Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Der Röstigraben tat sich auch bei den Wahlen 2019 auf. Eine grafische Auswertung der Wahlergebnisse zeigt, wie stark sich die Landesteile unterscheiden. Während die Linke in der Romandie mit 40 Prozent Wähleranteil doppelt so stark ist wie die SVP, liegt sie in der Deutschschweiz hinter dem rechten Lager zurück.



Eine grüne Welle auf Kosten der SP, deutliche Verluste für die SVP und FDP und CVP weiter im Kriechgang: Etwa so lassen sich die Wahlergebnisse vom 20. Oktober zusammenfassen.

Noch sind erst 233 der 246 Sitze in der Bundesversammlung besetzt. 13 Ständeratssitze in neun Kantonen werden in den zweiten Wahlgängen während den nächsten beiden Sonntagen noch besetzt. In einem Landesteil hingegen ist die Wahl zu Ende: Sämtliche Parlamentssitze der Romandie sind nach den zweiten Ständeratswahlgängen in Genf, Freiburg und der Waadt vom letzten Sonntag vergeben.

Der Blick über den Röstigraben zeigt: Das Parlament würde deutlich anders aussehen, wenn es nur von den Romands gewählt würde – oder von den Tessinern, wenn man über den Polentagraben blickt.

So wurde ausgewertet

Das muss beachtet werden

Das Bundesamt für Statistik wird erst Ende November eine detaillierte Auswertung der Wahlergebnisse nach Sprachregionen veröffentlichen, welche das Stimmverhalten in den Landesteilen präzise abbildet. Diese Auswertung wird die mehrsprachigen Kantone entlang der Sprachgrenze aufschlüsseln. Das wird den Wähleranteil der Parteien im Vergleich zu dieser Auswertung noch leicht verändern.

Es ist davon auszugehen, dass die CVP bei der BfS-Auswertung in der Romandie etwas schwächer und in der Deutschschweiz etwas stärker abschneidet. Grund dafür: Sie ist in den deutschsprachigen Gebieten der Kantone Freiburg und Wallis stärker als in den französischsprachigen. Gleiches gilt für die SVP. Bei SP und FDP ist es genau umgekehrt. Deren Wähleranteil dürfte in der detaillierten Auswertung des BfS in der Romandie etwas höher, in der Deutschschweiz etwas tiefer ausfallen.

So unterscheiden sich die Parteistärken

In der Deutschschweiz dominiert die SVP eindeutig. Sie ist in sämtlichen Kantonen die stärkste Kraft, ausser in Basel-Stadt (SP), Glarus (BDP), Luzern, Uri und Appenzell Innerrhoden (CVP). Mit ihren 29,1 Prozent Wähleranteil liegt die SVP in der Deutschschweiz fast 13 Prozentpunkte vor der zweitstärksten Partei, der SP.

In der Romandie hingegen landet die SVP lediglich auf Rang vier – sogar noch hinter den Grünen. 2015 war die SVP noch drittstärkste Kraft in der Westschweiz. Wie vor vier Jahren ist die FDP in der Romandie die stärkste Partei, ebenso wie im Tessin.

In keinem Kanton der lateinischen Schweiz ist die SVP stärkste Kraft: Hier liegen drei Mal die FDP (NE, VD, TI), zwei Mal die SP (JU, FR), und je einmal die CVP (VS) und die Grünen (GE) vorne.

Interessant ist auch ein Blick auf die Kräfteverhältnisse zwischen den politischen Lagern. Die Linke (SP, Grüne und kleine Linksparteien) erreicht in der Romandie zusammen 39,5 Prozent Wähleranteil. Das rechte Lager aus SVP, EDU und Mouvement Citoyen Romand kommt hingegen lediglich auf 18,4 Prozent Wähleranteil. Die Mitte (CVP, BDP, EVP und GLP) kommt auf 20,1 Prozent Wähleranteil.

In der Deutschschweiz vereinigt die Linke über zehn Prozentpunkte weniger Wähler auf sich als in der Romandie, nämlich 29,1 Prozent. Das rechte Lager hingegen erreicht mit 30,5 Prozent fast zwölf Prozentpunkte mehr als in der Romandie. Die Mitte kommt auf 25,1 Prozent.

