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9 nervige Lehrertypen, die mich unterrichten «durften»

Wegen diesen 9 Typen gehen die Schülerzahlen zurück (oder auch nicht).

lehrer m.



Gerechtigkeit muss sein. Deshalb stelle ich dieses Mal 9 Lehrertypen vor, die uns als Schüler das Leben schwergemacht haben oder machen. Wie bei den Schülern und Schülerinnen gibt es ganz viele tolle und coole Lehrer und Lehrerinnen. Es gibt aber auch die anderen. Weil Lehrer früher mal Schüler waren (was man sich bei einigen kaum vorstellen kann), treffen wir einige nervige Schülertypen auch bei den Lehrern wieder an. Zum Teil natürlich in leicht abgeänderter Form, sie haben ja schliesslich eine neue Rolle inne.

Andere Typen kommen, bedingt durch technische oder gesellschaftliche Entwicklungen, neu hinzu (zum Beispiel der Technikfreak), wieder andere, wie die Alt-68er, sterben langsam aus. In den meisten von uns steckt je nach Situation, Konstellation und momentaner Verfassung ein bisschen von allen. Problematisch wird es nur, wenn ein bestimmter negativer Typus bei einer Lehrperson extrem stark ausgeprägt ist.

Der diktatorische Pedant

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Bild: giphy.com

«Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt»

(Johann Wolfgang von Goethe: Erlkönig)

Er kommt an erster Stelle, weil wir wahrscheinlich während unserer Bildungskarriere fast alle diesen Lehrertypus mit dem von autoritär bis tyrannisch reichenden Führungsstil erleben durften. Er ist der Herr über die Gesetze und er kann sowohl die Haus- als auch die Schulordnung im Schlaf aufsagen. Zu unser aller Leid gebietet er ausserdem über die Noten und er korrigiert besonders streng, denn Genauigkeit muss sein. Seine drei Lieblingswörter lauten: Ruhe und Ordnung und Disziplin und Disziplin und Disziplin.

Da er das Gedächtnis eines Elefanten hat, ist es keinesfalls empfehlenswert, sich absichtlich mit ihm anzulegen (es reicht schon, wenn es unabsichtlich passiert), denn er vergisst nie und nichts. Man sollte auch nicht versuchen, eine Prüfung zu verschieben, denn das würde nicht nur seine Semesterplanung massivst durcheinanderbringen, sondern auch seine Weltsicht fundamental in Frage stellen; deshalb empfindet er jeden entsprechenden Vorschlag als unverschämte Beleidigung.

Die sehr Braven und die Klassenbesten in seinen Fächern kommen mit ihm nicht schlecht aus. Und umgekehrt. Sollten sie sich aber dabei erwischen lassen, dass sie entgegen der Schulordnung im Klassenzimmer einen Müsliriegel oder eine Karotte essen, ein Papierfetzchen liegen lassen oder ihren Stuhl nicht korrekt ausrichten, ändert sich das schnell und nachhaltig. Doch sogar für diesen Typus sprechen drei Dinge: dass er die Prüfungen in der Regel akribisch genau korrigiert und schnell zurückgibt (was einem natürlich herzlich wenig bringt, wenn man nichts gewusst hat). Zweitens hat man in seinem Unterricht absolute Planungssicherheit: Alles läuft immer exakt gleich ab. Und wir fallen nicht aus allen Wolken, wenn wir später mal einen Chef haben wie ihn! Wenn der Schulhausabwart auch so ein Typ ist, hat man definitiv die Arschkarte (der Ausdruck ist in diesem Fall angebracht!) gezogen.

Die Diva

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«Wo ist denn da der Schalter?»

(unbekannt)

Göttergleich schwebt sie über die Gänge des Schulhauses und durchs Schulzimmer, denn eigentlich wäre der Laufsteg ihre wahre Bestimmung. Deswegen empfindet sie ihren Job als Zumutung. Um ihre Ausbildung ranken sich Gerüchte. Dementsprechend ist ihre Sachkompetenz oft an einem kleinen Ort, was sie mit erstaunlicher Kunstfertigkeit zu verschleiern weiss; ausser in den MINT-Fächern, da ist sie kompetent. Aber in den MINT-Fächern trifft man sie ja auch kaum an.

Da ihr die Welt gehört, betrachtet sie sowohl Schüler als auch Kollegen als ihre Untertanen und lässt sie das spüren. Bei ihrem Nahen fallen nicht wenige in Schockstarre. Ihr Verhältnis zur Zeit ist kognitiv dissonant: Kommen die Schüler zu spät, ist das Majestätsbeleidigung und die Diva wird zur Furie. Kommt sie zu spät, was sie immer tut, verstärkt das ihren Auftritt. Apropos Furie: Sie ist oft nicht nur sehr streng und aufbrausend, sondern auch nachtragend. Wer es sich mit ihr verscherzt, kann die nächste Promotion abhaken. Gut aussehende Schüler haben es bei ihr einfacher, weil sie bei ihnen eine gewisse Seelenverwandtschaft des Fühlens und Denkens erahnt.

