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Liveticker

Impf-Zahlen in Frankreich und Deutschland explodieren ++ Corona-Demo in Uri abgeblasen



Coronavirus-Zahlen Zum Daten-Dashboard
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
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Liveticker: Corona National+International 08.04.2021

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22:50
Zahl der Corona-Schwerkranken in Israel so niedrig wie im Dezember
Die Zahl der schwerkranken Corona-Patienten in Israel ist trotz weitreichender Lockerungen der Massnahmen erstmals seit mehr als vier Monaten wieder auf unter 300 gefallen.

Das Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, es gebe noch 290 Schwerkranke. Zuletzt war die Zahl am 1. Dezember mit 277 Schwerkranken niedriger gewesen, allerdings damals als Ergebnis des zweiten Lockdowns im Land. Nach dessen Lockerung war die Zahl zunächst wieder gestiegen. Ende Januar gab es noch rund 1200 schwerkranke Corona-Patienten in Israel.
epa09080100 An elderly Palestinian man receives a dose of Russia's Sputnik V COVID-19 coronavirus vaccine at the Ministry of Health Sabha Al Harazeen clinic, in Al Shejaeiya neighborhood, in the east of Gaza City, 17 March 2021. The Palestinian Authority received on 17 March around 60,000 coronavirus vaccine doses as a first shipment through the COVAX initiative. People start to receive doses of Russia's Sputnik V COVID-19 coronavirus vaccine in the Ministry of Health clinics and United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA)'s clinics.  EPA/MOHAMMED SABER
Fast vier Monate nach Beginn der rasanten Corona-Impfkampagne werden in dem kleinen Land auch immer weniger Neuinfektionen registriert. Am Donnerstag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien 274 neue Fälle gemeldet worden. Nur 0,5 Prozent von 53'755 Tests fielen demnach positiv aus. Viele Krankenhäuser haben ihre Corona-Intensivstationen bereits geschlossen. (sda/dpa)
22:44
Schweiz schliesst sich an Protest gegen WHO-Bericht nicht an
Die Schweiz will sich im Streit um einen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie nicht exponieren. Sie schliesst sich dem Protest der USA und dreizehn weiterer Staaten für eine zusätzliche Untersuchung nicht an.

«Wir wurden von den USA über das Statement informiert. Die Schweiz hat sich entschieden, sich diesem Statement nicht anzuschliessen», teilte das Aussendepartement EDA am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mit. Es bestätigte damit einen Bericht der «Neuen Zürcher Zeitung».
epa08978678 (FILE) - The logo and building of the World Health Organization (WHO) headquarters in Geneva, Switzerland, 15 April 2020 (reissued 31 January 2021). According to media reports, the World Health Organization is among the nominated for this year's Nobel Peace Prize, all backed by Norwegian lawmakers.  EPA/MARTIAL TREZZINI *** Local Caption *** 56637543
Der Schweiz sei es wichtig, anhand wissenschaftlicher Erforschung möglichst viel über die verschiedenen Aspekte des Coronavirus zu erfahren. Im Rahmen der Uno wolle sich die Schweiz unabhängig positionieren. Auf die Frage von Keystone-SDA, wie die Schweiz zum Vorwurf stehe, dass die Führung in Peking der WHO eine Kooperation verweigert haben solle, schrieb das EDA: «Zu allgemeinen Mutmassungen äussern wir uns nicht.» (sda)
21:54
Irans Innenminister mit Coronavirus infiziert
Der iranische Innenminister ist nach Angaben der gut informierten Nachrichtenagentur Fars mit dem Corona-Virus infiziert. Aus diesem Grund konnte Abdolresa Rahmani Fasli auch nicht an den Sitzungen des Corona-Krisenstabs teilnehmen, wie Fars am Donnerstag berichtete. Das Innenministerium hat Faslis Corona-Erkrankung zunächst weder bestätigt noch dementiert.

Der Iran steckt seit Anfang der Woche in der vierten Corona-Welle. Die Anzahl der neuen Corona-Fälle und der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 sind seitdem erneut drastisch gestiegen. Binnen eines Tages wurden zuletzt 185 Todesfälle und 22'586 Neuinfektionen im Zusammenhang mit dem Virus erfasst, so das Gesundheitsministerium am Donnerstag. Damit liege die Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 über 2 Millionen, die der Toten bei fast 64'000. (sda/dpa)
21:32
Mexikos Präsident will sich Astrazeneca-Impfstoff spritzen lassen
Angesichts der Diskussionen um das Coronavirus-Vakzin von Astrazeneca will sich Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador mit dem Präparat impfen lassen. Es sei erwiesen, dass die Risiken des Impfstoffs des britisch-schwedischen Pharmakonzerns und der Universität Oxford gering seien, sagte der 67-Jährige am Donnerstag in seiner täglichen Pressekonferenz. Das Mittel stehe ihm zu, da es in seiner Wohngegend eingesetzt werde.
epa09118822 A handout photo made available by the presidency of Mexico, shows the Mexican president Andres Manuel Lopez Obrador during a press conference at the National Palace of Mexico City, Mexico, 06 April 2021. The president of Mexico Andres Manuel Lopez Obrador confirmed that he will be vaccinated against covid-19 in about '15 or 20 days' and, according to the secretary of health, Jorge Alcocer, the president will receive the coronavirus vaccine from AstraZeneca.  EPA/PRESIDENCY OF MEXICO HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Wegen einer Reihe von Verdachtsfällen auf eine Hirnvenen-Thrombose nach der Impfung haben mehrere Länder den Einsatz des Astrazeneca-Impfstoffs eingeschränkt. Die EU-Arzneimittelbehörde gab am Mittwoch allerdings uneingeschränkt grünes Licht für dessen Anwendung.

