Wirtschaft
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Kampf um Banken-Fusion: UBS-Chef Weber drohte offenbar mit Wegzug nach Frankfurt



epa07306953 UBS bank chairman Axel Weber speaks during a media event on the UBS White Paper on the sidelines of the 49th Annual Meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 21 January 2019. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Globalization 4.0' from 22 to 25 January 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

Axel Weber Bild: EPA/KEYSTONE

Im Kampf um die Realisierung der Giga-Fusion der beiden Schweizer Banken-Riesen UBS und Credit Suisse – Projektname «Signal» – hat UBS-Präsident Axel Weber harte Worte gewählt. Wie «Inside Paradeplatz» berichtet, drohte der Deutsche mit einem Wegzug der Bank nach Frankfurt. Dies, wenn der Deal nicht zustande kommen würde.

Gerichtet sei die Drohung an Finanzminister Ueli Maurer und Mark Branson, den Chef der Finanzaufsicht Finma, gewesen. Weber will laut dem Finanzportal die Fusion mit aller Macht realisieren.

Allerdings, so «Inside Paradeplatz» weiter, gebe es in beiden Verwaltungsräten beträchtlichen Widerstand. Vor allem CS-Vize Severin Schwan sei gegen den Zusammenschluss. Und auch in den Geschäftsleitungen seien einige Manager gegen die neue Riesen-Bank «Signal», dies erhöhe auch den Druck auf den eigentlich positiv gestimmten CS-Chef Urs Rohner.

Dieser Widerstand sei eine echte Bedrohung für Webers Deal. Dabei geht es jetzt in die entscheidende Phase. «Signal» wird noch in dieser Woche im UBS-Verwaltungsrat thematisiert, wie «Inside Paradeplatz» weiss.

Bombe platze gestern

Die News von der angeblich geplanten Fusion hatte am Montag eingeschlagen wie eine Bombe. An der Börse wurden die Gerüchte ernst genommen. Die Aktien beider Banken legten um rund 2 Prozent zu - sind mittlerweile aber wieder getaucht.

Ein Sprecher Webers erklärte am Sonntag lediglich, Gerüchte würden «grundsätzlich nicht kommentiert». Auf Anfrage von CH Media am Montag erklärten Credit Suisse und UBS, sie würden die Gerüchte ebenfalls nicht kommentieren.

«Eine Fusion scheint mir sinnvoll»

Die Reaktionen auf «Signal» waren gemischt. Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran etwa zeigte sich nicht besorgt über den Verlust an Arbeitsplätzen, wie man das von einer Sozialdemokratin erwarten würde. Sie sagt vielmehr: «Eine Fusion scheint mir sinnvoll.»

Im Banking sei Grösse alles, so Badran. UBS und CS seien abgehängt worden von den amerikanischen Grossbanken. Wolle man diesen etwas entgegensetzen, sei ein Zusammengehen unerlässlich. Zweimal Backoffice, zwei Informatiksysteme, das sei schlicht zu teuer. Und weiter: «Natürlich gingen bei einer Fusion viele Arbeitsplätze verloren. Die werden aber auch wegfallen, wenn UBS und CS immer weiter an Terrain verlieren im globalen Bankengeschäft.»

Bedenken werden hingegen auf der bürgerlichen Seite vorgetragen. SVP-Nationalrat Thomas Matter (ZH) findet, dass die Wettbewerbskommission eine Fusion von Credit Suisse und UBS nicht genehmigen sollte. Für die Vielfalt des Schweizer Bankenplatzes wäre ein Zusammengehen problematisch.

Fraglich sei ausserdem, ob der Schritt ökonomisch Sinn ergebe. Die Fusion von SBG und Bankverein zur UBS habe dem Bankenplatz nichts gebracht: «Die beiden Banken waren an der Börse zusammen mit 65 Milliarden Franken kapitalisiert, die UBS ist heute noch 48 Milliarden wert.»

(aeg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 16.09.2020 07:03
    Highlight Highlight Natürlich macht eine Fusion Sinn.
    Kunden nahezu verdoppeln (UBS+CS! Die wenigsten Kunden sind bei beiden diversifiziert) bei halbiertem Management, um einen Drittel weniger Mitarbeitende (tendez noch weniger wegen Digitalisierung). Kostensenkung durch zusammenlegung von Backoffice, IT, Funktionsbereiche und Servicestellen. Halbe Investition in Digitalbank, da nur noch eine. Aktionäre profitieren und wollen die Bank international stärken durch Mittelzuflüsse und Akquisitionen.

