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Liveticker

Mehr als 100 Mio. Corona-Infektionen bestätigt ++ «Fallzahlen müssen auf 300 runter»



Coronavirus in der Schweiz
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 26.01.21

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Team watson
22:06: Mehr als 100 Millionen bestätigte Corona-Infektionen
Seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr ist die Zahl der weltweit nachgewiesenen Corona-Infektionen auf mehr als 100 Millionen angestiegen. Das ging am Dienstag aus Daten der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Erst vor etwa einem Monat, am zweiten Weihnachtsfeiertag, war die Schwelle von 80 Millionen Infektionen überschritten worden. Die Zahl der bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt inzwischen bei mehr als 2,1 Millionen. Experten gehen sowohl bei den Infektionen als auch bei den Todesfällen weltweit von hohen Dunkelziffern aus.

Die Webseite der US-Universität wird regelmässig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder nach unten korrigiert.

Die meisten bestätigten Infektionen gibt es mit gut 25 Millionen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Dort gibt es auch mehr bestätigte Todesfälle als in jedem anderen Land: mehr als 423 000. In Indien sind inzwischen rund 10,7 Millionen Infektionen nachgewiesen worden, in Brasilien 8,8 Millionen. In Europa wurden die meisten Infektionen bislang in Grossbritannien gemeldet (3,7 Millionen), gefolgt von Frankreich (3,1 Millionen) sowie Spanien (2,6 Millionen) und Italien (rund 2,5 Millionen). In Deutschland wurden laut Johns Hopkins 2,16 Millionen Infektionen registriert.
20:30
UK meldet über 100'000 Corona-Tote
Grossbritannien hat am Dienstag die Marke von 100'000 Corona-Toten gesprengt. Auf Twitter äussert Premier Boris Johnson sein Bedauern:
18:37
EU trifft sich erneut zur Krisensitzung mit Astrazeneca
Im Streit um knappe Corona-Impfstoffe versucht die Europäische Union am Mittwoch erneut, den Hersteller Astrazeneca zur raschen Lieferung vertraglich zugesicherter Mengen zu bewegen. Die EU-Kommission hat Vertreter des Konzerns zur Krisensitzung mit Experten der EU-Staaten geladen.

Hintergrund ist die Ankündigung der britisch-schwedischen Pharmafirma, nach der für diese Woche erwarteten Zulassung zunächst weniger Impfstoff zu liefern als vereinbart. Statt 80 Millionen Impfdosen sollen nach EU-Angaben bis Ende März nur 31 Millionen ankommen. Den angegebenen Grund - Probleme in der Lieferkette - will die EU nicht gelten lassen. Sie fordert Vertragstreue. Wie die Zahlen für die Schweiz genau aussehen, ist noch unklar.

Die EU hatte schon im August bis zu 400 Millionen Impfdosen von Astrazeneca bestellt und nach eigenen Angaben 336 Millionen Euro für Entwicklung und Fertigung vorgestreckt. Nach Darstellung der EU-Kommission hätte Astrazeneca seit Oktober auf Halde produzieren müssen, damit der Impfstoff sofort nach der Zulassung in der EU bereitsteht.
18:30
Irland verlängert Lockdown bis im März
Irland hat seinen Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 5. März verlängert. Das kündigte der irische Premier Micheál Martin in Dublin an. Für die kommenden sechs Wochen gelte weiterhin, dass die Menschen zuhause bleiben und sich nicht ausserhalb eines Radius von fünf Kilometern rund um ihren Wohnort bewegen sollten. Derzeit sind wegen des Lockdowns Geschäfte, Schulen und die Gastronomie weitestgehend geschlossen.

Einreisende aus Hochrisikogebieten wie Brasilien oder Südafrika müssen sich fortan in eine 14-tägige Quarantäne begeben, das gleiche gilt für Menschen, die ohne negativen Corona-Test ins Land reisen. (sda)
17:58
Begrenzte Zulassung für Astrazeneca-Impfstoff denkbar
Die EU-Arzneimittelagentur EMA schliesst nicht aus, dass der Corona-Impfstoff von Astrazeneca in Europa nur für eine bestimmte Altersgruppe zugelassen wird. «Ich werde der Entscheidung nicht vorgreifen», sagte EMA-Chefin Emer Cooke in einer Anhörung im Europaparlament. Eine begrenzte Zulassung sei aber grundsätzlich möglich. Dies werde genau geprüft.

Cooke bestätigte, dass für den Astrazeneca-Impfstoff nur wenige Testdaten für ältere Menschen vorlägen. Die EMA prüfe nun im Zulassungsverfahren alle vorhandenen Daten darauf, was diese für die getesteten Bevölkerungsgruppen aussagten und was sich daraus belastbar für andere Gruppen schliessen lasse. Die EMA-Empfehlung zur Zulassung des Vakzins wird bis Freitag erwartet. (sda/dpa)
epa08966496 (FILE) - A nurse prepares a dose of the Oxford/AstraZeneca Covid-19 vaccine at the NHS vaccine mass vaccination centre that has been set up in the grounds of Epsom Race Course, in Surrey, Britain 11 January 2021 (reissued 26 January 2021). AstraZeneca has denied reports of a reduced efficiacy of its COVID-19 vaccine.  EPA/DOMINIC LIPINSKI / POOL
17: 26
Luxushotel in St. Moritz macht dicht
Das Badrutt's Palace Hotel schliesst seine Tore am Donnerstag. Ein schwieriger Winter ohne internationale Gäste und der Ausbruch des Coronavirus im Fünf-Sterne-Haus unlängst sind die Gründe der vorübergehenden Schliessung.

Betroffen sind neben Gästen und Lieferanten vor allem 440 Angestellte. Den Beschluss zur temporären Schliessung des traditionellen Hauses fassten die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat der Badrutt's Palace Hotel AG, wie es in einer Mitteilung heisst.

Wann die Wiedereröffnung erfolgen soll, konnte die Medienstelle des Hotels auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Dienstag nicht angeben.
Exterior view of the hotel Badrutt's Palace, center, in St. Moritz, Switzerland, Monday, Jan. 18, 2021. Swiss authorities say they have placed two hotels under quarantine and ordered all guests and employees be tested after a new variant of the coronavirus was detected among them in the upscale skiing resort of St. Moritz. (Giancarlo Cattaneo/Keystone via AP)
16:07
Grossbritannien will Plattform zur Erkennung von Mutationen schaffen
Zur frühen Erkennung und effektiven Bekämpfung von Coronavirus-Mutationen will Grossbritannien eine internationale Plattform schaffen. Die sogenannte New Variant Assessment Platform unter der Federführung der Gesundheitsbehörde Public Health England solle Länder mit geringerer Expertise bei der genetischen Untersuchung positiver Corona-Proben unterstützen, wie Gesundheitsminister Matt Hancock am Dienstag mitteilte.

