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epa06539210 Gold medal winner Marcel Hirscher of Austria during the medal ceremony for the men's Giant Slalom event during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 18 February 2018.  EPA/CHRISTIAN BRUNA  EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA

Endlich Olympiasieger: Marcel Hirscher holt Riesenslalom- und Kombinations-Gold. Bild: EPA

Hirscher startet als Nr. 1 der 100 besten Skirennfahrer der Geschichte in den Winter

Auf dem Gletscher in Sölden startet am Samstag der Weltcup-Winter. Marcel Hirscher jagt den achten Sieg im Gesamtweltcup – dabei ist der Österreicher schon jetzt der erfolgreichste Skirennfahrer der Geschichte.



Der erfolgreichste Skirennfahrer der Geschichte? Ja! Das sagen nicht wir, das behaupten auch nicht die Österreicher. Das sagen die Statistiker der Alpine Ski Data Base. Sie haben rein aufgrund sportlicher Resultate eine Hitliste der erfolgreichsten Athleten der Ski-Geschichte erstellt. Und das Ranking zeigt nun, bevor der Winter 2018/19 beginnt: Marcel Hirscher ist die neue Nummer 1.

Der 29-jährige Österreicher hat sich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze gesteigert. Dank seinem Doppel-Gold bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang hat Hirscher den bislang führenden Schweden Ingemar Stenmark überholt – und auch seinen Landsmann Hermann Maier, den «Herminator».

epa05227023 Austrian skier Marcel Hirscher (R) and former Austrian skier Hermann Maier (L) pose next to Hirscher's five overall FIS Alpine Skiing World Cup trophies during a press conference in Vienna, Austria, 23 March 2016. Hirscher secured his fifth straight overall World Cup title, ending the 2015-16 season with 1,795 points.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Zwei Männer, viele Kugeln: Maier und Hirscher. Bild: EPA

In den Top Ten findet sich nur ein Schweizer wieder: Pirmin Zurbriggen. Der Abfahrts-Olympiasieger von 1988 wurde von Aksel-Lund Svindal überholt und liegt neu auf Platz 6. Insgesamt schaffen es 16 Swiss-Ski-Athleten in die Top 100. Fahrer in kursiv sind noch aktiv.

Marcel Hirscher

Österreich. 58 Weltcupsiege.
2-mal Olympiagold.
6-mal Weltmeister.
7-mal Gesamtweltcup.

ABD0017_20180318 - AARE - SCHWEDEN: Gesamt-Weltcup-Sieger Marcel Hirscher (AUT) am Sonntag, 18. März 2018, mit der Gesamt-Weltcup-Kristallkugel anlässlich der Weltcup-Siegerehrung im Rahmen des Ski-Weltcup Finales in Aare. - FOTO: APA/EXPA/JOHANN GRODER

Bild: APA

Ingemar Stenmark

Schweden. 86 Weltcupsiege.
2-mal Olympiagold.
5-mal Weltmeister.
3-mal Gesamtweltcup.

Undated:  Ingemar Stenmark of Sweden lands after a jump during a skiing event. \ Mandatory Credit: Tony  Duffy/Allsport

Bild: Getty Images Europe

Die Methodik

Die Statistiker haben die Erfolge eines Fahrers im Weltcup, bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften analysiert. Für jede Leistung gibt es Punkte, welche addiert werden und zum Gesamtergebnis führen. Ein Olympiasieg ist so viel wert wie ein Sieg im Gesamtweltcup. (Stand: 25.10.2018)

Hermann Maier

Österreich. 54 Weltcupsiege.
2-mal Olympiagold.
3-mal Weltmeister.
4-mal Gesamtweltcup.​

Hermann Maier Nagano

Bild: Getty

Marc Girardelli

Luxemburg. 46 Weltcupsiege.
4-mal Weltmeister.
5-mal Gesamtweltcup.

1993:  Marc Girardelli of Luxembourg in action during a Mens Slalom event in Morioka-Shizukuishi, Japan. Giradelli finished in second place. \ Mandatory Credit: Simon  Bruty/Allsport

Bild: Getty Images Europe

Aksel Lund Svindal

Norwegen. 35 Weltcupsiege.
2-mal Olympiagold.
5-mal Weltmeister.
2-mal Gesamtweltcup.

ZUM SAISONFINALE DES SKI ALPIN WELTCUPS VOM 16.-20. MAERZ 2016 IN ST. MORITZ, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Winner Aksel Lund Svindal of Norway celebrates on the podium of the men's Alpine Skiing World Cup Super-G race in Kitzbuehel, Austria, 22 January 2016.  EPA/EXPA / JFK

Bild: EPA EXPA

Pirmin Zurbriggen

Schweiz. 40 Weltcupsiege.
1-mal Olympiagold.
4-mal Weltmeister.
4-mal Gesamtweltcup.

