Wirtschaft
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Zollstreit: USA und China nähern sich wieder an



Die USA haben chinesische Angaben bestätigt, wonach es eine Übereinkunft im Handelsstreit zwischen den beiden Volkswirtschaften gibt. Beide Seiten hätten sich geeinigt, als Teil einer ersten Phase eines Handelsabkommens die Zollschraube zurückzudrehen.

Dies sagte ein Regierungsvertreter in Washington am Donnerstag (Ortszeit). Ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking hatte zuvor gesagt, die USA und China wollten Zölle schrittweise zurücknehmen. Details blieben allerdings noch unklar.

FILE - In this June 29, 2019, file photo, U.S. President Donald Trump, left, shakes hands with Chinese President Xi Jinping during a meeting of the G-20 summit in Osaka, western Japan. Although President Donald Trump has ordered U.S. companies to stop dealing with China, small business owners say complying would hurt, even devastate, their companies. Businesses that have already lost revenue or profits to Trump’s tariffs on imports from China and that country’s retaliatory duties say they can’t easily find alternatives in other countries. (AP Photo/Susan Walsh, File)
Donald Trump,Xi Jinping

Donald Trump und Xi Jinping im Juni in Osaka. Bild: AP

Die anvisierte Übereinkunft im Handelsstreit zwischen den USA und China stösst nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters im Weissen Haus allerdings auf teils heftigen internen Widerstand. Auch externe Berater seien gegen eine schrittweise Rücknahme von Sonderzöllen, sagten mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen am Donnerstag (Ortszeit). Man sei sich innerhalb der US-Regierung uneinig, ob ein solcher Schritt die Verhandlungsposition der USA schwäche.

Signale der Annäherung

Die USA und China überziehen sich seit über einem Jahr gegenseitig mit milliardenschweren Sonderzöllen. US-Präsident Donald Trump stört sich unter anderem am riesigen Defizit seines Landes im Handel mit China. Er wirft der Volksrepublik unfaire Handelspraktiken und Beschränkungen für ausländische Unternehmen sowie Diebstahl geistigen Eigentums vor.

Zuletzt gab es aber vermehrt Signale der Annäherung. Im Dezember soll es US-Regierungskreisen zufolge ein Treffen zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping zur Unterzeichnung eines ersten Handelsvertrags geben. (sda/reu)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 08.11.2019 16:24
    Highlight Highlight Trumps Nullsummenspiel hat dazu geführt, dass China im Oktober 9,6% mehr exportierte und 0,6% mehr importierte im Vergleich zum Vorjahr. Soviel zu dieser"Annäherung". Donald's IQ ist zu bescheiden für die Ansprüche, die er hat!
  • rodolofo 08.11.2019 10:08
    Highlight Highlight Die Körpersprache von Xi Shin Pin sagt: "Mein Marx, was für ein Voll-Idiot"!"
    Aber sagen würde er das natürlich nicht.
    Denn das gäbe Abzüge auf seinem Sozialpunkte-Konto, so dass ihm nicht mehr erlaubt wäre, Präsident auf Lebenszeit zu sein...
  • MarGo 08.11.2019 09:32
    Highlight Highlight Lag doch auf der Hand... die US-Wirtschaft fängt wieder an zu brökeln, das Wachstum wird weit hinter den trumpschen Prognosen liegen... er muss was tun, will er die Rednex nicht auch noch verärgern...
    Und da China sowohl mit als auch ohne Strafzölle besser dasteht als die USA, ging sein Pokerspiel wohl nicht ganz auf... aber was geht schon auf bei dem...

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