Im Tessin hat die Linke mit 27 Prozent einen geringeren Wähleranteil als in den anderen Regionen. Das rechte Lager aus Lega, SVP und EDU kommt auf 29,62 Prozent. Die Mitte erreicht 19,17 Prozent Wähleranteil.

So sieht es im Nationalrat aus

Die Wähleranteile spiegeln sich natürlich in der Zusammensetzung des Nationalrats wieder. Allerdings können Listenverbindungen und die teilweise geringe Anzahl Sitze, welche in einem Kanton vergeben werden, zu Verzerrungen führen. Im neuen Nationalrat stellt das linke Lager 69 Sitze, die Mitte 47 Sitze, die FDP 29 Sitze und das rechte Lager (SVP, EDU, Lega) 55 Sitze.

Hätten alleine die Kantone der Romandie den Nationalrat gewählt, sähen die Kräfteverhältnisse in der grossen Kammer entschieden anders aus. Von den 52 Nationalratssitzen der sechs Westschweizer Kantone hat die Linke mit 24 Sitzen fast die Hälfte erobert – gemeinsam mit der GLP wäre sie in der Mehrheit. Die SVP stellt mit acht Sitzen lediglich die viertgrösste Abordnung aus der Romandie.

Ganz anders sieht es aus, wenn man die 140 Sitze der 19 Deutschschweizer Kantone anschaut. Hier ist die SVP mit 44 Sitzen die deutlich stärkste Kraft. Sie alleine stellt mehr Nationalräte als SP und Grüne zusammen, die auf 40 Sitze kommen. Die Mitte hält 35 Mandate, die FDP hat 17 Deutschschweizer Nationalratssitze.

Die acht Nationalratssitze des Kantons Tessin hingegen verteilen sich sehr ausgeglichen über die Lager hinweg. Linke, CVP, FDP und das rechte Lager halten je zwei Sitze.

So sieht es im Ständerat aus

Die endgültige Zusammensetzung des Ständerats steht wie einladend erwähnt erst am übernächsten Sonntag fest, wenn die letzten der 13 noch offenen Sitze vergeben sind. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die CVP, die sich bereits 11 Sitze gesichert hat, stärkste Kraft bleiben wird, gefolgt von der FDP (9 Sitze).

Sowohl SP (5 Sitze), Grüne (4 Sitze) als auch SVP (3 Sitze) hoffen in den zweiten Wahlgängen noch auf weitere Sitze. Während die Grünen sich im Vergleich zur vergangenen Legislatur bereits jetzt drei Sitze zugelegt haben, wird die SP ihre bisherige Sitzzahl (12) nicht mehr erreichen. Noch offen ist, ob die SVP (bisher: 4 Sitze) am Ende zulegen wird.

Aus der Romandie sitzt wie in der vergangenen Legislatur kein einziger SVP-Vertreter im Ständerat. Grüne, SP, CVP und FDP teilen sich die zwölf Westschweizer Ständeratssitze gleichmässig untereinander auf. Sie alle schicken drei Vertreter aus der Romandie in die kleine Kammer. Im Vergleich zu vor den Wahlen büsst die SP damit zwei Sitze auf Kosten der Grünen ein, während die CVP einen an die FDP abtreten musste.

Offener ist das Bild der Deutschschweizer Vertretung im Ständerat – hier sind noch neun Sitze zu vergeben. Diesseits des Röstigrabens ist Rotgrün im Vergleich zur Romandie deutlich schwächer vertreten, während die Dominanz von CVP und FDP ausgeprägt ist.

Die beiden Ständeratssitze des Kantons Tessin werden erst im zweiten Wahlgang am 17. November vergeben.

