Schweiz
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«Frau Fehr, seien Sie nicht wie Trump» – Covid-Knatsch um Zürcher Regierungsrätin



Wie geht's weiter mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie in der Schweiz? Seit der Bundesrat die Kontrolle wieder den Kantonen übergab, ist die Strategie nicht mehr so einheitlich.

Das zeigt sich aktuell an der Diskussion über eine Maskenpflicht in Läden oder generell in Innenräumen. Vier Westschweizer Kantone – Genf, Waadt, Jura und Neuenburg – führten sie schon ein, ab heute Montag gilt sie auch für den Kanton Basel-Stadt.

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Am Wochenende kam die Diskussion darüber auch in Zürich auf. SP-Stadtpräsidentin Corine Mauch etwa sagte in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag», dass sie dafür sei.

Nur scheint man im Zürcher Regierungsrat (der darüber verfügen würden) nicht sonderlich angetan von der Idee einer Maskenpflicht.

Braucht es eine Maskenpflicht in den Läden?

Ein Tweet der SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr etwa machte am Wochenende auf Twitter die Runde. Sie postete eine Grafik der Zürcher Zahlen und kommentierte dazu: «Die wichtigste Grafik für die Risikoeinschätzung.» Die Zahlen der Hospitalisierten und Beatmeten seien derzeit sehr tief im Kanton Zürich, ergo nicht so hohes Risiko.

Der Tweet:

Als es darauf sehr viele kritische Reaktionen gab, die etwa einwendeten, dass die derzeitige Lage kaum als Risikoeinschätzung für die Zukunft diene, präzisierte Fehr.

«Hospitalisierung sehr tief, Reproduktionsfaktor <1, Risiko, durch Covid gesundheitl Schäden zu erleiden, AKTUELL sehr tief. Rechtfertigt das JETZT Grundrechtseingriffe?», schrieb sie auf Twitter. Vielleicht sehe es im Winter anders aus, dann seien weiterführende Massnahmen «vielleicht» gerechtfertigt.

Der Tweet:

Experten schalten sich ein

Fehrs Ausführungen liessen manch Experten den Kopf schütteln. So etwa Adriano Aguzzi, Direktor des Instituts für Neuropathologie am Unispital Zürich, der sich direkt via Twitter meldete: «Frau Fehr, Sie liegen wirklich falsch», schrieb er. Sie solle doch auf die Experten hören, und: «Seien Sie nicht wie Trump!»

Auch Christian Althaus, Epidemiologe und Mitglied der vom Bundesrat einberufenen wissenschaftlichen Covid-19-Task-Force, meldete sich direkt via Twitter: «Interessant. Da weiss Jacqueline Fehr offenbar mehr als die über 60 WissenschaftlerInnen umfassende Task Force.»

Diese habe in einem ihrer Policy Briefs erläutert, dass das Tragen einer Schutzmaske das Risiko vermindere, andere und sich selber anzustecken: «Die Maskenpflicht sollte dann gelten, wenn das Einhalten der nötigen körperlichen Distanz und die Kontaktverfolgung nicht gewährleistet werden können, insbesondere in Innenräumen.» Und weiter: «Aufgrund der Übertragung durch schwebende mikroskopische Tröpfchen ist diese Massnahme für Innenräume und insbesondere für den öffentlichen Verkehr zwingend.»

Fehr hat noch nicht genug

Fehr zeigt sich von den Antworten unbeeindruckt. Sie antwortet auf Althaus' Spitze, dass man vieles wieder verbieten müsste, wenn man die Zahlen runter bringe wolle. Masken seien zwar nett, die Wirkung würde aber neutralisiert durch sorgloses Verhalten. Und weiter: «Nicht fehlende Masken sind Challenge, sondern fehlende Angst.»

Althaus wendet dagegen ein: «Kontrollieren heisst stabilisieren. Von Zahlen runter bringen spreche ich derzeit nicht.» Er verweist ausserdem auf die erfolgreichen Eindämmungsstrategien anderer Länder mit Maskenpflicht.

Danach versandet die Diskussion zwischen Fehr und Althaus. Erstere bleibt aber dabei: «Wissen tun wir praktisch nichts.» Die wissenschaftlichen Erkenntnisse seien alle nur vorläufig, deshalb störe sie sich an «Behauptungen», die keinen Widerspruch dulden würden, und «das so tun als habe man die Wahrheit gefunden.»

Fertig diskutiert? Ziemlich sicher nicht. Denn Fehr pfusche mit ihren Äusserungen der Zürcher SVP-Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli gemäss Onlineportal «Nau» ins Dossier. Rickli sei für mehr Massnahmen, der Rest des Regierungsrats aber dagegen. (jaw)

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168Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lou Disastro 25.08.2020 12:20
    Highlight Highlight Das Virus können wir nicht bekämpfen indem wir die Schlausten vorausschicken, die das Problem für uns lösen. Es trifft uns so wie wir am schwächsten sind: Als Gesellschaft. Wir treten gegen das Virus an mit Ignoranten und Egoisten in unseren Reihen. Gleichzeitig sind wir dazu verdammt eine Wirtschaft am Laufen zu halten, die keine Pausen verträgt. Angeführt werden wir von Leuten, die wir in besseren Zeiten leichtfertig gewählt haben. - Der heilige Rochus von Montpellier stehe uns bei!
  • Hoci 24.08.2020 15:34
    Highlight Highlight Frau Fehr ist sp. Setzen soch die nicht für fie arme Mehrheit ein? Wieso hat bei ihr Gewinn und Wirtschaft Priorität. Wobei es geht nur um die Maske, eine kleine Unbequemlichkeit keine einschneidende Massnahme.
    Abet die Dame ist völlig unbelehrbar und redet weiter Quatsch, korriegert die Experten.
    Abgrundtief peinlich.
    • Snowy 24.08.2020 19:09
      Highlight Highlight *korrigiert

