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Liveticker

Holland verschärft Massnahmen in grossen Städten +++ 488 neue Corona-Fälle in der Schweiz



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Team watson
20:54
Holland verschärft Corona-Massnahmen in grossen Städten
In Amsterdam, Rotterdam und weiteren grossen Städten der Niederlande werden die Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus verschärft. In insgesamt sechs besonders betroffenen Regionen dürfen Gaststätten künftig ab Mitternacht keine Gäste mehr einlassen und müssen um 1.00 Uhr schliessen, wie die Regierung am Freitag in Den Haag mitteilte. Die Massnahmen treten demnach am Sonntagabend in Kraft. Feiern mit mehr als 50 Personen sind ab dann verboten. Das gilt auch für Feste im Freien.
NETHERLANDS CORONAVIRUS PANDEMIC
Für Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern, etwa Konzerte, müssen Genehmigungen beantragt werden. Die Behörden in Amsterdam verfügten zusätzlich, dass die Parks nachts geschlossen werden, um illegale Partys zu verhindern.

In den Niederlanden zeichnet sich nach Einschätzung der Regierung eine zweite Corona-Welle ab. Das werde durch zunehmende Ansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 deutlich, sagte Gesundheitsminister Hugo de Jonge. In den Krankenhäusern sei die zweite Welle noch nicht angekommen. «Wir müssen gemeinsam verhindern, dass es so weit kommt.» Zuvor hatten die Behörden beinahe 2000 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet - die bislang höchste Zahl. (sar/sda/dpa)
19:23
Präsident Guatemalas an Covid-19 erkrankt
Guatemalas Präsident Alejandro Giammattei ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und an Covid-19 erkrankt. Der 64-jährige Staats- und Regierungschef stehe unter ärztlicher Beobachtung und werde sich isolieren, teilte die Regierung des mittelamerikanischen Landes am Freitag mit. Er sei am Donnerstag mit Symptomen aufgewacht, nachdem er Kontakt mit einer infizierten Person gehabt habe, sagte Giammattei dem Radiosender Emisoras Unidas. Daraufhin habe er sich zum insgesamt sechsten Mal einem PCR-Test unterzogen.
Virus Outbreak Guatemala
«Ich fühle mich, als sei ich von einem Zug überfahren worden», erklärte der gelernte Arzt. Es handle sich aber um einen leichten Fall, er sei guter Dinge. Bei Giammattei war in seiner Jugend Multiple Sklerose diagnostiziert worden. Er bewege sich derzeit im Rollstuhl fort, sagte er in dem Radio-Interview. Nach Brasiliens Jair Bolsonorao und dem Honduraner Juan Orlando Hernández ist Giammattei der dritte Präsident Lateinamerikas, bei dem bisher eine Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bestätigt wurde. (sda/dpa)
16:56
US-Grenzen zu Mexiko und Kanada bleiben geschlossen
Die weitgehende Schliessung der US-Grenzen zu Kanada und Mexiko wegen der Corona-Pandemie wird erneut um einen Monat verlängert.

Bis einschliesslich 21. Oktober sollen die Grenzen mindestens für den regulären Reiseverkehr geschlossen bleiben, wie aus einem Tweet des amtierenden Heimatschutzministers Chad Wolf am Freitag hervorging. Die Massnahme soll helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Die zeitweisen Grenzschliessungen waren am 21. März in Kraft getreten und seither jeden Monat verlängert worden. Die Grenzen sind aber nicht völlig zu, sondern nur für alle nicht dringlichen Übertritte. Aus Arbeitsgründen und für den Handel sind Grenzübertritte weiter möglich. Es gibt auch weiterhin Flüge zwischen den Ländern. (sda/dpa)
Virus Outbreak Border Travel Ban
13:22
Bundesrat präsentiert umstrittene Vorlage zum Mieterlass
SCHWEIZ CORONAVIRUS BERN
Das Parlament will den von Corona-Schliessungen betroffenen Geschäftsmietern zu Hilfe eilen. Im Auftrag der Räte hat der Bundesrat am Freitag die Vorlage für einen teilweisen Mieterlass beschlossen. Er macht keinen Hehl daraus, dass er wenig von dieser Lösung hält.