    Man mag es bedauren, betriebswirtschaftlich macht es Sinn.
    • Thomas G. 16.09.2020 07:50
      Highlight Highlight Ja etwa so sieht die Welt aus Sicht des Herrn von und zu Weber wohl aus. Er sollte mal in die Niederungen der Realität kommen. Da erkennt man sofort: klappt niemals.

      Andere Kulturen bei Kunden und Mitarbeitern. Komplett inkompatible Informatik (kriegt man auf Jahrzehnte nicht weg). Komplett anderer Führungsansatz (UBS: zentral, CS: dezentral).

      1+1 ergeben da niemals 2. Eher weniger als 1
    • Peter R. 16.09.2020 11:48
      Highlight Highlight Ja Zeit Genosse@
      Die Aktionäre als Einzige profitieren - wenn überhaupt. Was ist mit den Mitarbeitern, den Kunden, dem Finanzplatz.
      Was bringen Fusionen: Quantität - man sollte sich aber auf Qualität fokusieren.
      Die meisten Fusionen in der Schweiz haben letztendlich nicht wirklich entscheidend Positives gebracht für alle Beteiligten. Ich kenne nur zwei Fusionen, wo es sich gelohnt hat: Ciba-Geigy/Sandoz und die Gemeindefusion Jona/Rapperswil - sicher nicht bei Bankverein/Bankgesellschaft.
    • Zeit_Genosse 16.09.2020 14:09
      Highlight Highlight Es sind die Grossaktionäre die den VR bestimmen und die Strategie mitprägen. Da ist selbst der Herr Weber ein kleiner Vorzeigefisch, der den Köder schlucken darf oder in einen kleineren Teich übersiedelt wird.

      Die Aktionäre werden bestimmt von einer Fusion aus genannten Gründen profitieren, sie sind ja die „Eigner“ mit „Risikokapital“. Und auch kurzfristiger beim Kapitaleinsatz. Das Kapital ist global mobil und bewegt sich schnell nach möglichen Gewinnen oder sicheren Häfen. Das ist ein Problem für nachaltige Unternehmensentwicklung, was viele als Ideal sehen und von Unternehmen erwarten.
  • Rethinking 16.09.2020 06:05
    Highlight Highlight Will sich da einfach ein Präsident selbst verwirklichen?

    Man fragt sich des öfteren ob Manager überhaupt je im Sinne eines Unternehmens oder nur im Eigennutzen handeln...
  • Nino Reic 15.09.2020 23:39
    Highlight Highlight Lieber UBS und CS fusionieren als das sie von den Amis oder Chinesen übernommen werden.
  • Phüdlibürger 15.09.2020 22:35
    Highlight Highlight Viele Banker blieben den Synergien und des Profits wegen auf der Strecke. Ich bezweifle, ob das eine gute Idee ist. Wie hiesse der VR-Präsident des neuen Giganten? Axel Weber?
  • Orfeo 15.09.2020 22:21
    Highlight Highlight Lasst sie gehen! Wohin auch immer! Soviel Schweiz ist eh nicht mehr in diesen Banken... könnte dem Ansehen der Schweiz im Ausland nur gut tun!
  • Grötzu 15.09.2020 22:12
    Highlight Highlight Reisende soll man nicht aufhalten. Der Name UBS würde ja somit entfallen. Die Darlehen müssten Vollumfänglich an die Schweiz zurück bezahlt werden. UBS könnte ja dann wohl mit der DB fusionieren. Zukünftig müsste dieser Saftladen auch nicht mehr von der Schweiz vor dem Untergang geschützt werden. Warum gibt es Schweizer, die Deutsche nicht so gut mögen?
    • Talken 16.09.2020 10:06
      Highlight Highlight Hinter hinter dem Mond zu leben, ist ja an sich keine Schande, aber sein Unwissen hier zu publizieren schon.
  • Posersalami 15.09.2020 21:52
    Highlight Highlight Reisende soll man nicht aufhalten. Deutschland wird den Laden sicher gerne retten bei der nächsten Krise..

  • Ohniznachtisbett 15.09.2020 21:49
    Highlight Highlight 2020 ist wenn...

    ... J. Badran eine Grossbankenfusion mit Hinweis auf Synergien unterstützt und selbiges T. Matter mit Hinweis auf die "Bankenvielfalt" bekämpft.