Dass man ihr hilft, ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Vor allem bei den lästigen technischen Dingen wie Computern, Internet, Smartphones und Kopierern. Wenn Letzterer bei ihr aussteigt, heisst das: Game over. Ausser ein netter Kollege reagiert auf ihren Bambi-Blick und behebt den Papierstau, und das passiert sehr oft – wenn sie noch einigermassen jung ist. Was für sie spricht: Sie ist ganz angenehm anzuschauen; jedenfalls für Männer. Bei Kolleginnen droht Stutenbiss.

Der Sauglatte

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«Einen hab ich noch»

Lehrer X, Y, Z

Er hat es also geschafft: Statt die Bachelorette zu erobern, ist er Lehrer geworden. Standesgemäss eröffnet er jede Lektion mit einem Witzchen, erzählt während der Lektion Witzchen, macht witzige Sachen und beendet die Lektion mit einem Witzchen. Das ist am Anfang vielleicht sogar lustig, aber leider vergisst er immer öfter, welches Witzchen er in welcher Klasse schon erzählt und welches Spässchen er schon gemacht hat. Es bleibt einem mit der Zeit nichts anderes übrig, als peinlich berührt gequält zu lächeln oder diskret die Augen zu verdrehen. So jedenfalls ging es mir mit Lehrer F., der nicht nur immer wieder dieselben Privatdias von seinen Ferien zeigte, sondern auch jedes Mal an der genau gleichen Stelle die genau gleichen Witzchen über seine Frau machte.

Bei Schulanlässen jeglicher Art lebt der Sauglatte besonders auf. An Lehrerausflügen ist er immer für lustige Streiche zu haben. Zum Schrecken aller. Man fühlt sich unweigerlich an die eigene Schulzeit erinnert und fragt sich ängstlich, ob nicht auch noch der Klassenbully auftauchen wird – falls man nicht selbst der Klassenbully war...

Auch bei ihm gilt: Dauerlustig ist nicht gleich humorvoll. Und auch ihn möchte man schütteln und darf nicht. Er ist aber nicht mit dem «Kumpel» zu verwechseln. Denn im Gegensatz zum «Kumpel» kann er überaus streng und sehr cholerisch sein. Und wer ihn nicht lustig findet, hat schon verloren. Was für ihn spricht: Er wird auch mal alt.

Die Glucke

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«Ihr Kinderlein kommet»

Christoph von Schmid

Sie ist für sie da. Immer. Selbst wenn sie das nicht möchten. Selbstlose Fürsorglichkeit ist ihr Programm und Mutter Teresa ihr Vorbild. Kein Aufwand scheint ihr zu gross, das Lebens- und Liebesglück ihrer Küken Schüler zu fördern. Ihre Präsenzzeit ist 24/7/365 und sie interessiert sich für jedes auch noch so intime Detail aus dem Leben ihrer Schützlinge. Die sind bei ihr in sicheren Händen, denn sie tut alles, um sie vor der Unbill dieser Welt zu schützen.

Sie hat vollstes Verständnis, wenn die Schüler über andere Lehrpersonen klagen; was immer öfter der Fall ist, denn die Schüler wissen: Wir finden bei ihr ein offenes Ohr. Die Klagen tun ihr gut, sie bestätigen ihr, dass sie als Einzige auf dem richtigen Weg ist, denn Regeln gelten nur für Spiesser und Prüfungen gehören längst abgeschafft.

Nur der «Kumpel» ist ihr einigermassen sympathisch, er ist ein Bruder im Geiste. Aber auch sie hat ihre positiven Seiten: Ihre schlimmsten Feinde sind der diktatorische Pedant und die Diva. Und für Kollegen in Not gibt sie alles. Und sie meint es ja gut.

Der Kumpel

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«Give me five, bro»

Jacob Shields

Der Lehrer-Kumpel ist jung. Oder er ist nicht mehr so jung und merkt es nicht. Oder er ist alt und möchte jung wirken. Selbstverständlich ist er mit allen seinen Schülern per Du, was an und für sich kein Problem ist. Der Schüler ist sein Freund, und das möchte er ihm auch zeigen. Deshalb kleidet er sich sehr jugendlich, benimmt sich sehr jugendlich und spricht sehr jugendlich (er hat noch nicht mitbekommen, dass ein Ausdruck bei den Jungen als abgelutscht gilt, wenn er in der Lehrerschaft angekommen ist). Kurz gesagt: Er möchte cool herüberkommen, deshalb haben die Coolen bei ihm leichtes Spiel und kommen oft ein bisschen besser weg als «die Uncoolen».