Wahlen 2019: Das sind die Neuen in Bern

Das Wallis schickt die erste Frau in den Ständerat

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

102
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

102
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

98
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AndtotheY 16.11.2019 19:31
    Highlight Highlight Um es mit den Worten von Lothar Matthäus zu sagen: wäre, wäre Fahrradkette...
  • Pupser 16.11.2019 17:28
    Highlight Highlight Man sollte nur noch die Romands wählen lassen! Die haben den Durchblick.
  • Makatitom 16.11.2019 14:00
    Highlight Highlight Habe ich es doch immer schon gewusst dass unsere compatriotes romands eine stärkere Abneigung gegen Neofaschos haben
  • Fulehung1950 16.11.2019 11:07
    Highlight Highlight Ich bin schon lange für eine République de la Romandie. Die Flagge dazu gibts es schon lange!
    Benutzer Bild
  • Mira Bond 16.11.2019 07:52
    Highlight Highlight Glücklich halbe Romandes zu sein; aber meine Deutschschweizer Herkunft tickt da noch deutlich linker (Basel) 😉
  • Chrisiboy 15.11.2019 23:46
    Highlight Highlight Spannend für Theoretiker. In der Praxis ist die Romandie eine Minderheit und damit nebensächlich...zum Glück.
  • Unsinkbar 2 15.11.2019 20:28
    Highlight Highlight Für all die Kommentare bezüglich Wirtschaftsleistung: Man sollte lieber mal die Lebensqualität von Montreux mit einem Kaff im Mittelthurgau oder Aargau vergleichen 😉...
  • Fridu 15.11.2019 17:15
    Highlight Highlight Je l’aime notre compatriotes romands !
  • djohhny 15.11.2019 15:30
    Highlight Highlight Shiit die Deutschschweiz ist ja wirklich zum davonlaufen.
  • Adam Smith 15.11.2019 15:02
    Highlight Highlight FDP auf der Eins gefällt mir. Die SP auf der Zwei hingegen ist weniger erfreulich. Ich bin zwiegespalten.
  • Müllli 15.11.2019 15:02
    Highlight Highlight Bei einer Stimmbeteiligung von 45 % wäre der Anteil der Romandie noch interessant. Ich stelle mir immer wieder die Frage, wie es aussehen würde, wenn wir einen Wähleranteil von 90 % hätten.
  • Guten Tag 15.11.2019 14:12
    Highlight Highlight Viel mehr Sozialfälle und höhere Arbeitslosigkeit.

    Savoir Vivre hat seinen Preis.
  • sunshineZH 15.11.2019 13:24
    Highlight Highlight Warum das so ist und die Auswirkungen dessen spürt man gleich wenn man in der Romandie ist😜
    • Mutzli 15.11.2019 17:11
      Highlight Highlight @sunshineZH

      So schlimme DInge wie ein höheres Wirtschaftswachstum als die Deutschweiz seit 2001 (siehe Grafik)?

      Oder den höllischen Zustand von Waadt & Genf, welche über den Zeitraum seit 2008 die höchsten Kantonalen BIPs hatten, nach Zürich und Bern?

      In der schockierenden Beschreibung der NZZ:"Die Romandie habe sich in den vergangenen zwanzig Jahren neben den Grossräumen Zürich und Basel zu einer der Lokomotiven der Schweizer Wirtschaft entwickelt" -> https://bit.ly/37cVLJs

      Wirklich schauderhaft, diese Auswirkungen von weniger währschaft deutsch-schweizerischer SVP.../i
      Benutzer Bild
    • Balois 16.11.2019 03:36
      Highlight Highlight @Mutzli: Genau, wie zum Bsp. Patriotismus, Impffreudig und lokale Produkte bevorzugend.
    • sunshineZH 16.11.2019 09:09
      Highlight Highlight @Mutzli Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 15.11.2019 13:23
    Highlight Highlight Links? Die Erfinder und eisernen Hüter der Pauschalbesteuerung?

    Zum Glück sind Marx und Engels schon tot. Sonst müssten sie noch miterleben, wie verlogen man mit linken Idealen und Werten umgeht.