Die neue Plattform werde helfen, das Virus und seine Verbreitung besser zu verstehen, sagte Hancock bei einer Veranstaltung der Londoner Denkfabrik Chatham House. Viele Länder hätten nicht die notwendigen Kapazitäten. In Grossbritannien hingegen würden zehnmal so viele Proben sequenziert wie in vielen anderen Ländern. Daher sei man bereit, die Expertise zu teilen. Britische Experten könnten sowohl aus der Ferne beraten und unterstützen als auch Material bereitstellen - ausserdem sollen auch Proben zur Sequenzierung eingeschickt werden können.
epa08931961 Britain's Health Secretary Matt Hancock greets staff during a visit to see the Covid-19 vaccinations at the grounds of Epsom Race Course, in Surrey, Britain 11 January 2021. The UK government has announced that mass vaccination centres will start operating from 11 January in London, Newcastle, Manchester, Birmingham, Bristol, Surrey and Stevenage.  EPA/DOMINIC LIPISNKI / POOL
Ab wann die Plattform starten soll und wie Staaten sie konkret in Anspruch nehmen können sollen, blieb zunächst offen. Staaten könnten sich jedoch an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder direkt an Grossbritannien wenden, hiess es. Von der Plattform verspricht sich Grossbritannien auch, sich selbst besser und früher vor weiteren Varianten schützen zu können. Wo auch immer eine gefährliche Mutation auftauche, bedrohe sie Menschen in aller Welt, so Hancock.

Auch bei der weiteren Entwicklung und Produktion von Impfstoffen sprach sich der Gesundheitsminister für mehr Zusammenarbeit aus. Bei klinischen Studien fehle es teilweise an Koordination und Transparenz. Dies müsse sich schnellstmöglich ändern. «Wir sind im Krieg gegen das Virus - und die gesamte Menschheit steht auf einer Seite.» (sda/dpa)
15:37
Rückkehrzentrum Aarwangen BE unter Quarantäne
Das Rückkehrzentrum Aarwangen BE ist unter Quarantäne gestellt worden, weil sich mindestens 19 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das teilte die kantonale Sicherheitsdirektion am Dienstag mit.

Die 97 Bewohnerinnen und Bewohner dürfen die Unterkunft ab sofort nicht mehr verlassen. Zudem müssen der Kindergarten und die interne Schule geschlossen werden.

Betroffen ist auch das Personal der Betreiberfirma ORS, das im Sinn einer «erweiterten Quarantäne» zwischen Arbeitsplatz und Privatwohnung pendelt. Das erklärte Hannes Schade vom bernischen Amt für Bevölkerungsdienste auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Am Mittwoch soll ein Massentest Klarheit schaffen, ob sich das Virus noch weiter verbreitet hat Die vom Kantonsarztamt angeordneten epidemiologischen Massnahmen sind vorläufig bis 30. Januar befristet. Sie könnten je nach Testergebnissen noch verlängert worden.

Vereinzelte Bewohner haben laut dem Kanton Bern die Massnahmen trotz nachgewiesener Ansteckung missachtet. Deshalb wurde nun zusätzliches Sicherheitspersonal engagiert.

Im Kanton Bern gibt es zurzeit insgesamt sechs Unterkünfte, in denen abgewiesene Asylsuchende untergebracht sind. Die Menschen erhalten in den Rückkehrzentren die verfassungsrechtliche Nothilfe. (sda)
15:15
Sind die Schutzmassnahmen in den Transportmitteln genügend?
Die Kantone oder einzelne Unternehmen seien verantwortlich für die Umsetzung der Schutzkonzepte.

Was halten Sie von einer FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr?
Der öffentliche Verkehr stehe für ihn persönlich nicht im Vordergrund, so Hauri. Die FFFP2 Masken kämen vor allem in kleinen Räumen infrage.

Warum gibt man nicht an, welche Kantone wie viele Impfdosen erhalten?
Man gebe an wieviel geliefert wurde, wie viele Personen insgesamt geimpft worden seien und wie viele Personen pro 100 Einwohner das sind, so Kronig.

Die Pressekonferenz ist beendet.
15:05
Die öV seien trotz Massnahmen immer noch sehr voll. Sind mehr Massnahmen notwendig?
Es sei klar, dass Mobilität ein Problem sei, so Ackermann. «Eine Reduktion der Mobilität ist ein wichtiges Instrument in der Verringerung von Kontakten.» Man könne bisher aber noch nicht sagen, welche Auswirkungen die getroffenen Massnahmen hätten.
Mathys ergänzt, dass direkte Eingriffe in die Mobilität bisher nicht vorgesehen seien.

Welches Niveau der Fallzahlen werden angestrebt?

Tägliche Neuerkrankungen sollten im dreistelligen Bereich liegen. So rasch wie möglich.

Zum Essverbot in Zügen. Was sagen Sie dazu?
Mathys möchte vorausschicken, dass der Missbrauch vom extra langsamen Essen eine Ausnahme sei. Aus diesem Grund sei es nicht sinnvoll die Mehrheit zu bestrafen. «Im Moment ist ein Ess- und Trinkverbot aber kein Thema.»

Unterstützt die Schweiz die Vermutung der EU, dass AstraZeneca ihre Impfdosen an mehr bezahlende Abnehmer verkauft?
Dazu wolle sie sich nicht äussern, so Kronig.
14:54
Ist es noch realistisch allen über 75-Jährigen bis Ende Februar einen Impftermin zu geben?
Dies hänge von den Lieferungen ab, so Kronig. Diese seien sehr dynamisch. Eine grosse Rolle spiele zudem die Impfbereitschaft der Bevölkerung. Die Ziele, die gesetzt wurden, seien Schätzungen. Man sei bisher aber gut auf Kurs.

Der Kanton Zürich erhalte proportional viel weniger Impfstoffe als Basel. Wieso?
Bei den genannten Zahlen vom Fragenden, handle es sich um die bisher gelieferten Impfstoffe. Es könne sein, dass der Kanton Zürich noch nicht die gesamte Lieferung erhalten habe.

Sind Sie nicht beunruhigt aufgrund der Lieferengpässe?
Man müsse das ganze Semester im Auge behalten, so Kronig. Man habe vertragliche Abmachungen auf Quartale, die ihnen Volumen zusichern. Jetzt handle es sich um Schwankungen.

Es gebe Kritik am IT-Tool. Es tauge nicht für grosse Kantone. Was sagen Sie dazu?

Hauri antwortet, dass das System in seiner Umgebung funktioniere. Nach Startproblemen funktioniere es eigentlich gut.
Es habe Anfangsschwierigkeiten gegeben, so Kronig, aber bisher hätten sie positive Rückmeldungen erhalten. Aber sie seien natürlich daran anfällige Probleme sofort zu lösen.

Was ist nun die Impf-Empfehlung des Bundes? Sofort impfen oder warten?
«Das ist Sache der Kantone», sagt Kronig. Ihre Empfehlung sei es, die Impfstoffe, die man habe zu brauchen, aber auch dafür zu schauen, dass man die zweite Impfdosis reservieren könne.
14:38
In einigen Kantonen ist die zweite Impfung in Gefahr. Wie gesehen sie damit um?
Man beobachte die Lage und schaue, was es für Möglichkeiten gebe. Der Verteilungsschlüssel sei gerecht. Zur Erinnerung: Wenn es Lieferungsengpässe gebe, gehe es vor allem darum zu schauen, wie man am besten damit umgehe. Man könne nicht einfach zusätzliche Impfstoffe produzieren.

Der Kantonen Graubünden kritisierte den Verteilschlüssel. Was sagen sie dazu? Wird der Kanton Graubünden benachteiligt, weil er die zweite Impfdosis zurückgehalten hat?
Der Verteilschlüssel der Impfung sei stabil und werde nicht geändert.

Sollen Kantone mit übrigen Dosen, diese an andere Kantone übergeben, wenn diese die zweiten Dosen nicht verabreichen können?
Wenn es dazu kommen sollte, müsste man das natürlich gemeinsam mit den Kantonen anschauen.
14:33
Wie beurteilt das BAG eine Test-Pflicht?
Die Kantone seien frei Verordnungen des Bundes strenger umzusetzen - nicht umgekehrt, so Mathys.
Hauri ergänzt, dass man grundsätzlich auf Bussen setze, aber dies sei möglich.

