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Schalke, Bayern und Dortmund sind in der Champions League gescheitert.

Der Deutsche Fussball ist am Tiefpunkt angekommen – 6 Gründe dafür

Nach Dortmund sind auch Schalke und Bayern in der Champions League diskussionslos gescheitert. Ein weiterer Rückschlag für den deutschen Fussball, der mittlerweile ganz unten angekommen ist. Doch es gibt etwas Licht am Ende des Tunnels.



Der deutsche Fussball erlebt die dunkelsten Stunden der Neuzeit. Nach dem peinlichen Vorrunden-Out an der WM im letzten Sommer und dem Abstieg in der Nations League ist nun auch der Klub-Fussball am Tiefpunkt angelangt. Sämtliche deutschen Vertreter sind in der Champions League bereits im Achtelfinale gescheitert – das gab es zuletzt 2005/2006. Eintracht Frankfurt ist der letzte deutsche Vertreter in der Europa League – sie dürfen nach dem 0:0 im Heimspiel heute in Mailand gegen Inter nicht verlieren, sonst ist Deutschland Mitte März bereits nicht mehr europäisch vertreten.

epa07420450 Frankfurt supporters show their choreography prior to the UEFA Europa League round of 16, first leg soccer match between Eintracht Frankfurt and FC Inter in Frankfurt Main, Germany, 07 March 2019.  EPA/ARMANDO BABANI

Frankfurt sorgt in der Jubiläums-Saison für positive deutsche Schlagzeilen – wie lange noch? Bild: EPA/EPA

Noch 2013 gewann der FC Bayern im deutschen Finale gegen den BVB die Champions League, ein Jahr später wurde die DFB-Elf Weltmeister.

Eine Suche nach den Ursachen für den tiefen Absturz der so stolzen Fussball-Nation Deutschland.

Die Strebermentalität in der Jugendförderung

Durch die guten Ergebnisse bei den grossen Turnieren seit 2006 kam in Deutschland nie die Debatte auf, ob die Jugendarbeit revolutioniert werden muss – so wie damals nach dem grandiosen Scheitern 2000. Das hat dazu geführt, dass es in Klub und Nationalmannschaft kaum noch richtige «Typen» gibt. Keine Charakterspieler oder «Strassenfussballer» mehr. In Deutschland gibt es bloss noch Nachwuchsleistungszentrum-Spieler, die perfekt ausgebildet sind, aber kaum eigene Aspekte mit einbringen. In der Ausbildung wird den Spielern etwa das Dribbeln abgewöhnt.

«Talente haben wir viele in Deutschland. Aber aus diesen Talenten Ausnahmespieler zu machen, die in der Weltspitze bestehen können, das ist die grosse Herausforderung.»

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie

FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - JUNE 01:  German National Team manager Oliver Bierhoff during the DFB Academy project presentation at DFB Headquarter on June 1, 2015 in Frankfurt am Main, Germany.  (Photo by Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images)

Oliver Bierhoff hat die Probleme erkannt. Bild: Bongarts

Das führt dazu, dass ganz viele Passmaschinen wie Julian Weigl oder Toni Kroos, aber eben keine eigenen Spieler, deren Spielfreude und Kreativität gefördert wurde, zur Verfügung stehen. In Frankreich, Belgien und England wird seit Jahren darauf geachtet, dass Spieler auch eigene Attribute mitbringen.

«Dass die Belgier Spieler wie Kevin de Bruyne und die Engländer Spieler wie Jadon Sancho herausbringen, liegt schlichtweg daran, dass diesen der Hang zu Einzelaktionen nicht negativ ausgelegt wird. Im Gegenteil: Er wird von klein auf gefördert.»

Joti Chatzialexiou, Verantwortlicher für die sportliche Leitung der deutschen Nationalmannschaften

Dieser Fokus auf die individuelle Schulung der Fussballer fehlt in Deutschland, dort hat mannschaftstaktisches Verhalten Priorität. Und so fehlt plötzlich der Ausgleich, die Ecken und Kanten fehlen den geschliffenen Talenten.

