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Liveticker

Irland verlängert Lockdown bis 5. April ++ Über 5000 Härtefallanträge im Kanton Zürich



Coronavirus-Zahlen Zum Daten-Dashboard
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 23.02.21

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Team watson
21:49
Irland bleibt bis April im Lockdown
In Irland soll bis mindestens zum 5. April die höchste Stufe der Corona-Massnahmen gelten. Das sagte Premierminister Micheal Martin am Dienstag im Regierungssitz in Dublin. Die Schulen sollen allerdings schrittweise bereits vom kommenden Monat an wieder geöffnet werden.

Die Infektionszahlen seien zwar rückläufig, so Martin. Doch die britische Virus-Variante B.1.1.7 habe die Situation stark verändert. Inzwischen seien 90 Prozent aller Neuinfektionen in dem Land auf den sich schneller ausbreitenden Virus-Typ zurückzuführen. «Die Wahrheit ist, dass dies die Dynamik erheblich verändert hat, und wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir die nächsten Schritte voran machen», sagte der irische Premier. (sda/dpa)
19:47
Niederlande lockern nur wenig
Angesichts steigender Infektionszahlen werden die Niederlande an der geltenden Ausgangssperre festhalten und den Lockdown nur geringfügig lockern. Ab dem 2. März dürfen Friseure, Kosmetikerinnen und Masseure wieder Kunden empfangen, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag mitteilte. Besonders für Jugendliche werden einige Corona-Massnahmen gelockert.

«Wir sind auf dem Weg zu besseren Zeiten, einer schrittweisen Öffnung der Gesellschaft», sagte Rutte. Doch er warnte auch: «Die dritte Welle ist nach Ansicht von Experten unvermeidlich, die Zahlen steigen wieder.» Dennoch würden einige Massnahmen gelockert, da auch soziale, psychische und wirtschaftliche Folgen immer schwerer ins Gewicht fielen.

Seit Mitte Dezember gilt in den Niederlanden ein strenger Lockdown. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen, Kontakte beschränkt auf eine Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Seit 23. Januar gilt zudem eine Ausgangssperre von 21 bis 4.30 Uhr. In den ersten Tagen hatte es heftige Proteste und Krawalle im ganzen Land gegeben. Die Ausgangssperre, die auch vor Gericht angefochten worden war, wurde um weitere drei Wochen zunächst bis 15. März verlängert. (sda)
16:55
Armee verkauft überflüssiges Schutzmaterial in der Schweiz
Die Armee verkauft überflüssiges Schutzmaterial zu «sehr stark reduzierten Preisen» an Kantone, Gemeinden und an Pflegeeinrichtungen. So soll vermieden werden, dass das Material vernichtet werden muss.

Die Armeeapotheke hat während des vergangenen Jahres zahlreiche medizinische Güter beschafft. Der Verbrauch im Gesundheitswesen sei nun aber geringer als ursprünglich angenommen, teilte die Armee am Dienstag mit. Sie habe deshalb am Montag den Kantonen und Gemeinden in einem Brief Masken und Desinfektionsmittel angeboten, die per Ende 2022 ablaufen.

Die Masken sollen einen Rappen pro Stück kosten, das Desinfektionsmittel soll kostenlos bezogen werden können.

Pflegeinstitutionen erhalten die Information über die Gemeinden oder die kantonalen Verbände der betroffenen Branchen. Zudem sollen Masken an schweizerische Hilfsorganisationen auf Anfrage kostenlos abgegeben werden. Das Material darf nicht weiterverkauft werden. (sda)
15:44
Der Countdown in England läuft
Gestern verkündete Premierminister Boris Johnson, dass bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie im Landesteil England aufgehoben werden sollen. Die Bewohnerinnen und Bewohner Englands nehmen ihn beim Wort: Es wurde bereits eine Website erstellt, die eigens dazu da ist, den Countdown bis zu den Pub-Öffnungen herunterzuzählen.

Verlinkt wurden auf der Website noch die Tweets der britischen Regierung, welche den Lockerungsplan darstellen:

15:27
Über 5000 Härtefallanträge im Kanton Zürich
In der zweiten Anmelderunde sind im Kanton Zürich 5554 Covid-Härtefallanträge eingegangen. Beantragt wurden 907,4 Millionen Franken für nicht rückzahlbare Beträge und 372,5 Millionen Franken für Darlehen. Der bisher vom Kantonsrat bewilligt Kredit wird somit klar nicht ausreichen.

Die Anzahl der Anträge sei nicht ganz so hoch wie erwartet ausgefallen, teilte die Finanzdirektion am Dienstag mit. Der Bund sei von schweizweit ungefähr 100'000 Gesuchen ausgegangen, womit im Kanton Zürich etwa 20'000 zu erwarten gewesen seien. Die Anträge würden nun geprüft. Erste Auszahlungen sollen ab nächster Woche erfolgen.
epa08945850 Aedestrian wearing protective face mask walks in front of a closed Jahan jewellery shop the first day of the closure of non-essential shops during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Geneva, Switzerland, 18 January 2021. From 18 January 2021, Switzerland closes non-essential shops and introduces  mandatory teleworking as well as the extension to the end of February of restaurant and sports facilities closures in a move to drastically reduce coronavirus infections.  EPA/LAURENT GILLIERON
Wie erwartet seien unter den Gesuchstellern viele Betriebe, die aufgrund der Corona-Massnahmen während mindestens 40 Tagen geschlossen waren. Davon betroffen waren vor allem Detailhandelsgeschäfte und Restaurants.

Aus der ersten Zuteilungsrunde sind laut Mitteilung bereits rund 104 Millionen Franken ausbezahlt worden.
Für die zweite Runde stehen somit noch 252 Millionen Franken ausschliesslich für nicht rückzahlbare Beiträge oder 315 Millionen Franken ausschliesslich für Darlehen zur Verfügung.

Da dies mit Blick auf die eingegangenen Gesuche bei Weitem nicht reichen wird, kündigt die Finanzdirektion an, einen weiteren Zusatzkredit zu beantragen. (sda)
15:14
Pandemie sorgt für starke Abwanderung aus Grossbritannien
Die Corona-Pandemie hat zu einer historischen Abwanderung aus Grossbritannien geführt. 2020 zogen fast eine Million im Ausland geborene Personen ab 16 Jahren weg, wie das Statistikamt ONS am Dienstag in London mitteilte. Der Grossteil davon – rund 795 000 – waren Arbeitskräfte.

