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Eine Frau gönnt sich in Malaysia eine Cola. bild: shutterstock

Coca-Cola hat verraten, wie viel Plastik die Firma jedes Jahr produziert



Und jetzt eine kalte Cola. Zur Erfrischung greifen jÀhrlich Millionen Menschen zu den beliebten GetrÀnken.

Wie viele genau das sind, war bislang nicht bekannt. Jetzt hat der Softdrink-Hersteller zum ersten Mal veröffentlicht, wie viele Plastikflaschen fĂŒr die Sicherung unseres Genusses produziert werden, wie unter anderem der britische Guardianberichtet. Dieser Schritt sollte eigentlich fĂŒr mehr Transparenz sorgen, doch was vielleicht gut gemeint war, geht gerade ziemlich nach hinten los, denn es sind VIELE! Wie viele? Was schĂ€tzt du denn?

Coca-Cola war im Jahr 2017 mit drei Millionen Tonnen fĂŒr mehr als ein FĂŒnftel der weltweiten Produktion von PET-Flaschen verantwortlich. Das ergibt eine Summe von 108 Milliarden Flaschen im Jahr. Ganz flinke RechenfĂŒchse haben jetzt sicher schon schnell im Kopf ĂŒberschlagen (oder auch nicht), dass das unglaubliche 200.000 pro Minute sind!

Dicht gefolgt wird der Negativ-Spitzenreiter von Nestlé mit 1,7 Millionen Tonnen und Danone (750.000 Tonnen).

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bild: t-online

Besonders in Zeiten, in denen Menschen und vor allem Jugendliche im Rahmen der «Fridays for Futre»-Initiative auf der ganzen Welt fĂŒr mehr Umweltschutz und bessere MĂŒllverwertung auf die Strasse gehen, die Aktivistin Greta Thunberg fĂŒr einen Friedensnobelpreis nominiert wird und sogar James Bond im nĂ€chsten Kinofilm die Bösewichte mit einem Elektroauto jagen soll, schockieren diese Zahlen extrem.

Recycelt werden nÀmlich leider nur ein Bruchteil des weltweiten Plastiks, der Rest landet in der Umwelt. Der Druck auf Coca-Cola und Co. wÀchst, denn auch Experten wie die der Ellen MacArthur Foundation, die die Coca-Cola-Zahlen am Dienstag veröffentlicht hatte, fordern Konzernen auf, bessere Mehrweg-Lösungen zu finden und unnötige Verpackungen zu reduzieren. (mr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Öpfelmues 15.03.2019 09:08
    Highlight Highlight Leitungswasser trinken, Problem gelöst. (zumindest dort wo man das Leitungswasser trinken kann)
  • Martello 15.03.2019 09:00
    Highlight Highlight Jetzt wĂ€re es spannend, wenn Watson losginge, um mal zu fragen wieviel die http://www.plantbottle.info/chde/index.shtml konkret bei Coca Cola spart, und wie der Plan fĂŒr die Zukunft ist. Coca-Cola hat ja AktionĂ€re, die erwarten, dass zukĂŒnftige und nötige Gesetze auch realisiert werden können und der Limo nicht den Garaus machen werden. Genauso bei Nestle, die langsam schon mittelfristig denken sollten.
  • Turrdy 15.03.2019 00:39
    Highlight Highlight In der Schweiz liegt die PET-Flaschen-RĂŒcklaufquote bei ca. 82%. WĂ€re schön, wenn das auf der ganzen Welt auch so wĂ€re.
    • ujay 15.03.2019 03:55
      Highlight Highlight In Thailand bei nahezu 100%. RĂŒckgabe wird an Sammelstellen vergĂŒtet.
    • Spellbinder 15.03.2019 07:10
      Highlight Highlight Vor ein paar jahren war da noch der verschluss mit dabei. Und der war nicht aus pet und wurde nicht Recycled..
      Und somit wĂ€re die freiwillige Recycling rate eigentlich unter den gesetzliche vorgaben und es hĂ€tte ein pfand eingefĂŒhrt werden mĂŒssen..
  • dmark 14.03.2019 23:38
    Highlight Highlight Die meisten Flaschen von Coca-Cola dĂŒrften aber doch Pfandflaschen sein, oder?
    In D gibt es ja eigentlich keinen "Einweg" mehr. Da ist sogar bei den Einwegflaschen, sowie Dosen (zumindest von kohlensÀurehaltigen GetrÀnke) mehr Pfand drauf (25ct.), als bei den richtigen Pfandflaschen (z.B. Glas 8ct.).
    Wann kommt das in der Schweiz?
    • xHascox 15.03.2019 00:04
      Highlight Highlight Pfand gibt es in der Schweiz nur dann, wenn die Quote der Recycleten Flaschen unter einen bestimmten Wert fÀllt.
      Also brav weiter Recyclen, sonst wirds mĂŒhsam und wir bekommen auch Pfand.
    • Shikoba 15.03.2019 17:17
      Highlight Highlight Nur weil Pfand drauf hat heisst das ja nicht, dass es nicht eine Einwegflasche ist. Wir hatten frĂŒher auch Pfand und heute nicht mehr, die Flasche ist aber die gleiche ;-)
  • Posersalami 14.03.2019 23:31
    Highlight Highlight Cola trinkt man aus der Dose!
  • atomschlaf 14.03.2019 23:25
    Highlight Highlight Der Kenner trinkt Cola aus der Glasflasche.
    • Alju 14.03.2019 23:53
      Highlight Highlight Der Kenner trinkt Pepsi 😉
    • Faethor 15.03.2019 01:12
      Highlight Highlight Genau. Peter gehört abgeschafft und die gute alte Glasflasche wieder her. Alles in pet schmeckt scheusslich
    • Andi Weibel 15.03.2019 01:32
      Highlight Highlight Der Kenner trinkt Hahnenwasser und fragt sich, warum man so viel Geld ausgibt fĂŒr Wasser mit Zucker und GeschmacksverstĂ€rkern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChÀÀschueche 14.03.2019 23:21
    Highlight Highlight Das das Plastik in der Umwelt landet liegt nicht an coca cola oder Nestlé sondern am Menschen der es achtlos wegwirft.
  • Regentrockner 14.03.2019 23:02
    Highlight Highlight Es wĂŒrde der GlaubwĂŒrdigkeit von Watson dienen, wenn man nicht einfach absolute Zahlen ohne Relation und Zusammenhang publizieren wĂŒrde, um dann auch noch "schockiert" zu sein.