Schüler sehen den Kumpel meist nur als Kumpel, wenn er nicht viel älter ist als sie. Sonst sehen sie ihn eher als etwas trotteligen Typen, der sich nicht durchsetzen kann und bei dem man sich gute Noten erschleimen erhoffen kann. Wenn der Kumpel-Lehrer älter wird und es nicht merkt, kann es sehr peinlich werden!

Wenn er selber Kinder hat, verschwindet das Kumpelhafte meist rasch, aber vielleicht hat das auch damit zu tun, dass er dann schon etwas älter ist. Trotzdem: Kumpel-Lehrer haben ihre Berechtigung, vor allem wenn sie selbst noch relativ jung sind, weil: gute Noten.

Der Gschpürschmi

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«Mir mache itz äs Kreisli»

Didaktiklehrer a. D. M.

Unterdessen ist er schon fast das Klischee eines Klischees: Birkenstock-Sandalen, Wollpullover (idealerweise selbst gestrickt), Bart und selbstverständlich Brille; so stellen wir uns den «gschpürigen» Alt-68er-Reformpädagogen vor. Er prägte das Bild des linken Lehrers, ab den 1970ern auch das des Öko-Fundi. Und er setzte sich mit seinen Schülern gerne in einen Kreis.

Frontalunterricht war für ihn des Teufels, spielerisch sollten die Kinder lernen, ohne zu merken, dass sie lernen, und zwar mindestens zu zweit, noch besser in der Gruppe. Der Einstieg in die Lektionen sollte ein Feuerwerk an intrinsischer Motivation entfachen. Wenn das nicht klappte, war er sehr frustriert, denn er suchte den Fehler zuerst bei sich selbst. Fast wie die «Glucke», schien er am tiefsten Seelenzustand seiner Schüler interessiert. Im Kreis sitzend mussten wir uns über unsere Befindlichkeit beziehungsweise unsere Gemütslage äussern. Und ich hasste es. Aber pflichtschuldigst habe ich in meinen ersten Jahren als Lehrer sämtliche Auswertungen von Partner-, Gruppen- oder Klassenarbeiten im Kreis gemacht, weil ich es halt so gelernt hatte.

Wenn ich an ihn zurückdenke, werde ich fast ein bisschen nostalgisch, denn er meinte es gut, war sehr engagiert und in seiner reinsten Form ist er als Lehrperson schon vor einem Weilchen ausgestorben. R.I.P.

Der Abwesende

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«Mein Kopf tut so weh, leider kann ich heute nicht kommen»

unbekannt

Den Abwesenden gibt es tatsächlich auch in der Lehrervariante. Früher waren es vor allem Offiziere der Schweizer Armee, die regelmässig durch Abwesenheit glänzten (an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle Offiziere, die mir durch ihre häufige Abwesenheit ermöglichten, durch Stellvertretungen mein Studium zu finanzieren). Bei einer Bewerbung für eine Lehrerstelle war es bis in die 90er-Jahre – euphemistisch formuliert – sicher kein Nachteil, wenn der Bewerber in der Armee eine gewisse Karriere gemacht hatte, schloss man doch daraus, dass er besondere Führungsqualitäten besass, was doch eher eine Illusion war. Denn befehlen ist nicht dasselbe wie motivieren.

Ein anderes Thema ist die kollektive Abwesenheit der Lehrerschaft zwecks Weiterbildung während der Schulzeit. Dass das für viele Eltern ein Aufreger ist, kann ich als Vater durchaus verstehen, hat mit dem Thema aber nichts zu tun...

Individuell besonders gefährdet sind frischgebackene Väter, wenn die Nächte sehr kurz ausfallen oder Notfälle auftreten, und gesellschaftlich sehr aufgeschlossene Menschen: Sie verspüren offenbar häufiger am Morgen ein grosses allgemeines Unwohlsein, das sie mit betont krächzender Stimme dem Schulsekretariat mitteilen lässt, dass sie abwesend seien und wie schwer sie litten - auch wenn das Leiden vielleicht eher auf den fünften Absacker der vergangenen Nacht zurückzuführen ist. Natürlich spreche ich nicht aus eigener Erfahrung.

Selbstverständlich nerven sich die Schüler beim Abwesenden nicht – im Gegenteil. Es nerven sich aber Eltern, Lehrpersonen und Sekretariat, die je nachdem kurzfristig einspringen oder seine Abwesenheit sonst wie ausbügeln müssen. Wenn man eine Kosten-Nutzen-Analyse macht, muss man trotzdem feststellen: Der Abwesende nervt wenige und erfreut viele.

