Wirtschaft
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Students protest during a 'Youth For Climate' strike urging pupils to skip classes to protest a lack of climate awareness in Lucerne, Switzerland, 15 march 2019. (KEYSTONE/Urs Flueeler) Mehrere hundert Schuelerinnen und Schueler demonstrierten am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Freitag, 15. Maerz 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Eine Schülerin demonstriert am Klimastreik vor der Kapellbrücke in Luzern. Bild: KEYSTONE

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Die Weltwirtschaft kühlt sich bedrohlich ab. Das zeigt der jüngste ökonomische Outlook der UBS. Er zeigt aber auch, dass Schweizer Unternehmen gewillt sind, in einen ökologischen Umbau zu investieren.



Gerade optimistisch zeigen sich die UBS-Ökonomen nicht, wenn es um die aktuelle Entwicklung der Weltwirtschaft geht. Sie prophezeien zwar noch keine Rezession, sondern ein Durchwursteln in den nächsten 12 bis 24 Monaten. Doch selbst dazu braucht es zwei Voraussetzungen: «Die USA müssen eine Einigung mit China erzielen und keine Zölle auf Auto-Importe erheben», sagt Chefökonom Daniel Kalt.

Daniel Kalt, UBS chief economist Switzerland, responsible for UBS Switzerland's research publications for private and corporate clients, pictured on January 5, 2012, in Zurich. Kalt regularly holds presentations on a wide spectrum of topics at UBS client events and seminars, and appears on Swiss TV, radio stations and in print media. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Setzt auf tiefere Steuern: UBS-Chefökonom Daniel Kalt. Bild: KEYSTONE

Ob dies auch geschehen wird, ist derzeit alles andere als sicher. Die China-Verhandlungen hätten schon Anfang März abgeschlossen werden sollen. Bis zum 18. Mai muss nun eine Lösung gefunden werden. Sonst werden die Strafzölle automatisch verlängert.

Die Verhandlungen scheinen jedoch ins Stocken geraten zu sein. Der amerikanische Chefunterhändler Robert Lighthizer gilt als Hardliner. Es wird befürchtet, dass er über die Grenzen hinausgeht, die für die Chinesen noch akzeptabel sind.

Auch an der Autozoll-Front sind Überraschungen möglich. Eine Studie des US-Handelsministeriums hat ergeben, dass der Präsident nationale Sicherheitsbedürfnisse als Grund für Importzölle annehmen darf. Und Trumps offensichtliche Abneigung gegen deutsche Autos – vor allem der Marke Mercedes – lassen befürchten, dass er dies tatsächlich auch tun könnte.

Handelskrieg und Strafzölle könnten auch die amerikanische Wirtschaft ernsthaft ins Trudeln bringen. Eine Rezession im Wahljahr 2020 ist jedoch das Letzte, was Trump sich wünschen kann. Daher gehen die UBS-Ökonomen davon aus, dass der US-Präsident letztlich einlenken wird.

International Monetary Fund (IMF) Managing Director Christine Lagarde speaks during a news conference after the International Monetary and Financial Committee (IMFC) conference at the World Bank/IMF Spring Meetings in Washington, Saturday, April 13, 2019. (AP Photo/Jose Luis Magana)

Warnt vor «synchronem Abschwung»: IWF-Direktorin Christine Lagarde. Bild: AP/FR159526 AP

Die UBS ist keine einsame Warnerin in der Wüste. Im Wirtschaftsteil der führenden Blätter dieser Welt erfährt man täglich, dass der längste Aufschwung der Nachkriegszeit sich seinem Ende nähert. Auch die zentralen Stellen der Weltwirtschaft schlagen Alarm. So hat Christine Lagarde, Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), kürzlich vor einem «synchronen Abschwung» gewarnt.

Der IWF geht sogar noch einen Schritt weiter. Er hat Deutschland und die anderen Länder, die einen chronischen Überschuss in der Leistungsbilanz aufweisen, aufgefordert, mehr auszugeben, um so die Weltwirtschaft zu stimulieren. Auch die Schweiz befindet sich auf dieser Liste.