Der Bundesrat erwähnt in seiner Mitteilung mehrmals, dass er mit der Botschaft zum Covid-19-Geschäftsmietegesetz einen Auftrag des Parlaments erfülle - in diesem Fall erfüllen muss. Die Regierung verzichtet darauf, dem Parlament die Zustimmung zum Gesetzesentwurf zu beantragen.

Der Bundesrat halte an seiner bisherigen Position fest, dass ein Eingriff in die privatrechtlichen Beziehungen zwischen Mieterinnen und Mietern und Vermieterinnen und Vermietern zu vermeiden sei. Gleich argumentieren die SVP und die FDP, welche die entsprechenden Motionen in der Sommersession ablehnten, sowie der Hauseigentümerverband.

Ob das Gesetz im Parlament wiederum eine knappe Mehrheit findet, zeigt sich Ende Oktober. Dann debattiert der Nationalrat in einer Sondersession unter anderem über diese Vorlage. (sda)
13:15
Tessin lockert Bestimmungen für Besuche in Altersheimen
Bewohner dürfen wieder Besuche auf den Zimmern empfangen und selber ausgehen: Die Tessiner Regierung hat am Freitag die Bestimmungen für die Altersheime gelockert. Für Besucherinnen und Besucher gelten aber strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

Franco Tanzi, Geriater und Koordinator der Arbeitsgruppe «Altersheime» im Kanton Tessin, bezeichnete die Lockerungen an der Medienkonferenz der Regierung am Freitagmorgen als «grosse Errungenschaft». Viele ältere Menschen hätten unter der Einsamkeit der letzten Monate gelitten, nicht wenige hätten Appetit und Lebensfreude verloren.

Das soll nun ein Ende haben: Ab nächster Woche sind wieder Besuche auf den Zimmern der Altersheimbewohner erlaubt. Besucherinnen und Besucher müssen jedoch ein strenges Hygiene- und Sicherheitsprotokoll befolgen. Nach Betreten des Altersheims müssen sie ihre Hände waschen und desinfizieren, ein spezielles Hemd anziehen sowie eine Schutzmaske anlegen, die sie erst nach dem Verlassen des Hauses wieder ablegen dürften.

Nicht ohne Stolz hielt Giorgio Merlani fest, dass es derzeit keinen einzigen Fall von Coronavirus in den insgesamt 68 Altersheimen gebe. Auch sonst stehe das Tessin mit aktuell vier bestätigten Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden gut da, resümierte Merlani. (sda)
12:17
488 neue Fälle
Das BAG meldet 488 neue Corona-Fälle bei 13'993 durchgeführten Tests. Die Positivitätsrate ist 3,5%. Zudem wurden drei neue Todesfälle sowie 15 weiter Hospitalisationen bekannt. Am Donnerstag hatte das BAG noch 530 Fälle registriert, am Mittwoch waren es 514 Fälle, am Dienstag 315, am Montag 257 und am Sonntag 475 Fälle gewesen.

Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 49'283 laborbestätigte Fälle, wie das BAG am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum Vortag kam es zu 15 weiteren Spital-Einweisungen. Damit mussten seit Anfang der Pandemie 4742 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um drei auf 1765.

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden bisher 1'251'614 Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, durchgeführt. Innerhalb eines Tages wurden dem BAG 13'993 neue Tests gemeldet. Bei 4,6 Prozent aller Tests fiel das Resultat über die vergangenen Monate gesehen positiv aus. Für die letzten sieben Tage betrug die Positivitätsrate 4,0 Prozent.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung steckten am Freitag nach Angaben des BAG 2048 Personen in Isolation und 5598 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 7571 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.
11:40
Wieder Lockdown in Grossbritannien geplant?
BRITAIN CORONAVIRUS COVID-19 PANDEMIC
Wegen der sich dramatisch verschlimmernden Corona-Lage in Grossbritannien könnte dem ganzen Land laut einem Medienbericht im Oktober wieder ein Lockdown bevorstehen.

