Wirtschaft
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President Donald Trump speaks during a meeting with Egyptian President Abdel-Fattah el-Sisi at the InterContinental Barclay hotel during the United Nations General Assembly, Monday, Sept. 23, 2019, in New York. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

War auch schon besserer Laune: Donald Trump. Bild: AP

Analyse

Trumps Ukraine-Telefonat: Es ist alles noch viel schlimmer

Die neusten Enthüllungen machen ein Impeachment immer wahrscheinlicher. Am Donnerstag folgt der nächste Showdown.



Am Sonntag hat Donald Trump zugegeben, dass er in einem Telefongespräch mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, die Sache mit Joe Biden angesprochen habe. Trump wirft dem ehemaligen US-Vize-Präsidenten und seinem wichtigsten Herausforderer bei den nächsten Wahlen vor, die Ukraine genötigt zu haben, einen Staatsanwalt zu entlassen, der gegen seinen Sohn Hunter ermittelt hat.

Nun hat die «Washington Post» enthüllt – und die «New York Times» hat es bestätigt –, dass Trump vor diesem ominösen Telefonanruf seinen Stabschef Mick Mulvaney angewiesen haben soll, 391 Millionen Dollar Hilfsgelder an die Ukraine zu blockieren. 250 Millionen Dollar stammen dabei vom Verteidigungs-, 141 Millionen Dollar vom Aussenministerium.

epa07847474 Acting White House Chief of Staff and Director of the Office of Management and Budget (OMB) Mick Mulvaney listens as US President Donald J. Trump meets with His Royal Highness Prince Salman bin Hamad Al-Khalifa, Crown Prince, Deputy Supreme Commander, and First Deputy Prime Minister of the Kingdom of Bahrain at the White House, in Washington, DC, USA, 16 September 2019.  EPA/Chris Kleponis / POOL

Stabschef und Diener seines Herrn: Mick Mulvaney. Bild: EPA

Die Ukraine-Affäre entwickelt sich weit dramatischer und schneller als die Russland-Affäre. Hier die wichtigsten Eckdaten der letzten Tage:

Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen hat vor rund einem Jahr vor dem Kongress ausgesagt, dass Trump niemals direkte Befehle erteile, sondern seine Wünsche indirekt übermittle. Es ist daher wenig wahrscheinlich, dass der US-Präsident seinem ukrainischen Gegenüber ein direktes Quidproquo angeboten hat, will heissen: Hilfsgelder gegen eine Untersuchung gegen Biden.

Doch es zeigt sich immer klarer, dass Trump indirekt ein solches Geschäft anbot. So soll er Selenskyj mehrmals vorgeschlagen haben, seinen aktuellen Anwalt und Mann fürs Grobe, Rudy Giuliani, zu empfangen.

Die neuesten Enthüllungen haben auch bei Nancy Pelosi, der Mehrheitsführerin der Demokraten im Abgeordnetenhaus, einen Gesinnungswandel bewirkt. Bisher hat sie ein Impeachment strikte abgelehnt, weil sie mit guten Gründen befürchtete, es würde mehr politischen Schaden als Nutzen anrichten.

House Speaker Nancy Pelosi is given a lapel pin by a Hong Kong activist following a news conference on human rights in Hong Kong on Capitol Hill in Washington, Wednesday, Sept. 18, 2019. Behind Pelosi is Hong Kong activist Joshua Wong. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)
Nancy Pelosi,Joshua Wong,Denise Ho,Nathan Law

Hat eine Sondersitzung einberufen: Nancy Pelosi. Bild: AP

Am Sonntag jedoch hat Pelosi in einem Brief an die Abgeordneten angedeutet, es sei nun an der Zeit, einen Gang höher zu schalten. Sie will heute die Fraktion der Demokraten zu einer Sondersitzung zusammenrufen, um über das weitere Vorgehen zu diskutieren.

Bereits jetzt spricht sich eine Mehrheit der demokratischen Abgeordneten für ein Impeachment aus. Eine starke Minderheit befürchtet jedoch, in diesem Fall ihren Sitz bei den nächsten Wahlen 2020 zu verlieren. Viele dieser Abgeordneten stammen aus konservativen Wahlbezirken und haben sich teilweise nur knapp gegen ihre republikanischen Rivalen durchsetzen können.