    Was kommt noch? Hausi Leutenegger wird Mönch?
    • supremewash 15.09.2020 22:16
      Highlight Highlight 2020 ist alles möglich😂
  • namib 15.09.2020 21:35
    Highlight Highlight Da wollen sich zwei Herren mit (zumindest in Rohner‘s Fall) äusserst durchzogenem Leistungsausweis ein Denkmal schaffen und dann gesichtswahrend verschwinden. Eine Fusion der beiden Banken würde operativ über Monate oder Jahre lähmen, weil praktisch jeder Mitarbeiter seine Energie nur noch dafür aufwendet, sein Pendant zu bekämpfen.

    Die Drohung mit dem Wegzug ist zudem an Arroganz kaum zu übertreffen, gut 10 Jahre nach einem 60bn Rettungspaket🤢

    Und ob Badran Bankenexpertin ist? Sie soll sich dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen Erfolg zulassen. Strategisch entscheiden sollen Andere.
  • Special K 15.09.2020 21:34
    Highlight Highlight Reisende soll man nicht aufhalten. Viel Spass in Frankfurt, Axel. Tschaui 👋
  • Don Alejandro 15.09.2020 21:04
    Highlight Highlight Das wäre ein schlechtes "Signal" für hunderte von Angestellten in der Schweiz, aber auch für Konsumenten durch eine weitere Monopolstellung.
  • Bivio 15.09.2020 21:02
    Highlight Highlight Dann darf Axel Weber gern nach Frankfurt ziehen. Die UBS und die CS können hier bleiben. Das kommt davon wenn man immer nur ausswärtige Leute holt, welche auf dem Papier sich gerne schweizerisch geben aber wenns darauf an kommt null Loyalität zum Land haben.
    • Hierundjetzt 15.09.2020 21:30
      Highlight Highlight Nanana. Jetzt mal halblang.

      Ospel war Basler und hat die Bank in den Konkurs getrieben.
    • Bivio 15.09.2020 22:54
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Frage: gibt's die UBS noch? Wenn ja, ist sie nicht konkurs.
    • Hierundjetzt 15.09.2020 23:09
      Highlight Highlight Dank der Eidgenossenschaft und dem angewendeten Notrecht (Umgehung des Parlaments!) hat das EFD innert 24h 68 Mrd gezahlt.

      10% unseres BIP

      In 24h

      Komm mal runter UBS‘ler
    Weitere Antworten anzeigen
  • christianlaurin 15.09.2020 20:51
    Highlight Highlight Da solle UBS doch gehen! Wo LTCM ein Fiasko war, wer war da? UBS. Dotcom bubble Fiasko? UBS. Mortgage Crisis? UBS. BITTE BITTE geh nach Deutschland. Wenigstens dann geht es die Schweiz besser, statt immer die UBS Geld zu geben um sie zu Retten.
    • Talken 16.09.2020 10:10
      Highlight Highlight Hast du die Vergangenheit noch nicht überwunden? Da musst du dringend was machen.
  • TheKen 15.09.2020 20:47
    Highlight Highlight Eine Frechheit, Weber hat vergessen, dass es viele Steuergelder bedurfte, um die UBS zu retten. Die UBS hat eine Bringschuld. Vor solchen Mgr wie Weber graut es mich am meisten.
  • BLsz 15.09.2020 20:00
    Highlight Highlight Dies Berichterstattung über dieses Gerücht wird immer absurder. Wieso sollte zwei VR Präsidenten (Weber und Rohner) kurz vor dem Rücktritt einen derartigen Deal abschliessen? Nicht einmal die Börse glaubt diesem Gerücht, denn der Kurssprung ist fast wieder rückgängig gemacht worden.

    Badran hat übrigens keine Ahnung. Grösse ist der letzte Grund wieso die US Banken davon ziehen. Angefangen bei negativ Zinsen vs. positive Zinsen in den USA und dem Wegfall des Wettbewerbsvorteils Bankgeheimnis
    • Thomas G. 16.09.2020 07:55
      Highlight Highlight Wieso? Gibt nochmal kräftig Kohle. Mehrere Dutzend Millionen. Und man ist auf Ewigkeit in den Geschichtsbüchern. Ohne jemals wirklich etwas zu tun.

      Soweit der Gedankengang der beiden.