Die Zahlen stammen aus einer offiziellen Umfrage zum britischen Arbeitsmarkt. Die normalerweise verwendeten Daten zur Einwanderung konnten wegen der Pandemie nicht gesammelt werden. Daher sollten die Zahlen «mit Vorsicht» verwendet werden.
A coach delivers passengers to the Radisson Blu Edwardian Hotel, near Heathrow Airport, London, Monday Feb. 15, 2021 where they will remain during a 10 day quarantine period after returning to England from one of 33 "red list" countries. New regulations now in force require anyone who has been in a 'high-risk' location to enter England through a designated port and have pre-booked a package to stay at one of the Government's managed quarantine facilities. (AP Photo/Alastair Grant)
«Ich habe keinen Zweifel, dass wir eine Abwanderung von Menschen erlebt haben, die in der jüngeren Geschichte beispiellos ist», sagte Jonathan Portes, Professor für Wirtschaft und öffentliche Politik am King's College London und ehemaliger Chefökonom des britischen Arbeitsministeriums. Es sei schwer zu sagen, ob die Personen wieder zurückkehren, sobald die Pandemie vorbei sei.

Grossbritannien hat die höchste Zahl an Corona-Todesopfern in Europa zu beklagen. Die Wirtschaft brach 2020 um rund zehn Prozent ein – doppelt so stark wie die deutsche. Einige Branchen wie das Gastgewerbe, die zuvor eine grosse Anzahl ausländischer Arbeitskräfte beschäftigten, wurden besonders hart getroffen. (awp/sda/reu)
15:05
Corona-Lockerungen auf Island – Bis 200 Zuschauer beim Fussball
Die stark gesunkenen Neuinfektionszahlen auf Island haben für die Menschen auf der Nordatlantik-Insel weitere Lockerungen der geltenden Corona-Massnahmen zur Folge.

Ab Mittwoch dürfen sich wieder maximal 50 statt wie bisher 20 Personen versammeln,
wie Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Dienstag ankündigte. Bis zu 200 Zuschauer dürfen bei sportlichen Wettkämpfen sowie im Theater oder Kino dabei sein, sofern sie sitzen und mindestens einen Meter Abstand zueinander halten können.

Schwimmbäder und Fitnessstudios dürfen ab Mittwoch bis zu 75 Prozent ihrer maximalen Auslastung erreichen, Restaurants und Kneipen am Abend bis 23.00 Uhr und damit eine Stunde länger als bislang öffnen.
Im Supermarkt und anderen Geschäften müssen die Isländer aber weiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wie Svavarsdóttir klarmachte.
Reykjavik, Island
Bei Spielen in der ersten isländischen Fussballliga und anderen Sportveranstaltungen waren Zuschauer zuletzt im vergangenen Herbst live dabei gewesen. Damals hatte die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf der abgeschiedenen Insel ihren Höchststand erreicht, seitdem ist sie rapide gesunken. Im europäischen Vergleich hat Island auf seine kleine Bevölkerung gerechnet die mit Abstand niedrigsten Neuinfektionszahlen aller Länder des Europäischen Wirtschaftsraums. (sda/dpa)
14:53
Stockholm rät Einwohnern zum konsequenten Maskentragen
Die schwedische Hauptstadt Stockholm legt ihren Einwohnern angesichts wieder steigender Neuinfektionszahlen den umfassenden Gebrauch eines Mund-Nasen-Schutzes ans Herz.

«Wir wollen, dass man während des gesamten Tages Mundschutz im öffentlichen Verkehr verwendet»
, sagte die Infektionsschutzärztin der Region Stockholm, Maria Rotzén Östlund, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Auch in bestimmten überdachten Bereichen – etwa beim Friseur, in der Apotheke oder im Lebensmittelmarkt – sowie bei Bedarf am Arbeitsplatz werde zum Mundschutz geraten. Die Empfehlungen gelten mit sofortiger Wirkung und vorläufig bis zum 22. März.

Schweden ist in der Corona-Krise einen Sonderweg mit vergleichsweise freizügigen Corona-Massnahmen sowie Empfehlungen und Appellen an die Vernunft der Bürger gegangen. Damit einhergegangen waren höhere Infektions- und Todesfallzahlen. Seit einem neuen Höchststand bei den Neuinfektionen im Dezember sind die schwedischen Corona-Zahlen wieder gesunken, allerdings halten sie sich seit längerem auf einem vergleichsweise hohen Niveau. (sda/dpa)
14:10
Mutanten in der Berner Länggasse: Bis zu 150 Kinder werden getestet
Im Berner Länggass-Schulhaus findet am Mittwoch eine Durchtestung statt, weil im Schulkreis Länggasse-Felsenau nach der Sportwoche mehrere Corona-Fälle bekanntgeworden sind. In drei Fällen wurde ein mutiertes Virus bestätigt.

Das teilte die bernische Gesundheitskommission am Dienstag mit. Drei Schulklassen befinden sich auf Anordnung des Kantonsärztlichen Dienstes in Quarantäne.

Schnelltests werden in einzelnen Klassen durchgeführt, die direkt oder indirekt betroffen sind. Zwischen 120 und 150 Kinder ab der vierten Klasse werden getestet. Die Eltern seien informiert worden, teilte der Kanton mit. (sda)
13:53
Studie: Corona bei Schwangeren erhöht Sterberisiko für Baby nicht
Eine Corona-Infektion bei Schwangeren erhöht nicht die Gefahr für einen Tod des Babys im Mutterleib oder nach der Geburt. Das bestätigt eine am Dienstag vorgestellte Studie des Imperial College London. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin «Ultrasound in Obstetrics and Gynecology» veröffentlicht. Schon zuvor hatten Untersuchungen ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen einer Corona-Infektion und dem Tod von Kindern im Mutterleib oder nach der Geburt gibt.
Nelida Lopez holds Peyton's foot, her newborn granddaughter, on the day Peyton arrived home from the hospital, in the Catia neighborhood of Caracas, Venezuela, Saturday, Sept. 12, 2020. The biggest concerns for Peyton's parents are the new coronavirus pandemic and keeping their newborn daughter healthy. (AP Photo/Matias Delacroix)
Bei der Analyse von Daten 4000 schwangerer Frauen aus Grossbritannien und den USA, die entweder nachweislich mit dem Coronavirus infiziert waren oder bei denen eine Infektion vermutet wurde, wurden allerdings überdurchschnittlich viele Frühgeburten registriert. Demnach brachten 12 Prozent der Frauen in Grossbritannien ihr Kind vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 7,5 Prozent.

