Schweiz
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14 Dinge, die seit Corona alltäglich sind, die wir uns vorher nie hätten vorstellen können

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Die Corona-Pandemie beherrscht im Moment alle Lebenszweige unsere Gesellschaft. Kein Wunder also, dass sich unser alltäglicher Umgang seit Beginn der Pandemie drastisch verändert hat. Dinge, die zuvor völlig normal waren, rufen nun Gänsehaut hervor. Und umgekehrt nehmen wir gewisse Veränderungen mittlerweile als völlig selbstverständlich hin.

So hätten wir uns 2019 nie träumen lassen, dass wir uns mal an all das gewöhnen würden:

Überall Masken

2019 riefen die Bilder aus Asien von Menschen, die auf offener Strasse Masken tragen, bei uns noch Irritation hervor. Nun ist die Gesichtsbedeckung auch in der Schweiz angekommen. Zwar hatten Hygienemasken einige Startschwierigkeiten, trotzdem besitzt heute jeder Schweizer und jede Schweizerin mindestens ein Modell.

People wearing protective mask get out a SBB CFF train during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, at the train station CFF in Lausanne, Switzerland, Monday, July 6, 2020. In Switzerland, from Monday 6 July, people aged 12 and over must wear a mask in all public transport, trains, trams and buses, as well as in cable cars and boats. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

So sieht der Alltag in der Schweiz 2020 aus. Vor einem Jahr wäre ein solches Bild noch völlig undenkbar gewesen. Bild: KEYSTONE

Fremdwörter werden zu Alltagswörtern

Das Wort «Epidemiologe» hättest du in der Schweiz wohl höchstens in Kreuzworträtseln oder Aussprache-Wettbewerben gefunden. Heute weiss jeder Schweizer, wie man dieses Fremdwort ausspricht. Basisreproduktionszahl? Check. Positivitätsrate? Kennt jeder. Tröpfcheninfektion? Davon spricht schon mein Vierjähriger.

Gleich geht's weiter mit der Story, vorher ein kurzer Werbe-Hinweis:

Blaupause für virensichere Masken
Ein neuartiger Wirkstoff kann Corona-Viren auf Schutzmasken abtöten. Innerhalb eines Monats haben wir ein Verfahren entwickelt, um aus anfänglich ein paar Gramm viele Tonnen dieses Wirkstoffs zu produzieren. Inzwischen werden die behandelten Masken weltweit millionenfach eingesetzt.

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Und nun zurück zur Story ...

Couch-Potatoes sind die neuen Helden

Was hätte es gebraucht, um 2019 ein Held zu sein? Da war mal dieses Pärchen, das 2,7 Millionen Bäume gepflanzt hat. Oder der Pilot, der einen Flieger auf dem Hudson-River gelandet hat. Heute bist du Held, wenn du zu Hause bleibst und keine Menschen triffst.

Coronavirus Couch Potato Helden 2020

Bild: reddit

Die neue Normalität heisst Home-Office

Home-Office war zwar schon 2019 ein Thema, zugegeben. Doch wer hätte gedacht, dass zumindest phasenweise die halbe Schweiz von zu Hause aus arbeiten würde? Wohl die wenigsten.

WC-Papier wird zum Luxusgut

People walk down the street after making purchases, including toilet paper, during the Covid-19 Coronavirus pandemic, in Lausanne, Switzerland, Friday, March 13, 2020. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Seither hat er nie wieder WC-Papier gekauft. Bild: KEYSTONE

Der Run auf die WC-Papier-Rollen fing schleichend an. Man hörte von solchen Hamsterkäufen aus den USA und aus Australien. Man belächelte sie. Und dann klapperte man in der Schweiz plötzlich selbst die Läden nach den heissbegehrten Rollen ab. Mehrlagig, einlagig, völlig egal. Hauptsache, man sitzt auf dem Topf nicht auf dem Trockenen.

Anstehen in der Pandemie

Die Schweiz 2019: Beim Anstehen musste laut Alltags-Knigge nach jeder Bewegung des Vorderen sofort aufgeschlossen werden. Der Atem im Nacken gehörte halt dazu, endlich kommt man mal unter Menschen. Doch wer heute die unsichtbare 2-Meter-Barriere durchbricht, erntet sogleich böse Blicke.