López Obrador war im Januar an Covid erkrankt. Vor wenigen Tagen hatte er noch erklärt, es sei momentan nicht nötig, dass er sich gegen das Coronavirus impfen lasse, da er nach seiner Infektion genügend Antikörper habe. Neben Beschäftigten im öffentlichen Gesundheitswesen und einigen Lehrern werden in Mexiko inzwischen auch Menschen im Alter von mindestens 60 Jahren geimpft. (sda/dpa)
20:57
St.Galler Stadtpolizei plant nach Gewaltaufrufen weitere Kontrollen
Die St. Galler Stadtpolizei will am kommenden Freitag erneut ausgedehnte Personenkontrollen durchführen. Grund sind neue Aufrufe zu Gewalt. Wie schon am Osterwochenende will sie Verdächtige wegweisen.
Jugendliche brennen Feuerwerkskoerper ab, am Freitag, 2. April 2021, in St. Gallen. In der St. Galler Innenstadt haben Jugendliche am Freitagabend die Polizei attackiert. Sie bewarfen die Einsatzkraefte gegen 21 Uhr mit Gegenstaenden, diese wiederum antworteten mit Gummischrot und fuehrten Personenkontrollen durch. Nach Polizeiangaben besammelten sich auf und um den Roten Platz 300 bis 350 Jugendliche. (KEYSTONE/Michel Canonica)
(Archivbild) An zwei Freitagen hintereinander, zuletzt am Karfreitag, hatte es in St. Gallen Ausschreitungen gegeben. Am Ostersonntag hatte die Stadtpolizei nach erneuten Aufrufen zur Gewalt Personen kontrolliert und rund 650 Personen aus der Stadt weggewiesen. Das Ziel, Gewalt zu verhindern, sei erreicht worden, schrieb die Polizei am Donnerstag.

Für diesen Freitag kursierten erneut Aufrufe zu Gewalt in St. Gallen. Gewalt und Beschädigungen würden weiterhin nicht geduldet. Die Polizei will einerseits kontrollieren, ob die bereits für 30 Tage Weggewiesenen sich an die Auflage halten. Andererseits will die Stadtpolizei Personen, die «auf Krawall aus sind» oder die als Schaulustige allfälligen Ausschreitungen beiwohnen wollten, ebenfalls wegweisen. Überall in der Innenstadt müsse mit Kontrollen gerechnet werden, schrieb die Polizei. (sda)
20:29
Italiens Premier bremst bei Forderungen nach Corona-Lockerungen
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi (im Bild) macht Lockerungen bei den Corona-Sperren von Fortschritten beim Impfen abhängig. Zugleich wies er am Donnerstag in Rom Forderungen zurück, ein konkretes Datum für Öffnungen zu nennen. Lockerungen seien die beste Form der Unterstützung der Wirtschaft, sagte er vor der Presse. Er wolle «Öffnungen, aber in Verbindung mit Sicherheit».
Mario Draghi speaks during a press conference in Rome Thursday, April 8, 2021. (Riccardo Antimiani/Pool Photo via AP)
In Italien mehren sich Forderungen nach Lockerungen etwa für Bars und Restaurants. Es gab diese Woche Proteste in vielen Städten, in Rom kam es zu Ausschreitungen.

«Natürlich verurteile ich die Gewalt, aber ich verstehe die Verzweiflung und Ablehnung derer, die protestieren», sagte der frühere Chef der Europäischen Zentralbank (EZB). Dennoch sei es unerlässlich, dass die älteren Bevölkerungsgruppen mit hohem Corona-Sterberisiko durchgeimpft sein müssten, bevor neue Schritte möglich würden. (sda/dpa)
20:11
Corona-Test für 720 Schüler und Mitarbeiter an Schulen in Wetzikon
Wegen Corona-Ausbrüchen an zwei Sekundarschulen in Wetzikon sollen am Freitag rund 620 Schülerinnen und Schüler sowie rund 100 Lehrpersonen und Mitarbeitende zum Spucktest. Damit wollen die Behörden weitere Ansteckungen verhindern, wie die Schule Wetzikon am Donnerstag mitteilte. (Symbolbild)
Schueler der staedtischen Grundschulen in Chiasso machen einen freiwilligen Covid-19 Speicheltest am Montag, 29. Maerz 2021 in Chiasso. Die Kinder nehmen dazu fuer einige Sekunden eine Fluessigkeit in den Mund, die sie anschliessend in einen  Speichelbehaelter spucken. (KEYSTONE/Ti-Press /Davide Agosta)
Die Spucktests an den Sekundarschulen Walenbach und Zentrum seien freiwillig und einmalig, sagte Schulpflegepräsident Jürg Schuler auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Vorgehen sei vom kantonsärztlichen Dienst angeordnet worden.

An den beiden Schulstandorten seien in jüngster Zeit je rund fünf Corona-Fälle bekannt geworden, sagte Schuler weiter. Die Infektionsquelle sei unbekannt. Es sei wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal der beiden Schulen getestet werden könnten. Nur so könne eine weitere Ausbreitung des Virus verhindert und der Schulbetrieb aufrecht erhalten werden. (sda)
19:42
Grosse Corona-Demo in Uri abgeblasen
Zwei Tage vor einer geplanten Grossdemonstration in Altdorf UR gegen die Coronapolitik hat das Aktionsbündnis Urkantone den Anlass definitiv abgeblasen. Das Urner Obergericht wird erst nach dem Termin über eine Beschwerde gegen das Demonstrationsverbot entscheiden.
Das Rathaus in Altdorf anlaesslich der Urner Regierungsratswahlen vom Sonntag, 8. Maerz 2020 im Rathaus in Altdorf. (KEYSTONE/Urs Flueeler).
Das Gericht werde nicht mehr rechtzeitig vor dem Kundgebungstermin ein Urteil fällen, teilte das Bündnis am Donnerstag mit. Der Antrag auf superprovisorische Verfügung sei vom Gericht abgewiesen worden.

«Damit müssen wir der behördlichen Gewalt weichen und die Kundgebung absagen», schrieben die Organisatoren. Das Bündnis werde am Samstag keine sonstige Veranstaltung oder Aktivität organisieren oder sich daran beteiligen. Wenn das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt zugunsten des Bündnisses entscheide, werde die Kundgebung nachgeholt.