      Mit herzlichem Gruss

      Der leuchtende Snowy
  • boromeo 24.08.2020 15:22
    Highlight Highlight Frau Fehr mag recht haben. Viele Virologen, Politiker und sonstige Apostel wollen jeder für sich sein Heil erklären. Masken helfen, helfen nicht, Virologen sprechen in Quatrophonie. Nichts ist bewiesen, man tastet ab und sucht Konzens mit Kollegen und Behörden. Jeder will ja letztendlich wiedergewählt werden! Glaubt einfach nicht jedem Prediger, es ist wie bei den Sekten. Alles Nonsens, da nichts bewiesen...............
  • i schwörs 24.08.2020 15:11
    Highlight Highlight Als ob breitere Maskenflicht *die* Massnahme wäre, um die steigenden Fallzahlen wieder runterzukriegen. Davon darf man gerne Träumen. Die Fallzahlen gehen auch in Ländern hoch, in denen eine allg. Maskenpflicht besteht. Es ist wohl unbestritten, dass Distancing und Hygiene massgeblich zu den sinkenden Fallzahlen führten. Insbesondere Distancing ist (für alle erkennbar) weitgehend in Vergessenheit geraten. Begründung der Maskenpflicht? Billiger als Lock-down. Im übrigen, zwischen Anfang Mai und Ende Juni waren die Fallzahlen weit unter 100. Warum stiegen sie wieder an? Dort liegt die Lösung.
    • Hoci 24.08.2020 15:38
      Highlight Highlight Nö, niemand will Massnahmen die wirklich einschneiden.
      Masken tragen hilft wenn.man nivht zuhause bleiben kann, Distanz einhalten usw. Und man um Pleiten zu meiden Events, Pubs und Restaurants offen halten will.
      Masken bremsen massiv den R Wert ohne sirklich zu beeinträchtigen.
      Keine tragen zu wollen ist ein psychologosches Problem. Solche die corona ignorieren und weiterhin als Grippe betrachten wollen.
      Das wäre eigentlich egal, würde die Maske nicht vor allem andere schützen.
    • i schwörs 24.08.2020 19:47
      Highlight Highlight Hoci, ich bin nicht gegen Masken. Ich bin nur nicht einverstanden, dass man so tut als ob Masken nun plötzlich *die* zentrale Massnahme sei, um die Fallzahlen unter Kontrolle zu halten. Masken sind eine billige und einfach durchzusetzende Massnahme, die *vermutlich* etwas beitragen kann. Aber derart zentral wie gewisse Gegner und Befürworter das darstellen sind die Masken nicht. Bremsen Masken den R-Wert wirklich massiv? Wo sind die Belege dafür?
  • Snowy 24.08.2020 14:02
    Highlight Highlight Da bin ich sehr fest bei Fehr.
    Benutzer Bild
    • Hoci 24.08.2020 15:39
      Highlight Highlight Wundert mich nicht, bist nich gerade ne Leuchte.
    • Snowy 24.08.2020 19:05
      Highlight Highlight Diese grundlose Agressivität und Diffamierungen bei Coronadiskussionen - egal auf welcher Plattform, ja sogar z.T. im Freundeskreis gibt mir echt zu denken.
  • mrmikech 24.08.2020 13:10
    Highlight Highlight Wann ich um mich herumschaue ist es so langsam egal was Politiker und Wissenschaftler sagen. Die Daten zeigen dass wir trotz steigende Ansteckungen nicht mehr Hospitalisierungen haben. Das ist international auch der Fall, wir können uns also einiges leisten.

    Am Anfang mussten wir auf die Bremse, es war halt ein neues Virus, und damit muss man extrem aufpassen. Unsere Wirtschaft und Psychische Gesundheit dürfen aber nicht zum Opfer fallen.

    Falls wir weiterhin soviel wie möglich Abstand halten und Hände waschen sollte die Lage nicht eskalieren, dieses Verhalten hat sich bewiesen.
    • Snowy 24.08.2020 14:02
      Highlight Highlight Amen.
    • DieFeuerlilie 24.08.2020 14:47
      Highlight Highlight @Mikech

      “Falls wir weiterhin soviel wie möglich Abstand halten und Hände waschen sollte die Lage nicht eskalieren (..)“

      Ja.. falls..

      Nur leider sehe ich davon nicht allzu viel, im Gegenteil.
      Die Meisten verhalten sich doch schon wieder so, wie vor dem Ausbruch des Virus’, also wie wenn nichts wäre.

      Dein Optimismus in Ehren, teilen kann ich ihn leider nicht.
    • Hoci 24.08.2020 15:44
      Highlight Highlight Das stimmt eben nicht und täscht. Es gibt momentan noch nicht so viele hospitalisierungen weil es risikofreudige junge gesunde betrifft (Ausgang, Restaurants). Aber früher oder später stecken sie andere ältere Verwandte, Mitarbeiter, Kunden, Ov Mitfahrer an...
      Spätestens wenns kühl wird. Mit je mehr Infizierte än wir in den Winter gehen, desto schöimmer wird es. Wir mpssten die Zahlen jetzt wo es einfach ist Richtung 0 bringen u d die Grenzen schliessen. Dann ginge es einigermassen.
      Nicht zu vergessen bei den jungen Infizierten tritt vermutlich keine immunisierung auf....
    Weitere Antworten anzeigen
  • JackMeMore 24.08.2020 13:05
    Highlight Highlight " Nicht fehlende Masken sind Challenge, sondern fehlende Angst." Ui. Das hetti jetzt echt eifach nid erwartet vo dir!
  • Francis Begbie 24.08.2020 12:34
    Highlight Highlight Die Fehrs im Zürcher Regierungsrat: 2x Untauglich.
  • Rethinking 24.08.2020 12:22
    Highlight Highlight Liebe Jacqueline Fehr... Sprechen sie wieder eine generelle Home Office Empfehlung aus und legen sie Branchen, die ohne weiteres Home Office mache können, auch nahe dass sie dies tun sollen
  • stadtzuercher 24.08.2020 12:18
    Highlight Highlight @Macke wie war das nochmal: Frauen kriegen die Bekämpfung von Covid-19 besser hin? Offenbar gibts wie bei den Männern auch bei den Frauen Blindgängerinnen. Das wird die meisten jetzt nicht überraschen, aber für dich könnte es eine Erleuchtung sein.
    • atomschlaf 24.08.2020 13:32
      Highlight Highlight Was willst Du noch bekämpfen, wenn kaum mehr jemand schwer krank wird oder stirbt?
  • Magnum 24.08.2020 11:40
    Highlight Highlight Nochmals ganz kurz zu den Schutzmasken:

    Deine Maske schützt nicht Dich - sie schützt primär andere. Die Masken der anderen schützen Dich.

    Mit anderen Woerten: Hier ginge es eigentlich um eine kollektive Anstrengung zum Schutz des Gemeinwesens. Dieses Konzept ist angesichts des grassierenden, krassen Egoismus in unserer westlichen Welt nicht praktikabel. Die immer wieder zitierte Eigenverantwortung führt in dieser Situation nicht zum Ziel. Es sei denn, man meidet soziale Kontakte konsequent, das wäre gelebte Eigenverantwortung.

    Es ist ein Armutszeugnis - nicht für die Masken, wohlgemerkt.
    • taz 24.08.2020 12:52
      Highlight Highlight @magnum: nochmals ganz kurz zum virus: gemaess den zahlen (verstorberenen etc.) ist ebendieses nun halt mal nicht schlimmer als andere chaefer und krankheiten, welche wir schon haben. waere das anders, d.h. waere das virus wirklich gefaehrlich, wuerden die aktuellen massnahmen sicherlich sinn machen.
      peace,
      taz
    • DieFeuerlilie 24.08.2020 14:51
      Highlight Highlight @taz

      Und wieder einer, der das Präventionsparadoxon entweder nicht kennt, oder nicht verstanden hat..
    • Magnum 24.08.2020 14:52
      Highlight Highlight @ taz

      Über 800'000 Tote, über 23 Millionen bestätigte Fälle. Keinerlei Gewähr auf Immunität nach Erkrankung, keinerlei Gewähr, wie schwer eine Erkrankung in der Tat ausfallen wird - siehe Jonas Lüscher. Dazu Langzeitschäden auch bei leicht erkrankten Jüngeren.

      Wer vor diesem Hintergrund Covid-19 noch immer klein redet und mit anderen Chaefern vergleicht, hat wirklich nicht viel begriffen. Und darf gerne sein Halbwissen für sich behalten, statt mich belehren zu wollen.

