Schweiz
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Die Kinder geniessen eine Abkühlung oberhalb von Sitten. (Archivbild)

Kinder geniessen die Abkühlung oberhalb von Sion, wo diesen Sommer schon sechs Mal Temperaturen über 35 Grad gemessen wurden. Bild: KEYSTONE

Tagelang über 35°? Das gab's früher schon – doch diesmal läuft etwas anders

Zum zweiten Mal diesen Sommer erleben wir eine Hitzewelle mit Temperaturen (teilweise) weit über 35 Grad. Haben wir eigentlich früher diese Marke auch schon regelmässig überschritten? Eine Übersicht aller Sommer seit 1897.



Sommer mit richtig heissen Tagen, wie wir sie diese Woche erleben, gab es auch schon früher. So gingen beispielsweise die Jahre 1921 und 1983 als Hitzesommer in die Geschichtsbücher ein.

In den 1940er-Jahren gab es sogar einige Jahre am Stück, in denen die Schweiz hohe Temperaturen verzeichnen konnte. Das Jahr 1947 sticht dabei besonders heraus: In Basel wurden beispielsweise an neun Tagen Temperaturen über 35 Grad gemessen – ein Rekord, der bis zum Sommer 2003 bestehen blieb.

Etwas fällt beim betrachten unserer Grafik (weiter unten) jedoch auf: Zwischen die heissen Jahre seit der Jahrtausendwende schieben sich kaum mehr kühlere Sommer, in denen die 35 Grad-Marke nie geknackt wurde.

Anzahl Tage mit Temperaturen über 35°C

Bild

Grafik: watson / daten: meteoschweiz

Seit dem Rekordsommer 2003 registrierte etwa Sion nur gerade drei Jahre, in denen die 35 Grad-Marke nie geknackt wurde. In diesem Sommer wurde sie im Wallis bereits an sechs Tagen überschritten. Der heisseste Tag war der 30. Juni 2019, das Thermometer zeigte 37 Grad Celsius.

Was ausserdem auffällt: Die beiden Tessiner Messstandorte Lugano und Locarno vermelden vergleichsmässig wenige Tage mit Temperaturen über 35 Grad. Klimaexperte Stephan Bader von MeteoSchweiz erklärt dieses Phänomen so: «Anhaltende Hitze ist oft verbunden mit Südwestlagen, welche subtropische Luftmassen über Spanien und Südfrankreich in die Schweiz führen. Bei Südwestlagen ist die Alpensüdseite durch den Alpenbogen geschützt, während vor allem die Westschweiz oft direkt in der Strömung liegt.»

Wo ist die Hitze am schönsten? In Paris, Amsterdam, London ...

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    Alle Leser-Kommentare
  • AenduF 25.07.2019 17:39
    Highlight Highlight !!!BRECHEND NEUES!!! (Teil 2)

    ...über die garstig kalten Temeraturen hier. Sodann beschloss man die Schweiz durch Anhebung der Temeraturen noch attraktiver zu gestalte.
    Die sofort umgesetzte Massnahme nur noch Kohl und Bohnen zu speisen alsdann die daraus entstehenden Flatulenzien den Menschmethanausstoss steigern mögen, beginnt nun seit einigen Jahren Wirkung zu zeigen.

    Die mehrere Stammtischstärke zählenden Anwesenden im klimatisierten Sääli der Dorfbeiz zu 'luftigen Filtern', quitierten die Verlautbarungen mit impulsiv irritierten Schenkelklopfern.

    Quelle: von unterwegs
  • AenduF 25.07.2019 17:30
    Highlight Highlight !!!BRECHEND NEUES!!! (Teil 1)

    Sensationelle Enthüllung an der 13. HV des Vereins 'Menschgemachten Klimawandel kanns nicht geben - wir ändern uns ja auch nicht'!