Am Samstag hätten Gegnerinnen und Gegner der Coronapolitik bei Altdorf UR eine grosse Demonstration durchführen wollen.
Der Kanton Uri verbot jedoch angesichts der Pandemie Demonstrationen mit mehr als 300 Personen vorläufig. Das Aktionsbündnis reichte dagegen Beschwerde ein. (sda)
18:38
Vatikanische Museen sollen am 3. Mai wieder öffnen
Die Vatikanischen Museen und Gärten sollen ab dem 3. Mai wieder öffnen. Das teilte das Museum im Vatikanstaat in Rom am Donnerstag mit. Zum Gesundheitsschutz während der Pandemie müssten die Besuchenden aber vorab im Internet auf der Seite der Museen gebucht werden. Ausserdem werde nur eine begrenzte Zahl von Gästen zugelassen. Das Öffnungsdatum sei vorläufig und hänge von der Entwicklung der Corona-Zahlen ab.
epa08975171 (FILE) - Visitors admire the Sistine Chapel as Vatican Museums reopened, Vatican City, 01 June 2020 (reissued 30 January 2021). The Vatican Museums announced a reopening on 01 February 2021, after a closure of 88 days due to coronavirus restrictions.  EPA/MAURIZIO BRAMBATTI   EDITORIAL USE ONLY *** Local Caption *** 56123816
Zuletzt war die Infektionskurve in Italien leicht gesunken, die Werte sind aber in der Regel immer noch höher als in Deutschland. Die Museen im Vatikan mit der Sixtinischen Kapelle gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Rom. Sie waren nach einer zeitweisen Öffnung in der dritten Corona-Welle im März wieder geschlossen worden. Derzeit gibt es wegen der Reisebeschränkungen in Italien kaum Urlauber in Rom. (sda/dpa)
17:00
Post startet Pilotversuch mit Massentests in zwei Kantonen
Die schweizerische Post startet im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen Pilotversuch mit Massentests in zwei Kantonen. Der Start erfolgt in rund zwei Wochen, wie die Post am Donnerstag mitteilte.
Die Post soll ihre Tochter Postfinance privatisieren k
Die Massentests sollen im Briefzentrum Zürich-Mülligen und im Paketzentrum Frauenfeld TG durchgeführt werden. Diese zwei Standorte seien für die postalische Grundversorgung sehr wichtig. Mit den Pilotversuchen will die Post Erfahrungen sammeln, um Massentests dann an weiteren Standorten umsetzen zu können.

Massentests für die gesamte Post seien logistisch kaum machbar, wird Markus Bacher, Leiter des Krisenstabs bei der Post, zitiert. Auch seien die Regelungen je nach Kanton unterschiedlich. (sda)
16:55
Zehn Millionen Menschen in Frankreich mit erster Dosis geimpft
In Frankreich haben mehr als zehn Millionen Menschen mindestens eine erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. Dieses Ziel sei eine Woche früher als vorgesehen erreicht worden, sagte Frankreichs Premier Jean Castex am Donnerstag während eines Besuchs eines Impfzentrums in Nogent-sur-Marne in der Nähe von Paris. Das sind knapp 15 Prozent der Gesamtbevölkerung.
A man waits to get vaccinated with the Astrazeneca COVID19 vaccine in a vaccination center of Saint-Jean-de-Luz, southwestern France, Thursday, April 8, 2021. (AP Photo/Bob Edme)
Generell können sich in Frankreich aktuell unter anderem Menschen in Pflegeheimen, über 70-Jährige, Pflege- und Rettungskräfte, Menschen mit Vorerkrankungen ab 50 Jahren sowie Menschen, die ein besonders hohes Risiko haben, schwer an Covid-19 zu erkranken, impfen lassen. Am Dienstag hatte ein riesiges Impfzentrum im Stade de France bei Paris seine Tore geöffnet.

Seit Mittwoch wird auch in Frankreich der Impfstoff von Biontech/Pfizer abgefüllt. Die Delpharm-Gruppe hat in einem Werk in Saint-Rémy-sur-Avre damit begonnen. Die Dosen sind nicht nur für Frankreich bestimmt. (sda/dpa)
16:01
Zürcher Stadtpolizei überwacht Plätze nach Krawallen mit Kameras
Der Zürcher Sechseläutenplatz, das Utoquai und die Umgebung des Stadelhoferplatzes werden auch in den kommenden drei Wochenendnächten mit Kameras überwacht. Wie lange sie in Betrieb bleiben, entscheidet die Stadtpolizei Zürich zu einem späteren Zeitpunkt.

Nachdem es zu mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen war, hatte die Polizei anfangs März mitgeteilt, die beliebten Plätze mit Kameras zu überwachen und die Polizeipräsenz zu erhöhen. Seither sei es zu keinen grossen Vorkommnissen mehr gekommen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag gegenüber Radio Energy Zürich.
Zwei Frauen unterhalten sich auf einer Treppe waehrend Menschen das fruehlingshafte Wetter auf dem Zuercher Sechselaeutenplatz geniessen, fotografiert am 26. Februar 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Der Kommandant der Stadtpolizei hatte die Überwachung als präventive Massnahme angeordnet. Sie war für vorerst einen Monat angekündigt worden, nun wird sie verlängert. Die Kameras werden gemäss offizieller Ankündigung der Stadtpolizei ab Freitag, 9. April, bis und mit Sonntag, 25. April, jeweils am Freitag und am Samstag von 21 bis 5 Uhr in Betrieb genommen. Am Utoquai sind im Bereich Pumpstation werden 13 Kameras im Einsatz sein, auf dem Sechseläutenplatz zwei und auf dem Stadelhoferplatz drei. (sda)
15:41
Weniger Tests über Ostern = weniger gemeldete Ansteckungen
Die Zahl gemeldeter Corona-Ansteckungen ist in der Woche vom 29. März bis 4. April (Woche 13) um 2,2 Prozent gesunken. Dies meldete das BAG am Donnerstag – und stellte gleichzeitig klar: Wegen verändertem Testverhalten über Ostern seien mehr Nachmeldungen zu erwarten – auch für die Anzahl Hospitalisationen und Todesfällen.