Doch auch bei diesen sogenannten «Blue Dog Democrats» kippt die Stimmung. Auf der Meinungsseite der «Washington Post» ist heute ein Kommentar von sieben neu gewählten, gemässigten Abgeordneten der Demokraten erschienen. Darin schreiben sie, dass nun ein Impeachment des Präsidenten nicht mehr zu vermeiden sei, und begründen es wie folgt:

«Wir haben unser Leben dem Dienst und der Sicherheit unseres Landes gewidmet. […] Nun schliessen wir uns einer vereinigten Gruppe an, die ihren Eid einhalten will in einer Zeit, in der wir uns in unbekannte Gewässer begeben und noch nie da gewesenen Vorwürfen gegen Präsident Trump ausgesetzt sind.»

Und was macht Trump? Das, was er immer tut: Er vertröstet die Medien und erklärt, er werde vielleicht das Transkript des ominösen Telefongesprächs veröffentlichen. Aus der leidigen Affäre mit seiner Steuererklärung wissen wir, dass er es niemals tun wird.

Diesmal kommt er damit möglicherweise nicht durch. Am Donnerstag muss der Geheimdienstchef Maguire vor dem Kongress antraben. Weigert er sich offenzulegen, was der Whistleblower gemeldet hat, dann ist dies höchstwahrscheinlich der Startschuss für ein Impeachment-Verfahren gegen den Präsidenten.

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Friedhofsgärtner 26.09.2019 00:19
    Highlight Highlight Schade das hier von Seite der Journalisten nicht mehr hinterfragt wird, warum Pelosi wohl gerade jetzt diesen ominösen Sinneswandel vollzieht. Es ist Wahlkampf Himmelherrgott nochmal. Eine Einrodung in diesen Kontext sollte doch wohl zum Mindesten gehören, sollte man meinen..

    Oder ist „Impeachment! Die Wahlkampftaktik der Dems“ etwa keine Story wert?
  • Propeller 24.09.2019 19:06
    Highlight Highlight Interessant finde ich, dass das US Verteudigungsministerium 250 Mio Dollar überweist. Für welche Gegenleistung? Die Ukraine ist ja noch kein NATO Mitglied. Doch ein Agressor vor der Tür?
    • just sayin' 24.09.2019 22:20
      Highlight Highlight die usa unterstützt viele nationen finanziell ohne dass sie nato-staaten sind
  • MadPad 24.09.2019 18:59
    Highlight Highlight Trump könnte vor laufenden Kameras jemandem ins Gesicht schiessen und ihm würde nichts passieren.

    Solange es keine Mehrheit bei den Republikanern gibt die einem Impeachment zustimmen, bringen die Beiträge und Diskussionen darüber nicht wirklich was.

    Er legt es doch nur auf ein Impeachment an und wenn es fehlschlägt wird er es wieder als kompletten Sieg verkaufen und die Demokraten als Verlierer hinstellen.

    Wer die Amis nur ein wenig kennt weiss, dass sie immer gewinnen wollen und nicht auf der Seite der Loser stehen wollen.

