Schweiz
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Liveticker

Türkei beschliesst Ausgangssperren ++ Berset macht den Kantonen Beine



Liveticker: Corona National+International 04.12.

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Team watson
7:09
Türkei verschärft Corona-Massnahmen massiv
Für Menschen in der Türkei gelten nun an Wochenenden coronabedingt landesweite Ausgangssperren. Samstags und Sonntags dürfen Menschen nur noch zwischen 10.00 und 17.00 Uhr vor die Tür, um etwa im nächstgelegenen Laden einzukaufen, wie es in einer Verfügung des Innenministeriums heisst. Die Ausgangssperre gilt jeweils bis Montagmorgen um 5.00 Uhr Ortszeit.

Ausgenommen von der Ausgangssperre sind neben anderen Touristen oder andere Reisende. Andere Regeln gelten für Menschen unter 20 und über 65 Jahre. Sie dürfen während der Ausgangssperre nicht vor die Tür. Öffnen dürfen Supermärkte und Lebensmittelläden, Obst- und Gemüsehändler und Metzger. Auch Lieferdienste dürfen zwischen 10.00 und 17.00 Uhr ausliefern, Restaurants und Imbisse zwischen 10.00 und 20.00 Uhr.

Die Corona-Situation im Land ist laut Ärztevereinigung besorgniserregend. Intensivstationen in Krankenhäusern seien überfüllt und das Gesundheitspersonal sei überlastet. Die Regierung hatte erst vor kurzem begonnen, täglich die vollständige Fallzahl zu veröffentlichen. Demnach gibt es derzeit am Tag etwa 30'000 neue Fälle. Die Ärztevereinigung zweifelt aber auch diese Zahlen an und ging zuletzt von mindestens 50'000 neuen Fällen pro Tag aus.

Die Gewerkschaft der revolutionären Gesundheitsarbeiter (Dev Sag-Is) sagte der Deutschen Presse-Agentur, Menschen im Gesundheitsbereich «arbeiten unter den schwierigsten Bedingungen» und würden nicht ausreichend vor dem Virus geschützt. Manche Berufe würden zudem besonders vernachlässigt, wie Putzkräfte oder Sicherheitsmitarbeiter in Krankenhäusern. Entgegen den Ankündigungen der Regierung werde Mehrarbeit teilweise nicht oder nur gering vergütet,

In der Türkei gelten seit dieser Woche auch unter der Woche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21.00 Uhr abends und 5.00 Uhr morgens. Unter 20-Jährige und über 65-Jährige dürfen unter der Woche nur in einem Zeitfenster von drei Stunden vor die Tür. Der Gesundheitsminister Fahrettin Koca hatte diese Woche verkündet, die Türkei habe 50 Millionen Dosen Impfstoff der chinesischen Firma Sinovac bestellt. Man erwarte die erste Fuhre nach dem 11. Dezember und wolle dann mit den ersten Impfungen beginnen. (sda/dpa)
22:20
Portugal verlängert Corona-Notstand bis 23. Dezember
A couple wearing face masks are reflected on the window of a hat shop in downtown Lisbon, Wednesday, Dec. 2, 2020. (AP Photo/Armando Franca)
Portugal hat seinen Corona-Notstand um zwei Wochen bis zum 23. Dezember verlängert. Das Parlament billigte am Freitag in Lissabon einen entsprechenden Antrag von Präsident Marcelo Rebelo de Sousa. Im Notstandsdekret wird hervorgehoben, dass angesichts der komplizierten Situation eine weitere Verlängerung um erneut zwei Wochen wohl nötig sein werde. Rebelo de Sousa hatte sein Vorgehen mit der sozialistischen Regierung abgestimmt.

Im Rahmen des Ausnahmezustands, der zweithöchsten Notstandsstufe, herrschen seit dem 9. November in weiten Teilen des Landes unter anderem strenge Ausgehbeschränkungen und Sperrstunden, darunter in der Hauptstadt Lissabon und der nördlichen Metropole Porto.

Im Vergleich zu anderen Ländern Europas war Portugal im Frühjahr und im Sommer relativ gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Im Herbst wurde die Lage aber plötzlich immer schlechter. Nach jüngsten Zahlen der EU-Agentur ECDC steckten sich binnen 14 Tagen 628 Menschen je 100 000 Einwohner mit dem Virus an. Ende Oktober waren es noch knapp 350 gewesen. Nur wenige Länder in Europa haben zur Zeit schlechtere Werte als Portugal. Zum Vergleich: In Deutschland lag diese sogenannte 14-Tage-Inzidenz bei 301,9.
20:42
Biontech-Gründer zeigen sich vor UN-Generalversammlung optimistisch
HANDOUT - Die beiden Wissenschaftler Ugur Sahin und Özlem Türeci forschen in ihrer selbstgegründeten Firma Biontech gemeinsam an einem Impfstoff gegen Corona. Foto: Biontech/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Die Biontech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci haben sich vor der UN-Generalversammlung optimistisch in Hinblick auf eine Eindämmung der Corona-Pandemie bis Ende 2021 gezeigt. «Es gibt keine andere Möglichkeit», sagte der wie seine Mitgründerin und Ehefrau Türeci per Video zugeschaltete Sahin am Freitag in New York bei einer Sondersitzung der UN-Generalversammlung. «Wir müssen das schaffen und wir werden das schaffen.» Auch Türeci sagte, wenn weiterhin weltweit alle für die Impfstoffentwicklung und Impfstoffdistribution Zuständigen mobilisiert werden könnten, dann sei auch sie «sehr optimistisch und auch zuversichtlich».

Zuvor hatte Sahin erzählt, wie er im Januar einen wissenschaftlichen Artikel zum Coronavirus gelesen habe und ihm dabei klar geworden sei, dass daraus eine Pandemie werden würde. «Ich bin dann zu Özlem gerannt und habe ihr gesagt, dass dieser Ausbruch wahrscheinlich eine Pandemie werden wird. Wir sind in unsere Firma gegangen und haben gesagt, dass wir unsere Pläne für das Jahr ändern müssen, dass wir nicht mehr nur noch mit der Krebs-Forschung weitermachen können. Wir konnten alle überzeugen und haben noch am selben Tag angefangen.»

Seitdem hätten die beiden und ihr Team viele Wochenenden und Nächte durchgearbeitet. Dass der Impfstoff nun bereits in der Zulassungsphase sei, bedeute nicht, dass sie fertig seien. «Wir haben noch viele Herausforderungen vor uns. Wir müssen verstehen, wie man einen Impfstoff am besten verteilt. Wir müssen verstehen, wie man einen Impfstoff so schnell wie möglich zugänglich macht.» Das alles könne nur als «globale Anstrengung» funktionieren, sagte Türeci.

Sahin, der in der Türkei geboren wurde und später mit seinen Eltern nach Deutschland kam, promovierte in Köln. Die in Deutschland geborene Türeci machte ihren Doktor im saarländischen Homburg. Beide sind Humanmediziner und haben gemeinsam das Unternehmen Biontech in Mainz gegründet, das zusammen mit dem Pharmakonzern Pfizer einen Corona-Impfstoff entwickelt hat, auf dem neben anderen im Kampf gegen die Corona-Pandemie grosse Hoffnungen ruhen.

Bei der zweitägigen Sondersitzung der UN-Generalversammlung hatten zuvor unter anderem UN-Generalsekretär António Guterres und rund 100 Staats- und Regierungschefs, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ansprachen gehalten. (sda/dpa)
20:26
Italien soll ab Sonntag nur noch eine Rote Zone haben
The digital Christmas tree by artist Fabrizio Plessi is set in St.Mark's Square in Venice, Italy, Friday, Dec. 4, 2020. (Filippo Ciappi/LaPresse via AP)
In vielen Teilen Italiens verbessert sich die Corona-Situation allmählich und der Druck auf die Krankenhäuser sinkt. Deshalb kündigte die Regierung in Rom am Freitag an, die Zahl der Roten Zonen mit strikten Ausgangsbeschränkungen stark zu reduzieren. Ab Sonntag soll dann nur noch die Region Abruzzen in Mittelitalien eine Rote Zone sein, wie die Nachrichtenagentur Adnkronos berichtete. Die Anordnungen dafür wolle Gesundheitsminister Roberto Speranza in Kürze erlassen.

Die bisher als rot eingestuften Regionen Toskana, Kampanien sowie das Aostatal und die Provinz Bozen-Südtirol würden in eine weniger strenge Risikozone (orange) wechseln, hiess es. Insgesamt gibt es drei Corona-Risikozonen. In Gelben Zonen gelten die geringsten Sperren.