Bezogen auf die Bevölkerungszahl war die Altersklasse 10 bis 29 Jahre mit fast 200 Ansteckungen pro 100'000 Einwohnende und Woche am meisten betroffen. Am wenigsten betroffen waren die 70-Jährigen und Älteren. Dies könnte laut dem BAG teilweise auf einen Impfeffekt zurückzuführen sein.
Leute spazieren an der Seepromenade, am Donnerstag, 25. Maerz 2021, in Ascona. Die Gemeinde hatte gestern entschieden, in gewissen Bereichen im Freien eine Maskenpflicht einzufuehren. Diese gilt verbindlich ab Freitag. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)
Der Anteil relevanter Virusvarianten lag bei 96 Prozent der 8016 darauf analysierten Proben. Gemäss Meldungen von 23 Kantonen und Liechtenstein befanden sich am 6. April insgesamt 13'380 Personen in Isolation und 23'952 in Quarantäne. Diese Zahlen haben sich im Vergleich zur Vorwoche nicht stark verändert. Zugenommen auf 4090 hat die Anzahl Personen in Quarantäne nach Einreise aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. (sda)
15:25
Schärfere Corona-Massnahmen während des Fastenmonats Ramadan
Wegen eines befürchteten Anstiegs an Corona-Infektionen im muslimischen Fastenmonat Ramadan wollen Länder im arabischen Raum die Vorschriften während der Festtage wieder verschärfen.

So will Saudi-Arabien das traditionelle Fastenbrechen (Iftar) und das Frühstück vor dem Morgengrauen (Suhur) in Moscheen verbieten, wie der Nachrichtenkanal Al-Arabija berichtete. Gläubige in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten müssen in Moscheen Mundschutz tragen und dürfen sich dort zum speziellen Nachtgebet (Tarawih) höchstens 30 Minuten lang aufhalten.
epa09116970 People remove a prayer carpet of a mosque following new government restrictions to contain the spread of the Covid-19 coronavirus, during a smart lockdown, ahead of the Holy month of Ramadan in Rawalpindi, Pakistan, 05 April 2021. Pakistani authorities imposed smart lockdowns in an effort to curb the outbreak of a third wave of infections with Covid19.  EPA/SOHAIL SHAHZAD
(Symbolbild: Ramadan 2021 in Pakistan) Im Oman wird das öffentliche Leben während des Ramadans, der in den meisten Ländern voraussichtlich am kommenden Dienstag beginnt, wieder stark eingeschränkt. Geschäfte müssen geschlossen bleiben, auch sämtliche Aktivitäten in den Bereichen Sport, Kultur und Unterhaltung werden ausgesetzt. Ausserdem soll eine nächtliche Ausgangssperre von 21.00 Uhr abends bis 4.00 Uhr morgens gelten. Auch in der Türkei sind während des Fastenmonats verschärfte Corona-Massnahmen angedacht. (sda/dpa)
14:58
Sprunghafter Anstieg bei Corona-Impfungen in Deutschland
Nach dem Einstieg der Hausärzte hat sich die Zahl der Corona-Impfungen in Deutschland sprunghaft erhöht. So wurden am Mittwoch rund 656'000 Dosen verabreicht – 290'000 mehr als am Vortag.
A patient receives the AstraZeneca vaccine at in the practice of family doctor Antonia Stahl in Falkensee, Germany, Wednesday, April 7, 2021. Vaccination in GP surgeries are launched in Germany to support the national vaccination campaign. ( Jens Kalaene/dpa via AP)
Das geht aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts hervor. Am Mittwoch starteten in den meisten deutschen Bundesländern die Impfungen in den insgesamt 35'000 teilnehmenden Hausarztpraxen. Bisher waren an keinem Tag mehr als 367'000 Corona-Impfdosen in Deutschland verabreicht worden. In der Regel waren es deutlich weniger.

Insgesamt verabreicht wurden seit dem Start der Impfkampagne im Dezember 16,26 Millionen Impfdosen. 13,8 Prozent der Menschen in Deutschland wurden mindestens einmal geimpft – nach 13 Prozent am Vortag. Vollständig geimpft wurden 5,7 Prozent.

Die deutliche Verbreiterung der Impfkampagne bei den Hausärztinnen und -ärzten begann mit den ersten Praxen am Dienstag. In der ersten Woche erhalten alle Praxen zusammen 940'000 Impfdosen. Das sind rein rechnerisch gut 26 Dosen pro Praxis. In der Woche vom 26. April gibt es einen deutlichen Schub – dann können die Praxen insgesamt mit mehr als drei Millionen Dosen rechnen. (sda/dpa)
13:31
Das BAG meldet 2449 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 24 Stunden 2449 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 156 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei den PCR-Tests bei 6,1 Prozent und bei den Antigen-Schnelltests bei 4,7 Prozent.

13:31
Studierende fordern Rücksicht auf ihre Interessen
Studentinnen und Studenten rufen nach einem Jahr Einschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie um Hilfe. Ohne aktuelle Anzeichen auf eine Entspannung müssten die Studierenden eine Perspektive erhalten. Sonst würden Ausbildungen aufgrund der Krise abgebrochen.

Der digitale Unterricht, die finanzielle Lage der Studentinnen und Studenten, ihre mentale Gesundheit sowie die Lage bei Stipendien, Prüfungen und Lernräumen beschäftigten die Studierenden sehr, schreibt der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) am Donnerstag. Aufgrund dieser Sorgen erfolge der Hilferuf mit konkreten Forderungen.

Bei weiteren Öffnungsschritten fordert der VSS den Einbezug der Studierenden. Möglichst rasch sollte der Präsenzunterricht neben dem digitalen wieder aufgenommen werde. Bibliotheken und Arbeitsplätze müssten offenbleiben. Die Laufzeiten von Stipendien bräuchten Verlängerungen. Dazu sollte eine Unterstützung von maximal 5000 Franken aus einem nationalen Nothilfefonds an Stipendien erfolgen.