Anstehen vor der Kasse bei der Seeuberquerung in Zuerich am Mittwoch, 5. Juli 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Anstehen vor der Pandemie. Bild: KEYSTONE

19.03.2020, Berlin: Mit Abstand stehen Passaten in der Schlange vor einem Obst- und Gemüsestand auf dem Wochenmarkt im Berliner Stadtteil Friedenau. Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen, hat die Bundesregierung das öffentliche Leben erheblich eingeschränkt. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Anstehen während der Pandemie. Bild: dpa

Ferienplanung anno 2020

Aus Chiang Mai wurde Ascona, statt am Roten Meer liegt man an der Limmat. Die Ferienplanung sieht 2020 etwas anders aus als noch vor einem Jahr. Früher fragte man sich noch, ob man wohl in dem Land mit dem öffentlichen Verkehr zu seinem Ziel kommt. Heute fragt man sich, ob man überhaupt noch nach Hause kommt.

Linke und Rechte protestieren Seite an Seite

Coronavirus-Demonstranten in Bern 2020

Gegensätze ziehen sich an? Zwei sehr unterschiedliche Besucher der Corona-Demo in Bern. Bild: keystone

Ein Bild der Einigkeit! Bei der Demonstration gegen die Corona-Massnahmen des Bundes fanden sich Menschen aus allen politischen Lagern und sämtlicher Couleur auf dem Bundesplatz ein. Es reihten sich Schweizer Fahnen neben Dreadlocks, Bibelsprüche neben buddhistische Slogans.

Boom-Städte bleiben leer

Luzern? Leergefegt. Venedig? Kein Tourist in Sicht. Barcelona? Auf der La Ramblas vereinsamen die Tauben. Das Coronavirus hat die Tourismus-Hochstätten zeitweise in Geisterstädte verwandelt. Solche Bilder werden wir wohl lange nicht mehr sehen, wenn die Pandemie vorüber ist:

Die Stadt Luzern waehrend eines Stadtrundganges in der Touristenstadt Luzern zu Beginn der Sommerferien, am Montag, 13. Juli 2020 waehrend der Corona-Pandemie. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Keine Touristen in Luzern. Bild: keystone

epa08510617 An owerview of San Marco's square in Venice with the umbrellas at the bar tables, in Venice, Italy, 26 June 2020.  EPA/Andrea Merola

Leere Plätze in Venedig im Sommer. Bild: keystone

La Ramblas is seen empty in Barcelona, Spain, Sunday, March 15, 2020. Spain's government announced Saturday that it is placing tight restrictions on movements and closing restaurants and other establishments in the nation of 46 million people as part of a two-week state of emergency to fight the sharp rise in coronavirus infections. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms. For some, it can cause more severe illness, especially in older adults and people with existing health problems. (AP Photo/Emilio Morenatti)

Einsame Vögel auf der touristischsten Strasse Europas. Bild: AP

Das Klima erholt sich

Alle Welt erreicht die Klimaziele und in Italien kehren Delfine in die Häfen zurück. Noch 2019 hätte dies als grosser Erfolg gegolten. Leider waren die Effekte, wie saubere Luft über China, nur von kurzer Dauer.

Glasklares Wasser in Venedigs Kanälen:

Terms and Conditions im echten Leben

Man kennt sie aus dem Internet, die ewig langen Listen an Konditionen, die man nie durchliest und am Ende einfach akzeptiert. Nun sind sie auch im Alltag angekommen. In Restaurants und Bars hinterlässt man wie selbstverständlich Email und Telefonnummer. (PS: Bitte keine Angebote mehr zur Penisverlängerung, ich werde langsam unsicher.)

Pressekonferenzen sind plötzlich spannend

2019 waren es die Events von Apple, Sony oder Samsung, die die Leute vor die Streams zogen. Es waren die neuen iPhones, Playstations oder Smart TVs. Nun sind es die wöchentlichen PKs des Bundes. Kommt mein Reiseziel auf die BAG-Risikoliste? Muss ich im Büro bald eine Maske tragen? Neue Woche, neue Fragen.