Um Fortschritte im Kampf gegen die zweite Virus-Welle nicht wieder zu gefährden, hatte die Mitte-Links-Regierung für die direkte Weihnachtszeit bis ins neue Jahr verschärfte Reisebeschränkungen für alle Bürger erlassen. Diese gelten weiter, genau wie die nächtlichen Ausgangsverbote. Aber vorher haben viele der 60 Millionen Italiener und Italienerinnen erstmal etwas mehr Freiheit - auch um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Dazu hatte Premier Giuseppe Conte die Bürger am Donnerstagabend bei einer Ansprache ausdrücklich ermuntert.

Am Freitag registrierten die Behörden in dem Mittelmeerland gut 24 000 Neuinfektionen mit dem Sars-Cov-2-Virus in 24 Stunden. Das waren rund 4000 weniger als Freitag vor einer Woche. Allerdings blieb die Zahl der Toten hoch. Es starben innerhalb eines Tages in Italien 814 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. (sda/dpa)
19:54
Spanien feiert rapiden Rückgang der Corona-Zahlen
epa08859767 Spain's King Felipe VI (R) accompanied by Spanish Prime Minister Pedro Sanchez (2-L), Spanish Education Minister Isabel Celaa (L), and Spanish Economy Minister Nadia Calvino (C), chairs a meeting with the Carolina Foundation in Madrid, Spain, 03 December 2020.  EPA/Ballesteros / POOL
Der einstige Corona-Hotspot Spanien feiert im Kampf gegen das Virus beachtliche Erfolge. Die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen blieb erstmals nach zwei Monaten unter der Marke von 100. Diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrage jetzt 98,56, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Freitagabend mit. Zum Vergleich: Dieser Wert betrug in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Freitag knapp 135.

Spanien habe inzwischen eine der niedrigsten Inzidenzen Europas, schrieb die Zeitung «El País». Der Wert konnte innerhalb eines Monats mehr als halbiert werden. Am 4. November betrug er noch 236. Die Zahl der Aufnahmen von Covid-19-Kranken in Intensivstationen binnen sieben Tagen ging im selben Zeitraum von 382 auf 210 zurück. Am Freitag waren nur noch rund 24 Prozent der Intensivplätze mit Covid-Patienten besetzt, gegenüber gut 29 Prozent Anfang November.

Trotz aller Freude warnte Vize-Regierungschefin Carmen Calvo die 47 Millionen Bürger des Landes vor Nachlässigkeit. Man solle sich «so wenig wie möglich bewegen». Das gelte auch für die Feiertage am Montag und Dienstag sowie für Weihnachten und Silvester. Die sozialistische Politikerin geht mit gutem Beispiel voran: «Ich werde zum ersten Mal in meinem Leben Weihnachten nicht in meinem (andalusischen) Dorf Cabra sein. Das Opfer lohnt sich aber.»

Gesundheitsminister Salvador Illa kündigte unterdessen an, die nationale Impfkampagne werde im Januar beginnen. Man erwarte, dass bis Mai oder Juni 15 bis 20 Millionen Einwohner geimpft sein würden. Die Impfung wird in Spanien freiwillig und kostenlos sein.
19:07
Auch Golf-Staat Bahrain lässt Impfstoff von Biontech und Pfizer zu
A general view of the signage at Pfizer Manufacturing plant in Puurs, Belgium, on Friday, Dec. 4, 2020. British officials on Wednesday authorized a COVID-19 vaccine for emergency use, greenlighting the world's first shot against the virus that's backed by rigorous science and taking a major step toward eventually ending the pandemic. (AP Photo/Olivier Matthys)
Nach Grossbritannien hat auch der arabische Golfstaat Bahrain den Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer zugelassen. Die zuständige nationale Genehmigungsbehörde habe die Entscheidung gefällt, nachdem alle verfügbaren Daten ausgewertet worden seien, meldete die staatliche bahrainische Nachrichtenagentur BNA am Freitag. Es handele sich dabei um eine Notfallgenehmigung (Emergency Use Authorisation).

Das Königreich hatte Anfang November bereits für Mitarbeiter des Gesundheitswesens den eingeschränkten Einsatz eines chinesischen Impfstoffs zugelassen. Wie gut diese Impfungen schützen und welche Nebenwirkungen sie haben können, ist derzeit weitgehend offen.

Für den Biontech/Pfizer-Impfstoff ergaben umfangreiche Testreihen nach Angaben der Unternehmen eine Wirksamkeit, die einen 95-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19 bietet. Für die EU will die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema noch im Dezember über eine Zulassungsempfehlung für den Corona-Impfstoff entscheiden.

Der Golfstaat Bahrain mit rund 1,7 Millionen Einwohner hat bisher mehr als 87 000 Corona-Fälle und rund 340 Tote gemeldet. Nach Angaben des bahrainischen Gesundheitsministeriums sind im Land bislang mehr als zwei Millionen Tests auf das Virus gemacht worden. (sda/dpa)
18:22
Schaffhausen verschärft Corona-Massnahmen
Gestapelte Tische und Stuehle vor dem geschlossenen Restaurant VIP in Basel, am Montag, 23. November 2020. Wegen der verschaerften Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus bleiben u.a. die Restaurants im Kanton Basel-Stadt fuer vorlaeufig drei Wochen geschlossen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Der Kanton Schaffhausen verschärft seine Corona-Massnahmen. Turnhallen, Hallenbäder, Tanzstudios, Fitness- und Wellnesszentren sowie Innenräume von Sportanlagen werden geschlossen. Dasselbe gilt für Museen, Kinos, Theater, Jugendtreffs, Spielsalons und Erotikbetriebe.

Die Corona-Fallzahlen in Schaffhausen sind hoch, und das Kantonsspital ist überlastet, so dass bereits drei Patienten in ausserkantonale Spitäler verlegt werden mussten. Der Regierungsrat hat daher am Freitag Massnahmen beschlossen, die am kommenden Sonntag um Mitternacht in Kraft treten und bis 22. Dezember gelten.

Private Treffen und Restaurantbesuche werden eingeschränkt. So dürfen sich zuhause zwar noch bis zu zehn Personen treffen, aber nur noch aus zwei Haushalten. In Restaurants sind pro Tisch weiterhin vier Personen erlaubt, neu aber ebenfalls nur noch aus zwei Haushalten.

An Weihnachten soll dann wieder die bisherige Regelung gelten, nach der sich zehn Personen auch aus mehr als zwei Haushalten treffen dürfen.

Ausserdem werden verschiedene Institutionen und Freizeiteinrichtungen geschlossen. Ausnahmen gibt es für den Schulsport von Primar- und Sekundarstufe I sowie für den Profisport. Neu sind Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen verboten, ausgenommen davon sind politische Gremien.

Die Massnahmen seien einschneidend aber notwendig, schreibt der Regierungsrat. Entscheidend sei nun, dass die Schaffhauser Bevölkerung die Anordnungen strikt befolge. Nur so könne eine Reduktion der Infektionen erreicht werden. (sda)
17:23
Aufatmen der Skigebiete nach Verzicht auf Kapazitätsbeschränkungen
Die Bergbahnen reagieren erleichtert auf den Entscheid des Bundesrats, auf Kapazitätsbeschränkungen in Skigebieten zu verzichten. Die neuen, zusätzlichen Anforderungen der Landesregierung möchte man beispielsweise in Nidwalden schon bald umsetzen.

«Viele Massnahmen, welche auch über die Anforderungen des Bundes hinausgehen, sind von den Betrieben schon umgesetzt oder kurz vor der Umsetzung. Bei den anderen werden wir uns nun sofort an die Arbeit machen», schrieb die Engelberg-Titlis Tourismus AG am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Unter anderem soll auch ein Covid-Beauftrager für eine schnelle und effiziente Umsetzung der Massnahmen in Engelberg sorgen.

Die finanziellen Auswirkungen des Entscheids seien derweil noch schwer abzuschätzen, so das Unternehmen weiter. «Wir sind froh, dass wir die Wintersaison auch mit den neusten Einschränkungen durchführen können und erwarten ein gutes, wenn auch kein sehr gutes Wintergeschäft.» Bisher seien fast nur Buchungen aus der Schweiz eingegangen, jedoch liege zumindest ein guter bis sehr guter Buchungsstand für die Weihnachtsferien vor. Dass bisher kaum Buchungen aus dem Ausland eingegangen seien, sei unter den aktuellen Umständen jedoch keine Überraschung, so das Bergbahnunternehmen.

Auch die Tourismusorganisation Engadin St. Moritz begrüsst, dass im neuen Massnahmenpaket aus dem Bundeshaus keine Kapazitätsbeschränkungen für Skigebiete vorgesehen sind. «Die Begrenzung auf zwei Drittel der Kapazitäten beispielsweise in geschlossenen Gondeln ist der bessere Weg, weil damit der Sicherheit der Gäste in den Vordergrund gerückt wird,» teilte das Unternehmen auf Anfrage von AWP am Freitag mit.