Top-Forscher hätten die Massnahme der Regierung empfohlen, um die stark steigenden Infektionszahlen wieder in den Griff zu bekommen, berichtete die «Financial Times» am Freitag. Der zweiwöchige Lockdown soll demnach während der Schulferien im Oktober stattfinden.

Gesundheitsminister Matt Hancock reagierte in einem BBC-Interview am Freitag ausweichend auf den Bericht: Ein neuer landesweiter Lockdown sei das «letzte Mittel der Verteidigung», sagte Hancock. Man setze zunächst auf lokale Beschränkungen. «Wir möchten einen nationalen Lockdown vermeiden, aber wir sind darauf vorbereitet.» Der Minister räumte ein, dass nicht nur die Infektionen zunehmen, sondern auch die Zahl der Covid-19-Patienten in den britischen Krankenhäusern.

Premierminister Boris Johnson steht in Grossbritannien in der Kritik, zu spät und falsch auf die erste Ausbruchswelle reagiert zu haben. Innerhalb Europas ist Grossbritannien das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land mit Blick auf die Todesfälle. Statistiken zu Infektionen und Todesfällen haben Experten zufolge nur eingeschränkte Aussagekraft - es wird mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet.

Mit den steigenden Infektionszahlen sind Corona-Tests in Grossbritannien schon wieder Mangelware geworden. Dabei hatte die Regierung das «weltbeste» Corona-Testsystem in Aussicht gestellt. Viele potenziell infizierte Briten müssen stundenlange Fahrten auf sich nehmen, um in einem Testzentrum angenommen zu werden. (sda/dpa)
11:18
Häftling in Waadtländer Gefängnis mit Coronavirus angesteckt
SUISSE PRISON BOCHUZ OPERATION POLICEIm Waadtländer Gefängnis Bochuz in Orbe ist ein Insasse am Donnerstag positiv auf das Coronvirus getestet worden. Die Person wurde bereits am Mittwoch beim Auftreten der ersten Symptome isoliert.

Derzeit laufen Untersuchungen, um die wahrscheinliche Infektionsquelle zu ermitteln, wie die Strafvollzugsbehörde des Kantons Waadt am Freitag mitteilte. Das gesamte Strafvollzugspersonal und alle Gefängnisinsassen wurden informiert. Sie wurden aufgefordert, besonders wachsam bezüglich der spezifischen Corona-Symptome zu sein.

Auf nicht unbedingt notwendige Besuche von externen Akteuren (Ausbildungskurse, nicht dringende kriminologische Gutachten usw.) verzichtet die Strafanstalt bis auf weiteres. Visiten von Anwälten und psychiatrischen Experten sind weiterhin gestattet. Die ordentlichen Besuche sind weiter möglich, allerdings trennt eine Plexiglaswand die Personen. Hingegen sind Familien- und Intimbesuche untersagt.

Das Hochsicherheitsgefängnis Bochuz befindet sich einem von drei Gebäuden der Strafanstalt der in der Orbe-Ebene mit insgesamt 330 Plätzen. (sda)
11:01
Italienische Industrie erholt sich vom Corona-Absturz
Virus Outbreak Italy Mozzarella
Die italienische Industrie erholt sich vom Corona-Absturz. Ihr Umsatz wuchs im Juli um 8,1 Prozent zum Vormonat, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte.

Das Geschäft dürfte sich weiter beleben: Die Industrieaufträge legten zu Beginn der zweiten Jahreshälfte um 3,7 Prozent und damit den dritten Monat in Folge zu. Allerdings blieben sowohl Umsatz als auch Neugeschäft deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Italien gehört zu den schwersten von der Pandemie betroffenen europäischen Ländern. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sagt der drittgrössten Volkswirtschaft der Euro-Zone für 2020 einen Einbuch des Bruttoinlandproduktes von 10,5 Prozent voraus. Für Deutschland wird ein Minus von 5,4 Prozent erwartet. (awp/sda/reu)
9:22
Contact Tracing stösst an Grenzen: Waadt lockert trotz hoher Fallzahlen die Quarantäneregeln
SUISSE CHUV CORONAVIRUSNur wer mit einer infizierten Person zusammenlebt oder eine intime Beziehung hat, muss im Waadtland noch in Quarantäne. Wegen der hohen Fallzahlen werde die Rückverfolgung schwierig, so Kantonsarzt Karim Boubaker.