Ähnlich sah es in den USA aus. Zumindest zum Teil könne sich der Anstieg damit erklären lassen, dass sich Ärzte aus Sorge um die Gesundheit von Mutter und Baby verstärkt für einen vorzeitigen Kaiserschnitt entschieden, erläutern die Forscher. Die Zahl der spontanen Frühgeburten sei niedriger gewesen als erwartet. (sda/dpa)
13:42
BAG registriert 134'325 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen
Bis und mit Sonntag sind in der Schweiz innert Wochenfrist 134'325 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 19'189 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 5 Prozent. Insgesamt wurden bis Sonntag 675'556 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 173'407 Personen vollständig geimpft, das heisst 2 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 328'742 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 190'869 Impfdosen. Zudem sind noch 17'600 Impfdosen beim Bund gelagert.
13:32
925 Covid-19-Patienten in Zürcher Stadtspital Waid und Triemli
Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Zürcher Stadtspital Waid und Triemli 925 Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das entspricht einem Viertel aller mit dem Coronavirus hospitalisierten Menschen im Kanton Zürich.
Pipettieren von Corona-Proben in einer 96-Well Platte durch eine Labor-Mitarbeiterin, am Dienstag, 2. Februar 2021, im Zentrallabor Stadtspital Triemli in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Ende Februar 2020 nahm das Spital den ersten Patienten mit Covid-19 auf, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Mit speziellen Isolationsabteilungen und Extra-Betten auf den Intensivstationen wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, um die Infizierten zu versorgen. Insgesamt waren rund zwei Drittel der betreuten Covid-19-Patientinnen und -Patienten über 65 Jahre alt.

15 Prozent der Patientinnen und Patienten wurden auf der Intensivstation behandelt, 9 Prozent mussten beatmet werden. 100 Menschen sind gestorben. Auch hier zeigte sich das Alter als Risiko: 92 Prozent der Verstorbenen waren über 65 Jahre alt, wie es in der Mitteilung heisst.

Von den über 3300 mit Covid hospitalisierten Personen im Kanton hat das Stadtspital nach dem Universitätsspital den zweitgrössten Anteil betreut. (sda)
13:29
1131 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1131 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 14 neue Todesfälle und 43 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 4,8 Prozent bei den PCR-Tests und bei 4,2 Prozent bei den Antigen-Schnelltests. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 162,19 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 12. Februar bei 0,92.

Insgesamt hat das BAG 8366 bestätigte Ansteckungen mit einer mutierten Coronavirus-Variante registriert.
Davon entfielen 3122 auf die britische Variante, 132 auf die südafrikanische sowie sechs auf die brasilianische. 5106 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

Bis Sonntagabend wurden 866'425 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 675'556 Dosen bereits verabreicht. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 4'939'727 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 551'355 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

23'267 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 9240. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 11'022 Menschen in Isolation und 18'588 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 2899 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren. (sda)



11:35
Bund soll regelmässige Corona-Tests und Corona-Ausweis prüfen
Der Bundesrat soll prüfen, ob der Bund die Kosten für einen regelmässigen Corona-Test in der Bevölkerung übernehmen soll. Zudem soll er untersuchen, ob ein digitaler «Covid-Free-»Nachweis geschaffen werden kann. Das empfiehlt die Gesundheitskommission des Ständerats (SGK-S).

Geprüft werden soll, ob der Bund bis Ende Juni 2021 die Kosten eines Tests pro Bewohnerin und Bewohner alle zwei Wochen übernehmen kann. Die Kommission empfiehlt dem Bundesrat zudem, Prioritäten zu setzen beim Testen, Impfen, dem dazu gehörenden Datenmanagement sowie einer raschen und transparenten Information über alle Daten, die zur Beurteilung der Corona-Pandemie relevant sind, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten.

An der Sitzung sprach sich die Kommission zudem für die Annahme mehrerer Motionen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aus. In diesen geht es etwa darum, Lehren aus der Pandemie für das Schweizer Gesundheitssystem zu ziehen, die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu beschleunigen oder die Leistungserbringer und die Gesundheitsfachpersonen zu verpflichten, sich einer Gesellschaft über das elektronische Patientendossier anzuschliessen.

An der Sitzung der Kommission nahmen auch Gesundheitsminister Alain Berset und Fachleute des Bundesamts für Gesundheit teil. Die Kommissionsmitglieder sprachen ihnen das Vertrauen in ihre Arbeit aus. (sda)
11:20
Nach angekündigtem Lockdown-Ende: Briten buchen üppig Reisen
Nach den angekündigten Corona-Lockerungen in England verzeichnen britische Reise- und Ferienanbieter ein sprunghaft gestiegenes Interesse. Flugbuchungen aus Grossbritannien seien in den Stunden nach der Rede von Premierminister Boris Johnson um 337 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und Ferienbuchungen sogar um 630 Prozent gestiegen, teilte die Fluggesellschaft Easyjet in Luton mit.

Der grösste britische Reiseanbieter Tui UK verzeichnete eine Versechsfachung der Buchungen. An der Londoner Börse legten die Aktien der Konzerne am Dienstag kräftig zu.
Johnson hatte am Montag die Pläne der Regierung aus dem Corona-Lockdown vorgestellt. Demnach sollen die Restriktionen schrittweise aufgehoben werden, bis vom 21. Juni an dann gar keine Beschränkungen mehr gelten. Bereits vom 17. Mai an könnten Ferien im Ausland wieder erlaubt werden. Voraussetzung für jede Lockerung ist, dass die Zahl der Neuinfektionen niedrig bleibt und das Impfprogramm weiter voranschreitet.
epa08672897 People enjoy the last days of summer at the Benidrom beach in Alicante, eastern Spain, 16 September 2020.  EPA/MORELL
Beliebte Reiseziele waren den Konzernen zufolge Málaga, Alicante sowie Mallorca in Spanien, Faro an der Algarve in Portugal sowie die griechische Insel Kreta. Die meisten Buchungen wurden für August gemacht. «Die Ansprache des Premierministers hat vielen Kunden in Grossbritannien einen dringend benötigten Vertrauensschub verliehen», sagte Easyjet-Chef Johan Lundgren der Mitteilung zufolge.