Der Faulenzer

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«Faulheit: der Hang zur Ruhe ohne vorhergehende Arbeit»

Immanuel Kant

Der Faulenzer ist anfänglich bei den Schülern beliebt, denn natürlich glänzt er besonders oft durch Abwesenheit. Zwei Unterrichtsformen beherrscht er perfekt. 1. Die Schwellenpräp: Ich lass mir auf der Türschwelle des Schulzimmers einfallen, was ich in der nächsten Lektion mache. 2. Die Hammerlektion: «Was hammer letztes Mal gemacht?» Er liebt langfristige Gruppen- und vor allem Projektarbeiten. Mein schönstes Geschichtsprojekt dauerte zwei Monate. Wir durften 32 Lektionen lang einen Vortrag über den Ersten Weltkrieg vorbereiten. Am Abend vor der Präsentation besorgten wir beim Militärfan unter uns ein altes Gewehr und sonst etwas Vintage-Krimskrams, schusterten aus der «Brockhaus»-Enzyklopädie (Wikipedia gab es noch nicht!) einen Text zusammen und liessen den am Folgetag durch unseren Gruppen-Dampfplauderer zur allergrössten Freude des Geschichtslehrers vortragen. Die restliche Zeit machten wir Wirtschaftskunde und übten uns im Zählen. Das heisst, wir gingen in die Beiz und jassten.

Den Arbeitsblättern des Faulenzers sieht man an: Das ist die Kopie einer Kopie einer Kopie. Und meistens sind die darin enthaltenen Angaben und Aufgaben ganz offensichtlich veraltet (die Hauptstadt von Japan ist Kyoto...). Prüfungen gibt es bei ihm immer in Form von Multiple-Choice-Tests – die sind schnell korrigiert. Und es kann unendlich lange dauern, bis er sie zurückgibt (falls überhaupt). Er fängt aber erst so richtig an zu nerven, wenn die Abschlussprüfungen nahen und man merkt, dass man bei ihm zwar recht viele angenehme Stunden verbringen durfte, aber definitiv gar nichts gelernt hat. Nicht selten bricht dann kollektive Panik aus. Für ihn spricht trotzdem, dass er in der Regel sehr milde korrigiert und gute Noten verteilt, weil er halt irgendwie doch ein schlechtes Gewissen hat. Das hilft bei der Vorschlagnote.

Die Schlaftablette

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«Jetzt bringen Sie mich dann aber bald einmal auf die Palme»

Mathematiklehrer M.

Die Schlaftablette alias der Langweiler hat eindeutig den Beruf verfehlt, denn eigentlich sollte er in einem einsamen Kämmerlein zur Zukunft der«drosophila melanogaster» forschen. Er ist zwar sehr gescheit, sehr fleissig und meistens sehr nett, aber er hat das Charisma eines Schwammes. Seine didaktische Nichtbegabtheit entspricht ziemlich genau seinen rhetorischen Fähigkeiten: Absolut monoton, emotionslos und knochentrocken referiert er über seinen Stoff und wenn er Berner ist, wird es lebensbedrohlich, weil man sich wortwörtlich zu Tode langweilt. Nicht selten ist er ein Fachidiot und versteht nicht, warum man nicht schon bei der Erwähnung seines Faches in Begeisterungsstürme ausbricht. Er labert einen in die Bewusstlosigkeit und man möchte ihm einen Energieriegel oder ein Red Bull schenken – oder ihn lautstark anfeuern.

Leider hatte ich fünf Jahre lang einen solchen Mathematiklehrer. Bei jedem neuen Thema nahm ich mir ernsthaft vor, voll konzentriert zuzuhören, und schaffte es immer ungefähr 15 Minuten. Ich gebe zu, ich bedaure, dass es damals weder Gameboy noch Smartphone gab, denn es wäre interessanter gewesen, die Tapete auswendig zu lernen als ihm zuzuhören. Aber ich hatte eine avantgardistische Casio-Uhr, mit der man Ziffern abschiessen konnte. Das hielt mich wach. Die meisten anderen spielten Schiffchen versenken. Immerhin: Auch dieser Lehrer hatte zwei Zuhörer – nicht Fans! Ein Junge und ein Mädchen. Sie übernahmen es, uns Überforderten wenigstens einen rudimentären Zugang zu den jeweilen Themen zu vermitteln. Und Herr M. war sehr freundlich.

Für diesen Lehrertypen spricht, dass die Zeit auch mit ihm einmal zu Ende geht und dass einen in punkto Langeweile im ganzen zukünftigen Leben kaum mehr etwas erschüttern kann. Und das ist eine fundamentale Erfahrung.

Wer ist Lehrer M.?

