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Henrique Avancini (links) teilt gegen Nino Schurter aus. Bild: KEYSTONE

Konkurrent greift Nino Schurter an: «Er beleidigt uns während des Rennens ständig»



Derzeit läuft in Südafrika das Mountainbike-Rennen «Cape Epic». Mit dabei ist auch der aktuelle Schweizer Sportler des Jahres und Szene-Dominator Nino Schurter. Der Olympiasieger und siebenfache Weltmeister muss sich vom brasilianischen Konkurrenten Henrique Avancini nach der ersten Etappe, die das Schweizer Duo (Schurter fährt zusammen mit Lars Forster) gewonnen hat, allerdings harte Vorwürfe anhören lassen. Avancini gibt nach dem Rennen in einem Fernseh-Interview Auskunft:

«Er beschimpft alle Fahrer, die ihm Angst machen und ihn bedrängen.»

Henrique Avancini

«Er behandelt alle Fahrer während des Rennens wie Dreck. Niemand kennt diese Seite von ihm. Ich hasse das.»

Henrique Avancini

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Das Interview von Avancini nach der 1. Etappe. Video: YouTube/Cup & Cone

«Er ist gern der grosse Boss und er ist der beste Fahrer. Aber er ist bei diesem Rennen nicht der Kapitän und ich habe keine Angst vor ihm.»

Henrique Avancini

«Es wäre schön, wenn wir Mikrofone tragen würden. Die Leute würden erfahren, wer der wahre Nino ist.»

Henrique Avancini

Der Schweizer lässt die Vorwürfe nicht auf sich sitzen und reagierte umgehend mit Posts in den sozialen Medien.

«Zu keinem Zeitpunkt habe ich Avancini beleidigt, und nie war ich meinen Mitstreitern gegenüber unfair. Das ist eine Lüge, die ich von einem Champion wie ihm nicht erwartet habe. Lasst uns von nun an Spass haben.»

Beirren lässt sich Schurter von den Vorwürfen sowieso nicht. Das Schweizer Duo hat auch die zweite Etappe für sich entschieden und liegt über vier Minuten vor Avancini und dessen Teamkollegen Manuel Fumic. Avancini selbst ist mittlerweile wieder etwas zurückgerudert.

«Wir sind beide der Meinung, dass ich bei meinem Interview überreagiert habe und zu aggressiv mit meiner Wortwahl war. Auch wenn ich manchmal sein Verhalten während des Rennens nicht mag. Aus meiner Sicht wird ein Rennen nur mit den Beinen gefahren. Für ihn ist das Benutzen von Wörtern dabei ein mentales Spiel und Teil davon. In diesem Punkt stimmen wir nicht überein, was in Ordnung ist.»

(zap)

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