Wirtschaft
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Telecom-Antenne. Die 5G-Technologie ist ein entscheidender Faktor in der Geopolitik geworden. bild: upsplash.

Interview

«Künftig hat die Macht, wer die Telekommunikations-Verbindungen beherrscht»

Der Streit zwischen den USA und China eskaliert. Es geht nicht nur um das Handelsdefizit, es geht auch um nationale Sicherheit. Daryl Liew, Portfolio-Manager der Schweizer Bank Reyl in Singapur, beleuchtet den Konflikt aus asiatischer Sicht und erklärt, warum er noch keine Rezession befürchtet.



Was glauben Sie, was ärgert Präsident Xi Jinping derzeit mehr: Donald Trump oder die Proteste in Hongkong?
Die Proteste in Hongkong irritieren ihn höchstens. Ihn ärgert allenfalls, dass Hongkong zu einem Hafen für chinesisches Schwarzgeld geworden ist.

Aber auch zu einem politischen Widerstandsnest.
Das spielt ebenfalls eine Rolle. Denken Sie an den Fall des Buchhändlers, der seinen Laden schliessen musste. Oder an den chinesischen Milliardär, der auf mysteriöse Art und Weise verschwunden ist.

Werden die Demonstranten Erfolg haben?
Langfristig kaum. Es sind vor allem junge Menschen, die auf die Strasse gehen. Die älteren hätten lieber Ordnung, um ungestört ihren Geschäften nachgehen zu können.

Daryl Liew

Daryl Liew ist Portfolio-Manager der Schweizer Bank Reyl in Singapur.

Sind die Demonstrationen eine Gefahr für die Wirtschaft?
Nicht wirklich. Sollten sie länger anhalten, könnten sie allerdings die Pläne von Präsident Xi durchkreuzen. Er hat vor ein paar Monaten angekündigt, Hongkong, Macao und Teile von Südchina zu einem Wirtschaftszentrum zusammenzuschliessen.

Die aktuellen Vorfälle in Hongkong sind ein Beweis mehr, dass China unter Xi zu einem immer autoritäreren Staat wird.
China ist eine sehr alte Zivilisation, die eine schwere Zeit hinter sich hat. Präsident Xi setzt alles daran, den alten Glanz Chinas wiederherzustellen. Dabei schreckt er auch vor harten Massnahmen nicht zurück.

Ist die Art und Weise, wie derzeit die Uiguren behandelt werden, nicht ein Zeichen einer neuen Diktatur? Man spricht gar von modernen Konzentrationslagern.
Konzentrationslager? Davon habe ich noch nie etwas gehört.

Hunderttausende von Uiguren werden in Lagern gewaltsam umerzogen?
Ethnische Minderheiten sind überall in Asien eine heikle Angelegenheit, nicht nur in China. Denken Sie an die Rohingya in Myanmar oder die Muslime in Indien. Anders als im Westen steht bei uns das Kollektiv im Mittelpunkt. Wir kümmern uns weniger um die Rechte von Minderheiten und individuelle Neigungen. Ich sage nicht, dass das in Ordnung ist. Ich stelle bloss fest, dass dies die asiatische Betrachtungsweise ist.

Gegen ein chinesisches Auslieferungsgesetz demonstrieren in Hongkong mehr als eine Million Menschen. Das Gesetz würde es erlauben, auf Ersuchen chinesischer Stellen Verdächtige an die Volksrepublik auszuliefern.

Massenproteste in Hongkong. In Peking ist man davon wenig beeindruckt. Bild: AP

China wird nicht nur autoritärer, es wird auch nationalistischer. Weshalb?
Weil es zu einer Supermacht aufgestiegen ist. China kann zwar militärisch mit den USA noch nicht mithalten…

…aber es hat seine Rüstungsausgaben massiv erhöht.
Ja, mittlerweile sind es – nach den amerikanischen – die zweithöchsten auf der Welt. China erhebt nun den Anspruch, gehört zu werden.