Tui-UK-Chef Andrew Flintham bot der Regierung an, gemeinsam einen «risikobasierten Rahmen» zu entwickeln, damit Ferienreisende diesen Sommer ins Ausland reisen können. «Die Menschen können sich auf eine wohlverdiente Pause nach einem für viele sehr schwierigen Jahr freuen», sagte Flintham der Nachrichtenagentur PA zufolge.
(awp/sda/dpa)
11:00
Seco startet Coaching-Programm für Beherbergungsbranche
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und HotellerieSuisse lancieren ein Coaching-Programm für die von der Corona-Pandemie stark getroffene Beherbergungsbranche. Kleine und mittlere Betriebe sollen damit für die Zukunft gestärkt werden, wie das Seco am Dienstag mitteilte.

Es sei wichtig, bereits während der Krise die Weichen für die Zukunft eines Betriebes zu stellen, indem rechtzeitig auf das dynamische Umfeld reagiert werde, schreibt das Seco weiter. Die Hotels sollen durch das Coaching-Programm für die Zukunft fit gemacht werden.

Als Zielgruppe stehen kleinere und mittlere Individualbetriebe im Fokus, die das unternehmerische Risiko selbst tragen und deren Eigentümer stark im operativen Geschäft eingebunden sind. Unternehmen, welche am Programm teilnehmen, können von einem Coaching von maximal fünf Tagen pro Betrieb profitieren. Das SECO unterstützt das Coaching-Programm im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) finanziell.
Ein Mann mit Atemschutzmaske an der Wintermedienkonferenz der Schweizer Tourismusbranche am Montag, 23. November 2020 in Zuerich. Die Direktoren von Seilbahnen Schweiz, HotellerieSuisse, GastroSuisse und Swiss Snowsports zeigen ihre Umsetzungen der Schutzkonzepte. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Offizieller Start des Programms ist der 1. April 2021. Es steht Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern von HotellerieSuisse offen und ist für klassifizierte Beherbergungsbetriebe mit 10 bis 60 Zimmern ausgelegt. (sda)
10:43
Solothurner Impfkampagne in Altersheimen steht vor Abschluss
Bis Ende Woche sind im Kanton Solothurn alle Bewohnenden von Alters- und Pflegeheimen mit einer Corona-Zweitimpfung versorgt. Insgesamt wurden 4700 Personen in 49 Heimen geimpft. Als nächstes soll das exponierte Gesundheitspersonal in den Spitälern die Impfung erhalten.

Der Kanton könne trotz anhaltenden Lieferschwierigkeiten auf eine erfolgreiche Impfkampagne zurückblicken, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Dienstag mit. Mobile Impfteams hätten dafür gesorgt, dass alle Bewohnenden von Alters- und Pflegeheimen, die sich für eine Impfung entschieden hätten, innerhalb der empfohlenen Frist beide Impfungen erhalten hätten.
Der Impfstoff von Pfizer Biontech, aufgenommen in einem Altersheim in Gelterkinden am Dienstag, 29. Dezember 2020. Eine mobile Impf-Equipe ist im Einsatz im Kanton Basel-Land. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Seit Beginn der Impfkampagne Anfang Januar erhielten knapp 17'700 besonders gefährdete Personen ab 75 Jahren und Erwachsene mit chronischen Krankheiten ihre Erstimpfung.

Um ein einwandfreies Funktionieren der Gesundheitsversorgung sicherzustellen, sollen gemäss Staatskanzlei nun Fachpersonen im Gesundheitswesen gegen Corona geimpft werden. Berücksichtigt würden dabei prioritär Spital-Mitarbeitende auf den Notfall- und Intensivstationen, in den Covid-Abteilungen sowie das Personal der Rettungsdienste.
(sda)
10:43
Schweizer so viel unterwegs wie nie mehr seit Ende Oktober
Das traumhafte Wetter trieb die Menschen am letzten Wochenende massenweise ins Freie. Den verfrühten «Frühlingsbeginn» sieht man auch auf dem Mobiliäts-Monitoring von Intervista im Auftrag des Statistischen Amt des Kantons Zürich, der Swiss National COVID-19 Science Task Force und der KOF Konjunkturforschungsstelle
der ETH Zürich. So nahm der Freizeit-Verkehr in der letzten Woche stark zu, während die zurückgelegten Distanzen für Arbeit und Einkaufen etwa gleich blieben:
Mobiliäts-monitoring Schweiz Februar 2021
Der Freizeitverkehr übertrifft am Wochende gar die Reisen rund um Weihnachten und liegt erstmals wieder auf dem Niveau von vor den bundesrätlichen Massnahmen vom 28. Oktober 2020. Wenig überraschend wurde für den Freizeitverkehr wenig das ÖV genutzt:
Mobiliäts-Monitoring Schweiz Februar
(fox)
10:21
Grundstückpreise sollen in Corona-Krise nicht geschützt werden
Die ständerätliche Rechtskommission sieht keine Anzeichen dafür, dass die Grundstückpreise wegen der Corona-Krise unter Druck geraten könnten. Sie lehnt eine Initiative der Schwesterkommission ab, mit welcher zu deren Schutz die «Lex Koller» angepasst werden soll.

Gemäss der parlamentarischen Initiative aus der Rechtskommission des Nationalrats (RK-N) sollen in Not geratene Unternehmen ihre Betriebsliegenschaften nicht günstig an ausländische Privatpersonen oder Unternehmen verkaufen müssen. Um dies zu verhindern, soll die Bewilligungspflicht des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland («Lex Koller») vorübergehend auch auf Betriebstätte-Grundstücke ausgedehnt werden. Der Entscheid fiel in der RK-N klar mit 22 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen.