Lehrer M. ist eine Leihgabe des Kantons Bern. Ursprünglich wollte er während seines Bildungsurlaubs für uns Kaffee kochen und Texte korrigieren. Daraus wird aber nichts. Er soll für uns schreiben. Lehrer M. hat während seiner gut dreissigjährigen Lehrerlaufbahn sämtliche Stufen unterrichtet: 1. bis 9. Klasse Volksschule, KV, Berufsmatur und Gymnasium. Gemäss eigenen Angaben arbeitet er seit bald zwanzig Jahren an der besten Schule der Schweiz Welt. Als journalistisches Greenhorn soll er bei uns (vorerst) über das schreiben, was er am besten kennt: die Schule. Wenn du Fragen oder Anregungen hast oder möchtest, dass sich Lehrer M. eines bestimmten Themas annimmt, kannst du deinen Input an lehrer.m@watson.ch senden.

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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Rafiosi 08.11.2019 08:37
    Highlight Highlight Der "Einmal-Vorbereiter"
    Hat am Anfang seiner Karriere Unterlagen erstellt und nutzt die, ungeachtet neuer Erkenntnisse, über Jahrzente.

    So erlebt in der Berufsschule, Ende der 90er Jahre im Fach Elektronik Unterlagen erhalten mit einem Datumsstempel von Ende der 60er Jahre 😳
    • Dirty Sanchez 08.11.2019 16:06
      Highlight Highlight Haha. Hatte ich auch an der ETH in einem Nebenfach (Nullerjahre). Original mit Schreibmaschine getippte Scripte. Dafür ist der Dozent, der auch nicht mehr der Jüngste war, dann während der Abschlussprüfung einfach mal für 20 Minuten raus in die Kaffeepause, notabene ohne weitere Aufsichtsperson. Ok, Nebenfach, aber trotzdem.
  • Nutshell 08.11.2019 02:25
    Highlight Highlight Vor einiger Zeit habe ich jemanden kennengelernt, der zufällig als Kind ins selbe Schulhaus ging. Allerdings 10 Jahre früher und zu anderen Lehrpersonen. Ich habe dem Bekannten von einem Lehrer erzählt, der nach dem Schwimmen den Mädchen immer von unten an der Kopfhaut entlang in die Haare gefasst hat. Um zu schauen, "ob wir auch schön unsere Haare trocken geföhnt haben". Ich hatte das noch niemandem erzählt und dachte immer, dass nur ich das als Kind so supercringe fand. Der Bekannte meinte nur: Ach, du warst beim Herr X?
  • Amateurschreiber 08.11.2019 00:57
    Highlight Highlight Hatte mal einen Faulenzer als Seklehrer. Einmal verteilte er allen ein leeres A4 - Blatt. Dann sagte er, wir sollen zehn Fragen zum gerade abgeschlossenen Thema aufschreiben. Ein paar Schnellmerker unter den Schülern flüsterten "Keine schweren Fragen aufschreiben!"
    Als wir fertig waren, sammelte er die Blätter ein, mischte sie durch, teilte sie wieder aus und sagte, dies sei die Prüfung zu diesem Thema.
    Ein Schüler hob die Hand und fragte "Was wenn man seine eigenen Fragen bekommen hat?" Der Lehrer mit einem leichten Schulterzucken: "Glück gehabt!"
  • häxxebäse 07.11.2019 23:09
    Highlight Highlight Bei jedem neuen Thema nahm ich mir ernsthaft vor, voll konzentriert zuzuhören, und schaffte es immer ungefähr 15 Minuten. Ich gebe zu, ich bedaure, dass es damals weder Gameboy noch Smartphone gab....

    Das hatten wir nicht, aaaber löschpapier mit notes:
    willst Du mit mir gehen?
    Bitte ankreuzen: JA /NEIN

    algebra-tinder 🤔😁
  • AvivaVonFlatter 07.11.2019 22:35
    Highlight Highlight Beim Herr Lehrer scheint es aber auch klischeemässig zu sein... Laaaange Texte zur Erklärung der einzelnen Typen.
    ;)
    • destin 08.11.2019 00:47
      Highlight Highlight Länge ist immer eine Ermessensfrage ;-)
  • rönsger 07.11.2019 19:53
    Highlight Highlight Ja, ich habe sie alle auch erlebt, die lustigen, die kumpelhaften, die gluggerigen, die Divas und die Schlaftabletten. Aber im Unterschied zum Diktator, den ich ebenfalls erleiden durfte, waren sie vor allem eines: unberechenbar und fies. Machte man z.B. ebenfalls ein Witzli, war man ebenfalls kumpelhaft, kam die Retourkutsche unvermittelt: "So nicht, mein Kleiner!" Der Diktator war zumindest berechenbar, da wusste man stets, was einem blühte, wenn man nicht spurte.
  • AnDerWand 07.11.2019 18:35
    Highlight Highlight Ihr habt den mit seinen Liebingen vergessen. Gewisse Schüler konnten sich alles leisten, gewisse nicht. Wenn dann noch Vetternwirtschaft dazu kam wars echt schlimm.