    Der Vorsitzende V. W. aus Puff berichtete, aus vermutlich zuemlich gut unterrichteter Quelle erfahren zu haben, das der Klimawandel das Ergebnis eines Masterplans eines geheimen Treffens der Linken und Grünen aus dem Jahr 2000 sei.
    Nachdem man Ende der Neunziger 200 Millionen handverlesene Einwohner des afrikanischen Kontinents mittels persönlichem Brief zur Einwanderung in die Schweiz eingeladen hatte, beschwehrten sich einige...
  • sa5 25.07.2019 15:45
    Highlight Highlight Einfach mall den Blick über die Landesgrenzen schweifen lassen.
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  • DerSeher 25.07.2019 13:31
    Highlight Highlight Was auffällt:

    Die Lösung der Probleme wäre ein Weltkrieg, in diesen Jahren hatte es scheinbar nur "kühle" Sommer!
    1914-1918 nur 1 Tag über 35 Grad und 1939-1945 auch nur 11. :)

    • sa5 25.07.2019 22:40
      Highlight Highlight Nach dem Weltkrieg kommt der atomare Winter.
      Nach dem Weltkrieg wird niemand mehr da sein der schwitzen oder frieren kann. Die Menschheit wird Geschichte sein.
  • Noob 24.07.2019 21:51
    Highlight Highlight 2016 war ein echt beschissener Sommer und ein verdammt mieses Jahr noch zugleich!
  • Natürlich 24.07.2019 21:02
    Highlight Highlight Spannender wäre die Anzahl Hitzetage (also Tage über 30 Grad) in einer solchen Grafik zu sehen.
    Da würde es wohl deutlich klarer ausfallen.
    • Magnum44 25.07.2019 00:39
      Highlight Highlight Hat die NZZ einmal gemacht.
      Benutzer Bild
  • Hyperventilator 24.07.2019 19:57
    Highlight Highlight Best summer ever!
  • Skip Bo 24.07.2019 19:33
    Highlight Highlight Neulich wurde ein Hitzrekord "geknackt". Am selben Ort wurde zwar schon mal ein höherer Wert gemessen, dieser sei aber aufgrund von "möglicher Ungenauigkeit" nicht mehr relevant.
    Besteht die Möglichkeit von Ungenauigkeit auch für die alten CH Werte? Immerhin entscheidet 0,1 Grad ob es diesmal anders läuft.
  • Tobias W. 24.07.2019 18:48
    Highlight Highlight Stimmt diese Grafik? War 2018 kein einziger dieser vielen heissen Tage über 35 Grad?
    • p4trick 25.07.2019 07:37
      Highlight Highlight Ich hatte gerade in meinen eigenen Messungen nachgeschaut. Juli und August 2018 war es an 50% aller Tagen über 30°C aber nie über 35. Das Problem waren aber nicht nur die Temperaturen sondern auch die anhaltende Trockenheit.
      Als Vergleich im Juni hatten wir 3 Tage über 30°C im 2018, 2019 11 Tage über 30 und 1 Tag über 35 (35.3), und im Juli bis jetzt bereits 6 Tage über 30.
      Meine Messungen sind nicht perfekt aber nahe dran :-)
      Standort: Rapperswil-Jona
  • Freddie Quecksilber 24.07.2019 18:30
    Highlight Highlight Ca. Alle 60 Jahre wiederholt sich alles wenn man die hitzetage pro jahr anschaut. Und auch die 40er.und 2000er hatten die gleiche Anzahl Jahre ohne Hitzetage und ein extremes Jahr. Aber die 2010er passen überhaupt nicht rein. Das ist nicht so erfreulich.
  • Lucas29 24.07.2019 18:29
    Highlight Highlight Was für eine Grafik ist das denn? Stimmt hinten und vorne nicht, vor 3 Wochen waren es in Thun (BE) 37 Grad und dort steht bei Bern Anzahl Tage 0? Wie soll man dies verstehen?
    • BlueTire 24.07.2019 21:00
      Highlight Highlight Das wird wohl auf die Auswahl der Messstation ankommen.
      Wobei mit Bern die Stadt Bern gemeint sein dürfte und nicht Thun.
      Trotzdem ist auswahl der Station interessant.
      Für Zürich steht da nach 2013 immer 0. Ich habe die Daten nicht überprüft, aber es dürfte sich dabei um die Station Fluntern handeln die 120 Meter höher als das Stadtzentrum und etwas ausserhalb liegt. Das heisst aber definitiv nicht, dass es nirgends in Zürich nicht doch wärmer war.
      Vergleichen lassen sich die Zahlen trotzdem wenn immer am selben Ort gemessen wurde.
    • p4trick 24.07.2019 21:56
      Highlight Highlight In Zürich in der Stadt zu messen würde auch wenig bringen. Die Wetterstationen sind nicht zufällig so gewählt!
  • DonDude 24.07.2019 18:21