Und wenn ein junger deutscher Spieler wie Leroy Sané dann mal diese dringend benötigte, individuelle Klasse mitbringt, dann lässt ihn der Trainer zuhause, statt ihn an die WM mitzunehmen.

Die Bundesliga als Sprungbrett

Junge deutsche Talente kriegen in der Bundesliga kaum noch die Chance zu spielen. Es wird eher auf die Flut an Franzosen oder Engländer gesetzt. Als gutes Beispiel dienen Mainz auf mittlerer Ebene und Dortmund auf Spitzenebene. All die jungen Talente sehen die Bundesliga nur noch als Sprungbrett und sind nicht wie in England bereit, dort zu bleiben.

Speziell Dortmund hat das die letzten Jahre mit den Abgängen von Aubameyang, Dembélé und Pulisic zu spüren gekriegt. Die Bundesliga ist zur Ausbildungsliga geworden. Nicht mal mehr die deutschen Jungtalente entscheiden sich für einen Verbleib.

FILE - In this March 8, 2017 file photo Dortmund's Ousmane Dembele, left, congratulates Dortmund's Pierre-Emerick Aubameyang as they celebrate after scoring the opening goal during the Champions League round of 16, second leg, soccer match between Borussia Dortmund and Benfica in Dortmund, Germany. The big-money moves of Dembele and now Aubameyang underline a crisis of identification at Borussia Dortmund. Both players forced their way out of the club after feeling the need to move onto bigger and better stages to showcase their talents. (AP Photo/Michael Probst)

Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang haben die Bundesliga verlassen. Bild: AP/AP

Ein Leroy Sané wechselt eben nicht mehr zu einem FC Bayern, sondern zu Manchester City, wo auch İlkay Gündoğan glücklich wurde. Mesut Özil und Toni Kroos haben Deutschland längst verlassen, wie auch der beste deutsche Torhüter, Marc-André ter Stegen. Thilo Kehrer und Julian Draxler ziehen gar die Ligue 1 der heimischen Liga vor.

Das Geld winkt im Ausland

Man kommt natürlich nicht darum herum, das Geld als zentralen Punkt zu berücksichtigen. England wedelt dank den neuen Fernsehverträgen mit Löhnen und Ablösesummen, da brauchen die deutschen Klubs gar nicht erst mitzubieten. Auch in Spanien, Italien und bei Paris Saint-Germain werden die Millionen im dreistelligen Bereich hin- und hergeschoben.

Das sind die 37 teuersten Fussball-Transfers der Welt

In Deutschland gilt zudem noch immer die 50+1-Regel. Dadurch ist es Kapitalanlegern nicht möglich, die Stimmenmehrheit zu erhalten. Kurzum: Ein reicher Investor haut seine Millionen nicht in Deutschland raus, da er sowieso nicht alleine entscheiden darf, wie dies in England, Frankreich oder Italien der Fall ist.

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Die Video-Erklärung zur 50+1-Regel. Video: YouTube/tagesschau

Dennoch kann der Erfolg mit dem Geld alleine weiterhin nicht gekauft werden. Das merkt PSG Jahr für Jahr. Und dass man mit selbst ausgebildeten Spielern und gutem Scouting weit kommen kann, haben dieses Jahr Ajax und Porto bewiesen.

Der verpasste Umbruch und das Klumpenrisiko

Die Bayern sind das Zugpferd des deutschen Klubfussballs. Auf sie war in der Champions League immer Verlass, seit 2011/12 waren sie immer unter den letzten acht. Doch genau diese Bayern haben den Umbruch verpasst und stehen jetzt in einer schwierigen Umbruch-Saison. Arjen Robben und Franck Ribéry sind alt und verletzungsanfällig. Mittlerweile haben die Bayern zwar nachgerüstet, doch Kingsley Coman, Serge Gnabry und Co. brauchen noch Zeit, um zur Weltklasse zu reifen. Das kann schon mal ein bis zwei Jahre dauern – Zeit, die man beim Rekordmeister eigentlich nicht hat.

