Schweiz
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Teaserbild 7 Ständeräte

Von links nach rechts: Die Ständeräte Beat Rieder (CVP), Stefan Engler (CVP), Fabio Abate (FDP), Martin Schmid (FDP), Andrea Caroni (FDP), Thomas Hefti (FDP), Thomas Minder (parteilos). Bild: montage: watson, material: keystone

Diese 7 wollen heute die Frauenquote in der Teppichetage kippen

Nur wenige Tage nach dem Frauenstreik befasst sich der Ständerat heute mit einer gleichstellungsrelevanten Forderung. Doch 7 Männer wollen den Vorschlag bachab schicken.



Am Mittwoch entscheidet der Ständerat über die Revision des Aktienrechts. Hört sich unspektakulär an? Ist es aber keineswegs. Denn die Reform hat es in sich. Ihr Ziel ist eine Modernisierung des Aktienrechts. Was dabei am meisten zu Reden gibt, ist der Vorschlag des Bundesrates für einen Zielwert der Geschlechterverteilung in grossen börsenkotierten Unternehmen: Im Verwaltungsrat sollen Frauen und Männer zu mindestens 30 Prozent und in der Geschäftsleitung zu mindestens 20 Prozent vertreten sein.

Nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes sollen die Unternehmen fünf Jahre Zeit erhalten, um diese Richtwerte zu erfüllen. Wird die Quote nicht erreicht, müssen sie in ihrem Vergütungsbericht an die Aktionäre erklären, warum die Geschlechter nicht wie vorgesehen vertreten sind und Massnahmen zur Förderung des weniger stark vertretenen Geschlechts vorlegen. Sanktionen gibt es keine.

Den Männern im Ständerat passt die Geschlechterverteilung nicht

Der Nationalrat verabschiedete das revidierte Aktienrecht bereits im Juni vor einem Jahr. Er hat zwar bei anderen Punkten einiges geändert, aber der Abschnitt zu den Geschlechterrichtwerten blieb unangetastet.

Der Ständerat wies dann das Geschäft zur Beratung an seine Rechtskommission zurück. Dort, hinter den verschlossenen Kommissionstüren, wurde nun offenbar Kritik an der Geschlechterregelung laut. In einer Medienmitteilung im Mai dieses Jahres wurde schliesslich verkündet, eine Mehrheit der Rechtskommission habe sich dafür ausgesprochen, die Geschlechterrichtwerte für Geschäftsleitungen aus dem neuen Gesetz zu kippen.

Ein Blick in die Mitteilung der Kommission zeigt, um wen es sich bei den Verhinderern der frauenfördernden Massnahme handelt. Es sind die bürgerlichen Ständeräte Beat Rieder (CVP) Stefan Engler (CVP), Fabio Abate (FDP), Andrea Caroni (FDP), Martin Schmid (FDP) Thomas Hefti (FDP) und Thomas Minder (parteilos), die den Abschnitt aus dem Gesetz kippen wollen, wobei einer von ihnen sich seiner Stimme enthalten hat.

«Es ist Sache der Aktionäre, nicht des Staates, wem ein Eigentümer sein Geld beziehungsweise seine Unternehmung anvertrauen will.»

Andrea Caroni, FDP-Ständerat

Frauen sind empört

Der Widerstand der Männer stösst insbesondere den Frauen sauer auf. Maya Graf und Kathrin Bertschy, die einerseits für die Grünen respektive für die Grünliberalen im Nationalrat sitzen und andererseits den Frauenverband Alliance F präsidieren, schreiben in einer Mitteilung: «Nachdem sich der Nationalrat im letzten Sommer mit einer Gegenstimme für diese Regelung ausgesprochen hat, steht sie jetzt im Ständerat wieder auf der Kippe!» Sie weisen auf den grossen Erfolg des Frauenstreiks und fordern den Ständerat auf, am Mittwoch nun diesen «klitzekleinen Schritt» für ein Ziel von 20 Prozent Frauen in Geschäftsleitungen zu machen.

Doch die sieben Ständeräte verteidigen den Entscheid. Beat Rieder: «Ich halte Richtwerte für die Geschäftsführung für falsch.» Andrea Caroni: «Es ist Sache der Aktionäre, nicht des Staates, wem ein Eigentümer sein Geld beziehungsweise seine Unternehmung anvertrauen will.» Fabio Abate: «Wir wollen vermeiden, dass massiv in die Autonomie der Gesellschaft eingegriffen wird.» Und Thomas Minder: «Es ist nicht Aufgabe des Gesetzgebers zu definieren, welches Geschlecht oder welche Eigenschaften und Fähigkeiten ein Verwaltungsrats- oder ein Geschäftsleitungsmitglied haben muss.»

«Das ist das Minimum zur Förderung von Frauen»

In der Rechtskommission des Ständerates sitzt auch Anne Seydoux (CVP). Anders als ihre Parteikollegen spricht sie sich für eine Geschlechterverteilung in Verwaltungsräten und auch in Geschäftsleitungen aus. «Obwohl Frauen und Männer per Gesetz gleichgestellt sind, reicht offenbar die Selbstregulierung im oberen Management von grossen Unternehmen nicht aus», sagt sie. Der Vorschlag des Bundesrates auf die Lösung dieses Problems sei vernünftig. «Es ist das Minimum, um die Förderung von Frauen in Entscheidungspositionen in Unternehmen zu verbessern.»

CVP-Ständerätin Brigitte Häberli bringt das Aufbegehren der Ständeräte in der Rechtskommission nicht aus der Ruhe. «Ich bin zuversichtlich, dass die Geschlechterregelung am Mittwoch auch im Ständerat durchkommt», sagt sie. Bei vielen Ratskollegen herrsche mehrheitlich Bereitschaft, dass nach dem Nationalrat nun auch die kleine Kammer der Revision zustimme.

«Es handelt sich ja nicht um eine Quote und die Unternehmen erfahren bei Nichteinhalten keinerlei Sanktionen.»

Brigitte Häberli, CVP-Ständerätin

Sie werde alles Mögliche an Überzeugungsarbeit leisten, dass diese – wie sie betont – «absolut moderate Bestimmung» der Geschlechterfrage für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen bestehen bleibe. «Es handelt sich ja nicht um eine Quote und die Unternehmen erfahren bei Nichteinhalten keinerlei Sanktionen. Sie müssen lediglich in ihrem Geschäftsbericht eine Begründung abgeben.» Von einem zusätzlichen Bürokratieaufwand könne keine Rede sein. Vielmehr sei es ein wichtiges Zugeständnis, Frauen den Weg in die oberste Führungsstufe zu ebnen.

