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Im Kongo schlug ein Blitz in eine Schule ein. Dabei kamen mehrere Schüler sowie mindestens ein Lehrer ums Leben.

Bild: EPA

Du bist fit in Physik? Dann weisst du, wo der Blitz am unwahrscheinlichsten einschlägt



Blitze schlagen meistens in die höchste Erhebung ein – allerdings nicht immer, was man bedenken sollte, wenn man im Freien in ein Gewitter gerät.

Hier haben wir aber drei Erhebungen, die alle genau gleich hoch sind. Und um das Rätsel ein bisschen schwieriger zu machen: Alle bestehen ganz und gar aus Eisen, selbst das Haus. Die Frage ist nun, bei welchem Objekt die Wahrscheinlichkeit am geringsten ist, dass der Blitz dort einschlägt.

Blitz-Rätsel Aufgabe

Alle drei Objekte sind exakt gleich hoch und bestehen ausschliesslich aus Eisen. Bild: brilliant.org

Achtung, nach dieser Spoiler-Warnung folgt des Rätsels Lösung!

spoiler alert

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Blitz einschlägt, ist beim Wasserturm am geringsten.

Ein Blitz schlägt bevorzugt dort ein, wo die Luft, die ein Objekt umgibt, ionisiert ist. Dies wiederum ist bei elektrisch leitfähigen Spitzen und Kanten am ehesten der Fall, denn dort ist die Dichte der Feldlinien und damit auch die elektrische Feldstärke am grössten (Spitzenentladung). Bei den drei vorliegenden Objekten ist die elektrische Feldstärke an der Oberfläche (Randfeldstärke) beim Wasserturm am geringsten.

Die Grafik zeigt, dass die elektrischen Ladungen aus der runden Oberfläche des Wasserturms in mehr unterschiedliche Richtungen austreten können als bei einer Kante oder Spitze:

Blitz-Rätsel Lösung

Bild: brilliant.org

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(dhr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lienat 10.09.2019 09:10
    Highlight Highlight Was oben nicht steht: Der Fangeffekt durch die Spitzenentladung an scharfen Kanten kommt erst zum Tragen, wenn die Stossfront des Blitzes schon recht nahe ist (einige Meter). Bis dahin folgt der Blitz einem Weg, der durch viele weitere Faktoren beeinflusst wird (er frisst sich sozusagen den Weg entlang der leichtesten Ionisierung). Deswegen erhöht eine Kante lediglich die Wahrscheinlichkeit eines Blitzschlages.

    Hier noch ein hübsches Video das zeigt, wie sich die Stossfronten aus der Wolke ausbreiten und eine davon schliesslich den Kontakt zur Erde herstellt.
    Play Icon
  • Gubbe 09.09.2019 23:32
    Highlight Highlight Als ich jung war, schlug der Blitz innerhalb 5 Jahren 2 x beim Nachbarn ins Kamin. Dies 5 Meter neben dem Blitzableiter. Niemand kann voraussehen, wo Blitze einschlagen. Ich wohne Nähe Wasser, viele Blitze entladen sich darin. Sicher nicht, weil die Luft ionisiert und der See eckig ist. Erklärts mir, Elektrizität ist nicht meins.
    • Lienat 10.09.2019 09:20
      Highlight Highlight Da hast Du Dir auch nicht gerade das einfachste Thema der Elektrotechnik ausgesucht...

      Scharfe Kanten erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Blitzschlages. Sicherheiten gibt es beim Blitz aber keine. Gewässer werden deshalb oft getroffen, weil sie eine grosse (Fang-) Fläche haben.

      Die Luft wird beim Blitzschlag übrigens in jedem Fall ionisiert (sonst könnte sie keinen Blitzstrom leiten), also auch bei Deinem See. An scharfen Kanten geschieht dies einfach früher.
  • marsel 09.09.2019 21:13
    Highlight Highlight Es ist weniger ein Rätsel als viel mehr eine Wissensfrage. Man weiss es oder man weiss es nicht. Als Unwissender die Antwort herzuleiten, scheint mir unheimlich schwer zu sein.
  • Kafi>Tee 09.09.2019 21:01
    Highlight Highlight Also stelle ich mich beim nächsten Gewitter besser unter den Laub-, als unter den Tannenbaum. Weil ründer ☝️😌
  • Tiefseetaucher 09.09.2019 19:06
    Highlight Highlight Naja nicht wirklich ein Rätsel im eigentlichen Sinne, eher eine wissen-oder-nicht Frage...
  • G. Samsa 09.09.2019 19:06
    Highlight Highlight Wo ist der Wasserturm? Ich sehe lediglich einen übergrossen Kugelgrill!
  • Flo1914 09.09.2019 18:40
    Highlight Highlight Auf dem Dach von meinem Haus hat es zwei metallische Spitzen (Blitzableiter).
    Wenn Antwort B oder C stimmen würden, hätte es ja auf meinem Hausdach ein Hausdach oder einen Wasserturm.
    Es braucht keine physikalische Kenntnisse, Logik genügt. :-)
    • Dani B. 10.09.2019 10:37
      Highlight Highlight Der Mann hat recht. Fragt einfach Benjamin Franklin. Sein Blitzableiter hat eine Spitze, keinen Gibel, keinen Teller. Ich finde Flo1914s Argumentation brilliant.
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 09.09.2019 17:23
    Highlight Highlight Dank Electroboom war das Rätsel für mich sehr einfach.
  • walsi 09.09.2019 17:20
    Highlight Highlight Ich hätte darauf getippt, dass es mit der Masse zu tun hat.