epaselect epa07434987 Serge Gnabry of Munich celebrates his team first goal during the UEFA Champions League round of 16 second leg soccer match between FC Bayern Munich and Liverpool FC in Munich, Germany, 13 March 2019.  EPA/RONALD WITTEK

Serge Gnabry ist auf dem besten Weg, in die Fussstapfen von «Robbery» zu treten. Bild: EPA/EPA

Bei Dortmund brach nach den erfolgreichen Klopp- und Tucheljahren eine kleine Trainer-Baisse an. Das Peter-Bosz-System funktionierte nicht, Peter Stöger war sowieso nur als Übergang gedacht. Mit Lucien Favre folgte der Neustart. Mit vielen jungen Spielern ist der Schweizer sensationell in die Saison gestartet, mittlerweile steckt sein BVB aber etwas in einem Formtief – was völlig normal ist.

Hinter Bayern und Dortmund – und das war schon immer ein Problem – gibt es kaum einen deutschen Vertreter, der international für gute Ergebnisse sorgen kann. Vereinzelt haben Schalke, Leverkusen oder Wolfsburg mal positiv überrascht, das war aber eher die Ausnahme als die Regel. Wenn die Trümpfe Bayern und Dortmund nicht stechen, dann wird es schwierig.

Unruhe in Fussball-Deutschland

Seit der verkorksten WM herrscht in Deutschland Fussball-Panik. Jogi Löw hat mit der Ausbootung der Bayern-Stars Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller für Aufregung gesorgt, welche gerade Müller mit seiner Video-Abrechnung weiter verstärkte.

Ein weiteres Problem ist, dass beim DFB seit Jahren Jogi Löw, Oliver Bierhoff und Co das Sagen haben. Sie verwalten nur und revolutionieren nicht, neue Ideen sind ebenfalls Fehlanzeige. Sie sind dadurch mitverantwortlich für die negative Entwicklung des DFB-Teams in den letzten Jahren.

Der Interview-Abbruch von DFB-Präsident Reinhard Grindel wegen unangenehmen Fragen passt da perfekt ins Bild des verunsicherten deutschen Fussball-Funktionärs.

Die Nervosität steigt und sie ist nach dem gestrigen Auftritt von Bayern nicht kleiner geworden. Das macht es auch für die Spieler auf dem Platz nicht einfacher, wenn im ganzen Verband Unruhe herrscht und diese sich dann auch noch auf die Klubs verlagert.

Das Hadern mit der Dominanz

Sechs Mal in Serie haben die Bayern die Meisterschaft geholt. Fussball-Deutschland langweilt sich, die Liga ist durch ihre Einseitigkeit unattraktiv geworden. Die Konkurrenten suchen eher nach Ausreden, beklagen sich, dass die Bayern zu reich sind, statt die Lücke mit kreativen Ideen zu füllen.

Die Bayern hingegen werden auf nationaler Ebene zu wenig gefordert und sind folglich international überfordert. Es kommt nicht zufällig, dass die Bayern just in der Saison 2013 die Champions League gewonnen haben, als Dortmund ein ebenbürtiger Konkurrent war. Das gleiche Phänomen sehen wir übrigens in Italien und Frankreich. Dort dominieren Juventus und PSG die Meisterschaften – die Konkurrenten verzweifeln und den Dominatoren selbst will der grosse internationale Wurf bisher einfach nicht gelingen.

epa07432518 Juventus' Cristiano Ronaldo (2L) jubilates with his teammates after scoring on penalty the goal (3-0) during the UEFA Champions League round of 16 second leg soccer match between Juventus FC and Club Atletico de Madrid at the Allianz Stadium in Turin, Italy, 12 March 2019.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Ob Juventus mit Cristiano Ronaldo endlich mehr holt als nur Titel in Italien? Bild: EPA/ANSA

Für die Zukunft sieht es in Deutschland dann aber doch nicht so schlecht aus. Klubs wie Freiburg oder Leverkusen gehen mit gutem Beispiel voran und setzen auf die eigene Jugend. Gerade bei Bayer sind mit Kai Havertz und Julian Brandt zwei junge Mega-Talente auf dem Sprung, absolute Ausnahmespieler zu werden. Wenn sie denn richtig gefördert werden, sonst entpuppt sich das Licht am Ende des Tunnels plötzlich als dasjenige eines entgegenkommenden Zuges.