Dass die Hürden für frauenfördernde Massnahmen im Ständerat höher sind als im Nationalrat, ist wenig verwunderlich. Liegt doch die Geschlechterverteilung in der kleinen Kammer bei 15 zu 85 Prozent. Häberli sagt: «Wir sind sechs Frauen im Ständerat, eine bedenklich tiefe Zahl. Ich hoffe, dass sich das im Herbst ändert und dass ich dann zahlreiche neue Kolleginnen bekomme, sollte ich wiedergewählt werden.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Manfred Lohnhoff 20.06.2019 12:05
    Highlight Highlight Wenn die Frauenquote vom Staat verordnet wird, ist die Schweiz auf dem besten Weg zum sozialistischen Staat. Und wie lässt sich die Quote auf Personen anwenden, die weder Frauen noch Männer sind, oder die als Frauen eigentlich Männer sind und umgekehrt? Wenn sich eine Quotenfrau eines Verwaltungsrates einer Geschlechtsumwandlung unterzieht, müsste sie dann deswegen aus dem Verwaltungsrat zurücktreten? Man sieht: Die Quotenregelung ist nicht durchdacht und wird Juristenfutter geben.
  • Swen Goldpreis 20.06.2019 11:11
    Highlight Highlight Das Problem an Quoten ist, dass sie Frauen in Tat und Wahrheit abwerten. Denn sobald es Quoten gibt, weiss keiner mehr, ob eine Frau nun wegen ihrer Fähigkeit eine Stelle bekommen hat oder weil einfach eine funktionslose Position geschaffen wurde, um die Quote zu erfüllen. Dieses Phänomen lässt sich weltweit beobachten, wo es Quoten gibt. Nicht nur bei Frauen, sondern auch bei der Förderung ethnischer Minderheiten usw.
  • RowRow 20.06.2019 03:04
    Highlight Highlight 7 Wahre Helden.
  • poesie_vivante 19.06.2019 21:42
    Highlight Highlight Der Titel des Artikels könnte auch heissen: «Die 7 letzten Vernünftigen».
    • Katzenseekatze 20.06.2019 13:21
      Highlight Highlight Oder die 7 letzten Patriarchen von früher....
  • Kanischti 19.06.2019 17:44
    Highlight Highlight Marktwirtschaft für Anfänger: Die Nachfrage regelt das Angebot. Die Betriebe stellen ihre Mitarbeiter selbst ein.

    Planwirtschaft für Anfänger: Der Staat diktiert das Angebot und auch wer angestellt wird.

    Dann lieber Martktwirtschaft!
  • weissaunöd 19.06.2019 15:43
    Highlight Highlight Wir leben ja in einem Zeitalter, in dem Geschlecht als ein rein gesellschaftliches Konstrukt interpretiert wird. Wenn ich also als Mann den Managementjob aufgrund der Frauenquote nicht bekomme, kann ich mich als genderfluide Person einfach als Frau identifizieren und bekomme so denn Job 😉
  • Vossli 19.06.2019 15:31
    Highlight Highlight Anteil Frauen die Wirtschaft studieren in der Schweiz: ca. 25%

    Quelle: BFS
  • Patrick Bateza 19.06.2019 15:22
    Highlight Highlight ich arbeite für ein börsenquotiertes Unternehmen im Aussendienst . unser National Sales Manager (weiblich 35) unser Bisiness Unit Director (weiblich, 42). unser Country Manager (weiblich, 48, 3 Kinder.) .. und das ganz ohne Quote... Der Beste soll den Job kriegen... da ist mir das Geschlecht scheissegal... junge Männer gehen auch einen weiten Weg bis in die Teppichetage... wenn diese dann besser qualifiziert an der Quote scheitern ist das ganz klar nicht fair und disnriminierend...🤷🏾‍♂️









    • Bowell 19.06.2019 23:25
      Highlight Highlight Richtig, und die drei Frauen werden jetzt als Quoten-Managerinnen abgestempelt, obwohl sie richtig was auf dem Kasten haben. Das Gegenteil von gut gemacht, ist und bleibt hald gut gemeint...
  • Lörrlee 19.06.2019 13:46
    Highlight Highlight Monatlich landen im Handelsregister ca. 200 Neueintragungen in einem Kanton. In sehr sehr sehr seltenen Fällen sind mehr als 5 Personen in Firmen eingetragen. Ich habe keine Ahnung wie eine solche Quote erreicht werden sollte, wenn es sich in den meisten Fällen um weniger als 5 Personen handelt...
    1. Macht eine Quote Sinn, wenn dadurch nicht eine einzelne Person die gesamte Quote ausmacht, dazu braucht es aber grössere Verwaltungsräte (sinnlos, da eher schlecht administrierbar)
    2. Quote scheint mir eher eine Ungleichberechtigung zu sein. Und dann geht die Quote vor Qualifikationen?
    • neutrino 19.06.2019 13:54
      Highlight Highlight Bin auch gegen die Quote, aber hast du den Text gelesen? Welches KMU bzw. Kleinbetrieb ist börsenkotiert? Viele KMUs sind zudem GmbHs, einfache Gesellschaften, Kollektivgesellschaften, etc. Und wenn es AGs sind, sind sie nicht börsenkotiert. Ich kenne jedenfalls kein Beispiel
    • Lörrlee 19.06.2019 16:50
      Highlight Highlight Da hast du wohl Recht. Ich wollte lediglich auf den Umstand verweisen, dass bereits Firmeneinträge mit vielen Gründern nur eine kleine Anzahl Verwaltungsräte hat.

      Für KMU (mal angenommen es wären börsenkotierte) liegt die durchschnittliche Gründerzahl eher bei 2-4 Stück, also wäre die Quote noch schwerer durchzusetzen, da wir ja keine Menschen teilen werden.

      Mein Kommentar war eher als Kritik an der Quote gedacht, vielleicht falsch rübergebracht, in dem Fall sorry.
  • Weiterdenker 19.06.2019 13:02
    Highlight Highlight Wieso wird es immer als Negativ dargestellt, wenn jemand die Frauenquote ablehnt? 1. Ist sie Sexistisch, denn sie führt eine Relevanz des Geschlechts einer Person ein, die es vorhin nicht gab. 2. Gibt es andere, gerechtere Massnahmen, die zu einem Gleichgewicht führen können.

    Widerspricht eine Frauenquote nicht sowieso dem Gesetz? "Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden" heisst es schliesslich im GlG, Art. 2.
    • FrancoL 19.06.2019 15:13
      Highlight Highlight Welche Massnahmen kennst Du die zu einer gerechteren Lösung führen würden?

      Eigenartig Dein Einwurf:
      ""Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden" heisst es schliesslich im GlG, Art. 2."

      Es zeigt sich je gerade dass die Studie eine Benachteiligung aufzeigt.

      Man kann die Studie anzweifeln, doch dann stellt sich die Frage: wieso bringt man nicht eine Studie die dieses Benachteiligung nicht aufzeigt? Wieso macht zB der Arbeitgeberverband nicht eine eigene Studie mit allen erwünschten Beurteilungsfaktoren?
    • Weiterdenker 19.06.2019 16:49
      Highlight Highlight Wieso ist mein Einwurf eigenartig? Wenn man einen Menschen anstellt oder nicht anstellt wegen seines Geschlechts, ist das eine direkte Benachteiligung der Person wegen ihres Geschlechts. Eine Frauenquote zwingt einen Arbeitgeber dazu, dieses Gesetz zu brechen, sofern im Betrieb weniger Frauen arbeiten, als die Quoten fordert.
    • FrancoL 19.06.2019 17:26
      Highlight Highlight @Weiterdenker; Ja das ist die Konsequenz, dass man über Jahrzehnte auch bei gleicher Qualifikation häufig die Frauen übergangen hat und dies heute noch teilweise tut.
  • Allion88 19.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Schön wäre die meinung hierzu von der ganzen bundesversammlung. Macht es einfacher bei den kommenden wahlen. Jemand der für quoten ist, der wird schnell von der liste gestrichen
  • neutrino 19.06.2019 12:54
    Highlight Highlight Meiner Meinung einer der Hauptgründe, warum es nicht mehr Frauen in zB. VRs gibt: viele Frauen in solchen Gremien sind in der Minderheit und ziehen explizit keine Frauen nach - warum, ist mir schleierhaft, ev. zB. weil sie ihren Status geniessen und keine andere weibliche Konkurrenz wollen. Besonders oft ziehen insbesondere erfahrene Frauen keine jüngeren nach.

    Habe dies einfach in der Praxis oft so erlebt. Männer schauen oft nicht so sehr auf's Geschlecht - ist jemand da und kompetent, dann ist gut, egal ob w, m, alt, jung, etc.
    • Lörrlee 19.06.2019 16:52
      Highlight Highlight Klingt nach Klischee. Problem ist: selbst wenn was dran wäre wär's absolut nicht beweisbar...
    • neutrino 19.06.2019 17:21
      Highlight Highlight Ja, absolut nicht beweisbar.
  • Liselote Meier 19.06.2019 12:49
    Highlight Highlight Eine temporäre Quote ist nur "Hirnrissig" für Menschen die nicht in der Lage sind in Bewegungen oder Tendenzen zu denken.