Für Unzufriedenheit sorgen jedoch auch im Engadin die Reisebeschränkungen für Gäste aus den Nachbarländern. Das Wegbleiben der ausländischen Touristen sei ein schwerer Schlag, der auch nicht von einem hohen Aufkommen an Schweizer Touristen kompensiert werden dürfte, schreibt das Unternehmen. (awp/sda)
17:00
«Kommen nicht zu viele Äusländer in die Schweiz, um Ski zu fahren?»
Berset: «In erster Linie wollen wir die Skigebiete für die Schweizer öffnen. Viele andere Länder haben Quarantäne-Massnahmen für Ferien in der Schweiz ergriffen, was wir sehr gut verstehen.»

Die Pressekonferenz ist hiermit beendet.
16:57
«Soll man Maske-Tragen bei der Weihnacht? Und was sagen Sie zum Singen im Nationalrat?»
Berset: «Das (mit dem Nationalrat) werde ich nicht kommentieren (lacht).»

Masserey: «Jedes Mal, wenn man im Kontakt ist mit anderen Menschen, trägt man besser eine Maske. Wir raten zu Masken und zu Abstandhalten, vor allem in Innenräumen.»
16:52
«Die 2/3 Kapazität gilt auch für Züge. Wie soll das gehen?»
Gerber: «Diese Grenze gilt für Transportanlagen mit geschlossenen Kabinen oder Fahrzeugen in den Skigebieten.»
16:51
«Personen mit Symptomen dürfen nicht in das Skigebiet eingelassen werden. Wie will man das umsetzen und was droht?
Berset: «Diese Personen müssen ins Testzentrum und nicht ins Skigebiet. Das Sicherstellen der Einhaltung ist eine juristische Frage.»

Gerber: «Die Skigebiete können beim Ticketverkauf eine Selbstdeklaration verlangen oder darauf hinweisen. Damit haben die Skigebiete ihre Pflicht bereits erfüllt.»
16:48
«Wäre eine nicht Einhaltung der Schutzkonzepte in den Skigebieten ein Grund für eine Ordnungsbusse?»
Michael Gerber vom BAG: «Ja, potentiell ist es denkbar, dass man das mit den Ordnungsbussen bestraft, wenn das vom Parlament gutgeheissen wurde.»
16:46
«Ist es nicht naiv, zu glauben, dass die Bergkantone die Restriktionen entsprechend umsetzen?»
Berset: «Nein, wir haben Vertrauen. Die Kantone haben auch ein Interesse, eine stabile Situation zu haben. Bewilligungen bedeuten auch eine Verantwortung.»
16:44
«R-Wert muss unter 1 bleiben.»
Die Reproduktionszahl in der Schweiz ist momentan noch unter 1. Es gebe aber Zeichen, die auf einen Umschwung hindeuten würden, sagt Berset. «Der R-Wert muss unter 1 bleiben.»

Im Dezember fühle sich das Virus besonders wohl – mit Hinblick auf die Weihnachtseinkäufe, die Feste und den Wintersport.
16:41
«Wird die Kapazitätsgrenze in den Gondeln nicht ein Stau beim Einstieg verursachen?»
Berset: «Ja, deshalb wollten wir eine ganze Kapazitätsgrenze einführen. Die Warteschlangen müssen besser organisiert werden. Dafür gibt es das Schutzkonzept. Es soll vermieden werden, zu viele Leute an einem Ort zu lange zu halten.»
16:40
«Kehren Sie in die ausserordentliche Lage zurück?»
Berset: «Ich würde sagen nein. Im März war die Lage gerechtfertigt, weil wir keine gesetzliche Grundlage hatten. Dafür wurde das Covid-Gesetz geschaffen. Matchentscheiden ist, ob wir die Instrumente haben, die Welle im Griff zu haben oder nicht. Ich würde sagen, die haben wir momentan. Es gibt noch keinen Grund, wieder in die ausserordentliche Lage zu gehen.»
16:37
«Plötzlich kommen Sie mit einem Ultimatum für die Kantone. Hätten Sie nicht früher eingreifen müssen?»
«Ich habe schon gestern mit der Kampagne angefangen», sagt Berset. «Vor 10 Tagen war die Situation noch gut. Die Entwicklung jetzt ist aber wirklich nicht positiv. Diese hat sich recht schnell verändert und jetzt müssen wir handeln. Man hätte auch nicht verstanden, wenn wir früher eingegriffen hätten.»

Die Situation sei nicht ausser Kontrolle, aber sie befinde sich auf einem hohen Niveau, auf dem die Lage sich schnell ändern könne.
16:34
«Gab es Druck vom Ausland?»
Berset sagt, man wäre während der ganzen Pandemie schon im engen Austausch mit dem Ausland. Doch Druck habe es keinen gegeben.
16:33
«Warum ergreifen Sie nicht striktere Massnahmen für die Skigebiete?»
Berset: «Wir haben heute einheitliche Regeln festgesetzt. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass wir weitere Massnahmen ergreifen müssen.»
16:27
«Was tun Sie gegen den Corona-Tourismus innerhalb der Schweiz?»
«Die Situation in der Romandie ist stabil, weil sie restriktive Massnahmen ergriffen haben. Dann sind die Romands in die liberalere Deutschschweiz gegangen. Was tun Sie gegen diesen Corona-Tourismus innerhalb der Schweiz?»

Berset: «In der Schweiz gibt es halt keine Grenzen. Das können wir fast nicht verhindern. Das Bild haben wir schon in Basel-Stadt und Baselland gesehen, als ein Kanton labilere Massnahmen hatte als der andere. Die zwei Kantone liegen halt sehr nahe beieinander. Es ist natürlich unerwünscht und kritisch. Doch die Strömungen waren nicht so gravierend. Ich hatte nicht den Eindruck, dass das so eine grosse Rolle gespielt hat.»
16:23
«Ist der Schweizer Weg nicht schon ein Versagen?»
Berset: «Die Bilanz macht man normalerweise am Schluss. In der besonderen Lage, wenn jeder seine Verantwortung wahrnimmt, dann kann man der Lage Herr werden. Das Ziel ist es nach wie vor, eine Überlastung der Spitäler zu verhindern. Das ist bisher noch nicht passiert.»
16:20
«Kann man an Weihnachten mit mehr als zwei Haushalten feiern?»
Das könne der Bundesrat nicht beantworten. «Die nächsten zwei drei Wochen sind entscheidend. Es bleibt eine ungewisse Situation. Wo wir an Weihnachten sind, ist schwierig zu sagen» sagt Berset. Es handle sich um eine starke Empfehlung und noch keine Regel.
16:12
«Sie wollten die Regeln mehr verschärfen, als Sie das getan haben. Liessen Sie sich vom Nationalrat beeinflussen?
Berset: «Den Brief des Nationalrates haben wir selbstverständlich gelesen und in die Entscheidungsfindung einfliessen lassen. Wir haben schon einige Punkte übernommen, die wir geplant hatten, wie die Beschränkung in den Gondeln beispielsweise.»
16:10
«Was sagen Sie zu den Massentests im Graubünden?»
Virgine Masserey vom BAG: «Das BAG wurde informiert. Es handelt sich um ein Pilot-Projekt, das wir begrüssen.»
16:09
«Sie drohen den Kantonen, einzugreifen, wenn sie nicht spuren. Ist das nicht inkonsequent?»
Jetzt wurde die Fragerunde eröffnet.
«Sie drohen den Kantonen, einzugreifen, wenn sie nicht spuren. Ist das nicht inkonsequent?»

Berset: «Die besondere Lage bedeutet nicht eine Gleichgültigkeit, was die Kantone tun. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Kantonen und dem Bundesrat bleibt. Die Kantone dürfen nicht zu spät handeln. Wir können es uns nicht erlauben, bis Mitte Dezember nur zuzuschauen und uns überraschen zu lassen. Dann haben wir Probleme während Weihnachten und Neujahr.»
16:07
«Lassen Sie sich testen»
«Lassen Sie sich testen, wenn Sie sich krank fühlen», sagt Berset. «Auch mit ganz kleinen Symptomen. Das Testen funktioniert gut.»
16:06
«Starke Empfehlungen»
Bei den Empfehlungen zu den privaten Treffen und dem Homeoffice handele es sich um starke Empfehlungen, sagt Berset mit Nachdruck.
16:05
Lockdown nach wie vor nicht geplant
Der Bundesrat hat die Möglichkeit, regionale Massnahmen auf kantonaler Ebene zu erlassen, wenn es die Kantone nicht selbst tun. «Ein Lockdown gilt es nach wie vor zu verhindern», sagt Berset. «Der Schweizer Weg ist kein einfacher Weg. Es braucht dafür Vernunft und Eigenverantwortung von allen Seiten.»
16:01
Keine Kapazitätsbeschränkungen für Ski-Orte
Für die Ski-Orte gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen.