Länder mit einem Überschuss «sollten davon Gebrauch machen. Sie haben die Möglichkeiten, zu investieren und so teilzunehmen an der wirtschaftlichen Entwicklung», führte Lagarde aus. «Bisher haben sie zu wenig getan.»

epaselect epa07351016 Democratic Representative from New York Alexandria Ocasio-Cortez (L), with US Democratic Senator from Massachusetts Ed Markey (R), delivers remarks on the 'Green New Deal' resolution during a press conference on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 07 February 2019. The resolution emphasizes massive public investment in wind and solar production, zero-emission vehicles and high-speed rail, energy-efficient buildings, and smart power grids, as well as 'working collaboratively' with farmers and ranchers to move towards sustainable agriculture techniques.  EPA/SHAWN THEW

Hat den Green New Deal weltweit bekannt gemacht: Alexandria Ocasio-Cortez. Bild: EPA/EPA

Der viel zitierte Green New Deal stellt eine Möglichkeit dar, wie die öffentliche Hand dazu beitragen kann, eine Rezession zu vermeiden. Mit einem ökologischen Umbau der Wirtschaft könnten wir nicht nur die drohende Klimaerwärmung stoppen. Ein solches Programm wäre auch ein wirksames Mittel gegen die Arbeitslosigkeit.

Die Schweizer Wirtschaft steht einem ökologischen Umbau der Wirtschaft positiv gegenüber. Auch das zeigt der jüngste UBS-Outlook. Eine Umfrage unter 2503 Firmen aller Grössen und Branchen hat ergeben, dass rund 80 Prozent aller Unternehmen der Nachhaltigkeit grosse Bedeutung zumessen. Wer heute tüchtige Mitarbeiter und zufriedene Kunden haben will, muss sich ökologisch profilieren.

Mit umweltgerechtem Wirtschaften lassen sich zudem Kosten sparen und der Ruf verbessern. Das geht ebenfalls aus der UBS-Umfrage hervor. Sie war übrigens durchgeführt worden, bevor die grüne Welle über Zürich, Luzern und das Baselland geschwappt ist.

Von der MMT will man bei der UBS nichts wissen

Die UBS selbst will mit gutem Beispiel vorangehen und setzt dabei auf «Impact Investment». Die grösste Vermögensverwalterin der Welt investiert mittlerweile rund einen Drittel der ihr anvertrauten Gelder in nachhaltige Projekte. Das sind immerhin mehr als 1100 Milliarden Franken. «Impact Investment ist ein Kern unserer Strategie geworden» erklärt dazu Axel Lehmann, Präsident der UBS Schweiz.

In den USA ist neuerdings von einer Modern Monetary Theory (MMT) die Rede, wenn es um einen Green New Deal geht. Sehr verkürzt versteht man darunter die Tatsache, dass der Staat den ökologischen Umbau ähnlich wie etwa die beiden Weltkriege mit Schulden finanzieren soll. Davon will man bei der UBS allerdings nichts wissen. Axel Lehmann betont, dass «private Investments wirkungsvoller sind als staatlicher Zwang». Chefökonom Kalt setzt derweil auf Steuersenkungen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Biologische Transformation 17.04.2019 11:26
    Highlight Highlight Wäre schön mal was von der biologischen Transformation hier auf Watson zu lesen. www.biotrain.info
  • samsam88 17.04.2019 06:30
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viel Wachstumskritik es hier gibt.

    Ist euch bewusst, dass kein Wachstum eben auch den "sozialen Fortschritt" beendet?

    Ohne Wachstum gibt keine neuen Lohnerhöhungen, oder Geschichten wie mehr Ferien oder Vaterschaftsurlaub, etc - das muss ja alles irgendwie bezahlt werden und das geht nur mit mehr Geld...
  • Lexxus0025 16.04.2019 08:50
    Highlight Highlight Also weiter wachsen...konsumieren...verschwenden.
    Darauf haben immer weniger leute weder lust noch die finanziellen mittel.
    Immerhin würde ein abschwung bedeuten dass die profiteure des heutigen systems letztlich auch kein geld (das wert hat) mehr hätten.
    Ich hoffe auf ein baldiges neues system dass sich nicht nur um geld dreht. Es is einfach zum kotzen, dass geld überall im mittelpunkt steht. So ist ein sinnhaftes (arbeits)leben schlicht nicht möglich. Planwirtschaft und freier markt müssen co-existieren, von jedem system nur das bewährteste.
  • flv 15.04.2019 23:06
    Highlight Highlight Alle, die hier von „Wachstum ist nicht nötig“ und „eine gesunde Reduktion braucht unser Planet und System“ schwafeln, möchten doch gerne mit 65 pensioniert werden und ihre Pensionskasse beziehen.