    Damit wäre der Weg für vier weitere Jahre Zirkus besiegelt.
  • Picker 24.09.2019 18:46
    Highlight Highlight @Alle, die sich vor einem möglichen Potus Pence fürchten würden:
    Mir wäre ein Pence im Rampenlicht 100x lieber als der jetzige: Der fädelt alles hinter den Kulissen ein und hat praktisch null mediale Aufmerksamkeit. Er hatte auch schon in Interviews gesagt, sein VP-Vorbild sei Dick Cheney...
    • Dr. Unwichtig 24.09.2019 20:33
      Highlight Highlight Und deshalb ist dir Pence warum genau lieber?
    • Picker 25.09.2019 05:37
      Highlight Highlight @Unwichtig: Weil Trump im Prinzip einfach den Elefanten im Porzellanladen macht, während Leute wie Pence ihre eigenen Pläne ohne viel Medieninteresse umsetzen.
      Ben Carson hat sogar zugegeben, dass er in seinem "housing & development"-Departement alles mehr oder weniger Durchwinken kann, da sich dank 100% Trump-Fokus kein Schwein dafür interessiert.
      Ohne den orangen Windbeutel in der Front müsste Pence sich wohl öfter mal erklären oder rechtfertigen. Mir wäre das lieber als eine Rauchgranate wie Trump.
  • Ohniznachtisbett 24.09.2019 18:26
    Highlight Highlight Ich hoffe der Donnie wird nächstes Jahr abgewählt. Nur schon, dass diese Löpfe-jetzt-dann-impeachment-Artikel endlich aufhören.
  • Don Alejandro 24.09.2019 17:22
    Highlight Highlight Whataboutism bei den Trump-Anhängern. Es geht nicht um Biden, sondern darum, dass Trump möglicherweise illegal in den Wahlkamof eingegriffen hat.
  • Repplyfire 24.09.2019 17:06
    Highlight Highlight Ich finde es wichtig wird weiterhin über die Eskapaden von Trump berichetet, auch wenn man sich beinahe daran gewöhnt hat. Genau den Gewöhnungseffekt erhoffen sich ja Trump und seine Anhänger (und werden nicht müde diesen in den Kommentaren breitzuschlagen). So lange die Medien über Trump und seine Skandale berichten, die Leute informieren und ihn mit seinem S**** nicht davonkommen lassen hat er noch nicht gewonnen. Daher bitte weiter so Watson!
  • no-limit 24.09.2019 16:46
    Highlight Highlight 1. Empfehle jedem dieses Interview von Frank a Meyer, bevor noch alle hysterisch werden....
    https://www.blick.ch/meinung/frank-a-meyer/frank-a-meyer-ueber-den-us-praesidenten-trump-ist-ein-schimpfwort-id15403808.html
    2. Den Gegnern soll man alles glauben ? wie naiv...Ob es den Gegnern gefällt oder nicht, Trump wird bleiben. Der Whistleblower sich soll outen, wenn er den Mut hat, denn diesen “ mitschnitt“ kann man auch bearbeiten, Wörter einfügen, ausschneiden, verändern.....
    • adam gretener 24.09.2019 17:42
      Highlight Highlight Den Blick als Referenz angeben. Und dann noch Meyer.

      Selten so gelacht.
    • Hoopsie 24.09.2019 18:15
      Highlight Highlight Meine Güte, sie haben aber ein Durcheinander.

      "Der Whistleblower soll sich Outen", das hat er ja von Anfang an gemacht. Er hat genau den Dienstweg eingehalten und die dafür vorgesehene Dienststelle informiert. Diese Stelle weiss wer er ist und diese nächste Stelle hat ihn und seine Geschichte als glaubwürdig angesehen und den weitere Dienstweg beschritten. Das Justizministerium (eigentlich Trump) hat sich dann verbotenerweise eingeschaltet und alles blockiert.