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    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 15.03.2019 14:25
    Highlight Highlight An der fehlenden Herausforderung in der Buli ist Bayern aber nicht ganz unschuldig. Seit Jahren gehört es zu deren Taktik gute Spieler mit hohen Gagen von der Konkurrenz wegzulocken, ohne die Absicht zu haben, diese überhaupt je einsetzen zu wollen. Es ging ihnen dabei nur um die Scheächung der anderen Teams.
  • yeahmann 15.03.2019 00:08
    Highlight Highlight Frankfurt beweist gerade, wie stark mittelklassige BuLi-Vereine sind. Natürlich gibt es Ausnahmen. Nimmt man Faktoren wie Budget, Fans und Staff mit in die Rechnung, macht Deutschland einen verdammt guten Job.
  • Nelson Muntz 14.03.2019 21:55
    Highlight Highlight Bei uns wird die Kreativität noch mehr gebremst als in Deutschland, oder wer kann als unberechenbarer Ballzauberer der letzen 20 Jahre angesehen werden? Shaq und Hakan, mehr nicht.
    • yeahmann 15.03.2019 00:04
      Highlight Highlight Hakan ist kein Zauberer. Und wenn, dann Hufflepuff.
    • yeahmann 15.03.2019 00:11
      Highlight Highlight Aber ich weiss auf was du hinaus willst; ich behaupte mal, einige C-JuniorINNEN können länger jonglieren als ein Henchoz oder Behrami.
    • Basubonus 15.03.2019 17:05
      Highlight Highlight Hakan kein Zauberer? Geh Faustball gucken. Und jonglieren? Ernsthaft? Geh. Faustball. Gucken.
  • mikey34 14.03.2019 19:18
    Highlight Highlight super artikel!
  • Dede7 14.03.2019 18:50
    Highlight Highlight Bei der Jugendförderung muss in der Schweiz teilweise sogar die Mutter der Spieler eigene Attribute mitbringen
    • maxi 16.03.2019 09:40
      Highlight Highlight Nicht nur in der Schweiz gruss an Lasogga😂
  • Don Alejandro 14.03.2019 17:52
    Highlight Highlight Es war auch Pech dabei. Dortmund schlug zu Hause Atletico 4:0. Wären die Verletzungen nicht gewesen und gerade eine spielerische Baisse, würde der BVB wohl im Viertelfinale stehen. Aber guter Artikel!
  • Viktor mit K 14.03.2019 17:44
    Highlight Highlight Bei Bayern, gibts nur ein Schuldigen und das ist Juan Bernat!!!!!!😂
  • Lümmel 14.03.2019 17:22
    Highlight Highlight Fussball ist in Europa generell auf dem absteigenden Ast.
  • alles ist relativ 14.03.2019 16:53
    Highlight Highlight Es ist einfach, ich Nachhienein an das Ausscheiden der deutschen Teams Gründe für deren Versagen zusammenzutragen.
    Dass die deutschen Teams im langjährigen Durchschnitt (siehe Uefa-Koeffizienten) eher schlechter abschneiden ist zwar eine Tatsache. Aber von einem Tiefpunkt zu sprechen ist etwas gar überspitzt.
    Allerdings, wenn das jetzt der Tiefpunkt war heisst das ja eigentlich, dass es nunmehr wieder aufwärts geht ;)
  • hiob 14.03.2019 16:01
    Highlight Highlight ich mag diesen hochleistungsfussball der neuen generation grundsätzlich, aber es stört mich extrem, dass solche momente, in denen mal gedribbelt wird, eben abgewöhnt werden. fussball hatte schon grosse momente nur deswegen. ich glaube sogar, dass das dann dribbelstarke spieler eher verunsichert, wenn sie ihre stärken unterbinden müssen. das sind dann die, welche den ball immer schön zurück passen, damit sie ja keinen fehler machen.
    • incorruptus 14.03.2019 18:04
      Highlight Highlight Wobei genau Leroy Sané ein Gegenbeispiel gegen dieses Problem darstellt. Ein absolutes Genie am Ball, dribbel- und durchsetzungsstark und torgefährlich. Eben einer, der diese deutsche Jugendstandardisierung überwunden hätte - warum er dann bei einer WM zuhause bleibt muss man dann wirklich nicht verstehen.