China nähert sich Russland an. Entsteht hier eine neue Front gegen den Westen?
China und Russland hatten historisch gesehen stets enge Beziehungen. So haben sie etwa im Korea-Krieg gemeinsam die Amerikaner bekämpft, auch wenn Stalin das nie zugegeben hat. Wenn heute die USA Sanktionen gegen Russland verhängen und China mit Strafzöllen überziehen, ist es nicht verwunderlich, dass die beiden sich wieder näher kommen nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

Chinese President Xi Jinping, right, and Russian President Vladimir Putin attend the ceremony of presenting Xi Jinping degree from St. Petersburg State University at the St. Petersburg International Economic Forum in St. Petersburg, Russia, Thursday, June 6, 2019. (AP Photo/Dmitri Lovetsky, Pool)

Beste Freunde: Wladimir Putin und Xi Jinping. Bild: AP/AP POOL

Lange hat niemand ernsthaft an einen Handelskrieg zwischen den USA und China geglaubt. Jetzt hat er sich massiv zugespitzt. Glauben Sie, dass es beim G20-Gipfel in ein paar Tagen noch zu einem Deal kommen wird?
Ich denke, die beiden Präsidenten werden sich in Osaka die Hände schütteln und sagen: Lasst uns weiter verhandeln. Doch wir sollten uns keine Illusionen machen. Selbst wenn es zu einem Deal kommen sollte, werden die Probleme nicht verschwinden.

Weshalb nicht?
Nehmen wir den Fall Huawei. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dieser Konflikt gelöst werden kann. Vor einem Jahr wurde der chinesische Hi-Tech-Konzern ZTE von den USA mit Sanktionen belegt, weil er verbotenerweise seine Produkte in den Iran geliefert hat. Präsident Trump hat diese Sanktionen schliesslich wieder aufgehoben.

Aus persönlichen Interessen, wie es gerüchteweise heisst.
Das weiss ich nicht. Doch der Fall von ZTE war nicht sehr kompliziert. Es hat gereicht, dass das Management der Firma ausgewechselt wurde. Die aktuelle Situation mit Huawei ist weit komplexer.

Weil es die nationale Sicherheit betrifft?
Genau. Die USA behaupten, dass die Chinesen Huawei für Spionage-Zwecke missbrauchen.

Zu Recht? Oder haben die Amerikaner schlicht die 5G-Technologie verschlafen?
Huawei ist auf dem Gebiet von 5G führend. Die Amerikaner wollen das Unternehmen deshalb stoppen und so die Chinesen daran hindern, Marktführer zu werden. Was 5G betrifft, haben die Amerikaner keinen Player. Nebst Huawei gibt es noch die beiden skandinavischen Hersteller Ericsson und Nokia und ZTE.

Wird es den Amerikanern gelingen, Huawei in die Knie zu zwingen?
Wohl kaum. Huawei ist zu gross und zu mächtig. Das Unternehmen wird einen Weg finden, die Sanktionen der USA zu umgehen. Zudem ist Huawei im Westen schon äusserst präsent. Ich komme gerade aus London. In Grossbritannien arbeitet man seit Jahren eng mit Huawei zusammen.

Wie wird der Konflikt zwischen den USA und Huawei ausgehen?
Ich vermute, dass es zu einer Balkanisierung des Internets kommen wird. Das bedeutet, dass wir dereinst ein westliches und ein chinesisches Internet haben werden.

epa07586409 A view shows a Huawei logo next to a Huawei store in a shopping mall in Beijing, China, 20 May 2019. According to media reports on 20 May 2019, the US based multinational technology company Google halted business with Huawei in the wake of the Trump administration adding the Chinese telecommunication company to a trade blacklist over national security concerns. Huawei will lose access to updates for the Android operating system.  EPA/ROMAN PILIPEY

Fordert die USA heraus: Der IT-Konzern Huawei. Bild: EPA/EPA

Angenommen, es kommt am G20-Gipfel zu einem Deal zwischen Trump und Xi. Ist das mehr als eine Art Waffenstillstand?
Leider nein. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass wir in einer Welt leben werden, in der Strafzölle, Sanktionen und andere Handelshemmnisse die Regel werden. Die Ära des Freihandels und der Globalisierung ist vorbei.

Könnte es gar zu einem heissen Krieg kommen?
Dieses Risiko ist derzeit noch klein.

Es gibt jedoch die These der sogenannten Thukydides-Falle, die besagt, dass es zwischen einer bestehenden und einer aufstrebenden Supermacht zwangsläufig zu einem Krieg kommen muss.
Ich glaube nicht, dass die Amerikaner scharf sind auf einen heissen Krieg. Das Gerangel um 5G zeigt einen Wandel auf: Früher hatte die Macht, wer die Weltmeere beherrschte. Zuerst waren das die Briten, dann die Amerikaner. China wird noch viele Jahre brauchen, bis es diesbezüglich den USA die Stirne bieten kann. Aber vielleicht ist das auch gar nicht mehr nötig. Vielleicht hat künftig die Macht, wer die Telekommunikations-Verbindungen beherrscht. Genau das ist das Ziel von China. Und deshalb haben die USA beschlossen, zurückzuschlagen.