    Ja, mei bis 1988 war die Frau dem Manne untergeordnet in diesem Lande über Jahrhunderte hinweg. Das ändert sich nicht Blitzartig bei gleich bleibenden Strukturen.

    Da braucht es Zwangsweise eine Nivellierung um eine Strukturelle Veränderung herbeizuführen, denn erst dann entsteht die Gleichheit und erst dann ist eine Quote hinfällig.


    • Kanischti 19.06.2019 17:06
      Highlight Highlight Noch mehr Regulierung, oder wie Sie es nennen, "zwangsweise eine Nivellierung" einführen, um was zu erreichen? Damit gleich viele Frauen wie Männer in den höheren Positionen vertreten sind? Glauben Sie etwa nicht, dass diese Betriebe es am besten selber wissen müssen, welche Leute dafür geeignet sind? Und darum auch nur die dazu fähigsten Leute einsetzen, egal ob Frau oder Mann? Oder gehören Sie auch zu denjenigen, die denken, dass die Frauen nur auf Grund ihres Geschlechtes viel weniger vertreten sind?
  • adi37 19.06.2019 12:31
    Highlight Highlight Die Frauen haben in den letzten40 Jahren mehr erreicht, als in 5000Jahren zuvor! Das ist auch gut so! Doch langsam wird übertrieben. Die Quotenfrau, d.h. Wahl nicht nach Leistung u Erfahrung, sondern weil Frau, wird der Wirtschaft, der Familie u dem Wohlstand schaden! Wir haben eine Familien-UN-freundliche Politik! Alles zusammen nach Lust u Laune geht nicht. Der "Nachteil des Kinderkriegens" muss/sollte auf andere Weise kompensiert werden. zBsp pro Kind 6Mte frühere Pension! BVG-Abgeltung auch bei kleineren Teilzeitjobs, usw. Ausserdem wählen Frauen oft NICHT Frauen! Warum ist das so?
  • Der Tom 19.06.2019 12:23
    Highlight Highlight Kinderbetreuung verbessern und stärker finanziell unterstützen. Tagesschulen als Pflicht überall. Wenn sie das nicht begreifen muss man es halt mit einer Frauenquote erzwingen. Finde ich aber keinen guten Umweg.
    • Fabio Haller 19.06.2019 12:38
      Highlight Highlight Mit Quoten erreicht man das aber nicht.
  • eldorak 19.06.2019 12:11
    Highlight Highlight Lange müssen sie ja nicht mehr durchhalten, in ein paar Jahren wird's ja sowieso kein Geschlecht mehr geben ;)

    Spass beiseite. Mal abgesehen davon, dass ich Quoten Schwachsinn finde, würde mich interessieren, obs denn so viele Frauen gibt, die an diesem Posten interessiert sind?
    Da ja überall Quoten gefordert werden, möchte ich mal mit der IT vergleichen. In allen Schulen, die ich besuchte, waren jeweils etwa 5-10% Frauen. Wäre interessant zu wissen, obs daran liegt, dass kein Interesse da ist, oder ob es für sie schwerer ist, da eine Selle zu bekommen.
  • Avi Quince 19.06.2019 12:09
    Highlight Highlight Etwas mehr Respekt vor dem Alter, den 'alten Männern' wäre wünschenswert.
    Ausserdem ist A.Caroni einer der jüngsten im Ständerat!
  • Menel 19.06.2019 12:08
    Highlight Highlight Als würden heutzutage die Qualifiziertesten in die Teppichetage gehoben 😂, wenn Qualifikation gleich Bonusauszahlungen ist, dann wohl ja. Also hört mir auf mit Qualifikation. Um in die Teppichetagen zu gelangen spielen viel mehr Vitamin B, Vernetzungen, Ähnlichkeit und sogar Körpergrösse eine Rolle als Qualifikation.
    Bei all den Punkten macht Frau aber immer Zweite. Und kommt mir jetzt nicht mit; das regelt sich von selbst; als ob! Hat sich die letzten 30 Jahre ja enormst geregelt in der Schweiz 😆
    • Knety 19.06.2019 13:24
      Highlight Highlight Du bist in der Teppichetage und sprichst aus Erfahrung?
    • Menel 19.06.2019 13:28
      Highlight Highlight Nein, aber ich befasse mich mit den impliziten Mechanismen des menschlichen Zusammenlebens.
    • No-no 19.06.2019 13:31
      Highlight Highlight Du hast sicherlich recht aber nur bedingt. Natürlich gibt es viele Punkte, die über den Werdegang hinaus auch bewertet werden. Ein Mitglied der C-Suite braucht sicherlich auch gepflegtes auftreten und weitere Softskills. Anhand von Unternehmen variieren diese Skills. Ich kenne deinen Werdegang nicht, aber bewirb dich doch mal beim mittleren bis oberen Kader für eine Stelle und mach mal ein Assesment. Du wirst staunen auf was alles geachtet wird. Was den Bonus betrifft denke ich, machst du eine fehlerhafte Kausalverknüpfung. Boni sind grundsätzlich dazu da, zusätzliche Anreize zu schaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • No-no 19.06.2019 12:03
    Highlight Highlight Wie soll denn das bitteschön bei den Kleinst- und Kleinbetrieben umgesetzt werden? Ich frage mich ob die Befürworter auch nur einen Moment nachdenken. Wenn eine Person X nicht zu 100% für diese Position geeignet ist wird diese das sehr schnell spüren und es gibt viele Leute die alles so einer Position unterordnen. Wer in dieser Position auch nur einen Moment nicht aufpasst ist weg vom Fenster. Es benötigt auch ein gewisses Temperament, sich dort zu behaupten. Sollte eine Quote wirklich kommen, dann wünsche ich den betroffenen Quotenfrauen alles erdenklich Gute.
    • Meraxes Equis 19.06.2019 12:29
      Highlight Highlight es geht hier um grosse börsennotierte Unternehmen...
    • Mohnbroetli 19.06.2019 12:32
      Highlight Highlight Lesen würde helfen: Der Zielwert bezieht sich auf grosse börsenkotierte Unternehmen, und nicht auf KMU oder Kleinstbetriebe.
    • No-no 19.06.2019 12:53
      Highlight Highlight @Meraxes: Schön hast du bemerkt, dass es sich um 1% der Unternehmen in der Schweiz handelt. Es gibt keine vernünftig, schlüssige Argumentationskette die plausibel begründet, warum ein Gesetzt etwas regeln soll was 1% der Unternehmen betrifft. Es ist wie bei der 1:12 Initiative. Sofern so ein Gesetz in Kraft tritt, splitten sie einfach das Unternehmen auf und bauen die Organisation um. Hast du wirklich das Gefühl, das sich ein Unternehmen an das Gesetzt hält wenn es tatsächlich strukturell ein Geschlecht benachteiligt? Ich denke die Befürworter sind auch gegen die Bürokratie... finde den Fehler
    Weitere Antworten anzeigen
  • virus.exe 19.06.2019 11:24
    Highlight Highlight Ich will eine 100% Fähigkeitsquote. Nichts Anderes. Ob nun 7 Frauen oder 7 Männer im Bundes- oder Verwaltungsrat sitzen ist mir egal. Hauptsache die sind fähig.
    Das sollte überall so sein. Nicht ein Geschlecht sollte über sowas entscheiden, sondern alleine die Kompetenz.
    Habe fertig!
    • Menel 19.06.2019 12:10
      Highlight Highlight Träum weiter, als würde das je passieren. Wie willst du das hinbekommen?
    • dokkaebi 19.06.2019 12:41
      Highlight Highlight @Menel: Sicherlich nicht mit einer Quote. :)
    • The Destiny // Team Telegram 19.06.2019 12:43
      Highlight Highlight @Menel, mit kompetenten Frauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P.Rediger 19.06.2019 11:15
    Highlight Highlight Selbstregulierung der Industrie funktioniert in den seltensten Fällen, das zeigt die Geschichte hinlänglich. Da in den obersten Gremien und in der Politik der Anteil der (mehrheitlich älteren) Männer überdurchschnittlich hoch ist, diese Männer meistens auch noch viel besser vernetzt sind als Frauen (auch historisch bedingt, z.B. durch späte Einführung des Frauenstimmrechts usw.), ist es für Frauen ungleich schwieriger an solche Posten zu gelangen. Aus diesen Gründen braucht es eine Quote, zumindest so lange bis der Anteil der Frauen einen akzeptablen Wert erreicht hat.
    • Menel 19.06.2019 11:29
      Highlight Highlight Danke! Genau so ist es. Wer was anderes behauptet, der sagt im gleichen Atemzug, dass es in der Schweiz kaum qualifizierte Frauen gibt.
    • Whitchface 19.06.2019 11:35
      Highlight Highlight Sie haben natürlich total Recht! Mir als Mann wurde bei Geburt ein goldenes Kontaktbuch übergeben (wie allen anderen Männern auch). Dieses Netzwerk macht mir mein Leben als Mann wirklich unheimlich einfach. Würde ich eine Kaderfunktion anstreben, würde ein Anruf bei bei Sergio reichen. Das per Du mit der Führungsspitze internationaler Unternehmen (auch UBS) ist natürlich auch Teil der männlichen Verschwörung gegen Frauen.
      Der goldene Löffel bei der Geburt hat nichts mit dem Geschlecht zu tun.
      Ich, männlich 24, musste stets für Alles kämpfen- gratis gab es nichts.
    • Füdlifingerfritz 19.06.2019 11:46
      Highlight Highlight Mag teilweise nicht ganz falsch sein, aber: Wie zum Teufel haben es dann die Frauen geschafft, die heute schon höhere Positionen inne haben? Und die noch wichtigere Frage: Gibt es Stand jetzt tatsächlich genau so viele Frauen wie Männer, die Karriere als VR-oder GL-Mitglied machen wollen? Denn wenn nicht, ändert das die Ausgangssituation komplett. Nur wenn es gleich viele weibliche wie männliche Interessenten gibt und es trotzdem fast nur Männer schaffen, ist etwas faul. Wenn sich aber z.B. nur 15 Prozent Frauen bewerben, können es unmöglich 25 Prozent schaffen. Das ist die andere Seite.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 19.06.2019 11:07
    Highlight Highlight Ich wünsche den Herren viel Erfolg!
  • Borki 19.06.2019 11:02
    Highlight Highlight Der Vorschlag ist wirklich moderat und für die Wirtschaft einfach umsetzbar.