      In Manchester geniessen dank dem guardiolesken System alle offensiven Spieler taktische Freiheiten beim Spiel in Richtung gegnerisches Tor und siehe da: dort blüht er richtig auf.

      Vielleicht ist der deutsche Fussball einfach nicht flexibel genug.
    • bokl 14.03.2019 19:54
      Highlight Highlight "warum er dann bei einer WM zuhause bleibt, muss man dann wirklich nicht verstehen"

      Ist ganz einfach zu verstehen. Weil er zu faul war. Dachte durch seine Erfolge bei ManC hätte er einen Stammplatz in der DFB-Elf. Aber da braucht es erst mal Leistung im Training und den lästigen Pflichtspielen. Nach der Nichtnomination hat er sich endlich auch beim DFB reingehängt und einen Stammplatz gesichert. Nur so gehts.
  • CuJo 14.03.2019 15:53
    Highlight Highlight Grund 1: Geld
    Grund 2: Geld
    Grund 3: Geld
    • Knety 14.03.2019 17:39
      Highlight Highlight 50+1
  • Mladjo86 14.03.2019 15:28
    Highlight Highlight In allen Ligen das gleiche, 2-5 sehr gute Mannschaften. Der Rest ist Mittelfeld. Reiche kaufen den Fussball auf, pumpen Geld in schon erfolgreiche Klubs. Transfesummen explodieren, Ticketpreise schiessen in die Höhe.
    Trotzdem ist der Sport immernoch sehr beliebt! Woran liegts?
    • Illuminati 14.03.2019 15:57
      Highlight Highlight Es ist und bleibt halt Fussball😍
      Das können ein paar Scheichs etc (hoffentlich) nicht zerstören
    • Vesparianer 14.03.2019 16:47
      Highlight Highlight An der Zerstörung des Fussballs ist Infantino schon eisern dran.
  • Hashtag 14.03.2019 15:18
    Highlight Highlight Wichtiger Grund: Der deutsche Fussball hat seine Seele noch nicht völlig verscherbelt.

    Natürlich wurden auch Fehler gemacht beim BVB und Bayern, Schalke sowieso.

    Aber der Hauptgrund ist Geld. Ich finde es nicht richtig dass immer kurzfristige Phänomene wie Ajax dafür hinhalten müssen, dass es auch ohne geht. Weil sie eben extrem kurzfristig sind, im Sommer wird Ausverkauf sein bei Ajax.
    wegen dem Geld...
    • Duscholux 14.03.2019 16:17
      Highlight Highlight Auch ohne Geld macht es doch Sinn dass ein Matthijs de Ligt gerne in einer besseren Liga spielen will.
    • Hashtag 14.03.2019 17:56
      Highlight Highlight Und warum sind diese Ligen besser?
    • _Jay_ 15.03.2019 07:43
      Highlight Highlight @Duscholux
      Z.B bei Real Madrid?
  • Pana 14.03.2019 15:15
    Highlight Highlight "In Deutschland gilt zudem noch immer die 50+1-Regel. Dadurch ist es Kapitalanlegern nicht möglich, die Stimmenmehrheit zu erhalten. Kurzum: Ein reicher Investor haut seine Millionen nicht in Deutschland raus, da er sowieso nicht alleine entscheiden darf, wie dies in England, Frankreich oder Italien der Fall ist."