Insgesamt umfasst der Katalog 19 Forderungen mit Begründungen. Gemäss VSS gilt es, vermehrte Studienabbrüche wegen der Pandemie zu vermeiden. Schliesslich seien die Studierenden von heute die hochqualifizierten Arbeitskräfte von morgen, die auf lange Sicht die Folgen der Pandemie abfedern müssten. (sda)
13:24
Niederländische Ermittler verhindern Anschlag auf Impfzentrum
Niederländische Ermittler haben nach eigenen Angaben einen Anschlag auf ein Corona-Impfzentrum verhindert. Ein 37 Jahre alter Mann sei unter dem Verdacht eines Terroranschlags in Den Helder festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Der Mann wollte den Angaben zufolge einen Sprengkörper in dem Impfzentrum explodieren lassen und dadurch die Impfungen sabotieren.

Der mutmassliche Täter wurde nach Angaben der Justiz bereits am 18. März gefasst. Bei Krawallen gegen den Lockdown hatte es im Januar auch Angriffe auf Testzentren gegeben.

Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als Terrorakt ein: «Der Verdächtige wollte mit seinem Handeln der Bevölkerung grosse Angst einflössen und wirtschaftliche und soziale Strukturen des Landes destabilisieren.» Der Haftrichter verlängerte die Untersuchungshaft um drei Monate. Die Ermittlungen nach möglichen Komplizen dauern an. (sda/dpa)
11:53
Corona: Deutsche Experten schlagen wegen Intensivbetten Alarm
Wegen der wieder stark wachsenden Belastung der Intensivstationen in Deutschland in der Corona-Pandemie schlagen Fachleute Alarm.

«Liebe Entscheidungsträger, wie hoch sollen die Zahlen denn noch steigen bevor Ihr reagieren wollt???», schrieb der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, auf Twitter.

Städte wie Bonn, Bremen und Köln hätten kaum noch freie Betten für den nächsten Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Covid-19-Patienten. Der Charité-Virologe Christian Drosten leitete den Text des Intensivmediziners am Donnerstag bei Twitter mit dem Kommentar «Dies ist ein Notruf» an seine mehr als 700 000 Follower weiter.

Seit Mitte März steigt deutschlandweit die Zahl der Intensivpatienten mit Covid-19 wieder deutlich an. Derzeit sind es mehr als 4400, zu Jahresbeginn waren es knapp 5800 gewesen. «Wenn das so weiter geht, werden wir in Kürze auch leider Gottes über 5000 Covid-19 Patienten haben», sagt der ehemalige Divi-Präsident Uwe Janssens am Mittwoch den Sendern RTL/ntv.

Ab einer Zahl von 5000 bis 6000 Intensivpatienten könne es sein, dass einige Krankenhäuser wieder auf den Notbetrieb umstellen müssten. Berlins Universitätsklinikum Charité kündigte am Donnerstag bereits an, ab kommender Woche wieder die Zahl planbarer Eingriffe zurückzufahren.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland war nach dem starken Anstieg im März zuletzt wieder deutlich gesunken. Unklar ist, inwieweit es sich hier um einen Feiertagseffekt wegen Ostern handelt. (sda/dpa)
11:41
24h-Post- und Paketautomaten erleben Boom im Corona-Jahr 2020
ARCHIVBILD ZUM ABBAU VON 500 STELLEN BEI POSTFINANCE --- [GESTELLTE AUFNAHME/SYMBOLBILD] Ein Mann bezieht am Postomat der Poststelle am Baerenplatz in Bern Geld, aufgenommen am 16. Juli 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Die Möglichkeit, rund um die Uhr Pakete in Empfang zu nehmen oder zu verschicken, ist im Corona-Pandemie-Jahr 2020 so rege genutzt worden, wie nie zuvor. Die Post spricht von einem Boom ihrer My Post 24-Automaten, seit diese Ende 2013 installiert wurden.

Immer mehr Kunden nutzen die Dienstleistungen der Post am liebsten rund um die Uhr, wie die Post in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Schliesslich hätten sich die Gewohnheiten der Bevölkerung verändert, und der Zettel im Briefkasten mit der Überschrift «Abholungseinladung» sei aus der Zeit geraten.

Nach der Einführung der Postautomaten im Jahr 2013 hat die Post deren Anzahl schrittweise erhöht: 2018 auf 94 und Anfang 2021 auf 183 Automaten. Und auch wenn die Post immer weniger Filialen selber betreibe, sei die Zahl der Post-Zugangspunkte seit 2016 gestiegen: von 4200 auf heute rund 4700.

Gleichzeitig hat laut der Post auch die Nutzung der Automaten zugenommen: Hatten die Kunden im Januar 2018 noch rund 25’000 Transaktionen an den Automaten ausgeführt - also Pakete oder Briefe empfangen oder verschickt - waren es allein im Dezember 2020 bereits 220’000 Transaktionen, wie die Post schreibt.

Im Corona-Jahr 2020 ist die Nutzung noch stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Viele hätten sich während des Lockdowns Kleider und andere Waren nach Hause liefern lassen, schreibt die Post. Was nicht gefiel oder passte, hätten die Kunden zurückgeschickt, und zwar immer mehr am My Post 24-Automaten.
10:46
Corona-Rekord in Indien: Knapp 127 000 Fälle an einem Tag
epa09120216 Indian migrant workers wait to catch their train at the Lokmanya Tilak Terminus, in Mumbai, India, 07 April 2021. The state government of Maharashtra announced new restrictions including a night curfew in the state and strict lockdown on the weekends, to combat the spike in coronavirus cases. Shopping malls, restaurants, bars, gymnasiums, amusement parks, parks, playgrounds, beaches, salons, and places of worship will be closed, while home delivery and essential services will be allowed.  EPA/DIVYAKANT SOLANKI
Indien hat wieder einen neuen Höchstwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus erreicht. Innerhalb eines Tages seien 126 789 neue Infektionen erfasst worden, teilte das indische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Demnach wurden auch 685 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert. In absoluten Zahlen ist Indien das am drittmeisten von Corona betroffene Land - nach Brasilien und den USA.

Trotzdem leben viele so, als gebe es kein Corona mehr. Sie feiern grosse hinduistische Feste und besuchen Regionalwahlveranstaltungen, bei denen viele Leute ohne Masken und Abstand zusammenkommen. Auch ansteckendere Virusmutanten dürften bei der Virus-Ausbreitung eine Rolle spielen.