epa07621420 The Australian and Chinese flags are seen onboard the Luoma Lake (936) Fuchi II Class replenishment ship of the People's Liberation Army Navy, after it arrives at Garden Island Naval Base in Sydney, Australia, 03 June 2019. Australian Prime Minister Scott Morrison said it was a reciprocal visit after Australian naval vessels visited China and dismissed suggestions the timing was contentious given the anniversary of the Tiananmen Square massacre was on 04 June.  EPA/BIANCA DEMARCHI  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Kriegsschiff der chinesischen Streitkräfte. Bild: EPA/AAP

China hat jedoch auch sehr handfeste Interessen. Das zeigt die «Belt and Road»-Initiative. Da geht es um Strassen, Eisenbahnen und Häfen.
Die Chinesen wollen damit ihre riesigen Dollarreserven vernünftig anlegen. Zu diesem Zweck haben sie auch die Asiatische Infrastruktur Investmentbank (AIIB) gegründet, ein Gegenstück zum westlich dominierten Internationalen Währungsfonds. Sie schaffen so eine Infrastruktur, in der Peking im Zentrum steht, und handeln nach der Devise der alten Römer: Alle Wege führen nach Rom.

Trump ist derweil im Begriff, die Wege, die nach Washington führen, zu zerstören. So hat er TPP, das bereits verhandelte Freihandelsabkommen mit Asien, wieder abgeblasen. Hat er damit den Chinesen in die Hände gespielt?
Ich denke schon. Er hat das im Wahlkampf versprochen und sich so eine Falle gestellt, aus der er nicht mehr entkommen konnte.

Im besten Fall kommt es im Handelskrieg zu einem Waffenstillstand. Darüber sind sich die Politologen weitgehend einig. Die Märkte hingegen scheint dies nicht zu kümmern. Weshalb?
Das stimmt für die US-Börsen. Die asiatischen Märkte hingegen, beispielsweise die südkoreanische Börse, haben sehr heftig reagiert. Zudem ist der Welthandel derzeit stark rückläufig.

Trotzdem vertrauen die amerikanischen und die europäischen Märkte nach wie vor darauf, dass die Fed sie retten wird. Zu Recht?
Das trifft nur für die Aktienmärkte zu. Für Trump ist der Aktienindex S&P das Mass aller Dinge. Deshalb fühlt er sich in seinem Handeln ermutigt. Die Zahl der Ökonomen, die vor einer Rezession warnen, nimmt jedoch zu. Die sinkenden Zinsen der Staatsanleihen sind ein deutliches Zeichen dafür. Die Obligationenmärkte rechnen offensichtlich mit einer baldigen Rezession.

Optimismus an den Aktien-, Pessimismus an den Obligationenmärkten. Wer hat Recht?
Normalerweise sind die Obligationenmärkte smarter. Doch diesmal habe ich das Gefühl, dass die Aktienmärkte Recht bekommen. Zu einer Rezession wird es nur dann kommen, wenn bezüglich Freihandel alles schief gehen wird. Ich glaube jedoch, dass Trump und Xi zu irgendeinem Deal kommen werden.

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Brett-vorm-Kopf 17.06.2019 09:09
    Highlight Highlight Wir sind Borg. Wiederstand ist zwecklos.
  • aern 16.06.2019 12:46
    Highlight Highlight Soso, ein Portfolio Manager in Singapur findet, nur weil überall in Asien Minderheiten unterdrückt werden ist es in Xinjiang nicht so schlimm, wenn Menschen ins KZ müssen? Wenn ich so etwas lese könnte ich brechen.
  • Garp 15.06.2019 22:44
    Highlight Highlight Zu viel Individualismus entsolidarisiert, zu viel Kollektivismus entsolidarisiert.

    Beides führt zu Zerstörung. Eine Medaille, zwei Kehrseiten, die zum Gleichen führen.

    Es ginge um ein Gleichgewicht. Die Verlierer sind immer die Gleichen. Am Schluss verlieren wir mit den Extremen alle.
    • just sayin' 16.06.2019 13:08
      Highlight Highlight meine lebensphilosophie
  • Walter Sahli 15.06.2019 21:30
    Highlight Highlight Die "Kommunikationszentren", waren und sind seit Anbeginn ihrer Existenz immer die ersten Ziele eines Krieges. Wer die Medien beherrscht, beherrscht die Wirklichkeit. Das ist nun wirklich nicht neu.
  • Markus Casmark 15.06.2019 20:33
    Highlight Highlight "Selbst wenn es zu einem Deal kommen sollte, werden die Probleme nicht verschwinden"

    Natürlich nicht, solange das staatskapitalistische Regime von China eine wirtschaftliche und geopolitische Vormachtstellung mit betrügerischen und illegalen Handelspraktiken anstrebt….hat man mittlerweile auch in der europäischen Politik eingesehen.
  • Markus Casmark 15.06.2019 20:19
    Highlight Highlight Erhellende Einblicke in die chinesische Denkweise…ebenso erhellend allerdings, wie kritische Fragen zu Menschenrechtsverletzungen schulterzuckend wegerklärt werden: 'Ist halt die asiatische Kollektivmentalität‘!
  • P. Silie 15.06.2019 18:33
    Highlight Highlight Quote: ""Anders als im Westen steht bei uns das Kollektiv im Mittelpunkt. Wir kümmern uns weniger um die Rechte von Minderheiten und individuelle Neigungen."