    Ich frage mich einfach wirklich, ob damit den Frauen LANGFRISTIG wirklich geholfen wird oder nicht eher geschadet?
    • Menel 19.06.2019 11:32
      Highlight Highlight Ich denke, langfristig kann man die Quote dann auch wieder abschaffen, wenn das Verhältnis zw. Männern und Frauen ausgewogen ist, dann findet nämlich Förderung und "Nachziehen" endlich nach Qualifikation und nicht Geschlecht statt.
    • Whitchface 19.06.2019 11:43
      Highlight Highlight Die Frage im zweiten Teil ist sehr interessant- ich habe mich damit auch befasst. Eine internationale Studie hat dies intensiv geprüft. Ergebnis: Je stärker die Gleichberechtigung gefördert wird, desto tiefer ist die Vertretung von Frauen im MINT Bereich, obwohl diese durchschnittlich leicht besser abschneiden als Männer. Der Effekt nennt sich "Gender equality paradox". Gründe, weshalb das so ist, konnte die Studie leider keine liefern.
    • Borki 19.06.2019 13:35
      Highlight Highlight @Menel: Ich bleibe kritisch. Aber falls das Gesetz kommt, hoffe ich dass du Recht behältst.

      @Whitchface: Gibt es davon ein Summary in Deutsch?
  • whatthepuck 19.06.2019 10:50
    Highlight Highlight Das wird zwangsläufig zu Situationen führen in denen es heisst: "Sorry, du wärst unser Kandidat, aber dein Gehänge ist das Problem." Musst nicht oft sein, wird aber dennoch stattfinden. Ist das dann Gleichberechtigung?

    Das Ganze geht doch viel tiefer als plumpe Diskriminierung. Verlässliches, gut interprätiertes Datenmaterial wäre nötig um die Diskussion zu versachlichen.

    Frau darf sich auch selber fragen, weshalb sie Psychologie oder Design statt Informatik an der ETH studiert hat.
    • ceciestunepipe 19.06.2019 13:08
      Highlight Highlight Jetzt heisst es halt oft, ja super, du wärst top qualifiziert, aber halt im potentiellen Gebär-Alter, deswegen...
  • LalaLama 19.06.2019 10:43
    Highlight Highlight Das geht doch nicht, dass 2019 Männer über uns Frauen abstimmen. Das kommt mir wie Anfang der 70er Jahre vor! Wir brauchen eine ZEITLICH BEGRENZTE Frauenquote, sonst ändert sich nie was!
    • jimknopf 19.06.2019 11:14
      Highlight Highlight Es stimmt der NR und der SR darüber ab, in welchen beiden Frau vertreten sind. Und diese beiden Räte werden durch das Volk gewählt, also liegt es (unter anderem) in Ihrer Hand wer über was abstimmt.
    • Freddie Quecksilber 19.06.2019 11:16
      Highlight Highlight Frauen in der Regierung stimmen auch für uns Männer ab
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 13:15
      Highlight Highlight Die Frauen stimmen aber auch über den Vaterschaftsurlaub ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eliaz54 19.06.2019 10:41
    Highlight Highlight Kindergarten. Mehr gibt es nicht zu sagen.
  • Lllll 19.06.2019 10:29
    Highlight Highlight Eine Frauenquote braucht es nicht! Was wir brauchen sind qualitativ hochstehende und sozialkundige Führungskräfte, mit einer hohen ökonomischen Denkweise und Erfahrung. Da spielt es dann auch logischerweise keine Rolle mehr ob Frau oder Mann.
    • Menel 19.06.2019 11:34
      Highlight Highlight Und diese Qualifikationen findet man bei Schweizerinnen nicht?
    • Junge Schnuufer 19.06.2019 12:26
      Highlight Highlight Doch natürlich findet man diese Qualifikationen auch bei Schweizerinnen. Doch genau dies ist ja der Punkt, das Geschlecht sollte nicht entscheidend sein wenn jemand eingestellt wird. Und durch eine Quote kann es auf jeden Fall vorkommen, dass Geschlecht über Qualifikation gestellt wird.
    • M.. 19.06.2019 13:01
      Highlight Highlight Doch. Selbstverständlich. Genau deshalb muss man sie aber nicht bevorzugen, sondern geschlechtsneutral nach Qualifikation einstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 19.06.2019 10:26
    Highlight Highlight Über eine Frauenquote (ich nenne es mal Quote, weil es im Titel auch Quote heisst) kann man diskutieren, aber nur bei Verwaltungen oder Firmen in Staatsbesitz.

    Aber ich bin dagegen, dass der Staat privaten Firmen vorschreibt, wie sie ihre Mitarbeiter auszusuchen haben.