Wo stehen wir im Impfplan?
Im Januar werde man eine halbe Million, im Februar eine Million Impfdosen, antwortet Kronig. Man werde in diesen Monaten diese Lieferungen mit bestimmten Schwankungen erhalten.

Die EU möchte den Export-Impfstoffe kontrollieren. Wie beeinflusst die Schweiz?
Man beobachte dies genau, so Kronig, und habe auf internationale Zusammenarbeit gesetzt. Man werde jetzt sehen, wie sich diese Diskussionen entwickeln werden und wie sie sich entsprechend positionieren.

Wie werden die Impfdosen verteilt?
Die Verteilung ist so gedacht, dass sie gerecht ausfällt. Sie basiert auf einem Verteilungsschlüssen, der von der Bevölkerungsanzahl und der geschätzten Risikopersonen ausgeht.
14:27
Impftermine müssen umgebucht werden
Hauri informiert über die Impfungen. Man höre viel Positives über die Impfungen, auch wenn es immer Unerwartetes gebe.
«Aufgrund der verzögerten Lieferungen müssen Impftermine umgebucht und Impfleistungen heruntergefahren werden.»

Es stünden Massentests zur Option wie beispielsweise in Schulen, Heimen etc.
Die Ausweitung der Maskentragepflicht werde ebenfalls diskutiert.
Die Fragerunde ist eröffnet.
14:22
Im März voraussichtlich 50% der Fälle mit Virusvariante
«Die Fallzahlen haben sich nach den Festtagen nach unten entwickelt. Die Menschen sind sehr rücksichtsvoll mit der Situation umgegangen», lobt Ackermann die Bevölkerung.
Die Virusvarianten seien weiterhin gefährlich und sehr ansteckend. Es gebe eine offene Frage: «Was bedeutet die Variante für die Schwere der Krankheitsverläufe?»
Bisher wisse man, dass die Variante vor allem wegen der höheren Ansteckungsgefahr gefährlich sei. Zurzeit werden aktuell 1000 Tests sequenziert, was etwa 7% aller Tests entspricht. Der Anteil nehme zu und liege bei 10%. «Spätestens im März werden die Varianten etwa 50% der Fälle ausmachen», so Ackermann.

Ackermann betont, dass die Dunkelziffer der Menschen, die sich mit B.1.1.7 angesteckt haben, deutlich höher sei.
Er weist daraufhin, dass der R-Wert immer wieder neu angepasst werde. Sobald die Virusvariante sich weiter ausbreite, werden die Fallzahlen auch wieder steigen. «Unser Augenmerk muss auf der Ansteckung mit den Mutationen liegen.»
Offen bleibe noch, welchen Effekt die Massnahmen haben, welche am 18. Januar in Kraft getreten sind. «Es braucht jetzt den gleichen Geist wie über die Feiertage.»
14:14
Priorisierung der Impfung
Nora Kronig informiert über die Impfzahlen. Insgesamt seien bisher 197'368 Personen geimpft worden.
Man beobachte die Verzögerung von Biontech/Pfizer genau.

Berger informiert über die vorzeitige Impfung vom Gesundheitspersonal. Er wolle nochmals an die Impfstrategie erinnern: Primär solle man zuerst die meist gefährdeten Personen impfen. Dann die Personen, die mit diesen Personen in Kontakt seien. «Die Priorisierung der Impfstrategie ist in den verschiedenen Kantonen unterschiedlich angelaufen.» Die Impfung sei ein Element der Massnahmen und hebe die anderen Schutzmassnahmen nicht auf. Man müsse immer abwägen, wann Gesundheitspersonal vor einer gefährdeten Person geimpft werden soll. Konkret sei die Priorisierung von drei Punkten abhängig:
1. Systemrelevanz, die wichtig zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesen ist.
2. Exposition gegenüber des Corona-Virus
3. Ausbruchsrisiko in einem Setting mit vielen gefährdeten Personen

Impfung von schwangeren Frauen: Die Impfung von schwangeren Frauen werde nicht empfohlen, aufgrund von fehlenden Daten. Wenn aber eine Frau ein besonders hohes Risiko für einen schweren Verlauf habe, dann soll diskutiert werden, ob eine Impfung erfolgen soll.
14:06
Mathys: «Die Richtung stimmt»
Die Pressekonferenz hat begonnen.

Die aktuelle Situation in einem Satz: «Die Richtung stimmt, nur beim Tempo haperts noch ein bisschen», beginnt Mathys die Pressekonferenz.
Es gebe aber keinen Grund sich jetzt zurückzulehnen, da die Abnahme der Fallzahlen wieder abflache. Zudem seien weiterhin 73% der Intensivbetten besetzt, womit nach wie vor ein grosser Druck auf dem Gesundheitspersonal laste. Erfreulich sei allerdings der Rückgang der Hospitalisationen und der Todesfälle.
Die Positivitätsrate sei ebenfalls weiterhin rückläufig. Weiter erfüllen ihn aber die Virusvarianten mit Besorgnis, so Mathys. Bisher seien 1116 Mutationen nachgewiesen worden. Bei der Hälfte handle es sich um die britische Variante, bei 26 um die südafrikanische Variante, der Rest könne nicht genau zugeordnet werden. Die brasilianische Variante sei bisher noch nicht nachgewiesen worden, so Mathys.
Fazit: «Die Richtung stimmt uns verhalten optimistisch.»
13:51
Swiss verlängert Umbuchungsfrist für ausgewählte Tickets
Die Fluggesellschaft Swiss hat die Umbuchungsfrist für vor dem 31. August 2020 gekaufte Tickets verlängert. Diese Tickets behalten ihre Gültigkeit und Passagiere im Besitz solcher Flugbillette können sie bis Ende Mai umbuchen auf ein Reisedatum bis spätestens 31. Dezember 2021.
Trotz Corona-Pandemie werden vom Flughafen Z
Dabei kann laut der Webseite der Swiss auch eine andere Destination oder Reiseklasse gewählt werden, wofür allerdings eine Gebühr fällig werden kann, wie die Swiss am Dienstag mitteilte. Generell hat die Swiss ihre Umbuchungspraxis im Zuge der Coronapandemie und den damit verbundenen Reiserestriktionen stark angepasst. So sind auch sämtliche seit dem 1. September 2020 gebuchte Flüge bis Ende Mai kostenlos umbuchbar.

Die Swiss hatte bereits im Frühling eine einmalige gebührenfreie Umbuchung möglich gemacht. Ab Ende August hatte sie dann auch mehrfache gebührenfreie Umbuchungen zugelassen. (awp/sda)
13:47
Neuste Bewegungszahlen der Schweiz zeigen, wie sehr wir heruntergefahren haben
Seit dem 18. Januar gelten in der Schweiz wieder stärkere Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Doch wie wirken sich diese aus?

Hier gibt es den Überblick.
Tagesdistanzen und –radienin der Schweiz
13:32
1884 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 24 Stunden 1884 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 57 neue Todesfälle und 92 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei den PCR-Tests bei 10,8 Prozent und bei den Antigen-Schnelltests bei 8,9 Prozent.

13:25
Pressekonferenz auf Fachebene
Der heutige Point de Presse auf Fachebene ist um 14.00 Uhr.