Der Schweizer Skirennfahrer Pirmin Zurbriggen freut sich ueber einen Sieg an der Skiweltmeisterschaft 1987 in Crans Montana. Zurbriggen erreichte als mehrfacher Medaillengewinner weltweite Anerkennung. Mit acht von zehn Titeln und 14 von 30 Medaillen stellten die Schweizer Gastgeber das ueberragende Team an den Ski-Weltmeisterschaften von Crans-Montana und realisierten damit eine Erfolgsbilanz fuer den Schweizer Skirennsport, die zuvor und danach unerreicht blieb.  (KEYSTONE/STR)

Bild: KEYSTONE

Kjetil André Aamodt

Norwegen. 21 Weltcupsiege.
4-mal Olympiagold.
5-mal Weltmeister.
1-mal Gesamtweltcup.​

Norway's Kjetil Andre Aamodt celebrates with the Norwegian national flag after winning the gold medal in the Men's Super-G at the Turin 2006 Winter Olympic Games  in Sestriere Borgata, Italy Saturday Feb. 18, 2006. (KEYSTONE/AP Photo/Charles Krupa)

Bild: AP

Alberto Tomba

Italien. 50 Weltcupsiege.
3-mal Olympiagold.
2-mal Weltmeister.
1-mal Gesamtweltcup.​

Italian slalom specialist Alberto Tomba swings around the pole as he speeds down the race course to win the gold medal in Olympic special slalom at Mt. Allan, Feb. 27, 1988 in Nakiska, Calgary, Canada. He also caught the gold medal in the giant slalom day before yesterday. (AP Photo/Armando Trovati)

Bild: AP NY

Bode Miller

USA. 33 Weltcupsiege.
1-mal Olympiagold.
4-mal Weltmeister.
2-mal Gesamtweltcup.​

Bode Miller of the United States makes a turn on one ski during the Downhill portion of the Men's Combined at the World Alpine Ski Championships in Bormio, Italy,  Thursday Feb. 3, 2005. Miller lost a ski near the top of the course and skied most of the way down on one ski before falling down near the bottom. (KEYSTONE/AP Photo/Diether Endlicher)

Bild: AP

Gustav Thöni

Italien. 24 Weltcupsiege.
1-mal Olympiagold.
5-mal Weltmeister.
4-mal Gesamtweltcup.​

Siegerehrung Riesenslalom an den Olympischen Winterspielen in Sapporo 1972: (vlnr) Edy Bruggmann (Silber), Gustav Thoeni (Gold) und Werner Mattle (Bronze). Die 'goldenen Tage von Sapporo' sind in der Schweiz bis heute ein Begriff geblieben. Zehn Medaillen brachten die Schweizer Wintersportlerinnen und Sportler 1972 von der Insel Hokkaido im Norden Japans mit nach Hause und belegten damit in der Nationenwertung hinter den beiden ueberragenden Ostblockmaechten Sowjetunion (16 Medaillen) und DDR (14) den sensationellen dritten Platz. (KEYSTONE/Str)

Bild: KEYSTONE

Plätze 11 bis 20

ZU DEN 75. HAHNENKAMM RENNEN IN KITZBUEHEL VOM FREITAG, 23. JANAUAR 2015, BIS SONNTAG, 25. JANUAR 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Switzerland's Didier Cuche celebrates in the finish area after winning an alpine ski men's World Cup downhill race, in Kitzbuehel, Austria, Saturday, Jan. 22, 2011. (KEYSTONE/AP Photo/Giovanno Auletta)

Cuche mit seinem Markenzeichen, dem «Ski-Salto». Bild: AP

Plätze 21 bis 30

Winner Carlo Janka of Switzerland holds his trophy during the award ceremony for a men's World Cup super-G race, also a test event for the Pyeongchang 2018 Winter Olympics, at the Jeongseon Alpine Centre in Jeongseon, South Korea, Sunday, Feb. 7, 2016. (AP Photo/Mark Schiefelbein)

Wie weit nach vorne kann sich Janka noch verbessern? Bild: Mark Schiefelbein/AP/KEYSTONE

Plätze 31 bis 40

Paul Accola kuesst als Gesamt Weltcup-Sieger am 22. Maerz1992 beim Weltcupfinale in Crans-Montana die grosse Kugel (Gesamt-Weltcup), die kleine Kugel fuer den Gesamtsieg im Super-G haelt er in der rechten Hand. Ein gutes Jahr nach seinem letzten Weltcup-Rennen will Paul Accola am Samstag, 1. April 2006, in Davos im Rahmen eines

Accola holte 1992 den Gesamtweltcup. Bild: KEYSTONE

Plätze 41 bis 50

Plätze 51 bis 60

FILE - In this Feb. 15, 2010 file photo, Switzerland's Didier Defago reacts after completing the Men's downhill at the Vancouver 2010 Olympics in Whistler, British Columbia, Canada. Like a true power of Alpine skiing should, Switzerland has two men’s Olympic champions preparing to defend their titles in Sochi in February, 2014. Still, the same Swiss team headed by 2010 Vancouver Winter Games gold medalists Didier Defago and Carlo Janka just endured a historically poor run of results. (AP Photo/Gero Breloer, File)

Olympiasieger 2010: Défagos grösster Triumph. Bild: AP

Plätze 61 bis 70

Plätze 71 bis 80

Der Schweizer Riesenslalom-Olympiasieger Heini Hemmi  waehrend seiner Siegesfahrt an den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck am 10. Februar 1976.   (KEYSTONE/EPU/Str)

Hemmi: der Mann mit dem Bart. Bild: EPU

Plätze 81 bis 90

Switzerland's Super-G bronce medal winner Bruno Kernen celebrates during the medals ceremony of the World Alpine Ski Championships in Are, Sweden, Tuesday, February 6, 2007. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Kernen mit WM-Bronze 2007. Bild: KEYSTONE

Plätze 91 bis 100

Frauen-Ranking

Das ausführliche Ranking morgen in Teil 2. In Führung liegt die Amerikanerin Lindsey Vonn. Beste Schweizerin ist auf Rang 3 Vreni Schneider.

Weitere Schweizer

Schweizerinnen und Schweizer mit mehr als 10 Weltcupsiegen

Wenn's Winter ist, ist's dem Corsin egal, wer gut ist. Er will einfach Wärme: 

Video: watson/Corsin Manser, Emily Engkent

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