Bis anhin musste in Quarantäne, wer länger als 15 Minuten Kontakt mit einer infizierten Person hatte und dabei den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht einhalten konnte. Diese Regel gilt in den meisten Kanton der Schweiz. Nun schert der am stärksten betroffene Kanton, die Waadt, aus: Wie Kantonsarzt Karim Boubaker am Donnerstag gegenüber RTS erläutert, muss nur noch in Quarantäne, wer mit einer infizierten Person zusammenlebt oder eine intime Beziehung pflegt. In allen anderen Situationen werde von Fall zu Fall entschieden.

Ein Grund für die Lockerung der Regeln ist die prekäre Situation beim Contact Tracing. Es sei nicht mehr möglich, bei jeder infizierten Person alle Kontakte zu eruieren, so Boubaker. Eine Rolle beim Entscheid hat gemäss dem RTS-Bericht auch die Wirtschaft gespielt. Derzeit haben in der Waadt rund 2000 Personen Anweisung, sich in Quarantäne zu halten. Diese Leute fehlten in den Betrieben. Ausserdem sei es laut Boubaker schwierig, die Betroffenen am Telefon davon zu überzeugen, die Quarantäne einzuhalten. Man setze auf Eigenverantwortung. (wap/ch media)
8:11
Roches Coronamittel erreicht die angestrebte Wirkung
(FILE) SWITZERLAND ECONOMY ROCHERoche kommt auf der Suche nach einem Coronamittel voran. Das bereits zugelassene Roche-Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) habe in der Phase-III-Studie EMPACTA die angestrebte Wirkung bei Patienten mit coronabedingter Lungenentzündung erreicht.

Die Patienten, die Actemra/RoActemra plus Standardbehandlung erhielten, hatten im Vergleich zu Patienten, die Placebo plus Standardbehandlung erhielten, eine um 44 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, an die Beatmungsmaschine angeschlossen werden zu müssen oder zu sterben. Dies gab der Basler Pharmariese am Freitag bekannt.

Zudem werde Roche einen Antikörpertest lancieren, mit dem Personen identifiziert werden können, die mit dem Coronavirus angesteckt waren und selbst bereits Antikörper entwickelt haben. Der Test könne eine wichtige Rolle bei der Charakterisierung einer impfstoffinduzierten Immunreaktion spielen, teilte Roche weiter mit.

Der Test werde in Ländern eingeführt, welche die CE-Kennzeichnung der EU akzeptieren. Bei der US-Gesundheitsbehörde FDA habe man eine Notfallzulassung (EUA) beantragt, hiess es (sda/awp)
6:53
«Ein sportliches Ziel»: Laboratorien skeptisch zur Kapazitätserhöhung bei den Coronatests
Die Testkapazitäten bis im Dezember wie von Bundesrat Alain Berset angekündigt auf 50'000 pro Tag zu verdoppeln sei ein sportliches Ziel, sagt Wolfgang Korte, Präsident der Schweizerischen Union für Labormedizin.

Gerade bei Laboratorien, die nicht auf den 24-Stunden-Betrieb ausgerichtet seien, könne es bei der Ausweitung der Testkapazitäten zu personellen Engpässen kommen, gab Wolfgang Korte in einem Interview mit Radio SRF 1 zu bedenken. Die Labors setzten alles daran, das Ziel des Bundesrates zu erreichen.

Aber: «Man muss sagen dass das ein sportliches Ziel ist, und wir dürfen nicht von vorneherein davon ausgehen, dass wir das in jedem Fall erreichen werden», so Korte. Eine Herausforderung sei auch die Beschaffung der für die Tests benötigten Reagenzien. Diese seien weltweit sehr begehrt, aber nur in beschränktem Masse lieferbar.