Folgende Fachleute nehmen teil:

- Nora Kronig, Vizedirektorin, Leiterin Abteilung Internationales, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Martin Ackermann, Präsident, National COVID-19 Science Task Force

- Christoph Berger, Präsident, Eidgenössische Kommission für Impffragen EKIF

- Rudolf Hauri, Kantonsarzt Zug, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte

Watson wird live berichten.
13:14
Statistikbüro: Rund 900 Holocaust-Überlebende starben 2020 an Corona
Rund 900 Holocaust-Überlebende sind nach offiziellen Angaben im vergangenen Jahr in Israel nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt starben im Jahre 2020 rund 17'000 Holocaust-Überlebende, wie Israels Zentrales Statistikbüro am Dienstag mitteilte.

Bei rund 5300 Holocaust-Überlebenden sei eine Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, 17 Prozent seien daran gestorben. Alle Holocaust-Überlebenden seien über 75 Jahre alt, rund 17 Prozent davon über 90.

Ingesamt betrug die Zahl der Holocaust-Überlebenden in Israel demnach zum Ende des Jahres 2020 rund 179 600. Die Zahlen wurden anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktag am Mittwoch veröffentlicht. (sda/dpa)
13:06
Epidemie laut Taskforce stabil bis leicht rückgängig
Die Corona-Epidemie verläuft in der Schweiz seit Mitte Januar stabil bis leicht rückgängig. Dies schreibt die wissenschaftliche Taskforce des Bundes in ihrer jüngsten am Dienstag veröffentlichten Lagebeurteilung.

Die Anzahl bestätigter Fälle über die letzten 14 Tage liege bei 374 pro 100'000 Einwohner, teilte die Task Force am Dienstag mit. Die Positivitätsrate liege in demselben Zeitraum bei 11 Prozent. Die Schätzungen der effektiven Reproduktionszahl R betrage aufgrund der bestätigten Fälle 0,93 für die ganze Schweiz.

Die Virusvarianten aus Grossbritannien und Südafrika sind in der Schweiz erstmals Mitte Dezember nachgewiesen worden. Seither würden immer mehr Fälle dieser schnell übertragbaren Varianten des Coronavirus nachgewiesen, heisst es weiter. Vergangene Woche machten diese Varianten etwa 10 Prozent aller Fälle aus. (sda)
13:05
Impfkommission präzisiert Empfehlungen für das Gesundheitspersonal
Die Kantone setzen die Prioritäten bei der Impfung gegen das Coronavirus unterschiedlich um. Die Kommission für Impffragen hat darum ihre Empfehlungen präzisiert. Vorrang haben für sie die Risikogruppen. Beim Gesundheitspersonal ist seine Systemrelevanz abzuwägen.

Angesichts der knappen Impfstoffe erinnert die Eidgenössische Kommission für Impffragen am Dienstag an die im Dezember verabschiedete Impfstrategie. Priorität haben demnach die besonders Gefährdeten und dann das Gesundheitspersonal in engem Kontakt mit diesen.

Nun tauchten bei der Priorisierung in den Kantonen Unterschiede auf, welche Gesundheitsfachleute in der aktuellen Impfphase bereits zu impfen sind. Ziel ist gemäss der Kommission weiterhin, genügend Impfungen für die am meisten Gefährdeten zu haben. Darum sollten vorerst wenn überhaupt nur bestimmte Gruppen des Gesundheitspersonals geimpft werden, und zwar gemäss definierter Risiken.
epa08922890 A nurse prepares a syringe of Pfizer-BioNTech vaccine at the m3 Sanitrade vaccination center in Geneva, Switzerland, 06 January 2021. The canton of Geneva launches its vaccination campaign against Covid-19.  EPA/MARTIAL TREZZINI
So sollten die Kantone die Systemrelevanz einer Fachperson beachten. Kriterium zwei ist die konstant hohe Exposition gegenüber Covid-19-Kranken. Drittens ist das Ausbruchsrisiko an einem Arbeitsplatz mit vielen höchstgradig gefährdeten Menschen zu beurteilen.

Damit steht die vorgezogene Impfung von Gesundheitspersonal im Kontext der Impfung der besonders Gefährdeten und trägt den übergeordneten Impfzielen Rechnung. Die Empfehlung beachtet auch die lokalen Gegebenheiten.

Die Kantone erhalten so einen Rahmen, wie und in welchem Ausmass sie unter Einhaltung der Prioritäten der Impfstrategie nur gewissen Fachpersonen eine vorgezogene Impfung anbieten können
. Nicht ersetzen kann die Impfung insbesondere die Quarantäne. (sda)
12:26
Kantone begrüssen kostenlose Tests für asymptomatische Personen
Lukas Engelberger, Praesident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), spricht an einer Medienkonferenz zu den Covid-Massnahmen, am Donnerstag, 21. Januar 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) begrüsst, dass der Bund künftig Corona-Tests für asymptomatische Personen fördern und finanzieren will. Der Schritt sei überfällig.

«Zuweilen wird bedauert, dass die Änderung erst zum jetzigen Zeitpunkt vorgenommen wird», schreibt die GDK in ihrer am Dienstag publizierten Stellungnahme zu einer vom Bundesrat geplanten Verordnungsänderung. Es sei schon seit längerem klar, dass mit vermehrtem Testen rascher auf Ausbruchsherde reagiert werden könne. die Kantone regen weiter an, dass Speichel-Schnelltests in genügender Menge zur Verfügung stehen müssten, damit die Strategie breit umsetzbar sei.

Die Kantone wünschen gemäss der Stellungnahme eine Präzisierung in Bezug auf die Frage, ob repetitive präventive Testungen in Dörfern, Schulen oder Hotels, insbesondere bezüglich der laufenden Skisaison, auch zulässig seien oder nur bei einem schnellen Anstieg der Zahlen durch den Bund übernommen würden.

Entscheide zu den asymptomatischen Tests werden an der Bundesratssitzung vom (morgigen) Mittwoch erwartet. Weiter soll die nachträgliche Prüfung von bevorrateten Atemschutzmasken mit ungenügendem Sicherheitsnachweis geregelt werden.

Auch diese Änderung wird von einer Mehrheit der Kantone begrüsst. Es mache Sinn, wenn vorhandene Schutzmasken fraglicher Qualität auf Basis klar definierter Eignungsprüfungen getestet werden und bei guten Resultaten weiterverwendet werden dürften, heisst es in der Stellungnahme.

Die GDK hält in ihrer Stellungnahme weiter fest, dass die Kantone zunehmend Mühe bekundeten mit den äusserst kurzen Fristen bei den Anhörungen des Bundes. Die Vernehmlassungen erfolgten häufig über das Wochenende. «Gerade beim vorliegenden Geschäft wäre ein längerer Planungshorizont für die Vernehmlassung durchaus möglich gewesen, sind doch die Ansätze dazu seit längerem bekannt.»
11:52
Älterer Gorilla erholt sich dank Therapie von Corona-Infektion
A member of the Gorilla Troop soaks in the sun at his habitat at the San Diego Zoo Safari Park in Escondido, Calif. on Sunday, Jan. 10, 2021. Several gorillas at the San Diego Zoo Safari Park have tested positive for the coronavirus in what is believed to be the first known cases among such primates in the United States and possibly the world. It appears the infection came from a member of the park's wildlife care team who also tested positive for the virus but has been asymptomatic and wore a mask at all times around the gorillas. (Ken Bohn/San Diego Zoo Safari Park via AP)
Ein älterer Gorilla namens Winston im Zoo von San Diego hat sich nach einer umfangreichen medikamentösen Behandlung von einem schweren Verlauf seiner Corona-Infektion erholt. Bei dem 48-jährigen Silberrücken seien eine Lungenentzündung und Herzprobleme festgestellt worden, teilte der Zoo in der kalifornischen Grossstadt am Montag (Ortszeit) mit. Daraufhin sei Winston mit einer Antikörper-Therapie, Herzmedikamenten und Antibiotika behandelt worden.