    Aber dann kriegt ihr max. das Geld, das ihr einbezahlt habt.

    Ich habe mich damit abgefunden, weiss aber noch nicht, wie das gehen soll. Nicht alt werden vermutlich...

    Löpfe meint: Ein GND würde uns wirtschaftlich den Arsch retten. Und da bin ich absolut gleicher Meinung.
    • Bangarang 16.04.2019 07:36
      Highlight Highlight Ein GND heisst: Inflation. Von mir aus Ok. Aber unsere Rentengelder sind dann halt nur noch 50% wert in 30 jahren.
    • Der Inspektor 16.04.2019 08:59
      Highlight Highlight Was genau ist ein GND?
      Danke für die Klärung :)
      Ich finde nur:
      „Gemeinsame Normdatei“
    • geissenpetrov 16.04.2019 16:36
      Highlight Highlight Möchte der Inspektor mal den Titel des Artikels inspizieren?
  • Mutbürgerin 15.04.2019 22:30
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein hartes Pflaster für grüne Wirtschaft. Wir sind ein Dienstleistungsland, wo soll man da grün werden? Apple und Microsoft sind schon grün, die RZ auch, und damit die ganze Officewelt. Der Finanzwelt wird man kein grünes Gewissen einreden, damit sie irgendwelchen Ablasshandel an ihren Gewinnen mitfinanzieren. Der Energiesektor wird von selber umsteigen, sobald es sich lohnt. Da die ganze Klimazwängerei von links mit sozialistischem Umbau und Kapitalismusabbau daherkommt, weht ihr von rechts eine steife Brise entgegen. Das trojanische Pferd ist längst aufgeflogen.
    • Eh Doch 15.04.2019 23:11
      Highlight Highlight Schau mal our blue planet auf netflix und sag nochmals das ganze sei klimazwängerei
      Wach doch auf!
    • Matti_St 15.04.2019 23:51
      Highlight Highlight Ich sage dir Mal was bürgerlich bei uns bedeutet. Solange neue Technologien verhindern und danach beim Staat die Hilfe fordern, damit der Steuerzahler diese Technologien finanziert. Aber vorher wird noch alles Geld abgeschöpft. Sie versuchen alte Technologie dem Staat zu schenken, damit die Altlasten ebenfalls von uns Steuerzahler finanziert wird. Das trojanische Pferd findest du nicht sozial oder links.
    • Platon 16.04.2019 08:24
      Highlight Highlight @Mutbürger
      Korrekt, eines Tages werden alle umsteigen, das wurde global so vereinbart und deshalb will ich, dass wir diejenigen sind, die die Technologien und Güter herstellen, die der Umstieg braucht. Die Bürgerlichen sind tatsächlich so doof gerade die grösste wirtschaftliche Umwältzung zu verschlafen und schützen mit ihrer Politik die Wirtschaft von gestern. Dein trojanisches Pferd ist unsere Zukunft, falls du es noch nicht kapiert hast. Letztendlich geht es in der Wirtschaft immer darum, der erste zu sein.
  • Addix Stamm 15.04.2019 20:05
    Highlight Highlight Banken, Energiekonzerne und Bauernbetriebe könnte man eigentlich ganz verstaatlichen. Hauptsache sauber oder gesund.
  • Platon 15.04.2019 20:05
    Highlight Highlight So ne Frage an Herrn Kalt. Hat er auch vor die Steuern wieder zu erhöhen sobalds besser geht? Vermutlich nicht. Eine andere Frage, die ich da hätte ist, ob Kalt überhaupt Ökonom ist? Wenn ja, dann wüsste er, dass Fiskalpolitik bei flexiblem Wechselkursen ineffektiv bzw. richtig dumm ist. Das Staatsbudget wird verschlechtert und die Handelsbilanz verschlechtert sich. Ausserdem ist nur von abkühlen die Rede, nirgends von Rezession, d. h. es gibt noch Wachstum. Als Ökonom sollte man wissen, dass Steuersenkungen im Wachstum ohnehin nichts bringen, das wurde empirisch schon zig mal bewiesen!
  • Ökonometriker 15.04.2019 19:59
    Highlight Highlight Steuersenkungen bringen nur etwas, wenn sie den Staat zu mehr Effizienz bewegen. Wenn sie direkt an die Armen weitergegeben werden, bringen sie im heutigen Niedrigzinsumfeld fürs BIP nichts.
    Was könnte man sonst tun?
    Staatliche Prozesse vereinfachen und bürokratische Hürden abbauen.
    Bildung und Innovation fördern um produktivere Arbeiter zu bekommen.
    Finanzmarktregulationen anpassen um Investoren einfacher mit Unternehmern zusammen zu bringen.

