      Highlight Highlight @Nate Smith: Isolationsvorschriften und Ausnutzungsziffern betreffen Neubauten. Die Solarpflicht würde hingegen auch bestehende Häuser betreffen. Das ist ein relevanter Unterschied, da das eine die verfassungsmässigen Eigentumsrechte der Bürger verletzt, das andere nicht. Und bei gewissen Häusern (z. B. Kurz vor Abbruch) machen solche Gesetze schlicht keinen Sinn. Weder ökonomisch noch ökologisch. Typische Feel Good Policy.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 24.09.2020 17:34
    Highlight Highlight Hat vielleicht auch etwas mit der Art und Weise der Proteste zu tun, dass man jetzt über deren Form statt Inhalt diskutiert.

    Und selbst falls über den Inhalt diskutiert würde: Die Forderungen der Klimabewegung sind mit derart einschneidenden Veränderungen unseres Lebensstils verbunden, dass sie nicht mehrheitsfähig sind. Politik ist die Kunst des Machbaren heisst es, das gilt für Klimanliegen ebenso.
    • bbelser 24.09.2020 18:34
      Highlight Highlight Der Klimawandel lacht sich einen Schranz in den Ranzen über unsere "Kunst des Machbaren"...

      Wann wird auch dem Letzten klar, dass wir es hier nicht mit nice to have - Optionen zu tun haben, sondern mit knallharten Notwendigkeiten?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 24.09.2020 23:00
      Highlight Highlight @bbelser..ob es knallharte Notwendigkeiten sind, ist davon Abhängig welche Prioritäten man setzt. Wenn ich den Menschen als vorübergehenden Gast auf der Erde betrachte, dann besteht keine Notwendigkeit diesen Aufenthalt künstlich zu verlängern.
    • meOne 25.09.2020 12:57
      Highlight Highlight @bbelser
      In einer Demokratie musst Du die Leute überzeugen und nicht aus einer überhöten Position auf alle herabschauen und sie wahlweise belächeln oder beschimpfen. So findest Du kaum die "nötige" Zustimmung um etwas zu bewegen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:34
    Highlight Highlight 3) Netto-Null-Pläne für Unternehmen
    Corona-Geld war dazu da, die Wirtschaft einzufrieren, ohne sie abzutöten. Wie sollen diese Unternehmen innert Tagen einen Plan entwickeln und genehmigen lassen, wie sie bis Tag X Co2 frei werden?
    Nachhaltigkeitskriterien können miteinbzogen werden, wen es um die Vergabe staatlicher Aufträge geht. Das Problem mit Kompensationsmechanismen ist ein ideologisches.
  • MartinZH 24.09.2020 17:33
    Highlight Highlight "The Medium Is the Massage". Wenn man sich zu Beginn für eine illegale Protest-Aktion entscheidet, muss man sich im Nachhinein doch nicht wundern, dass die Botschaft nicht angekommen ist.

    Und dann noch die Gesprächsverweigerung im Rahmen der "Arena". Nun ja, war gestern schon in "TalkTäglich" sehr mühsam. Vielleicht erfolgte der Rückzug aufgrund dieser Erfahrung? Wenns im Training schon nicht klappt, wie soll's dann "im Grossen" funktionieren?