    Weiter der Typ, der sich ständig widerspricht. Da bekam man die Krise.
    • häxxebäse 07.11.2019 23:14
      Highlight Highlight Ich war eines dieser "rotzlöffel/problemkinder"🖖🤣 aber ausser in algebra hatte ich nur bestnoten, also konnte ich mir ziemlich viel leisten.
  • AnDerWand 07.11.2019 18:33
    Highlight Highlight Typ 1 würde gewissen Schülern gut tun. Auch wenn er nervend war. Wenn er zumidndest auf deine Fragen einging und man auch etwas gelernt hat, war er gar nicht so schlecht. Zudem war bei ihm Ruhe im Zimmer
  • 's all good, man! 07.11.2019 17:59
    Highlight Highlight Mein Berufschullehrer war ein Paradebeispiel einer Kombo aus «Der Kumpel» und «Der Faule». Er hasste glaubs Baustoffkunde von allen Fächern am meisten und weil er das schon seit 40 Jahren unterrichtete, hatte er einfach die Schnauze voll davon. So begann er einfach immer, irgend eine Anekdote von «damals» zu erzählen, ist abgeschweift und schon war die Stunde wieder vorbei. Wir durften den Stoff dann natürlich nachbüffeln.

    Aber ja, seine Notenvergabe dafür immer sehr generös und weil wir seine Lieblingsklasse waren, gab es bei einer Semesterarbeit mal geschlossen für alle eine glatte 6. 😅
  • Zat 07.11.2019 15:51
    Highlight Highlight Im Primarschulhaus meiner Kinder gibt es für jeden hier beschriebenen Lehrertypen ein wandelndes Beispiel, ausser Typ Diktator und Typ ausgestorbener Gschpürschmi.
  • Garp 07.11.2019 15:42
    Highlight Highlight Ist der Sadist inzwischen ausgestorben? Er oder sie, der/ die Freude daran hat, die Schüler zu demütigen? Schön wäre das.
    • AnDerWand 07.11.2019 18:37
      Highlight Highlight Genau, egal was man gemacht hat. Im falschen Moment in die Agenda geschaut, Zack war er am ausrasten
  • #teacherlife 07.11.2019 14:06
    Highlight Highlight Wie gerne würde ich den Text jetzt gleich meinen Lernenden ausdrucken und ein Feedback verlangen :D Das wäre aber wohl etwas narzisstisch.
    • Merida 07.11.2019 16:06
      Highlight Highlight Selbstreflexion sollte in diesem Falle ausreichend sein... 😉
    • #teacherlife 07.11.2019 18:10
      Highlight Highlight Die fehlt mir nicht gänzlich, keine Angst. Aber ich weiss tatsächlich nicht, wo die mich am ehesten einordnen würden, weil ich mich selber nicht voll mit einem der vorgestellten Typen identifizieren kann. Bisschen Kumpel, bisschen Furie... sorry guys!
    • Merida 07.11.2019 23:44
      Highlight Highlight Geht mir ähnlich... Allerdings bin ich recht froh darüber, dass ich in keine dieser Schubladen passe. Lieber situativ ein bisschen von allem (also was gerade gefordert ist und am meisten nützt um die Lernenden zu motivieren) 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 07.11.2019 14:02
    Highlight Highlight Den pedanditschen Diktator unserer Schule, ein Militärkopf, in dessen Klasse eiserne Disziplin herrschte, hab ich mal mit einem dummen Spruch abgewimmelt, als er mich wegen einer seiner Regelverstösse anblaffte.

    Während die Klasse erstarrt vor Schreck auf das Donnerwetter wartete, guckte der Lehrer nur einen Moment ziemlich verdutzt aus der Wäsche, dann grinste er schief, übersah meinen Regelverstoss und machte weiter mit dem Unterricht, wie wenn nichts gewesen wäre!