    Highlight Highlight Das Einzige was anders ist, wird wohl die heilige Greta und ihre sektenähnlichen Anhänger sein.
    • Wander Kern 24.07.2019 21:32
      Highlight Highlight Ja, wenn man keine wissenschaftlichen Theorien hat, die empirisch untermauert sind, mit denen man eine Hypothese angreifen kann, greift man zur Diffamierung. Fragt sich, was dem Verhalten einer Sekte ähnlicher kommt.
    • bbelser 24.07.2019 22:22
      Highlight Highlight Wenn der letzte Gletscher in der Schweiz abgeschmolzen ist, wird die alleinseligmachende Religion der Klimawandel-Leugnung immer noch ihre eintönigen Litaneien absondern. Herzergreifend.
    • DonDude 24.07.2019 23:43
      Highlight Highlight Ich leugne nicht den Klimawandel.
      Ich verlange nur stichhaltige Beweise für den angeblich menschengemachten Klimawandel. Diese Beweise bleiben und die Klimaforscher immer noch schuldig.
      Es reicht nicht, wenn 97% der Klimaforscher davon ausgehen!!!
      Davon ausgehen sind keine Fakten.
      Ich bezweifle ja sehr, dass jeder dieser 97% eine eigene Analyse dazu gemacht hat.
      Wo sind die Beweise?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lynx 24.07.2019 18:19
    Highlight Highlight Sind die Daten öffentlich? Dann wäre ein Link toll - mich würde nämlich interessieren, wie die Tabelle mit anderen Schwellenwerten als 35° aussehen würde. An meinem Wohnort im Stadtzentrum wird es nämlich schon unter 35° ungemütlich (urban heat island).
    • zeitgeist 24.07.2019 19:38
      Highlight Highlight In der innerstädtischen Hitzeinsel sollten gleiche Temperaturen grundsätzlich als angenehmer Empfunden werden, da dort die Luftfeuchtigkeit bei gleicher Temperatur deutlich niedriger ist (erhöhter sensibler Wärmefluss). Es ist allerdings unangenehmer, im Stadtzentrum bei 38°C auszuharren als gleichzeitig im Grünen bei 32°C.
    • BlueTire 24.07.2019 21:02
      Highlight Highlight Die Daten müssten beim Bundesamt für Meteorolgie zu beschaffen sein.
      Zumindest in Zürich ist die Station nicht im Stadtzentrum sondern auf 550m in Fluntern.
      Da wars z.B. heute 1.5 Grad kühler als im Stadtzentrum (Stadt 35.7, Fluntern 34.2).
  • Pümpernüssler 24.07.2019 17:52
    Highlight Highlight 1897-2019 sind also Referenzzahlen für das Weltklima 😅 Anhand von 123 Jahren Prognosen für die Zukunft stellen. Wir befinden uns ja in einer kleinen Eiszeit, da ist es normal dass es wärmer wird. Die Überbevölkerung ist hier sicher ein viel grösserer Faktor als der CO2 Ausstoss.
    • Ohniznachtisbett 24.07.2019 20:21
      Highlight Highlight Ich geb dir ein Tipp. Fahr mal mit der RhB zur Haltestelle Morteratsch. Zieh dir deine guten Turnschuhe an und lauf von da zum Gletscher. Einfach so ein Gratistipp.
    • Wander Kern 24.07.2019 21:27
      Highlight Highlight "Wir befinden uns ja in einer kleinen Eiszeit, da ist es normal dass es wärmer wird."
      Der Unterschied zwischen Deiner Behauptung und dem Artikel ist, das letzterer Zahlen liefert, Du nicht. Natürlich kann man das Datenset bemängeln, wenn man ihm ein besseres gegenüberstellt. Ich warte...
      Ah, und warum führt die Überbevölkerung zur Klimaerwärmung?
    • Pümpernüssler 24.07.2019 22:11
      Highlight Highlight wenn 8 milliarden menschen strom brauchen wird die luft erwärmt, in stödten staut sich wegen der dichten bauweise die wärme und so erhitzt sich die stadt viel schneller. der asphalt als hitzespeicher sorgt für das I-Tüpfelchen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Else 24.07.2019 17:33
    Highlight Highlight wow, ich in der Tabelle den Sommer 2003 sehe, verstummt mein inneres mimimi...
    • Natürlich 24.07.2019 21:08
      Highlight Highlight Warum?
      In Luzern zb lediglich 2 Tage mit 35 oder mehr Grad Celsius im Jahr 2003.
      Wurde dieses Jahr bereits egalisiert oder sogar übertroffen.
  • Garp 24.07.2019 17:25
    Highlight Highlight Was ich an der SMA bemängle, dass sie stur an ihren alten Messtationen festhält. In Zürich wird z.B. auf 556m gemessen, obwohl die Stadt unten auf 408 m liegt. Das ergibt ein falsches Bild für die Politik ---> Städtebau.