Versammlungen finden digital statt

Letztes Abendmahl Coronavirus

Ja, sogar Jesus müsste heute sein letztes Abendmahl per Videokonferenz abhalten. Bild: twitter/@MythAddict

Im Netz an die Velo-Demo, die Vorlesung per Stream und auch für die Homeparty sitzt man vor dem Bildschirm. Viele Interaktionen – ob beruflich oder in der Freizeit – finden über Videokonferenzen statt. Die Verbindungsprobleme sind aber immer noch die Gleichen.

Das Begrüssungsproblem ist gelöst

Gebe ich drei Küssli? Oder doch nur eins? 2020 stellt sich diese Frage nicht mehr, bleibt mir bloss vom Leib. Keine Umarmung, kein Handschlag, keine Küsse.

Bonus: Ein neues Begrüssungsproblem ensteht

Zugegeben, beim letzten Punkt wurde geflunkert. Das Problem wurde nicht gelöst, sondern hat nur seine Form geändert. Jetzt stellt sich einfach die Frage, ob man den Fuss oder den Ellenbogen zur Begrüssung hinstreckt, oder ob ein einfaches Nicken reicht.

Keine Handschläge erlaubt? Hier sind Alternativen:

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Emily Engkent

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So clever gehen die Menschen mit den Einschränkungen um

Coronavirus: So trägst du die Schutzmaske richtig

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66
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    Alle Leser-Kommentare
  • spinnöggelin 19.09.2020 09:28
    Highlight Highlight Zu Punkt 8. Sorry nur wenn jemand aussieht wie ein Hippie und Dreadlocks hat ist der nicht gleich links. Das sind oft irgendwelche christlich totalitären Eso-Freaks. Bitte nicht verwechseln.

    Linke waren höchstens auf Gegendemos.
  • Leider Geil 19.09.2020 09:11
    Highlight Highlight "Alle Welt erreicht die Klimaziele und in Italien kehren Delfine in die Häfen zurück."
    Das ist jetzt hoffentlich ironisch gemeint? Das waren ganz klar Fake-News.

    https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2020/03/venedig-delfinlos-virale-fakes-machen-falsche-hoffnung
  • RockmeAm... 18.09.2020 19:33
    Highlight Highlight Sorry der Beitrag ist nicht so lustig wie er sein sollte.
  • Rosskastanie 18.09.2020 17:37
    Highlight Highlight Umwelt? Fragt mal die Touriorte in der Schweiz, Herr und Frau Schweizer kommt vornehmlich mit dem eigenen Auto, im Berner Oberland etwa ist Wochenende für Wochenende Dauerstau, egal, wohin man blickt. Dann noch die ganzen Wildcamper im hippen VW-Büssli, und die Insta-Zombies, die gerne auch im Wildschutzgebiet Zelten (weil Foto aus Zelt und so) Boombox laufen lassen (ich mache meinen eigenen Club!), gerne wird auch mit Drohne Gemsen und Steinböcken nachgejagt (muss ich Posten, das gibt Likes!), etcetera! Die verantwortungsvollen Onlineshopper? Ja, Co2-Kompensation gezahlt bringen tuts...?
    • Froggr 18.09.2020 23:05
      Highlight Highlight Und ist das Klima wegen diesen paar Autos um Berner Oberland jetzt schlechter? Denke nicht oder..
  • Pollo Loco 18.09.2020 17:13
    Highlight Highlight Homeoffice ist ja leider schon wieder Geschichte.
  • Sandlerkönig Eberhard 18.09.2020 14:54
    Highlight Highlight Den Klima-Punkt könnt ihr gleich wieder streichen. Es ist schlichtweg nicht wahr, dass sich Klima/Natur in irgendeiner Art und Weise erholen würden wegen Corona. Wir zerstören und töten den Planeten genau gleich wie wir das schon vorher getan haben.
  • John Henry Eden 18.09.2020 14:32
    Highlight Highlight Hoffentlich demonstrierten auch Linke.