    Und die Moral von der Geschicht': Hunde, die bellen, beissen nicht! 🤷‍♀️
    • Garp 07.11.2019 16:19
      Highlight Highlight Da kenn ich andere Beispiele.
  • Rikku 07.11.2019 13:53
    Highlight Highlight Hier fehlt noch "das arme Würstchen", habe ich leider ein paar Mal erlebt. Selbstbewusstsein kennt er nur vom Hörensagen und die Schüler tanzen ihm fröhlich auf der Nase rum. Zögerlich ausgesprochene Strafaufgaben werden ignoriert (was keine weiteren Konsequenzen hat), in Prüfungen laufen die Schüler munter durch den Raum und helfen sich gegenseitig, während man ein leises Stimmchen hört: "bitte setzen Sie sich wieder hin, das geht so nicht."
  • Archivarius 07.11.2019 13:51
    Highlight Highlight Lieblingsspruch der Nr.1: „Ich bin die Glocke!“
    Dann gab‘s noch Kollektives nachsitzen weil Klasse zu laut und Lehrerin Kaffeetrinken ging; welche Nummer ist das?
    Nr.4 hat jeweils am Wochenende das Schulhaus aufgeschlossen, wenn man vergessen hat, den Prüfungsstoff mit nach Hause zu nehmen.
    Ganz schlimm war die Aushilfe, die von ihrem Fach, geschweige denn Pädagogik, keine Ahnung hatte...
  • Maracuja 07.11.2019 13:44
    Highlight Highlight Zu meiner Schulzeit gab es noch Schlimmeres. Bei meinen Kindern sind mir folgende Nervensägen begegnet:
    Der geistig Abwesende: gab den Kindern irgendne Aufgabe und verbrachte den Rest der Stunde am Smartphone.
    Die Spontane: teilte es den Kindern jeweils am Vortag mit, wenn sie etwas mitbringen mussten. Für Hausfrauen kein Problem, für Berufstätige eine Katastrophe, wer hat schon ein ganzes Warenlager zuhause.
    Der Schusslige: verlor alles, auch einzelne abgegebene Tests, die dann von den betroffenen Schüler wiederholt werden mussten. Zum Glück ging er nie mit den Kindern auf eine Schulreise.
  • PaLve! 07.11.2019 13:44
    Highlight Highlight Vor ein paar Jahren wurde unser Mathelehrer-Typ eins durch Typ neun ersetzt. Obwohl 1 am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig war, vermissen in unserer Klasse ausnahmslos alle diesen, da er zwar streng war, aber fair.
    Damals kamen alle mit, die auch wollten.
    Bei 9 ist Mathe bei mir ein reines Selbststudiun geworden, ich kann genau so gut micht im den Unterricht kommen, da (nicht nur) ich ehh alles Zuhause lernen muss. Bei 1 musste ich mir nichts selber beibringen, lediglich noch ein bisschen verinnerlichen.
  • Blaubar 07.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Da alle Lehrer auch mal Schüler waren, wäre die richtige Frage: Welchen Schülertyp hättest Du gerne als Lehrer?
  • Freethinker 07.11.2019 11:59
    Highlight Highlight In diesem Ausmass wie beschrieben, erfülle ich keinen dieser Typen. Allerdings schadet es sicher nicht, sowohl über ein gesundes Mass an Autorität, aber auch an Empathie zu verfügen.
  • rous 07.11.2019 11:43
    Highlight Highlight Den schlimmsten Lehrer hatte ich wohl in der 3. Klasse, bei ihm wurden nur Mandals gemalt und Geschichten vom kleinen Prinzen gehört.. was sich am Anfang vermutlich lustig und toll anhört ist es auf den zweiten Blick einfach Mühsam, da wir die wichtigen Dinge somit verpasst haben
  • adam gretener 07.11.2019 11:23
    Highlight Highlight Ja, die armen Leher. Mein Lehrer Knöpfli nannte Sturmgewehre Tamilomaten und hatte während des Schwimmunterrichts immer eine Latte. Böse Kinder....
    • Doctor Unrath 07.11.2019 14:41
      Highlight Highlight Wäh! Beides!
  • Ghombrich 07.11.2019 11:22
    Highlight Highlight Yeah, ich bin die 5! Und (bezeichnenderweise) stolz drauf! 🤔😀
  • DerHans 07.11.2019 11:19
    Highlight Highlight Mein Berufsschullehrer war wohl der strengste Lehrer den ich je hatte. Er machte uns am ersten Tag klar wie sein Unterricht abläuft. Wer die Hausaufgaben nicht hatte musste erst gar nicht erscheinen, traute sich einer trotzdem und wurde erwischt, wurde er vor der ganzen Klasse zur Schnecke gemacht und durfte dann das Zimmer verlassen. Es war eine kleine Schreckensherrschaft, aber die lehrreichsten 4 Jahre die ich wohl je hatte. Und ohne ihn wäre ich wohl nicht durch die Lehre gekommen, bei meinem Larifari Stil den ich in der Oberstufe an den Tag legte.
    • Natürlich 07.11.2019 16:21
      Highlight Highlight So ein Käse!