      Und bei Ursli zu Hause ist noch Nadja. Die hat sicher schon Pläne mit dem ganzen Geld. Also noch ein Grund.
    • bokl 16.09.2020 08:25
      Highlight Highlight "Wieso sollte zwei VR Präsidenten (Weber und Rohner) kurz vor dem Rücktritt einen derartigen Deal abschliessen?"

      - Weil es so keine Rolle spielt, wer den Posten einige Monate früher verliert
      - Wird die Fusion ein Erfolg, gehen sie als erfolgreiche VR-Präsidenten in die (Bank-)Geschichte ein.
      - Wird die Fusion ein Flop, müssen sie sich nicht um die Folgen kümmern.
    • BLsz 16.09.2020 09:37
      Highlight Highlight @Beide

      Es geht nicht darum was die beiden VR Präsidenten wollen oder gerne hätten. Es geht darum was sie durchsetzen können.

      Ein scheidender VR ist genau wie in der Politik "a lame duck". Der restliche VR und die C-Suite würden das nich unterstützen und sich exponieren, denn sie wissen wenn der/die Neue dieses Vorhaben nicht goutiert, sind die Unterstützer raus.
  • bebby 15.09.2020 19:49
    Highlight Highlight Die Frage ist eigentlich eher, ob zwei Banken in schlechter Verfassung nicht zuerst ihre Probleme lösen sollten, anstatt sich in ein neues Abenteuer zu stürzen, das wieder Managementkapazitäten bindet.
    In Japan sieht man ja, wie Ertragsstark so Megabanken sind.
  • mrmikech 15.09.2020 19:43
    Highlight Highlight Warte bis BGI JA, wieviele firmen auf eine weziehen.
    • mrmikech 15.09.2020 22:01
      Highlight Highlight Tiefe Steuer gibt es nicht nur in die Schweiz, und tiefere Löhne gibt’s überall. Die hochqualifizierte Ausländer ziehen auch gerne wieder in ein anderes Land, so sind sie auch in die Schweiz gekommen. Pride comes before the fall...
  • maylander 15.09.2020 19:21
    Highlight Highlight Die Leute, die die Info an Inside Paradeplatz zugespielt haben, wussten doch genau was da für Reaktionen kommen.

    Das Signal steht jetzt auf Rot und der Weber bekommt einen Tritt in seinen Allerwertesten.
  • dan2016 15.09.2020 19:16
    Highlight Highlight seit 20 Jahren bekommen die Grossbanker und Grossmäuler nichts auf die Reihe. Und müssen halt - wenn man sonst nichts kan - alle paar Jahre eine Fusionsstory erzählen. Hätte man sich - statt sich an einem kriminellen Geschäftsmodell zu verbeissen - auf die Zukunft vorbereitet, würde die Welt vermutlich anders aussehen. Spannend ist, dass die CS die Nummer 3 nach der UBS und dem Bankverein war. Offenbar hat es sehr viel geholfen.... Genauso wie bei Novartis, CibaGeigy und Sandoz waren die Nummer 1 und 3... die kleine Roche hat heute vielmehr Wert als die Novartis.....
  • Ursus51 15.09.2020 19:06
    Highlight Highlight Vielleicht reicht es ja wenn Axel Weber nach Frankfurt geht.
  • Terraner 15.09.2020 18:56
    Highlight Highlight Da hat einer noch nicht begriffen, dass immer grösser nicht mehr das beste ist. In der Bankenwelt wird sich in naher Zukunft noch sehr viel verändern. Das fängt bei Kryptowährungen an, geht über online Hypotheken bis zum virtuellen Konto auf dem Smartphone.

