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ARCHIVBILD ZUR JAHRESZAHLEN-MK 2018 VON SRF, AM DONNERSTAG, 10. JANUAR 2019 ----  View on the roof of the building of the Swiss Radio and Television SRF with the broadcasting station of the television program «Meteo Schweiz», in the former industrial area Leutschenbach, pictured in Zurich, Switzerland, on January 17, 2018. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Blick auf das Dach des Gebaeudes des Schweizer Radios und Fernsehens SRF mit der Sendestation von «Meteo Schweiz», im ehemaligen Industriegebiet Leutschenbach, aufgenommen am 17. Januar 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ruhig geht es am Leutschenbach derzeit nicht zu und her. Bild: KEYSTONE

Fernsehchefin Wappler bereitet Entlassungen vor – SRF-Digitalstrategie stösst auf Kritik

SRF-Chefin Nathalie Wappler wird am kommenden 8. oder 9. Oktober Änderungen, Einsparungen und Entlassungen bekannt geben. Unter den Mitarbeitern von Schweizer Radio und Fernsehen ist der Unmut beträchtlich.

francesco benini / schweiz am wochenende



Bain & Company ist spezialisiert auf Unternehmensberatung, hat den Hauptsitz in Boston und betreibt auch ein Büro in Zürich. Bis zu acht Berater gingen während Wochen am Leutschenbach ein und aus und analysierten die Arbeitsprozesse beim Schweizer Fernsehen.

SRF-Chefin Nathalie Wappler wird am kommenden 8. oder 9. Oktober Änderungen, Einsparungen und Entlassungen bekannt geben. Unter den Mitarbeitern von Schweizer Radio und Fernsehen ist der Unmut beträchtlich. Einige befürchten, dass der eigene Unternehmensbereich weggespart werden könnte. Andere kritisieren, dass mit der Verlagerung von Sendungen und Beiträgen auf digitale Kanäle immer nur über Strukturen und kaum über Inhalte geredet werde.

Wappler treibt das Projekt «2024» voran. Ziel ist es, ein junges Publikum zu erreichen, das sich abends nicht mehr vor der Flimmerkiste niederlässt. Die Fernsehdirektorin engagierte Bain & Company, um ihren grossen Plan umzusetzen. Die Berater hätten «in einer frühen Phase den Transformationsprozess im Projekt ‹SRF 2024› methodisch und beratend unterstützt», sagt SRF-Sprecherin Andrea Wenger. Das Mandat sei seit Juni beendet.

Sie redet gerne von digitalen Kanälen. Nicht von Inhalten

Wappler gab im August bereits die Absetzung der Sendungen «Eco», «Sportaktuell» und «Viva Volksmusik» bekannt. Gleichzeitig kündigte sie an, SRF werde vermehrt mit Angeboten auf YouTube und Instagram präsent sein, mit Comedy-Beiträgen in den sozialen Medien, mit einer digitalen Wissensplattform, Podcasts, Livestreams von Sportveranstaltungen und anderem mehr.

Wer Wappler wohlgesinnt ist, weist darauf hin, dass es für sie gar keinen anderen Weg gebe, als auf «Digital first» zu setzen. Die Zuschauerzahlen im herkömmlichen, linearen Fernsehen sinken; vor allem das junge Publikum wendet sich ab. Das Westschweizer Fernsehen ist bei der Digitalisierung bereits weiter als SRF.

Und immerhin habe Wappler angekündigt, dass sie mehr Mitarbeiter für investigativen Journalismus einsetzen wolle. Das stärke das Profil des öffentlichen Senders. Die Kritiker halten dagegen, es sei keineswegs klar, ob sich die SRG von ihrer Konzession her so stark digital ausrichten dürfe, wie Wappler das nun tut.

Stellungnahme von SRF:

Sie verfolgt offenbar die Strategie, politische Behörden und private Konkurrenten vor vollendete Tatsachen zu stellen. Mitarbeiter am Leutschenbach bemängeln ausserdem, es sei für einen Service-Public-Sender sehr schlecht, wenn er ein Wirtschaftsmagazin wie «Eco» streiche und vage die Verbreitung von Wirtschaftsinformationen auf digitalen Kanälen in Aussicht stelle. «Wappler soll endlich sagen, wo sie mit SRF inhaltlich hin will», fordert ein Redaktor.

Die Chefin setzte die Talkshow «Schawinski» ab und lancierte als Ersatz «Gredig direkt». Eine Sendung, die sich überlebt hatte, wurde mit einer Sendung ersetzt, die belanglos ist. Wen soll das überzeugen?