      Mkey?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sparkle Darkle 24.08.2020 11:29
    Highlight Highlight In dieser ganzen Debatte fällt mir immer wieder diese, scheinbar tief verwurzelte, Wissenschaftsfeindlichkeit der Schweizer auf. Worin liegt diese begründet? Weshalb werden Expertenmeinungen und wissenschaftliche Erkenntnis immer wieder diskreditiert? Innerhalb des Kritischen Rationalismus wird festgehalten, dass Erkenntnisgewinn und -fortschritt auf Versuch und Irrtum gründen. Es gilt der Grundsatz der Falsifikation und demnach geht der Kritische Rationalismus davon aus, dass eine Hypothese nicht bewiesen werden kann und nur solange Gültigkeit hat, bis sie widerlegt wird.
    • providens 24.08.2020 13:27
      Highlight Highlight Sehr richtig, aber offenbar will man die wissenschaftlichen Grundsätze nur haben, wenn sie die eigene These sützen.
      Es gibt sehr viele Wissenschaftler, die die Covid Massnahmen kritisch hinterfragen. Diese werden in den Mainstreammedien jedoch nicht gebracht oder allenfall diffamiert.
    • Sparkle Darkle 24.08.2020 14:17
      Highlight Highlight Natürlich zeichnet sich der Wissenschaftsaftsbetrieb durch Pluralismus aus, aber ich verlasse mich auf den momentan vorherrschenden wissenschaftlichen Konsensus. Ich für meinen Teil verlasse mich auf die Empfehlungen eines Salatathé, Althaus, Drosten, Lauterbach etc, weil diese auf den Gebieten der Viro -und Epidemiologie forschen und oder ausgebildet sind. Vernazza ist mittlerweile ja auch von seiner "Durseuchungsforderung" abgerückt und Tegnell hat auch längst eingestanden, dass der schwedische Weg alles andere als optimal war.
    • Jean-Max 24.08.2020 14:40
      Highlight Highlight Wissenschaftsfeindlichkeit der Schweizer??? Ich bin ja ziemlich viel im Ausland unterwegs und frage mich gerade, wie Du darauf kommst, dass dies speziell für Schweizer zutrifft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWu 24.08.2020 11:00
    Highlight Highlight Twitter ist das falsche Medium um so was zu diskutieren, bin aber der Meinung, dass Herr Althaus den Ball flach halten sollte. Was dieser Experte schon alles von sich gab, kopfschüttel - Was mich an der Sache stört ist, dass wir hier in der CH nur die absoluten Zahlen lesen. D oder Ö schlüsselt diese auf. z.B. gem. RKI sind 40% der Neuinfektionen Reiserückkerern zuzurechnen. Finde ich nen immensen %-Satz, dies gibt aber D die Möglichkeit gezielt Massnahmen zu ergreifen. Unsere undiffernzierten Zahlen öffen Tür und Tor für Aktionsimus, das kann 1. frustrieren und 2. wars noch nie zielführend.
  • c_meier 24.08.2020 10:57
    Highlight Highlight in Zürich sind Clubs ja noch offen oder?
    aus meiner Sicht bringt die Maskenpflicht wenig in Läden und Bus usw wenn das Virus abends im Ausgang oder anderen privaten Treffen (Kollen/Familienfeste usw) ohne Maske weiterverteilt wird..
  • NathanBiel 24.08.2020 10:51
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • cal1ban 24.08.2020 10:51
    Highlight Highlight Ich fordere, dass zukünftig während der kalten Jahreszeit in öffentlichen Räumen für alle Ewigkeit die Maskenpflicht eingeführt wird.
    • MartinZH 24.08.2020 15:31
      Highlight Highlight Wenn Du nicht schreiben würdest: "für alle Ewigkeit", sondern "2020/21", dann könnte man Deiner Meinung sein... 😩
    • MartinZH 24.08.2020 19:50
      Highlight Highlight @Fresh Lizzard: Du kennst offensichtlich "cal1ban" nicht... Der meint das nicht sarkastisch. 😔
    • cal1ban 24.08.2020 20:24
      Highlight Highlight Klar ist es Sarkasmus. Laut RKI gab es schätzungsweise 25000 Tote im Zusammenhang mit einer Grippe 2017/18 alleine in Deutschland. Gegen Grippe gibt es Impfungen, wenn es den Verantwortchlichen ernst wäre, müsste bei jeder schweren Grippewelle in Zukunft eine Maskenpflicht angeordnet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P.A.M. 24.08.2020 10:43
    Highlight Highlight Wegen solcher Kopf-in-den-Sand-Strategien von Bund und Kantonen wurde am Wochenende eine #StopCovidCH Petition lanciert. Unbedingt unterschreiben und weiter verbreiten: Https://act.campax.org/petitions/weniger-als-50-corona-falle-taglich-jetzt?bucket=&source=twitter-share-button&utm_campaign=&utm_source=twitter&share=c116d382-b8e2-4d9c-978a-997d70b197a4
    • Magnum 24.08.2020 11:28
      Highlight Highlight Eine Petition gegen eine Pandemie? Mit Verlaub: Das ist fast so sinnvoll wie eine Volksinitiative gegen Niederschläge an Wochenenden.

      Eine Pandemie lässt sich von der Politik nicht entscheidend steuert. Es verhält sich eher umgekehrt.
    • Tschowanni 24.08.2020 12:02
      Highlight Highlight Sonst noch was?
    • SUP_2 24.08.2020 12:14
      Highlight Highlight Und was möchte die Pedition? Covid stoppen oder die Massnahmen stoppen? Das könntest Du ehrlicherweise hier sagen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime ☕ 24.08.2020 10:43
    Highlight Highlight War über das Wochenende im nahen Ausland mit Maskenpflicht fast überall... wenn man so sieht, wie diese getragen werden, kann man sich die Maskenpflicht getrost sparen.... auch wird dies weitere wirtschaftliche Einbussen bedeuten.

    Mich nimmst Wunder wie viele der Maskenbefürworter hier in den Kommentaren wirklich mit ÖV unterwegs sind... oder ob sie nicht doch lieber mit dem Velo/Auto fahren?
    • Kritisch Hinterfragen 24.08.2020 11:03
      Highlight Highlight Ich war am Samstag Abend in Konstanz. Das Ding ist keine Mund-Nasen-Bedeckung. Bestenfalls eine Mund-Bedeckung. Und oft eine Kinn-Bedeckung...
    • Magnum 24.08.2020 11:31
      Highlight Highlight @coffeetime

      Bin ein Befürworter der Maskenpflicht im oeV. Und stehe dieser Massnahme auch in stark frequentierten Gebäuden ohne ausreichenden Luftaustausch offen gegenüber.