    Banken im herkömmlichen Sinn wird es immer weniger benötigen.
    • Unkel Wullewu 16.09.2020 07:11
      Highlight Highlight So ist es, das Banking wird bleiben, die Banken aber werden verschwinden.
      Die Elite träumte davon, den Pöbel durch Roboter (Pflegeroboter z.B.) zu ersetzen. Und muss nun erkennen, dass man, um die Tastendrücker in den Büros zu ersetzen, nicht einmal einen Roboter konstruieren muss; sondern nur einen Algorithmus braucht.
  • Alnothur 15.09.2020 18:53
    Highlight Highlight Die EU will Riesenbanken, Badran ist für die Fusion, meine Güte, bin ich im falschen Film oder was?
  • De-Saint-Ex 15.09.2020 18:51
    Highlight Highlight Ja grossartig, drohen und erpressen... gehört diesem Voll******* die UBS?... dieser Weber soll sich in Frankfurt nach einem neuen Job umsehen und den Rohner bitte gleich mitnehmen... hoffen wir dass dies zudem dann „Signal“Wirkung hätte... Unverschämtheit sowas!
  • winglet55 15.09.2020 18:44
    Highlight Highlight Dann geh doch!!!! Vielleicht rettet euch die BRD auch vor dem Bankrott!!!
  • Brunhilde 15.09.2020 18:43
    Highlight Highlight Für einmal kann man gleicher Meinung wie NR Badran sein.
  • Seelenstein 15.09.2020 18:41
    Highlight Highlight Eine Drohung? Erbärmlicher Chef einer schweizer Bank.
  • Bits_and_More 15.09.2020 18:37
    Highlight Highlight " «Die beiden Banken waren an der Börse zusammen mit 65 Milliarden Franken kapitalisiert, die UBS ist heute noch 48 Milliarden wert.»"

    Es macht auch keinen Sinn, den Börsenwert von 1998 mit 2020 zu Vergleichen. Ich bezweifle, dass SBG und Bankverein heute noch so viel Wert wären.
    • Unkel Wullewu 16.09.2020 07:24
      Highlight Highlight Aber Du denkst, dass die Aktionäre von SBG und Bankverein der Fusion auch zugestimmt hätten, wenn anstatt der vorhergesagten Aktien-Wertsteigerung der tatsächliche Kursverlauf von den Mänätschern prognostiziert worden wäre?
      Auch müsste, wenn man die ausbezahlten Bonis analysiert, der Wert der UBS heute beim zehnfachen des Wertes bei der Fusion liegen, also bei 650megaFr.; und nicht bei minus 27%.
  • Platon 15.09.2020 18:33
    Highlight Highlight Ja Matter hat natürlich gar kein Eigeninteresse hinter seiner Aussage🤦🏻‍♂️ Wieso befragt man gleich den befangensten Politiker zu der Sache?
  • na.dann 15.09.2020 18:26
    Highlight Highlight Drohen... Ja dann soll er doch Drohen und sein Rolli Packen... Wie soll dann die Bank heissen. CUB ;)
  • Zeit_Genosse 15.09.2020 18:22
    Highlight Highlight Nach der Empörung kommt die Einsicht, dass zwei Schweizer Banken als Fusion stärker sind, als dass sie Übernahmekandidaten werden.

    Die Politik ist kalt erwischt. Wenn sich die Schweiz hier sperrt, Arbeitsplätze und Reputation im Finanzmarkt mit einem Zusammengehen der Grossen zu verhindern, tut die nichts gutes für die Volkswirtschaft.

    Dass sich die Manager sperren, wenn der VR mit dem Aktionariat grosses vor hat, versteht sich. Jeder 2. Grossverdiener muss gehen. Die halten sich an den Sesseln fest und beweisen torpedieren das aus Eigennutz ohne Weitsicht.
    • n3rd 15.09.2020 18:41
      Highlight Highlight Zusammengehen der Grossen muss nicht nur gutes mit sich bringen. Es gibt einen guten Grund, weshalb eine FINMA, WEKO und andere Aufsichtsorgane da sind. Das hat auch nur sekundär etwas mit der Politik zu tun. Diese arbeiten nach bereits gegebener rechtlicher Grundlage.
    • De-Saint-Ex 15.09.2020 18:56
      Highlight Highlight Gott im Himmel... vom Schadenfall „UBS“ nichts mitgekriegt? Noch zu jung dafür? Keine 10 Jahre nach der grossartigen Fusion ZUR UBS musste dieses „geniale“ Konstrukt bereits gerettet werden... für so eine Mega-Fusion CS-UBS wäre die Schweiz schlicht zu klein...
      Aber vielleicht besitzt Du ja auch Aktien dieser Banken, was dann Deinen Kommentar ja wohl relativieren würde...
    • Cpt. Jeppesen 15.09.2020 19:28
      Highlight Highlight Zeit_Genosse: Mit deiner Logik müssten eigentlich Migros und Coop auch zusammen gehen. Beide verkaufen Eier, Milch, Brot und Wurst. Und in jeder Stadt hat es diese Läden in x-facher Ausführung, zum Teil fast in direkter Nachbarschaft.
      Auch ist es dann Blödsinn so viele verschiedene Telefonfirmen zu haben, eine würde doch reichen. Dazu nur noch ein Autohersteller, ein Hersteller von Küchengeräten und ein Anbieter von Möbel.
      Würde doch alles viel einfacher machen, oder?
      Und die wären auch viel besser aufgestellt, oder?
      Ich hoffe du verstehst was ich meine...