Chaos im Newsroom: SRF verschläft die besten Storys

Erschwert wird der Reformkurs der Chefin durch zwei Umstände: Die finanziellen Mittel werden knapper. Weil die Werbeeinnahmen sinken, muss SRF Einsparungen vornehmen. Im Oktober wird Wappler einen Personalabbau verkünden.

Zweitens funktioniert der Newsroom, in dem die Arbeit der Fernsehjournalisten koordiniert wird, miserabel. Eine technische Panne folgt der anderen. Und organisatorisch sieht es nicht besser aus: zu viele hierarchische Stufen, zu komplizierte Abläufe, zu viele unergiebige Sitzungen.

Die Inlandredaktion protestiert, Chefredaktor Tristan Brenn verspricht Besserung. Die Missstände sind so gravierend, dass sich die Journalisten inzwischen gegenseitig am Arbeiten hindern. Als die Credit Suisse 2019 mit Machtkämpfen im obersten Management international für Schlagzeilen sorgte, verschlief SRF die Story weitgehend.

An die Medienkonferenz des CS-Präsidenten bequemte sich kein Kameramann des öffentlichen Rundfunks. SRF übernahm die Bilder dann von Keystone-SDA und von der CS. Wappler muss dieses Problem, das ihr der Vorgänger Rudolf Matter eingebrockt hat, schnell in den Griff bekommen.

Davon abgesehen, wird sie das traditionelle Fernsehprogramm weiter ausdünnen. Ein Fernsehjournalist spottet, im Oktober werde Wappler die «Tagesschau» und «10 vor 10» liquidieren. SRF verbreite seine Informationen künftig in einminütigen Filmchen auf Tiktok.

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Francis Begbie 21.09.2020 09:56
    Highlight Highlight Wer Wissen zu gunsten Bildung abbaut gehört weg. Unterhaltung gibts bei den privaten und auf youporn, sorry youtube.
  • Bruno Wüthrich 21.09.2020 06:43
    Highlight Highlight Würde jemand anderes als Watson bei einer anderen grossen Firma als SRF derart an der Chefin sägen, würde sich Watson bestimmt einschalten und in einem gepfefferten Artikel den Sexismus und Anti-Feminismus anprangern.

    Selbst habe ich SRF derzeit zu wenig im Fokus, als dass ich fachlich qualifiziert mitdiskutieren könnte. Gehöre ja auch nicht mehr zur neuen Zielgruppe. Deshalb kann mir dies auch egal sein. Aber obiger Umstand ist mir einfach aufgefallen.
  • Spiessvogel 20.09.2020 19:07
    Highlight Highlight Es ist unter Spardruck ein Leichtes, Arbeitsplätze abzubauen. Gute Chefs überzeugen dadurch, dass sie in schwierigen Zeiten Personal halten und fit für die Zukunft machen.
  • TT (TraugottTaugenichts) 20.09.2020 16:03
    Highlight Highlight Ich weis nicht, bei dieser Frau Wappler haber ich irgendwie das Gefühl sie meint's nicht ehrlich. Sie handelt irgendwie destruktiv, ihre Strategie ist fast etwas wirr.
  • Zeit_Genosse 20.09.2020 15:25
    Highlight Highlight Heisst Digitalisierung bei SRF, Inhalte auf Silicon Valley-Plattformen zu verbreiten, damit man hofft, noch einige jüngere Menschen zu erreichen? Für eine systemrelevante Staatsmedienfirma eine riskante Politik, weil die Spielregeln nicht in der Schweiz gemacht werden und man zum Konsumenten-Datenabfluss an diese Gewinnkonzerne beiträgt.

    Dass man innerbetrieblich Strukturen und der Ressourceneinsatz prüft und anpasst, macht jede Firma.