Auch Michael Jordi von der Gesundheitsdirektorenkonferenz zeigt sich in dem Beitrag skeptisch. «Ein kontinuierlicher Anstieg ist sicherlich machbar und nötig», sagt er. Schwierig werde es aber, wenn es schnell gehen müsse. (wap/ch media)
4:00
Heute beginnt der zweite Lockdown in Israel
ISRAEL PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19Die israelische Regierung will mit einem zweiten landesweiten Lockdown eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Von Freitagnachmittag (14.00 Uhr Ortszeit/13.00 Uhr MESZ) an müssen sich die Menschen in dem Mittelmeerstaat erneut mit starken Einschränkungen arrangieren. Massnahmen wie Ausgangsbeschränkungen und Ladenschliessungen sollen mindestens drei Wochen gelten.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Donnerstagabend, angesichts der hohen Infektionszahlen der letzten Tage könnte eine weitere Verschärfung der Massnahmen notwendig werden. «Ich werde nicht zögern, zusätzliche Beschränkungen zu verhängen, falls die Notwendigkeit besteht», sagte er.

Viele Länder haben zuletzt mit lokalen Massnahmen auf wieder gestiegene Corona-Zahlen reagiert. Israel ergreift nun aber landesweite Massnahmen und ist damit weltweit ein Vorreiter.

Während des zweiten Lockdowns sollen nun Schulen und Kindergärten geschlossen bleiben. Auch Hotels, Einkaufszentren sowie Freizeitstätten und Strände müssen schliessen. Restaurants dürfen nur noch ausser Haus verkaufen. Lebensmitteleinkäufe und Arztbesuche sind aber weiterhin erlaubt. Die Menschen dürfen sich aber nur noch in Ausnahmefällen weiter als 500 Meter von ihrem Zuhause entfernen. (sda/dpa)
1:04
Ex-Beraterin von Pence kritisiert Trumps Corona-Politik
Eine frühere Beraterin von US-Vizepräsident Mike Pence hat schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erhoben. Olivia Troye sagte der «Washington Post», Trumps Reaktion auf die Krise habe eine «völlige Missachtung menschlichen Lebens» gezeigt. Ihm sei es vor allem um die Wirtschaft und um seine Wiederwahl gegangen.

Troy beriet Pence nach Angaben der «Washington Post» bis zu ihrem Ausscheiden im August unter anderem zum Coronavirus. Sie nahm demnach in dieser Funktion an Sitzungen der Coronavirus-Task-Force teil, der Pence vorsteht.

In einem Video, das die Gruppe «Republikanische Wähler gegen Trump» am Donnerstag veröffentlichte, sagte Troy mit Blick auf das Virus: «Gegen Mitte Februar wussten wir, dass die Frage nicht war, ob Covid eine grosse Pandemie hier in den Vereinigten Staaten würde, sondern wann. Aber der Präsident wollte das nicht hören, weil seine grösste Sorge war, dass wir in einem Wahljahr sind.» Hätte Trump das Virus ernstgenommen, hätte er dessen Ausbreitung verlangsamt. Trump zieht als Kandidat der Republikaner in die Wahl am 3. November.