    Wieder etwas gelernt.
  • Drank&Drugs 09.09.2019 15:25
    Highlight Highlight Richtig getippt... allerdings war meine Theorie weshalb dem so ist kreuzfalsch :-P
  • Yann Wermuth 09.09.2019 14:42
    Highlight Highlight Am besten find ich die wissenschaftliche Lösungsgrafik.
  • sikki_nix 09.09.2019 14:40
    Highlight Highlight "Sehr leicht". Watson User nach dem Rätsel lösen. Immer.
  • Caturix 09.09.2019 14:28
    Highlight Highlight Habe auf den Kirchturm getippt. Dachte der wurde von Gott beschützt ;) Amen.
    • Blitzmagnet 10.09.2019 07:03
      Highlight Highlight Wenn die Kirche ihre eigene Story glaubt.. wieso haben sie dann Blitzableiter installiert?
  • Pümpernüssler 09.09.2019 13:42
    Highlight Highlight Blitze schlagen dort ein, wo sie einschlagen. Man kann weder voraussagen, noch mit Blitzableiter forcieren, wo der Blitz einschlägt.
    • one0one 09.09.2019 16:48
      Highlight Highlight mol, wieder ein sehr fundierter Beitrag...
      Nur weil es mehr Variablen gibt als du erfassen kannst heisst das nicht, dass es fuer andere Personen auch unmoeglich ist. Aber du willst ja vor allem einfach etwas sagen. Inhalt ist dabei nicht relevant... Hier wuerde der Spruch mit Ahnung und Fresse passen...
    • Pümpernüssler 09.09.2019 18:06
      Highlight Highlight aha genau 🤣 deswegen wurden schon blitzeinschläge neben blitzableitern beobachtet. ein künstlicher blitz kann durchaus geleitet werden. Bei einem Gewitter ist dies nichtmehr möglich. nur weil die wahrscheinlichkeit grösser wird, heisst das noch lange nicht, dass man voraussagen kann wo ein blitz einschlagen wird.
    • Lienat 09.09.2019 19:05
      Highlight Highlight Ganz so falsch ist die Aussage vom Pumpernüssler nun auch wieder nicht. Der Fangeffekt durch die Koronaentladung an scharfen Kanten kommt erst zum Tragen, wenn die Stossfront des Blitzes schon recht nahe ist (einige Meter). Bis dahin folgt der Blitz einem Weg, der durch durch eine Vielzahl von weiteren Effekten beeinflusst wird und daher nicht vorhersehbar ist. Wenn das nicht so wäre, würde jeder Blitz einen schnurgeraden Weg einschlagen
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  • FrancoL 09.09.2019 12:36
    Highlight Highlight Das Resultat ist wohl eher leicht zu benennen.
    Ob dann wirklich viele die Begründung auch so angeführt hätten, wage ich mehr als zu bezweifeln.
    • El Vals del Obrero 09.09.2019 14:23
      Highlight Highlight Bei der Begründung könnte ich mir, zusätzlich zu der aufgeführten Luftionisierung, auch noch vorstellen, dass relativ dünne Metallmasten vergleichsweise eine geringere totale Leitfähigkeit zum Boden haben als grössere Metallflächen/-quader.
    • Klaus07 09.09.2019 15:41
      Highlight Highlight Ich habe mal gelernt, das der Strom immer den kürzesten Weg zum Boden sucht, daher habe ich die Kugel gewählt.
    • El Vals del Obrero 09.09.2019 16:34
      Highlight Highlight "Kurz" meint nicht unbedingt eine Entfernung in Metern, sondern quasi Leitfähigkeit x Meter (und x Luftionisation etc). Eine mehrfach gebogene längere Strecke durch einen metallenen Blitzableiter ist für einen Blitz "kürzer" als z.B. eine direkte Strecke durch Stein.
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