    Ältere Menschen, die in Altersheimen leben, wurden faktisch eingesperrt. Ältere Leute, die in den eigenen vier Wänden leben, glücklicherweise nicht.

    Nichtsdestotrotz ist das eine elementare Ungleichbehandlung. Man hat sogar die Gruppe älterer Leute, die es eh schon schwerer hat, noch zusätzlich belastet. Man hat diesen Menschen den Lebenswillen geraubt, ihre Abhängigkeit missbraucht.

    Echte Linke müssten bei solchen Methoden durch die Decke gehen und mit der roten Fahne vor Bersets Haus Mahnwache halten.

    Zum Glück waren einige immerhin an den Demos.

    • Froggr 18.09.2020 23:06
      Highlight Highlight Was sind schon echte Linke? Schlussendlich wollen auch die Linken nur ihre Ideologien und Interessen durchsetzen. Koste es was es wolle. Da will niemandem geholfen werden.
  • Dr. Cooper 18.09.2020 14:28
    Highlight Highlight Das Begrüssungsproblem ist spätestens seit Juli wieder da.... oder leben wir in einer Gesundheitsdiktatur?
    • Notabik 18.09.2020 21:44
      Highlight Highlight Nein, wir leben in einer Idioten Demokratie!
    • Froggr 18.09.2020 23:07
      Highlight Highlight Seit Juli😂 Ich kenne absolut niemand der seine Begrüssungsform in irgend einer Weise geändert hat. Handschlag, Umarmung alles noch so wie früher.
  • goschi 18.09.2020 14:03
    Highlight Highlight #12 ist Quatsch

    Die Kanäle in Venedig sind so verschmutzt und belastet wie eh und je, wegen weniger Booten ist nur der Grund seltener aufgewühlt, was scheinbar klares Wasser erzeugt.
    Sauber ist es deswegen aber noch lange nicht.

    Und die delfine in den italienischen Häfen gab es auch früher immer mal, und das waren eher verirrte Tiere, nicht speziell heimische, mangels vieler Schiffe waren sie nur besser zu entdecken.

    Beides wurde (u.a. auf Watson) schon kurz nach Veröffentlichung der Bilder widerlegt.
    Schade dass dieser Hoax wieder auftaucht.
    • Froggr 18.09.2020 23:08
      Highlight Highlight Man muss sich eben seine Wunschgeschichte irgendwie zusammenbasteln. Das können gewisse Kreise eben sehr gut.
  • Trouble 18.09.2020 13:36
    Highlight Highlight Nr. 9: Bei Übersetzungen immer schwierig. Heisst die Strasse "la La Ramblas"? "Auf der La Ramblas" tönt für mich nach "Auf der die Ramblas". Ist "auf der Ramblas" falsch?
    • Trouble 18.09.2020 13:38
      Highlight Highlight *La Rambla/las Ramblas
      Tchuligom, bin noch müde
  • TheRealDonald 18.09.2020 12:54
    Highlight Highlight Punkt 10 ist leider nur ein Wunschtraum. Die paar Wochen in welchen an einigen Orten die Luft und das Wasser etwas sauberer waren haben leider kaum Einfluss auf die langfristige Klimaveränderung. Das ist nicht einmal ein Tropfen auf den heissen Stein. Da bräuchte es einige Jahre einen globalen "Lockdown", um einen wirklich positiven und spürbaren Effekt zu erreichen.
  • Keller Baron 18.09.2020 12:52
    Highlight Highlight Also ich werde in Kantonen in denen keine Masken Pflicht herrscht, immer noch komisch angesehen wenn ich Maske Trage.
    • Garp 18.09.2020 14:12
      Highlight Highlight Also ich hab schon vor der Maskenpflicht Maske getragen, wie selbst erständlich, keiner sah mich komisch an, im Gegenteil ich wurde plötzlich sehr viel häufiger gegrüsst. 😁
    • Keller Baron 18.09.2020 14:56
      Highlight Highlight Ich teile diese Erfahrung leider garnicht. War gestern beruflich in BL unterwegs und da hab ich mich gefühlt als würde ich etwas falsches tun🤦🏼‍♂️
    • Garp 18.09.2020 15:51
      Highlight Highlight Da ist man in Zürich vielleicht offener 😁 . Mach Dir nichts draus und hör einfach auf zu beobachten. wie die Menschen auf Dich reagieren. Trag die Maske souverän und wie selbstverständlich. 🙂
    Weitere Antworten anzeigen
  • DanielaK 18.09.2020 12:48
    Highlight Highlight Ich empfinde Couchpotatoes von der Sorte auf dem Bild auch heute noch nicht als Vorbilder. Man kann zu Hause bleiben und trotzdem viele schöne Dinge tun. Auch wenn man zwischendurch eine Runde TV schaut.
    • Garp 18.09.2020 17:49
      Highlight Highlight Der tut ja was schönes, er isst und trinkt ein Bier 😂 und steckt keinen an.
    • DanielaK 18.09.2020 19:32
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, auf mich wirkt er irgendwie nicht sehr zufrieden
  • Unicron 18.09.2020 12:17
    Highlight Highlight "Jetzt stellt sich einfach die Frage, ob man den Fuss oder den Ellenbogen zur Begrüssung hinstreckt, oder ob ein einfaches Nicken reicht."