    Ich bin sicher, die Botschaft würde besser ankommen, wenn der Realitätsbezug deutlicher erkennbar wäre. So sind's einfach "Revolutionär-Opponierende".
    • bbelser 24.09.2020 18:40
      Highlight Highlight Wieso?
      Botschaft ist doch angekommen.
      Thema Klimawandel ist wieder voll im Fokus.
      Mit Nebengeräuschen und hypernden Rechten.
      Aber auch mit inhaltlichen Diskussionen zum notwendigen Handeln.
      Super.
      Nur SRF hats noch nicht geschnallt und meint, jetzt erst mal über die Form diskutieren zu müssen.
      Aber wen interessiert schon altbackenes Laber-TV wie Talk-Täglich oder Arena...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 24.09.2020 23:03
      Highlight Highlight @bbelser, nö im Fokus ist das Klima keineswegs. In erster Linie wird sich aufgeregt über das illegale Verhalten von ein paar Schülern welche sich für die Zwecke einiger NGO's missbrauchen lassen.
  • fidget 24.09.2020 17:32
    Highlight Highlight Ja, man hätte auch über Inhalte diskutieren können. Die Berichterstattung und die Reaktionen zeigten aber auch, dass solche Protestaktionen nicht unbedingt dienlich sind eine Diskussion ins Rollen zu bringen. Sie verhärten die Fronten und es geht gar nichts voran.
    Im Übrigen hätte man auch einen Artikel über die Inhalte der Klimabewegung schreiben können, statt sich in diesem Kommentar über die Art und Weise der Berichterstattung zu beschweren und somit keinen Unterschied macht.
    • weissauchnicht 24.09.2020 17:48
      Highlight Highlight Hätte, hätte, Fahrradkette.
      Im Prinzip zeigt dieser Beitrag ja gerade, dass mit der Protestaktion auch wieder die Diskussionen über die Inhalte ins Rollen gebracht haben. Wie, wenn nicht mit solch einer Aktion wäre dies gelungen, nachdem die ganze Welt ein halbes Jahr lang nur noch über Corona diskutieren wollte? Selbst Temperaturen von über 30 Grad in Sibirien oder die Feuer in Kalifornien (watson berichtete), etc. haben es nicht wirklich geschafft. Die Klimabewegung ist nun wieder im Gespräch, und auch deren Inhalte, sobald sich der Staub der Empörung über die Bundesplatz-Aktion gelegt hat.
    • blueberry muffin 24.09.2020 18:29
      Highlight Highlight Die letzten 50 Jahre ist ja soviel voran gegangen.
    • _kokolorix 24.09.2020 20:25
      Highlight Highlight Eine nützliche Diskussion kommt nur zustande, wen sich alle relevanten Parteien daran beteiligen und tatsächlich diskutieren. Die bürgerlichen Parteien verweigern dies ziemlich konsequent, indem sie alle Zwangsmassnahmen als wirtschaftlich untragbar gar nicht zur Diskussion zulassen.
      Hier müssen härtere Massnahmen ran, um diese arroganten, korrupten Lobbyisten zu einer ernsthaften, ergebnisoffenen Diskussion zu zwingen.
      Die SVP kann man getrost aussen vor Lassen, von denen ist ausser persönlichen Beschimpfungen nichts Substantielles zu erwarten
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:32
    Highlight Highlight 2) Unterstützung der Arbeitenden in der Luftfahrt
    Im Idealfall wird ja weitergeflogen, halt einfach mit Co2 neutral.
    Liegt in der Verantwortung des Arbeitnehmers, für Sozialpläne sind Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen zuständig, können sich ja jetzt schon mal zusammentun.
    Autofreie Städte
    Die Juso lässt grüssen. Da die Verkehrsinfrastruktur sowieoso erhalte werden muss, kann man sie ja nutzen. Roadpraising und Verbote für Fossile Autos sind Möglichkeiten.
  • du_bist_du 24.09.2020 17:30
    Highlight Highlight Tja, dann hoffe ich, dass Frau Obrist das auch bei Protesten von besorgten Bürgern betreffend Migration, Abtreibungsgegnern und Coronaskeptikern so sieht und deren Protestformen...