    In der Stadt ist es regelmässig 2 -3 Grad heisser und es gibt viel mehr Tropennächte selbst in Aussenquartieren als meist auf 556m Höhe.

    Über die andern Messtationen kann ich nichts sagen, die für Zürich ist definitiv am völlig falschen Ort. Kann sein, dass es bei andern auch so ist.
    Darum mochte ich Kachelmann, der hat bessere Stationen aufgebaut!
  • Maya Eldorado 24.07.2019 17:24
    Highlight Highlight Genau, 1947 war der erste so extreme Hitzesommer. Das kam ich bei jeder Gelegenheit von meiner Mutter zu hören, dass ich die Frechheit hatte, genau an einem dieser heissen Tage auf die Welt zu kommen, nämlich am 14. Juli 1947.
    Dieser Hitzesommer wurde erst wieder 2003 übertroffen. Auch an diesen Sommer kann ich mich bestens erinnern.

    Und jetzt wieder letzten Sommer und diesen Sommer. Inzwischen bin ich älter geworden und ertrage die Hitze nicht mehr ganz so gut wie früher.
    • Streuner 24.07.2019 18:55
      Highlight Highlight Eh... lch will lhnen nicht zu Nahe treten... aber... kann es sein dass sie Schuld haben an diesem ganzen Schlamassel und nicht die Klimaerwärmung???!!! Sie erscheinen mir höchst verdächtig...
    • Maya Eldorado 25.07.2019 19:30
      Highlight Highlight Ich hab diese Hitze nicht verursucht, auch heute nicht.
      Warum nur wollen immer andere mir die Schuld geben, womit ich nichts zu tun habe.
    • Streuner 25.07.2019 22:08
      Highlight Highlight Es tut mir außerordentlich leid falls ich einen wunden Punkt getroffen habe.. das lag nicht in meiner Absicht. ABER mir geht die Hitz dermassen auf den, pardon, Sack... dass ich glaubte eine Schuldige/n ausgemacht zu haben, Resp ausgemacht habe! Die Beweise sind erdrückend.... Erstens: Sie waren IMMER da wenn es so heiss war. Zweitens: Können Sie beweisen dass sie es nicht waren?
      Voila, für mich ist das ziemlich verdächtig.
  • Pixie13 24.07.2019 17:10
    Highlight Highlight Vmtl. hagelt es jetzt ein Blitzgewitter...
    Mag sein, dass die „kühlen“ Sommer laut Statistik weniger werden.
    Diese Karte erfasst wohl nur Tage mit >35°C.
    Zum Glück sind 34°C angenehm kühl und die Sommer entsprechend kalt 🙈
    • Wander Kern 24.07.2019 17:45
      Highlight Highlight Ja, da braucht es ein fortgeschritteneres Statistikverständnis. Normalverteilung und Perzentilkurve sind die Stichwörter.
    • Firefly 24.07.2019 17:49
      Highlight Highlight Denks du das Muster und der Trend wäre anders, wenn man anstatt 35 Grad, 34 Grad nehmen würde?
  • Magnum44 24.07.2019 17:04
    Highlight Highlight Naja, streicht man die die Jahre mit nur einem Hitzetag aus der Grafik (der Titel spricht ja von tagelang), sieht die Sache nur noch halb so spektakulär aus. Ausser in Sion, dort scheint es tatsächlich eine Zunahme zu geben.