  • Pat the Rat (aka PHI/Capy/Bäruin/Anfix/nude Aare) 15.11.2019 13:20
    Highlight Highlight Die folgende Grafik zeigt gut ein Problem unseres Wahlverfahrens:

    Romandie:
    1. FDP = 19% = 10 Sitze
    2. SP = 18.3% = 12 Sitze
    3. Grüne = 17.4% = 10 Sitze
    4. SVP = 17.2% = 8 Sitze
    5. CVP = 13.7% = 7 Sitze

    Achtung! Ich kritisiere nicht, ich stelle nur Fragen:
    - Wieso hat die FDP trotz höchstem Wähleranteil weniger Sitze als die SP?
    - Wieso hat die SVP bei fast gleichem Wähleranteil weinger Sitze als die Grünen?

    Das ist (aus meiner Sicht) eine Schwäche der Majorz-/Proporz-Wahlen.
    Und es geht mir nicht um die Parteien, ich würde die selben Fragen stellen, wenn Links-Rechts umgekehrt wären...
    Benutzer Bild
    • Max Dick 15.11.2019 14:24
      Highlight Highlight Hauptsache wir lachen ständig über die Amis dass man Präsident werden kann ohne landesweit die Stimmenmehrheit erzielt zu haben.

    • Platon 15.11.2019 20:44
      Highlight Highlight @Pat
      Zwei Fragen eine Antwort: Hagenbach-Bischoff
      Die Lösung: Der doppelte Puckelsheim
      Gern geschehen!
  • Max Dick 15.11.2019 13:07
    Highlight Highlight Und wie sehen die Unterschiede zwischen Romandie und Deutschschweizer Kantonen bezüglich wirtschaftlicher Stärke, Staatsverschuldung, Steuern für die mittleren Einkommen, Sozialhilfebezüger und kommunaler Infrastruktur so aus?
    • Guten Tag 15.11.2019 14:08
      Highlight Highlight Vieleicht macht Warson ja mal einen Artikel dazu ?
      : ))
    • loquito 15.11.2019 14:12
      Highlight Highlight Schau doch nach... Würdest dich noch wundern...
    • Max Dick 15.11.2019 15:43
      Highlight Highlight loquito: Wieso weisst du, dass ich mich ab etwas wundern würde, wenn du gar nicht weisst, was meine Erwartungen sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 15.11.2019 13:02
    Highlight Highlight Regionen welche nicht gross Lust haben zu arbeiten und lieber Sozialhilfe beziehen, wählen natürlich Links.
    • Balois 16.11.2019 03:42
      Highlight Highlight Dies wäre tatsächlich interessant zu erfahren aus welchen Schichten die Wählerschaft besteht. Meine These tendiert jedoch eher dazu, dass Sozialhilfebezüger und Arbeitslose weniger stimmen gehen.
  • Mutbürgerin 15.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Man sollte die Schweiz aufteilen in drei Länder. Einen kommunistischen, franco- und europhilen Westen, am besten mit Mauer drum und je einen liberalen Osten und Süden. Mit den heutigen faulen Kompromissen ist doch weder links, noch rechts zufrieden.
    • Kiril 16.11.2019 00:50
      Highlight Highlight Ich rate dir, keine Wörter zu benutzen, deren Bedeutung du nicht kennst. Du machst dich nur lächerlich.
    • Balois 16.11.2019 03:54
      Highlight Highlight SVP = nix liberal, will aber weniger Staat = Umverteilung von unteren Einkommensschichten zu Superreich fortsetzen.
      SP = Findungskrise immer noch nicht überwunden = frühere rote Socke aus der Gewerkschaft vs. Marxist = mehr Staat.
      FDP = liberal = früher durchaus Gewerbler und lokalgrün = heute Finanzpkatzverseucht.
      usw.
  • watsoninan 15.11.2019 12:52
    Highlight Highlight 30 Stunden Woche <3
    • npe 15.11.2019 16:36
      Highlight Highlight Und 6 Wochen Ferien! 😍
  • Gulasch 15.11.2019 12:44
    Highlight Highlight Je me sens puddelwohl chez les welsches!
  • TheSwede 15.11.2019 12:41
    Highlight Highlight Die Romands orientieren sich generell mehr nach Frankreich, wo dem Staat die Macht zugetragen wird. Mehr Staat wollen hier Linke und Grüne.