      Fahre kein Auto, wenn schon Velo. Musste beruflich bereits einige mehrstündige oeV-Fahrten machen - und sieh an: Habe das trotz Maske überlebt. Ein Kumpel von mir pendelt mit dem oeV und ist "dennoch" ein Maskenbefürworter. Komplizierte Welt, ich weiss.
    • SUP_2 24.08.2020 12:17
      Highlight Highlight Ich bin Maskenbefürworter und täglich im ÖV unterwegs. Genau deshalb bin ich Maskenbefürworter! Ich trage auch an meiner Arbeit als Arzt den ganzen Tag eine Maske, alle tragen eine Maske an meinem Arbeitplatz, keiner motzt herum, weil die Leute verstehen, um was es geht! Es ist einfach lächerlich, wegen Seekühen Zeit wo man unterwegs ist, so ein Teater zu machen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschowanni 24.08.2020 10:37
    Highlight Highlight Ich finde Frau Fehr handelt genau richtig, besonnen und verhältnismäßig. Was die Maskenpflicht in den Einkaufsläden bringt, sieht man mit einem Blick über die Grenze.
  • Bossy 24.08.2020 10:33
    Highlight Highlight Wer - wie Fehr - bei einer Maskenpflicht von einem "Grundrechtseingriff" spricht, hat nichts verstanden. Und wer - wie Fehr - immer alles besser wissen will als Kollegen und Wissenschafter, hat in einer Regierung nichts verloren, schon gar nich als Justizdirektorin.
    • Kritisch Hinterfragen 24.08.2020 11:04
      Highlight Highlight Zum Glück haben wir Wahlen. Diese darfst auch du respektieren.
    • Dr. Unwichtig 24.08.2020 11:08
      Highlight Highlight Persönlich bin ich nicht unglücklich, wenn eine Justizdirektorin sich auf den Standpunkt stellt, dass eine verpflichtende Verordnung gegenüber den Bürgern auch vernünftig begründbar sein muss. Falls du verstehst, was ich damit meine....
    • taz 24.08.2020 12:03
      Highlight Highlight dear @bossy
      gemaess den reaktionen hier scheinst du derjenige zu sein, der nichts verstanden hat, bzw. sich von den zahlen und den epidemiologenmeinungen blenden laesst. vergiss nicht, dass die epidemielogen immer von worst-case-szenarien ausgehen, das liegt in der natur der materie...und nun chillax und geniesse den wunderbaren spaetsommer in der schoensten stadt der welt.
      love,
      taz
  • Dave1974 24.08.2020 10:10
    Highlight Highlight Es ist schon verrückt, wieviele die Maske offenbar als einzig mögliche Massnahme sehen und mit dieser sogar legitimieren möchten, dass sich die Menschen wieder näher kommen - zu nah.

    Hygiene ist irgendwie noch da, weil man alle 5m über einen Spender stolpert. Distanz - brauch ich mit Maske nicht mehr. Zeitfaktor - ist das ein neuer Brotaufstrich?

    Da kann man ja fast nur noch mit Sarkasmus reagieren.

    Ich werde mich weiterhin an die Grundregeln halten, andere ermahnen, wenn nötig und sonst - macht doch was ihr wollt.
  • kärli 24.08.2020 09:59
    Highlight Highlight Nun, der Tweet vom Frau Fehr ist definitiv fragwürdig. Jedoch sehe ich es nicht ein, warum sich darauf einige Experten noch äussern müssen. Das sieht für mich irgendwie ziemlich nach Selbstinszenierung aus und übersteigt meiner Meinung nach die Rolle eines wissenschaftlichen Beraters/Experten für die Kantone und die Landesregierung. Auch wenn sie Recht haben, diese ständigen Twitterdiskusionen sorgen nicht gerade für Klarheit im Informationsdschungel.
  • Nik G. 24.08.2020 09:58
    Highlight Highlight Naja schlussendlich hat sie recht. Wissenschaft und Menschlichkeit passen nicht immer überein. Auch wenn der wissenschaftliche Beweis vorliegt können die Menschen nicht nach dem handeln. Macht jeder von uns. Das schwierige ist auch immer die Gratwanderung zwischen wie viel verbieten und wie viel erlauben. Man muss bedenken das kann schnell noch 2 Jahre so weiter gehen.
  • think about 24.08.2020 09:55
    Highlight Highlight Hopfen und Malz verloren bei Frau Fehr! Liebe Zürcherinnen und Zürcher, einfach nicht mehr wählen diese Frau, >> Problem gelöst!
  • Dr. Unwichtig 24.08.2020 09:48
    Highlight Highlight Es ist geradezu ein Hohn, wenn eine Politikerin mit nachvollziehbaren Fakten argumentiert, ein Wissenschaftler sich aber auf "die Meinung der Experten" beruft (und dabei vollkommen ausblendet, dass es auch ganz andere Meinungen von Experten gibt), bzw. - völlig unwissenschaftlich - auf die Situation in anderen Ländern hinweist, um den eigenen Standpunkt zu untermauern.

    Dass gewisse Epidemiologen nicht schon seit längerem damit anfangen, die Situation anhand der nun verfügbaren, veränderten Datenlage neu zu beurteilen, ist ein weiterer, bedenklicher Aspekt....
  • drüber Nachgedacht 24.08.2020 09:43
    Highlight Highlight Wie es 20 Min vorschlägt. So sollen doch die Grossverteiler in ihren Läden eine Maskenpflicht verordnen.

    95 Prozent der Leute würden dann ohne Wiederrede eine Maske anziehen, viele sogar froh sein, dass endlich eine Regel besteht.
    Die anderen 5 Prozent würden ein zwei Wochen täubeln und danach auch mitmachen...

    Wenn die Masken schützen, dann ist das ein Beitrag den jeder ohne grossen Aufwand auf sich nehmen kann. Es ist immer noch 100 mal besser als ein zweier lockdown..
    • Terraner 24.08.2020 10:00
      Highlight Highlight Die Grossverteiler sollen schauen das ihr Schutzkonzept eingehalten wird. Anzahl Personen beschränken, damit Abstände eingehalten werden. Desinfektionsmittel auffüllen bevor es leer ist usw.
    • Dave1974 24.08.2020 10:25
      Highlight Highlight Wieder so ein schwurbliger Vorschlag. Da wundert mich die Herkunft nicht.
      Genau die Grossverteiler werden sich gegen eine Pflicht wehren, denn die wollen die Kunden in den Läden und sie nicht verscheuchen.
      Dazu gehen die Masken für das Personal auch noch zusätzlich ins Geld und darauf wird ja bekanntlich nie geschaut.
    • MartinZH 24.08.2020 15:42
      Highlight Highlight @drüber Nachgedacht: Das mit den Grossverteiler kannst Du (bzw. 20min...) vergessen.

      Den meisten Länden ist die Handhabung ihrer "Schutzkonzepte" völlig egal. Und von Behördenseiten wird nichts kontrolliert.

      Am vergangenen Samstag real erlebt:
      - Tafel beim Eingang: "Anzahl Personen". So oft mit dem Filzstift überschrieben, dass keine Zahl erkennbar war.
      - Keine grünen Karten (Denner) mehr beim Eingang, aber der Laden fast leer.
      - Andere Filiale: Der vor mir und der hinter mir hatte keine Karte. Nur ich.
      - Als ich das Körbchen im Stapel deponierte, liegen ca. 12 Karten im obersten Körbchen...
  • taz 24.08.2020 09:39
    Highlight Highlight danke frau fehr, dass sie nicht die gleiche panikkeule schwingen wie althaus und co! bei so tiefen hospitalisierungszahlen macht eine ausdehnung dieser obsoleten maskenpflicht wirklich herzlich wenig sinn. vielen dank fuer ihren mut. ich fand es bis anhin sehr befremdet bzgl. corona die svp schiene fahren zu muessen. bitte lassen sie sich nicht einschuechtern und diffamieren von diesen wissenschaftlern, epidemiologen im speziellen, die nur worst-case-szenarien kennen und panik verbreiten wollen. wenn jemand den trump macht, dann sind es althaus und konsorte mit ihren reaktionen auf twitter.
  • Joe Meier 24.08.2020 09:34
    Highlight Highlight Wo ist denn der Erfolg der Eindämmungsstrstegie in vielen Ländern mit Masken? Sind irgendwo sinkende Fallzahlen vorhanden? Die Maske ist ein Zeichen der Orientierungslosigkeit für klare Strategien für Politiker in allen Ländern, welche sich einer Gesundheitsdiktatur unterworfen haben.
    • Terraner 24.08.2020 10:46
      Highlight Highlight Wir müssen nicht ins Ausland schauen. Schauen wir nur nach Genf, dort konnten die Fallzahlen durch schliessen der Clubs und Masken in der Öffentlichkeit stabilisiert und sogar leicht gesenkt werden.