      Und der Mitschnitt, der kommt vom Geheimdienst, der ist offiziell und kaum fälschbar, deshalb hält Trump ihn ja auch zurück.
  • NumeIch 24.09.2019 16:43
    Highlight Highlight Ein Impeachment verfahren ist schon überfällig. Ob es erfolgreich ist, dass ist völlig egal. Aber es gibt genug Gründe mittlerweile das Tun der Orange zu untersuchen. Tipp von mir dazu: Follow the money!
    • Magnum44 24.09.2019 18:48
      Highlight Highlight Nein es ist eben nicht völlig egal, da ein Misserfolg das grosste Geschenk für Doni 2020 wäre.
    • NumeIch 24.09.2019 20:53
      Highlight Highlight Doch es ist egal, ob erfolgreich oder nicht. Denn damit zeigt man niemand steht über dem Gesetz. Die usa steuern aktuell Richtung Verfassungskrise. Das wäre fatal.
  • Dragona 24.09.2019 16:43
    Highlight Highlight Angesichts der Untersuchung die Biden selbst in der Ukraine bodigte, scheint es mir halt doch eher so als ob der Oberdieb "haltet den Dieb" schreit.
    https://www.tagesschau.de/ausland/biden-untersuchung-telefonat-trump-109.html
  • Heinzbond 24.09.2019 16:39
    Highlight Highlight dass Trump niemals direkte Befehle erteile, sondern seine Wünsche indirekt übermittle,
    Irgendwie erinnert es mich entweder an mehr oder weniger gute Mafia Filme oder an Reportagen und Bücher über vergangene Despoten, die ihren Stab immer in Konkurrenz untereinander hatten und übereifrige helferlein viel schlimmes angerichtet haben.
    Ich denke so kann er alles abstreiten und sein hire and fire Karussell weiter betreiben, Moskaus Mann in Washington...
    • Heinzbond 24.09.2019 18:57
      Highlight Highlight Nur wird irgendwann mal die Teflonbeschichtung zu heiss und es bleibt doch was haften....
  • Zing1973 24.09.2019 16:28
    Highlight Highlight So kompliziert ist ein impeachment
  • Sapere Aude 24.09.2019 16:20
    Highlight Highlight Der Ukraine Skandal könnte tatsächlich der berühmte Tropfen sein, der das Fass überlaufen lässt. Überreicht das weisse Haus nicht bald dem Kongress zumindest die ursprüngliche Beschwerde, werden die Demokraten keine andere Wahl haben und müssen einen Schritt weiter gehen.
  • Juliet Bravo 24.09.2019 16:17
    Highlight Highlight Da immer „etwas hängen bleibt“, hoffe ich, dass Warren bei den Demokraten das Rennen macht.
  • luegeLose 24.09.2019 16:16
    Highlight Highlight liest sich fast wie Verschwoerungstheorien. Seit Sonntag bis heute hat sich nichts Neues ergeben. Trump wird auch die zweite Amtszeit antreten und zu Ende fueheren. Bei den Demokraten fuehrt ein 80jaehrige und ein Mittsiebziger die letzten Hochrechnungen an. Das sagt eigentlich schon alles.
    • Til 24.09.2019 20:06
      Highlight Highlight Wie alt ist schon wieder Trump?
  • Vanessa_2107 24.09.2019 16:01
    Highlight Highlight @Homo sapiens melior - danke für deinen Kommentar.Du bist mir zuvorgekommen.Mich nervt die ewige Kritik an Hr. Löpfe auch gewaltig. An all Diejenigen die nur darauf warten, dass er einen Bericht über Trump bring, um wieder abzulästern, geht, lest doch einfach über ein anderes Thema und gebt dort euren Senf dazu. Wenn es euch so nervt, dass er immer vom Impeachment schreibt, oder nichts eintrifft, warum tut ihr euch das denn an und nervt Diejenigen,die es interessiert? Madonna!!! Es geht mir sowas auf den Nerv!Ich schweige auch, wenn mich ein Thema nicht interessiert.Herr Löpfe, weiter so👍👏😍
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.09.2019 18:41
      Highlight Highlight Diese Spinner kann man getrost ignorieren.
      Das sind doch bloß Trolle, die krampfhaft um Aufmerksamkeit betteln. Die Löpfe-Kritiker, die ernsthaft diskutieren wollen jammern auch nicht blöd herum. Aber die sind in der Unterzahl.
    • Vanessa_2107 24.09.2019 19:21
      Highlight Highlight Planet Escoria - ja, du hast Recht. schlussendlich sollte man sie einfach ignorieren, Zeitver- schwendgung sich noch aufzuregen👍🤗
  • Hausmeister krause 24.09.2019 15:42
    Highlight Highlight Schöne Geschichte Herr Löpfe, wenn das nur mal nicht Biden den Kopf kostet, Ihre Hoffnung der nächsten Wahlen. Ich hoffe auch sehr dass Trump nicht mehr gewählt wird! Empfinden Sie Ihre Schreibweise nicht langsam etwas lächerlich? Soviele falsche Analysen hat wohl noch keiner veröffentlicht.
    • MSpeaker 24.09.2019 16:25
      Highlight Highlight Ich habe die meisten Berichte von Löpfe zu Trump gelesen und in den wenigsten (ich denke es sind kein 3) stellt er die Analyse das Trump sicher Impeached wird. Oft war es nur ein frommer Wunsch. Manchmal eine wage formulierte Annahme. Auch heute schreibt er nicht das ein Impeachment eingeleitet wird, sondern nur, dass falls ... nicht eintrifft die Chance dafür sehr gross sind, und das wird kaum einer bestreiten.