Dennoch wurden die Bedingungen verschärft, die es bereits gibt. Die Kantone müssen eine Bewilligung für die Schutzkonzepte der Skigebiete geben. Die Bewilligungen müssen auch wieder entzogen werden, wenn die Schutzkonzepte nicht eingehalten werden. Das Contact-Tracing und die Gesundheitsversorgung muss entsprechend sichergestellt werden.

Die Plätze in den Gondeln wurde auf zwei Drittel beschränkt.
15:57
Weitere Empfehlungen zu privaten Treffen und Homeoffice
Der Bundesrat empfiehlt, nicht mehr als gleichzeitig zwei Haushalte zu treffen. Auch die Homeoffice-Empfehlung wurde verstärkt. Dort wo Homeoffice möglich ist, soll es dringendst umgesetzt werden.
15:56
Obligatorische Kontaktdatenerhebung in Restaurants
Auch in den Restaurants wurden Massnahmen beschlossen. Gäste müssen die Kontaktdaten obligatorisch angeben.
15:56
Kapazitätsbeschränkung in Läden
Der Bundesrat hat weitere Massnahmen im Bezug auf die Läden entschieden. Es braucht 10 m2 pro Kunde, und 5m2 pro Kunde in kleineren Läden. Das soll verhindern, dass zu viele Menschen sich in einem Laden aufhalten. Die Menschen werden aufgefordert, ihre Einkäufe besser zu planen.
15:54
Reproduktionszahl in einigen Kantonen wieder über 1 – deshalb müssen die Kantone handeln
Die Fälle seien das erste Mal seit einem Monat wieder gestiegen, meint der Bundesrat. «Wir müssen alles tun, damit es nicht wieder einen Anstieg gibt», sagt Berset. «Dieser könnte stattfinden.»

Die Lage sei asymmetrisch, obwohl die Fälle in den Kantonen mit strengen Massnahmen sinken. Die Reproduktionsrate liegt in einigen Kantonen wieder über 1 – das heisst, es gebe wieder eine exponentielle Erhöhung. Davon seien vor allem die Deutschschweizer Kantone betroffen. Deshalb sollen diese Kantone möglichst schnell entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um eine Ausbreitung der Pandemie zu verhindern. Der Bundesrat wird die entsprechenden Kantone kontaktieren und nächste Woche die Situation beurteilen, ob weitere Massnahmen auf Bundesebene nötig seien. «Die Situation entwickelt sich leider nicht wie gewünscht», sagt Berset.
15:49
«Situation ist besorgniserregend»
Die Pressekonferenz beginnt. Bundesrat Alain Berset übernimmt das Wort. Die Situation sei nicht stabil und schwierig – vor allem im Blick auf die Feiertage. Das Spitalpersonal sei am Anschlag. Deshalb habe der Bundesrat neue Massnahmen entschieden.
15:45
Das sind die neuen Corona-Massnahmen
Der Bundesrat hat neue Corona-Massnahmen und -empfehlungen beschlossen.

Das sind sie:
- Keine Kapazitätsbeschränkungen in Skigebieten
- Kantone werden zum Handeln aufgerufen
- Weniger Personen in den Läden
- Neue Regeln für Restaurants (Obligatorische Erhebung von Kontaktdaten, spezielle Sperrstunde über Silvester)
- Singverbot
- Empfehlung, Treffen auf zwei Haushalte zu beschränken
- Dringliche Homeoffice-Empfehlung

Die ganze Mitteilung findest du hier.
14:58
Traditionelles Silvesterchlausen in Ausserrhoden fällt aus
Das traditionelle Silvesterchlausen in Appenzell Ausserrhoden am 31. Dezember und am alten Silvester (13. Januar) fällt aus. Die epidemiologische Lage lasse es nicht zu, den grössten Brauchtumsanlass im Kanton durchzuführen, gab die Regierung am Freitag bekannt.

Sie wies die Chlausenschuppel (Gruppen) sowie Gäste von nah und fern an, «die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und in der kommenden Zeit auf die sonst geliebten Traditionen und deren Besuch zu verzichten». Wegen der unvermeidlichen Menschenansammlungen und des Sing-Verbots dürfe das Chlausen nicht stattfinden.
ADVENTSKALENDER 2013 - BILD 16 VON 24 BILDERN –Die Turnvereingruppe Waldstatt "Wuescht" zaeuerlen vor einem Haus am Mittwoch, 13. Januar 2010, am alten Silvester in Waldstatt, Appenzell Ausserhoden. Die Chlaeuse starten frueh morgens und wandern von Hof zu Hof bis spaet in die Nacht, traditionell werden die Chlaeuse mit Weiss- oder Gluehwein bedient. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Equipped with branches of pine trees and cow bells these so-called Silvesterchlaeuse (New Years Clauses) walk from house to house in Waldstatt, Switzerland, Wednesday, January 13, 2010, to offer their best wishes for the New Year to the farmers in this region. After their performance of singing and dancing the Silvesterchlaeuse receive food, hot drinks or money. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Auch die Fasnacht und weitere Ausserrhoder Bräuche dieser Jahreszeit wie «Gidio Hosestoss» oder das «Bloch» fallen aus, wie die Regierung im Communiqué schreibt. Die Einhaltung der Regeln werde vor Ort von den Behörden kontrolliert. Bei Verstössen werde eingeschritten.

Die Regierung und die Gemeindebehörden hätten in den letzten Wochen auf eine deutliche Verbesserung der Corona-Lage gehofft. «Diese Besserung ist nicht eingetreten.» Der Beschluss, das Silvesterchlausen und weitere Anlässe abzusagen, werden von den Gemeinden mitgetragen.
(sda)
14:08
Medienkonferenz mit Alain Berset um 15:45 Uhr
Um 15:45 Uhr wird Alain Berset über die Entscheide des Bundesrats zum Corona-Virus informieren. Wir werden live tickern.
Bundesrat Alain Berset waehrend einer Medienkonferenz, am Donnerstag, 3. Dezember 2020, in Muttenz. Bundesrat Berset besuchte den Kanton Basel Landschaft im Zusammenhang mit der Situation um die Coronavirus Pandemie, Covid-19. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
14:02
Deutsche Regierung: Corona-Impfung wird kostenlos sein
In Deutschland werden nach Angaben der Bundesregierung alle, die sich gegen Corona impfen lassen wollen, Anspruch auf eine kostenlose Impfung erhalten. «Die Impfung wird kostenlos sein, egal ob und wie jemand versichert ist», sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag in Berlin.
Impfung Coronavirus grippe
Regierungssprecher Steffen Seibert wiederholte noch einmal, dass die Impfung freiwillig sein werde. Er kündigte eine «sehr umfangreiche» Informationskampagne der Regierung zu allen Fragen der Impfung an. Man hoffe, damit sehr viele Menschen überzeugen zu können. Pläne, Menschen dafür zu bezahlen, sich impfen zu lassen, gebe es nicht, sagte Seibert auf eine entsprechende Nachfrage. (sda/dpa)
12:38
Gutschein und Ferien für das Freiburger Spitalpersonal
Das Personal des Freiburger Spitals (HFR) erhält für seinen Einsatz während der Corona-Pandemie einen Gutschein und drei zusätzliche Ferientage. Die Aktion kostet den Kanton rund 1,4 Millionen Franken.

Die Mitarbeiter des HFR erhalten einen Gutschein für Freiburger Geschäfte im Wert von bis zu 500 Franken, proportional zu ihrem Beschäftigungsgrad. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung des HFR wollten ihre Wertschätzung auch dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie dem gesamten Personal eine Erholungszeit in Form von drei zusätzlichen Ferientagen gewähren.
Pflegepersonal hilft sich gegenseitig beim Anziehen der Schutzkleidung, bevor sie sich in den Bereich der Patienten mit Covid-19 begeben, in der Abteilung Intensivpflege im HFR Freiburg Kantonsspital, am Donnerstag, 26. November 2020 in Fribourg. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Für die Gewerkschaft des Staatspersonals vpod war es laut Mitteilung höchste Zeit, dass Staat und HFR eine Geste in Richtung des Personals machten. (sda)
12:35
Bars dürfen im Kanton Jura nur bis 18.30 Uhr offen haben
Der Kanton Jura lockert wie angekündigt seine Corona-Schutzmassnahmen. So dürfen Restaurants, Cafés, Bars und Museen ab dem 10. Dezember definitiv wieder ihre Türen öffnen. Allerdings gelten strenge Öffnungszeiten: Bereits um 18.30 Uhr müssen Betriebe ohne Küche wieder schliessen.
Un cuisinier range la cuisine dans le Restaurant de la Cigogne avant la fermeture lors de la crise du Coronavirus (Covid-19) le dimanche 1 novembre 2020 a Delemont. Face a la deuxieme vague de la pandemie du (Covid-19), le gouvernement jurassien a declare l'etat de necessite. Des lundi, les bars, et les restaurants, sont fermes. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Sämtliche Restaurants, Cafés und Bars im Kanton können ab dem 10. Dezember grundsätzlich von 06.00 bis 18.30 Uhr geöffnet sein, wie die jurassische Regierung am Freitag mitteilte. Nach 18.30 Uhr dürfen aber nur noch beim Kanton angemeldete Betriebe mit einer Küche, in der auch Essen zubereitet wird, Gäste empfangen. Darüber hinaus dürfen ab 18.30 Uhr nur Getränke serviert werden, wenn der Gast gleichzeitig auch eine Mahlzeit zu sich nimmt.