      Welche der Massnahmen aber genau dazu geführt hat weiss man nicht. Ganz falsch kann es nicht sein zuerst einmal die Masken zu versuchen und nicht beides gleichzeitig.

      Wie gross wäre wohl erst der Aufschrei wenn der Kanton ZH alle Clubs schliesst?

      Das sich die Fallzahlen in ZH von alleine stabilisieren ist eher unwahrscheinlich. Ab dem Moment wo das CT nicht mehr funktioniert geht die Post ab.
  • Macke 24.08.2020 09:31
    Highlight Highlight Ich finde diese Diskussion sehr spannend, belegt sie doch, dass eine Frau mit wissenschaftlichen Daten argumentieren kann, die Herren der Schöpfung sie bei Meinungsverschiedenheiten aber zuerst persönlich angreifen (ad hominem) und ihr die Kompetenz absprechen. Erst beim zweiten Kommentar hält Althaus es für nötig, sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Sexismus, wie er leibt und lebt.
    • Nevermind 24.08.2020 09:56
      Highlight Highlight Dein Sexismusseimometer sollte ev. mal zur Revision. Der ist zu sensibel eingestellt.
      Falls du nicht männlich bist entschuldige ich mich für meinen Sexismus schon mal im Voraus und gebe dir Recht. Ich wollte sicher nicht einer Frau widersprechen.
    • Macke 24.08.2020 10:42
      Highlight Highlight Nevermind, würde es nur einmal passieren, hätte ich diesen Kommentar nicht geschrieben. Es passiert aber ständig: Widerspricht eine Frau Männern, kommt sehr häufig ein persönlicher Angriff. Jacqueline Fehr ist studierte Ökonomin, Psychologin und Politikwissenschaftlerin und zudem Regierungsrätin. Alle Studiengänge beinhalten einen grossen Teil Statistik. Ihr vorzuwerfen, dass sie keine Statistiken interpretieren kann und sie mit Trump zu vergleichen, ist Sexismus. Wäre in etwa so, wie wenn ich einem Handwerker vorwerfen würde, er wüsste nicht was ne Zange ist.
    • Nevermind 24.08.2020 11:44
      Highlight Highlight Dann brauchen wir die Covid-19 Task Force des Bundes nicht mehr?
      Auch gut. Kostet eh zuviel. Speziell wenn Politiker nichts darauf geben was die so sagen und schreiben.

      Woher kennen wir das, dass sich Politiker nicht mit Experten absprechen und sich mit Tweets und einfachen Statistiken direkt an die Bevölkerung wenden?

      Und wenn man den Werdegang von Adriano Aguzzi betrachtet wirfst sie ihm grad vor, das er nicht weis wie eine Pipette aussieht.

      Vieleicht sollte die Ökonomin auf den Virologen hören und abwägen was im ungünstigen Fall besser ist. Masken oder Schliessungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Jordan 24.08.2020 09:27
    Highlight Highlight Möglicherweise hat sich Frau Fehr als ökologisch denkende SP-Politikerin im Gegensatz zu Frau Mauch, Frau Rickli und Herr Aguzzi auch ein paar Gedanken darüber gemacht, dass es für die Umwelt unserer Erde halt schon nicht gerade optimal ist, wenn tagtäglich x-Millarden von Masken noch zusätzlich verbrannt werden müssen. Vielleicht hat sie sich aber auch schlicht und einfach auf Worldometers die aktuelle Entwicklung der verschiedenen Länder Europas in Sachen Neuinfektionen angeschaut und da spricht momentan herzlich wenig für die Effizienz einer Maskenpflicht im Kampf gegen Covid-19....
  • Digichr 24.08.2020 09:25
    Highlight Highlight Ob das Wahlkampf ist? Wenn man in den sozialen Medien so schaut, sind die meisten Supporter von Fehr ziemlich weit rechts...
    • Magnum 24.08.2020 09:43
      Highlight Highlight Profi-Tipp:
      Jacqueline nicht mit Mario Fehr verwechseln.
      Der Mario ist das bürgerlich-repressive Staatstrojaner-Pferd in der Zürcher SP.
    • Digichr 24.08.2020 10:21
      Highlight Highlight Ich meinte jetzt in diesem konkreten Fall....
  • tagomago 24.08.2020 09:17
    Highlight Highlight Fehr hat Recht
  • Vecchia 24.08.2020 09:13
    Highlight Highlight Amtsinhabern mit Profilisierungssucht helfen Social Media bei Ressortübergriffen enorm. Unglaublich was Fehr sich da leistet.

    (Ich bin ja eigentlich eher SP-Wählerin, aber die aktuellen Regierungsräte lösen nur Kopfschütteln aus)
  • Scrat 24.08.2020 09:03
    Highlight Highlight Meine Güte, einfach unglaublich, diese leidige Diskussion. Ist doch wirklich keine grosse Sache, sich eine Maske ins Gesicht zu pflanzen, wenn man im ÖV, öffentlichen Gebäuden oder im Supermarkt unterwegs ist. Daran wird niemand sterben.
  • SUP_2 24.08.2020 08:56
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man sich überlegen, was genau die Rechte und Freiheit einschränkt: eine Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden (Freiheit das Gesicht zu zeigen) versus neuer Lockdown? Versus alte Leute in den Altersheimen einsperren und alleine sterben lassen ( Fakt seit 6 Monaten!)?
    Come on!
    • 97ProzentVonCH68000 24.08.2020 10:15
      Highlight Highlight Man unterstelle zwei absurde Szenarien und arbeite sich an ihnen ab, um das dritte glänzend dastehen zu lassen. Alter Rhetorik-Trick.
      Wenn dir kein anderes (ev besseres) Szenario einfällt und den Vorschlag von Fr. Fehr einfach ignorierst, macht die Diskussion wenig Sinn.
  • Zeit_Genosse 24.08.2020 08:54
    Highlight Highlight Ich schliesse mich an: Masken in Läden sind Nebensache. Und zu hoher Alarmismus ist kontraproduktiv. Wir müssen uns auf eine akzeptable Infiziertenzahl einigen, damit wir nicht wegen jedem positiven Test durch die Decke gehen. Der Virus wird noch Monate Menschen anstecken. Wir müssen einen Weg um damit umgehen zu können wählen. Monatelang und überall Masken tragen wird vermutlich nicht funktionieren. Wir müssen Abstand halten und die Mobilität verringern ohne alles lahmzulegen.
    Benutzer Bild
  • Antichrist 24.08.2020 08:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Nevermind 24.08.2020 08:43
    Highlight Highlight Welches Grundrecht? Das Grundrecht ungehindert zu husten?
    Wo schränkt eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen mein Grundrecht auf was ein?
    • Dave1974 24.08.2020 08:53
      Highlight Highlight Mein, mein, mein.