    Und eventuell einfach mal zufrieden sein. Uns geht's nämlich im internationalen Vergleich verdammt gut.
    • FrancoL 15.04.2019 20:54
      Highlight Highlight Ein Herz für den letzten Satz.
      Blitze für den einen oder anderen oberen Satz hätte man einstreuen können.
    • Platon 16.04.2019 08:18
      Highlight Highlight @Ökonometriker
      Nein, einfach nein. Wir müssen endlich von diesem Irrglauben abkommen, dass Steuernsenkungen in irgend einer Weise ein geeignetes wirtschaftspolitisches Mittel sind. Das sind sie schlicht und ergreifend fast nie, ausser eine Wirtschaft steckt in der Krise und ist nicht im Potentialoutput. Oder man will versuchen beim unsäglichen Steuerwettberwerb mitzumachen, aber das ist in etwa so nachhaltig wie Braunkohle. Fakt ist, intelligente Staatsausgaben in gute öffentliche Güter bringen am meisten und sind am sozialsten. Den Staat zu Effizienz zwingen geht anders.
  • koks 15.04.2019 17:55
    Highlight Highlight Green Deal: Umverteilung von unten nach oben.
  • m. benedetti 15.04.2019 17:35
    Highlight Highlight Grüner Staatsinterventionismus geht so: DE fährt einmal die AKWs runter und baut 30‘000 Windräder, die Flatterstrom liefern und das Netz an die Leistungsgrenze bringt, so dass die Industrie schon mal zwischendurch ihre Produktion herunterfahren muss, weil sonst das Netz kollabieren würde. Von BER und Stuttgart 21 mag ich gar nicht reden. Wie sagte Sigmar Gabriel SPD: Das Ausland denkt wir sind Bekloppte.
    • FrancoL 15.04.2019 19:07
      Highlight Highlight Wie ist das zB beim Gotthard-Basistunnel?
      Auch alles eine Fehlleistung oder was?
      Wieso immer die Beispiele aus dem Ausland die weitgehend durch andere Rahmenbedingungen beeinflusst wurden? Ist das Ausland plötzlich der Gradmesser, wo doch sonst für Deinesgleichen immer alles falsch läuft?
    • ojama 15.04.2019 19:23
      Highlight Highlight Nö wir denken ihr seid mit guten Beispiel vorangegangen. ;) (BER und Stuttgard 21 mein ich jetzt nicht) es ist Deutschland und anderen Pionierländern zu verdanken, dass die Preise für Wind und Solar in den letzten Jahren drastisch gefallen sind und heute bereits teils günstiger als konventioneller Strom sind. ;)
    • Pisti 15.04.2019 19:27
      Highlight Highlight Der Gotthard Basistunnel ist wirtschaftlich gesehen definitiv eine Fehlleistung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slypher 15.04.2019 17:23
    Highlight Highlight Wir müssen uns der Muse des ewigen Wachstums entledigen - Wachstum auf Pump ist nicht nachhaltig. Die MMT ist eine ideologische Rechtfertigung dafür, neues Geld zu drucken. Wenn wir so weitermachen, fliegt uns das Wirtschaftssystem früher oder später um die Ohren. Vielleicht könnte man dies dann als sensiblen Neustart wagen, mit besseren Kontrollmechanismen für einen überhitzenden Kapitalismus.
  • blaubar 15.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Den Klimahype gibt es nur aus wirtschaftlichen Gründen. Es ist der letzte Strohhalm, der uns vor dem Kollaps (dem wirtschaftlichen natürlich) retten soll. Ich fürchte, es wird schwierig...
    • Aurum 15.04.2019 21:37
      Highlight Highlight Genau, darum springt die Wirtschaft ja dermassen auf den "Klimahype" (wie du ihn gerne öfters nennst) auf. Ach, sie springt gar nicht auf und redet weiterhin nur von wachsen und noch mehr wachsen? Seltsam..
    • Addix Stamm 16.04.2019 09:45
      Highlight Highlight Sind Endlager und mögliche, staatliche Rückbauten von AKW's auch ein Hype ?
      Die Energiekonzerne springen theoretisch gerne auf den grünen Zug auf, wären da nicht die Altlasten.
  • andrew1 15.04.2019 16:17
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass 1990 nur 6.6 millionen menschen in der schweiz wohnten ist die veränderung sehr positiv. Den ausstoss zu vergleichen wenn massiv mehr leute im land leben ist irgendwie etwas äpfel mit birnen verglichen und schmälert den erfolg.
  • Scaros_2 15.04.2019 15:54
    Highlight Highlight Wir brauchen kein Green New Deal oder sonstige Fancy produkte. Wir brauchen konkrete Lösungen wie man mit den Ressourcen global umgeht die uns dieser Planet bietet. Das mag mitunter bedeuten, dass es eine gewisse Grenze an Wachstum in gewissen Bereichen gibt.