    Ein einfaches Nicken bitte. Alles andere ist total unnötig. Ich fühle mich nicht mehr verbunden mit meinem Gegenüber, nur weil es meinen Schuh kickt.
    • Froggr 18.09.2020 23:10
      Highlight Highlight Handschlag und gut ist. Daran wird niemand sterben.
  • kupus@kombajn 18.09.2020 12:14
    Highlight Highlight Das mit dem Anstehen würde ich nicht unterschreiben. So oft schon wurde ich angeschnauzt, nachdem ich die Person hinter mir höflich gebeten habe, den Abstand einzuhalten. Ich solle gefälligst zuhause bleiben, wenn ich so ein Weichei sei.
    • Keller Baron 18.09.2020 12:58
      Highlight Highlight Ich habe vor kurzem einen Typen darauf hingewiesen das er doch Abstand zu der alten Dame vor Ihm halten soll. Man hat richtig gesehen hat das sich die Dame unwohl fühlt. Er meinte Sie könne ja für sich selber sprechen, darauf hat die Dame meine Worte bestätigt. Er war anscheinend so dermaßen beleidigt, das er mir bis zum Auto hinterher gelaufen ist.
      Und alles andere ist Geschichte😂
    • Wanheda 18.09.2020 14:24
      Highlight Highlight Ja also ich erlebe leider den Atem im Nacken auch wieder eher als Regel und nicht als Ausnahme. Das hat mich schon immer extrem genervt und es war so schön, dass es mal eine Zeitlang nicht mehr so war 😍
  • Stinkstiefel 18.09.2020 12:03
    Highlight Highlight "2019 riefen die Bilder aus Asien von Menschen, die auf offener Strasse Masken tragen, bei uns noch Irritation hervor."

    Nach dem Satz war ja klar, für was der Artikel wirbt.

    Klarstellung: Mich irritiert das immer noch. Zutiefst!
    • Unicron 18.09.2020 12:56
      Highlight Highlight Man kann sich das Leben ja auch extra schwer machen.
    • goschi 18.09.2020 16:18
      Highlight Highlight Tja... Ein Stinkstiefel....

      Wieso irritiert das?
      Wieso stört das, wenn sich andere Menschen rücksichtsvoll verhalten? (Wenn man es selbst schon nicht tun will)
    • Keller Baron 18.09.2020 18:17
      Highlight Highlight Wie tragen Masken weil wir die Stinkstiefel nicht riechen möchten. Sorry der musste sein🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ægishjálmur 18.09.2020 11:53
    Highlight Highlight Punkt 14 - liebe diese Veränderung. Endlich kein "Bussi-Bussi"-Getue mehr. Juhu!
  • du_bist_du 18.09.2020 11:21
    Highlight Highlight Ich mag den Punkt 8 besonders, dass Rechte und Linke zusammen demonstrieren.
    Nicht weil ich das gut finde, aber die Erschütterung des Weltbildes einiger rechter, konservativer, Frauen an den Herd wünschenden law and order Fans und linker Cüplisozialisten mit Hang zur Minderheiten- und Baumliebe, finde ich amüsant. So macht Pandemie wenigstens ein bisschen (Schaden-)freude...
    • Ritiker K. 18.09.2020 12:59
      Highlight Highlight Du denkst, die Linken BesucherInnen an den Corona-Demos sind "CüplisozialistInnen"?