    Und das ist auch gut so!
  • Pippo_nkns 14.03.2019 14:57
    Highlight Highlight Naja, auch wenn man das jetzt als Tiefpunkt sehen kann denke ich nicht dass dem deutschen Fussball nun dunkle Jahre bevorstehen.
    Einerseits ist es sowieso heikel, den Clubfussball mit der Nationalmannschaft auf eine Ebene zu stellen, da die beiden nur mässig Einfluss aufeinander haben (z.B. Belgien hat auch eine gute Nationalmannschaft aber eine weniger gute Liga) und zum anderen ist das ganze sowieso so schnelllebig, dass das in 1-2 Jahren wieder komplett anders aussehen kann. 12/13 waren es die deutschen, dann wieder die Spanier und jetzt plötzlich wieder die Engländer.
  • nJuice 14.03.2019 14:52
    Highlight Highlight Die BL steht diese Saison international schlecht da, das kann aber auch eine Momentaufnahme sein:
    -Bayern ist 18/19 nicht gut, werden ab Sommer aber wieder einen besseren Kader haben.
    -Der BVB traf Tottenham ziemlich ausser Form, da ist mehr möglich.
    Um die Top 2 muss man sich nicht wirklich Sorgen machen.

    Das Problem der BL sind Vereine mit schlechtem Management, welche Konstanz, Strategie und Weitsichtigkeit vermissen lassen und so aus guten Ausgangssituationen null rausholen. S04 zB kann 17/18 Vize werden (sehr glücklich), fällt aber ein Jahr darauf komplett auseinander.
    • nJuice 14.03.2019 15:03
      Highlight Highlight Andere Beispiele für schlecht geführte Clubs mit guter Ausgangslage wären zB der VfB Stuttgart, HSV, Bayer, Wolfsburg und Werder (oder: die Trainerkarriere des Bruno Labbadia lol).
      Das sind Vereine mit "erfolgreicher" Vergangenheit oder zumindest Tradition, aus grösseren Städten, mit guten Stadien, aber ohne langfristigen Erfolg.

      Muss man in Zukunft echt auf RB und 1899 hoffen, wenn man erfolgreiche BL-Vereine international sehen will? "El Plastico" als höchstes der Gefühle? Ich hoffe es nicht, unrealistisch ists aber auch nicht...
    • Dümpelente 14.03.2019 21:58
      Highlight Highlight Bruno Labbadia ist die Nella Martinetti unter den Trainern:
      Er hat für das was er geleistet hat, einen viel zu schlechten Ruf.