Die behandelnden Tierärzte sind der Meinung, dass die eingesetzten Antikörper-Präparate zu der Genesung des Gorillas beigetragen haben könnten, hiess es weiter. Die Präparate seien derzeit jedoch nicht für die Behandlung von Menschen zugelassen.

Am 11. Januar waren mehrere Gorillas in der achtköpfigen Gruppe von Winston positiv auf Coronavirus getestet worden. Winston sei aufgrund seines fortgeschrittenen Alters sowie Symptomen wie Husten und Lethargie unter Narkose untersucht worden. Alle Gorillas seien mittlerweile auf dem Weg der Genesung. Sie würden wieder essen, trinken und miteinander interagieren. (sda/dpa)
11:18
Präsident Tadschikistans: Wir haben keine Corona-Fälle mehr
Der zentralasiatische Staat Tadschikistan hat sich frei vom Coronavirus erklärt.

«Tadschikistan hat seit Anfang Januar dieses Jahres keinen einzigen Fall registriert», sagte Präsident Emomali Rachmon am Dienstag in einer Rede vor dem Parlament in der Hauptstadt Duschanbe. «Wir können mit Zuversicht sagen, dass wir kein Coronavirus mehr haben.»

Die Menschen hätten Geduld und Weisheit bewiesen und seien nicht in Panik verfallen. «Aber das bedeutet nicht, dass wir unvorsichtig sein sollten», mahnte der Präsident. So sollten die Hygienemassnahmen weiter eingehalten werden. Flugreisende aus dem Ausland müssten zwei Wochen in Quarantäne.

Die Ex-Sowjetrepublik hatte bereits im Frühjahr lange behauptet, das Land sei coronafrei.
Kritik an der autoritären Führung hatte es unter anderem gegeben, weil trotz der Pandemie weiter Fussball gespielt worden war.
(190427) -- BEIJING, April 27, 2019 -- Tajik President Emomali Rahmon speaks at the leaders roundtable meeting of the Second Belt and Road Forum for International Cooperation at the Yanqi Lake International Convention Center in Beijing, capital of China, April 27, 2019. ) (BRF)CHINA-BEIJING-BELT AND ROAD FORUM-LEADERS ROUNDTABLE (CN) PangxXinglei PUBLICATIONxNOTxINxCHN
Später wurden dann Schulen und Universitäten geschlossen. Bis zum vergangenen Montag wurden offiziell 13'308 Corona-Infektionen gemeldet. 90 Menschen starben mit dem Virus. (sda/dpa)
11:14
Über eine Million Corona-Fälle im weltgrössten Inselstaat Indonesien
Der weltgrösste Inselstaat Indonesien hat am Dienstag die Marke von einer Million Corona-Infektionsfälle überschritten.

Damit ist das südostasiatische Land mit seinen 270 Millionen Einwohnern das am schlimmsten von der Pandemie betroffene in der gesamten Region. Am Dienstag wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 13'000 Neuinfektionen verzeichnet. Mehr als 28'000 Menschen sind in Indonesien in Verbindung mit dem Virus gestorben.
A nurse prepares to give a shot of the COVID-19 vaccine to a colleague at a hospital in Medan, North Sumatra, Indonesia, Monday, Jan. 25, 2021. The world's fourth most populous country has started giving COVID-19 vaccine to health workers this month as its first stage of a plan to vaccinate two-thirds of its population of about 270 million people. (AP Photo/Binsar Bakkara)
Mitte Januar hatte Indonesien mit Massenimpfungen begonnen. Anders als andere Länder sollen nach den Mitarbeitern des Gesundheitswesens und des Öffentlichen Dienstes zunächst jüngere Menschen zwischen 18 und 59 Jahren geimpft werden. Ziel ist es, schnell eine Herdenimmunität zu erreichen. (sda/dpa)
10:50
Insgesamt 197'368 Personen in der Schweiz geimpft
In der Schweiz sind bis am Sonntag 197'368 Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht worden. das entspricht 2,29 Dosen pro 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Geliefert wurden 535'115 Dosen der beiden Herstellen Pfizer/Biontech und Moderna, wie das BAG schreibt.

Die Situation in den Kantonen stellt sich unterschiedlich dar, wie den Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) weiter zu entnehmen ist. Am meisten impfte bisher der Kanton Nidwalden mit 7,47 Dosen für 100 Einwohner. Appenzell-Innerrhoden mit einem Anteil von 5,69 Prozent an Geimpften in der Bevölkerung auf dem zweiten Platz impft ebenfalls «vorne mit».

Schlusslicht bildet der Kanton Bern, der allerdings mit Impfbeginn am 11. Januar auch spät anfing.
Bisher kamen dort 1,38 Impfungen pro 100 Bewohner zustande. Auf dem zweitletzten Platz landet mit 1,46 Prozent geimpfter Bevölkerung Thurgau. Damit tauschten die Bern und Thurgau im Vergleich zu den letzten Angaben vom Donnerstag die Plätze.

14 Kantone liegen über dem Landesdurchschnitt. Darunter findet sich meist kleinere Kantone. Die grösseren Kantone weisen neben Bern unterdurchschnittliche Impfraten zwischen 1,66 Prozent in Zürich, 1,97 in der Waadt und 2,17 Prozent in Graubünden aus. (sda)
10:16
SBB sistieren gegen 30 Immobilienprojekte
Die SBB sistieren aus Spargründen in der Coronakrise gegen 30 Immobilienprojekte in der Schweiz. Diese würden auf Eis gelegt, bis die Finanzierung gesichert sei, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Kürzung beträgt für 2021 bis 2025 rund 700 Millionen Franken.

Mit diesem Schritt stelle das Unternehmen sicher, dass die Verschuldung nicht weiter steige, heisst es in der Mitteilung des Bahnkonzerns. Zudem könne so der vom Bund geforderte Schuldendeckungsgrad schrittweise wieder eingehalten werden.

Unmittelbar von der Sistierung betroffen sind vorerst die Projekte Renens-Prilly, Central Malley, Renens Quai Ouest, Bern Neubau Bollwerk 2-8, Zürich Elvetino, Zürich Wollishofen Bahnhofplatz, Horgen Oberdorf und Winterthur Stellwerk II. Laut Mitteilung werden in den nächsten Monaten zudem schrittweise weitere 30 Projekte in der ganzen Schweiz auf Eis gelegt.

Nicht betroffen vom Stopp sind Investitionsprojekte mit gültigen Mietverträgen oder anderen zwingenden Verpflichtungen. Diese werden wie vereinbart realisiert. Ebenfalls fertiggestellt werden Projekte, die ich im Bau befinden. Die sistierten Projekte werden gemäss Mitteilung wieder aufgenommen, sobald deren Finanzierung sichergestellt ist.