    • Fulehung1950 16.11.2019 11:15
      Highlight Highlight Das ist Blödsinn! Politisch orientieren sich die Romands nicht an Frankreich, da heisst es „nous sommes chez nous“! Aber sie sind eben offen für Europa, weil sie wissen, dass es ohne nicht geht. Und ganz wichtig:“On a rien à faire avec ces têtes carrée d‘Outre-Sarine! Vive la République Romande!“
    • Matti_St 16.11.2019 12:22
      Highlight Highlight Wenn ich das Abstimmungsverhalten der Bürgerlichen ansehe, wollen sie nur weniger Staat wenn es um Steuern geht. Sobald sie Subventionen abkassieren wollen, stehen sie an erster Stelle. USTR (alle), Kampfjet usw.
  • fools garden 15.11.2019 12:40
    Highlight Highlight Ich könnte mir sehr gut eine ander Farbe als grün vorstellen, zur Darstellung der SVP🤔
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 15.11.2019 12:47
      Highlight Highlight Das ist nicht grün. Die Farbe ist seit jeher ein grünes braun 😆
    • rumpelpilzli 15.11.2019 12:55
      Highlight Highlight Braun wäre gar nicht so unpassend. Wie s härdöpfelfeld vo de buure 😉
    • Gulasch 15.11.2019 12:58
      Highlight Highlight Ich wusste es, ich bin doch Farbenblind und es ist braun!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferd Blu 15.11.2019 12:40
    Highlight Highlight Es ist mir schon immer bewusst gewesen, das Romands viel linker sind als wir Deutschschweizer. In Genf zum Beispiel kommt man mit Armee Tenu-A in sehr vielen lokalen nicht mal rein. Und das bei normalen Restaurants. Leider habe ich so eine Erfahrung gemacht. Ausserdem sind die Romands schon laissez faire eingestellt, während wir penibel darauf achten das alles genauso geregelt ist wie wir es vorschreiben. Sicher kann man Attribute nicht per se irgendeinem politischen Spektrum zuordnen, aber es gibt gewisse Überschneidungen.
    • Caturix 15.11.2019 14:37
      Highlight Highlight Also hier im Kantzon Freiburg(nicht Deutschsprachig) nichts mit laissez faire. Aufpassen wenn man im Garten etwas aufstellt das ein paar cm höher ist als erlaubt, Hundehütte oder zu grosser Hünerstall brauchen eine Bewilligung so wie auch ein Geräteunterschtsand oder Gartenhaag ab 70cm höhe, kommt die Gemeinde und misst sogar penibel nach. Oder neue Dachfenster da wird nachgemessen beim austausch nicht dass es plötzlich grössere Fenster sind.
    • Fulehung1950 16.11.2019 11:22
      Highlight Highlight Was heisst da „laissez-faire“? Nur weil die Romands zuerst einmal „Bien, voyons voir“ sagen anstatt loszurennen wie die Gepickten?
  • TobiWanKenobi 15.11.2019 12:35
    Highlight Highlight So sähe das Parlament aus, würden nur die Romands wählen
  • Scaros_2 15.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte diese 4 Statistiken wie der NR aussehen würde nicht in einem 2x2 Bild wiedergeben? Dieses Scrollen ist echt mühsam. Hab jetzt 4 Bilder im Paint gemacht das ich es vergleichen kann.

    Danke.
    • Bruuslii 15.11.2019 13:47
      Highlight Highlight scatos: paint, ist das nicht das program, das man per diskette installieren muss 🤷🏻‍♂️?
    • FITO 15.11.2019 14:25
      Highlight Highlight Also ich weiss nicht was du hast Bruuslii, aber mein Commodore 64 akzeptiert nur 5 1/4" Floppys zum installieren.
    • Bruuslii 15.11.2019 15:17
      Highlight Highlight fito: naja, mein erstes paint durfte ich via diskette auf windof 3.11 instalkieren. daneben hatte ich auf der disk noch ein 8bit formel1 rennspiel (ilegal kopiert 🙈)