    SOLANGE man dies global nicht einsieht und weiter Expandiert wie es die chinesen etc. tun müssen wir uns gar nicht einreden das wir mit unseren glorreichen Ideen und 1Million Tonnen CO2 einsparrung was erreichen.
    • Alexandria Ocasio-Cortez 15.04.2019 18:12
      Highlight Highlight Beim GND geht es aber genau darum. Konkrete Lösungen statt dauerndes weiter herumwerkeln bis es uns um die Ohren fliegt. Es braucht eine neue Strategie und der GND bietet gewisse Ideen, wie sowas aussehen könnte.
    • FrancoL 15.04.2019 19:13
      Highlight Highlight Also weil die anderen vom 10. Stock springen sollen wir dies auch tun?
      Schon mal daran gedacht dass nicht nur das CO2 ein Problem darstellt, dass wir ganz allgemein eine Lösung oder Lösungen für die Klimaveränderungen brauchen? WIR müssen für UNS reagieren und das ist eine Teillösung und machmal auch das Richtige für das globale Klima.
      Wir schonen mit zB mit der PV-Anlagen nicht nur das Klima, sondern steigen auch aus der Atomkraft aus, können uns unabhängiger gestalten und optimieren unseren Energiebewirtschaftung. Da müssen wir nicht nach China schauen, da genügt der interne Blick.
    • Scaros_2 15.04.2019 19:52
      Highlight Highlight Also ist der GND ein Deal damit man anfängt einen Deal zu finden.

      Also ist der GND auch nicht besser als anders.
  • Ikarus 15.04.2019 15:53
    Highlight Highlight Die frage ist ganz einfach zu beantworten, wir brauchen den green deal weil wir keinen planet b haben. Wir brauchen kein ewiges wachstum, wir brauchen endlich eine reduktion. Der mensch schafft sich ab, die gebildeten machen kaum noch kinder während den dummen 10 noch nicht genug sind. Wir brauchen 20 jahre eine ein kind politik auf der ganzen welt nur so kann es aufwärts gehen mit unserem planeten. Die gier nach immer mehr zerstört alles!
    • dorfne 15.04.2019 17:11
      Highlight Highlight Es passiert leider das Gegenteil: Es gibt Kantone, die für jedes neugeborene Kind eine Prämie von mehreren tausend Franken zahlen. Aus Angst vor dem Aussterben. Kein Witz. Wir haben in der CH seit mehreren Jahren einen happigen Geburtenüberschuss. Es kommen mehr Menschen auf die Welt als sterben, obwohl jede Frau durchschnittlich nur 1,5 Kinder zur Welt bringt. Aber wenn zugewanderte Frauen auch durchschnittlich 1,5 Kinder bekommen, wächst die Bevölkerung halt dennoch.
  • Lowend 15.04.2019 15:21
    Highlight Highlight Wenn man dieser Seite, wo jemand das Wachstum der US Wirtschaft mit der Entwicklung der Steuern vergleicht, gibt es rein gar keine Korrelation, sprich der allseits beliebte Satz, dass Steuersenkungen die Wirtschaft ankurbeln, ist schlicht und einfach falsch und reines Wunschdenken derer, die einfach den Hals nicht voll genug bekommen können.

    http://thoughtstate.blogspot.com/2011/01/tax-rates-and-gdp-growth.html
    • durrrr 15.04.2019 18:01
      Highlight Highlight Naja. Steuererhöhungen kurbeln die Wirtschaft halt auch nicht an. Im Gegenteil^^.