Indien stellt Impfstoffe in Massenproduktion her - und bislang wurden nach offiziellen Angaben mehr als 90 Millionen Dosen verimpft. Aber in der grössten Demokratie der Welt leben mehr als 1,3 Milliarden Menschen. Der Gesundheitsminister des besonders betroffenen und reichsten Bundesstaates Maharashtra hatte kürzlich gewarnt, dass dort bald der Impfstoff ausgehe. Aber vom indischen Gesundheitsminister Harsh Vardhan hiess es dazu, dass solche Aussagen leichtsinnig seien und Panik verbreiteten.

Angesichts der raschen Virus-Verbreitung in Indien will Neuseeland vorübergehend alle Einreisen aus dem Land verbieten. Es ist das erste Mal, dass Neuseeländerinnen und Neuseeländer nicht mehr in ihr eigenes Land dürfen. Ausländerinnen und Ausländern dürfen schon seit einem Jahr nicht mehr einreisen. (sda/dpa)
10:37
Bündner Impfkampagne kommt auf Touren
Impfdosen werden vorbereitet, im Impf- und Testzentrum fuer das Coronavirus, am Montag, 25. Januar 2021, im Impfzentrum gegen das Coronavirus, am Montag, 25. Januar 2021, im Kongresszentrum in Davos. Heute nehmen im Kanton Graubuenden neun regionale Impf- und Testzentren den Betrieb auf. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Mit dem Impfen gegen das Coronavirus soll es in Graubünden nun schneller vorangehen als erwartet. Dem Kanton wurden grössere Impfstofflieferungen zugesagt. Bis Ende Juni sollen alle Impfwilligen ihre erste Coronaimpfung erhalten.

«Es geht jetzt richtig los mit dem Impfen», sagte Kantonsärztin Marina Jamnicki am Donnerstag vor den Medien in Chur. In der kommenden Woche werde eine Impfstofflieferung mit rund 15'000 Impfdosen erwartet. Bis Ende Juni 2021 rechne der Kanton mit der Lieferung von insgesamt 184'000 Impfstoffdosen.

Diese Impfstoffmenge sollte ausreichen für alle der knapp 200'000 Einwohner Graubündens, die sich impfen lassen wollen. Gemäss aktuellen Umfragen ist das etwa die Hälfte der Bevölkerung. Zudem werden Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre vorerst nicht geimpft. (sda)
10:16
Höchststand bei Corona-Neuinfektionen in der Türkei
People wearing masks to help protect against the spread of coronavirus, wait to enter a hospital for the Pfizer/BioNtech COVID-19 vaccine, in Ankara, Turkey, Saturday, April 3, 2021. Turkey has begun administering the Pfizer/BioNtech COVID-19 vaccine, in addition to the vaccine developed by China's Sinovac company, amid a sharp increase in infections. (AP Photo/Burhan Ozbilici)
Die Corona-Neuinfektionen in der Türkei sind auf den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie angestiegen. Das Gesundheitsministerium meldete am Mittwochabend 54 740 Neuinfektionen an einem Tag und 276 Todesfällen in 24 Stunden im Zusammenhang mit Covid-19.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist besonders in der Millionenmetropole Istanbul hoch. Sie lag zuletzt bei rund 590 Fällen pro 100 000 Einwohner in einer Woche.

Die Türkei mit ihren rund 84 Millionen Einwohnern hatte Corona-Beschränkungen Anfang März teilweise aufgehoben - seitdem steigen die Fallzahlen rapide. Inzwischen gelten wieder strengere Massnahmen wie Ausgangsbeschränkungen am gesamten Wochenende in bestimmten Regionen. Im Fastenmonat Ramadan, der kommende Woche beginnt, sollen weitere Massnahmen greifen. Cafés und Restaurants, die zurzeit geöffnet sind, müssen dann etwa auf Paketservice umstellen.

Die Türkische Ärztevereinigung (TTB) warf der türkischen Regierung auf Twitter eine falsche Politik in der Pandemie vor. Die türkische Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan war unter anderem wegen dem Abhalten von Grossveranstaltungen trotz steigender Fallzahlen in die Kritik geraten. TTB-Vorsitzende Sebnem Korur Fincanci hatte zudem bereits vergangene Woche vor Platzmangel in Krankenhäusern gewarnt. (sda/dpa)
9:42
Deutlich mehr Corona-Tote binnen 24 Stunden in den USA
epa08992685 Registered Nurse Donna Bowes takes care of a Covid-19 patient in his ICU (Intensive care Unit) room at the Sharp Chula Vista Medical Center, amid coronavirus pandemic in Chula Vista, South of San Diego, California, USA, 05 February 2021 (issued on 06 February 2021). Located by the Mexican border, the hospital sees a lot of Mexican nationals crossing the border seeking care for Covid-19.  EPA/ETIENNE LAURENT
In den USA haben die Behörden binnen eines Tages 2563 Tote nach einer Corona-Infektion gemeldet. Das waren fast 1500 mehr als am gleichen Tag der Vorwoche mit 1076, wie am Donnerstagmorgen (MEZ) aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore für Mittwoch hervorging.

Zudem wurden für denselben Zeitraum 74 628 Neuinfektionen registriert. Vor einer Woche waren es 67 029 gewesen. Der bisherige Tagesrekord an Neuinfektionen war in den USA mit 300 295 am 2. Januar erreicht worden. Die Todesfälle erreichten am 12. Januar mit 4476 den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

Mit bisher mehr als 559 100 Toten und 30,9 Millionen Infektionen sind die USA in absoluten Zahlen das weltweit am stärksten von der Pandemie betroffene Land. Inzwischen wurden mehr als 64,4 Millionen Menschen vollständig geimpft. Insgesamt zählen die USA knapp 330 Millionen Einwohner.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmässig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert. (sda/dpa)
9:12
Auch Spanien empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff nur für über 60-Jährige
Auch in Spanien soll der Corona-Impfstoff von Astrazeneca vorerst nicht mehr an unter 60-Jährige verabreicht werden.