    Weitere Antworten anzeigen
  • n3rd 15.09.2020 18:19
    Highlight Highlight Der ist wie ein kleines Kind, dass abends noch länger fernsehen will und mit den Eltern streitet.
  • Denk nach 15.09.2020 18:16
    Highlight Highlight "Wie «Inside Paradeplatz» berichtet, drohte der Deutsche mit einem Wegzug der Bank nach Frankfurt. Dies, wenn der Deal nicht zustande kommen würde."

    Er soll doch schon mal nach Frankfurt zügeln... Nur um die Drohung ein bisschen zu unterstreichen.

    Sollte jemals wieder eine Krise kommen müssen wir dringend verhindern, dass wir diese Assis wieder retten. Die Dankbarkeit hält sich offenbar stark in Grenzen.
    • Garp 15.09.2020 19:05
      Highlight Highlight Die UBS hat alles zurückbezahlt und viele Arbeitsplätze blieben erhalten. Dein Kommentar ist mir zu populistisch.
    • Garp 15.09.2020 19:07
      Highlight Highlight Getragen hat das dann vor allem der Kanton und die Stadt Zürich mit den Steuerausfällen, bis die Schulden zurückbezahlt waren.
    • Denk nach 15.09.2020 21:47
      Highlight Highlight @Garp: Das Risiko hat der Steuerzahler getragen, wäre das Ding untergegangen. Dann hätten wir (meinetwegen die Zürcher) die Quittung gekriegt für teilweise hochspekulative Geschäfte und fehlendes Risk-Management. Jetzt wo man wieder Speck am Knochen hat und Steuern zahlt ist das aber schnell vergessen. Was ist daran populistisch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SR 210 15.09.2020 18:13
    Highlight Highlight Ich bezweifle stark das Weber einen Umzug nach Frankfurt durchbringen würde. Dazu ist die UBS in der CH zu sehr verwurzelt und auch gewissermassen abhängig von den hiesigen Kunden. Weiter ist auch ohne Bankgeheimnis die Schweiz als Hauptsitz noch ein wichtiges Merkmal für ausländische Kunden (vgl. hierzu die Deutsche Bank und Commerzbank). Es scheint eher als Weber damit eine persönliche Agenda pusht und Frankfurt im Kampf ums neue London stärken will, koste es was es wolle.
  • OhWunder 15.09.2020 18:11
    Highlight Highlight Weber kommt von der DB. Jetzt will er fusionieren und dann die "Signal" in die Deutsche Bank integrieren? Die braucht Kapital, auf Grund der damaligen Finanzkrise. Die zittern immer noch.
    Und nicht vergessen Peer Steinbrück hatte einmal gesagt
    "wir werden die Kavallerie gegen die Indianer senden". Gut es war damals wegen dem Steuerstreit, aber...?
    Auf jeden Fall, falls diese Fusion zustande kommt werde ich mein Geld von beiden Banken abziehen! Zum Glück gibt es andere.
  • Duckie 15.09.2020 18:08
    Highlight Highlight Ein ganz schlechter Pokerspieler.
  • Scheriii 15.09.2020 17:49
    Highlight Highlight Hat die UBS eigentlich das erhaltene to big to fail Geld jemals zurückbezahlt?
    • Peter Vogel 15.09.2020 18:37
      Highlight Highlight Ja haben sie. Der Staat hat damit ja auch Gewinn gemacht.
    • Bits_and_More 15.09.2020 18:41
      Highlight Highlight Klar, sogar verzinst. Der Bund und SNB haben 6.5 Mia Gewinn damit gemacht. Bei einem Kapitel von 60 Mia gar nicht mal so schlecht.