      Auch mal an das Personal gedacht?
    • DerTaran 24.08.2020 09:16
      Highlight Highlight Auch das Personal wäre besser geschützt wenn alle Kunden endlich Maske tragen würden.
    • peterli90 24.08.2020 09:19
      Highlight Highlight Dave: und welche Grundrechte werden verletzt, wenn das Personal Masken tragen muss? Bitte nenne doch den BV Artikel. Aja, BV = Bundesverfassung. Falls Du die Abkürzung nicht kennst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 24.08.2020 08:39
    Highlight Highlight Moment,
    es scheint mir dass die mittlerweilen gut abgerichteten Follower in dieser leidigen Corona Sache selber den Ueberblick verloren haben.

    Hinterfragt jemand das Mantra und das repetitive Arrangement der "Gesundheitsindustrie" vom Pannen BAG bis hin zu Althaus & Co. , brandmarken letztere die Fragenden und reden dabei weiter wirres Zeugs.

    Wenn sich Experten äussern, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in Kürze vorliegen soll, demasikeren diese Experten sich nur selber.

    Also dürfte wohl erwartet werden, dass kritische Fragen toleriert werden müssten.




  • Bruno S.1988 24.08.2020 08:38
    Highlight Highlight Dieser Sommer ist bereits in die Hose. Sämtliche Grossveranstaltungen wurden eh schon gestrichen. Jetzt ziehen wir diese verdammte Maske an, damit wir wenigstens 2021 in die Normalität zurück kehren können. Je mehr sich diese Boomer dagegen sträuben, desto länger geht die ganze Geschichte! Echt...wie kleine Kinder!
    "MeInE GrUnDfReIhEit.
    Ich will den Sicherheitsgurt nicht anlegen.
    Ich will weiterhin in geschlossenen Räumen rauchen.
    Ich will nicht auf das Wort "Mohrenkopf" verzichten."

    Deine Freiheit hört dort auf wo sie meine einschränkt!
    • atomschlaf 24.08.2020 10:14
      Highlight Highlight Wieso Boomer? Die tragen gemäss meinen Beobachtungen noch am ehesten eine Maske.

      Die Jüngeren feiern dagegen Party als ob nichts wäre...
    • Brockoli 24.08.2020 10:28
      Highlight Highlight Es wird auch 2021 keine Normalität geben. Bevor wir keinen Herdenschutz in der Bevölkerung erreicht haben wird sich nicht viel am Status Quo ändern. HIV ist genau so geblieben - so lange es Menschen gibt, die sich anstecken wird es Menschen geben, die den Virus weitergeben können und werden, nur überträgt sich Covid auf einem viel "einfacheren" Weg. Wer will, darf sich gerne in einem Bunker verstecken bis Ende 2021, so bald man aber wieder rauskriecht ist man wieder so weit wie vor dem Bunkeraufenthalt.
    • Bruno S.1988 24.08.2020 10:39
      Highlight Highlight @atom
      Gemäss meinen Beobachtungen sind es immer die Boomer die im Zug die Maske unter der Nase tragen oder sogar unter dem Mund.

      Betreffend Party. Ich erinnere an die SVP Party vor einigen Tagen!

      Meiner Meinung nach sollten wir alle noch einmal Vollgas geben um es so weit es geht zu bekämpfen oder wir lassen das alles sein und nehmen Schweden als Vorbild.
      Halbgare Lösungen sind nicht wirklich effektiv und verärgern alle, Gegner und Befürworter der Massnahmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Jordan 24.08.2020 08:38
    Highlight Highlight Kompliment an Frau Fehr für den Mut,eine solche Position offen in der SP zu vertreten. Vielleicht hat sie sich im Gegensatz zu Frau Mauch und der Stadtregierung in Basel auch einmal überlegt,dass es möglicherweise für unsere Umwelt nicht ganz so ideal ist,wenn jeden Tag auf der ganzen Welt x-Milliarden von Masken noch zusätzlich verbrannt werden müssen. Vielleicht hat sie sich aber auch nur die aktuelle Entwicklung der Neuinfektionszahlen in den europäischen Ländern angeschaut,welche ganz klar darauf hindeutet,dass das Tragen einfacher Masken keinen effektiven Schutz gegen Covid-19 darstellt.
  • Wiedergabe 24.08.2020 08:37
    Highlight Highlight Wissen vs. Meinung
    Da kommt man selten auf einen gemeinsamen Nenner...
    • Scrat 24.08.2020 09:05
      Highlight Highlight Nur, das alle glauben, zu wissen... 🤦🏼
    • atomschlaf 24.08.2020 10:17
      Highlight Highlight Auch die Wissenschaft ist sich nicht einig.
      Viele Ärzte mit praktischer Erfahrung sind mit den Epidemiologen gar nicht einig.
    • Scrat 24.08.2020 10:26
      Highlight Highlight @atomschlaf: sich nicht einig sein bedeutet, nicht gleicher Meinung zu sein. Das hat mit Wissen eben sehr wenig zu tun. Nur, weil ich eine Meinung habe heisst das noch lange nicht, dass diese richtig ist. Und persönlich gedenke ich eher einem Wissenschaftler zu glauben, der gezielt zu Covid forscht, als einem von vielen Ärzten mit praktischer Erfahrung (wobei wohl kaum ausreichend betreffend Covid). Ist aber auch nur eine Meinung...
  • Morgenbrot 24.08.2020 08:34
    Highlight Highlight Wie stellen sich die so genannten Experten dieser Task force eigentlich die Zukunft vor? Sollen wir letztendlich überall mit Masken rumrennen, deren Wirksamkeit bei der nach wie vor zweifelhafen Anwendung gegen null geht, wegen einem Virus, dessen Gefährlichkeit längst durch zahllose Studien widerlegt wurde? Wir sind einer astronomischen Fehlrechnung auf den Leim gegangen.
    Ja, ich vertraue auf die Experten. Und zwar auf diejenigen, deren Aussagen sich auf gesicherte Daten stützen und nicht diejenigen, die gelegentlich in ihrer Glaskugel lesen.
    • Scrat 24.08.2020 10:35
      Highlight Highlight Naja, die Wirksamkeit von Masken bei richtiger Handhabung wird glaube ich mehrfach durch Studien gestützt. Und dafür, dass es Dumpfbacken gibt, welche die Maske nicht richtig tragen können/wollen, kannst Du die Experten dann auch nicht wirklich verantwortlich machen, oder?
    • Maeldrew 24.08.2020 14:13
      Highlight Highlight @Scrat warst du schon auf der Strasse? 90% haben keine richtige Handhabung der Maske. Unterm Kinn, nicht im geeigneten Beutel bei Mehrfachnutzung, Anfassen mit nicht desinfizierten Händen und und und. Diesbezüglich kann eine Maske die Gefahr einer Ansteckung erhöhen.
      Manchmal ist weniger mehr. Abstand und Hände desinfizieren bringt wohl den viel höheren und effektiveren Erfolg.
  • Stinkstiefel 24.08.2020 08:32
    Highlight Highlight Geht‘s noch? Im Unterschied zu den Epidemiologen in der Taskforce ist Frau Fehr dem Artikel 5 Abs 2 der Bundesverfassung verpflichtet.