Das habe das Gesundheitsministerium den Regionen des Landes empfohlen, teilte Ministerin Carolina Darias in der Nacht zum Donnerstag in Madrid mit. Es handele sich um einen vorläufige Vorschlag. «Mit den bisher vorliegenden Informationen und als Vorsichtsmassnahme wird empfohlen, den Impfstoff bei Menschen ab 60 Jahren einzusetzen», so Darias nach einem Treffen des Interterritorialen Gesundheitsrates.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Mittwoch erklärt, dass es sich nach ihrer Einschätzung bei den aufgetretenen Blutgerinnseln um Nebenwirkungen des Vakzins handelt. Die EMA nahm jedoch keine Änderung an ihrer uneingeschränkten Empfehlung für den Impfstoff vor. In Europa gelten in unterschiedlichen Staaten schon länger unterschiedliche Regeln beim Einsatz des Astrazeneca-Mittels. (sda/dpa)
7:31
Jungfraubahn erleidet wegen Corona erstmals einen Verlust
Das Sphinx-Observatorium auf dem Jungfraujoch, am Samstag, 15. August 2020. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Nach den Rekordzahlen in den Vorjahren hat die Jungfraubahn im Geschäftsjahr 2020 erstmals in ihrer Geschichte einen Verlust hinnehmen müssen. Nachdem infolge der Pandemie rund zwei Drittel weniger Besucher den Weg aufs Jungfraujoch gefunden hatten, wurde dieser aber bereits erwartet. Das laufende Jahr dürfte weiter stark von der Krise geprägt sein.

Der Betriebsertrag sank 2020 um fast die Hälfte auf 126 Millionen Franken, nach 223,3 Millionen im Vorjahr, wie die Gruppe am Donnerstag mitteilte. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei -11,2 Millionen, nach einem Plus von 67,5 Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich stand ein Reinverlust von 9,7 Millionen nach einem Rekordgewinn von 53,3 Millionen in der Vorjahresperiode. Auf eine Dividende wird für 2020 wie schon für 2019 angesichts der noch immer grossen Unsicherheiten erwartungsgemäss verzichtet.

Mit der Ausbreitung des Coronavirus brachen dem Bergbahnbetreiber die vorwiegend aus Asien kommenden internationalen Touristen weg. Auch die höhere Nachfrage heimischer Gäste konnte den Wegfall kaum kompensieren. So fanden gerade mal noch rund 263'000 Besucher den Weg aufs Jungfraujoch, nachdem es in den Vorjahren über eine Million waren. Letztmals kamen in den 1980er-Jahren weniger Touristen auf das Jungfraujoch. (awp/sda)
7:22
Hautärzte raten zu Desinfektionsmitteln statt Seife
[Gestellte Aufnahme / Symbolbild] Eine Person desinfisziert am Arbeitsplatz die Haende mit einem Handdesinfektionsmittel, fotografiert am 2. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Ständiges Händewaschen mit Seife in der Corona-Pandemie hat zu mehr Handekzemen geführt. Darauf weist die Deutsche Dermatologische Gesellschaft hin und empfiehlt, lieber zu Desinfektionsmittel zu greifen.

«Die empfohlenen intensivierten Massnahmen der Handhygiene bergen ein nicht unerhebliches Gesundheitsrisiko für die Entstehung von Handekzemen», sagte der Sprecher der Gesellschaft, Peter Elsner (Uniklinikum Jena) der Deutschen Presse-Agentur.

Rückmeldungen aus Hautarztpraxen und -kliniken zeigten, dass die Zahl der Patienten mit solchen Beschwerden seit einem Jahr steige, sagte Elsner. Besonders gefährdet seien Menschen im Medizin-Sektor: Bei einer Befragung von über 100 Beschäftigten des Universitätsklinikums München klagten 90 Prozent über die Symptome eines Handekzems wie Trockenheit, Rötung, Jucken, Brennen, Schuppen oder Risse.

«Natürlich gelten in der Pandemie die AHA-Regeln», betonte Elsner. «aber für eine gesunde Haut ist desinfizieren besser als einseifen». Seife löse die Fette aus der Haut, die natürliche Barriere des Körpers werde zerstört. (sda/dpa)
Schweiz schliesst sich US-Kritik an WHO-Pandemie-Bericht nicht an
Die Schweiz will sich im Streit um einen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie nicht exponieren. Sie schliesst sich einem Medienbericht zufolge dem Protest der USA und dreizehn weiterer Staaten für eine zusätzliche Untersuchung nicht an.

Die Schweiz hat sich entschieden, sich diesem Statement nicht anzuschliessen, wie die «Neue Zürcher Zeitung» am Donnerstag unter Berufung auf ein Schreiben des Schweizer Aussendepartements berichtete. Die Schweiz will sich demnach bei Bedenken zur Studie unabhängig positionieren und sich in der «politisch sensiblen» Diskussion zurückhaltend verhalten.

Die in der vergangene Woche vorgestellte Untersuchung im Auftrag der WHO nannte als die wahrscheinlichste Variante für den Ausbruch der Pandemie eine natürliche Übertragung des Virus von einer Fledermaus über einen bis anhin unbekannten Zwischenwirt auf den Menschen. Die Experten betonten die Notwendigkeit weiterer Studien über die Herkunft des Virus aus der Tierwelt sowie einer möglichen Viruszirkulation ausserhalb Chinas, bevor die ersten Fälle in Wuhan entdeckt wurden.

Die Theorie, das Virus könne aus einem Labor entwichen sein, bezeichneten die Forscher als «extrem unwahrscheinlich» - ganz im Sinne der chinesischen Regierung.

Die USA und 13 weitere Länder äusserten danach Zweifel an der Qualität der lange erwarteten Untersuchung. Die Studie sei deutlich verzögert worden und die Wissenschaftler hätten keinen Zugang zu kompletten Originaldatensätzen und Proben gehabt, hiess es. Zu den Unterzeichnern gehörten auch Dänemark, Norwegen, Grossbritannien, Australien, Kanada und Japan. Die USA forderten weitere Schritte in Form einer unabhängigen Untersuchung. (sda)
Zweite Corona-Welle: Argentinien verhängt wieder Ausgangssperren
Angesichts der zweiten Welle der Corona-Pandemie in Argentinien verhängt die Regierung des Landes wieder strenge Ausgangsbeschränkungen. In den besonders betroffenen Distrikten gilt ab Freitag eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 24.00 und 6.00 Uhr, wie Präsident Alberto Fernández ankündigte. «Argentinien hat die zweite Welle erwischt», sagte der Staatschef.