Im Gegensatz zu den Bereichen Infrastruktur, Regionalverkehr und Güterverkehr tragen die SBB Einnahmeausfälle in den Bereichen Fernverkehr und Immobilien selbst. Diese sind nicht abgeltungsberechtigt. Deshalb haben die SBB den mittelfristigen Investitionsrahmen bei Immobilienprojekten reduziert.
10:05
Kanton Zürich informiert über Impfzentren
Der Kanton Zürich präsentiert an einer Medienkonferenz seine Impfzentren.
Regierungsraetin Natalie Rickli, Vorsteherin der Gesundheitsdirektion, spricht waehrend der Medienkonferenz ueber die aktuelle Lage und weiteres Vorgehen zur Eindaemmung der Corona-Pandemie am Dienstag, 8. Dezember 2020, in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli bedauert, dass die Lieferung der Impfstoffe nicht schnell genug vorwärts geht. Deshalb wolle man eine mehrgleisige Strategie fahren. Denn nur rund die Hälfte aller Risikopatienten könnten bis Ende Februar geimpft werden. In Zürich impfe man auch Pflege- und Spitalpersonal.

Die Medienkonferenz im Livestream kannst du hier verfolgen
8:54
Zug verschiebt 450 Erstimpfungen wegen Impfstoffmangel
Ein Blick in des Zuger Impfzentrum auf dem Spinnereiareal in Baar im Kanton Zug, anlaesslich einer Medienfuehrung am Freitag, 8. Januar 2021. Das auf dem Spinnereiareal in Baar aufgebaute Haupt Impfzentrum gegen das Coronavirus wir am naechsten Montag 11. Januar 2021 eroeffnet und dient in einer ersten Phase als Bezugsort der Impfstoffe fuer mobile Equipen sowie als Uebungs- und Schulungszentrum, sobald im Fruehling 2021 mehr Impfungen fuer die breite Bevoelkerung zur Verfuegung stehen, wird das Impfzentrum seinen Betrieb aufnehmen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Wegen Verzögerungen bei der Lieferung des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech verschiebt der Kanton Zug 450 geplante Erstimpfungen um eine Woche. So könne man sicherstellen, dass alle Zweitimpfungen termingerecht verabreicht werden können.

Da die Zweitimpfung nicht beliebig nach hinten verschoben werden könne, ohne die Wirksamkeit zu beeinträchtigen, habe man sich für diesen Schritt entschieden, teilte die Zuger Gesundheitsdirektion mit. Bei der Zweitimpfung muss der gleiche Impfstoff benutzt werden wie bei der Erstimpfung. Die betroffenen Personen werden per SMS kontaktiert.

In den ersten zwei Wochen wurden im Zuger Impfzentrum rund 7000 Impfungen verabreicht. Der Kanton Zug lag bei der letzte Woche veröffentlichten Impfstatistik des Bundesamts für Gesundheit (BAG) mit 3,68 Impfungen pro 100 Einwohner deutlich über dem Schweizer Durchschnitt von 1,97, aber in den Zentralschweiz im Mittelfeld. (sda)
6:54
Neuseeland lässt Grenzen auch im 2021 geschlossen
In this image made from UNTV video, Jacinda Ardern, Prime Minister of New Zealand, speaks in a pre-recorded message which was played during the U.N. General Assembly's special session to discuss the response to COVID-19 and the best path to recovery from the pandemic, Thursday, Dec. 3,2020, at UN headquarters, in New York. (UNTV via AP)
Schlechte Neuigkeiten für alle die mit Neuseeland-Ferien liebäugeln. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern gab am Dienstag bekannt, dass die Grenze der Insel wohl für den grössten Teil dieses Jahrs geschlossen bleiben. Möglich wären aber Ausnahmen für Australien und sonstige Pazifik-Nationen.

«In der Zwischenzeit werden wir weiterhin Reise-Bubbles mit Australien und dem Pazifikraum anstreben, aber der Rest der Welt stellt zu diesem Zeitpunkt einfach ein zu grosses Risiko für unsere Gesundheit und unsere Wirtschaft dar», sagte sie gemäss der Nachrichtenagentur Reuters. (jaw)
6:26
Kommt jetzt das Essverbot in den Zügen?
Reisende mit Schutzmasken in einem Zug am Bahnhof SBB in Basel, am Montag, 6. Juli 2020. Das Schutzkonzept gegen das Coronavirus wurde angepasst: Alle Reisenden muessen in oeffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske tragen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Manche nennen sie spöttisch die «Kaffee- und Gipfeli-Revolution». Die Rede ist von Zugpassagieren, die die Corona-Regeln bewusst ausnutzen und etwa über Stunden etwas am Trinken oder Essen sind. Oder Jugendliche, die den Ausgang in den Zug verschieben und mehrmals dieselbe Strecke abfahren. Beide Beispiele verstossen gegen die Corona-Verordnung, das Ausziehen der Maske zwecks Verpflegung ist nur für kurze Zeit gestattet.

Das SRF wollte nun vom BAG und den SBB wissen, ob man was dagegen tun werde. Denn: Die Kontrolle gestaltet sich äusserst schwierig und es gibt immer wieder Kritik von anderen Gästen. Wie lange darf man ein Gipfeli essen? Einfacher wäre wohl ein generelles Trink- und Essverbot, schreibt das SRF. Beim BAG und SBB will man davon aber nichts wissen.