In dem Video zitiert Troy Trump aus einem Task-Force-Treffen mit den Worten: «Vielleicht ist diese Covid-Sache eine gute Sache. Ich mag es nicht, anderer Menschen Hände zu schütteln. Ich muss die Hände dieser abscheulichen Menschen nicht schütteln.» Troy sagte, sie sei ihr Leben lang eine Anhängerin der Republikaner gewesen. Sie werde nun aber den Kandidaten der US-Demokraten, Joe Biden, wählen – «weil ich wirklich glaube, dass wir uns in einer Zeit der Verfassungskrise befinden. Unter diesen Umständen steht das Land über der Partei». (sda/dpa)
22:39
30 Millionen Corona-Infektionen weltweit
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich weltweit 30 Millionen Menschen labor-bestätigt mit dem Virus infiziert. Gemäss der Datenbank Worldometers sind es sogar bereits 30.2 Millionen Infektionen. Die Johns Hopkins Universität hingegen meldet erst 29.9 Millionen.
21:58
New York eröffnet eigenes Corona-Test-Labor in der Stadt
Nach heftiger Kritik an Verzögerungen bei Coronavirus-Testergebnissen hat New York ein eigenes städtisches Labor eröffnet. Die Einrichtung in Manhattan sei speziell für Einwohner der Millionenmetropole gedacht und solle dabei helfen, die Wartezeit auf ein Test-Ergebnis auf maximal 48 Stunden zu drücken, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Donnerstag. Die Kapazität des Labors solle bis November schrittweise von derzeit rund 3000 auf 20'000 Coronavirus-Tests pro Tag hochgefahren werden.
USA NEW YORK UNIVERSITY CORONAVIRUS TESTING
Zwischenzeitlich hatten sich viele Menschen in New York über Wartezeiten auf Test-Ergebnisse von bis zu drei Wochen beschwert. Die Stadt war im Frühjahr das Zentrum der Pandemie in den USA. Inzwischen hat sich das Infektionsgeschehen auf niedrigem Niveau stabilisiert. (sda/dpa)
20:18
Brooklyn Museum versteigert Werke wegen Corona-Krise
Das New Yorker Brooklyn Museum hat in der Corona-Krise zahlreiche Werke zur Auktion freigegeben, um die Instandhaltung der restlichen Sammlung gewährleisten zu können. «Das ist etwas, was für uns sehr schwer ist», sagte Direktorin Anne Pasternak am Donnerstag der «New York Times». «Aber es ist das Beste für unsere Institution und die Langlebigkeit und Pflege unserer Sammlungen.» Zu den zwölf Werken, die im Oktober beim Auktionshaus Christie's versteigert werden sollen, gehören Stücke von Lucas Cranach dem Älteren und Gustave Courbet (Bild).
SCHWEIZ KUNST AUSSTELLUNG COURBET
Zuvor hatte der US-Verband der Museumsdirektoren aufgrund der Corona-Krise eine Regelung für zwei Jahre ausgesetzt, nach der Werke aus dem Bestand nur zum Ankauf neuer Werke verkauft werden dürfen.

Die Corona-Krise trifft die Kulturbranche der Millionenmetropole New York, die im Frühjahr eines der weltweiten Zentren der Pandemie war, seit Monaten hart. Das 1887 eröffnete Brooklyn Museum, das zweitgrösste Ausstellungshaus der Stadt, öffnete am vergangenen Wochenende nach rund sechsmonatiger Pause seine Türen wieder. (sda/dpa)
20:15
Frankreichs Regierung will strengere Corona-Regeln in Lyon und Nizza
Die französische Regierung hat weitere Regionen im Land aufgefordert, strengere Massnahmen im Kampf gegen Corona zu verhängen. Für die Städte Lyon und Nizza (im Bild, Juli 2020) sollten die Behörden bis Samstag Vorschläge machen, sagte Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag in Paris. In Städten wie Paris, Lille, Toulouse, Rennes und Dijon seien die kritischen Schwellenwerte noch nicht erreicht. «Wir werden die Entwicklung der Epidemie in diesen Städten sehr aufmerksam verfolgen», sagte Véran.
FRANCE WEATHER
Marseille, Bordeaux und das französische Überseegebiet Guadeloupe hatten nach Aufforderung der Regierung die Massnahmen zuletzt schon verschärft. Véran betonte nun, dass es auf Guadeloupe und in Marseille durchaus noch schärfere Regeln geben könnte. Gerade in der südfranzösischen Hafenstadt hatten Krankenhäuser zuletzt beklagt, dass es an medizinischem Personal fehle und sie Situation sich zuspitze.