      Mit deiner Aufzählung bin ich nicht ganz einverstanden. Bei Leverkusen und Wolfsburg ist das von dir beschriebene Umfeld eigentlich ‚nur‘ ein Sponsor (Bayer/VW).
      Definitiv mehr aus einem perfekten Umfeld (riesiges Einzugsgebiet von Sponsoren und Fans) müssten der VfB und der HSV machen. Eventuell noch Hertha.
      Werder hat eigentlich auch nicht viel mehr als Tradition und eine erfolgreiche Vergangenheit. Aber die holen zur Zeit mMn das Maximum aus ihren Möglichkeiten.
    • nJuice 15.03.2019 00:56
      Highlight Highlight Kurzfristig ist Labbadia tatsächlich ein guter Trainer. Scheinbar verliert er aber relativ schnell jeweils seine Teams und wird entlassen. Die zwei Male beim HSV will ich ihm da gar nicht mal anlasten, dennoch war er nur beim VfB länger und war wohl nicht ohne Grund 16-18 arbeitslos.
      Hertha kann man da mit reinnehmen, auch wenn Berlin wirtschaftlich hinterherhinkt (kein DAX-Unternehmen in Berlin!).
      Zu LEV/WOB: Klar, kein super Umfeld, zahlt aber ordentlich, dazu kommen Erfolge in jüngerer Vergangenheit. Aus dieser Ausgangslage müssen die zwei mehr machen/konstanter oben mitspielen.
  • Chefs United 14.03.2019 14:48
    Highlight Highlight Wenn der deutsche Fußball ganz unten angekommen ist, wo ist dann der Schweizer Fußball einzuordnen?
    Nur mal so als Zwischen Frage.
    • Triumvir 14.03.2019 17:11
      Highlight Highlight Dabei sein oder auch nicht, ist alles😂
  • whatthepuck 14.03.2019 14:20
    Highlight Highlight Ich weiss noch, wie nach dem letzten CL-Sieg der Bayern die Ära der unaufhaltbaren Deutschen Dominanz verkündet bzw. befürchtet wurde.
    • Kaspar Floigen 14.03.2019 16:08
      Highlight Highlight Das Gleiche auch nach der Wiedervereinigung und dem Deutschen WM-Sieg 1990. Vielleicht passiert das so alle 23 Jahre mal.
  • Laeddis 14.03.2019 14:18
    Highlight Highlight Zu Punkt 2: Vermutlich haben diese Spieler, welche ins Ausland wechseln oft auch Klauseln drin, dass sie nicht innerhalb der Bundesliga wechseln dürfen und die nationale Konkurrenz stärken.
  • zellweger_fussballgott 14.03.2019 14:03
    Highlight Highlight Der Tiefpunkt für den deutschen Fussball war meiner Meinung nach letzte Saison. Diese Saison ist man viel eher in einem Aufschwung. Gerade Dortmund aber auch Frankfurt beweisen das. Auch Bayern formiert sich gerade neu. Letzte Saison war mit Bayern nur eine Mannschaft in den CL-Achtelfinals und diese Saison sind es drei. Wobei Hoffenheim, welches ausgeschieden ist, nie so chancenlos war wie beispielsweise Dortmund letzte Saison, sondern durch viele kleine Fehler (hinten und u.a. rote Karten) sich selbst geschwächt haben.
  • Go on... 14.03.2019 14:00
    Highlight Highlight Sehe nicht ein, wieso man jammern sollte?
    Ist doch gut wenn die Deutschen verlieren ?
  • Olmabrotwurst 14.03.2019 13:53
    Highlight Highlight Gut mag ja sein das die 1. Liga momentan ein paar Schwierigkeiten hat. Meiner Meinung nach betriffts auch nur diese Liga in der 2. Und 3. Liga geht es immerhin noch frech zu und her.
    • _Jay_ 14.03.2019 17:56
      Highlight Highlight So schwach ist die BuLi jetzt auch nicht.
  • Amboss 14.03.2019 13:47
    Highlight Highlight Ich würde folgenden Punkt hinzufügen:
    "Die Bundesliga ist zu populär"

    Und dies ist insofern fatal, weil sich hinter der (sehr kleinen) Spitze Genügsamkeit einstellt. Wieso wollen wir uns in der Europa Lague anstrengen, wir haben ja in der BL volle Stadien und super Stimmung...
    Dabei wäre genau die EL eine Möglichkeit international besser zu werden, titelhungrig zu werden.
    Und so fehlt dann einfach der Liga Klasse und Breite.

    Seit 2009/10 hat niemals mehr ein D-Team den Halbfinal der EL erreicht! Das ist Katastrophal für eine Top5 Liga und zeigt, dass der Liga einfach Klasse fehlt.
    • _Jay_ 14.03.2019 18:06
      Highlight Highlight Oben schreibst du, es fehle die Motivation. Unten schreibst du es fehle die Klasse. Was jetzt?
  • My Senf 14.03.2019 13:43
    Highlight Highlight Weil sie Leute wie Memet Scholl anstatt zu zuhören 👂 öffentlich schlecht machen!

    Er hat schon lange die tedescos (nicht persönlich) auf dem Kicker di diese klinischen Trainerlizenz Kurse durchmachen. Aber was weiss ein Scholi von Fussball schon?
    DFB ist ein einziger Wurstelverein der immer mindestens das tun sollte was der fcb will.
    Nun da hat Löw jetzt mal widersprochen, einzig den Neuer sollte er auch noch streichen
  • alekanekeo 14.03.2019 13:38
    Highlight Highlight "wie auch der beste deutsche Torhüter, Marc-André ter Stegen."