    Ich kenne einige Frauen in Kaderpositionen und sie alle sind gegen eine Quote. Schliesslich haben sie studiert und hart gearbeitet für ihren Erfolg und wollen nicht die "Quotenfrau" sein.
    • Zauggovia 19.06.2019 10:46
      Highlight Highlight Als Steuerzahler will ich aber auch, dass dort kompetente Leute arbeiten und nicht Schnäbeli-haben-oder-nicht-haben-Quotenpersonen.
    • jimknopf 19.06.2019 11:15
      Highlight Highlight Was haben Sie als Steuerzahler mit privaten Unternehmen zu tun? Als Aktionär ja, aber Steuerzahler?
  • Cuerto 19.06.2019 10:24
    Highlight Highlight Mit Quoten hilft man jenen, die selber nicht fähig sind. Das brauchen die Frauen nicht !
    • Menel 19.06.2019 11:36
      Highlight Highlight Dh. die tiefe Frauenquote in den Teppichetagen hat damit zu tun, dass in der Schweiz die Frauen unfähig für solche Jobs sind?
    • Firefly 19.06.2019 18:19
      Highlight Highlight E7 für solche Jobs bewirbt man sich nicht, man wird angeworben oder vorgeschlagen.
    • Menel 19.06.2019 19:16
      Highlight Highlight @E7; auf was beruht diese Annahme?
  • Firefly 19.06.2019 10:05
    Highlight Highlight Frauenquote ist die falsche Bezeichnung, damit wird man nie durchkommen. Sie sollte Anti-Alte-Männer-Seilschaften-Quote heissen
  • inmi 19.06.2019 10:02
    Highlight Highlight Gut. Gute Frauen brauchen keine Quote.
  • Gianini92 19.06.2019 09:57
    Highlight Highlight Wieso gibt es eigentlich keine verlässlichen Datensätze zu den Gründen wieso Frauen derart untervertreten sind?
    Für mich persönlich ist das der grösste Knackpunkt.
    Genau wie bei der Lohnthematik werden einfach Zahlen verglichen ohne vernünftige Interpretation. Jeder legt sich einfach eine entsprechende Geschichte zurecht die seiner Vorstellung entspricht.
    Falls Diskriminierung am Werk ist, bin ich so was von dafür aber ich möchte es genau wissen bevor ich irgendwelche Gesetze unterstützen würde.
    • Bäruin aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 19.06.2019 10:39
      Highlight Highlight Also wenn Du auf admin.ch ein bisschen stöberst, findest Du relativ viele Datensätze und Zahlen...

      Aktuell Erwerbstätige (Ende 2018):
      Frauen = 2181k
      Männer = 2492k

      Ich lass dich selbst weiter stöbern...

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/erwerbstaetigkeit-arbeitszeit/erwerbstaetige.html
    • Gianini92 19.06.2019 13:09
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Tipp, jedoch hast du mich falsch verstanden. Ich möchte wissen weshalb die Zahlen so einseitig sind. Einfach zwei nackte Zahlen vergleichen im Sinn von Männer x, Frauen y macht aus meiner Sicht wenig Sinn.
    • Bäruin aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 19.06.2019 17:59
      Highlight Highlight Ich liefere Dir nur den Link zu tausenden von Datensätzen...
      Und ich füge auch nur ein Beispiel an, das keinesfalls eine Antwort auf deine Frage sein soll.

      ABER: Ich werde die Daten nicht alle für dich analysieren. Das kannst schön selber machen, ich bin nicht dein Haus-Statistiker.

      Und noch ein kleiner Tipp: Trau keiner Statistik, welche Du nicht selbst gefälscht hast...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dave1771 19.06.2019 09:57
    Highlight Highlight Eine Frauenquote hat doch nichts mit Gleichberechtigung zu tun?
  • Purple Widow 19.06.2019 09:56
    Highlight Highlight Auch ich als Frau bin ganz klar für Beförderung dank Skills und Leistung, aber es ist nunmal ein unbestreitbarer Fakt, dass Männer dank Vitamin B und Ihrer Männlichkeit wegen einen klaren Vorteil haben. Dies nicht anzuerkennen und einfach zu behaupten, die Auswahl sei nicht an das Geschlecht gebunden, ist schlicht realitätsfremd. Irgendwann wird es diese Quoten hoffentlich nicht mehr brauchen, und dann bin ich dann auch bei Euch ✌🏼Gleichberechtigung heisst in diesem Fall nicht, dass Frauen bevorzugt werden, sondern dass die Bevorzugung der Männer gebremst wird.
    • Diavolino666 19.06.2019 10:42
      Highlight Highlight @Purple Widow
      Gibt's auch umgekehrt - nur ist der Aufschrei der Männer da nicht so gross...
    • Junge Schnuufer 19.06.2019 10:43
      Highlight Highlight Auf welcher Quelle basiert dein unbestreitbarer Fakt, dass Männer Vorteile gegenüber den Frauen haben?
    • AquaeHelveticae 19.06.2019 10:50
      Highlight Highlight Da bereits heute eine Chancengleichheit existiert sind die Quoten überflüssig.
      Einfach warten bis die Ingenieurinnen, Betribswirtinen etc. sich entsprechend hochgearbeitet haben.
      Schau dir einfach mal das Durchschnittsalter in Geschäftsleitungen an. Da siehst du in der Regel auch keine jungen Männer.
      Was wir brauchen sind mehr Frauen in anspruchsvollen Studienrichtungen und keine Quoten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fritz N 19.06.2019 09:53
    Highlight Highlight Eigentlich finde ich Quotenregelungen fragwürdig. Aber, wenn damit Kapitalisten auf den Sack gegangen wird, dann muss ich zugeben, find ichs nicht mehr so schlimm... :D
  • Platon 19.06.2019 09:50
    Highlight Highlight Wollte ohnehin keinen dieser Leute im Herbst wählen, gut so. Solange wir einen inkompetenten Quotentessiner im BR haben sehe ich keinen Grund weshalb es keine Geschlechterquoten geben soll. Der Pool an guten Kandidaten ist dabei enorm viel grösser als das Tessin. Habe fertig!
    • Platon 19.06.2019 11:43
      Highlight Highlight @Andy
      Dieses Übel ist leider in Verfassung festgeschrieben. Das ist auch gut so, nur finde ich gerade die SVP unheimlich verlogen, wie sie Cassis wegen des Tessins wählen konnte aber so gegen Frauen täubelt. Das ist offensichtlich sexistisch. Es braucht eine Geschlechterquote. Zu behaupten wegen einer kleinen Quote würden inkompetente Leute gewählt ist statistischer Humbug. Soll mir einer erklären wie ein Gremium den Bach runter gehen soll, nur weil bei einer Person nur auf eine Hälfte der Weltbevölkerung geschaut wurde. Ich würde sogar behaupten wir profitieren durch die gemischte Gremien!
  • p4trick 19.06.2019 09:49
    Highlight Highlight Wie sieht es mit der Quote von Rothaarigen aus? Ich denke auch Kleinwüchsige sind untervertreten. Was ist mit einer LGBT Quote?
    Und jetzt noch ernst...
    "Diversity" sollte in jedem Unternehmen gelebt und praktiziert werden. Von Diversity kann eine Firma nur profitieren und das auf allen Ebenen.
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 13:32
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Die smarten Firmen verschaffen sich dadurch bereits jetzt einen Vorteil. Jene dies verpennen, nimmt’s!
  • Firefly 19.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Krawatten-Männer, Dinosaurier, Nächste Generation bitte!
  • AquaeHelveticae 19.06.2019 09:45
    Highlight Highlight Alle Frauen mit welchen ich über die Frauenquote gesprochen habe sind strikt dagegen. Aber die sind auch alle erfolgreich im Berufsleben unterwegs und haben ein entsprechendes Studium hinter sich. Die brauchen keine Quoten um erfolgreich zu sein... Sie sind es einfach.
  • Dong 19.06.2019 09:42
    Highlight Highlight Dummerweise sind die Business-Frauen tendenziell GEGEN eine Quote. Das liegt daran, dass Business-Frauen (wie auch Männer) ihr Business im Fokus haben und nicht die Gender-Frage.
    Und solche Versuche, das System von aussen zu ändern, scheitern erfahrungsgemäss immer - 7 Anzugträger mehr oder weniger sind nicht das Problem.
  • Gretzky 19.06.2019 09:36
    Highlight Highlight Wie kann man so einen Schmarren wie Quoten auch noch verteidigen? Ich bin natürlich für Gleichberechtigung, aber bitte richtig und vernünftig. Quoten sind ein völlig undemokratisches Mittel und haben in einem Land wie der Schweiz null und nichts verloren.
    • SaraSera 19.06.2019 09:50
      Highlight Highlight @Gretzky: In vielen Kommentaren wird von einer "Frauenquote" gesprochen. Ich möchte das korrigieren. Bei entsprechendem Artikel geht es nicht um eine Quote, sondern um eine Regelung, oder einen Zielwert. Dieser soll ein Leitfaden für Unternehmen sein. Halten sie die Regelung nicht ein, hat das keinerlei Konsequenzen.
    • Troxi 19.06.2019 09:56
      Highlight Highlight SaraSera, Die ASI verlangt einen Zielwert von LKWs auf der Autobahn. Damit dies erreicht werden kann, muss eine Quote zwischen Strasse und Schiene erreicht werden. Ein gesetzlich regulierter Zielwert ist schlussendlich nichts anderes als das erreichen einer Quote.
    • Füdlifingerfritz 19.06.2019 09:57
      Highlight Highlight @SaraSera
      Nur weil Politikerinnen inzwischen gemerkt haben, dass der Begriff Quote sich nur schwer verkaufen lässt, und zu Recht für viel Kontra sorgt, heisst das nicht, dass dieser Vorschlag etwas grundlegend anderes ist. Am Ende ist es eine Art Quote, auch wenn es Politik und teilweise auch die Medien nicht mehr so nennen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Friedhofsgärtner 19.06.2019 09:34
    Highlight Highlight Ich finde die vier aufgeführten Begründungen der Ständeräte sehr schlüssig. Sie orientieren sich halt an den Grundsätzen einer freien Wirtschaft.