Véran machte aber auch noch einmal deutlich, dass sich die aktuelle Situation deutlich von der im Frühjahr unterscheide. «Wir kämpfen nicht mit den gleichen Waffen und kennen unseren Gegner besser», sagte er. Das Virus verbreite sich ausserdem langsamer. «In dieser Woche haben wir in einer einzigen Woche mehr als 1,2 Millionen Tests durchgeführt», betonte er. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hatte in Frankreich zuletzt die 10'000er-Marke geknackt. (sda/dpa)
19:16
New York verschiebt erneut den Schulstart
Die Millionenmetropole New York hat wegen der Corona-Krise den eigentlich für kommende Woche geplanten Beginn des neuen Schuljahres für die meisten Schüler erneut verschoben.
Virus Outbreak NYC Schools
Nur Vorschüler, deren Eltern sie für eine Mischung aus Online- und Vor-Ort-Unterricht angemeldet hatten, sollen ab der kommenden Woche wieder tageweise zur Schule gehen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio am Donnerstag mit. Grundschüler sind dann ab dem 29. September dran, die Älteren ab dem 1. Oktober. Auch zusätzliche Lehrkräfte sollen eingestellt werden.

Ursprünglich war der Schulstart für den 10. September angesetzt, musste dann aber bereits auf den 21. verschoben werden, um den Lehrern mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben.
18:52
EU-Parlament will einheitliche Quarantänezeiten und Tests
Einheitliche Quarantänezeiten, vergleichbare Zahlen zum Infektionsgeschehen und eine gemeinsame Teststrategie - das Europaparlament hat ein geschlosseneres Vorgehen der EU-Mitgliedsstaaten in der Corona-Krise gefordert. So sollten Corona-Testergebnisse gegenseitig in allen Mitgliedsstaaten anerkannt werden und ausreichende Kapazitäten für Tests geschaffen werden, hiess es in einer am Donnerstag verabschiedeten Resolution der EU-Abgeordneten.
BELGIUM EU BREXIT NEGOTIATIONS
Die Abgeordneten sprachen sich in dem Entschliessungsantrag für ein einheitliches Ampelsystem aus, das Gebiete je nach Infektionslage in rote, orangene, grüne und graue Zonen einstuft. Die Abgeordneten betonten, dass erneute Grenzkontrollen innerhalb der EU ein letzter Ausweg seien. Es müsse stets geprüft werden, ob andere Massnahmen ebenso oder besser geeignet seien.

Die EU-Kommission hatte den Staaten bereits Anfang September entsprechende Vorschläge vorgelegt, über die die Mitgliedsländer derzeit noch verhandeln. (sda/dpa)
18:08
Genfer Kantonsangestellte sollen Lohnopfer erbringen
Die Genfer Kantonsregierung rechnet im nächsten Jahr mit einem Defizit von fast einer Milliarde Franken. Die Coronaviruskrise habe das Gesamtergebnis um rund 100 Millionen Franken verschlechtert. Die Staatsangestellten sollen mit einem Lohnopfer helfen, die Unterstützungsmassnahmen für die von Krise direkt Betroffenen mitzufinanzieren.

Konkret kündigte der Genfer Regierungspräsident Antonio Hodgers an, dass die Staatsangestellten durch eine Lohnkürzung von einem Prozent in den nächsten vier Jahren eine Art Solidaritätsbeitrag leisten müssten. Die Vorsteherin des Finanzdepartementes, Nathalie Fontanet, bezeichnete ein solches Opfer als gerechtfertigt. Während rund 50 Prozent der Angestellten im privaten Sektor von der Krise betroffen seien, müssten die Staatsangestellten nicht um ihren Arbeitsplatz fürchten.

Die Lohnkürzung bei den Staatsangestellten würden 2021 Einsparungen von 30,3 Millionen Franken ermöglichen. Das Kantonsparlament muss den geplanten Sparmassnahmen allerdings noch zustimmten. (sda)
17:00
Schweiz und Österreich neu auf Reisewarnliste von Dänemark
Den Dänen wird von nun an auch von Reisen in die Schweiz, nach Österreich sowie nach Portugal, Ungarn und in die Niederlande abgeraten. Grund dafür sind die in den fünf Ländern gestiegenen Corona-Infektionszahlen, wie das dänische Aussenministerium am Donnerstag mitteilte.
DENMARK PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
Damit empfiehlt es seinen Bürgerinnen und Bürgern mittlerweile, von nicht notwendigen Reisen in eine ganze Reihe von Ländern des Schengenraums abzusehen. Das liegt zum einen an den Fallzahlen des jeweiligen Staates, zum anderen auch an den dortigen Einreisebeschränkungen.