Beim BAG wolle man sich aber der Problematik annehmen: «Das BAG wird mit Postauto und SBB, den Systemführern im öffentlichen Verkehr, besprechen, wie in solchen Fällen zielführend vorgegangen werden kann.» Die SBB wolle Massnahmen prüfen. Eine Möglichkeit wäre etwa eine Flyer- oder Plakatkampagne. (jaw)
22:47
Kalifornien lockert einige Corona-Massnahmen
Kalifornien will die seit Anfang Dezember geltenden strikten Corona-Auflagen für seine rund 40 Millionen Einwohner lockern. Mit Blick auf abnehmende Infektionszahlen und sinkende Krankenhauseinweisungen hat der Staat eine Anordnung zum Zuhausebleiben nun wieder aufgehoben. Gouverneur Gavin Newsom sprach am Montag von «Licht am Ende des Tunnels».
The Fred 62 restaurant is open for takeout and delivery in the Los Feliz neighborhood of Los Angeles Monday, Jan. 25, 2021. California has lifted regional stay-at-home orders statewide in response to improving coronavirus conditions. Public health officials said Monday that the state will return to a system of county-by-county restrictions intended to stem the spread of the virus. Local officials could choose to continue stricter rules. The state is also lifting a 10 p.m. to 5 a.m. curfew. (AP Photo/Damian Dovarganes)
Restaurants, die seit Dezember nur Essen zum Abholen anbieten konnten, dürfen jetzt wieder draussen bewirten. Viele Geschäfte, darunter Friseure und Kosmetiksalons, können mit entsprechenden Vorsichtsmassnahmen und begrenzter Kundenanzahl wieder öffnen. Die nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 22.00 und 5.00 Uhr wird aufgehoben. (sda/dpa)
22:41
Erneut Corona-Krawalle in den Niederlanden
Am zweiten Abend in Folge sind in mehreren Städten in den Niederlanden Unruhen ausgebrochen. Hunderte gewaltbereite Jugendliche hatten sich nach Polizeiangaben am Montagabend kurz vor Beginn der Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie an mehreren Orten versammelt und die Polizei angegriffen. Krawalle wurden aus mindestens sechs Städten gemeldet – darunter Amsterdam und Rotterdam. Grosse Gruppen vorwiegend junger Leuten würden randalierend durch die Stadtzentren ziehen, hiess es. Mehr als 70 Personen seien bereits festgenommen worden.
epa08965312 Police on the Beijerlandselaan during clashes with a group of young people in Rotterdam, The Netherlands, 25 January 2021. Police's mobile unit is present and has carried out charges to clear the street. Some arrests have also been made and a water cannon has been used. Nationwide protest against coronavirus restrictions and curfew imposed by Dutch government broke out during the weekend in many Dutch cities, leading to some violent riots and clashes with Police.  EPA/MARCO DE SWART
Anlass der Unruhen sind die von der Regierung verhängten verschärften Corona-Massnahmen und die seit Samstag geltende Ausgangssperre. Die Polizei geht davon aus, dass sich verschiedene Gruppen an den Krawallen beteiligen – darunter Corona-Leugner und Fussball-Hooligans. In Rotterdam wurden Polizisten gemäss Medien von rund 100 Randalierern mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Geschäfte seien geplündert worden. Die mobile Einheit der Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.
epa08965316 Looting in a shop after a large group of young people has sought confrontation with the police on the Beijerlandselaan in Rotterdam, The Netherlands, 25 January 2021. Police's mobile unit is present and has carried out charges to clear the street. Some arrests have also been made and a water cannon has been used. Nationwide protest against coronavirus restrictions and curfew imposed by Dutch government broke out during the weekend in many Dutch cities, leading to some violent riots and clashes with Police.  EPA/MARCO DE SWART
Sonntagnacht hatten schwere Unruhen in etwa zehn Städten das Land erschüttert. Die Polizei hatte von den schlimmsten Krawallen seit 40 Jahren gesprochen. Polizei und Bürgermeister hatten bereits vor weiteren Unruhen gewarnt, nachdem mehrere Aufrufe in den sozialen Medien erschienen waren. Erste Krawalle hatte es bereits am Samstag gegeben. (sda/dpa)
21:34
Mexikos Covid-kranker Präsident spricht mit Putin über Impfstoff
Nach seiner Covid-19-Diagnose hat Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador (im Bild) mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin telefoniert und ihn nach Mexiko eingeladen. Bei dem Telefonat am Montag ging es vor allem um eine Bestellung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V durch Mexiko. Er habe Putin für die Zusage gedankt, in den kommenden zwei Monaten 24 Millionen Dosen zu schicken, schrieb López Obrador auf Twitter.
epa08964670 A handout photo made available by the Presidency of Mexico shows Mexican president Andres Manuel Lopez Obrador during his conversation with the president of Russia Vladimir Putin, at the National Palace, in Mexico City, Mexico, 25 January 2021. Lopez Obrador, who suffers from covid-19, spoke by phone with his Russian counterpart Vladimir Putin, with whom he agreed on delivery of 24 million doses of the Sputnik V vaccine against Covid-19 in the next two months.  EPA/MEXICO PRESIDENCY /  HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Am Sonntag hatte Mexikos Staats- und Regierungschef bekanntgegeben, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden war, leichte Covid-19-Symptome habe und medizinisch behandelt werde. Der 67-jährige Linkspopulist hatte die Gefahr durch die Pandemie und den Nutzen des Tragens von Masken immer wieder heruntergespielt. In den vergangenen Tagen war er in Linienfliegern innerhalb des Landes gereist und mit zahlreichen Menschen – darunter der Aussenminister und der Verteidigungsminister – in Kontakt gekommen, ohne eine Maske zu tragen. Derzeit arbeitet López Obrador nach Angaben seiner Regierung von seiner Wohnung im Präsidentenpalast in Mexiko-Stadt aus.

Mexiko ist nach offiziellen Zahlen das Land mit den viertmeisten Todesfällen infolge der Corona-Pandemie – knapp 150'000 Todesopfer wurden bislang registriert. Allerdings wird in dem nordamerikanischen Land mit fast 130 Millionen Einwohnern- Platz zehn der bevölkerungsreichsten Länder – äusserst wenig auf das Virus getestet. (sda/dpa)
20:27
UN-Chef warnt vor Corona-Mutation: «eine klare, reale Gefahr»
UN-Generalsekretär António Guterres hat zur Eile bei der weltweiten Verteilung von Corona-Impfstoffen aufgerufen. «Wenn die Industrieländer glauben, dass sie in Sicherheit sind, wenn sie ihre eigenen Leute impfen und dabei die Entwicklungsländer vernachlässigen, liegen sie falsch», sagte Guterres am Montag in einer Videorede beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF). «Es besteht jetzt die klare, reale Gefahr von Mutationen, die das Virus übertragbarer oder tödlicher oder resistenter gegen vorhandene Impfstoffe machen. Wir müssen schnell handeln.»
epa08964974 A still image obtained from a live video feed by the World Economic Forum (WEF) shows Secretary-General of the United Nations Antonio Guterres as he delivers Special Address during a virtual meeting of the World Economic Forum, 25 January 2021. The World Economic Forum (WEF) was scheduled to take place in Davos. Due to the Coronavirus outbreak, it will be held online in a digital format from January, 25-29.  EPA/PASCAL BITZ / WEF HANDOUT MANDATORY CREDIT / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Die weltweiten Produktionskapazitäten der Mittel zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie müssten massiv ausgebaut werden und Lizenzen zur Verfügung gestellt werden, forderte Guterres weiter. Zudem müsse sichergestellt werden, dass die Impfstoffe auch in ärmeren Teilen der Erde erschwinglich sind. «Impfstoffe müssen als globale öffentliche Güter angesehen werden», sagte der UN-Chef und warb für eine bessere Finanzierung der internationalen Corona-Impfinitiative Covax.

Bereits seit Dezember laufen in einer Reihe von Industriestaaten riesige Impf-Kampagnen zur Bekämpfung der Pandemie. Angesichts der hohen Nachfrage und Engpässen beim Nachschub wird erwartet, dass Entwicklungsländer im Schnitt deutlich länger brauchen werden, um ihre Bevölkerungen zu immunisieren. (sda/dpa)
19:07
Fast vier von fünf über 80-Jährigen in Grossbritannien geimpft
In Grossbritannien haben fast vier von fünf der über 80-Jährigen bereits eine erste Corona-Impfdosis bekommen. 78,7 Prozent dieser Gruppe habe eine Impfung erhalten, teilte Gesundheitsminister Matt Hancock am Montag in London mit. Insgesamt sind im Land mittlerweile 6,6 Millionen Menschen mit der ersten Dosis geimpft worden. Derzeit sei die Lieferung der Impfdosen das grösste Problem, so Hancock. Dennoch waren im Land am Montag mehr als 30 neue Impfzentren eröffnet worden.
epa08951819 A doctor administers the Pfizer-BioNTech vaccine at a vaccination centre in Salisbury Cathedral in Salisbury, Britain, 20 January 2021. More than four million people in the UK have received their first dose of a Covid-19 vaccine, according to government figures. People in their 70s and the clinically extremely vulnerable in England are now among those being offered the vaccine.  EPA/NEIL HALL
Es sei jedoch nicht an der Zeit, den aktuellen harten Lockdown zu lockern. «Es sind derzeit mehr Menschen an Beatmungsgeräten als zu jedem anderen Zeitpunkt in dieser Pandemie», sagte Hancock. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS stehe weiter extrem unter Druck. Pro 100'000 Einwohnern zählte Grossbritannien in den vergangenen sieben Tagen rund 390 Neuinfektionen. (sda/dpa)
18:21
Kulturbranche fordert Konzept für Neustart des Kulturlebens
Am zweiten Treffen der Kulturbranche mit Bundesrat Alain Berset haben die Kulturschaffenden am Montag Perspektiven für einen planbaren Neustart des kulturellen Lebens in der Schweiz gefordert. Berset zeigte zwar Verständnis, aber den Kulturschaffenden fehlt bisher die Verbindlichkeit.