Die jurassische Regierung hatte die Lockerungen der Schutzmassnahmen bereits am 27. November angekündigt, diese allerdings an die Entwicklung der Corona-Fallzahlen und der Situation in den Spitälern geknüpft. Die Zahl der Neuansteckungen sei rückläufig, bleibe aber nach wie vor auf einem hohen Niveau, heisst es weiter im Communiqué.

Weiterhin geschlossen bleiben im Kanton Jura Clubs, Theater, Kinos und Konzerthallen. Der Zeitplan der jurassischen Regierung sieht vor, dass Kulturinstitutionen ab dem 17. Dezember wieder ein zahlenmässig eingeschränktes Publikum empfangen können. (sda)
12:09
USA und zahlreiche europäische Länder wieder auf Quarantäne-Liste
Die Schweiz hat die Quarantäneliste um 15 Länder und einige Regionen in Italien und Österreich ergänzt. Personen, die unter anderem aus den USA, Portugal oder Kroatien in die Schweiz einreisen, müssen sich in Isolation begeben. Die neue Liste tritt am 14. Dezember um 0.00 Uhr in Kraft. (sda)
11:45
4382 neue Fälle
Das BAG meldet 4382 neue Fälle bei 27'425 durchgeführten Tests. Die Positivitätsrate beträgt 16%. 199 Menschen wurden hospitalisiert, 101 sind gestorben.

Die Positivitätsrate Der PCR-Tests für die vergangenen zwei Wochen lag bei 18,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 3587 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 2'836'245 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 344'497 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

14'041 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 4848. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 27'525 Menschen in Isolation und 25'411 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 190 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.
10:53
Corona-Pandemie wirft Schweizer Luftfahrtbranche um Jahre zurück
Der Flughafen Zürich und die Swiss erholen sich nur langsam vom Lockdown im Frühling. Nach einem Anstieg des Flugverkehrs im Sommer ist die Zahl der Passagiere und Flugbewegungen wieder zurückgegangen. «Die Situation ist heute eigentlich wieder wie im Lockdown», sagte Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG, am Freitag an einer Medienkonferenz. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Passagiere 90 Prozent tiefer.
ARCHIVBILD ZUR BILANZ VON SWISS INTERNATIONAL AIRLINES IM DRITTEN QUARTAL 2020, AM DONNERSTAG, 5. NOVEMBER 2020 - A Boeing 777-300ER of the Swiss International Air Lines lands at Zurich Airport in Kloten in the Canton of Zurich, Switzerland, on August 14, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)..Eine Boeing 777-300ER der Swiss befindet sich im Landeanflug, aufgenommen am 14. August 2014 am Flughafen Zuerich in Kloten, Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Auch Thomas Klühr, CEO von Swiss, verglich die aktuelle Situation mit derjenigen im Frühling. Die Fluggesellschaft mache derzeit täglich einen Verlust von 1,5 bis 2 Millionen Franken. Die immer wieder ändernden Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen seien eine unglaubliche Herausforderung.

Auf der Langstrecke fliege Swiss derzeit 15 von 29 Destinationen an, bei den Kurzstrecken seien es 33 von 90. «Wir sind weit weg von Profitabilität», sagt er. Die relativ hohe Nachfrage im Cargo-Bereich sorge zwar für eine gewisse Stabilisierung, könne den Einbruch im Passagierverkehr aber natürlich nicht kompensieren.

Laut Widrig konnte der Flughafen die Krise bislang aus eigener Kraft bewältigen und wolle dies weiterhin tun. «Wir haben nicht vor, staatliche Unterstützung zu beantragen», sagte er. Man habe die Dividende gestrichen, am Kapitalmarkt Geld aufgenommen und könne von Reserven zehren.

(sda)
10:15
Massentests in Graubünden
Die Regierung Graubündens informiert zurzeit über die neuen Corona-Massnahmen.
Neben den Einschränkungen des öffentlichen Lebens sieht die Gesamtstrategie Flächen- und Kontrolltests vor. Im Rahmen eines Pilotprojekts werden zwischen 11. und 13. Dezember 2020 in den Regionen Maloja (Tourismusgrossregion), Bernina (hohe Fallzahlen) und Engiadina Bassa/Val Müstair die gesamte Bevölkerung auf freiwilliger Basis getestet. Dies auch um eine Momentaufnahme über die asymptomatischen Personen zu erhalten und gezielte Massnahmen einleiten zu können. Mit diesem Pilotprojekt wird zusätzlich die Ausgangslage geschaffen, um bei Bedarf (weitere oder erneute Verschlechterung der Fallzahlen) einen Flächentest über den ganzen Kanton durchzuführen.
Zudem soll in Bergbahn- oder Hotelleriebetrieben, bei Gesundheitsberufen, Lehrpersonen oder anderen Berufsgruppen mit vielen sozialen Kontakten sowie bei Besuchern in Pflegeheimen und Spitälern neu periodisch und systematisch getestet werden. Das hilft asymptomatische Personen zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. (www.gr.ch)
9:59
Strengere Corona-Regeln in Italien – Skigebiete dicht
Mit strengeren Corona-Regeln für die Zeit um Weihnachten und Neujahr will die Regierung in Italien eine dritte Infektionswelle verhindern.
epa08860446 Italian Prime Minister Giuseppe Conte attends a press conference at Chigi Palace in Rome, Italy, 03 December 2020. Conte's cabinet approved a draft decree banning travel at Christmas at a meeting overnight in a bid to stop the festive season feeding a third wave of Coronavirs COVID-19 contagion. According to the draft decree, which is expected to be definitively approved after talks with Italy's regional government, movement between regions will be banned from December 21 until the Epiphany national holiday on January 6.  EPA/GIUSEPPE LAMI
Ministerpräsident Giuseppe Conte unterschrieb dazu ein Dekret, das am Freitag in Kraft trat. Alle Skigebiete blieben bis zum 6. Januar geschlossen, hatte er zuvor in einer Pressekonferenz am Donnerstagabend mitgeteilt. Zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar müssen Italiener, die als Touristen im Ausland waren und zurückkehren, und auch ausländische Touristen, die nach Italien einreisen, demnach in eine 14-tägige Quarantäne.


Die landesweit geltende Ausgangssperre bleibt Conte zufolge zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens weiter bestehen. In der Silvesternacht werde die Sperre von 22 Uhr am 31. Dezember bis 7 Uhr am Neujahrstag verlängert. Ebenfalls erhalten bleibt die Aufteilung der Regionen in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern in die drei Corona-Risikozonen rot, orange und gelb.

In der Nacht zum Donnerstag hatte die Regierung bereits eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit über Weihnachten und Neujahr beschlossen. Reisen zwischen einzelnen italienischen Regionen seien vom 21. Dezember bis 6. Januar verboten. Am 25. und 26. Dezember sowie am Neujahrstag sollten die Menschen in ihren Städten und Gemeinden bleiben. Ausnahmen gelten stets für Arbeit, Notfälle oder um an den eigenen Wohnsitz zurückzukehren.

In den Regionen Italiens regt sich bereits Unmut über die Massnahmen der Regierung in Rom. Die Corona-Regeln stehen in den Augen einiger Regionalpräsidenten nicht im Verhältnis zur dortigen Situation. Es sei nicht zu verstehen, warum sich die Regierung bei solch niedrigen Ausbreitungszahlen des Virus dazu entschliesse, alles über Weihnachten abzuriegeln, twitterte Liguriens Präsident Giovanni Toti.
(sda/dpa)
9:45
Corona-Rekord in den USA: Mehr als 217 000 neue Fälle an einem Tag
In den USA hat die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht. Am Donnerstag gab es 217 664 neue bestätigte Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Freitagmorgen (MEZ) hervorging.
Registered nurse Shelly Girardin, left, is illuminated by the glow of a computer monitor as Dr. Shane Wilson examines COVID-19 patient Neva Azinger inside Scotland County Hospital on Tuesday, Nov. 24, 2020, in Memphis, Mo. The coronavirus pandemic largely hit urban areas first, but the autumn surge is now ravaging rural America, stressing the staffs of tiny hospitals like the one in Scotland County. (AP Photo/Jeff Roberson)
Der bislang höchste Wert war am Freitag voriger Woche mit rund 205 000 neuen Fällen registriert worden. Auch bei der Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Toten gab es erneut einen Höchststand. Am Donnerstag wurden 2879 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion verzeichnet. Der bislang höchste Wert war erst am Vortag mit 2804 Toten registriert worden.