Dänemark aktualisiert seine Reiserichtlinien jeden Donnerstag. Von nicht notwendigen Reisen raten die dänischen Behörden ab, wenn es in dem jeweiligen Land mehr als 30 wöchentliche Corona-Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner gegeben hat. Damit die Massnahme rückgängig gemacht wird, muss dieser Wert auf unter 20 fallen. Wenn man aus einem der betroffenen Länder nach Dänemark zurückkehrt, wird man aufgefordert, für 14 Tage zu Hause zu bleiben. Ins Land gelassen wird nur, wer dafür einen triftigen Einreisegrund hat. (awp/sda/dpa)
16:56
Maurer und Berset loben WHO und ihre Departemente
Die Bundesräte Ueli Maurer und Alain Berset haben am Donnerstag an einer Videokonferenz der G20-Finanz- und Gesundheitsminister die gute Zusammenarbeit ihrer Departemente in der Corona-Krise betont. Sie bekräftigten dabei auch die zentrale Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
SCHWEIZ BUNDESRAT SITUATION CORONAVIRUS
Die Schweiz hat die zentrale Rolle der WHO bei der Bewältigung und Koordination der internationalen Reaktion auf Pandemien bekräftigt. Finanzminister Ueli Maurer und Innenminister Alain Berset hätten die gute Zusammenarbeit ihrer Departemente im Zuge der Covid-19-Krise hervorgehoben.

Dadurch habe rasch Unterstützung aufgegleist werden können, um das Gesundheitssystem zu stärken und die Folgen der Pandemie auf die Wirtschaft abzufedern. Die Auswirkungen solcher Massnahmen auf die öffentliche Verschuldung seien vorausschauend zu berücksichtigen, hielt die Schweiz laut Communiqué zudem fest. (sda)
15:39
Gericht kippt Corona-Testpflicht für Einreise nach Sardinien
ITALY PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
Für die Einreise auf die italienische Ferieninsel Sardinien ist vorerst doch kein negativer Corona-Test mehr nötig. Wenige Tage nach der Einführung einer Corona-Testpflicht für die Insel hat ein Gericht diese vorsorglich wieder gekippt.

Das zuständige Verwaltungsgericht in Cagliari entschied am Donnerstag laut Nachrichtenagentur Ansa, einem Einspruch der italienischen Regierung stattzugeben. Diese hatte durch die Testpflicht die Reisefreiheit eingeschränkt gesehen und war deshalb dagegen vorgegangen. Die nächste Anhörung ist für den 7. Oktober geplant.

Seit Montag waren ankommenden Passagiere in Sardinien «aufgerufen», einen negativen Corona-Test vorzuweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Alternativ konnten Einreisende auch online erklären, vor kurzem einen Corona-Test mit negativem Ergebnis durchgeführt zu haben, oder sich übergangsweise nach ihrer Ankunft vor Ort testen lassen. Die gleichzeitig eingeführte Maskenpflicht im Freien kann dagegen laut Gericht weiter umgesetzt werden. (swp/sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

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366 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
bokl
14.09.2020 07:47registriert February 2014
Das Mittel der Firma Vogel hat nur eine Nebenwirkung. Solange der Schutz gegen Sars-Cov-2 anhält, spricht man Thurgauer-Dialekt. Muss jeder selber entscheiden, ob er damit leben kann 😛
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Streuner
14.09.2020 09:07registriert September 2018
Dasch en Art supatoll......und Wetten morgen ist das Zeug ausverkauft
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Lioness
14.09.2020 08:14registriert December 2015
SARS-CoV-2 mit Sonnenhut (Echinaforce Bestandteil) den Garaus machen, wäre ja eine supereinfache Lösung. Etwa so, wie den Aliens in Signs zu schaden mit Wasser. Dranbleiben.
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