      In dem Sinne sind mir Entlastungen derjenigen, die Leistung erbringen und Arbeitsplätze schaffen lieber als Umverteilung, die sowieso nie nachhaltig sein kann.

      Habe Leute noch nie verstanden, die eine Bereicherung durch den Staat gutheissen und propagieren.
    • flv 15.04.2019 22:52
      Highlight Highlight @durr: Seit Jahren werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Und du sprichst von Bereicherung durch den Staat? Schon mal daran gedacht, dass der Staat für die sorgt, bei denen ein 100%-Job nicht mehr zum Leben reicht? Aber die Managerlöhne müssen ja konkurrenzfähig sein...
  • G. Schmidt 15.04.2019 15:17
    Highlight Highlight MMT (Modern Monetary Theory) propagiert die Nutzung von Zentralbanken-Mittel für staatliche Zwecke...

    In anderen Worten die Zentralbank druckt Geld für den Staat. Stichwort: Inflation

    Die Auswirkungen dieser kurzfristigen Lösung ist bekannt in Ländern wie Venezuela und Simbawe. Es gibt einen guten Grund, wieso die Zentralbank politisch unabhängig ist (in CH, nicht USA).

    Allerdings wird dies im Artikel schlicht vergessen...
    • Philipp Löpfe 15.04.2019 19:11
      Highlight Highlight nein, aber es geht nicht um die MMT, die übrigens nicht so schlicht ist wie deine Zusammenfassung. Aber Gratistipp: Mit Venezuela und Simbabwe kommst du nicht weiter.
    • G. Schmidt 17.04.2019 13:49
      Highlight Highlight @Philipp Löpfe
      1/2
      Sie erwähnen oben, dass "der Staat den ökologischen Umbau ähnlich wie etwa die beiden Weltkriege mit Schulden finanzieren soll".

      Allerdings sind Zentralbanken in den meisten westlichen Staaten unabhängig. Mit MMT werden aber Zentralbanken zum Sparschwein. Zusätzlich würde MMT im Arbeitsmarkt tätig durch Anstellung von Angestellten zur Durchführung ihrer Ziele, dass mehr oder weniger als Verstaatlichung bezeichnet werden kann. (Quelle: https://www.bloomberg.com/news/features/2019-03-21/modern-monetary-theory-beginner-s-guide)
    • G. Schmidt 17.04.2019 13:54
      Highlight Highlight 2/2


      Eine Währung signalisiert Vertrauen in dessen Marktwirtschaft.

      Der Vergleich mit Venezuela und Simbabwe zeigt nur auf wie ein massiver Vertrauenverlust die Währung opportun macht.

      Im Falle der USA würde dies natürlich nicht so krass geschehen, aber könnte längerfristig dazu führen, dass der US-Dollar nicht mehr als Leitwährung genutzt wird.
  • grünergutmensch 15.04.2019 15:15
    Highlight Highlight es braucht schlicht kein wachstum, sei es ökonomisch wie auch demografisch.
    • Froggr 15.04.2019 15:41
      Highlight Highlight Doch braucht es. Nur schon um die explodierenden Sozialausgaben zu bezahlen.
    • grünergutmensch 15.04.2019 16:05
      Highlight Highlight wirtschaftswachstum geschieht immer auf kosten der schwächsten. wo explodieren denn die sozialausgaben?
    • TodosSomosSecondos 15.04.2019 16:27
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn. Die Profiteure der Lohnsklaverei müssten bloss ein bisschen der erbeuteten Gewinne in die Sozialwerke einzahlen und deren Finanzierung wäre kein Problem.

      Aber Hauptsache man konnte das Herrlibergisches Lügen-Mantra der explodierenden Sozialausfaben mal wieder irgendwo zum Besten geben.

      Weil sozial sein ja so Scheisse ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 15.04.2019 15:15
    Highlight Highlight Warum sollte man Arbeitslosigkeit verhindern?

    Lasst die Leute arbeiten, wenn sie wollen und behandelt diejenigen, die sich nicht einspannen lassen einfach anständig - vor allem finanziell.

    Millionen von Rentnern belegen, dass Arbeitslosigkeit nicht schlimmes ist.

    In die heutige (Klima-) Situation hat uns der Wachstumsfetischismus gebracht. Es wäre Zeit ihn zu beerdigen.