      https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ubs-rettung-zahlt-sich-aus-1.18127589?reduced=true
    • Mike S. 15.09.2020 18:46
      Highlight Highlight Wieso nicht sich zuerst informieren bevor man polemisch wird? Die SNB hat sogar einen Gewinn aus der „Rettung“ generieren können aus dem Verkauf der Ramschpapiere und Zinsen auf dem Rettungsfonds...
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1of8mio 15.09.2020 17:48
    Highlight Highlight Klar, Axel. Tu das und wart dann aufs geballte Echo derer, mit deren Geld Dein Laden vor nicht allzu langer Zeit gerettet wurde. Wohl Fieber, der Gute.
  • Peter R. 15.09.2020 17:47
    Highlight Highlight Jetzt will sich Frau Badran noch als Bank- und Finanzexpertin mausern! Dass dabei Arbeitsplätze sofort verloren gehen, nimmt sie in Kauf. Bei den KMU's wollte sie den Mietzinserlass durchboxen und damit Arbeitsplätze erhalten. Seltsame Einstellung einer Politikerin, mit zwei Ellen zu messen.
    • FrancoL 15.09.2020 18:36
      Highlight Highlight Die Rechnung macht ma nicht sofort, aber wenn die beiden Banken nicht klar kommen werden wir in Zukunft diese Stellen mit oder ohne Fusion verlieren.
      Der Vergleich mit den KMU's ist dann höflich gesagt ein Nonsens. KUM's mit einer Bankenfusion zu vergleichen zeigt etwas bescheidenen Wirtschaftskenntnisse.
    • Nico Rharennon 15.09.2020 18:52
      Highlight Highlight Alle KMU's in der Schweiz generieren bestimmt mehr Arbeitsplätze als eine Bank, von daher ist das schon sinnvoll wenn man die stärken will.
      Zumal viele dieser KMU's eine echte Wertschöpfung betreiben, anders als die Banksters.
    • Peter R. 15.09.2020 22:54
      Highlight Highlight FrancoL@
      Sind denn die einen Arbeitsplätze weniger wert zu schützen als die anderen?

      Nico Rharennon@
      Mit jemand der die Bankangestellten pauschal als Banksters bezeichnet, diskutiere ich im Prinzip nicht - dies ist einfach nur primitiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 15.09.2020 17:43
    Highlight Highlight Will hier jemand Frankfurt als der übermächtige und absolut dominante Finanzplatz der EU machen?

    Falls ja, ist sowas im Interesse der Schweiz?
    • Zeit_Genosse 15.09.2020 18:09
      Highlight Highlight Will ja in der Schweiz realisieren, wenn diese nicht blockiert. Die grösste Kontinentalbank in der Schweiz. Ja das ist im Interesse der Schweiz.
    • landre 15.09.2020 18:29
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse

      Interessant. Aber wie handhaben wir oder wer auch immer dann konkret den Termin "too big to fail" Ihrer Betrachtungsweise nach?

      (...UBS Oktober 2008 docet...)

      Meine Frage ist ernst gemeint, denn Ihr Feedback ist effektiv interessant.
    • Zeit_Genosse 16.09.2020 06:57
      Highlight Highlight landre: Die Schweiz nimmt das Risiko auf sich, dass die Bank in der Schweiz domiziliert ist. Sie gewinnt Steuersubstraht, Arbeitsplätze und damit Konsum und Steuern und strahlt Reputation bezüglich Finanzbranche aus.

      Im Extremfall, der muss sich ja nicht wiederholen, gilt „to big to help“ oder „to big to help alone“. Die Bank ist ein internationales Konstrukt, wie Nestle. Die sind zu gross für den Staat. Der Schaden wäre 50‘000 Stellen, sowie bei einer Abwanderung. Ohne Risiko kein Gewinn. Die Chancen stehen aber gut, da die vergrösserte Bank weitere Akquisitionen tätigen würde.
  • TanookiStormtrooper 15.09.2020 17:40
    Highlight Highlight Wegzug nach Frankfurt. 🤣
    Das "Schweiz" im Namen ist wohl für einige der Grund da überhaupt Geschäfte mit ihnen zu machen. Dann können sie ja auch gleich zur Deutschen Bank gehen.
    Aber unser Ueli lässt sich mit sowas sicher leicht erpressen.
  • Hier Name einfügen 15.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Reisende soll man ja nicht aufhalten...
  • -thomi- 15.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Ich glaube, Frau Badran hat von Fusionen keine grosse Ahnung. Was glaubt sie wohl, wie lange es dauert, bis da keine zwei IT Systeme mehr sind? Sind nicht nur mal schnell zusammenlegen. Frontend, Server, Host und wahrscheinlich eine Datenmigration, die sich gewaschen hat. Das ist ein Mehrjahresprojekt und kostet erstmal. Viel. Sehr viel.
    • Fisherman 15.09.2020 17:51
      Highlight Highlight Wenn nicht ein 10 Jahresprojekt.
    • Zeit_Genosse 15.09.2020 18:07
      Highlight Highlight ...und trotzdem unerlässlich. Je länger zugewartet wird, desto grösser und teurer der Eingriff.
    • JoeyOnewood 15.09.2020 18:07
      Highlight Highlight Naja, die eingeschränkte Sicht, die Sie Frau Badran vorwerfen hat sicher seine Berechtigung. Sie machen aber etwa das Gleiche, einfach mit der Kosten Sicht.