    Und wer „führt/steuert“ Wappler? Wenn Berater ein und ausgehen, ist die Aufsicht gefragt, dass Service Public-Vereinbarungen vor „Gewinnstreben“ stehen.
  • Platon 20.09.2020 14:36
    Highlight Highlight Hiess es bei der No-Billag nicht von verschiedenen Privaten, dass die SRG sich nicht allzu stark im Internet ausbreiten soll?! Und jetzt macht sie genau das. Wurde Wappler eingestellt um Konflikte zu schüren oder die Wogen zu glätten? Die SRG hat sich auf qualitativ hochstehenden und ausgewogenen Journalismus und auf die Berücksichtigung der kulturellen Vielfalt unseres Landes zu konzentrieren, da dies der Markt unzureichend anbietet. Youtouber und sonstiges gibt es wie Sand am Meer und zwar auch ziemlich gutes Zeug, ich konsumiere es ja selbst. Die SRG braucht es dafür aber nicht!
  • Hiker 20.09.2020 14:28
    Highlight Highlight Für mich macht die SRG einen ziemlich chaotischen Eindruck. Nach zig guten Sendungen und Mitarbeitern wird nun auch noch Eco abgesetzt. So ganz allmählich versinkt das Schweizer Fernsehen in der Bedeutungslosigkeit. Es gibt nur noch wenig was mich an diesem Sender überhaupt noch überzeugen kann.
    Vielleicht sind die Zeiten vom unabhängigen Fernsehen das Identitäten stiften kann endgültig vorbei. Es lebe der Mainstream und Kommerz. Alles in den Händen von einigen wenigen Superreichen Bonzen die bestimmmen was wahr und was falsch ist. Wir verlieren die Kontrolle über die vierte Macht im Lande.
  • klareshelles 20.09.2020 13:51
    Highlight Highlight Ob Instagram und Youtube die passenden Kanäle für ein öffentliches Service Public Unternehmen sind bin ich mir nicht so sicher...

    Da muss man einfach hoffen, dass die Form der Verbreitung nicht die Form der Inhalte bestimmen wird...

    Der Fokus auf "Digital" und die Abkehr von der linearen Verbreitung von Inhalten ist sicher sinnvoll.
    Aber mit Gebühren Inhalte für Socialmedia Plattformen zu produzieren ist jetzt auch nicht soo berauschend, zumal diese Inhalte dann auch den Richtlinien dieser Verbreiter unterliegen.
  • Peterermohn 20.09.2020 13:26
    Highlight Highlight Dafür habe ich nicht NO-BILLAG abgelehnt. Ich bin an inhaltlich interessanten Sendegefässen interessiert. Dass ECO beendet wurde ist ein Ärgernis. Es stünde dem SRF gut an informartive Sendungen auszustrahlen. Herr Gr3dig macht sein Job sehr gut (10 vor 10 und Gredig direkt). Die Moderatorinnen und Moderatoren von den Nachrichtensendungen sind sehr professionell und optisch ein Highlight. Ganz wichtig finde ich auch, dass der Sender politisch unabhängig bleibt und sachlich informiert. Mir schwant aber, dass Frau Wappler einen unerträglichen Kahlschlag vorbei am angestammten Publikum plant.
  • paule 20.09.2020 13:22
    Highlight Highlight Ein Sportskollege, Unternehmensberater mit Starhonorar hat mal aus dem Nähkästchen geplaudert.
    Er wisse sehr oft was er bei den Kunden mache, vor allem wenn er alte Hasen beraten soll, die weit mehr verstehen würden von der Sache als er.
    Auch wenn es ab und zu gut sei, eine Ansicht von aussen zu zeigen, aber grundsätzlich seien die meisten Berater Scharlatane und ihr Geld nie und nimmer wert.
    • dan2016 20.09.2020 14:18
      Highlight Highlight also grad bei Bain habe ich aus erster Hand mitbekommen, dass die die sind, die einem CEO am besten zuhören (auch zwischen den Zeilen) und dies dann hervorragend in der Folienschlacht herleiten können.
      Aber schliesslich hat die SRG ja eine solide Trägerschaft mit den regionalen Genossenschaften, die sicher dafür schauen dürfen, dass nichts schlechtes passiert:)....
  • John Henry Eden 20.09.2020 13:02
    Highlight Highlight Bei der No-Billag-Abstimmung haben alle SRG-Verfechter die staatstragende und bevölkerungsübergreifende Wichtigkeit dieser Gesellschaft betont.

    Nun wird das Programm so ausgerichtet, dass die treuste Kundengruppe einen Grossteil davon gar nicht mehr nutzen kann/wird.

    Tja, geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ihr reich an Jahren und Erfahrung seid. Nun macht ihr noch die Erfahrung, dass diese Liebe nur vorgetäuscht war. Für die SRG seid ihr nur noch Ballast.

    Mehr Einwohner bedeuten auch mehr Kohle für die SRG. Und somit mehr Arbeitsplätze für die Verstaatlicher. Ein geniales System.
  • Blatherskiter 20.09.2020 12:12
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wieso es ein Problem ist, dass sich junge Leute abends nicht vor der Flimmerkiste niederlassen.
    Denn ich wage es zu behaupten, dass junge Leute vor 20 Jahren auch andere Beschäftigungen am Freitagabend hatten.