    Das ist absolut richtig. Dazu kommt noch ein konfuzianisches System Autorität nicht oder selten zu hinterfragen.
    Bei uns ist es ja eher andersrum wenn's um Minderheiten geht. Hier versucht man keine Einheit zu formen, sondern möglichst Minderheiten denselben Stellenwert zu geben wie der Einheit... ironischerweise selbst wenn gewisse Minderheiten gegen die Einheit sind.
  • Nicolas D 15.06.2019 18:22
    Highlight Highlight Zensur ist der Tod der Demokratie. ... Danke watson ;-)
  • Freddie Quecksilber 15.06.2019 18:04
    Highlight Highlight Ein Manager einer Bank der in Asien tätig ist! Gibts nicht neutralere Interviewpartner? Man siehts ja bei der Antwort wegen den Konzentrationslagern das er möglichst pro China spricht um seine Kunden nocht zu verletzen
    • just sayin' 16.06.2019 13:10
      Highlight Highlight wir sind hier auf watson freddie!
    • Hattori_Hanzo 17.06.2019 04:10
      Highlight Highlight Solange klar deklariert ist wer der Interviewpartner ist, ist es doch auch spannend solche Meinungen zu höhren. Das hilft andere Ansichtem zu verstehen (gutheissen muss man sie deswegen ja noch lange nicht). Ich bin froh bringt Watson immer wieder verschiedene Ansichten und Meinungen, auch solche die mir nicht passen.
  • dmark 15.06.2019 17:57
    Highlight Highlight "Vielleicht hat künftig die Macht, wer die Telekommunikations-Verbindungen beherrscht."

    Soweit, so gut. Wer die Daten hat, der hat auch eine gewisse Macht.
    Man darf aber dabei auch nicht vergessen, dass die Telekommunikation sehr schnell gestört werden kann. Wir sollten uns also nicht zu sehr nur darauf verlassen.
  • Biotop 15.06.2019 16:59
    Highlight Highlight Künftig hat die Macht, wer die Telekommunikations-Verbindungen zu unterbrechen beherrscht, umgangssprachlich auch als cyberwar bekannt.
  • rudolf_k 15.06.2019 16:35
    Highlight Highlight Unsägliche Unart bei Watson, im Lead nicht den Interviewten, sondern den Fragesteller aufzuführen.
  • NOT JOE 15.06.2019 16:18
    Highlight Highlight Die USA haben einen Player im 5G Markt und zwar cisco.
    • Ad Sch 15.06.2019 18:19
      Highlight Highlight ...und einen Feind: Huawei
    • Wiederkehr 15.06.2019 20:01
      Highlight Highlight Dessen Produkte niemand mehr kauft
    • just sayin' 16.06.2019 13:15
      Highlight Highlight @Chrisiboy

      „Cisco ist zu teuer, unflexibel und hat, gerade in der Schweiz, den falschen Ansatz.“

      sicherheit aufzugeben wegen kurzfristigen finanziellen vorteilen ist langfristig gefährlich.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.06.2019 16:05
    Highlight Highlight "Anders als im Westen steht bei uns das Kollektiv im Mittelpunkt. Wir kümmern uns weniger um die Rechte von Minderheiten und individuelle Neigungen."
    Das verspricht ja eine rosige Zukunft zu werden....
    Das Kollektiv über das Individium zu stellen, hatten wir das so nicht schon mal?
    • Ueli der Knecht 15.06.2019 18:16
      Highlight Highlight Genau! Das kollektivistische Prinzip ist das eidgenössische Credo, und auch das von Nordkorea.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Unus_pro_omnibus,_omnes_pro_uno

      "Unus pro omnibus, omnes pro uno"
      Einer für alle, alle für einen.
      Steht auf der Bundeshauskuppel.

      Auch in den meisten zivilisierten Verfassungen (so auch in der schweizer Verfassung) steht das öffentliche Interesse deutlich über persönlichen Freiheiten.

      Das ist eigentlich selbstverständlich.