    „Staatliches Handeln muss im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein“

    Da hat sie völlig Recht. Es ist nicht die Aufgabe des Staates, die Ansteckungszahl auf Null zu drücken. Das muss die Bevölkerung, sofern sie es will, schon selbst tun. Ansonsten ist das Ziel, eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Somit sind das tatsächlich die wichtigsten Indikatoren.

    Und an Aguzzi: Pöbeln auf Twitter - genau DAS ist die Handschrift Trumps!
    • Nick Name 24.08.2020 08:47
      Highlight Highlight Wer will denn die Ansteckungszahl auf Null drücken?

      Althaus spricht im Namen der wissenschaftlichen Taskforce explizit von «stabilisieren». Gelesen?
      Und er widerspricht Fehr mit fundierten Argumenten, während ihre eher aus dem Bauch oder sonstwo herkommen.
    • Thomas G. 24.08.2020 08:48
      Highlight Highlight @Stinkstiefel in der Verfassung steht aber auch

      Die Würde des Menschen ist zu achten und zu schützen.

      Es ist menschenunwürdig eine sattsam bekannte Lebensgefahr - Corona - zu ignorieren wie es Frau Fehr macht. Das ist nicht nur eine krasse Verletzung des Amtseids den Frau Fehr geleistet hat.
    • Macke 24.08.2020 09:27
      Highlight Highlight Nick Name, dein Kommentar ist ein Paradebeispiel für Sexismus. Jaqueline Fehr benutzt in ihrer Argumentation wissenschaftliche Daten, um ihre Argumente zu stützen. Du musst nicht mit ihr einer Meinung sein, aber sie argumentiert nicht 'aus dem Bauch heraus'.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flausch 24.08.2020 08:32
    Highlight Highlight Frau Fehr so: "Stimmt. Aber wissen tun wir praktisch nichts. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind alle vorläufig und viele werden wohl noch revidiert werden. Deshalb stören mich auch apodiktische Behauptungen und das so tun als habe man die Wahrheit gefunden."

    Ich so:🧐

    Mein Kopf so: Wissenschaft ist ein stetiger Prozess des Lernens und verstehens. Checkt die das nicht?


    Mal ehrlich, es ist nicht eifach kopfschüttelnd Kaffe zu trinken.
    Aber da muss ich jetzt durch.
  • CalibriLight 24.08.2020 08:28
    Highlight Highlight Wenn laut Fehr sogloses Verhalten das Maskentragen neutralisiert, dann wird umgekehrt auch ein Schuh draus:
    Maskentragen neutralisiert sorgloses Verhalten.
    Ziel erreicht.
    • Stinkstiefel 24.08.2020 08:36
      Highlight Highlight Das ist einfach falsch. Der Abstand scheint wichtiger zu sein als die Masken. Was passiert, wenn der Abstand dank Maske durchs Band ignoriert wird, ist gerade in Frankreich zu beobachten. Und das trotz Maskenpflicht im Freien!
    • Akzent 24.08.2020 08:38
      Highlight Highlight Maskentragen kann kein sorgloses Verhalten kompensieren. Abstand ist immer noch die beste Methode gegen Covid. Tagsüber Maskentragen in Läden und Schulen, aber sorgloseFerien im Ausland und Rämidämi am Abend in Clubs und anderswoh als sei nix gewesen, so werden wir das Virus nie los.
    • CalibriLight 24.08.2020 08:45
      Highlight Highlight Wer glaubt, dass Abstandhalten ohne Masken besser funktioniert, kann sich gerne mal ein bisschen in der Schweiz umschauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asho 24.08.2020 08:25
    Highlight Highlight Ich bin froh, dass RRin Fehr nicht in Aktionismus verfällt und stets die Grundrechte sowie die Auswirkungen auf das öffentliche Leben im Auge behält. Massnahmen müssen immer verhältnismässig sein und es muss m.E. von Beginn an klar sein, unter welchen Faktoren die Einschränkungen wieder aufgehoben werden können. Mir ist unklar, welches Ziel die TaskForce verfolgt: a) gar keine Neuinfektionen oder b) flatten the curve, damit Spitäler nicht überlasten. Anfänglich hiess es immer, dass b) das Ziel sei. Dies haben wir, wie Fehr richtig äussert, ja geschafft.
    • bokl 24.08.2020 08:36
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Nick Name 24.08.2020 08:51
      Highlight Highlight Althaus sagt es ja: Stabilisieren. Was ist daran unklar?

      Und die curve ist ganz schnell nicht mehr geflattet, wenn wir einfach wieder den courant normal einschlagen.
    • Terraner 24.08.2020 08:57
      Highlight Highlight Das Ziel sollte jedem klar sein. Der Trend der steigenden Zahlen muss gebrochen werden. Es braucht also irgendwo zusätzliche Massnahmen um die Zahlen zu stabilisieren und genau darauf weisst die Taskforce hin.

      Aktionismus ist sicher nicht notwendig, aber im Kanton ZH muss bald etwas unternommen werden. Es gab letzte Woche Tage mit 76 und 83 Fällen nur in ZH. Diese Woche werden wir wohl auf 100 kommen, wenn der Trend anhält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 24.08.2020 08:24
    Highlight Highlight Ja Frau Fehr, die sagt: "Wissen tun wir praktisch nichts"
    Aber sie zieht daraus Schlüsse, dass es keine Masken braucht. Als Politiker kann man viel reden, so lange der Tag lange ist - ob es dann etwas Substantielles ist, kümmert ja niemand!!
    • bebby 24.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Frau Fehr handelt und denkt wie viele: Zuerst hat sie eine Schlussfolgerung und danach sucht sie die Argumente zusammen, die am besten in die Schlussfolgerung passen. Und wenn ihre Argumente hinterfragt werden, dann stellt sie einfach alle Fakten in Frage („wissen tun wir praktisch nichts“). Damit reitet sie auf der „Alternative Facts“ Schiene.
      Sehr menschlich aber leider irrational.
  • Mira Bond 24.08.2020 08:20
    Highlight Highlight Krasses Eigengoal von Frau Fehr; sie politisiert heftig am Volk vorbei (siehe Umfrage) und zieht persönliche Ansichten in den Mittelpunkt. Erinnert mich doch tatsächlich an jemanden...🤔
    • 97ProzentVonCH68000 24.08.2020 10:07
      Highlight Highlight Es gibt eben noch PolitikerInnen mit Zivilcourage und Rückgrat, die nicht nur auf Mehrheiten schauen.
      Das Gegenteil vieler Populisten.
    • Morgenbrot 24.08.2020 10:21
      Highlight Highlight Am Volk vorbei?
      Welche Umfrage?
      Ich hätte da auch ein Umfrageergebnis. Und zwar eins das zeigt, dass Frau Fehr gar nicht so sehr am Volk vorbei politisiert.
      https://www.tagesanzeiger.ch/die-angst-der-schweizer-vor-corona-ist-geschwunden-662817902525

