Schweiz
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Der Bundesrat verordnet den Bauern mehr Umweltschutz – richtig zufrieden ist niemand

Die Landwirtschaft belaste die Umwelt derzeit zu stark, findet der Bundesrat. Mit seiner Vorlage zur Agrarpolitik soll sich das ändern. Doch weder Bauernverband noch Umweltschutzverbände sind damit zufrieden.

Maja Briner / ch media



Die Wünsche an die Adresse der Bauern sind gross und widersprüchlich. Sie sollen die Tiere bestmöglich halten, wenig – am besten gar keine – Pestizide einsetzen, Sorge zur Umwelt tragen. Sie sollen gute Qualität produzieren – und zwar zu einem vernünftigen Preis. Gleichzeitig kommt der Grenzschutz im Zuge von Freihandelsabkommen stärker unter Druck.

Wie also soll es mit der Landwirtschaft weitergehen? Am Donnerstag hat der Bundesrat seinen Plan vorgelegt, wie sich die Agrarpolitik ab 2022 weiterentwickeln soll. Er setzt den Fokus auf die Umweltbelastung. Bundesrat Guy Parmelin sagte: «Wir wollen den Druck der Landwirtschaft auf die Umwelt senken.»

ZUR FRUEHLINGSSESSION MIT THEMEN WIE BAHNINFRASTRUKTUR, MEDIENVIELFALT, VIA SICURA, FAIR-FOOD UND MAIENSAESSE, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 27. FEBRUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. Kirschernte auf dem Rueschenhof in Zug am Dienstag, 25. Juni 2013. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bauern sollen weniger Pestizide einsetzen, fordert der Bundesrat. Im Bild: die Kirschernte. Bild: KEYSTONE

Besonders schädliche Pestizide sollen verschwinden

Das heisst insbesondere: Die Bauern sollen weniger Pestizide einsetzen, die Stickstoff- und Phosphorbelastung sowie die Treibhausgasemissionen reduzieren. Erreichen will der Bundesrat dies mit einem wilden Strauss an Massnahmen. Einige davon sind zwingend für alle Bauern, die Direktzahlungen erhalten, andere sind freiwillig.

Konkret sollen zum Beispiel alle Bauern, die Direktzahlungen erhalten, keine Pestizide «mit erhöhtem Umweltrisiko» mehr einsetzen dürfen. Der Bundesrat will weiter mit finanziellen Anreizen locken: Der Verzicht auf Pestizide soll via Direktzahlungen belohnt werden.

Die Bauern sollen zudem beispielsweise weniger Hofdünger pro Hektare ausbringen dürfen. Dadurch will der Bundesrat die Stickstoff- und Phosphorbelastung reduzieren. Für Betriebe mit sehr vielen Tieren könnte das bedeuten, dass sie entweder überschüssigen Dünger wegführen oder ihre Tierbestände reduzieren müssten.

Der Bundesrat schlägt seinen ökologischeren Kurs auf äusseren Druck hin ein: Die geplanten Massnahmen sind auch eine Antwort auf die Trinkwasser-Initiative. Diese fordert unter anderem Direktzahlungen nur noch für Bauern, die keine Pestizide einsetzen. Mit seiner Reform der Agrarpolitik erhofft sich der Bundesrat, die Initiative einfacher bodigen zu können.

Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenoessischen Departements fuer Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), spricht an einer Medienkonferenz ueber die Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+), am Donnerstag, 13. Februar 2020, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Will mehr Leistung für gleich viel Geld: Bundesrat Guy Parmelin. Bild: KEYSTONE

Ritter: «Ziele sind sehr ambitiös»

Für die Bauern bedeutet der bundesrätliche Vorschlag mehr Auflagen. Das Budget bleibt dabei in etwa gleich: Der Bundesrat will die Bauern von 2022 bis 2025 mit 13.8 Milliarden Franken unterstützen. «Die Landwirtschaft wird in Zukunft mehr leisten für den gleichen Betrag», erklärte Guy Parmelin. Beim Bauernverband kommt das nicht gut an.

Der Bundesrat verlangt viel», sagt Präsident Markus Ritter. Die Pläne im Umweltbereich seien sehr ambitiös, findet der St. Galler CVP-Nationalrat. «Das führt zu mehr administrativem Aufwand und höheren Kosten für die Bauern.»