      Was Löpfe aber ganz sicher nie geschrieben hat ist, das ein Impeachment auch erfolgreich wäre. Und das ist ja das eigentliche Problem.
  • Läggerli 24.09.2019 15:41
    Highlight Highlight Und dann mit Pence haben die Republikaner einen "echten" ihrer Sorte im Amt. Nicht Donald, der die längste Zeit als Demokrat unterwegs war. Ein Kerl der weniger auf dem Golfplatz sein wird aber dafür um so emsiger die Abtreibungsrechte aushebeln wird. Pass auf was du dir wünscht...
    • Victor Paulsen 24.09.2019 16:33
      Highlight Highlight Ich vermute, dass wenn ein republikanischer Präsident dem Amt enthoben wird, dass dann der neue Präsident sicher KEIN Republikaner sein wird
    • mrmikech 24.09.2019 16:50
      Highlight Highlight Wird dafür nicht wiedergewählt in 2020.
    • Christof1978 24.09.2019 17:13
      Highlight Highlight beim impeachment übernimmt der vize...
    Weitere Antworten anzeigen
  • gecko25 24.09.2019 15:39
    Highlight Highlight Finde es doch ein bisschen komisch, obwohl ich Trump auch gerne so schnell wie möglich weg hätte, dass sich der Autor keine Aufklärung in der Sache Biden wünscht.
    • Hoopsie 24.09.2019 17:03
      Highlight Highlight Die Sache mit Biden wurde bereits untersucht und ist abgeschlossen. Wenn es ernsthaft etwas grosse wäre, hätte sein einstiger Wahlkampf Chef Paul Manafort längst davon gewusst und es eingesetzt (er hatte beste Kontakte in die Ukraine und sein Team wurde bekanntlich mit Material aus Russland beliefert).
      Zweitens weiss Trump dass nichts daran ist, deshalb läuft ja alles via Guiliani. Reine Ablenkung eines erwischten Betrügers, einmal mehr und einmal mehr vergessen Leute wie sie, was eigentlich das Problem ist. Das Problem ist, dass Trump sein Amt ausnutzt für massive persönliche Bereicherung.
    • Basti Spiesser 24.09.2019 17:29
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • imposselbee 24.09.2019 15:29
    Highlight Highlight Sollen fürsch! machen, habe 100.- gewettet, dass Trump die erste Amtszeit nicht übersteht. 😱
  • homo sapiens melior 24.09.2019 15:26
    Highlight Highlight Hört auf, auf Löpfe rumzuhacken! Seid ihr alle zu jung, um euch daran zu erinnern, dass es einst sogar unter Politikern sowas wie Anstand und Vernunft gab? Die Grenzen von Lüge und Schamlosigkeit werden heute täglich weiter gesteckt. Vor wenigen Jahren noch wäre ein Trump in dieser Position undenkbar gewesen.
    Auch in der Schweiz wird es mit lügenden Politikern immer schlimmer. Man denke nur an das Wahlblättli der Sünnelipartei. Schamloses Lügen ist heute in gewissen Kreisen absolut normal. Sie nennen es alternative Fakten.
    Löpfes Analysen sind etwas vom Besten, was Watson zu bieten hat.
    • Hausmeister krause 24.09.2019 15:54
      Highlight Highlight Vor wenigen jahren? Also zu der zeit als der saubere biden seinen sohnemann mit staatlichem druck aus der affäre rausgeboxt wurde? Rein rhetorisch: trump hätte den staatsanwalt der seinen sohn einklagt mit politischem druck aus dem amt gedrückt. Obama als nachfolgender präsi würde druck (hilfszahlungen)auf die ukraine ausüben den vorfall zu untersuchen. Wie würden Sie da reagieren?
    • TodosSomosSecondos 24.09.2019 15:55
      Highlight Highlight Die Sünnelis und die Filzlis haben schon 10 Jahre vor Trump bei jeder Abstimmung gelogen, dass sich die Balken bogen. Jeder weiss das und wählt sie trotzdem.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 24.09.2019 16:10
      Highlight Highlight Löpfes Analysen sind ganz ok. Aber Einseitig.

      Das erinnert mich an folgendes Szenario.