    Ich unterstütze übrigens nichts von alledem, was ich gerade geschriebe habe und empfinde die Klimadebatte als wichtig.
    Nur habe ich manchmal das Gefühl, dass wahlweise mit zwei Massstäben gemesen wird, von allen Seiten. So generiert man amerikanische Zustände.
    • Rabbi Jussuf 24.09.2020 18:53
      Highlight Highlight Sehr gut beschrieben, in welches Fahrwasser so einige kommen.
      Die Doppelstandards werden zu einem immer grösseren Problem und die Medien helfen fleissig mit.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 24.09.2020 17:26
    Highlight Highlight 1) Dann wollen wir mal, beziehe mich auf die 17 Vorschläge von der Seite:
    Emissionsobergrenze für die Luftfahrt
    National nütz das gar nichts, muss mindestens auf europäischer Ebene gemacht werden. De facto ist das eine Steuerung über den Preis per Flugplatz. Weil es eine Obergrenze (=kleines Angebot) gibt, wird der Preis in die Höhe schiessen. Dann stellt sich die Frage, ob es nicht effektiver und fairer/technologieneutraler ist, direkt Treibstoffe zu besteuern.
    Verbot von Kurzstreckenflüge.
    Ob das Co2 aus einem Kurz- oder Langstreckenflug kommt ist egal, das regelt der Preis, siehe oben.
  • Jacques #23 24.09.2020 17:25
    Highlight Highlight nmM sieht man inzwischen eine gründliche Verzweiflung rechter und bürgerlicher Politiker, primär lenken sie ab und bei direkter Frage kommt nichts.

    Sie sind in Ihrer Dekadenz gegenüber der Natur, Umwelt und der Gesellschaft zu träge geworden, den menschengemachten Klimawandel anzuerkennen (!!!), geschweige denn daraus die Chance zur Innovation zu packen und umzusetzen. Gelähmt erwischt. Und nun unter enormem Zugzwang.

    Ansonsten sei gesagt, dass jeder alltägliche Einkauf so viel Gewicht hat wie die 5 Abstimmungszettel von Sonntag.

    Wieso? Netflix. Das System Milch als Beispiel. Andere?

  • Antichrist 24.09.2020 17:23
    Highlight Highlight Ist es wirklich so, dass man durch eine illegale Demo auf dem Bundesplatz die Bevölkerung und die Politik zwingen soll über ein Thema zu diskutieren?
    Stehen wir vor der Wiedereinführung des Faustrechtes, nur weil es gewissen Minderheiten zu langsam geht?
    Wir haben ganz viele politische Mittel, um einer Meinung Gehör zu verschaffen. Wo sind die Initiativen und Volksabstimmungen der Klimajugend?
    • Jacques #23 24.09.2020 18:04
      Highlight Highlight Grosse Teile der Politik erkennen die Problematik nicht und verweigern, respektive verlassen sich auf die Machtverhältnisse.

      Deswegen ist es zuwenig möglich, dass die Politik proaktiv handelt. Und diese Krustenkaste muss aufgebröselt werden.

      Deswegen zurück zur Frage. Ja!
    • bbelser 24.09.2020 18:44
      Highlight Highlight Wo sind die Lösungen gewählter Politiker zur Erhaltung der Lebensgrundlagen?

      Wieso fragst du Kinder und Jugendliche nach Lösungen, die die Erwachsenen dauernd verbocken und verschleppen?
  • Firefly 24.09.2020 17:21
    Highlight Highlight Danke für dieses Statement. Leider schient es symptomatisch für unsere Zeit zu sein, nicht mehr über Inhalte sondern über die Form und die Politk zu sprechen.

    Die Partei-Politik und die Sozialen-Medien/Öffentlichkeit erzeugen jeweils ein so grosses Rauschen, dass jegliche sachliche Diskussion darin untergeht.

    Alle scheinen permanent im Kriegsmodus und kaum bietet sich ihnen die kleinste Gelegenheit, schiessen sie los anstatt mal zuzuhören.
    • blueberry muffin 24.09.2020 18:28
      Highlight Highlight Cool, nächste Offtopic Ablenkung.