Nach dem Feiertag Thanksgiving in der vergangenen Woche hatten Experten mit einer landesweiten Zunahme der Ansteckungen gerechnet. Die Gesundheitsbehörde CDC hatte im Vorfeld von Familienbesuchen und Reisen dringend abgeraten. Viele Menschen hielten sich jedoch nicht daran. Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien sollen härtere Massnahmen beim Kampf gegen die Pandemie helfen. So werden unter anderem in Regionen mit einer drohenden Überfüllung der Intensivstationen Ausgangsbeschränkungen und andere Auflagen verschärft.
(sda/dpa)
9:40
Bündner Massnahmen jetzt offiziell
Graubünden fährt das öffentliche Leben bis am 18. Dezember stark herunter. Wie aus den im Kantonsamtsblatt publizierten neuen Corona-Massnahmen hervorgeht werden Restaurants geschlossen und Versammlungen sowie Treffen mit mehr als zehn Personen verboten. Die im Bündner Kantonsamtsblatt veröffentlichten Massnahmen treten am (heutigen) Freitag um 23 Uhr in Kraft. Sie umspannen Versammlungen und Treffen, Veranstaltungen, Restaurationsbetriebe, Sport- und Freizeitaktivitäten.
Tchiertschen, Bild: Graubünden Ferien, Marco Hartmann
Gemäss den neuen Regeln dürfen sich nicht mehr als zehn Personen treffen, weder im privaten noch im öffentlichen Raum auf Plätzen, Trottoirs, Parks oder Spazierwegen. Gottesdienste können noch durchgeführt werden mit maximal 50 Personen, sofern Schutzkonzepte vorhanden sind und eingehalten werden.

Restaurationsbetriebe, auch solche in Skigebieten, werden geschlossen. Erlaubte Ausnahmen bis 22 Uhr betreffen die Lieferung von Lebensmitteln nach Hause, Märkte, bei denen der Konsum an Ort und Stelle verboten ist, sowie Take-Away am Schalter. (sda)
9:23
Zürcher Forschende entwickeln Corona-Speicheltest
Ein Urlauber macht im neuen Covid-19 Testzentrum am Flughafen einen Coronatest. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Spucke statt Abstrich: Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Speicheltest entwickelt, der Sars-CoV-2 nachweisen kann. In einer Studie mit über tausend Probanden erwies sich der Test ausser bei tiefen Viruslasten als gleich zuverlässig wie der herkömmliche Nasenrachenabstrich.

Zuerst eine Stunde nichts essen oder trinken, nicht rauchen und keinen Kaugummi kauen. Danach kräftig räuspern, Speichel im Mund sammeln - und in ein Röhrchen spucken. Der neu entwickelte Speicheltest der Forschenden um die Virologin Alexandra Trkola klingt angenehmer als der oft gefürchtete Nasenrachenabstrich.

Der Speichel wird wie die Abstriche im Labor mit der PCR-Methode auf Virenmaterial untersucht. In einer noch nicht von anderen Fachleuten begutachteten Studie prüften die Forschenden, wie verlässlich der neue Test ist.

Demnach stimmten die Resultate der Speicheltests zu 98 Prozent mit den herkömmlichen Tests überein. Einzig bei Menschen mit niedrigen Viruslasten schnitt der Abstrich besser ab: Hier entdeckte der Speicheltest im Vergleich zum Nasenrachenabstrich noch 60 Prozent der Infizierten. Die Speicheltests seien aber sensitiver als Antigen-Schnelltests, so die Virologin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Der Vorteil bei den Speicheltests ist laut Trkola, dass beispielsweise Kinder einfacher getestet werden können. Auch für das Pflegepersonal, das häufig getestet werde, verspreche ein solcher Test weniger Unannehmlichkeiten.

Derzeit muss die Speichelabgabe noch in einer Arztpraxis oder in einem Spital erfolgen. Ob die Abgabe für zu Hause zugelassen werde, müssten die Behörden entscheiden, so Trkola.

Ein St. Galler Unternehmen vertreibt bereits einen Corona-Speicheltest, den kanadische Forschende entwickelt haben. Dieser Test darf auch ausserhalb von Arztpraxen durchgeführt werden.

Bei 250 Vergleichsmessungen - Doppelentnahmen von Nasen-Rachen-Abstrichen und Speicheltests - habe man übereinstimmende Ergebnisse erhalten, wie Boris Waldvogel, Geschäftsführer des St. Galler Unternehmens, auf Anfrage sagte. Auch bei tieferer Viruslast seien die Resultate zuverlässig gewesen.
5:00
Österreich lanciert Massentest
In Österreich sollen Massentests die Ausbreitung des Coronavirus wirkungsvoll eindämmen. Am Freitag startet das Projekt in grossem Stil in den Bundesländern Wien, Tirol und Vorarlberg. In Österreichs Hauptstadt können sich die Bürger an drei Standorten bis zum 13. Dezember testen lassen. Die Kapazität liegt in Wien bei bis zu 150'000 Tests pro Tag. Ziel der Regierung ist es, dass sich mehrere Millionen Menschen untersuchen lassen. Die Massentests gelten als wichtiger Baustein, gerade auch um symptomfreie Infizierte zu entdecken.

Durch den knapp dreiwöchigen Lockdown, der am kommenden Montag – zumindest was den Handel angeht – wieder aufgehoben wird, waren die hohen Infektionszahlen in Österreich zuletzt deutlich gesunken. Dennoch fährt die Regierung aus konservativer ÖVP und Grünen einen eher vorsichtigen Öffnungskurs. Dazu gehören auch die Reisebeschränkungen über Weihnachten und Neujahr.
4:52
Pfizer senkte Jahresziel für Impfstoff wegen Lieferkettenproblemen
Two workers wave from a window at Pfizer Manufacturing in Puurs, Belgium, on Wednesday, Dec. 2, 2020. British officials authorized a COVID-19 vaccine for emergency use on Wednesday, greenlighting the world's first shot against the virus that's backed by rigorous science and taking a major step toward eventually ending the pandemic. (AP Photo/Virginia Mayo)
Der Pharmakonzern Pfizer hat das Auslieferungsziel bei seinem Corona-Impfstoff in diesem Jahr nach eigenen Angaben unter anderem wegen Verzögerungen beim Ausbau der Lieferkette halbieren müssen. Der Ausbau dauere länger als angenommen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens dem «Wall Street Journal» am Donnerstag. Ausserdem hätten die Ergebnisse der klinischen Studie später vorgelegen als ursprünglich gedacht.

Der Zeitung zufolge hielt Pfizer noch bis Mitte November intern an dem Ziel fest, bis Ende dieses Jahres 100 Millionen Impfdosen auszuliefern. Zuletzt sprach das Unternehmen allerdings schon von 50 Millionen Dosen. Für das kommende Jahr bleibe es bei der ursprünglichen Planung zur Auslieferung von mehr als einer Milliarde Impfstoff-Dosen, schrieb die Zeitung weiter.
2:43
Moderna will rasch 125 Millionen Coronavirus-Impfdosen ausliefern
ARCHIV - Eine Krankenschwester bereitet eine Spritze mit einem potenziellen Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna gegen Covid-19 vor. Foto: Hans Pennink/AP/dpa
Der US-Pharmakonzern Moderna geht davon aus, im ersten Vierteljahr 2021 weltweit rund 100 bis 125 Millionen Dosen seines Coronavirus-Impfstoffes ausliefern zu können. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Von den rund 125 Millionen Impfdosen würden 85 bis 100 Millionen in den USA zur Verfügung stehen. Rund 25 Millionen Impfeinheiten sollen in andere Länder geliefert werden, hiess es weiter. (sda/reu)
00:49
100 Tage Maske tragen: Biden plant Appell an Amerikaner
Der gewählte US-Präsident Joe Biden will die Amerikaner bei seiner Amtseinführung dazu aufrufen, zur Eindämmung der Corona-Pandemie 100 Tage lang Masken in der Öffentlichkeit zu tragen. Ausserdem werde er anordnen, dass der Mundschutz in Gebäuden von Bundesbehörden sowie in Verkehrsmitteln wie Flugzeugen getragen werden muss, sagte Biden in einem Interview des TV-Senders CNN am Donnerstag. Ein US-Präsident kann das Tragen von Masken nur in bestimmten Situationen anordnen, solche Entscheidungen liegen grösstenteils bei den einzelnen Bundesstaaten.