      1. sind Hausaufgaben per se etwas komplett unnötiges (im Berufsleben musst du auch keine Hausaufgaben machen) und
      2. wär zb ich einer der oft etwas vergass, und vielmals nichtmal aus Absicht sondern einfach weil ich ein etwas „zerstreuter Proffessor“ war.
      Das hätte bei mir genau das Gegenteil erreicht. Garnicht mehr zur Schule gehen, aus Angst runtergemacht zu werden wenn man etwas vergessen hat.
    • DerHans 07.11.2019 18:07
      Highlight Highlight Natürlich, genau solche Leute wie sie waren nach dem 1. Semester nicht mehr dabei, oder sie haben sich einfach am Riemen gerissen und waren keine „verstreute Professor“. Als Elektriker wurde man auf der Baustelle auch nicht mit Samthandschuhen angefasst. Gerade in der Berufsschule oder Weiterbildung sind Hausaufgaben wichtig, da die Zeit während dem Unterricht meist nicht ausreicht alles so zu vertiefen. Und alles nur kurz vor der Prüfung rein büffeln und danach wieder vergessen ist unvorteilhaft wenn man es nicht mehr in der Praxis anwenden kann.
    • CaptainLonestarr 09.11.2019 06:56
      Highlight Highlight Es wäre per se eine komplette Zeitverschwendung die Schüler z.B. voci im Unterricht lernen zu lassen. Zudem haben meist nur diejenigen die im Unterricht trödeln Hausaufgaben. Auf der Arbeit sind das dann keine HA sondern arbeiten bis fertig.
  • tinu32 07.11.2019 11:02
    Highlight Highlight "Wegen dieser", Herr Lehrer!
    • destin 07.11.2019 13:17
      Highlight Highlight "Zwei Deutschlehrer am Strand. Der eine geht Richtung Wasser, ruft der andere ihm zu: „Genitiv ins Wasser!“
      Fragt der andere zurück: „Wieso? Ist es Dativ?“

      Im Ernst: Bei Voranstellung der Präposition ist der Dativ bei wegen zwar weniger gehoben, aber allemal korrekt. Es lebe dem Dativ!
    • Blaubar 08.11.2019 01:31
      Highlight Highlight Man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ.
  • destin 07.11.2019 10:43
    Highlight Highlight Kann man die gemütliche Katze kaufen?
  • leu84 07.11.2019 10:42
    Highlight Highlight Zum Glück hatte ich keine solche LehrerInnen. Allerdings gab es in der Dorfschule bei den Oberstufenschüler einen Oberdiktator "Mussolini". Wer da mit moderner Kleidung in die Schule kam, hatte es schlecht bei ihm. Mussolini weil er Italienischer Abstammung ist und sich wie ein "Oberpatriot" alter Schule war. Glücklicherweise wurde er pensioniert, bevor ich in die Oberstufe kam. Aber ein Grund als Stäcklibueb seine Gartentür auf den Dorfplatz zu deponieren.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.11.2019 10:11
    Highlight Highlight 9 nervige Elterntypen, deren Abkömmlinge ich unterrichten "durfte".
  • mostindianer 07.11.2019 10:08
    Highlight Highlight Diese Lehrertypen findet man wohl erst ab Stufe Gymi oder Berufsschule.
    Benutzer Bildabspielen
  • TheWall_31 07.11.2019 09:52
    Highlight Highlight Disziplin hat durchaus ihre Vorteile. In meiner Sek (2012 - 2015) wurde noch aufgestanden, wenn der Lehrer das Zimmer betreten hat, und es war grundsätzlich ruhig.

    Als Schüler wusste ich das ehrlich gesagt zu schätzen, im Vergleich dazu, was ich später an der Berufsschule erlebt habe und was mir heute aus den Sek-/Realklassen berichtet wird. Die Schule erzieht (wenn auch ungewollt) ihre Schüler fürs Leben und da habe ich dann lieber Ordnung als den Schlendrian, den die Jungen ab 2003/2004 aktuell hinlegen.

    Meiner Meinung tut Disziplin im Schulalltag langfristig jedem Schüler gut.
    • leu84 07.11.2019 10:46
      Highlight Highlight Ich hatte einen ähnlichen Typen von Oberstufenklassenlehrer. Er war streng aber auch fair. Wenn man mal eine Hausaufgabe nicht gemacht hat, konnte er knurren. Aber von gewissen Lerntechniken von ihm, kann ich heute noch bei Weiterbildungen nutzen.
    • Randalf 07.11.2019 11:05
      Highlight Highlight TheWall
      Bringst du da die Zeitangaben durcheinander oder wie das zu verstehen?
    • TheWall_31 07.11.2019 11:08
      Highlight Highlight @Dr. Evil:

      Natürlich, da hast du recht. Ich fands auch nicht spassig, andererseits habe ich (auch) dadurch Anstand und Respekt gelernt, welchen ich bei den Jahrgängen unter mir massiv vermisse. Als Kind musst du auch einfach mal lernen, still zu sitzen und die Klappe zu halten.
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