      Nur wird in unserer Kultur der Individualismus kultiviert, und zwar vom Kollektiv, weil es dadurch die Macht über die Individuen gewinnt.
    • walsi 15.06.2019 18:59
      Highlight Highlight Ist es nicht das was viele bei den Klim- Demos wollen. Die Linken wollen auch die individuellen Freiheiten zum Wohle der Mehrheit einschränken.
    • Toerpe Zwerg 15.06.2019 21:01
      Highlight Highlight "Das Kollektiv" als Euphemismus für "konform mit der herrschenden Clique" ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 15.06.2019 15:50
    Highlight Highlight Ein Portfolio Manger einer Bank in Singapur... Ok... Diverse Aussagen sind doch kompletter Humbug. Wer 5G Produkte baut hat nicht zwangsweise die Macht über Kommunikationsnetze... Was wäre dann mit den Node-Lieferanten für zb Glasfaser und Kupfernetze? Haben die bereits die Macht? Da hat jemand Grundsätzliches über Kommunikations-Technologien nicht verstanden...
    • ben_fliggo 15.06.2019 17:38
      Highlight Highlight Er ist immerhinPortfolio Manager bei einer guten Bank – und du so? 😂
    • NotSokra 15.06.2019 18:27
      Highlight Highlight Es ist durchaus schwieriger Backdoors in ein Kupferkabel einzubauen als in einen Sendemast ;)
    • Neruda 15.06.2019 23:22
      Highlight Highlight @ben_fliggo: Leute die etwas aus ihrem Leben machen arbeiten nicht bei einer Bank! Sonst sind sie die gleichen nutzlosen Ameisen wie alle anderen. Plus, sie profitieren sehr persönlich von Ausbeutung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 15.06.2019 15:48
    Highlight Highlight «(...) Die Ära des Freihandels und der Globalisierung ist vorbei. (...)»

    Interessante, vor allem aber unerwartete Aussage; jedoch wohl wahr.
    • weachauimmo 15.06.2019 22:10
      Highlight Highlight @Let‘s talk about Wetter.
      Ich bin mit Dir bezüglich Deiner Punkte, dass durch die globalisierte Welt das „Maximum an Arbeit, Handel und Wertschöpfung“ erreicht werden kann - zumindest aus globaler Sicht und halt eben Standort-unabhängig betrachtet.

      Die daraus resultierenden Umwälzungen, Verschiebung unzähliger Produktionsanlagen oder gar ganzer Industriezweige führt halt aber auch u.a. zu einer riesigen Abhängigkeit der Dienstleistungs-dominierten Länder von (verbliebenen und neuen) Industrie-Ländern und von noch Lebensmittel oder Rohstoffe produzierenden Ländern.
  • Ökonometriker 15.06.2019 15:32
    Highlight Highlight Das Internet in China ist heute schon extrem abgeschottet. Die grosse Firewall um das Land verwendet eine künstliche Intelligenz um zu erkennen, wer durch ein VPN mit dem Ausland kommuniziert und verlangsamt die Verbindung. An wichtigen Tagen wird sie gar unterbrochen.
    Klar kann man das wenn man sich mit der Materie auskennt innert weniger Stunden nachhaltig umgehen. Aber die meisten können das nicht und surfen extrem langsam, wenn sie ausländische Dienste nutzen wollen.
    • Ueli der Knecht 15.06.2019 16:06
      Highlight Highlight Noch viel schlimmer ist die Internet-Zensur in westlich kontrollierten Drittwelt- und Schwellenländern, wo die Bevölkerung auf internet.org angewiesen ist. Die haben nicht mal Baidu oder Google, kein Alibaba oder Amazon, und auch kein WeChat, sondern eigentlich nur Facebook und Wikipedia. Alles schön abgeschottet; alles schön langsam.
      http://internet.org

      Der Facebook-Boss Zuckerberg wird bald zum mächtigsten Diktator der Welt.
      https://todaysgazette.com/facebook-ceo-most-powerful-dictator-world-cnbc-host

      Demgegenüber sind Figuren wie Kim Jong Un, Putin oder Xi Jinping kleine Würstchen.

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Ein geläufiges Bonmot über Brasilien lautet: «Es ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben.» Ältere Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalisten haben gegenüber Wasserstoff eine ähnlich zynische Haltung entwickelt. Seit Jahrzehnten werden sie periodisch zu Anlässen eingeladen, in denen Wasserstoff als das Wunder beschrieben wird, das sämtliche Probleme der Menschheit lösen wird – ausser vielleicht Liebeskummer. Stets sind diese Versprechungen danach irgendwie versandet.

Andreas Züttel …

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