      Politisch weiterbilden bitte.

    • du_bist_du 18.09.2020 13:58
      Highlight Highlight @Ritiker K.
      Nein, aber es erschüttert diese ganz minim, so ein bisschen, vielleicht, dass offensichtlich auch Leute der selben Seite mitmarschieren...
    • Ritiker K. 18.09.2020 15:29
      Highlight Highlight Du meinst wirklich, nur weil du ein striktes Links/Rechts-Denken hast, dass dies alle anderen auch machen und SozialdemokratInnen wegen ein paar verwirrten linken EsoterikerInnen 'erschüttert' werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 18.09.2020 11:14
    Highlight Highlight Die Aussage das jeder Schweizer mindestens eine Maske besitzt halte ich für gewagt. Da hat wohl jemand aus Zürich wieder nicht daran gedacht das in vielen Kantonen noch keine Maskenpflicht in Läden herrscht. Und ÖV fährt auch nicht jeder.
    • Konsortin Sha'ira 18.09.2020 11:33
      Highlight Highlight Und dann gibt es auch noch die, die sich mit Vehemenz gegen eine Maskenpflicht wehren und aus Prinzip keine tragen, bzw besitzen. (Am allergeilsten, wenn die Person auch noch Busfahrer ist. Ja, habe ich persönlich im Umfeld.)
    • Licorne 18.09.2020 11:50
      Highlight Highlight Du bewegst dich also nur in Kantonen, wo es keine Maskenpflicht gibt?

      Ich pendle zwischen Kantonen mit und ohne Pflicht - hatte aber vorher schon sicherheitshalber einige Masken im Auto. Man weiss ja nie..
    • Garp 18.09.2020 12:14
      Highlight Highlight Jeder sollte 50 Masken zu Hause haben, gehört zum Notvorrat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cille-chille 18.09.2020 11:03
    Highlight Highlight Linke und Rechte demonstrieren Seite an Seite.....

    Ein Punkt während diesen Zeiten, welcher ich einfach nicht verstehen kann.

    Wie kann es sein, dass die Prinzipientreue "Fühlsch-mi" Anhänger, sine Prinzipien auf`s gröbste verraten und mit der rechten Meute marschiert.

    Da wird ja selbst der geliebteste Baum, braun.
    • Sharkdiver 18.09.2020 11:24
      Highlight Highlight Extreme Menschen egal ob Links, rechts oder was auch immer sind sich extrem ähnlich. Es liegt immer ein Psychologisches Muster dahinter. Ob das extreme in rechts, links oder Esotante ausgelebt wird ist mehr dem Zufall und dem Millieu geschuldet. Dies ist der Grund wieso es auch seltene Fälle gibt wo ein Neonazi mal linksextrem wird und umgekehrt
    • Varanasi 18.09.2020 11:31
      Highlight Highlight Annika Brockschmidt schlüsselt diese Frage klar auf. Leider steckt der Artikel hinter einer Bezahlschranke.
      Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Einfluss der Evangelikalen, Demeter usw.
      Wer Twitter hat: folgen lohnt sich:
    • Konsortin Sha'ira 18.09.2020 11:36
      Highlight Highlight Antwort einer Person die an die Demo in Zürich ging: "Das waren imfall nur einzelne! Und im übrigen geht es um die Sache, und wir anderen fanden das auch gar nicht cool!" Auf die Frage nach "der Sache", bzw dem Grund für die Demo hiess es übrigens: "Da sind ganz viele, und alle wollen es bizzeli was anderes. Ist schwierig, kann man nicht einfach so aufzählen." Aaaha.
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