    Dass Coca Cola wohl am meisten Plastikflaschen produzieren lĂ€sst, ist durch Marktanteil und VerfĂŒgbarkeit des GetrĂ€nks weltweit einfach zu erklĂ€ren. Doch wie sehen die Zahlen relativ dazu aus? Und, wie schĂ€dlich wĂ€re es fĂŒr die Umwelt, wenn z.B. die höheren Gewichte der Glasflaschen mit entsprechenden Transportkosten berĂŒcksichtigt wĂŒrden?

    Clickbait und Empörungsfolklore versus differenziertes Denken. Schade.
  • Beggride 14.03.2019 22:59
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass die Cola-Flaschen gefĂŒhlt doppelt so dick sind wie die restlichen Flaschen, die man ganz einfach zusammendrĂŒcken kann, ist das keine Überraschung...
    • 7immi 15.03.2019 07:46
      Highlight Highlight Die sind so dick, weil der Druck in der Flasche sehr hoch ist. Im Gegensatz zb zu Mineralwasser. Mit speziellen Formen versucht man dem entgegenzuwirken. Die Rundungen nehmen den Druck besser auf als die Zylinderform, so sparte man ebenfalls Material. So kam man von 50-80g (1990) auf 12-35g.
  • MyAnusIsBleeding 14.03.2019 22:55
    Highlight Highlight Da ja demnĂ€chst die 0.5dl Flaschen von Coca-Cola, Fanta und Sprite verschwinden und nur noch als 0.45dl Variante erhĂ€ltlich sind, reduziert sich dementsprechend auch der PlastikmĂŒll ein bisschen.
    SelbstverstĂ€ndlich bleibt beim Preis aber alles beim Alten 😊
    • Murspi 15.03.2019 07:11
      Highlight Highlight Diese Ansicht tÀuscht leider. Wenn man den Plastikverbrauch pro GetrÀnkemenge anschaut, sind grössere Flaschen im Vorteil.
      Wenn man also annimmt, dass die gleiche Menge konsumiert wird wie mit den 0.5l Flaschen, steigt verhÀltnismÀssig der Plastikverbrauch.
  • Troxi 14.03.2019 22:54
    Highlight Highlight Was vergessen geht ist die Menge an Plastik die bereits von den Unternehmen freiwillig eingespart wurde. Ihr glaubt mir nicht? Dann schaut die PET Flaschen genau an (egal ob Cola oder Rivella) und ihr werdet erkennen die sind dĂŒnner geworden. Wenn man nur 1g Plastik pro Flasche sparen kann, hat man schon einen grossen Betrag gespart. Auch finanziell. Im Falle von Coca Cola wĂ€re dies 108 Milliarden Gramm oder 108‘000 Tonnen Plastik die eingespart werden könnten pro Jahr.
    • Gipfeligeist 15.03.2019 00:19
      Highlight Highlight Das heisst sie wechseln ganz freiwillig auf ökologische 430 ml Flaschen? mmh đŸ€”
    • Heinzbond 15.03.2019 02:24
      Highlight Highlight Aber Cola will ja lieber am Inhalt sparen.... Siehe watson
    • 7immi 15.03.2019 07:49
      Highlight Highlight Durch Anpassung der Form kam man von 50-80g (1990) auf 12-35g (heute). Viele Rundungen und Rippen haben nicht nur eine Designfunktion.
    Weitere Antworten anzeigen
  • humpalumpa 14.03.2019 22:52
    Highlight Highlight Mimimimi ja dann kauft es doch nicht mehr...
  • Nothingtodisplay 14.03.2019 22:51
    Highlight Highlight Botz tuusig đŸ˜±

Diese App hat knapp 200'000 MenĂŒs vor der MĂŒlltonne gerettet

Brot, Sushi, GemĂŒse: Ein Drittel aller Lebensmittel landet im Abfall. Die App «To Good To Go» will das Ă€ndern. Jetzt liegen erstmals Daten vor, die zeigen, in welcher Schweizer Stadt die App am meisten Lebensmittel rettet.

Schweizweit werden 2.31 Millionen Tonnen Essen pro Jahr verschwendet. Das entspricht einer Ladung von 140'000 Lastwagen. Die grössten Food Waste-SĂŒnder sind die privaten Haushalte. Sie verursachen rund 45 Prozent des Abfalls. Mit etwas Abstand folgen die Verarbeitung (30%) und die Landwirtschaft (13%). Die Gastronomie, Gross- und Detailhandel sind zusammen fĂŒr 12 Prozent verantwortlich.

«Zurzeit gibt es einen enormen Boom von lokalen Initiativen, die das Essen vor der Tonne retten wollen», so 


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