«Nach 11 Monaten der Ungewissheit braucht es nun Perspektiven», heisst es in einer Mitteilung der Taskforce Culture vom Montag. In dieser Taskforce haben sich letzten März die Verbände des Kulturbereichs zusammengeschlossen. Sie betonen den dringenden Wunsch, dass das Kulturleben wieder aufgenommen werden müsse. Das Gespräch von Montag betrachten sie als Auftakt für die Arbeiten an einem solchen Neustart.
Blick ins Auditorium des Teatro Sociale, das den mehrheitlich von der Bestuhlung befreiten Zuschauerraum als Buehne benutzt, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zone 30", am Freitag, 20. November 2020, in Bellinzona. Pro Auffuehrung sind aufgrund der Corona-Schutzmassnahmen maximal 30 Personen erlaubt. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)
Zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), den Kantonen und den verschiedenen Wissenschaftsbereichen wollen sie in den nächsten Wochen Konzepte und Bewilligungskriterien erarbeiten und vor allem einen Zeitplan definieren, «damit wir beim Re-Start bereit sind», schreiben sie. Die Kulturschaffenden pochen auf Rahmenbedingungen «für einen verbindlich planbaren Neustart». (sda)
17:51
Impfstoff-Streit: Von der Leyen telefoniert mit Astrazeneca-Chef
Die EU-Kommission fordert vom Hersteller Astrazeneca die Lieferung der vertraglich vereinbarten Mengen an Corona-Impfstoff ohne Abstriche und ohne Verzug. Dies habe Präsidentin Ursula von der Leyen am Montag in einem Telefonat mit Firmenchef Pascal Soriot bekräftigt, erklärte die Kommission in Brüssel.
epa08959305 (FILE) - A file photo dated 02 March 2010 showing the company sign outside the Pharmaceutical company AstraZeneca research and development plant in Lund, Sweden (reissued 23 January 2021). Media reports on 23 January 2021 state  AstraZeneca, that was to deliver some 80 million doses of its vaccine starting in March 2021 to European countries, has said it would cut its Covid-19 vaccine deliveries by 60 per cent, or 31 million doses, in the 1st quarter 2021. AstraZeneca cited production problems as reason for the delivery issues.  EPA/DRAGO PRVULOVIC SWEDEN OUT *** Local Caption *** 53679653
Der britisch-schwedische Konzern hatte am Freitag mitgeteilt, nach der für diese Woche erwarteten Zulassung zunächst weniger Impfstoff als geplant an die EU liefern zu wollen. Statt 80 Millionen Impfstoffdosen sollen bis Ende März nur 31 Millionen eingeplant sein. Die EU-Kommission ist darüber verärgert und forderte bei einer internen Sitzung am Montagmittag Erklärungen von Astrazeneca.

Die EU-Kommission hatte im August mit der Firma einen Vertrag über bis zu 400 Millionen Imfstoffdosen geschlossen und nach eigenen Angaben einen dreistelligen Millionenbetrag dafür bezahlt, die Produktion schon vor der EU-Zulassung hochzufahren. Nach Darstellung der EU-Kommission hätte der Konzern laut Vertrag bereits seit der verbindlichen Bestellung Ende Oktober Mengen für die EU auf Halde fertigen müssen.

Ein Kommissionssprecher sagte, von der Leyen habe Soriot mitgeteilt: «Wir erwarten von der Firma, Lösungen zu finden und alle möglichen Spielräume auszunutzen, um schnell zu liefern.» Er wollte nicht sagen, wie der Unternehmenschef reagiert hat. Derzeit ist m Streit um die angekündigten Liefer-Verzögerungen noch keine Lösung in Sicht. (sda/dpa)
16:35
Brasilianische Polizei löst Party mit 1200 Gästen auf
Im Süden Brasiliens ist inmitten der Corona-Pandemie eine Rave-Party mit rund 1200 Gästen aufgelöst worden. Dies berichtete am Montag das Nachrichtenportal «G1» unter Berufung auf die Polizei. Dem Bericht zufolge floh der Verantwortliche für die Party nach dem Eintreffen der Polizei.

Schon vor Sonntagabend hatte die Polizei in São José dos Pinhais im Grossraum Curitiba mehrere kleinere Partys aufgelöst. Bei einem Fest mit 400 Gästen nahm die Stadtpolizei dem lokalen Portal «Banda B�� zufolge sechs Personen fest.
epa08904934 Members of Brazilian police patrol in front of closed stores due to the coronavirus pandemic at 25 de Marzo street, the major commerce centre in Sao Paulo, Brazil, 26 December 2020.  EPA/Sebastiao Moreira
Brasilien ist einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Eine womöglich besonders ansteckende Virus-Mutation verschärft die Lage. Bislang haben sich im grössten Land Lateinamerikas rund 8,8 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert – nur in den USA und in Indien sind die absoluten Zahlen höher. Zudem sind rund 217'000 Patienten in Brasilien im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben – das ist weltweit Platz zwei. (sda/dpa)
16:24
Unia fordert 100 Prozent Kurzarbeitsentschädigung für tiefe Löhne
Eine Kurzarbeitsentschädigung von 100 Prozent für Löhne bis 5000 Franken und einen Entlassungsstopp bei staatlich unterstützten Unternehmen fordern die Delegierten der Gewerkschaft Unia. In einer am Montag verabschiedeten Resolution verlangen sie ausserdem zusätzliche Schutzmassnahmen und mehr Arbeitsplatzkontrollen.
Eine Fahne der Gewerkschaft Unia haengt an einem Gartenzaun in Basel am Freitag, 1. Mai 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
In ihrer Mitteilung vom Montag erinnert die Gewerkschaft daran, dass 2020 ein intensives und anstrengendes Jahr gerade für die Angestellten im Dienstleistungssektor gewesen sei. Viele von ihnen arbeiteten seit gut einem Jahr pausenlos an vorderster Front. Diese Leistungen sollten honoriert werden.

Laut der Resolution sollte zudem ein garantiertes Schul- und Kinderbetreuungsangebot bestehen für alle, die die Grundversorgung sicherstellten. Verlangt wird auch der Verzicht auf eine Deregulierung der Arbeitszeiten und eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten. (sda)
15:25
SVP lanciert Petition «Beizen für Büezer»
Tausende von Berufsleuten müssen auch bei Kälte draussen arbeiten. Da wegen der Covid-19-Pandemie die Restaurants geschlossen sind, können sich viele von ihnen über Mittag nicht aufwärmen. Die SVP lanciert eine Petition, die Restaurants ab sofort als «Kantinen» zu öffnen.

Von der Petition «Beizen für Büezer» sollen all jene profitieren, die über Mittag weder in eine geheizte Kantine mit Strom und Toilette noch nach Hause können, teilte die Partei am Montag mit. Mit der Restaurantöffnung hätten sie wieder eine Gelegenheit zu einer warmen Mahlzeit sowie zum Aufwärmen.

Gerade bei grosser Kälte braucht der Körper Erholungspausen, vor allem bei körperlichen Tätigkeiten, wie die SVP schreibt. Das Aufwärmen reduziere zudem das Risiko von Betriebsunfällen. Wenn das Bundeshausrestaurant während der Session zur Kantine werde, müsse das auch für jedes Restaurant befristet möglich sein. (sda)

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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