    Man darf an dieser Stelle daran erinnern, dass nicht jede Regulierung mit dem Ziel der Gleichstellung automatisch gut ist. Ein Gesetz hat oft weitreichende Konsequenzen und gerade deshalb sollte der Gesetzgeber darauf bedacht sein, grundsatzorientiert zu entscheiden.

    Man könnte allerdings auch argumentieren, dass der vorliegende Artikel sowieso ein toter Paragraph ist. Doch dann stellt sich die Frage, wozu soll er dann überhaupt gut sein?
    • Firefly 19.06.2019 10:16
      Highlight Highlight Denkst du wirklich, eine absolut freie Marktwirtschaft würde nur Männer an die Spitze spülen?
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 10:44
      Highlight Highlight @Firefly
      Nein. Die Ursache für die momentanen Zusammensetzung in den Unternehmensführungen, sehe ich eher der gesellschaftlichen Realität in der Vergangenheit geschuldet.

      Die Frauen haben einfach noch nicht lange genug die gleichen Möglichkeiten um die notwendigen Netzwerke zu haben.
  • Stichelei 19.06.2019 09:31
    Highlight Highlight Ich mache mich nun mal schnell unbeliebt: Frauenquoten werden nur thematisiert, weil:
    1. Sich zu wenig Frauen von Grund auf in der Politik engagieren und deshalb zu wenig valable Kandidatinnen für die Listen zur Verfügung stehen.
    2. Die Solidarität unter den Frauen ein Mythos ist. Sonst würden viel mehr Frauen, die kandidieren gewählt.
    3. Viele Frauen eine Führungsposition gar nicht anstreben und somit auch nicht konsequent darauf hinarbeiten. Die anderen, und das weiss ich aus meinem Arbeitsumfeld, verfolgen konsequent ihre Ziele und haben in angemessener Frist auch den angestrebten Erfolg.
  • w'ever 19.06.2019 09:23
    Highlight Highlight und dann bitte auch noch eine quote für etnische herkunft, religion, sexuelle orientierung, essensplan, zivilstand, katzen-/hundehalter...
    weiter vorschläge sind gerne willkommen
    • Platon 19.06.2019 09:48
      Highlight Highlight @w‘ever
      Das gibt es ja schon! Es scheint sich ja auch kein Mann über unseren Quotentessiner im BR aufzuregen! Schon mal darüber nachgedacht?
  • MaskedGaijin 19.06.2019 09:19
    Highlight Highlight Gäbe es da nicht wichtigere Probleme als Politik für reiche, privilegierte Frauen zu machen liebe Grünen und Grünliberale?
  • dä brüeder vom heinz 19.06.2019 09:19
    Highlight Highlight Ein börsenorientiertes Unternehmen stellt nur schon aus rein wirtschaftlichen Interessen die fähigsten Bewerber ein. Ihnen nun mit irgendwelchen Quoten in den Einstellungsprozess reinzufunken ist kontraproduktiv, wer möchte schon im ganzen Unternehmen als "Quotenfrau" bekannt sein.
  • Pafeld 19.06.2019 09:18
    Highlight Highlight «Es ist Sache der Aktionäre, nicht des Staates, wem ein Eigentümer sein Geld beziehungsweise seine Unternehmung anvertrauen will.»