Er sei überzeugt, dass man mit Masken und Impfungen einen erheblichen Rückgang der Coronavirus-Infektionen erreichen könne, betonte Biden, der am 20. Januar ins Amt eingeführt wird. Die USA erleben gerade eine massive Corona-Welle mit einem starken Anstieg von Ansteckungen und auch Todesfällen. Der noch amtierende Präsident Donald Trump hatte das Tragen von Masken immer wieder ins Lächerliche gezogen.
23:25
Facebook will falsche Informationen über Corona-Impfungen löschen
Facebook verschärft das Vorgehen gegen falsche Informationen über Corona-Impfstoffe und will sie künftig löschen. Dabei gehe es unter anderem um von Experten widerlegte Behauptungen zur Sicherheit und Effizienz der Impfungen, teilte das Online- Netzwerk am Donnerstag mit.

Auch Verschwörungstheorien werden betroffen sein – etwa dass Mittel an bestimmen Bevölkerungsgruppen ohne deren Zustimmung getestet würden oder Microchips enthielten. Die härtere Gangart sei die Fortsetzung der Linie des Online-Netzwerks, Beiträge zu löschen, die Menschen in der realen Welt schaden könnten, hiess es. (sda/dpa)
22:31
So will sich Berset die Skigebiete vorknöpfen
Die Landesregierung berät am Freitag über Alain Bersets Festtags-Massnahmen – eine weitere Anpassung der Covid-19-Verordnung. Zu den geplanten Änderungen konnten die Kantone bis am Mittwoch Stellung nehmen.
Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz, am Donnerstag, 3. Dezember 2020, in Muttenz. Bundesrat Berset besuchte den Kanton Basel Landschaft im Zusammenhang mit der Situation um die Coronavirus Pandemie, Covid-19. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Am meisten zu reden geben die geplanten Einschränkungen für Skigebiete: «SRF News» liegt Bersets Verordnungsentwurf vor, indem unter anderem von Kapazitätsbeschränkungen für die Bergbahnen und Sperrstunden für die Gastronomie zu lesen ist. Wintersportgebiete dürfen gemäss Entwurf nur öffnen, sollte es die kantonale Corona-Lage erlauben (Skigebiete brauchen eine kantonale Bewilligung). Diese Massnahmen bzw. die Bewilligung für den Wintersport kann der Bundesrat je nach epidemiologischer Sicht weiter adaptieren (lockern oder einschränken).

Dem Dossier ebenfalls zu entnehmen ist, dass der Bundesrat die Regeln für private Treffen an Weihnachten verschärfen will: Obwohl die maximale Anzahl von 10 Personen gleich bleibt, sind bis zum 24. Dezember Treffen von Personen aus maximal zwei Haushalten erlaubt. Diese Regel soll nach Weihnachten wieder gelockert werden. (adi)
22:16
Italien: Skigebiete bis 6. Januar dicht
Italiens Regierung will eine weitere Corona-Welle verhindern: mit einem neuen Dekret und weiteren Einschränkungen für die Menschen. Alle Skigebiete blieben bis zum 6. Januar geschlossen, teilte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Donnerstagabend mit. Zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar müssen Italiener aber auch Touristen, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, demnach in Quarantäne. Zur Länge der Quarantäne machte Conte keine Angaben.
epa08859370 Sky station Piani di Bobbio in Valsassina cis losed due to the Covid-19 pandemic emergency, Lecco, Iytaly, 03 December 2020. Preparations go on for the next opening after Christmas holidays. A draft decree banning travel at Christmas was approved by the Italian government. The draft decree would ban movement between regions from 21 December until  06 January.  EPA/Andrea Fasani
Die landesweit geltende Ausgangssperre bleibt Conte zufolge weiter bei 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Eine Ausnahme sei die Silvesternacht: Dann werde die Sperre von 22 Uhr am 31. Dezember bis 7 Uhr am Neujahrstag verlängert. Ausserdem müssen sich italienische Schüler der höheren Jahrgangsstufen weiter in Geduld üben. Laut Dekret sollen sie erst wieder ab dem 7. Januar zum Präsenzunterricht kommen und dann in einer ersten Phase auch nur dreiviertel der Schüler. Bislang verfolgen sie den Unterricht digital zu Hause.

In der Nacht zum Donnerstag hatte die Regierung bereits eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit über Weihnachten und Neujahr beschlossen. Reisen zwischen einzelnen italienischen Regionen seien vom 21. Dezember bis 6. Januar verboten. In den Regionen Italiens regt sich bereits Unmut über die Massnahmen der Regierung in Rom. Zuletzt waren die Zahlen der Neuinfektionen tendenziell rückläufig. (sda/dpa)
21:36
Kurz: Migranten «importierten» Corona-Fälle durch Heimatbesuche
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat seine viel kritisierte Aussage wiederholt, dass das Corona-Virus im Sommer durch Auslandsreisen von Menschen mit Migrationshintergrund «eingeschleppt» worden sei. Die Alpenrepublik habe durch Reiserückkehrer, vor allem vom Balkan, ein Drittel des Infektionsgeschehens im Sommer «importiert», so Kurz am Donnerstag bei «Bild live».
Austrian Chancellor Sebastian Kurz speakes behind plexiglass shields at a press conference at the federal chancellery in Vienna, Austria, Wednesday, Dec. 2, 2020. The Austrian government has moved to restrict freedom of movement for people, in an effort to slow the onset of the COVID-19 coronavirus. (AP Photo/Ronald Zak)
Österreichs Regierung verkündete am Mittwoch eine zehntägige Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten rund um Weihnachten und Neujahr. Das gelte praktisch für alle Nachbarstaaten und speziell auch für den Balkan, hiess es.

Kritik an der Wortwahl von Kurz kam nicht nur von der Opposition und in sozialen Medien. Die Kommunikation der Reisebeschränkungen sei «einseitig und von mangelnder Sensibilität» geprägt gewesen, so Grünen-Chef und Koalitionspartner Werner Kogler. Die Aussagen hätten viele Menschen verletzt.

Statistiken der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) besagen, dass es zwei Sommerwochen gab, in denen ein Drittel der Corona-Fälle auf Rückkehrer vom Balkan zuzuordnen sind. Allerdings würden die Zahlen nichts über die Nationalität der Infizierten aussagen. Aufgrund der von der Regierung ausgesprochenen Reisewarnung für Kroatien waren viele Urlauber, Österreicher wie Migranten, in dieser Zeit in die Alpenrepublik zurückgekehrt. (sda/dpa)
20:32
EU-Kommission prüft Modelle für Corona-Hilfen – ohne Polen und Ungarn
Im EU-Haushaltsstreit mit Polen und Ungarn prüft die EU-Kommission konkrete Modelle, um den milliardenschweren Corona-Aufbaufonds ohne die beiden Länder zu starten. Dies bestätigten EU-Kreise am Donnerstabend in Brüssel. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» berichtete, das bevorzugte Modell orientiere sich an der neuen Kurzarbeiterhilfe SURE.
epa08677956 The EU flag at the car in which European Commission President Ursula von der Leyen arrives for talks with German Chancellor at the Chancellery in Berlin, Germany, 18 September 2020. The meeting is taking place under Germany's six-month presidency of the European Union Council.  EPA/Sean Gallup / POOL
Der Corona-Fonds könnte demnach durch freiwillige Garantien der EU-Staaten abgesichert werden statt über den EU-Haushalt. Das Geld könnte nach diesem Modell genauso schnell fliessen wie vorgesehen, schrieb die FAZ. Aus Kommissionskreisen hiess es aber, eine Entscheidung über einen bestimmten Weg sei noch nicht gefallen.