Erträge könnten sinken

Was Ritter besonders stört: «Der Bundesrat macht uns im Inland mehr Auflagen, aber bei den Importen schaut er weg.» Das schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft. Gleichzeitig würden die neuen Vorgaben zu sinkenden Erträgen führen – und damit zu mehr Importen, warnt Ritter. Würden weniger Pestizide eingesetzt, stiegen die Risiken bezüglich Ertrags- und Qualitätssicherheit zu.

Nationalrat Markus Ritter, Praesident Schweizer Bauernverband, anlaesslich der Jahresmedienkonferenz des Schweizer Bauernverband, am Donnerstag 2. Januar 2020, in Worb. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Bauernpräsident Markus Ritter. Bild: KEYSTONE

«Und wenn weniger Dünger ausgetragen werden darf, müssen die Tierbestände reduziert werden.» Betroffen wären insbesondere auch die Ost- und die Zentralschweiz, sagt Ritter.

Auch der Bundesrat räumt ein, dass die Produktion leicht zurückgehen könnte. Möglicherweise könne dies aber durch technologische Fortschritte wettgemacht werden, meinte Parmelin.

Umweltverbände werfen Bundesrat Mutlosigkeit vor

Auch Umweltverbände und die Grünen sind mit dem Bundesrat nicht zufrieden. Griffige Massnahmen fehlten, kritisierte etwa Pro Natura. Und die Grünen fordern, es brauche nicht nur eine Reduktion des Pestizideinsatzes, sondern einen «griffigen Plan für den Ausstieg».

Die Reaktionen geben einen Vorgeschmack auf die anstehende Debatte im Parlament. Bundesrat Parmelin zeigte sich am Donnerstag überzeugt, eine gute Lösung vorgelegt zu haben. Wenn niemand ganz zufrieden sei, sei das ein gutes Zeichen, sagte er. Zumindest das hat er erreicht. (bzbasel.ch)

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Freischütz 14.02.2020 14:46
    Highlight Highlight 99% der Bauern interessiert weder Umwelt- noch Tierschutz sondern nur Geld und Subventionen.....

    • Gustav.s 14.02.2020 16:58
      Highlight Highlight Natürlich, der Nachbar kriegt nämlich auch und wenn man nicht schaut hat er mehr Geld und vergrössert sich. Bessere Maschinen und Schwarzgeld beim Landkauf bringen ihm dann Vorteile die einem killen.
      Zum Wachstum verdammt. Sieht man ja schön an den Statistiken, immer weniger Bauern aber gleichviel Kohle.
      So wird das nix mit Familienbetrieben erhalten. Eine Zahlungsobergrenze pro Betrieb muss (wieder) her.
    • brudi 14.02.2020 19:30
      Highlight Highlight Quatsch. Wir können nur produzieren was nachgefragt wird
  • Rethinking 14.02.2020 13:13
    Highlight Highlight Letztlich sind wir Konsumenten Schuld...

    Kaufen wir doch möglichst das billigste Fleisch beim Discounter...

    Weil uns dieser nicht genug billig ist, fahren wir mit unserem riesigen 4WD SUV nach Deutschland um uns mit noch billigerem Fleisch einzudecken...
  • Rethinking 14.02.2020 13:08
    Highlight Highlight Selbstverständlich werde ich FÜR ein Pestizidverbot stimmen...

    Was jedoch auch gesagt werden muss:

    Die Bauern verdienen viel zu wenig an Bio Produkten. So sind die Preise für Biofleisch gemäss Bundesamt für Landwirtschaft im Laden im Durchschnitt 45% höher als bei konventionellem Fleisch. Der Schlachtviehpreis für ein Rind aus konventioneller Haltung betrug im vergangenen Jahr laut Proviande im Durchschnitt Fr. 8.98 pro Kilo. Für Biorind erhielten die Bauern Fr. 9.25 pro Kilo – nur gerade 3 % mehr...
  • Sarkasmusdetektor 14.02.2020 11:23
    Highlight Highlight Wie heisst es so schön: Wenn alle unzufrieden sind, ist es ein guter Kompromiss.
  • Martinus72 14.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach geht die Rechnung auf. Weniger Dünger durch weniger Tiere. Weniger Tiere, höherer Preis. Höherer Preis, bewussterer Fleischkonsum / weniger Verschwendung. Tiere glücklich, Umwelt glücklich, Klima glücklich, Menschen glücklich. Wenn dann noch die Bauern (natürlich sind Bauern auch Menschen) glücklich sind, weil sie von ihrer Arbeit gut leben können, notfalls mit mehr Subventionen, wäre ja alles gut.
    • Saerd neute 14.02.2020 12:18
      Highlight Highlight Deine Rechnung geht fast auf wenn da nicht die verflixten Nahrungsimporte wären.
      Vor dem Lebensmittelladen erklären alle nur biologisches Fleisch oder Labe Fleisch aus der CH zu kaufen, im Laden drinn greifen sie dann aber zum billigen Import, schliesslich muss man ja sparen.