      Kommt halt immer auf die Umfrage an, die man heran zieht, um seine Meinung zu stützen. 😉
      Wirre Zeiten, in denen wir leben. 🤷‍♂️
    • Julian Wermuth 24.08.2020 10:35
      Highlight Highlight Hey Mira! Ich möchte da doch einwerfen, dass Umfragen auf unserer Seite nicht repräsentativ sind. Diese Umfragen zeigen lediglich, was unsere Leser denken. So als Nebenbemerkung ;-)
  • Kopold 24.08.2020 08:12
    Highlight Highlight Hui, hätte nicht gedacht, dass ich mal eher Rickli statt Fehr unterstützen würde.
    Muss kurz nachschauen gehen ob die Hölle schon gefroren ist und die Schweine fliegen ...
    • Andeli 24.08.2020 12:35
      Highlight Highlight Geht mir genauso. Die Fehr wird dann wohl von mir nicht mehr gewählt.
    • providens 24.08.2020 13:13
      Highlight Highlight Und ich hätte nie gedacht, dass ich mal eher Fehr als Rickli untersützen würde.
      Ich bin froh, dass Frau Fehr nicht nur einen gesunden Meschenverstand hat, sonder diesen auch umsetzt.
  • Mikey Duck 24.08.2020 08:08
    Highlight Highlight Erfolgreiche Eindämmungsstrategien mit strenger Maskenpflicht - siehe z.B. Spanien oder Frankreich mit absurd strengen Maskenpflichten (Strand, Promenaden etc.) und den wohl höchsten Fallzahlen europaweit.
  • COVID-19 ist Evolution 24.08.2020 08:03
    Highlight Highlight Es ist prinzipiell problematisch wenn sich eine Gruppe (hier: Wissenschaftler) aufschwingt Entscheidungen für die Gesellschaft zu treffen, welche von der Gesellschaft nicht legitimiert (hier: gewählt) wurde.

    Beratung durch die Wissenschaft: ja!
    Abwägungen für die Auswirkungen in allen Aspekten der Gesellschaft und treffen der Entscheide: Nein! Dieses darf nur durch das Volkssouverän geschehen.

    Aus dieser Betrachtung sind die Wortmeldungen von Adriano Aguzzi und Christian Althaus hochgradig unangemessen und eine Gefahr für unsere Demokratie. Sie zielen auf einer Autokratie ihrer Gilde.
  • Medikus 24.08.2020 08:01
    Highlight Highlight Liebe Frau Fehr,

    Es geht um das Tragen einer Maske. Ich würde ihre Bestürzung ja verstehen, wenn jeder nur noch mit 10 Kilosäcken am beiden Ohren aus dem Haus müsste, aber sich wegen eines Stücks Stoffes so zu echauffieren - das hinsichtlich Kosten und Nutzen (Verhinderung der Pandemieverbreitung) unsere beste Waffe ist - ist nun wirklich deplatziert, insb. wenn man von der Materie behauptet, es besser zu wissen als die Experten.
    • Morgenbrot 24.08.2020 10:31
      Highlight Highlight Beste Waffe? Bei der immer noch bedenklichen Handhabung, die man jeden Tag beobachten kann, wohl eher unser schlimmster Feind, da die Maske bei der aktuellen Nutzung lediglich eine mobile Keimschleuder ist, die angefasst, in der Tasche verstaut und wiederverwendet wird, oder gar sonst wo am Träger rumhängt und mit allem und jedem in Berührung kommt.

      Abstand und regelmässiges Hände waschen /desinfizieren schützt weit mehr, als es diese Stofflappen je könnten.
    • Medikus 24.08.2020 11:27
      Highlight Highlight Der Mensch ist per se eine Keimschleuder. Natürlich sind auch Händewaschen/Abstand halten unabdingar, jedoch gibt es gute Gründe die für den zusätzlichen Gebrauch einer Maske sprechen. Es handelt sich um eine primär durch Tröpfchen übertragbare Krankheit. Wenn die Tröpfchenlast reduziert wird, wird auch die Verbreitung minimiert. Auf eine Massnahme zu verzichten, weil einige sich nicht an die Regeln halten oder sie korrekt anwenden ist vergleichbar mit dem Verzicht auf ein Tempolimit auf Autobahnen, weil sich ein Teil der Bevölkerung nicht am die Regeln hält.
  • elco 24.08.2020 07:54
    Highlight Highlight Danke Frau Fehr, Politiker mit gesundem Menschenverstand sind rar geworden.
  • hs52 24.08.2020 07:53
    Highlight Highlight Endlich eine vernünftige Politikerin. In den Ländern mit Maskenpflicht steigen die Infektionszahlen etwa im gleichen Rahmen wie bei uns. Da frage ich mich schon, was eine Maskenpflicht bringt. Sollte sich die Situation ändern (ohne Maske steigende Zahlen, mit Maske sinkende) werde ich mich sicher nicht gegen Masken wehren.
  • 97ProzentVonCH68000 24.08.2020 07:52
    Highlight Highlight Endlich eine Politikerin, die nicht hysterisch reagiert.
    Aktuell haben wir Untersterblichkeit.
    Interessant eine Grafik aus D: selbst 2018 und 2019 gab es mehr Fluktuation. COVID ist harmloser als normale Grippewellen.
    Benutzer Bild
    • 97ProzentVonCH68000 24.08.2020 10:04
      Highlight Highlight Hier für Blitzer noch die „dramatischen“ CH-Zahlen.
      Und: über 97% unserer üblichen ca 68‘000 Toten pro Jahr sterben ohne Corona. Die unter 3% mit, aber nicht alle an Corona. Es sterben mehr mit und AN Krebs, Grippe, Demenz etc.
      Benutzer Bild
    • Einer Wie Alle 24.08.2020 10:09
      Highlight Highlight Ich gebe Dir recht, dass wir eine Untersterblichkeit haben. Hat auch mit den Massnahmen zu tun.
      Dass COVID harmloser ist, ist aber lächerlich, die Mortalität ist 10-mal so hoch, wie bei Influenza.
      Die erste Welle war so eine Züriseewelle. Den Tsunami haben wir zum Glück nicht erlebt. Und erleben wir hoffentlich auch nicht, dank Massnahmen (so viel wie nötig, so wenig wie möglich).
  • Jein 24.08.2020 07:51
    Highlight Highlight Mal schauen was Frau Fehr in circa zwei Monaten sagt wenn der Kanton Zürich eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen einführt. Die Standpunkte von Politikern sind bekanntlich alle vorläufig und viele werden wohl noch revidiert werden.
    • balzercomp 24.08.2020 08:21
      Highlight Highlight Das dauert keine zwei Monate.
    • Joe Jordan 24.08.2020 08:48
      Highlight Highlight Mal schauen, wie lange eine solche Maskenpflicht im Kanton Zürich und anderswo dann Bestand haben würde, wenn die Verkaufszahlen im Einzelhandel massiv einbrechen und die Einkaufsstrassen in den Innenstädten vereinsamen würden (wie dies schon seit geraumer Zeit in Deutschland zu beobachten ist). Frau Rickli hätte dann ihrer SVP-Wählerschaft auch das eine oder andere zu erklären....
    • Zeit_Genosse 24.08.2020 08:57
      Highlight Highlight Die Wissenschaft ist leider auch nur vorläufig. und Fehr schreibt, dass man die Lage im Herbst neu beurteilen könne. Es geht um Vorauseilende Massnahmen, die man mit bedacht einsetzen soll.
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