      Hat nichts mit dem bösen Internet zu tun. Auch bei Martin Luther King Jr. war das schon das Ablenkungsthema, Kritik am Wie. Da gabs noch keine SN.
  • NacBo 24.09.2020 17:21
    Highlight Highlight Hier brechen gerade junge Menschen das Gesetz, um auf ihr ANLIEGEN aufmerksam zu machen. Sie riskieren all diese Anfeindungen und mögliche juristische Konsequenzen um ihr ANLIEGEN zur Sprache zu bringen. Stattdessen nur über das Drumherum zu berichten sehe ich als geradezu manipulative Zermürbetaktik.
    • bbelser 24.09.2020 18:46
      Highlight Highlight Es geht nicht um "ihr Anliegen", sondern um unser aller Anliegen: eine lebenswerte Zukunft, Erhaltung der Lebensgrundlagen, Schutz der zuerst von Klimawandelfolgen Betroffenen...
  • derEchteElch 24.09.2020 17:18
    Highlight Highlight Genau. Sehr gut auf den Punkt gebracht. 👏👏👏

    Anstatt über die Folgen des Klimwandels zu sprechen, streitet sich die Öffentlichkeit lieber über die Form von Protesten und darüber, wer mit wem sprechen darf.

    Die Medien widerum schreiben lieber Artikel darüber, dass nicht über Folgen sondern über die Form gesprochen wird.
  • Sean Amini 24.09.2020 17:16
    Highlight Highlight Ja aber da ist die Bewegung selbstschuld. Ihr Aufruf zum zivilen Ungerhosam war suboptimal. In einer direkten Demokratie sollte man dieses Privileg auch intelligent nutzen, statt zu poltern und utopische Forderungen ohne Lösungsansätze stellen.
    • bbelser 24.09.2020 18:49
      Highlight Highlight Hast du dich mit den Lösungsansätzen der Klimaaktivisten unter "riseupforchange" überhaupt beschäftigt?
    • Sean Amini 24.09.2020 23:13
      Highlight Highlight Ich nenne mal ein Punkt. Nettonull Co2 bis 2030. Wie realistisch ist das in deinen Augen? :-)
  • Mike S. 24.09.2020 17:15
    Highlight Highlight Und das ist das Problem - jede/jeder, der etwas mit Kommunikation und Stakeholdermanagement zu tun hatte, weiss dass die Art und Weise genau so wichtig ist, wie der Inhalt (teilweise gar wichtiger). Zu oft wird die Art und Weise falsch gewählt, so dass man am Ende nur über die Form spricht und nicht über den Inhalt! Wieso nicht den SVP Weg gehen und eine provokative Volksinitiative einreichen? Der Zweck von Volksinitiativen ist ja auch, awareness für gewisse politische Themen zu schaffen! Natürlich ist es harte Arbeit, aber so funktioniert halt mal die Demokratie! Nur Rumposaunen kann jeder...
  • bbelser 24.09.2020 17:14
    Highlight Highlight Könntet Ihr bei Watson dann bitte damit mal anfangen, die dringend benötigte Diskussion zum Thema zu starten, statt auf den von dir aufgezeigten Nebensächlichkeiten mit x Artikeln rumzureiten?
    Wäre doch die Aufgabe der 4. Gewalt.

    Übrigens: in euren Kommentarspalten findet die ernsthafte Diskussion zum Teil sehr engagiert und fundiert statt.
    • Knacker 24.09.2020 17:30
      Highlight Highlight die Nebensächlichkeiten geben aber mehr Klicks und davon Leben die Boulevardmedien
    • Sean Amini 24.09.2020 18:30
      Highlight Highlight Nate da bin ich nicht deiner Meinung. Man kann doch nicht poltern und sämtliche Politiker verurteilen aber sagen macht mal. Aber hier ist der entscheidende Punkt. Die Jugend meint es gut aber ihnen fehlt die Erfahrung in sämtlichen Belangen. Die Forderung von Co2 nettonull bis 2030 ist utopisch. Und nur mit der kleinen Schweiz ist es nicht getan. Es braucht internationale, umsetzbare Lösungsvorschläge. Aber mit 14-20 fehlt dir einfach das Wissen dazu.

      Das Thema ist komplexer als einfach: hey kein Erdöl, hey nicht mehr fiegen etc.
    • reactor 24.09.2020 18:38
      Highlight Highlight Finde es keineswegs eine engagierte und fundierte Diskussion in den kommentarspalten, welche über die Form zum Inhalt übergeht....
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 24.09.2020 17:13
    Highlight Highlight Treffender geht es nicht.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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