Anders sieht es in der Kommission des Ständerats aus. Diese lehnt die parlamentarische Initiative knapp mit 7 zu 6 Stimmen ab, wie die Parlamentsdienst am Dienstag mitteilten. Die Mehrheit sehe keine Anzeichen dafür, dass sich ausländische Unternehmen durch den Kauf von Schweizer Unternehmen günstig deren Betriebsliegenschaften sichern könnten.

Gerade die Berggebiete mit ihren touristischen Infrastrukturen seien zudem auf ausländische Kapitalgeber angewiesen. Die Kommission befürchte daher, dass eine solche Gesetzesanpassung zu einer grossen Unsicherheit führe. (sda)
10:08
Zahl der Covid-19-Patienten in Zürcher Spitälern nimmt ab
Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die wegen einer Covid-19-Infektion ins Spital eingeliefert werden, geht im Kanton Zürich seit Ende Januar zurück. Zurzeit sind die Intensivpflegestationen zu 21 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt. Trotzdem sind sie zu fast 100 Prozent ausgelastet, weil 2500 verschobene Operationen nachgeholt werden müssen.
ARCHIV --- ZU DEN THEMEN AN DER SOMMERSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AM DONNERSTAG, 20. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- An expectant father sits in a hall of the maternity unit of the Triemli Hospital and looks at a clock, while his wife is being prepared for a cesarean, pictured in Zurich, Switzerland, on September 27, 2016. Their infant will be delivered by cesarean section because it's facing the wrong way for a vaginal delivery. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Von November 2020 bis Januar 2021 waren die Intensivpflegestationen der Zürcher Spitäler zu über 50 Prozent mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt, wie der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) am Dienstag mitteilte.

Zusammen mit der Behandlung von anderen Erkrankten betrug die Auslastung 100 Prozent, so dass eine Überlastung nur vermieden werden konnte, weil nicht dringend notwendige Eingriffe verschoben wurden.
Diese rund 2500 Operationen müssen nun in den nächsten Wochen nachgeholt werden. Sonst sei teilweise mit schweren Folgeerkrankungen zu rechnen, schreibt der VZK.

Das Gesundheitspersonal bleibe stark gefordert und die längerfristige Auslastung auf sehr hohem Niveau strapaziere die Ressourcen enorm. Damit die aufgeschobenen Operationen nun durchgeführt werden können, seien die Spitäler darauf angewiesen, dass die Zahl der Covid-19-Patienten weiter abnehme. Auf keinen Fall dürften sie wieder ansteigen.

Der VZK vertritt 32 Institutionen mit rund 34'800 Mitarbeitenden. Zum Verband gehören Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich. Die Spitäler Schaffhausen sind ebenfalls Mitglied. (sda)
9:36
70 Prozent der Israelis ab 16 mindestens einmal gegen Corona geimpft
Rund 70 Prozent der Menschen in Israel ab 16 Jahren sind mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Knapp 4,5 Millionen Israelis hätten die Erstimpfung und mehr als drei Millionen bereits die Zweitimpfung erhalten, schrieb der israelische Gesundheitsminister Juli Edelstein am Dienstag bei Twitter.

Israel ist ein sehr junges Land und hat rund 9,3 Millionen Einwohner. Davon sind mit 6,4 Millionen rund 70 Prozent über 16 Jahre alt und rund 30 Prozent unter 16. Die Jüngeren können bisher noch nicht geimpft werden. Rund 755'000 Israelis gelten nach einer Corona-Erkrankung als genesen.
A medic with the Magen David Adom emergency service prepares a dose of the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine during a one-day clinic at a school near the Al Aqsa Mosque compound to vaccinate worshippers following Friday prayers in the Old City of Jerusalem, Friday, Feb. 19, 2021. (AP Photo/Maya Alleruzzo)
Israel hatte am Sonntag den sogenannten Grünen Pass eingeführt. Er erlaubt es Corona-Geimpften und Genesenen, wieder in Fitness-Studios, Hotels und Theater zu gehen sowie Sportereignisse zu besuchen. Auch für Nichtgeimpfte gab es Erleichterungen, es wurden unter anderem Einkaufszentren, Museen und Bibliotheken wieder geöffnet. Alle sind jedoch aufgerufen, sich weiter an die Corona-Regeln wie Maskenpflicht und Abstand zu halten.

Die Infektionszahlen waren zuletzt stetig gefallen, sind jedoch weiter hoch. Zum jüdischen Karnevalsfest Purim, das am Donnerstag beginnt, erwägt die Regierung die Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre. Vor einem Jahr hatten sich nach Angaben von Experten viele Menschen in Israel auf Karnevalsfeiern angesteckt. Gesundheitsminister Edelstein warnte vor «riesigen Ansteckungspartys» auch in diesem Jahr. (sda/dpa)
8:43
Swiss schlägt beim Bundesrat Alarm
Seit Wochen deckt die Swiss Airline nur noch 10 Prozent des Vorjahresflugplans ab – sie fliegt zurzeit fast wieder so wenig wie im Lockdown im letzten Frühjahr. Aus diesem Grund wandte sie sich mit einem Brief an den Bundesrat, wie der Tagesanzeiger berichtet. Darin ging es vor allem um zwei Punkte: Die Rahmenbedingungen für den Betrieb und das Budget der Fluggesellschaft.