    Ist das euer ernst??
    • Nussi2000 14.03.2019 14:12
      Highlight Highlight ja
    • PederPan38 14.03.2019 14:15
      Highlight Highlight Wer sonst?

      Neuer? Nicht dein ernst??
    • DichterLenz 14.03.2019 18:30
      Highlight Highlight Diese Saison ist ter Stegen definitiv besser. Er hatte aber auch schon schwächere Phasen.
  • Triumvir 14.03.2019 13:23
    Highlight Highlight Ohne Juve - mit Ronaldo - kann man aber auch den italienischen Fussball rauchen - zumindest was die Nationalmannschaft betrifft... :-P
    • Chesus80 14.03.2019 13:39
      Highlight Highlight 🙄
    • La Joya 14.03.2019 14:09
      Highlight Highlight es fehlen halt leute wie del piero, pirlo, totti, cannavaro.. Jugendarbeit in italien ist momentan auch nicht wirklich das wahre
    • Chesus80 14.03.2019 15:28
      Highlight Highlight Juve war in den letzten 4 Finals 2mal dabei, ohne Ronaldo. Roma letztes Jahr knapp im HF gescheitert. Die englische Nati war 20 Jahre Scheisse und hat diesen Sommer endlich wieder mal Freude gemacht. Kann auch sehr gut ein Strohfeuer sein. Bis auf Liverpool letztes Jahr war es nur City welche die englische Ehre in den letzten Jahren einigermassen hoch hielt. Genau so wenig wie der deutsche oder italienische Fussball tot ist, wird der englische über Jahre dominieren. In 365 Tagen wird das 1/4 Tableau anders aussehen. Barca, Juve und City werden jedoch wieder darin auftauchen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • zellweger_fussballgott 14.03.2019 13:23
    Highlight Highlight Finde man muss den Teufel nicht an die Wand malen.

    Hoffenheim spielte zum ersten Mal in der CL und hatte aufgrund der Unerfahrenheit gerade defensiv einige Fehler drin, aber spielten eigentlich fast immer auf Augenhöhe mit ihren Gegner.
    Schalke ist in dieser Saison ein Schatten seiner selbst, aber hat sich trotzdem souverän für die Achtelfinal qualifziert und dort ein enormes Lospech.
    Dortmund ebenfalls souverän im Achtelfinale und erlebte einen rabenschwarzen Abend im Hinspiel.
    Und die Bayern trafen einfach genau auf eine für sie wohl unangenehmste Mannschaft Europa's.
    • 54er 14.03.2019 13:39
      Highlight Highlight @Zellweger
      Wir kennen uns ja schon (;

      Das was sie hier aufgezählt haben sind leider alles nur ausreden.... Wenn mal als Topteam erfolgrecih sein will muss man wie Barcelona auf einen unengenehmen Gegner zuhause reagieren. Bayern hat einfasch sche** gespielt und Punkt.

      Und was heisst da Lospech ? kommt man also nur weiter wenn man schlechte Gegner bekommt und bei der Auslosung glück hat ?

      Die deutschen Teams haben bei den Heimspielen einfach schlecht gespielt, so wie es auch PSG gemacht ha tund das darf man auf diesem Niveau nicht.
    • Zitronensaft aufbewahren 14.03.2019 13:40
      Highlight Highlight Lospech, unangenehme Gegner, Formschwankungen und schlechte Tage dürfen auf Niveau Champions League nicht als Ausreden gelten. Wer weiterkommen will, kriegt halt schwere Gegner und diese müssen dann halt besiegt werden.
    • Tooto 14.03.2019 13:42
      Highlight Highlight Hö? Aber um das geht es ja in der CL...

      Die Chance auf einen unangenehmen Gegner oder auch "Lospech" ist im 1/8 Finale halt ziemlich hoch.
      Und einen schwarzen Abend kann man sich da auch nicht leisten. Und da sieht man die Qualitätsunterschiede.
      Man kann hier echt nicht schönreden..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sommersprosse 14.03.2019 13:19
    Highlight Highlight Das wäre die Lösung... 😂
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