      Schlussendlich ist es wie immer mit Synergiepotentialen, die Zweifelsohne da sind: Drücken Sie sich über die Jahre in soweit erhötem EBIT aus, dass die sicherlich hohe Initialkosten amortisiert werden können?

      Die Antwort: Aus der Ferne sehr schwierig zu Beurteilen.

      Die Frage die sich mir als Bürger aber virulenter stellt ist: Was würde das im Kontext von „too big to fail“ bedeuten.
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  • p4trick 15.09.2020 17:36
    Highlight Highlight Ja dann sag ich mal Au Reservoir oder auf nimmerwiedersehen. Tschüss und macht's gut
    • aglio e olio 15.09.2020 18:54
      Highlight Highlight Was denn nun? Wiedersehen oder nicht? 😉😀
  • TrumpWarBroom_1291 15.09.2020 17:35
    Highlight Highlight Tschüss ihr lieben, bis bald...
  • fireboltfrog 15.09.2020 17:34
    Highlight Highlight Die Fusion von SBG und Bankverein zur UBS habe dem Bankenplatz nichts gebracht: «Die beiden Banken waren an der Börse zusammen mit 65 Milliarden Franken kapitalisiert, die UBS ist heute noch 48 Milliarden wert.»

    Da muss man sich nicht zwei Mal fragen wo die 17 Milliarden hin sind 😄 lasst doch diese Banken fusionieren aber verbietet ihnen das Switzerland bzw. Suisse im Namen.
  • Wellenrit 15.09.2020 17:33
    Highlight Highlight Naja mir egal als arbeiter sind mir bürojops sowichtig wie ich den bürolisten. Also sollen die machen was die wollen ich bleib bei meiner kantonalbank
    • aglio e olio 15.09.2020 18:56
      Highlight Highlight Das die einen die anderen bedingen und umgekehrt, kommt dir nicht in den Sinn?
    • Wellenrit 15.09.2020 19:13
      Highlight Highlight Doch das kommt mir schon in den Sinn aber früher hattest du im Büro 20 und in der werkhalle 80 Personen. Heute hast du im Büro 80 und in der werkhalle 20. Und ich dachte Digitalisierung heißt man spart Personal ein. Am besten nimmt man den KV Leuten alle PCs und Smartphones weg und lässt sie wieder so arbeiten wie vor 30 Jahren. Da brauchst du nur noch 20 Leute
    • Nosferal 16.09.2020 08:19
      Highlight Highlight @Wellenrit

      Sowas nennt sich Dienstleistungsgesellschaft und zeichnet hochindustrialisierte Staaten aus ;)
  • The oder ich 15.09.2020 17:33
    Highlight Highlight Aha, "Signal"

    Das war doch die deutsche Wehrmachtszeitschrift

    Dann passt das Ganze ja nach Frankfurt
    • Herr Schneebeli 15.09.2020 17:48
      Highlight Highlight Oder doch eher die Zahnpasta?

      „Die innovativen Signal White Now Produkte bieten sofort weißere Zähne* auch nach nur einer Anwendung.“

      „* Der Sofort-Effekt ist rein optisch und zeitlich begrenzt.“

      Schreibt Unilever selber.
    • Pasionaria 15.09.2020 18:36
      Highlight Highlight Tatsächlich, das ist ja der Hammer und an Geschmackslosigkeit nicht zu
      überbieten: Signal > eine NS-Propagandazeitschrift!
      Passt trotzdem irgendwie zu unseren Grossbanken: unmoralisch, teilweise betrügerisch und totale Abzocker, v.a. des kleinen Sparers.
      Es ist zum Bogenhusten!
    • Sälüzäme 15.09.2020 19:06
      Highlight Highlight Zahnpasta! Zweifarbig, habe ich als Kind geliebt, Weber ist vielleicht dort stehen geblieben oder wieder Grössenwahn einiger Manager?
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