Das Einreisen in die Schweiz per Flugzeug sei durch die sich ständig ändernden Einreisebestimmungen so kompliziert, dass viele Reisende sich gar nicht mehr damit befassen wollten. Zudem käme die Swiss Ende Sommer finanziell an den Anschlag, wenn sich die Situation nicht deutlich verbessere. Auf Nachfrage des Tagesanzeigers dementiert die Medienstelle der Swiss den zweiten Punkt. Erst im August letzten Jahres wurden Verträge mit dem Bund unterzeichnet, welche sowohl die Swiss als auch Edelweiss durch die Krise retten sollen.
ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DIE SWISS DEN FLUGBETRIEB IN GENF BIS ENDE FEBRUAR AUF EIN MINIMUM REDUZIERT, AM MONTAG, 1. FEBRUAR 2021 - A large number of Swiss International Air Lines aircrafts and easyJet aircrafts are parked on the tarmac of the Geneve Aeroport, in Geneva, Switzerland, Monday, March 30, 2020. EasyJet, a British low-cost airline, on 30 March 2020 said it is ground its entire fleet of more than 300 planes and also a large number of flights of Swiss International Air Lines have been cancelled and part their fleet grounding at the airport. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
Eine weitere Schwierigkeit stelle Situation der Mitarbeitenden, die sich noch immer in Kurzarbeit befinden. Da die Höchstbezugsdauer der Kurzarbeit zurzeit bei 18 Monaten liegt, müsste die Swiss ihre Mitarbeitenden ab September wieder selbst bezahlen. Wenn sich der Bundesrat nicht für eine Verlängerung der Kurzarbeit um 6 Monate entscheiden sollte, könnte es zu Entlassungen im grossen Stil kommen, befürchten die Gewerkschaften. (saw)
5:51
Nydegger: Schweizer Sonderweg bei Skigebieten hat sich bewährt
Martin Nydegger, Direktor Schweiz Tourismus spricht an der Wintermedienkonferenz der Schweizer Tourismusbranche am Montag, 23. November 2020 in Zuerich. Die Direktoren von Seilbahnen Schweiz, HotellerieSuisse, GastroSuisse und Swiss Snowsports zeigen ihre Umsetzungen der Schutzkonzepte. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Trotz harscher Kritik aus dem Ausland hat sich der Sonderweg der Schweiz im Wintertourismus bewährt. Die Schutzkonzepte hätten funktioniert, sagte Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, in einem Interview mit den Zeitungen der CH-Media-Gruppe.

Trotz offener Skigebiete seien keine grossen Ausbrüche des Coronavirus festgestellt worden. Es habe keine Hotspots gegeben. Und auch Befürchtungen, die Schweiz könnte wegen der Kritik des Auslandes einen Rufschaden erleiden, hätten sich nicht bewahrheitet.

Wo es Ansteckungen gegeben habe, wie in einzelnen Hotels, sei sehr gut und schnell reagiert worden. Die Fallzahlen bei den Neuinfektionen seien schweizweit in den letzten Wochen zurückgegangen. Das man in der Schweiz sicher Winterferien machen könne, gebe der Bevölkerung Mut und Zuversicht.

Der Wintertourismus habe gezeigt, das man auf ihn bauen könne. Nun sollte es den Gastronomiebetrieben auch erlaubt werden, wieder Terrassen und Aussenbereiche für Gäste öffnen zu dürfen. «Wir wünschen uns, dass Cafés, Hotels und Restaurants schweizweit ab dem 1. März mindestens draussen wieder öffnen können», sagte Nydegger. (sda)
0:47
Venezuela kehrt zu Corona-Slalomstrategie zurück
epa09019298 The president of Venezuela, Nicolas Maduro, speaks during a press conference at the Miraflores Palace, in Caracas, Venezuela, 17 February 2021. Maduro said that the immunization of health personnel against covid-19 will begin on 18 February, following the arrival of the first 100,000 doses of the Russian Sputnik V vaccine on 13 February.  EPA/Miguel Gutierrez
Venezuela kehrt im Kampf gegen das Coronavirus zu einer Wechselstrategie zurück, in der auf je eine Woche mit hartem Lockdown eine Woche mit weniger Massnahmen folgt. Präsident Nicolás Maduro rühmte die Strategie am Montag bei Twitter als «die beste Methode».

In einer Woche mit «radikalem» Lockdown dürfen nur Apotheken, Supermärkte und andere essenziell wichtige Geschäfte öffnen. In einer Woche mit weniger Massnahmen dürfen dagegen zahlreiche Betriebe und Geschäfte zu bestimmten Zeiten Kunden empfangen, darunter auch Restaurants und Cafés.

Venezuela hat diese Corona-Strategie bereits früher verfolgt, für die Karnevalswoche (11. bis 16. Februar) wurde die Zeit mit weniger Massnahmen aber ausgedehnt. Während etwa in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro der Karneval abgesagt worden war, regte die Regierung in Caracas damit zum Feiern an.

In Venezuela haben sich nach offiziellen Angaben bisher mehr als 136 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 1300 Patienten sind gestorben. Die tatsächlichen Zahlen dürften nicht zuletzt wegen fehlender Tests weit höher liegen. (sda/dpa)
0:36
500'000 Corona-Tote in den USA
Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 500'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Montag aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Allein seit Anfang Januar waren demnach bereits mehr als 150'000 Todesfälle zu beklagen. Der JHU zufolge gibt es in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, inzwischen 28,2 Millionen bestätigte Infektionen.

Die USA sind in absoluten Zahlen das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Johns-Hopkins-Daten zufolge rund 152 Menschen pro 100'000 Einwohner. In Belgien liegt dieser Wert bei 192, in Grossbritannien bei 181, in Italien bei 158 und in der Schweiz bei 113. (sda/dpa)
22:38
Corona verstärkt Ungleichheit in der Schweiz
Jene, die sowieso schon am wenigsten haben, wurden in der Corona-Krise am härtesten getroffen. Dies zeigen Berechnungen der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich, welche «SRF Eco» am Montagabend veröffentlichte. Die Forschungsstelle Sotomo hat im Auftrag der SRG rund 200'000 Arbeitnehmer befragt.

Gemäss den am Montag präsentierten Resultaten hatten Haushalte mit weniger als 4000 Franken Einkommen die stärksten Einbussen von bis zu Minus 20 Prozent
. Bei Haushaltseinkommen von über 16'000 Franken machten die Einbussen nur acht Prozent aus. Die Schere zwischen arm und reich habe sich während Corona weiter geöffnet, so das Fazit von «SRF Eco». (cma)
21:45
9200 Kerzen vor dem Bundeshaus
Vergangene Nacht haben mehrere Personen 9200 Kerzen vor dem Bundeshaus aufgestellt, um den Opfern der Corona-Pandemie zu gedenken.
21:41
Kinos in New York dürfen mit Einschränkungen wieder öffnen
Die in der Corona-Pandemie seit rund einem Jahr geschlossenen Kinos in der Millionenmetropole New York dürfen ab der kommenden Woche mit Einschränkungen wieder öffnen. Es dürften nur ein Viertel der Plätze besetzt werden, pro Filmvorführung dürften nicht mehr als 50 Menschen anwesend sein, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei einer Pressekonferenz. Zudem müssten Masken-, Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Auch Lüften gehöre zu den Bedingungen.