Polen und Ungarn blockieren das 1,8 Billionen Euro schwere Haushaltspaket für die nächsten sieben Jahre, einschliesslich bis zu 750 Milliarden Euro an Hilfen gegen die Corona-Rezession. Grund ist, dass beide Länder eine neue Klausel zur Kürzung von EU-Mitteln bei bestimmten Rechtsstaatsverstössen ablehnen. Sollte der EU-Gipfel nächste Woche keine Lösung bringen, droht der EU ein Nothaushalt. Der Corona-Fonds könnte nicht in Kraft treten. (sda/dpa)
20:07
Macron kündigt nach Covid-Tod von d'Estaing nationalen Trauertag an
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach dem Tod des früheren Staatschefs Valéry Giscard d'Estaing (im Bild) einen nationalen Trauertag am kommenden Mittwoch angekündigt. Der Altpräsident habe aus Bescheidenheit keine nationale Trauerfeier gewollt, sagte Macron am Donnerstagabend in einer TV-Ansprache. Er werde daher im engsten Familienkreis beerdigt. «Valéry Giscard d'Estaing lebt in unserem Leben weiter, wahrscheinlich sogar mehr als wir denken», sagte Macron. Er sei eine zentrale Figur Frankreichs gewesen.
epa08858212 (FILE) Former French president Valery Giscard d'Estaing arrives at the chapel for the church ceremony for former French politician and president of the 'Cour des Comptes' (France's public finance watchdog committee), Philippe Seguin, at Invalides in Paris, France, 11 January 2010 (reissued 02 December 2020). According to reports on 02 December 2020, Former French president Valery Giscard d'Estaing has died at the age of 94.  EPA/IAN LANGSDON *** Local Caption *** 01986062
An seinem Geburtstag am 2. Februar soll es eine Gedenkzeremonie im Europäischen Parlament in Strassburg geben. Giscard d'Estaing war am Mittwoch in seinem Haus in Authon nordöstlich von Tours mit 94 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Nach dem Tod von Präsident Georges Pompidou war er 1974 im Alter von 48 Jahren in das höchste Staatsamt gewählt worden. (sda/dpa)
19:24
Corona-Impfung wird in Frankreich kostenlos für alle sein
In Frankreich soll die Corona-Impfung für alle Menschen kostenlos sein. «Der Beginn der Impfung ist jetzt nur noch eine Frage von Wochen», sagt Premier Jean Castex (im Bild) am Donnerstagabend bei der Vorstellung der nationalen Impfstrategie. Eine Million besonders gefährdete Menschen sollen bereits im Januar geimpft werden können. Das seien etwa Ältere in Pflegeheimen. Frankreich werde über rund 200 Millionen Impfdosen verfügen, was es ermögliche, 100 Millionen Menschen zu impfen, so der Premier.
epa08859702 French Prime Minister Jean Castex speaks during a press conference to outline France's strategy for the deployment of future COVID-19 vaccines, as the coronavirus disease outbreak continues in Paris, France, 03 December 2020.  EPA/BENOIT TESSIER / POOL  MAXPPP OUT
Für die nationale Impfkampagne soll hauptsächlich der Immunologe Alain Fischer zuständig sein. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte schon angekündigt, dass es in Frankreich keinen Impfzwang geben werde. Castex äusserte sich auch zur derzeitigen Corona-Lage im Land. Die Situation habe sich klar verbessert, aber die Situation bleibe fragil. «Wir haben dieses Virus noch nicht besiegt», warnte er.

Für das Weihnachtsfest schlug Castex Feiern von maximal sechs Personen plus Kinder pro Haushalt vor. Noch bis Mitte Dezember gelten in Frankreich landesweite Ausgangsbeschränkungen. Sie sollen dann durch nächtliche Ausgangssperren ersetzt werden. Über die Ferien könnten sich die Menschen frei im Land bewegen, so die Regierung - an Heiligabend und Silvester werden die nächtlichen Ausgangssperren ausgesetzt. (sda/dpa)
18:55
Rekord bei Corona-Toten in Italien – fast 1000 Tote in 24 Stunden
In Italien haben die Behörden innerhalb eines Tages fast 1000 Menschen verzeichnet, die mit dem Coronavirus starben, und damit so viele wie noch nie seit dem Beginn der Pandemie. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden den Behörden in dieser Zeit 993 Todesfälle gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Toten liege damit bei rund 58'000.

Ein anderes Bild zeigt sich bei den Corona-Neuinfektionen. Innerhalb von 24 Stunden zählten die Behörden etwas mehr als 23'000 Corona-Fälle. Das waren etwa 6000 weniger als am Donnerstag der Vorwoche. Insgesamt wurden damit bislang fast 1,665 Millionen Corona-Fälle registriert.
epa08859646 A worker of the University pharmacy carries out a coronavirus antigenic swab test for a fee, Turin, Italy, 03 December 2020.  Italy fights with the second wave of pandemic of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease.  EPA/TINO ROMANO
Zuletzt hatten die täglichen Toten-Fallzahlen ungefähr zwischen 540 und 850 geschwankt. Am Mittwoch etwa hatte das Gesundheitsministerium 684 Menschen gemeldet, die mit Sars-CoV-2 gestorben waren. Der bisherige Höchstwert stammte von Ende März. Den Angaben nach waren damals 969 Menschen mit oder am Coronavirus gestorben. (sda/dpa)
18:53
Estland beschliesst weitere Corona-Beschränkungen
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat Estland neue Beschränkungen verhängt. Die Regierung in Tallinn beschränkte am Donnerstag die Öffnungszeiten von Unterhaltungsstätten ohne feste Sitzplätze und von gastronomischen Betrieben – sie müssen von 5. Dezember an bereits um 22.00 Uhr schliessen. Einkaufszentren und Geschäfte in dem baltischen EU-Land dagegen müssen ab Samstag ihre Besucherkapazität um 50 Prozent reduzieren. Weiterhin gelten Abstandsregeln und Hygienevorschriften.
epa08292161 Latvia's and Estonia's border checkpoint in Ikla, 13 March 2020. The Estonian government has declared a state of emergency until May, due to the coronavirus disease spread in Estonia. The emergency situation will affect schools, cultural events and ferry travel, and public events are banned. Health control measures will be imposed at all border crossing points in order to identify people with symptoms of coronavirus disease (COVID-19).  EPA/Valda Kalnina
«Die Ausbreitung des Virus in Estland bleibt trotz der bisher verhängten Beschränkungen nach wie vor hoch», erklärte Regierungschef Jüri Ratas. Estland mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern hatte zuletzt einen deutlichen Anstieg der Infektionsraten verzeichnet. Nach Angaben der EU-Behörde ECDC ist die Entwicklung in dem Baltenstaat aktuell leicht schlechter als in Deutschland. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie rund 13'500 Corona-Infektionen registriert. (sda/dpa)
18:32
Missachtung von WHO hat Corona verschlimmert, sagt Generalsekretär
UN-Generalsekretär António Guterres hat die Missachtung von Corona-Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation für das Ausmass der Pandemie mitverantwortlich gemacht. Die WHO habe von Beginn an «Fakten und wissenschaftliche Orientierung» geliefert, sagte Guterres am Donnerstag zu Beginn einer zweitägigen Sondersitzung der UN-Generalversammlung. Dies hätte Grundlage für eine weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen das Virus sein können. «Leider wurden viele dieser Empfehlungen nicht befolgt.» Auf welche Länder sich seine Kritik bezieht, liess der UN-Generalsekretär offen.
Weiter sagte Guterres: «In manchen Situationen wurden Fakten zurückgewiesen und Empfehlungen ignoriert. Und wenn Länder in ihre eigenen Richtungen gehen, geht das Virus in jede Richtung.» Bei der Corona-Sondersitzung werden Videobotschaften von etwa 100 Staats- und Regierungschefs erwartet, auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel . Der abgewählte US-Präsident Donald Trump, unter dem sich die Vereinigten Staaten aus der WHO verabschiedet hatten, lässt sich vertreten.

Konkrete Beschlüsse werden von der Veranstaltung nicht erwartet. Die Corona-Sondersitzung solle zum Austausch dienen, sagte der aktuelle Präsident der Generalversammlung, Volkan Bozkir. «Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, um mit dem Finger auf andere zu zeigen.» (sda/dpa)
18:25
Grossbritannien überschreitet Marke von 60'000 Corona-Toten
In Grossbritannien hat die Zahl der offiziell registrierten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus die Marke von 60'000 überschritten. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in London mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden landesweit 414 neue Todesopfer gezählt. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 60'113.
Britain's Prime Minister Boris Johnson speaks during a news conference on the ongoing situation with the coronavirus pandemic, at Downing Street in London, Wednesday Dec. 2, 2020.  British regulators have become the first nation to authorize use of the COVID-19 vaccine developed by drugmaker Pfizer and BioNTech, and the U.K. has put in orders for 40 million doses, enough to inoculate 20 million people. (John Sibley/Pool via AP)
Das Ministerium zählt inzwischen nur Todesfälle als coronabedingt, die innerhalb von 28 Tagen nach einem positiven Testergebnis auftreten. Die Zahlen wurden daher vor einigen Monaten stark nach unten korrigiert. Nach Zahlen der britischen Statistikbehörden starben bereits mehr als 75'000 Menschen mit oder an Covid-19. Erfasst werden dabei alle Sterbefälle, bei denen die vom Coronavirus verursachte Lungenkrankheit im Totenschein erwähnt wird. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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