      2 Grundschüler streiten sich und geben sich auf die Nase. Der Lehrer ruft beide zusammen um die Situation zu klären. Schüler Herbet schildert seine Sicht der Lage. Ja der Uli hat das und das und das getan. Lehrer sagt: alles klar Uli du bist Schuld. Ich ruf deine Eltern an. Ohne sich mal Uli's Version anzuhören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 24.09.2019 15:25
    Highlight Highlight «seriös und dringend»? Seriously?

    Die richtige Übersetzung wäre wohl eher «ernst und dringend»
  • lilie 24.09.2019 15:19
    Highlight Highlight Pelosi ist eine beherrschte und kluge Frau. Sie fordert nicht dann ein Impeachmentverfahren, wenn es berechtigt ist sondern dann, wenn es eine reelle Chance hat.

    Bisher wusste sie, dass es zwar berechtigte Gründe für ein Impeachment gibt, dass sie jedoch damit in der derzeitigen Situation keine Mehrheit erhalten würde.

    Denn sie muss ja nicht nur die zögernden Demokraten gewinnen, sondern vor allem auch eine gute Handvoll Republikaner.

    Wenn sie nun neu ein Impeachment in Betracht zieht, hält sie es für möglich, die geforderte Mehrheit zu erhalten.

    Das ist für mich eine deutliche Neuerung.
    • Wat Sohn 24.09.2019 15:46
      Highlight Highlight Für ein Impeachment braucht es im Senat eine Zweidrittelmehrheit, das kriegen die Dems nie und nimmer hin und das weiss auch Pelosi. Sie schwenkt aber jetzt um, da es gopferteli einfach ums Prinzip geht. Ein Päsident (und vor allem DER Präsident) soll endlich kapieren, dass seine Handlungen und Aussagen auch einmal Konsequenzen haben. Die Konsequenzen sind nicht ein erfolgreiches Impeachment, sondern politischer Art, nämlicher in der Form eines Zahltags anlässlich der nächsten Präsidentschafts- und Kongresswahlen. - das ist zumindest die Hoffnung.
    • TodosSomosSecondos 24.09.2019 15:58
      Highlight Highlight Ein Impeachment hat genau null Chancen zumindest hat man als Beobachter keinen Grund etwas anderes zu vermuten. Kann aber sein, dass genügend Republikaner im Senat hinter vorgehaltener Hand Bereitschaft signalisiert haben, ein Impeachment zu unterstützen. Kann ich aber nicht glauben.
    • mrmikech 24.09.2019 16:54
      Highlight Highlight @Wat Sohn: vielleicht haben die republikaner mittlerweile auch lieber Pence...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 24.09.2019 15:13
    Highlight Highlight Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
    - Albert Einstein
  • Kramer 24.09.2019 15:08
    Highlight Highlight Langsam nervt das: "Trump, alles viel schlimmer!", "Trump, bald am Ende".

    Nein, er wurstelt sich durch, und der Senat mit der GOP-Mehrheit gibt ihm Rückendeckung. Weiter wissen wir immer noch nicht, was da genau abgelaufen ist, und alle Berichte sind sehr spekulativ, mit geringem Faktengehalt.

    Also bitte erst mal abwarten und Tee trinken.
  • Elmar Kruse 24.09.2019 14:59
    Highlight Highlight Irgendwie hab ich dauernd Déjà-vus...
  • Pinkerton 24.09.2019 14:58
    Highlight Highlight Nein, lieber Herr Löpfe, es wird auch jetzt kein Impeachment geben. Aber Wetten werden gerne angenommen.
    • Pinkerton 25.09.2019 07:27
      Highlight Highlight Hielt sich zum Glück in Grenzen... 😉
  • COLD AS ICE 24.09.2019 14:57
    Highlight Highlight und es wird auch dieses mal nichts passieren.......
    • anundpfirsich 24.09.2019 18:01
      Highlight Highlight Doch er wird wieder gewählt 🤣🙈
    • COLD AS ICE 24.09.2019 19:52
      Highlight Highlight hoffentlich 👍🏻
  • kerZHakov 24.09.2019 14:55
    Highlight Highlight Einmal mehr ein Artikel voller Konjunktiven. Der Wunsch von Hr. Loepfe nach einem Impeachement scheint auch diesmal stärker zu sein, als die Faktenlage.