Damit verkündete der Gouverneur schon zum wiederholten Mal innerhalb weniger Wochen neue Lockerungen: Zuvor hatte er unter anderem mitgeteilt, dass Vergnügungsparks und Vergnügungseinrichtungen in Innenräumen wie beispielsweise Trampolin-Zentren oder Spielhallen demnächst wieder öffnen dürfen. Ausserdem waren Stadien wieder eingeschränkt für Grossveranstaltungen freigegeben und die Innenräume der Restaurants, Cafés und Bars bei eingeschränkter Kapazität wieder geöffnet worden. (sda/dpa)
19:47
Fast 500'000 Corona-Tote in den USA
Die US-Regierung wird ihre Flaggen für fünf Tage auf halbmast setzen, um der fast 500'000 Corona-Toten in den Vereinigten Staaten zu gedenken. Präsident Joe Biden werde dies im Rahmen einer Gedenkveranstaltung anlässlich des «traurigen Meilensteins» am Montagabend (Ortszeit) anordnen, sagte seine Sprecherin Jen Psaki bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus.

Die USA dürften am Montag die Schwelle von einer halben Million Corona-Toten überschreiten. Bis Montagmittag (19.15 Uhr MEZ) hatten US-Behörden nach Daten der Universität Johns Hopkins 499'186 Todesfälle nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gemeldet. In absoluten Zahlen gibt es in keinem anderen Land der Welt so viele bestätigte Corona-Todesfälle. (sda/dpa)
epa09030047 US President Joe Biden announces changes to the Paycheck Protection Program (PPP) in the Eisenhower Executive Office Building in Washington, DC, USA, 22 February 2021. The Biden administration is attempting to provide more targeted relief to small businesses with the next round of PPP loans.  EPA/JIM LO SCALZO
17:04
London will bis Ende Juni alle Corona-Massnahmen aufheben
epa09016477 Deserted streets around Soho in London, Britain, 16 February 2021. The UK government is preparing to announce the lifting of third UK lockdown. British Prime Minister Boris Johnson is set to deliver a speech 22 February to outline the easing of lockdown restrictions.  EPA/ANDY RAIN
Die britische Regierung will bis zum 21. Juni alle Beschränkungen in der Coronavirus-Pandemie im Landesteil England aufheben. Das sagte der britische Premierminister Boris Johnson am Montag bei der Vorstellung seines Lockdown-Fahrplans im britischen Unterhaus in London.

Der Lockdown soll in mehreren Schritten im Abstand von fünf Wochen aufgehoben werden. Voraussetzung ist demnach jedoch, dass sich die positiven Trends bei der Reduzierung von Infektionszahlen und der Impfkampagne fortsetzen liessen und keine neue Virus-Variante die Lage verändere. Ausschlaggebend seien nicht die vorgesehenen Zeitpunkte, sondern die Daten aus der Pandemie, sagte Johnson.

Man werde den Weg aus dem Lockdown vorsichtig, aber unwiderruflich gehen, so der Premier. Zu verdanken habe man das der Entschlossenheit der Briten und der Erfolg der Impfkampagne.

Bereits am 8. März sollen in dem grössten britischen Landesteil alle Schulen wieder geöffnet werden. Die Landesteile Schottland und Wales setzen hingegen auf eine graduelle Öffnung der Schulen, die bereits in dieser Woche begonnen hat. Auch soziale Kontakte sollen in England von der zweiten März-Woche wieder mehr als bisher erlaubt sein. Beispielsweise dürfen Heimbewohner wieder Besucher empfangen.

Der nächste Schritt soll am 29. März erfolgen. Bis zu sechs Personen oder zwei Haushalte dürfen sich dann wieder im Freien treffen. Auch Sport-Einrichtungen im Freien wie Tennis- oder Golfplätze dürfen dann wieder öffnen.

Vom 12. April an sollen Läden, Museen, Büchereien wieder Besucher empfangen dürfen. Auch Pubs und Restaurants sollen dann wieder öffnen, wenn auch nur für den Betrieb in Aussenbereichen.

Frühestens am 17. Mai sollen auch wieder Kinobesuche und Hotelübernachtungen möglich sein, sowie Vereinssport in Innenräumen. Bis zu 30 Menschen dürfen sich wieder zu Hochzeiten oder anderen wichtigen Veranstaltungen treffen. Eventuell könnten auch internationale Reisen wieder erlaubt werden. Bis zu 10 000 Menschen könnten beispielsweise in Fussballstadien zusammenkommen.

Die Infektionszahlen in Grossbritannien sind in den vergangenen Wochen dramatisch gesunken. Gleichzeitig wurden in dem Land bereits mehr als 17,5 Millionen Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft. (sda/dpa)
16:16
Berner Regierung gegen Aufhebung der 1. Klasse wegen Corona
Reisende mit Schutzmasken in einem Zug am Bahnhof SBB in Basel, am Montag, 6. Juli 2020. Das Schutzkonzept gegen das Coronavirus wurde angepasst: Alle Reisenden muessen in oeffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske tragen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Der Berner Regierungsrat will nichts davon wissen, wegen Corona die 1. Klasse in die Zügen vorübergehend aufzuheben. Das macht er in seiner Antwort auf eine Interpellation von Maurane Riesen (PSA) deutlich.

In der 2. Klasse seien die Menschen mitunter regelrecht zusammengepfercht, während es in der 1. Klasse noch freie Plätze gebe, schreibt Grossrätin Riesen. Das sei während einer Pandemie geradezu diskriminierend: Wer sich die 1. Klasse nicht leisten könne, sei einem viel höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt.

Doch der Regierungsrat lehnt es ab, in der Sache bei der SBB und der BLS vorstellig zu werden. Die Platzverhältnisse in den Zügen seien generell grosszügiger als vor der Pandemie, schreibt er in seiner am Montag publizierten Antwort. Zudem gelte eine Maskenpflicht. Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko in den Zügen gebe es nicht.