      ach, ich schwelge in erinnerungen 🤗
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 15.11.2019 12:28
    Highlight Highlight Jaja die lieben Romands...
  • DasBier 15.11.2019 12:27
    Highlight Highlight Die Romands habens eher verstanden wie ein ausgewogenes Parlament aussieht...
  • franzeen 15.11.2019 12:12
    Highlight Highlight Allez les welsches!
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 15.11.2019 12:10
    Highlight Highlight Ich war im Herzen schon immer ein Romand.
  • benn 15.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Genau und 4 Jahre später wäre die Schweiz bankrott!
    • manhunt 15.11.2019 12:28
      Highlight Highlight wohl kaum. eher würde das wohlstandsgefälle etwas abflachen.
    • Le Tintin 15.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Na auf diese Begründung bin ich jetzt mal gespannt. Und bitte keine Saucenbrot-Antwort wie „die Linken schmeissen ja eh das Geld aus dem Fenster!“
    • Albert Stpeck 15.11.2019 12:50
      Highlight Highlight 😂👍🏼

      „Aber die Wirtschaft“-Kommentar-Award geht an: benn!
      Gratulation! Freu!
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi 15.11.2019 11:53
    Highlight Highlight Vive les romands!
  • Toni.Stark 15.11.2019 11:49
    Highlight Highlight Der feuchte Traum der Journalistengilde. Wenn der FCB 5:0 gegen FCZ führt, dann siegt der FCB auch dann noch, wenn Züri 4 Tore schiesst. Niemand würde dann von einem Z-Sieg sprechen, nur weil sie 4 Tore aufgeholt haben. Item mit den Grünen. Die Macht liegt bei den Bürgerlichen. Get. Over. It!
    • Korrekt 15.11.2019 12:38
      Highlight Highlight Richtig. Und wieso die GLP immer konsequent zu den Linken gezählt wird ist auch nicht klar. Die FDP wird hier auch nicht zu den Rechten gezählt.
    • Dominik Treier 15.11.2019 13:27
      Highlight Highlight Ja also... Jetzt jammern so viele rechte Wähler das so viel falsch und ungerecht läuft. Warum dann wohl?...
    • INVKR 15.11.2019 13:28
      Highlight Highlight @Toni.Stark: Was ist das denn für eine komische Rechnerei? Die Bürgerlichen haben ihre absolute Mehrheit im Nationalrat verloren, das können Sie damit auch nicht schönreden. Get. Over. It!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 15.11.2019 11:45
    Highlight Highlight ... und wie wohl die Schweiz wirtschaftlich dastehen würde wenn nur die Romands entscheiden würden..? 🙈🙊
    • aglio e olio 15.11.2019 12:52
      Highlight Highlight Wie denn?
    • Albert Stpeck 15.11.2019 12:52
      Highlight Highlight Für den „Aber die Wirtschaft!“-Kommentar-Award reicht‘s nicht.
      Zweiter Platz ist auch nicht ohne! Gratulation! Freu!
    • Balabar 15.11.2019 12:57
      Highlight Highlight Die Mischung von Arc Lémanique, Weinbauern, Jura, EPFL, Tourismus, Steuerflüchtliche und Christian Constantin ist nicht viel anders als in der Deutschschweiz. Aber schöner und v.a. nicht so ghässig gegenüber nicht-Schweizern.
    Weitere Antworten anzeigen

Der Klimawandel macht dir Angst? Dann guck mal, wen du (nicht) wählen solltest

Der Ruf nach Umweltschutz und Massnahmen gegen den Klimawandel schallt in Hinblick auf die Nationalratswahlen im Oktober aus (fast) allen Schweizer Parteizentralen. Im Tenor unüberhörbar singt auch die FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi mit. Sie betont in einem Interview mit Tamedia-Zeitungen, die FDP sei keine klimafeindliche Partei: «Der Umweltschutz gehört eigentlich zur DNA des Freisinns».

Gehört der Umweltschutz tatsächlich zur DNA des Freisinns? Oder handelt es sich bei der Aussage nur um …

Artikel lesen
Link zum Artikel