    Und wieder einmal beweist die FDP, dass sie von Zwang so absolut gar keine Ahnung haben. Sich bei nichteinhaleung der unverbindlichen Quote an der GV erklären müssen (mehr nicht...) ist so absolut das Mindeste, das verlangt werden kann.
    Aber einmal mehr: Frauen, Ihr habt es in der Hand. Ständeräte sind Personenwahlen. Die werden nicht einfach so über die Parteistimmen ins Amt gespült.
  • Score 19.06.2019 09:18
    Highlight Highlight Frauenquote ist keine Gleichberechtigung.
    • Marshawn 19.06.2019 09:30
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen? Es ist ja auch keine Quote, sondern ein Zielwert. Die Unternehmen müssen also niemanden einstellen, der nicht geeignet ist... Einzig müssen sie darlegen, wieso sie keine Frau einstellen konnten.
    • Troxi 19.06.2019 09:41
      Highlight Highlight Schlussendlich ist es eine Quote. Die Unternehmen müssen sich rechtfertigen, weil sie zu wenig Frauen in den entsprechenden Gremien haben. Dies führt dann dazu, dass man dies Medial bspw. ausschlachten kann und so der Ruf dieser Unternehmung sabotiert wird.
  • Th. Dörnbach 19.06.2019 09:16
    Highlight Highlight Hoffentlich sind die 7 erfolgreich.
  • Laienprediger 19.06.2019 09:13
    Highlight Highlight Frauenquoten in Unternehmen beeinträchtigen die unternehmerische Freiheit. Freie Marktwirtschaft ist sehr viel wichtiger als das, was Linke unter Gleichberechtigung verstehen.
  • Der Rückbauer 19.06.2019 09:11
    Highlight Highlight Gut so! Keine Beförderung von Inkompetenz per Dekret, keine Diskriminierung von Männern. Kehrichtabfuhr?
    Uebrigens: Wie geht das mit Gender auf? Was ist eine Frau, was ein Mann? LBGTI*XYZ?
  • 3l3m3nt4ry 19.06.2019 09:09
    Highlight Highlight Auch wenn die Umsetzung nicht als Quote dargestellt wird, genau das ist sie. Im Moment mag es auch noch keine Sanktionen geben, aber in fünf Jahren kann das wieder anders aussehen. Ich habe schonmal mitbekommen, zu welchen Auswüchsen Quoten führen können und dies soll bitte in unserem Land nicht geschehen. Ausserdem wäre keiner Frau geholfen, die aufgrund einer Regelung eine Stelle bekommt. Weder sie selber noch ihre Mitarbeitenden würden glücklich werden.
    • Hansueli_4 19.06.2019 23:57
      Highlight Highlight Realität ist doch, dass meist sowieso nicht die bestens geeignete Person eingestellt wird sonderns diejenige mit Vitamin B. Und ja, dies ist tatsächlich oft ein Mann. Deshalb finde ich, schadet es auch nichts, die Frauen etwas zu pushen.
  • Eskimo 19.06.2019 09:07
    Highlight Highlight In meinen Augen ist eine Frauenquote von beispielsweise 30% in der Chefetage nur zulässig, wenn in der Firma insgesamt auch mindestens 30% Frauen arbeiten.
  • Gubbe 19.06.2019 09:07
    Highlight Highlight Ich bin für Frauen! Aber nicht in einer Quote. Das schreit doch nach einer Erniedrigung der Frauen.
    Frauen müssen sich nicht hinter einem Pfeifkonzert verstecken, das gefällt den wenigsten. Zeigt was ihr könnt und macht das auch. Aufbegehren und Verlangen, das wollt ihr vom Gegenüber auch nicht hören.
  • MBär 19.06.2019 09:05
    Highlight Highlight Alles was wir brauchen ist eine offene Diskussion über Löhne. Zugegeben, in der Schweiz schwierig, denn wir sprechen nicht gerne über unsere Finanzen. Aber nur so könnte wirksam verhindert werden, dass gerade Frauen schlechter bezahlt werden für gl. Arbeit, mit gl. Erfahrung & Ausbildung. Gesetzlich ist dies sogar festgehalten, aber es wird nicht umgesetzt, bzw niemand wird dafür hart genug abgestraft, bestimmten Gruppen (inkl Frauen) einen zu niedrigen Lohn zu zahlen.
    Ich bin gegen eine (starre) Quote, da man mit dieser den Problemen ausweicht, anstatt wirklich Anreize zu schaffen.
    • Roman h 19.06.2019 12:58
      Highlight Highlight Wissen sie wer mehr Lohn bekommt?
      Es ist derjenige der nach mehr fragt.
      Wenn der Chef aber dennoch nie mehr Lohn bezahlt, so kann man mit einer Kündigung drohen.
      Gibt der Chef immer noch nicht nach, so ist man halt nicht so wichtig und hat daher auch nicht mehr Lohn verdient.
      Das Problem an mehr Lohn ist halt das es immer jemanden gibt der es auch für weniger machen würde, so wie wir ja auch dort kaufen wo es billiger ist.
  • Beat_ 19.06.2019 08:57
    Highlight Highlight Es geht um einen Gesetzesesartikel der für mich etwa so tönt: "Liebe Grossunternhemne, würdet ihr bitte, bitte schauen, dass im VR mind. 30% und in GL mind. 20% vom anderen Geschlecht mitreden können. Wenn ihr das nicht hinkriegt, nicht so schlimm. Einfach an der nächsten Generalversammlung ein, zwei Sätze dazu äussern und gut ist."
    Und wegen dieser Bestimmung haben ein paar alte Männer schon Probleme und Angst um unsere Wirtschaft? Da haben die Lobbyisten aber übers Ziel hinaus geschossen.
    • Baldrian Balsamarius 19.06.2019 09:11
      Highlight Highlight Finde ich auch. Anhand der Blitze zu deinem Kommentar, scheinen aber nicht nur ein paar alte Männer Probleme mit der Regelung zu haben.

      Es wird kein Mann, der für einen Posten besser qualifiziert wäre als eine Frau, aus dem Amt gedrängt oder nicht eingestellt. Erst wenn zwei gleich qualifiziert sind und es zu wenig Frauen (oder Männer!) hat, soll auf das Geschlecht geachtet werden. Und es handelt sich nur um einen Richtwert, Sanktionen gibt es keine.

      Die Abwehrhaltung gegen eine solch harmlose Regelung verdeutlicht, dass Gleichberechtigung in der Gesellschaft nicht angekommen ist.
    • zeromaster80 19.06.2019 09:18
      Highlight Highlight Für wie dumm halten uns die Linken eigentlich? Der nächste Schritt liegt auf der Hand und ist auch kein Geheimnis, der Widerstand muss entsprechend jetzt beginnen.
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 09:43
      Highlight Highlight Aber was soll denn der Nutzen eines solchen Artikels sein? Ein Zeichen setzen? Oder ein Entrée für sanktionierte Regulierungen in der Zukunft?

      Diese Grundsätze sind wichtig. Wenn man die Geschlechterfrage in Unternehmensleitungen tatsächlich gesetzlich regeln will, dann bitte mit einem richtigen Artikel. Farbe bekennen, oder sein lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Big Lebowski 19.06.2019 08:56
    Highlight Highlight Habe früher auch nicht viel von einer Quote gehalten, egal ob für Frauen oder Männer. Wen man(n) sich jedoch das Beispiel in Island mit ihren Erfolgen anschaut, kann man(n) doch nicht wirklich etwas dagegen haben. Schlussendlich profitieren ALLE, wenn die Gesellschaft in allen Bereichen ihrem Bevölkerungsanteil entsprechend gleich vertreten ist.
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 11:03
      Highlight Highlight Ich stimme dir zu, dass wir als Gesellschaft von einer ausgeglichenen Vertretung in Führungspositionen profitieren. Smarte Unternehmen nutzen dies schon Heute.

      Die Frage ist mehr nach der passenden Lösung. Nimmt man die Abkürzung über Quoten, oder verlässt man sich auf die angestossene Gesellschaftliche Entwicklung?

      Die gesetzliche Diskriminierung zwischen den Geschlechter ist nahezu vollständig beseitigt. Die Voraussetzungen sind also seit sehr kurzer Zeit endlich da. Nun ist es an uns mündigen Bürgerinnen und Bürgern diese zu ergreifen. Aber das dauert.
  • zaphod67 19.06.2019 08:55
    Highlight Highlight Wenn es keine Quote ist und die Nichteinhaltung ohne Sanktionen bleibt, was soll dann das Ganze? Offenbar können wir es uns in der Schweiz leisten, für 'Zeichen setzende' Symbolpolitik, die letztlich nichts bringt, sehr viel Zeit und Ressourcen aufzuwenden.
  • aligator2 19.06.2019 08:54
    Highlight Highlight "Diese 7 wollen heute die Frauenquote in der Teppichetage kippen"

    So weit ich mich erinnere, wurde das Stöckli legitim durch die Schweizer Bevölkerung gewählt. Demnach kippen nicht wirklich diese 7 Männer die Frauenquote, sondern sind nur Vertreter der Volksmeinung.

    Nicht zufrieden? Nennt sich Demokratie.
  • Basubonus 19.06.2019 08:53
    Highlight Highlight Ich halte Frauenquoten für heikel. Einerseits, weil für die Auswahl von geeigneten Kandidaten nicht Geschlecht, Neigungen, Haarfarbe oder Veganismus relevant sein sollte, sondern die notwendigen Qualifikationen. Andererseits auch, weil sonst jede Frau in entsprechender Position den Stempel "die kann ja nix die ist nur da, um die Frauenquote zu erfüllen" bekommt, egal wie gut sie ihren Job macht, und das ist ungerecht.

    Auf der anderen Seite ists halt schon so, dass an manchen Orten auch etwas Druck vonnöten ist, um auch Frauen nach vorne zu bringen.