    Eine vernünftige Verteilung des vorhandenen Geldes wäre vernünftiger. Jetzt wird es einfach von Superreichen gehortet..
    • Genital Motors 16.04.2019 09:27
      Highlight Highlight Im ernst ? Die jenige die nicht arbeiten wollen soll man dafür auch noch mit Geld belohnen?!! isch das dinä ärnscht?
    • einmalquer 16.04.2019 23:19
      Highlight Highlight Ja - deshalb hab ich beim Grundeinkommen auch ja gestimmt.
  • Fischra 15.04.2019 15:05
    Highlight Highlight Ich glsube nicht an ein durchwegs positives Wachstum. Zwar hat die Welt immer mehr Menschen, jedoch werden durch Hypes Wirtschaftliche Schübe ausgelöst die dem Bedarf überschiessen und irgendwo wieder kompensiert werden müssen. Dies ist dann meist aufgrund von Fehlleistungen in Form einer Abkühlung bis zur Rezession Der Fall. Hoffen wir auf ein Soft Landing.
  • Keewee 15.04.2019 15:00
    Highlight Highlight Um wirklich im Umweltschutz Gas zugeben sollte unser Staat die 8 Milliarden dazu gebrauchen anstatt bescheuerte Flugzeuge zu kaufen.
    Mit 8 Milliarden könnte man schon einiges reissen. Nachhaltig!
  • Muselbert Qrate 15.04.2019 15:00
    Highlight Highlight Ich denke Steuersenkungen wäre der beste Weg.
    • Käpt'n Hinkebein 15.04.2019 15:42
      Highlight Highlight Museltroll! *wink*

      Ein Blitzchen wie immer, wenn ich Deine Stammtischparolen lese.
  • Posersalami 15.04.2019 14:55
    Highlight Highlight Wieso sollte irgendwer Schulden machen für den Umbau der Wirtschaft? Geld ist mehr als genug vorhanden, der Staat muss nur (via Steuern) darauf zugreifen, wenn die Privaten lieber auf ihrem Geld hocken anstatt es sinnvoll zu investieren!

    Die Reichen können zB. jedes Jahr ein paar Millionen CO2 Zertifikate kaufen und ins Altpapier werfen. Wäre vermutlich der simpelste Weg die Wirtschaft in die richtige Richtung zu schubsen, ganz ohne Staat! Aber vermutlich wird das nie passieren, also muss halt der Staat den Kindergarten organisieren..
    • E7#9 15.04.2019 15:52
      Highlight Highlight Wir (Mittelstand Schweiz) gehören alle zu den reichsten 5% der Welt. Wir können uns Ferien und ein anständiges Leben leisten, und dennoch bleibt etwas Reserve. Wie viele CO2-Zertifikate hast du davon schon gekauft und ins Altpapier geworfen? Aha, du meinst nur die anderen, also die, die noch etwas reicher sind als du und ich? Die können das gleiche sagen wie du? Man findet immer noch reichere. Kindergarten ist doch eher, sich selber aus der Verantwortung zu nehmen, nur weil es andere gibt, die noch mehr haben, als man selber besitzt. Die Mentalität ist die gleiche, wie die der Superreichen.
    • neutrino 16.04.2019 00:20
      Highlight Highlight @Posersalami: keine Ahnung wieviel du verdienst - aber falls es bspw. 60'000/Jahr sind, bist du global gesehen reich.
    • Posersalami 16.04.2019 01:26
      Highlight Highlight Klar bin ich global gesehen reich. Das tut aber nichts zur Sache, weil das Leben in Lesotho oder Mumbai weniger kostet als in Zürich.

      Mir den Reichen meine ich die reichsten 5-10%, die wissen eh nicht wohin mit dem Geld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Addix Stamm 15.04.2019 14:53
    Highlight Highlight Investitionen in Maschinen :: vs :: Investitionen in nachwachsende Rohstoffe oder Menschen ::
    Es braucht steuerrechtliche Differenzierung: Rohölhändler, Spekulanten und Biogärtner.
  • tzhkuda7 15.04.2019 14:41
    Highlight Highlight Ewiges Wachstum? Wovon?

    Soviele Ressourcen gibt der Planet nicht her. Man kann nicht ewig Erz aus dem Erdinnern herausholen.