    Und junge Leute über Instagram für Politik, Wirtschaft zu erreichen funktioniert nicht. Das sage ich als 17 Jähriger.
  • So en Ueli 20.09.2020 11:48
    Highlight Highlight Hoffen wir, dass Wappler das SRF weiterbringt und nicht zu etwas Unbrauchbarem demontiert.
  • Scaros_2 20.09.2020 10:51
    Highlight Highlight Also ich kann verstehen, dass auch der Service Public eine digitale Transformation vollziehen muss. Aber was ich hier teils lese wirkt sehr dilletantisch. Und das nicht nur von der Chefin sondern auch vom Personal. Man zieht nicht an einem Strikt und es fehlt für mich der Fokus. Zudem muss ich sagen als mitte 30iger. DIeser Sender holt mich mal 0 ab. Überhaupt nicht. Weder die Serien, noch Doks, noch Sport. Und ich frage mich wie vielen es ähnlich geht.
    • Duscholux 20.09.2020 12:28
      Highlight Highlight Ich bin ein Ende 20er und ich weiss nicht mal mehr ob die mich abholen würden oder nicht. Ich habe gar keinen TV Anschluss mehr und "srf.ch" war nie in meiner Rotation.
    • Garp 20.09.2020 13:58
      Highlight Highlight Man kann srf ja auch ohne TV Anschluss kucken.
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 21.09.2020 02:01
      Highlight Highlight Duscholux, und wie informierst du dich über die Schweiz? Netflix etwa? Ich bin Anfang der 60er und habe auch keinen TV-Anschluss mehr, aber srf.ch brauche ich fast täglich. Ich habe eben den Netflix-Kanal-Schweiz-Info noch nicht gefunden ;-)

      Wo nimmst du all die Infos für die nächsten Abstimmungen her?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 20.09.2020 10:40
    Highlight Highlight Ziemlich peinliche Leistung von Herrn Benini, dass er das angebliche Chaos im Newsroom mit einer Panne beweisen will, die sich ereignet hat, bevor es den Newsroom überhaupt gab. Und dann wundert man sich, warum Fake-News-Schreier wie Trump so viel Gehör finden.
  • Vecchia 20.09.2020 10:36
    Highlight Highlight "Die Fernsehdirektorin engagierte Bain & Company, um ihren grossen Plan umzusetzen."

    oh ja, Unternehmensberatungen dieser Couleur sind ja gratis.
    Seltsam ... in Verbindung mit dem sogen. "Service public". Erfahrungsgemäss orientieren sich solche Berater ja weniger an Kundenbedürfnissen als an Gewinnoptimierungen.

    • Pisti 20.09.2020 11:06
      Highlight Highlight Orientiert sich denn unser Staatsfernsehen an den Kundenbedürfnissen? Bei den sinkenden Einschaltquoten bezweifle ich das mal.
    • supremewash 20.09.2020 11:31
      Highlight Highlight Die Beratung ergibt in der Tendenz ja durchaus Sinn, denn die SRG muss mit weniger Werbeeinnahmen und Serafe-Beiträgen haushalten können. Über Inhalte und den Service public sollen sich Frau Wappler und Konsorten dann auch selber den Kopf zerbrechen. Dass dies parallel zum Sparprogramm zu wenig geschehe sollte uns mehr Sorgen bereiten.
    • rickenbb 20.09.2020 13:22
      Highlight Highlight Solche Berater stellt man in der Regel an im Lösungen zu finden auf die man selbst nicht kommen wollte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 20.09.2020 10:25
    Highlight Highlight Jetzt lasst die gute Frau doch mal arbeiten. Die Staatsjournalisten müssen lernen mit Veränderung umzugehen, so wie Jeder in der Privatwirtschaft. Willkommen in der realen Welt.
    • smartash 20.09.2020 11:20
      Highlight Highlight Staatsjournalisten 🙄🤦‍♂️