Ausserdem würde die Aufhebung der 1. Klasse zu Ertragseinbussen für die Transportunternehmen führen. Die Folge wären höhere Kosten für Bund und Kantone, schreibt der Regierungsrat. (sda)
14:26
Sanofi will Johnson & Johnson beim Impfstoff-Produktion helfen
Der französische Pharmakonzern Sanofi will auch bei der Produktion des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Johnson & Johnson helfen. Sobald die Genehmigung für den Impfstoff erteilt sei, wolle Sanofi Zugang zu seinem Standort in Marcy-l'Étoile gewähren, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Sanofi hatte bereits erklärt, dem Mainzer Unternehmen Biontech Zugang zu seiner Produktionsinfrastruktur in Frankfurt-Höchst zu gewähren und Fertigungsschritte der späten Phase wie Abfüllen zu übernehmen, um die Lieferung des Covid-19-Impfstoffs zu unterstützen.
FILE - In this photo Nov.30, 2020 file photo the logo of French drug maker Sanofi is picture at the company's headquarters, in Paris. French drug maker Sanofi said Wednesday it will help manufacture 125 million doses of the coronavirus vaccine developed by rivals Pfizer and BioNTech, while its own vaccine candidate faces delays. (AP Photo/Thibault Camus, File)
In Marcy-l'Étoile bei Lyon will Sanofi nun bei der sogenannten pharmazeutischen Formulierung und Abfüllung des Impfstoffs von Johnson & Johnson in einer Grössenordnung von rund zwölf Millionen Dosen pro Monat helfen. «Für Johnson & Johnson wird Sanofi ab dem dritten Quartal 2021 mehrere Produktionsschritte übernehmen», so das Unternehmen. Der US-Hersteller Johnson & Johnson hatte für seinen Impfstoff die europäische Zulassung beantragt.

«Während unsere Priorität weiterhin darin besteht, unsere beiden Covid-19-Impfstoffprogramme voranzutreiben, erkennen wir, dass es Möglichkeiten gibt, das Angebot zu erhöhen und den Zugang zu Covid-19-Impfstoffen zu erweitern», sagte Sanofi-Generaldirektor Paul Hudson. Sanofi gab ausserdem den Beginn einer Phase-2-Studie für seinen Hauptimpfstoffkandidaten bekannt, der mit dem britischen Unternehmen GSK (GlaxoSmithKline) entwickelt wird. (awp/sda/dpa)
13:35
2449 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 72 Stunden gemeldet
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 2449 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 26 neue Todesfälle und 84 Spitaleinweisungen.

Vor Wochenfrist meldete die Behörde 2480 neue Ansteckungen, 40 Todesfälle und 99 Hospitalisationen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag für die PCR-Tests bei 4,8 Prozent, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiter mitteilte. Bei den Schnelltests waren es 4,3 Prozent.

Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 169,36 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 12. Februar bei 0,91.

Insgesamt hat das BAG 7787 bestätigte Ansteckungen mit einer mutierten Coronavirus-Variante registriert. Davon entfielen 2928 auf die britische Variante, 128 auf die südafrikanische sowie fünf auf die brasilianische. 4736 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 4'916'472 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19. Insgesamt gab es 550'224 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

23'224 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 9226.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 11'051 Menschen in Isolation und 18'725 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 2913 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

Bis am 17. Februar sind insgesamt 884'025 Impfdosen in die Schweiz geliefert worden. Davon sind bereits 847'900 bei den Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein. Die Zahl der verabreichten Impfdosen lag bei 613'346. Vollständig geimpft waren 137'734 Personen. (sda)
13:35
Impfkampagne im Gazastreifen beginnt – Erste Phase dauert drei Wochen
In dem von der islamistischen Hamas beherrschten Gazastreifen hat die Impfkampagne gegen das Coronavirus begonnen. Wie das Gesundheitsministerium in dem Palästinensergebiet am Montag mitteilte, bekam die erste Person am Mittag eine Spritze mit dem russischen Sputnik-Impfstoff verabreicht.
In einer ersten, dreiwöchigen Phase sollen 11'000 Menschen durchgeimpft werden. Vorrang haben medizinisches Personal, Ältere und Risikopatienten.

In dem Küstengebiet traf am Sonntag mit 20'000 Dosen die bislang grösste Impfstofflieferung ein. Die Präparate wurden über Ägypten transportiert. Zuvor waren über die Palästinensische Autonomiebehörde 2000 Dosen aus dem Westjordanland in den Gazastreifen gebracht worden.

Im Gazastreifen leben etwas mehr als zwei Millionen Menschen auf sehr engem Raum unter teilweise miserablen Bedingungen und bei schlechter medizinischer Versorgung. Seit Beginn der Pandemie wurden dort mehr als 54'000 Infektionen und über 540 Todesfälle registriert. (sda/dpa)
9:50
Im Aargau sind neun Impfzentren in Betrieb
Die 89-jaherige Agatha Baumann wird als erste Aagauerin anlaesslich der Impfkampagne vom Kanton Aargau gegen das Covid-19 Coronavirus im Alters- und Pflegeheim Auhof geimpft, aufgenommen am Dienstag, 5. Januar 2021 in Au-Veltheim. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Im Kanton Aargau sind am Montag drei weitere Standorte für eine Impfung gegen Covid-19 in Betrieb genommen worden. Die neuen Zentren befinden sich in den Spitälern Leuggern und Menziken sowie im Gesundheitszentrum Fricktal in Laufenburg.

Die drei neuen Standorte können derzeit zwischen 500 und 700 Impfungen pro Woche durchführen, wie das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Montag mitteilte.

Möglich wären über 10’000 Impfungen pro Woche. Über alle neun Standorte gesehen, wäre der Kanton heute in der Lage, pro Woche rund 35’000 Personen zu impfen. Dafür fehlt momentan jedoch der Impfstoff.

Seit Beginn der Impfkampagne am 5. Januar wurden gemäss DGS rund 30'000 Personen geimpft. Im Aargau haben sich bisher knapp 80'000 Personen für eine Impfung registriert. Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen sollten sich möglichst rasch registrieren, um von einer priorisierten Impfung zu profitieren.

Gemäss Impfstrategie von Bund und Kanton werden als Nächstes Personen zwischen 65 bis 74 Jahren und danach Personen unter 65 Jahren geimpft. (sda)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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