    Natürlich schade, sähe Donald auch gerne am Pranger. Aber das lässt sich kaum von einer Schweizer Redaktion heranschreiben.
  • Freidenker (1) 24.09.2019 14:55
    Highlight Highlight Eine ehrliche "Analyse" gab es heute erstaunlicherweise bei der Tagesschau:
    “Diese Verbindung geht zurück auf das Jahr 2014: Vor fünf Jahren hat Bidens Sohn, Hunter, einen gut dotierten Aufsichtsrats- und Beraterposten angenommen bei dem ukrainischen Erdgas-Lieferanten BURISMA Holdings. Zwei Jahre später forderte der amtierende Vize-Präsident Biden Senior in Kiew, der damalige ukrainische Chefankläger müsse gefeuert werden. Und der hatte pikanterweise eine Untersuchung von BURISMA eingeleitet."
    https://www.tagesschau.de/ausland/biden-untersuchung-telefonat-trump-109.html
    • *klippklapp* 24.09.2019 16:27
      Highlight Highlight Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Biden und sein Sohn mögen Dreck am Stecken haben (was, wenn dieser Tagi-Artikel stimmt, auch wahrscheinlich ist).Die ganze Geschichte sollte gut aufgearbeitet werden. Falls Biden wirklich so gehandelt hat, wie im Artikel beschrieben, dann sollte er sich von der Kandidatur zurückziehen.

      Dennoch, wenn Trump Hilfsgelder einsetzt um einen politischen Gegner auszuschalten, ist dies ebenfalls eine grobe Verletzung seines Amtes.
    • Dragona 24.09.2019 16:47
      Highlight Highlight Zitat aus dem Tagesschau Bericht:
      Biden sprach 2018 ganz offen über den Fall: "Wenn der Ankläger nicht rausfliegt, kriegt ihr kein Geld", so habe er damit gedroht, eine US-Bürgschaft in Höhe von einer Milliarde Dollar so lange zurückzuhalten, bis der Staatsanwalt seinen Job los ist. (Der Staatsanwalt untersuchte die Firma Burisma bei der Bidens Sohn ein aufsichtsratsmandat besitzt)
    • Hoopsie 24.09.2019 17:27
      Highlight Highlight Muss nicht sein, dass Biden Dreck am Stecken hat. Wenn ein bekanntermassen (Sogar die Weltbank forderte seine Absetzung...) korrupter, prorussischer Staatsanwalt ermittelt, ausgerechnet gegen ein ukrainisches Gasunternehmen (Gazprom dürfte es gefreut haben), dann heisst das einmal noch nichts. Ermitteln ist noch nicht einmal anklagen.