    • Wander Kern 24.07.2019 20:46
      Highlight Highlight Ja, wenn man die Ausreisser streicht, sieht eine Statistik immer besser aus.
  • HAL1 24.07.2019 17:01
    Highlight Highlight Über die messunsicherheit der anlagen wird iwie nie gesprochen... wie genau sind denn eigentlich diese messungen? Die anlagen von meteo sind erst seit 2014 zertifiziert. Kann mann sich auf ältere daten verlassen?
    • Wander Kern 24.07.2019 21:17
      Highlight Highlight Gute Frage, werte das doch mal an einem entsprechenden Datenset aus und stelle eine Gegenhypothese auf.
    • HAL1 25.07.2019 07:18
      Highlight Highlight Wie soll denn das gehn bitte. Ich müsste wissen was die für fühler benutzen weiter muss die ganze messkette in betracht gezogen werden und du brauchst entsprechendes gerät um diese werte über diverse messungen herauszufinden. Sprich du musst bei jeder station vorort sein...

      Das kannst nicht aus irgendeinem datensatz herauszaubern schlaumi. Was denkst du warum die erst seit 2014 zertifiziert sind?

      Einfach mal was geschrieben damit was steht?
  • Posersalami 24.07.2019 16:53
    Highlight Highlight Nicht nur die Hitzetage häufen sich, sondern auch die Sommertage (>25 Grad). Es ist offensichtlich, wohin die Reise geht. Was mich fertig macht, sind solche Sachen:
    https://www.welt.de/kmpkt/article197308833/Klimawandel-Gedenktafel-soll-an-geschmolzenen-Gletscher-erinnern.html
  • Mirko Timm 24.07.2019 16:46
    Highlight Highlight So. Ich hätte gern alle Sommer der letzten 200000 Jahre.
    • Wander Kern 24.07.2019 21:15
      Highlight Highlight "hätte gerne" gibt es in der Wissenschaft nicht. Du kannst aber gerne eine Gegenthese aufstellen und mit entsprechenden Daten belegen.

Die Wetterrekorde der Schweiz auf einer Karte – gibt's bald einen neuen?

Die Hitzewelle hat die Schweiz zurzeit fest im Griff. Dabei könnten sogar einige nationale Wetterrekorde wackeln. Eine Übersicht über die bestehenden.

Der aktuelle Temperaturrekord stammt aus dem Hitzesommer 2003. Am 11. August 2003 zeigt das Thermometer in Grono (GR) 41.5 Grad Celsius an.

Allerdings hält MeteoSchweiz dazu fest, dass die Messstation Grono damals am sonnigen Hang lag, etwas oberhalb des heutigen Standortes. Unter heutigen Bedingungen hätte man wohl «nur» 40.5 Grad Celsius gemessen.

Was sonst noch für Wetterrekorde in der Schweiz gelten und wo sie aufgestellt wurden, zeigt die folgende Karte:

Der Hitzesommer 2003 hat sich nicht …

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