      So läuft es.
  • Borki 14.02.2020 09:12
    Highlight Highlight Alles, was zu einer Senkung der Tierbestände führt, ist zu begrüssen. Solange jedenfalls im langjährigen Durchschnitt immer noch Futtermittel importiert werden muss.

    Kompensieren können wir das, in dem wir weniger, aber besseres Fleisch essen, nicht durch mehr Importe. Sprich wir sollten jeden auch nur einigermassen WTO-tauglichen Kniff anwenden, um Fleischimporte unattraktiv zu machen. Und natürlich uns als Kunden entsprechend verhalten.

    Interessen-Deklaration:
    Unser Wald leidet extrem unter den Stickstoffeinträgen aus der Lanwirtschaft. Ja, ich bin als Förster parteiisch.
    • Saerd neute 14.02.2020 14:28
      Highlight Highlight Borki
      Als Förster solltest du aber wissen dass Pflanzen ( Bäume) Stickstoff brauchen. Stickstoff ist sogar das am häufigsten benötigte Nährelement damit die Pflanze überhaupt wachsen kann.
      Stickstoff kommt in der Luft sowieso in grossem Masse vor, 78% der Luft besteht aus Stickstoff.

      Also freu dich anstatt zu meckern.
    • troop5444 14.02.2020 18:31
      Highlight Highlight @saerd

      Selten solchen Schwachsinn gelesen. Ein zu nährstoffreiches Milieu schadet einer Pflanze, es kommt auf die Dosis an.

      Ja, Luft enthält Stickstoff, was die meisten Pflanzen jedoch nicht tangiert. Nur wenige Pflanzen wie z. B Klee können N aus der Luft binden.

    • Borki 15.02.2020 06:10
      Highlight Highlight Vor allem sehr witzig, dass saerd neute einen Beitrag weiter unten wörtlich sagt "Das kommt davon wenn in diesem Land kaum mehr jemand eine Ahnung hat von der Landwirschaft"

      Aber wirklich, WIRKLICH keine Ahnung zu haben scheint, wie sich so eine olle Pflanze ernährt und vom Stickstoffkreislauf.
  • Saerd neute 14.02.2020 09:07
    Highlight Highlight Das kommt davon wenn in diesem Land kaum mehr jemand eine Ahnung hat von der Landwirschaft.


    Möglichst zum EU Preis produzieren oder gar darunter, super Ch Qualität einhalten, den besten Tierschutz haben, Schweizer Löhne auszahlen, keine Pestizide einsetzen, kein Antibiotika einsetzen, biologisch produzieren, möglichst spät mähen wegen der Artenvielfalt, möglichst keine Tiere mehr halten wegen Methanausstoss, mit weniger Direktzahlungen auskommen, keine grisse Traktoren mehr fahren und dennoch genügend einwandfreie Nahrungsmittel produzieren.
    Ist doch kein Problem, oder?
    • MarGo 14.02.2020 10:39
      Highlight Highlight Viele Ecken, an denen man wenigstens etwas dran arbeiten könnte... Status Quo geht ja schon mal sicher nicht mehr... also, a dSäck, wi alli andere au!
  • Holzklotz 14.02.2020 08:55
    Highlight Highlight Der Artikeleinstieg erläutert das Problem ziemlich simpel. Die Bevölkerung möchte qualitativ hochwertige Produkte, aber am liebsten ohne Pestizide. Das geht leider nicht mehr in der benötigten Menge in der Schweiz. Also wird, bei Annahme der Trinkwasserinitiative, die Zukunft so aussehen, dass in der Schweiz kaum mehr Pestizide verwendet werden, unser Essen jedoch zu einem noch viel grösseren Teil importiert wird.
    Umweltschutz ist ein globales Thema, deshalb dürfen wir Schweizer nicht einfach in der Schweiz eine Heidi-Welt aufziehen und durch den Import den Pestizideinsatz im Ausland fördern.
    • Saerd neute 14.02.2020 14:19
      Highlight Highlight Astrogator
      Mich interessiert woher du zu solchen Behauptungen kommst?