      Ist das eine absichtliche Verdrehung von Tatsachen oder einfach pure Ignoranz?
  • Sven O 20.09.2020 10:21
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man SRF sich selbst überlassen und die 'Subventionen' endgültig streichen, dann können die machen was sie wollen und 'der Markt' regelt es dann. SRF ist einfach ein 'lausiger' Sender. Wenn nun Sendungen via YT etc 'ausgestrahlt' werden resp priorisiert werden dann können die sich auch das Geld selber beschaffen und müssen erstrecht nicht von Rundfunkgebühren am Leben gehalten werden. Im Gegensatz zu ARD und ZDF ist SRF einfach Laienhaft
    • Patrik Hodel 20.09.2020 11:19
      Highlight Highlight Ich frage mich folgendes:
      Wenn SRF auf YT Inhalte online stellt, muss man dann auch jedes Mal wieder Werbung schauen?
    • smartash 20.09.2020 11:23
      Highlight Highlight In Deutschland haben die öffentlich-rechtlichen halt auch etwa das 10-fache an Budget. Gibt ja au 10-mal so viel Einwohner, also Gebürenzahler

      Nächstes mal vielleicht zuerst mal die Rechnung machen, bevor du so einen unqualifizierten Kommentar rauslässt
  • Skeptischer Optimist 20.09.2020 10:15
    Highlight Highlight “ Ziel ist es, ein junges Publikum zu erreichen, das sich abends nicht mehr vor der Flimmerkiste niederlässt.”

    Will dieses Publikum überhaupt erreicht werden?
    • karl_e 20.09.2020 11:30
      Highlight Highlight Von der SRF will ich nicht unbedingt erreicht werden. Das Programm ist allzu oft volksdümmlich, flach, langweilig, und dieselben Krimis bieten auch ARD und ZDF. Ausnahmen gibt es einige wenige: Rundschau, Tagesschau, Schweiz Aktuell, Deville. Auf YouTube verschwindet SRF in der Masse...
    • Dingirsu, der Orcust des Abendsterns 20.09.2020 13:15
      Highlight Highlight wenn sich dieser Trend fortsetzt zwangsweise ja weil dadurch immer mehr Werbeeinnahmen wegfallen würden. Über das Wie lässt sich sicherlich diskutieren aber dass sich etwas am Kurs ändern muss sollte mittlerweile jedem klar sein.
      Benutzer Bild
    • Hirngespinst 20.09.2020 15:13
      Highlight Highlight @karl_e
      "volksdümmlich"

      😂😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 20.09.2020 10:11
    Highlight Highlight „Eine technische Panne folgt der anderen. Und organisatorisch sieht es nicht besser aus: zu viele hierarchische Stufen, zu komplizierte Abläufe, zu viele unergiebige Sitzungen.“

    Dafür kann die neue Chefin wohl kaum etwas... Das sind meines Erachtens Altlasten die ihr hinterlassen wurden...
  • Rethinking 20.09.2020 10:06
    Highlight Highlight Die SRG sollte je ein TV und ein Radiosender in unseren vier Landessprachen anbieten...

    Das wären dann maximal 8 Sender...

    Dies reicht bei weitem. Gewisse Sendungen könnten durch Mehrkanalton auch den anderen Sprachregionen verfügbar gemacht werden...

    Aktuell sind es unglaubliche 25 Sender! Dabei ist das ganze Digitale noch nicht mal mit dabei...
    • Franz v.A. 20.09.2020 18:59
      Highlight Highlight Irgendwie müssen sie ja die ungeheuren Serafe Einnahmen verheizen.
  • landre 20.09.2020 10:04
    Highlight Highlight Unabhängig von den persönlichen Meinungen bezüglich dieser Strategie "SRF 2024"
    (sollte diese eigentlich nicht "SRG 2024" heissen da die Wechselwirkungen den gesamten Konzern be-treffen werden?)...

    Sollten dann logischerweise, konsequenterweise die Gebührengelder nicht auch überdenkt werden, bzw gerechter verteilt werden?

    (Ich verstehe diese kurzsichtige und egomanische? SRG-Strategie nicht oder noch nicht.)
  • Colibri 20.09.2020 10:00
    Highlight Highlight Eco abgesetzt (😥 m.E. eines der besten TV Formate von SRF) und durch Comedy auf Instagram & Co. ersetzt? Ich bin gerne bereit für Service Public etwas zu bezahlen, nicht aber für Mainstream auf Youtube!
    • Garp 20.09.2020 20:00
      Highlight Highlight Das werd ich auch nie verstehen. Soll durch einen Talk ersetzt werden. 🙄 Was überhaupt kein Ersatz ist.
  • PlayaGua 20.09.2020 10:00
    Highlight Highlight "SRF übernahm die Bilder dann von Keystone-SDA und von der CS. "

    Das Bilder einer PK von der ebenfalls mit Bundesgeldern geförderten SDA übernommen werden, ergibt absolut Sinn. Völlig unnötig, dass SRF da selbst noch filmt.

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