«Als Präsident ist es meine Verantwortung, die Zügel in die Hand zu nehmen und das Land zu führen.» Trotz einer Impfung hatte sich Fernández zuletzt selbst mit dem Coronavirus infiziert. Private Zusammenkünfte in Häusern und Wohnungen über die eigene Familie hinaus werden bis Ende April untersagt, Treffen unter freiem Himmel auf höchstens 20 Personen begrenzt. Restaurants und Bars müssen um 23.00 Uhr schliessen, Kasinos und Diskotheken werden komplett geschlossen. Den öffentlichen Nahverkehr dürfen nur noch Mitarbeiter aus essenziellen Sektoren benutzen. Diese Beschränkungen gelten für die Bewohner der Hauptstadt Buenos Aires und der umliegenden Vororte sowie der Ballungsräume Córdoba, Mendoza, Tucumán, San Juan und Rosario. Insgesamt sind etwa 26 der rund 45 Millionen Argentinier betroffen. In den übrigen Regionen sollen die Gouverneure Regelungen treffen, um die Mobilität und Kontakte zu drosseln.

Am Mittwoch meldete Argentinien 22 039 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden - so viele wie niemals zuvor in der Pandemie. Insgesamt haben sich in dem südamerikanischen Land rund 2,4 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, fast 57 000 Patienten sind bislang im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. (sda/dpa)
epa09118600 A woman is tested for covid-19 in Buenos Aires, Argentina, 06 April 2021. Argentina is going through an acceleration of positive cases that brings the expected second wave of the pandemic closer. The two jurisdictions that registered the most cases were the province of Buenos Aires, with more than 6,200 positives on 05 April, and the city of Buenos Aires, with one of its highest historical figures since the start of the pandemic, more than 2,400 infections.  EPA/JUAN IGNACIO RONCORONI
Italien empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff nun für über 60-Jährige
Auch Italien ändert seine Impfrichtlinien und empfiehlt das Präparat von Astrazeneca jetzt für Menschen über 60 Jahre. Das gab der Präsident des obersten Gesundheitsinstituts (CTS), Franco Locatelli, am Mittwochabend in Rom bekannt. Er und andere Experten des Gesundheitsministeriums betonten, dass der Impfstoff in Italien weiter als ein sehr gutes Mittel eingestuft werde. Aufgrund von sehr seltenen Vorkommnissen von Blutgerinnseln im Zusammenhang mit dem Präparat habe Gesundheitsminister Roberto Speranza sich aber für die «bevorzugte Verwendung» von Astrazeneca-Dosen bei Menschen über 60 Jahre entschieden. (sda/dpa)
Bolsonaro will keinen Lockdown
Auch auf dem bisherigen Höhepunkt der Corona-Pandemie in Brasilien schliesst Präsident Jair Bolsonaro harte Ausgangsbeschränkungen in dem südamerikanischen Land weiter aus. «Wir werden nach Alternativen suchen. Wir werden die Politik des Zuhausebleibens, des Abriegelns, des Lockdowns nicht hinnehmen», sagte der Staatschef am Mittwoch einem Bericht des Nachrichtenportals G1 zufolge bei einem Besuch im Süden des Landes.

Bolsonaro hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost und stemmt sich mit Verweis auf die wirtschaftlichen Folgen seit Beginn der Pandemie gegen einen landesweiten Lockdown. Am Dienstag wartete Bolsonaro mit Verschwörungstheorien auf. Er sagte: «Ich kann das Problem mit dem Virus in wenigen Minuten lösen.» Er müsse nur den grössten Zeitungen genügend Geld zahlen.

Brasilien ist ein Brennpunkt in der Corona-Pandemie: Am Dienstag hatten die Gesundheitsbehörden erstmals mehr als 4000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 an einem Tag registriert. Bislang haben sich im grössten Land Lateinamerikas mehr als 13 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, fast 337'000 Menschen sind gestorben. Zuletzt hatten Wissenschaftler zudem eine neue Variante des Coronavirus (P.1) identifiziert. (sda/dpa)
Wearing a mask to curb the spread of the new coronavirus, Brazil's President Jair Bolsonaro arrives for a ceremony to deliver affordable homes built by the government, in a neighborhood of Brasilia, Brazil, Monday, Apr. 5, 2021. (AP Photo/Eraldo Peres)
Britische Corona-Variante in den USA dominant
Die zuerst in Grossbritannien entdeckte, sehr ansteckende Corona-Variante B.1.1.7 kommt in den USA nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC inzwischen häufiger vor als das ursprüngliche Virus. CDC-Chefin Rochelle Walensky sagte am Mittwoch in Washington, auf Basis der jüngsten Schätzungen sei die britische Corona-Variante in den Vereinigten Staaten die aktuell vorherrschende Variante. Die Behörde hatte bereits im Januar gewarnt, dass es dazu kommen könnte.

Nach neuen Studien aus Grossbritannien und den USA vermehrt sich die britische Variante um 35 Prozent stärker als das herkömmliche Coronavirus. Auch in der Schweiz ist B.1.1.7 vorherrschend. (sda/dpa)
Astrazeneca nur noch für über 30-Jährige in Grossbritannien
Die britische Impfkommission hat ihre Empfehlung für den Astrazeneca-Impfstoff geändert. Das Präparat soll künftig möglichst nur noch Erwachsenen über 30 Jahren verabreicht werden, wie die Kommission am Mittwoch mitteilte. Grund sind Berichte über seltene Fälle von Blutgerinnseln im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Vakzin. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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Auf die Coronakrise soll in der Schweiz ein beispielloser Konsumrausch folgen

Konsum, Jobs, Investitionen: Der Einbruch ist viel tiefer als in der Finanzkrise 2008/2009, doch die Wirtschaft erholt sich deutlich schneller. Die Pessimisten scheinen falsch zu liegen.

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