      Die Niederlande bringt pro ha 3 mal (!) mehr Stickstoff Handelsdünger aus. Es sind immer noch mehr als 170 kg N / ha erlaubt.

      Punkto Chlorothalonil: beim jetztigen Grenzwert von 0.1 Mikrogramm / Liter Wasser muss ein Mensch pro Tag 380 000 Liter Wasser trinken bis es für seinen Körper schädigend ist.

      Also mal die Nerven behalten und tief durchatmen.
      Wir haben weltweit eines der besten Trinkwasser.
  • Avalon 14.02.2020 08:26
    Highlight Highlight Logisch ist der Herr Ritter dagegen 🙄 seine Mission ist es, die bestehende Landwirtschaft zu verteidigen.
    In einem muss ich ihm jedoch recht geben: Bei den Importen müssen die gleichen Vorschriften gelten.
    • PlayaGua 14.02.2020 10:01
      Highlight Highlight Ja, nur wirst du das bei den Importen nie umsetzen können. Einerseits wegen WTO-Regeln, andererseits wegen der praktisch unmöglichen Kontrollen.
  • brudi 14.02.2020 08:07
    Highlight Highlight Wir bauern sind schon lange ein Spielball der Politik. Jahrelang hieß es wir müssen unternehmerischer denken. Unsere Betriebe spezialisieren und diversifizieren. Wir könnten nicht weiterwursteln wie unsere Großväter welche Kühe, Schweine, Hühner, Ackerbau obstbau usw. Auf einem Hof betrieben.
    Jetzt also wieder zurück auf Start zu gotthelf Zeiten.
    Viele meiner Kollegen sind bereit auf bio umzustellen (auch ich) leider fehlt der Absatzmarkt. Und bio produzieren zu dumpingpreisen geht halt nicht.
    Also liebe Mitbürger: nicht nur bio predigen sondern auch kaufen.
    • Vecchia 14.02.2020 10:30
      Highlight Highlight Echtes Bio, das möglichst viel Ertrag verspricht, braucht sehr viel Handarbeit und die muss bezahlt werden.

      Das grösste Problem ist die heutige Gesellschaft, die meint, alles immer sofort und billig haben zu müssen.

      Die Natur tickt anders. Es würde sich angesichts der heutigen Umweltsituation aber lohnen, sich dessen bewusst zu werden und den wahren Wert von Nahrungsmitteln und deren natürliche Produktion wieder schätzen lernen.

    • Skip Bo 14.02.2020 14:02
      Highlight Highlight Habe hier schon oft die Situation um IP Weidebeef beschrieben.
      Die Weiderinder werden nur mit betriebseigenem Futter gefüttert, kein Soja, Laufstall mit permanentem Laufhof, April bis November auf der Weide (Vegetstionszeit).
      Alles jubelt, sehr wenige kaufen IP Weidebeef.
      Die Migros Aare hat vor 5 Jahren die Abnahmeverträge für IP Weidebeef gekündigt und es aus dem Sortiment gekippt. Bell hat vor 2 Jahren Verträge gekündigt.
      Soviel zur Konsequenz vieler, nicht aller, Konsumenten.
      Ich halte meine Tiere nach wie vor nach Weidebeef Richtlinien, weil es für sie gut ist.
    • Vecchia 14.02.2020 15:12
      Highlight Highlight SkiBo

      Besser als IP ist Bio Suisse. IP ist nicht pestizidfrei.

      Aber ja, der Konsument hätte es in der Hand!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 14.02.2020 07:50
    Highlight Highlight Minus 20 % ab 2022? Besser als gar nichts, aberabsolut ungenügend!
  • troop5444 14.02.2020 07:44
    Highlight Highlight Der erste Satz des Artikels sagt schon alles.

    Ich finde es peinlich, wie man ständig auf den Bauern rumtrampeln kann.

    Die meisten arbeiten mehr, verdienen weniger und konsumieren weniger als der Rest der Bevölkerung.
    • Seuli 14.02.2020 14:37
      Highlight Highlight MIt anderen Worten, ich muss nur arm genug sein, oder mich arm genug darstellen, dann wird mir jede Schweinerei erlaubt?
  • MarGo 14.02.2020 07:38
    Highlight Highlight weder Fisch no Vogel...
  • na ja 14.02.2020 06:40
    Highlight Highlight Und bitteschön daneben unternehmerisch Denken und handeln!

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