    Man sieht, ich bin unschlüssig.
  • P. Silie 19.06.2019 08:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Gorgonzola-Gonzo 19.06.2019 08:50
    Highlight Highlight In 15 Jahren wird Watson diesen Artikel in einem Artikel zum Thema "Das Leben vor 2020" zitieren. Und wir werden sagen; heilige Bimbam, dass waren noch Zeiten als Frauen in der Schweiz noch unterdrückt wurden.

    It's time for change dear old men in the Kommission.
    • Diavolino666 19.06.2019 13:42
      Highlight Highlight @Gorgonzola-Gonzo
      Ich hoffe, dass wir uns in 15 Jahren über die überbordende Hysterie wundern und sich die Gemüter bis dahin wieder normalisiert haben. Ich befürchte jedoch, dass diese Hoffnung niedergeschrien wird.
  • fant 19.06.2019 08:45
    Highlight Highlight "Es ist Sache der Aktionäre, nicht des Staates, wem ein Eigentümer sein Geld beziehungsweise seine Unternehmung anvertrauen will": Dieses Argument ist m.E. korrekt, so lange der/die Eigentümer die eigene Firma tatsächlich führen.

    Sobald aber nur noch "Manager" - also Leute, die einen sehr hohen Lohn haben, ohne ihr eigenes Vermögen zu riskieren - die Firma führen, ist es nur noch ein Hohn. Die meisten Aktionäre nehmen ihr Wahlrecht gar nicht wahr, sondern übernehmen stillschweigend die Vorschläge des Verwaltungsrats/der Geschäftsleitung.

    Ich drücke den Frauen die Daumen.
    • Troxi 19.06.2019 08:55
      Highlight Highlight Dieser Umstand ist aber Genderneutral. Die Aktionäre interessieren sich somit nicht für die Kompetenzen, die ich unten in einem anderen Kommentar aufgeführt habe. Es ist in meinen Augen einfach falsch Quoten zu haben in der Wirtschaft, anstelle von fairen Rekrutierungsprozessen. Ansonsten kommen bald die Hautfarbe, die Religion und was auch immer noch hinzu bei den nächsten Revisionen, weil die sich auch "untervertreten" fühlen.

      Für faire Rekrutierungsprozesse ist meiner Ansicht nach nicht der Staat zuständig....
    • P. Silie 19.06.2019 08:58
      Highlight Highlight Quote: "Die meisten Aktionäre nehmen ihr Wahlrecht gar nicht wahr, sondern übernehmen stillschweigend die Vorschläge des Verwaltungsrats/der Geschäftsleitung."

      ..und jetzt ist er der Fehler der Manager dass die Aktionäre ihr Stimmrecht nicht wahrnehmen?

      Oder sollte man als Quintessenz ebenfalls eine Aktionärsquote für Frauen fordern?
    • fant 19.06.2019 10:26
      Highlight Highlight @P. Silie: "ist es der Fehler der Manager dass die Aktionäre ihr Stimmrecht nicht wahrnehmen?"

      Natürlich nicht. Aber sie wissen es und pflegen die gläserne Decke solange es nur irgendwie geht. Wie lange wird es wohl dauern, bis ein institutioneller Anleger (der ja ebenfalls nicht sein eigenes Geld vertritt, sondern in Vertretung agiert) sich da wehrt? Ein bisschen Druck von aussen (und es geht wirklich nur um ein bisschen) halte ich für hilfreich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 19.06.2019 08:44
    Highlight Highlight Frauen welche Quoten fordern sind doch nur zu faul 🤷‍♀️ Wieso sollte eine Führungsperson per Quote eingestellt werden?
  • sägsäuber 19.06.2019 08:40
    Highlight Highlight Wetten die werden wieder gewählt.
    Es liegt an den Frauen, dies zu verhindern!
    • Alnothur 19.06.2019 10:10
      Highlight Highlight Ich HOFFE, dass die wiedergewählt werden.
  • Füdlifingerfritz 19.06.2019 08:36
    Highlight Highlight Ich wünsche den Herren viel Erfolg bei ihrer Mission. Jobs werden in einer ernstzunehmenden und professionell agierenden Volkswirtschaft nach Eignung und Leistung vergeben, nicht danach, was man zwischen den Beinen hat. Zudem wäre dies eine gesetzlich verankerte, faktische Ungleichbehandlung zwischen Mann und Frau. Für einen modernen Staat eine äusserst bedenkliche Sache.
  • Troxi 19.06.2019 08:36
    Highlight Highlight Es braucht eine einzige Quote die auf 100% ausgelegt sein sollte. Nämlich Führungs-, Verantwortungs- und Sachkompetenz. Ansonsten braucht es keine Quote. Gleichberechtigung heisst, dass es die gleiche Chance für alle gibt und nicht, dass gewisse Geschlechter bevorzugt werden, weil sie "untervertreten" sind. Ansonsten gibt das sehr schnell Auswüchse.
    • MarGo 19.06.2019 08:49
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung.
      Nur Qualifikation, Erfahrung und Kompetenz sollten Entscheidungsgrundlagen hierzu sein. Sicherlich nicht das Geschlecht. Das ist sexistisch - auch wenn dieser Ausdruck meist im konträen Kontext benutzt wird, bleibt es Sexismus. Das sollten auch die "gehypten Frauenrechtlerinnen" wissen (wobei der Ausdruck keinerlei Feindseligkeit oder Sexismus ausdrücken soll)
    • Konzeptionist 19.06.2019 08:54
      Highlight Highlight Hab bereits meinen Komenntar während des Lesens im kopf zusammengebüschelt - kann deinem aber nichts mehr hinzufügen - Danke und ein Herz dafür
    • Pablo Escobar 19.06.2019 08:56
      Highlight Highlight Schön geschrieben, gibt nichts mehr zuzufügen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nonald Rump 19.06.2019 08:35
    Highlight Highlight Ich finde eine Frauenquote diskriminierend und sexistisch Frauen gegenüber, da sie impliziert, dass Frauen in diese Positionen gehievt werden müssen und es nicht von selber dahin schaffen. Ausserdem könnten findige männliche Geschäftsführer Frauen in solchen Posten einstellen, die sie absolut kontrollieren, was wiederum den fähigen weiblichen Managern in den Rücken fällt. Bitte präsentiert richtige Lösungen, keine Symptombekämpfungen.
    • wasps 19.06.2019 09:29
      Highlight Highlight Das Problem liegt immer noch im gängigen Gesellschaftsmodell, in dem die Frauen hauptsächlich die Verantwortung für die Kindererziehung übernehmen. Wenn keine Quote, so müsste zumindest Jobsharing oder Teilzeitpensen in den Unternehmen generell gefördert werden. Damit auch Mütter mit Kleinkindern die Karriereleiter aufstiegen können. Hier liegt doch der Hund begraben.
  • Vergugt 19.06.2019 08:32
    Highlight Highlight Ach kommt schon. Der Vorschlag ist dermassen verwässert, dass er in der Praxis eh nichts ändert. Zumindest als symbolische Geste für die Gleichberechtigung könnte man das einfach mal absegnen.
    • Friedhofsgärtner 19.06.2019 09:46
      Highlight Highlight Ein wie du sagst, nutzloser Artikel hat m. E. In einem Gesetz nichts verloren.
  • wasps 19.06.2019 08:28
    Highlight Highlight Momol, flotte Burschen sind das.

Bringen wir kleinen Jungs Sexismus bei? Dieser Comic will uns genau das aufzeigen

Es war ein scheinbar alltägliches Erlebnis, das Damian Alexander zu seinem Comic inspirierte: Als er in einem Laden ist, sieht er, wie eine Frau ihrem Sohn keine Wonder-Woman-Puppe kaufen wollte. Warum? Weil das etwas für Mädchen sei.

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