      Ausserdem war die Forderung nach der Absetzung damals öffentlich und offizielle amerikanische Aussenpolitik. Genauso wie aktuelle die Absetzung von Maduro gefordert wird und das mit Sanktionen durchdrücken will.
  • Max Dick 24.09.2019 14:55
    Highlight Highlight Ein Impeachment bedeutet ja nichts anderes als dass das Verfahren eingeleitet wird. Ob das geschehen wird oder nicht, ist wohl von der Wahlkampfstrategie der Demokraten abhängig. Abgesetzt ist Trump dann aber noch lange nicht. Es müssten nebst allen Demokraten im Senat auch noch 18 repuplikanische Senatoren zustimmen. Zum jetzigen Zeitpunkt sehr unwahrscheinlich. Das würde höchstens kurz vor der Wahl 2020 geschehen, wenn Umfragen denn Repuplikanern ein Debakel hervorsagen würden.
    • Trompete 24.09.2019 15:14
      Highlight Highlight Herr Somm hat gestern in der Sendung Schawinski eindrücklich aufgezeigt, weshalb die Demokraten nicht schon längst auf Trump einprügeln. Schade wird in diesem Artikel Bidens Verhalten nur sehr stiefmütterlich behandelt, obwohl auch dieses ein Impeachement hätte hervorrufen können.
    • Wat Sohn 24.09.2019 15:28
      Highlight Highlight Genau, es geht ja nur darum, das Verfahren einzuleiten. Die Dems sind sich natürlich auch bewusst, dass ein Schuldspruch im Impeachmentverfahren völlig unrealistisch ist. Wie bereits John Oliver erklärte, geht es auch gar nicht darum. In der US Geschichte gab es drei Impeachmentverfahren und keines endete mit einem Schuldspruch: Eines (Nixon) führte zum Rücktritt während dem Verfahren; eines (Johnson) gelang knapp nicht, führte aber dazu, dass der Präsident bei den folgenden Primaries seiner eigenen Partei unterlag. Nur einer (Clinton) hat das Verfahren schadlos überstanden.
    • Max Dick 24.09.2019 15:40
      Highlight Highlight Clinton hat es nicht nur schadlos überstanden - seine Partei hat davon sogar ziemlich profitiert. Und das ist auch der Grund warum sich die Demokraten jetxt so zurückhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 24.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Löpfe's Traum geht weiter ....
  • Domimar 24.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Habe ich irgendwo "Wette" gelesen? Was ist der Wetteinsatz? Wein doch hatten wir schon, es braucht eine Steigerung.
    • DonChaote 24.09.2019 17:47
      Highlight Highlight Ein wett-whiskey?
  • G. Samsa 24.09.2019 14:51
    Highlight Highlight Ich wage eine Prognose:
    Mick Mulvaney wird entlassen, Trump passiert gar nichts.
  • Nosferal 24.09.2019 14:48
    Highlight Highlight Sehr geerhter Herr Löpfe

    Könnten Sie bitte einmal in einem Artikel von Ihnen über Trump auf das Wort "Impeachment" verzichten?

    So langsam kann ich das nicht mehr lesen 😅

    Derlm orangenen Mann wird das, wie das bisherige, auch nichts anhaben...
  • Thatotherwhitegirl 24.09.2019 14:44
    Highlight Highlight Hm, und dann haben wir Präsident Mike Pence. Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass dieser, anders als Trump, auch tatsächlich etwas bewegen könnte, und das meine ich nicht positiv...
    • Therealmonti 24.09.2019 14:53
      Highlight Highlight Stimmt. Mit dem Stündeler Pence kommen die USA und die Welt vom Regen in die Traufe.
    • Hans Jürg 24.09.2019 14:54
      Highlight Highlight Wobei Pence dann wohl nur bis zu den nächsten Wahlen Präsident wäre. Ich gehe nicht davon aus, dass er gewählt würde. Ihm wird hoffentlich das selbe wiederfahren, wie damals Ford, der Nixon beerbte, aber nicht zum Präsidenten gewählt wurde. Knapp zwar, aber immerhin.
    • Fruchtzwerg 24.09.2019 15:57
      Highlight Highlight Genau! Man fasse zusammen: Erzkonservativ, Abtreibungsgegner, Anti-Frauenrechtler, Gegen jegliche LGBT-Rechte, Leugner der Evolutionstheorie usw.
      Im Prinzip ein Taliban im Anzug mit Krawatte...
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  • Wunderbar 24.09.2019 14:44
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Löpfe. Irgendwann erfüllt sich auch Ihr Traum, das Trump impeachet wird. 😀
    • Heini Hemmi 24.09.2019 14:55
      Highlight Highlight ...wenn Herr Löpfe Glück hat, kann er noch 5 Jahre lang schreiben, dass Trump jetzt dann wirklich bald impeachet wird. 👻
    • Freidenker (1) 24.09.2019 14:56
      Highlight Highlight Das Verhalten Bidens bzgl. Ukraine und die Rolle von Sohnemann Hunter ist hier der eigentliche Skandal. Schlimm das die Medien das ignorieren:
      Play Icon
      .be
    • Teslanaut 24.09.2019 14:58
      Highlight Highlight Ich wünsche ihm schon lange dass sich sein Traum erfüllen möge! ;-)
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Bereitet sich das Weisse Haus auf Trumps Amtsenthebung vor?

Donald Trump ist bei seiner ersten Auslandsreise am Samstagmorgen in Saudi-Arabien gelandet. Die Präsidentenmaschine Air Force One setzte gegen 8.45 Uhr (MESZ) auf dem König-Khalid-Flughafen in Riad auf.

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