    Wacht doch endlich auf

    Alle wissen wir rasen mit dem Zug auf den Abgrund zu. Doch statt mal die Geleise neu zu legen, wählen wir alle 4 Jahre den Lokführer neu aus und wenn wir nen Lauf haben sagen wir zu ihm(ihr;

    Hau die Kohle rein und gib Gas!
    • Froggr 15.04.2019 14:51
      Highlight Highlight Vielleicht ein bisschen übertrieben? Wir werden nicht zu Grunde gehen. Aber früher oder später werden wir uns anpassen müssen. Take it easy.
    • Xonco 15.04.2019 15:46
      Highlight Highlight Volker Pispers.

      Weiser Mann.
    • D(r)ummer 15.04.2019 16:25
      Highlight Highlight Ewiges Wachstum.
      Bin voll dafür, dieses Märchen zu beenden... wie aber jedes Märchen so ist, kommt die Realität noch dazu... Asteoridenabbau?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 15.04.2019 14:41
    Highlight Highlight Untersuchungen haben ergeben, in Deutschland wurde das Geld von Steuersenkungen nur zu 10% investiert. Also bringen weitere Senkungen nicht viel.
    Aber der Staat könnte zumindest ihre Infrastruktur mit 0 Zinsen auf Vordermann bringen. Warum hier in der Schweiz das nicht schon lange in Angriff genommen wurde, versteht wahrscheinlich niemand. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt. Firmen werden aus Marketing Gründen in den nächsten Jahren nachziehen.
    • dorfne 15.04.2019 15:34
      Highlight Highlight Genau. Das meiste durch Steuersenkungen gesparte Geld wird nicht investiert sondern für Aktienrückkäufe ausgegeben, sprich das Geld fliesst in die Taschen nimmersatter Aktionäre.
    • Kimelik 15.04.2019 17:26
      Highlight Highlight Elektroladestationen wie Tesla sie hat, offen für alle mit logischem bezahlkonzept sollte der Staat fördern oder halt selber bauen.
      Bei Strassen und Schienen wird sehr viel investiert, ich bezweifle, dass hier viel mehr sinnvolles möglich wäre. Eine massive Förderung von Solaranlagen auf Bundesgebäuden oder auch bei privaten wäre wichtig.
      ZB. Privathaushalte die eine Solaranlage bauen bekommen 50% Förderung. Wärmepumpe anstatt Öl wird zu 50% gezahlt. Warmwasseraufbereitung mittels Kollektoren auch 50%.
      Das gäbe stimuili für die Wirtschaft, wileiter für solche Öko Projekte zinnslose Darlehen
  • Raphael Stein 15.04.2019 14:33
    Highlight Highlight Setzt auf tiefere Steuern: UBS-Chefökonom Daniel Kalt.

    Ok, und auf diese Leute soll man hören?
    Das ist ein Kleinkrämer

    Entlassen und endlich mal Leute arbeiten lassen die das Ganze im Bild haben.
  • FrancoL 15.04.2019 14:23
    Highlight Highlight Chefökonom Kalt setzt auf Steuersenkungen:

    2 Fragen:

    a) Die erste Frage wäre, Steuersenkungen für wen genau?

    b) Wo soll das Geld eingespart werden, da es bei den meisten Steuersenkungen nicht zu den erhofften Mehreinnahmen kam und auch nicht zu den erhofften privaten Mehrinvestitionen.

    • Alexandria Ocasio-Cortez 15.04.2019 18:48
      Highlight Highlight Gute Fragen. Konnten ja netterweise alle nicht beantwortet werden in den letzten Jahrzehnten. Im Gegenteil, ich würde es als erwiesen ansehen, dass Steuersenkungen kaum etwas bis überhaupt rein gar nichts bringen, wie du bei b) ja auch sagst.
  • Toerpe Zwerg 15.04.2019 14:23
    Highlight Highlight Keynes in Reinkultur - einfach mit einem knackigen Claim.
    • Bangarang 15.04.2019 14:31
      Highlight Highlight Hab ich auch gedacht. Helikoptergeld in Jutesäcken ...
    • Philipp Löpfe 15.04.2019 14:44
      Highlight Highlight #Bangarang: Helikoptergeld war, glaub ich, Milton Friedmans Idee. Zumindest war das so, als ich es zum letzt Mal checkte.
    • Juliet Bravo 15.04.2019 14:48
      Highlight Highlight Gerade die USA oder Deutschland könnten einen Schuss Keynes gut vertragen und in ihre marode Infrastruktur investieren.
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